Martin Suter Ein perfekter Freund

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Inhaltsangabe zu „Ein perfekter Freund“ von Martin Suter

Als der Journalist Fabio Rossi aus dem Koma erwacht, kann er sich an die letzten 50 Tage nicht mehr erinnern. Schnell findet er heraus, dass er an einer „ganz großen Sache“ dran war, seine große Liebe verlassen hat und zu einem echten Ekel mutiert ist. Sein bester Freund wird zur Schlüsselfigur in diesem virtuos konstruierten Psychokrimi. Sebastian Koch hat die ganz besondere Fähigkeit, sich in seine Charaktere einzufühlen und ihre Widersprüche aufzudecken. Er ist „der perfekte Sprecher“ für die Geschichte eines Mannes, der eines Tages beschließt, ein Macho zu werden, aber am Ende erkennen muss, dass er einen tödlichen Irrtum begangen hat.

Spannend, überraschend, plausibel in der Auflösung, gut vorgelesen - das machte Freude!

— StefanieFreigericht

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    Ein perfekter Freund

    StefanieFreigericht

    04. September 2017 um 21:22

    Journalist Fabio Rossi macht sich so seine Gedanken, als er im Krankenhaus erwacht, in das er mit diversen Kopfverletzungen eingeliefert wurde. Dumm nur: er erinnert sich nicht, wie er dorthin gekommen ist und warum. Auch die Frau, die ihn besucht, kennt er nicht, dabei ist sie seine Freundin. Doch wo ist wirklich seine Freundin? Gut nur, dass sein bester Freund erreichbar ist. Oder? Alles, was er sicher glaubt, scheint nicht mehr verlässlich. Und das ist erst der Anfang, denn er soll für die Zeitung einer großen Sache auf der Spur gewesen sein. „Ein perfekter Freund“ gestaltete sich überraschend als perfekter Hörgenuss vorgetragen von Sebastian Koch, eine 4-CD-Box, die völlig zu unrecht einige Zeit im Schrank verbracht hatte. Der Klappentext weist die Geschichte als Psychokrimi aus – ich würde es eher als einen Zwitter zwischen psychologischem Roman und Gesellschaftskrimi ansehen, nur um keine falsche Erwartungshaltung zu wecken. Der Tonfall ist direkt, kein Wunder, man nimmt ihn dem zwischen Verstörung und Wut schwankenden Rossi ab, der nach seiner Verletzung plötzlich das Gefühl haben muss, im falschen Leben aufgewacht zu sein. Ihm fehlen 50 Tage, und es scheinen nicht die gewesen zu sein, an denen er der angenehmste Zeitgenosse gewesen ist.  Doch bald stellt er fest, dass auch um ihn herum einige Doppelbödigkeiten zu existieren scheinen, einige davon von gefährlicher Natur. Doch was ist wirklich, was nicht? Parallel zu seiner Rekonvaleszens-Therapie versucht er, sich die Realität zurück zu erarbeiten, denn wie sagt sein Psychiater Dr. Vogel: „In jedem von uns steckt das Gegenteil seiner Selbst. Und fast jeder kommt in seinem Leben einmal an einen Punkt, an dem er ausprobiert, ob es sich dabei nicht vielleicht um sein wahres Selbst handelt.“ Unterhaltsam, verwirrend, spannend, mit einem gewissen Sarkasmus, direkt. Sehr gute 4 Sterne! Mich störte, dass es eine gekürzte Lesung ist, was und wie viel es auch immer ist, was man mir da vorenthält.

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  • Gute Vertonung eines guten Buches

    Ein perfekter Freund

    Felice

    11. March 2014 um 20:50

    "In diesem Laderaum herrschte ein Durcheinander von starken Gerüchen: von Flüssigkeiten, die aus den Fässern ausgetreten waren, von brackigem Wasser und verdorbenen Nahrungsmitteln, vermischt mit dem Geruch von Tauen und Teer. Es gab noch andere starke Duftnoten, aber der Hauch von Essig und Schwefel, ein Überbleibsel vom letzten Mal, als der Laderaum ausgeräuchert worden war, konnte gegen den Rattengestank nicht viel ausrichten. Bei dem reich gedeckten Tisch, den sie hier vorfanden, hatten sich die Nager stark vermehrt und alle Furcht verloren. Der aufgewirbelte Staub aus ihrem Kot lag in der Luft wie die Sporen einer Pusteblume und drang einem in die Kehle, und bei jeder Bewegung nahm man aus dem Augenwinkel das kurze Aufleuchten eines glatten, seidigen Fells wahr, wenn die Tiere sich vor dem Lichtschein der näher kommenden Laternen davonmachen".... Die vorne beim Titelbild angegebene Inhaltsbeschreibung ist nicht ganz zutreffend, denn Hawkwood wird nicht auf eine Verbrecherbande angesetzt, sondern soll undercover ermitteln, wie es in letzter Zeit zu mehreren Ausbrüchen von diesen berüchtigten "Hulks" kommen konnte. Keiner der Aufseher ist eingeweiht, er hat keinerlei Kontakt zu seinen Vorgesetzten. Plan ist, dass er eine Anhörung bekommt, nachdem er einen Antrag auf Hafterleichterung gestellt hat, und dann Bericht erstatten kann. Doch dazu kommt es nicht, denn mit dem Franzosen Lasseur freundet er sich an und durch eine Verkettung unglücklicher EReignisse gelingt ihnen die Flucht... Nur das erste Drittel handelt vom Leben an Bord, was danach kommt, hat es aber auch in sich! Immer stellt sich die Frage, wer ist Freund und wer ist Feind- man kommt kaum zum Durchatmen. Sein eigentliches Ziel, herauszubekommen, was mit den Geflohenen geschah und wer ihnen half, muss Hawkwood weiter verfolgen ohne seine Tarnung aufzugeben. Durchweg spannend erzählt, aber auch mit einer guten Portion Menschlichkeit und Humor schafft es das Werk zu einem gelungenen histrischen Abenteuerroman, der vielleicht in erster Linie Männer ansprechen mag, aber auch Frauen spannende Lesetunden verspricht. Lediglich der Schluss war meiner Meinung nach etwas schnell abgehandelt.

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  • Rezension zu "(Brigitte)Ein Perfekter Freund"

    Ein perfekter Freund

    LEXI

    14. November 2012 um 19:48

    Mit dem Roman „Ein perfekter Freund“ ist Martin Suter nicht nur eine großartige Geschichte über einen Journalisten gelungen, der sein Gedächtnis und seine eigene Identität mühsam wieder finden muss, sondern zugleich auch ein überaus spannender Psychothriller. Eine Freundschaft zwischen Männern, die in Frage gestellt wird. Ein Skandal, der aufgedeckt wird und Leben zerstört. Eine Liebesgeschichte mit bitterem Beigeschmack. Und all das gelesen von Sebastian Koch, der diesem Hörbuch seine Stimme gibt. Großartiger Plot, hohes Spannungsniveau und erstklassig gelesen – 5 Sterne und uneingeschränkte Empfehlung!

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  • Rezension zu "Ein perfekter Freund" von Martin Suter

    Ein perfekter Freund

    Melli2505

    01. February 2010 um 17:30

    Das Hörbuch ist zwar gekürzt, aber es hat mich trotzdem sehr begeistert. Bisher habe ich noch nichts von Martin Suter gelesen (oder gehört), das muss sich nun unbedingt ändern. Es war sehr spannend, wie der Autor den Protagonisten gemeinsam mit dem Leser die 50 Tage des Gedächtnisverlustes recherchiert und rekonstruiert. Leser und Protagonist sind immer auf dem gleichen Stand der Dinge und es ist sehr erstaunlich, in welche Richtung die Geschichte sich entwickelt. Auch hervorragend gelesen von Sebastian Koch!

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  • Rezension zu "Ein perfekter Freund" von Martin Suter

    Ein perfekter Freund

    Speckelfe

    27. July 2009 um 11:19

    Ich ab das bisher immer beim Sport gehört, pausiere da jetzt aber mal mit. Wenn mann immer nur so 2-3 in der Woche mal'ne halbe Stunde hört kommt man eher schwer in die Geschichte rein! Aber das passende Buch habe ich auch noch im Regal ... soll ja laut einer Kollegin ganz toll sein und sowohl Buch als auch Hörbuch lassen das vermuten. Werde mir dann wohl mal irgendwann das Buch greifen.

  • Rezension zu "Ein perfekter Freund" von Martin Suter

    Ein perfekter Freund

    anena

    07. June 2009 um 10:15

    Hab dieses Buch in Abständen im Auto gehört. Wie peinlich, als ich doch etwas spät merkte, dass ich dieses Hörbuch schon mal durchgehört hatte. Aber das Ende war mir doch noch hängengeblieben: dass der Titel wirklich passte - Lukas war wirklich der perfekte Freund für Fabio. Köstlich die Beschreibung des fetten Arztes Dr. Vogler.

  • Rezension zu "Ein perfekter Freund" von Martin Suter

    Ein perfekter Freund

    Krizzle

    04. December 2008 um 14:27

    Eins meiner ersten Hörbücher, habs überall mithingeschleppt und nur gehört, gehört, gehört...

  • Rezension zu "Ein perfekter Freund" von Martin Suter

    Ein perfekter Freund

    Jetztkochtsie

    07. November 2008 um 09:10

    ch fand es Klasse. Die Geschichte ist mal was anderes. Gut, das Ende war jetzt nicht soooo überraschend und ein bißchen sentimental.
    Aber ich fand es gut gemacht, auch sprachlich.
    Die Betonung paßt, die Stimme ist ein bißchen fad, was aber sehr gut zur Figur des Fabio Rossi paßt.
    Doch hat mir gefallen, war jetzt nicht der mega Renner, aber nett auf alle Fälle.

  • Rezension zu "Ein perfekter Freund" von Martin Suter

    Ein perfekter Freund

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. January 2008 um 17:14

    Ein unglaublich spannendes Buch, das außerdem toll vorgelesen wird.

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