Der Koch

von Martin Suter 
3,9 Sterne bei441 Bewertungen
Der Koch
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (303):
D

Martin Suter lässt sich super lesen... Ich mag seine Bücher. Dieses war besonders nett, weil die Beschreibungen so toll waren

Kritisch (31):
widder1987s avatar

Abgehackte Handlung, die kaum einen roten Faden und Spannung besitzt

Alle 441 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Koch"

Weltweite Finanzkrise, Bürgerkrieg in Sri Lanka und eine Firma, die in aller Verschwiegenheit boomt: ›Love Food‹ fürs diskrete Tête-à-Tête. Politische Gegenwart, Liebesgeschichte, Exotik und Sinnlichkeit – ein Roman, der keinen Wunsch offenlässt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257239997
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:311 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:27.09.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.01.2010 bei Diogenes erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    TashaWinters avatar
    TashaWintervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Themen, mit hoher Distanz zu den Protagonisten erzählt.
    Interessant aber wenig Gefühl

    Meistens lese ich Bücher deswegen gerne, weil mich das Schicksal der Charaktere mitreißt und ich wissen will, wie es mit ihnen weitergeht. Dieses Buch bildet eine Ausnahme, denn die ganze zeit über war ich eher auf Distanz, obwohl gerade Maravan wirklich schlimme Dinge durchmacht. ich konnte aber nicht wirklich mit ihm leiden, denn ich hatte das Gefühl alles aus einer sicheren Distanz zu betrachten.

    Andrea fand ich faszinierend aber auch sie hat mich nicht wirklich berührt. Umso ansprechender fand ich es dafür, wie detailliert die Kochvorgänge Maravans beschrieben wurden und wie genau die Speisen erläutert worden. Das war es letztendlich was mich hat weiterlesen lassen. Auch die politischen Hintergründe, die sich mit der Finanzkrise und Waffenhandel befassen haben mich interessiert. Über den Krieg in Sri Lanka habe ich zum Beispiel tatsächlich hier zum ersten Mal etwas gelesen und schon deswegen finde ich das Buch wichtig. 
    Mir hat es auch gefallen wie realistisch Personen und Situationen beschrieben wurden und mit was für einer klaren Sprache. 
    Martin Suter wird nicht mein Liebslingsautor werden, aber einer von dem ich gerne noch weitere Bücher lesen möchte.

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    mondys avatar
    mondyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mich hat das Buch positiv überrascht. Besonders die Verflechtung von Politik / Wirtschaft mit etwas so Banalem wie Essen fand ich packend.
    Viel besser als erwartet

    Ich habe schon oft gehört, dass dieses Buch, gemessen an Suters anderen Werken, nicht so gut sein soll. Mir hat es jedoch gefallen, besonders die Verflechtung von Politik bzw. Wirtschaft mit etwas so Banalem wie Essen. Eigentlich fand ich die politischen Verstrickungen am packendsten: die Entwicklung in Sri Lanka, der Einfluss der westlichen Welt und die allein auf Profit ausgerichtete Skrupellosigkeit der Wirtschaftsmänner. Doch auch die Tamilen, die vor dem Krieg in die Schweiz geflüchtet sind, sind nicht alle Unschuldslämmer. Erpressungen, Drohungen und falsche Versprechungen sind an der Tagesordnung.

    In diesem Szenario bewegt sich Maravan, ein tamilische Asylbewerber, der eigentlich nur einer geregelten Arbeit nachgehen will. Unglückliche Umstände zwingen ihn schließlich dazu, aphrodisierende Liebesmenüs für betuchte Männer und deren Gespielinnen zuzubereiten ... eine Tätigkeit, die ganz und gar nicht Maravans Moralvorstellungen entspricht. Es ist spannend zu beobachten, wie er sich immer weiter von seinem anfänglichen Standpunkt entfernt, um für seine Familie sorgen zu können. Ich habe richtig mit Maravan gelitten und ihm gewünscht, dass er endlich zur Ruhe kommen kann, nur um dann miterleben zu müssen, wie der nächste Mist passiert. Das so oft kritisierte Ende fand ich nach allem folgerichtig und schlüssig. Für mich war es rund.

    Mit Andrea, Maravans Arbeitskollegin, bin ich leider nicht so gut zurecht gekommen. Irgendwie habe ich keinen richtigen Draht zu ihr aufbauen können und fand sie durchweg unsympathisch. 

    Ein weiterer toller Aspekt dieses Buches sind natürlich die Gerichte, die Maravan zubereitet. Beim Lesen läuft einem das Wasser im Munde zusammen! Ich habe auch noch das Glück, dass ich vor einigen Jahren in Sri Lanka war und mir so - gerade bei den traditionell zubereiteten Gerichten - gut vorstellen konnte, wie es schmeckt. Köstlich!

    Insgesamt konnte ich das Buch überzeugen, auch wenn ich mir für Andrea eine andere Charakterdarstellung gewünscht hätte. Ich vergebe 4 Sterne.

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    simonegs avatar
    simonegvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte, die durch die aktuelle Lage in der Welt nicht an Brisanz verloren hat.
    Ein Tamile in der Schweiz

    Im Vordergrund steht der Tamile Maravan, der als Asylant in der Schweiz lebt. Er ist ein ausgezeichneter Koch, darf aber nicht als solcher arbeiten. Aufgeben kommt aber nicht in Frage. Schließlich muss er seine Familie in der Heimat finanziell unterstützen, denn dort herrscht Krieg. Maravan ist gegen den Krieg, muss aber irgendwann festellen, dass er in seinem Bestreben auch die Kriegstreiber unterstützt hat.
    Auch wenn heute andere Staaten und Flüchtlinge aus anderen Regionen eine neue Heimstatt suchen, ist die Geschichte um Maravan sicher immer noch aktuell.
    Trotz ernstem Hintergrund gelingt es Suter wieder mit viel Humor und einer tollen Geschäftsidee (Love Food) eine kurzweilige Story zu erzählen. Er gibt Einblick in unterschiedliche Kulturen und die aufgezeigten Probleme sind sehr vielschichtig. Die Hauptfiguren muss man einfach mögen. 

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    winter-chills avatar
    winter-chillvor 3 Jahren
    Zwischen Kochbuch und Globalisierungsroman

    Vordergründig ein Buch über exotische Kochkunst (sogar mit Rezeptteil im Anhang), hintergründig ein politischer Globalisierungsroman: In seinem Roman „Der Koch“ versucht Suter einen interessanten Mix und verzettelt sich dabei etwas.

    Die Geschichte spielt von 2008 bis 2009 in Zürich und greift sowohl die Eurokrise als auch den Bürgerkrieg in Sri Lanka auf. Held der Geschichte ist Maravan, Asylbewerber aus Sri Lanka. Ziemlich unterfordert und weit unter seinem Niveau arbeitet er im Züricher Gourmetrestaurant „Chez Huwyler“ als einfache Küchenhilfe – in Wirklichkeit ist er ein leidenschaftlicher Koch mit nahezu magischen Kochkünsten. Als Maravan gefeuert wird, überredet ihn seine ehemalige Kollegin Andrea zu einer besonderen Geschäftsidee: ein Catering für exotisch-erotische Liebes-Menüs. Bald floriert das Geschäft und zu Maravans Kunden zählen mitunter die größten Wirtschaftsbosse des Landes. Doch dann entdeckt Maravan, dass darunter auch ein Waffenhändler ist, der über Umwege ausgediente Panzer ins Krisengebiet nach Sri Lanka liefert und somit indirekt Maravans Familie bedroht.

    Richtig gut gefallen hat mir wieder einmal Suters Sprache: Präzise, ohne Schnörkel und trotzdem auch elegant und sehr fesselnd. Auch seine Charaktere sind wieder sehr interessant und feinfühlig gezeichnet. Besonders gut gelungen sind Suter seine Kochszenen: Wenn Maravan in seiner Küche zaubert, riecht man regelrecht die exotischen Gewürze und schmeckt die außergewöhnlichen Speisen. Problematisch an diesem Roman ist, dass Suter versucht hat so ziemlich alle tagespolitisch aktuellen Themen aus den Jahren 2008 und 2009 unterzubringen. Und so geht es in dem Buch nicht nur um ayurvedische Molekularküche und die Sinnlichkeit des Essens, sondern auch um Asylpolitik, Weltwirtschaftskrise, den Bürgerkrieg in Sri Lanka, Waffenhandel, die Wahl Barack Obamas zum Präsidenten und sogar noch um die Schweinegrippe. Eine Liebegeschichte gibt es auch noch. Ganz klar, dass Suter all diese Themen nur sehr oberflächlich anschneiden kann und letztendlich keinem davon richtig gerecht wird. Die vielen unterschiedlichen Themen haben dann auch zur Folge, dass die Konstruktion der Geschichte nicht ganz so rund ist, wie man das von Suter gewohnt ist.

    Fazit: ein unterhaltsamer, kurzweiliger Roman mit einem interessanten Thema - aber bei weitem nicht der beste Suter.

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    dominonas avatar
    dominonavor 3 Jahren
    schöner Stil

    Das ist mein erstes Buch von Suter und ich muss schon sagen: schreiben kann er! Hierzu fallen mir zwei Adjektive ein: behutsam und sinnlich. Gut, das passt ja auch zum Titel, aber wenn man die Figuren des Romans kennen lernt, mag man sie am Ende gar nicht mehr zurücklassen und so "ganz nebenbei" geht es auch noch um politische Entwicklungen in Sri Lanka und der Schweiz zwischen 2008 und 2009. Das Buch hat auf jeden Fall Spaß gemacht, nirgendwo zu viel, aber auch selten zu wenig Informationen. Genau so muss man schreiben.

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    Herbstroses avatar
    Herbstrosevor 4 Jahren
    Schmackhaftes Menu …

    Eigentlich ist Maravan ein begnadeter Koch, trotzdem arbeitet er im Huwyler, einem bekannten Feinschmeckerlokal in Zürich, nur als Küchenhilfe. Denn Maravan ist tamilischer Flüchtling aus Sri Lanka, Asylbewerber, und wird somit nur für niedere Arbeiten beschäftigt. Dies lassen ihn seine Kollegen eindeutig spüren und schikanieren ihn entsprechend, besonders da die attraktive Servicekraft Andrea, in die er heimlich ein bisschen verliebt ist,  ihm ab und zu ein Lächeln schenkt. Um ihr zu imponieren lädt Maravan sie eines Tages zum Essen ein, er möchte für sie kochen, ihr ein ganz besonderes Menu anbieten. Dass er sich dafür unerlaubterweise ein wertvolles Küchengerät ausleiht wird entdeckt und Maravan auf der Stelle entlassen. Das besondere Menu jedoch, komponiert aus aphrodisierenden Zutaten, hat durchschlagenden Erfolg. Andrea verbringt die Nacht mit Maravan und ist selbst am meisten erstaunt darüber, denn sie ist lesbisch.

    Dies bringt sie auf eine Geschäftsidee, ein Catering-Service mit Love-Menus für Paare, die ihr Liebesleben wieder in Schwung bringen wollen. Da Maravan das Geld dringend benötigt um seine alte Tante in der Heimat zu unterstützen willigt er zögernd ein, jedoch unter der Bedingung, dass nur verheiratete Paare in den Genuss seiner erotischen Menus kämen. Zunächst läuft das Geschäft schleppend an, erst als Andrea auch Aufträge zwielichtiger Herren annimmt floriert der Laden. Doch dann entdeckt Maravan, dass er einen Waffenhändler bekocht, der ausgediente Panzer ins Krisengebiet nach Sri Lanka liefert, durch die eventuell seine Angehörigen sterben. Jetzt muss er eine Entscheidung treffen …

    Etliche brisante Themen, die Martin Suter in seinen Roman „Der Koch“ gepackt hat. Neben der aktuellen Weltpolitik der Jahre 2008 und 2009, wie z. B. die Wahl Barack Obamas zum amerikanischen Präsidenten, die Weltwirtschaftskrise, Waffenhandel, der Bürgerkrieg in Sri Lanka, die Schweinegrippe usw. werden auch die Probleme von Asylanten, ihre Ängste und Nöte, sowie aktuelle Ereignisse in der Schweiz behandelt – und natürlich die Hauptthemen des Buches: die Kunst des Kochens und die Sinnlichkeit des Essens. Dabei liefert Suters brillanter Schreibstil einen anschaulichen Blick auf die Charaktere. Der Leser taucht ein in Maravans Alltag, lernt seine Lebensumstände und Gewohnheiten kennen und ist hautnah dabei in seiner kleinen Küche. Man riecht förmlich die Gerüche der exotischen Zutaten und spürt den Geschmack der außergewöhnlichen Speisen. Die im Anhang aufgeführten detaillierten Rezepte können wagemutige Hobbyköche zum Nachkochen der Menus inspirieren.

    Fazit: Für mich nicht der beste Roman von Suter, dennoch eine unterhaltsame Geschichte über die Kunst des Kochens, gespickt mit interessanten Themen über Politik und Wirtschaft. Ein Lesevergnügen der besonderen Art!

    Kommentare: 4
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    Rusty78s avatar
    Rusty78vor 4 Jahren
    Eine kulinarische Gesellschaftskritik

    Inhalt
    Maravan ist ein 33jähriger tamilischer Flüchtling und begnadeter Koch, muss aber als verächtlich behandelte Hilfskraft im Sternerestaurant Chez Huwyler in Zürich arbeiten.
    Seine große Leidenschaft sind Gewürze und die molekulare Küche, und zuhause in seiner kleinen Wohnung testet er neue Ideen, außerdem schickt er so viel Geld wie möglich nach Sri Lanka, um seine Familie zu unterstützen. Er muss dabei die Dienste der Tamil Tigers in Anspruch nehmen, was er mit ungutem Gefühl tut, denn er teilt die radikalen Ansichten der Rebellen nicht.

    Eines Tages bekommt er die Gelegenheit, für seine Kollegin Andrea (in die er verliebt ist) ein besonderes Menue zu kochen - mit durchschlagendem Erfolg.
    Leider verlieren in diesem Zusammenhang sowohl Andrea als auch Maravan ihre Jobs. Andrea, die lesbisch ist und nicht fassen kann, wie sie mit Maravan im Bett landen konnte, besucht ihn erneut und verdächtigt ihn anfangs, ihr etwas in den Drink getan zu haben.
    Maravan erzählt ihr dann von den Rezepten seiner Großmutter und der außergewöhnlichen ayurvedischen Menuezusammenstellung, die offensichtlich alle Hemmungen löst. Andrea ist begeistert und schlägt ihm ein Geschäft vor: sie gründen den Catering Service „Love Food“.
    Zuerst als „Start up“ für verheiratete Paare gedacht, denen die Leidenschaft abhanden gekommen ist, erhalten sie bald immer mehr Aufträge von Kunden aus Politik und Wirtschaft, was Maravan in einen Gewissenskonflikt stürzt. Dass er fast sein ganzes Geld an die Tamil Tigers weitergeben muss, um seinen Neffen zu retten, der in Sri Lanka in den Bürgerkrieg verwickelt ist, und die Bekanntschaft mit der schönen Tamilin Sandana machen sein Leben auch nicht gerade einfacher…

    Meinung
    Mir hat das Buch gut gefallen. Die Beschreibung der Düfte und Gewürze waren grandios, und ich habe viel über die LTTE und den Bürgerkrieg in Sri Lanka erfahren, das ich vorher noch nicht wusste.
    Ein direkter Krimi ist der Roman nicht, dazu fehlt der kontinuierliche Spannungsbogen. Aber ich fieberte mit Maravan mit, der so viele Probleme in seinem Leben hat, und doch unerschütterlich versucht, sein Bestes zu geben.
    Andrea fand ich ziemlich unsympathisch, obwohl ich ihre Motive durchaus verstehen kann. Dass sie aber Maravan, dessen Glaube und Herkunft sie doch kennt, in ihr Projekt mit hineinzieht, ist schon ziemlich rücksichtslos. Andererseits verschafft sie ihm dadurch das Geld, das er für seine Familie braucht.

    Die Verknüpfung der Geschichte mit aktuellem Weltgeschehen, z.B. der Finanzkrise finde ich gut gelungen. Die Protagonisten entwickeln sich, ich konnte mich gut hineinversetzen und das Ende ist vielleicht ein biiiiißchen unglaubwürdig – aber trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten!

    Ich habe auch die Hörbuchfassung, gelesen von Heikko Deutschmann, gehört. Phantastisch vorgetragen, eine tolle Stimme! Beim Hören der Erläuterungen der Gerichte läuft einem tatsächlich das Wasser im Mund zusammen… :)

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    Bibliomanias avatar
    Bibliomaniavor 4 Jahren
    Was würde ich nicht tun für ein Love Menue...

    Maravan, ein wunderbarer Koch und Andrea, Service-Kraft, werden nach einer gemeinsam Nacht vom gemeinsamen Arbeitgeber entlassen. Dafür entsteht aus diesem Desaster ein gemeinsames Projekt namens Love Food. Maravan ist Tamile und möchte seine zurückgebliebene Familie in Sri Lanka unterstützen. Dabei gerät er immer tiefer in den Dunstkreis der Tamil Tigers, die sich für die Eigenständigkeit der Tamilen in Sri Lanka einsetzt. Und auch die leckeren Menüs, die Maravan herstellt, waren ursprünglich für verheiratete Paare gedacht...

    Ein toller Roman, der Sinnlichkeit, kulturelle Unterschiede und den Kampf für die Unabhängigkeit wunderbar kombiniert. Einerseits läuft einem das Wasser im Munde zusammen, andererseits erfährt man spannende und auch schockierende Hintergründe über die LTTE. Ein großer Roman, ich fühlte mich wirklich gut unterhalten und freue mich auf den Film!

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    widder1987s avatar
    widder1987vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Abgehackte Handlung, die kaum einen roten Faden und Spannung besitzt
    Was soll das?

    Inhalt: Weltweite Finanzkrise, Bürgerkrieg in Sri Lanka und eine Firma, die in aller Verschwiegenheit boomt: ›Love Food‹ fürs diskrete Tête-à-Tête. Politische Gegenwart, Liebesgeschichte, Exotik und Sinnlichkeit – ein Roman, der keinen Wunsch offenlässt.

    Fazit: Martin Suter hat mit den Werk "Der Koch", wessen Titel völlig fehl am Platz ist, eine zeitgenössliche, aber ohne Handlungsfaden besitzende Faktenaufzählung auf komischer Erzählweise erschaffen.

    In den 290 Seite des Romans geht es um die globale Finanzpolitik und den sri-lankischen Bürgerkrieg in Jahr 2008/2009 sowie um eine Exzistenzgründung im der Gastronimie, die leider mir zu kurz kommt. Eigentlich ist alles nur fingerkoppentief angeschnieden wurden, sodass es kaum möglich ist den Handlingsstängen zufolgen ohne sich zu fragen: Was geht hier wie, wo und wann vor?

    Auch der Schreibstil des Autor ist mir zu stur: Kurze Dialoge ohne großen Inhalt, kurzgebunden Sätze mit normalen Wortschatz und teilweise Beschreibungen, die sich nur auf die Kochkunst oder politische Ereignisses beziehen sowie keine großen Liebes- oder erotische Monente dabei.

    Ich fand den Anfang mit der molekülaren Küche interessant, aber ab Seite 100 wurde immer mehr über Wirtschaft und Politik geschrieben, so dass ich in den abgehackten monatlichen aufgeteilten Kapital die Überscicht des Hauptmotiv bwz. kaum eine Thematik nicht sicherstellen könnte...1,5 Sterne

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    Maya39s avatar
    Maya39vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Lerne alles über die molekulare Küche verpackt in Suters unverwechselbarer Erzählkunst :)
    Lecker...

    Wunderbares buch indem ich zum ersten mal von der sogenannten Molekularen Küche gelesen und auf eine interessante Weise vieles darüber erfahren habe.
    Die Geschichte und was darin erzählt wird wäre wohl nur halb so gut, hätte sie nicht Suter geschrieben.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    L
    In Martin Suters "der Koch" werden die Figuren des Kapitalismus ein wenig zu schablonenhaft gezeichnet, finde ich. die Schwarz-weiß-Malerei im Buch war mir zu krass. Aber ich würde gerne andere Meinungen hören/lesen. Wie fandet ihr das Buch, was war seine größte Leistung und was hat euch nicht so gefallen?
    Zum Thema
    Sonnenblumes avatar
    Ich habe gerade das Buch „Der Koch“ von Martin Suter fertig gelesen und habe jetzt mal eine ganz andere Frage: hat jemand schon mal die Rezepte, die am Ende des Buches beschrieben sind nachgekocht? Ich habe mich da noch nicht drangetraut aber neugierig wäre ich natürlich schon. Oder sind die so kompliziert, dass ich lieber die Finger davon lassen sollte?
    Zum Thema

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