Martin Suter Elefant

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Inhaltsangabe zu „Elefant“ von Martin Suter

Ein Wesen, das die Menschen verzaubert: ein kleiner rosaroter Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich ist er da, in der Höhle des Obdachlosen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat. Wie das seltsame Geschöpf entstanden ist und woher es kommt, weiß nur einer: der Genforscher Roux. Er möchte daraus eine weltweite Sensation machen. Allerdings wurde es ihm entwendet. Denn der burmesische Elefantenflüsterer Kaung, der die Geburt des Tiers begleitet hat, ist der Meinung, etwas so Besonderes müsse versteckt und beschützt werden.

Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Einfach nur toll.

— Edaaa

Ein kleiner rosaroter Elefant der im Dunkeln leuchtet. Süßer und gleichzeitig beunruhigender Gedanke. Gutes Buch.

— Lichterregen

Elefant ist ein Buch über Menschlichkeit, Ethik und Empathie. Es war flüssig geschrieben, hat mich aber nicht ganz überzeugen können.

— AnneEstermann

Sehr angenehm ist, dass Suter es dem Leser überlasst, welcher der beiden konkurrierenden Sichtweisen er sich anschließen will.

— IlonGerMon

Martin Suter setzt sich auf eine erfrischende Art und Weise mit dem Thema Genmanipulation am Beispiel von Elefanten auseinander

— Maren_Zurek

Gut geschriebene, nette Geschichte, für mich aber leider nicht mehr.

— Kathycaughtfire

Authentische Protagonisten und ein niedliches kleines Wesen in einem spannenden Kontext

— Niccitrallafitti

Suter kann einfach GENIAL schreiben!

— SATZZEICHEN

Eines der tollsten Bücher die ich heuer gelesen habe!!!!

— bouquin

relativ lahmer Plott, der nur durch geschickte Anordnung der Kapitel Spannung erzeugt. - Geht so.

— DamonWilder

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    Elefant

    Edaaa

    07. November 2017 um 18:54

    Dieser Roman hat meiner Meinung nach seine 5 Sterne absolut verdient. Martin Suters Schreibsstil ist extrem fesselnd und die Geschichte, die in diesem Buch geschrieben steht, ist mehr als nur Fantasie. Die Problematik der Gentechnik ist hier gut geschildert und sollte uns Menschen warnen, dass wir nicht in die Natur eingreifen dürfen nur wegen Geld, Ruhm und Anerkennung. Man merkt besonders, dass Geld und Gier  für den Genforscher Roux viel wichtiger ist, als der Respekt an die Natur!                                                                                                       Insbesondere Gier ist heutzutage eines der größten Triebe der Menschen... egal wie gefährlich das Projekt ist, wenn es Geld einbringt, ist es das wert. Wissenschaftler sollten vorsichtig sein, mit dem was sie tun und nicht einfach herum experimentieren, da sie eine gewisse Verantwortung gegenüber der Menschheit haben!Auf der anderen Seite gibt es aber noch Menschen, wie zum Beispiel den burmesischen Elefantenflüsterer Kaung, der versucht alles mögliche zu tun, um den kleinen Elefanten zu beschützen! Für mich ein sehr emotionales Buch! Große Empfehlung!!

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareenanneschuessler anushka Arietta ArizonaAspasia ban-aislingeachbanditsandra Barbara62 blaues-herzblatt BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettinc_awards_ya_sin CaroasCaro_LesemausCornelia_Ruoff Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 DieBerta Dionemma_vandertheque erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Frau_J_von_T Gela_HK Ginevra Gruenentegst Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestraKatharina99 katrin297Katze21 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized moni_lovesMotte_muqqel Nane_M naninka Nilonce-upon-a-time parden Petris Pocci Sandra_Halbesar89 schokoloko29 serendipity3012 SikalSimi159 sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee Susibelle TanyBee Tinchen07 TochterAliceulrikerabe vielleser18 Weltensucher Xirxe xlxn Yolande

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    • 1879
  • Warmherziger Roman um einen süßen kleinen rosa Elefanten

    Elefant

    Luthien_Tinuviel

    19. October 2017 um 10:46

    Mich hat "Elefant" sehr bewegt. Das Buch erzählt die Geschichte eines kleinen rosa Elefanten, der plötzlich in der Höhle des Obdachlosen Schoch auftaucht, der sich diesem annimmt, jedoch bald feststellen muss, dass er nicht der einzige ist, der sich für den Elefanten interessiert.Das Werk ist aus verschiedenen Blickwinkeln in der Beobachterperspektive erzählt. Zentral geht es um den kleinen Elefanten, warum er rosa ist und leuchtet und die verschiedenen Interessen, die er auslöst. Das Werk hat einen flüssigen Schreibstil und lässt sich sehr gut zwischendurch lesen. Der kleine Elefant wird sympathisch, warmherzig und so liebevoll beschrieben, dass man ihn sofort ins Herz schließt. Die verschiedenen Perspektiven und auch die eingebauten Rückblenden helfen dem Leser, sich ein komplexes Bild von den Hauptcharakteren zu machen. Diese sind dem Leser dann zum Greifen nah.Auch wenn das Buch komplex aufgebaut erscheint durch die Zeitsprünge, fällt es doch nach kurzer Eingewöhnung leicht, dem roten Faden zu folgen. Bemerkenswert sind vor allem die kleinen Details, die die Erzählung aufweist. So finde ich es toll, wie Kleinigkeiten, die am Rande einer Perspektive kurz erwähnt werden, an späterer Stelle aus anderer Perspektive eine ganz andere Bedeutung für die Gesamtgeschichte entwickeln.Insgesamt ein sehr gelungener, warmherzig geschriebener Roman.

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  • Elefant von Martin Suter [Buchrezension]

    Elefant

    AnneEstermann

    16. October 2017 um 08:37

    Zum Buch Ein Wesen, das die Menschen verzaubert: ein kleiner rosaroter Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich ist er da, wie aus dem Nichts. Und ausgerechnet der Obdachlose Schoch findet ihn. Wie das seltsame Geschöpf entstanden ist und woher es kommt, weiß nur einer: der Genforscher Roux. Er möchte aus diesem einmaligen Geschöpf eine weltweite Sensation machen. Allerdings hat der burmesische Elefantenflüsterer Kaung andere Pläne, der die Geburt des Tiers begleitet hat, und der Meinung ist, dass man so etwas Besonderes beschützen muss. Mein Fazit Fängt man das Lesen des Romans an, kommt man schnell in die Geschichte hinein.  Obwohl dieser im Jahr 2016 anfängt und einige Rückblenden beinhaltet, tut es der Eingängigkeit der Geschichte keinen Abbruch. Von Anfang an weiß man jedoch, wer auf der guten und wer auf der bösen Seite steht, doch vor allem das Ende lässt den Leser trotz aller Widrigkeiten zufrieden zurück. Die Idee hinter dem Roman ist definitiv einzigartig und gut umgesetzt worden, so dass man als Leser diesen Roman nicht aus der Hand legen möchte. Es zeigt, wie Autor Martin Suter gesellschaftskritisch wichtige Themen zu Papier bringen kann, ohne, dass die Geschichte zu langatmig, klischeehaft oder mit erhobenem Zeigefinger ist. Suter schafft auch, dass man sich für einen Lieblingscharakter entscheiden oder sogar mehrere haben kann. Ein Kritikpunkt wäre jedoch, dass die Geschichte an manchen Stellen recht kurz gehalten wurde, wie etwa in Zusammenhang mit der Gentechnik. Erwartet man einen (Wirtschafts-)Thriller wird man enttäuscht werden. "Elefant" ist ein Roman über Menschlichkeit, Ethik und Empathie, welcher mich jedoch nicht zu 100% überzeugen konnte.

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  • Er ist einfach da - und leuchtet!

    Elefant

    IlonGerMon

    22. September 2017 um 22:59

    Skurril, das war ein erster Eindruck, den ich von diesem Buch nach der Vorschau und dem Klappentext bekommen hatte. Aber das ist nur ein Aspekt dieses Romans und zudem ein recht kleiner. Ja, es mutet skurril an, dass ein in Geldnöten schwebender Zirkusdirektor sich von einem Genforscher gegen das Versprechen einer größeren Geldsumme auf ein verrückt anmutendes Experiment einlässt. Roux, der Forscher, will einer der Elefantenkühe des Zirkus mittels künstlicher Befruchtung und zuvor erfolgter Genmanipulation zu ganz besonderem Nachwuchs verhelfen. Einen Tierarzt, der das Experiment begleitet, hat Roux auch gefunden. Schoch lebt in Zürich auf der Straße oder besser in einer Höhle, die sich am Uferweg des Flusses gebildet hat. Was er nachts plötzlich entdeckt, als er mit einem gehörigen Alkoholpegel aufwacht, kann er nicht glauben. Hat er Entzugserscheinungen? Aber nach seiner eigenen Feststellung kann es das nicht sein, denn getrunken hat er genug. Hat also ein Kind seine Höhle entdeckt und dort sein Spielzeug verloren? Doch so oft Schoch die Augen auch verschließt in dieser Nacht, sobald er sie wieder öffnet steht dieser rosafarbene und leuchtende Mini-Elefant wieder in der Ecke. Und ist beileibe kein Spielzeug, sondern sehr lebendig. Kaung ist schon seit vielen Jahren im Zirkus als Wärter für die Elefanten angestellt. Elefantenflüsterer trifft aber seine Einstellung zu all seinen Schützlingen sehr viel besser und so ist es auch nicht verwunderlich, dass er Roux und dessen Plänen mit großem Argwohn gegenübersteht. Das Experiment zu verhindern gelingt ihm nicht, aber er sorgt dafür, dass Roux von der Geburt zunächst nicht erfährt und aufgrund falscher Aussagen an das Scheitern seines Experiments glaubt. Schoch hat nun diesen kleinen Elefanten – und er übernimmt plötzlich Verantwortung für ein anderes Lebewesen. Diesen kleinen Elefanten will und muss er beschützen, daran besteht für ihn kein Zweifel, auch wenn seine Beweggründe auch für ihn selbst erst einmal im Dunkel bleiben. Hilfe erfährt er dabei durch die Tierärztin Valerie, die schon sehr bald eine Vertraute für ihn wird. Zwischen diesen Protagonisten entwickelt sich eine teilweise sehr verrückte und damit auch manchesmal sehr amüsante (Verfolgungs-)Jagd, die spannend auf der einen Seite und sehr anrührend auf der anderen Seite erzählt wird. Dabei sind die Seiten GUT und BÖSE sehr klar verteilt und erkennbar. Schoch und Kaung sind zweifelsfrei die Guten, auch Valerie gehört dazu. Roux und bedingt auch der Zirkusdirektor sind die Bösen, denen man auch als Leser sehr misstrauisch gegenüber steht. Und ohne dass man es bewusst will, beginnt man sich mit dem Thema Gentechnik zu beschäftigen und versucht, eine eigene Position dazu zu finden. Angenehm fällt dabei auf, dass die Thematik sehr verständlich dargestellt wird und der Autor uns einen informativen Einblick liefert. Und ebenso angenehm, dass Suter es dem Leser überlasst, welcher der beiden konkurrierenden Sichtweisen er sich anschließen will. Ein Buch für den Kopf und für das Herz – unbedingt lesen. Mich hat der kleine rosa Elefant sehr berührt.

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  • Was haben ein genmanipulierter Elefant und ein Obdachloser gemeinsam?

    Elefant

    Maren_Zurek

    21. September 2017 um 17:57

    Ich bin lange um das Buch herumgeschlichen und die Meinungen dazu gehen ja auch sehr auseinander. Anfangs stand ich dem ganzen skeptisch gegenüber und habe mich lange gefragt, ob das Buch mich ansprechen wurde, aber ich stelle erleichtert fest, dass es das tut. Als der kleine rosa Elefant zuerst in der Höhle des Obdachlosen auftaucht, war ich verwirrt. Es entwickelt sich eine Geschichte, in verschiedenen Zeitabschnitten dargestellt, die sich um die Jagd nach dem kleinen rosa Elefanten dreht, der mittels Genmanipulation geschaffen wurde. Es wird äußerst spannend und nach und nach erhält man immer mehr Hintergrundinformationen. Ein bisschen Romantik darf am Ende natürlich auch nicht fehlen.Alles in allem fand ich das Buch gelungen, allerdings hat es mich am ende nicht vollkommen überzeugt. Deshalb 4 von 5 Sternen

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  • Authentische Protagonisten und ein niedliches kleines Wesen in einem spannenden Kontext

    Elefant

    Niccitrallafitti

    12. September 2017 um 22:43

    In der Lektüre ging es um den Protagonisten Schoch, ein Obdachloser mit einem Alkoholproblem, der plötzlich auf einen kleinen rosa Elefanten traf. Daraufhin nahmen die Ereignisse ihren Lauf, denn Genforscher Roux ist auf der Suche nach dem Elefanten, ebenfalls Kaung, der burmersische Elefantenflüsterer. Auch Tierärztin Valerie spielte in dem Konstrukt eine große Rolle, die immensen Einfluss auf Schoch hatte.Schoch war mir trotz – oder aufgrund? – seiner eigenbrötlerischen Art sympathisch. Meiner Meinung nach war die Rolle des Elefanten für die Geschichte sehr intelligent eingesetzt, auch wenn die gesamte Idee natürlich zugleich skurril wirkt, insbesondere bezüglich der Ausmaße, die sie zum Ende hin angenommen hat. Mir hat der Verlauf und die Entwicklung der Geschichte sowie des Protagonisten richtig gut gefallen. Ich ging mit keinerlei Erwartungen an das Buch heran, ebenfalls las ich nicht den Klappentext vorher, womit ich völlig unvoreingenommen war.Mein Liebling in der Geschichte war, neben dem kleinen Elefäntchen, wie es liebevoll genannt wurde, der Elefantenflüsterer Kaung. Er war unfassbar liebevoll und klug, er setzte sich für jeden einzelnen Elefanten, mit dem er arbeitete, ein und faszinierte mich besonders durch seinen Blick für das Gefühlsleben der Tiere und seine Kommunikation mit ihnen.Besonders spannend fand ich natürlich die kleinen und großen Verfolgungsjagden die mal mehr, mal weniger tragisch endeten. Den Einfluss des Elefanten auf Schoch fand ich bezeichnend und gut dargestellt. Schoch, der obdachlos ist und keinerlei Verantwortung übernehmen wollte, fand dank dieses kleinen Wesens nach und nach in einen normalen Alltag zurück. Auch Valerie trug wesentlich dazu bei, was ich sehr angenehm fand. Ich mochte ihre Rolle als Gassentierärztin, die ein Herz für alles und jeden besaß, was durchaus mit an ihrer Vergangenheit und familiären Situation lag und wesentlich zur Geschichte beigetragen hat. Natürlich gab es auch ein paar „böse“ Charaktere, die meiner Meinung nach ebenfalls gelungen dargestellt wurden. Sobald Roux ins Bild trat, ahnte ich Schlimmes.Sehr angenehm empfand ich übrigens die sehr kurzen Kapitel, die dafür sorgten, dass ich stets weiterlesen wollte – nur noch ein Kapitel, was letztendlich dazu führte, dass ich das Buch in wenigen Tagen durch hatte. Auch die Erzählperspektive der dritten Person fand ich passend, da man dadurch immer einen Einblick in die verschiedenen Handlungsstränge der verschiedenen Charaktere bekam. Die optische Gestaltung gefiel mir durch die Schlichtheit richtig gut. Die Gentechnik-Thematik wurde passend und gut verständlich dargestellt, sodass ich nie das Gefühl bekam, dass mir spezifische Hintergrundinformationen fehlten. Der Einblick in die Welt der Gentechnologie war informativ, besonders interessant fand ich die Schilderung beider Seiten.Elefant konnte mich durch einen angenehmen Schreibstil, der trotz besonderer Thematik nie zu fachlich wirkte, durch authentische Protagonisten und ein niedliches kleines Wesen in einem spannenden Kontext sowie einer interessanten Entwicklung mit emotionalem Ausgang überzeugen. Meinerseits ein Buchtipp.Vielen Dank an den Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar*.

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  • Unterhaltsam, ein wenig skurril, anrührend

    Elefant

    Federfee

    20. August 2017 um 09:20

    Als es im Zoo Elefantenbabys gab, musste ich mir die unbedingt angucken. Dem Zauber dieser kleinen Wesen kann man sich nicht entziehen, diesen so schutzbedürftigen und verspielten Miniaturausgaben der großen, grauen Riesen.Und genau so geht es den meisten Personen in diesem Buch, die einem kleinen rosa Elefanten begegnen, der auch noch im Dunkeln leuchtet. Er ist so winzig, dass er auf ein DinA 4-Blatt passt oder in eine Sporttasche. Alle verlieben sich in ihn: der obdachlose Schoch, der ihn zuerst in seinem 'Fluss-Bett' entdeckt, der Tierarzt Reber und die Tierärztin Valerie. Für Kaung, den burmesischen 'Elefantenflüsterer' ist er sogar heilig.Das sind in diesem Buch etwas klischeehaft dargestellt die Guten. Also gibt es auch 'die Bösen', diejenigen, die den kleinen Elefanten durch Gentechnik erschaffen haben und denen es um nichts anderes als Ansehen und kommerziellen Erfolg geht. Leider ist ihnen der kleine Elefant abhanden gekommen und sie setzen alles daran, ihn wiederzufinden. Eine große chinesische Gen-Tech-Firma steckt mit dahinter.Was wird aus diesem niedlichen fluoreszierenden Elefanten werden: Wird er überleben? Wird er von seinen skrupellosen Erschaffern, den 'Erbgutdesignern', gefunden? Kann er gerettet werden? Gibt es ein Happy End? Das muss jede/r in diesem unterhaltsamen, anrührenden Buch selber lesen ...Auch wenn hier die Gentechnik das Hintergrundthema ist, finde ich, dass die Problematik nicht wirklich angesprochen wird. Das muss aber auch nicht sein, denn die kleine Geschichte um den winzigen Elefanten ist so unterhaltsam, anrührend und liebevoll erzählt, dass man ihr das gerne verzeiht.Nebenbei erfährt man einiges über das Leben und Überleben von Zürcher Obdachlosen. Und auch wenn die Personen ein wenig klischeehaft gezeichnet sind, ist es doch ein empfehlenswertes Buch, das intelligent unterhält.

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    • 5
  • Ich bin verliebt in dieses Buch - ein absolutes Highlight!

    Elefant

    -Leselust-

    03. August 2017 um 15:05

    Meine Meinung:Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich dieses Buch geliebt habe. Es ist einfach nur so wunderschön.Die Geschichte mutet zunächst etwas skurril an –ein alkoholkranker Obdachloser, ein kleiner, leuchtender, rosa Elefant und Genforscher, die vor nichts zurückschrecken, um ihr Wesen wieder in die Finger zu bekommen. Beim Lesen wirkt das Ganze dann aber plötzlich absolut glaubwürdig.Es gibt es recht viele Charaktere, die einem aber alle schnell ans Herz wachsen. Man erfährt viel über die einzelnen Personen, ihr Leben und ihre Vergangenheit. Suter schafft es, sehr komplexe und authentische Charaktere zu schaffen. Da sind der machthungrige Genforscher Dr. Roux, der skrupellose Chinese Tseng und der sympathische Elefantenflüsterer Kaung. Am beeindruckendsten fand ich aber den Obdachlosen Schoch, den ich trotz seiner Ecken und Kanten und seiner vielen Fehlern schnell ins Herz geschlossen habe.Suter nimmt den Leser mit in die Obdachlosenszene und gibt tiefe Einblicke in den Alltag dort. Er schreibt von Obdachlosigkeit und Alkoholismus, ohne an irgendeiner Stelle zu werten oder zu urteilen. Und er schreibt von den Schicksalen und Wegen hinein in dieses Leben, und gibt den vielen Obdachlosen ein Gesicht. Das hat mir wirklich gut gefallen.Sehr schön zu lesen ist es, wie der kleine rosa Elefant das Leben der verschiedenen Personen auf den Kopf stellt. Generell scheint er eine Art Katalysator Wirkung zu haben. Er löst etwas aus bei den Menschen, die ihm begegnen und bring Antrieb und Veränderung. Und jede Person ist vom ersten Moment an verzaubert von diesem kleinen Wesen –genau wie ich es beim Lesen gewesen bin.Es ist einfach eine wunderschöne Geschichte, die sich leicht und schnell durchlesen lässt, aber dennoch im Gedächtnis bleibt. Sie ist manchmal ganz sanft und verzaubert mit schönen Bildern. Dann wieder so spannend, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Sie ist voller kluger Bemerkungen und voller Witz. Wir erfahren etwas über Mythologie, das Zirkusleben, Genforschung und damit einhergehende schwierige moralische Fragen.Das Buch ist Thriller, Liebes- und Schicksalsroman in einem. Und ein bisschen könnte es auch eine Gutenachtgeschichte für Kinder sein. Ich zumindest wäre gern mit Gedanken an einen rosa leuchtenden Mini- Elefanten eingeschlafen.Fazit:Dieses Buch hat mich sofort verzaubert und sich einen Platz in meinem Herzen erobert. Definitiv ein Jahreshighlight.

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    • 4
  • Zwischen Gentechnik und Mythologie, Moral und Profitgier

    Elefant

    letusreadsomebooks

    01. August 2017 um 14:51

    Ein Kinderspielzeug. Ein Elefäntchen, rosarot, wie ein Marzipanschweinchen, aber intensiver. Und es leuchtete wie ein rosarotes Glühwürmchen. Zürich. Schoch ist obdachlos und schläft in einer Höhle über dem Fluss. Als er eines Tages aufwacht, traut er seinen Augen kaum: ein kleiner, rosafarbener Elefant sitzt vor ihm und leuchtet schwach im Dunkeln. Wahrscheinlich zu viel oder zu wenig getrunken, lautet seine Selbstdiagnose. Doch der Elefant ist wirklich da, er kann ihn anfassen und ihn füttern. Schnell hat Schoch sein Herz verloren an die kleine Dame, die er Sabu tauft. Die Ruhe währt allerdings nicht lang. Der profitorientierte Genforscher Dr. Roux ist hinter Sabu her, seinem Experiment, das ihm entwendet wurde. Mit Hilfe des Zirkusdirektors Pellegrini und eines skrupellosen chinesischen Unternehmens versucht er, sein Experiment wieder zurückzuholen – notfalls mit allen Mitteln. Als er an einer Überdosis starb, war sie im vierten Monat. Der untergewichtige Junge, den sie zur Welt brachte, wurde gleich nach seinem Drogenentzug zur Adoption freigegeben. Lilly blieb bei den Hündelern und verkaufte sich auf dem Drogenstrich, erhöhte ihre Dosen und vernachlässigte sich immer mehr. Inzwischen sah sie aus wie vierzig und fand keine Freier mehr mit ihren mageren zerstochenen Armen und ihren schlechten Zähnen. Anfangs entführt Suter seine Leser in die Zürcher Obdachlosenszene – ein Ausflug, der für mich sehr viel neues bereithielt. Doch schnell wird klar, dass noch mehr folgt. Während zwischen Schoch und dem kleinen Elefanten eine wunderbare Freundschaft entsteht, wird, unter anderem in Rückblicken, immer wieder aus der Perspektive von Roux, dem Zirkusdirektor Pellegini oder dem Tierarzt, der sich um Sabus Geburt kümmern soll, berichtet. Nach und nach erfahren wir immer mehr über das fragwürdige Projekt, dass Roux durchführen möchte, über die Beteiligten und ihre verschieden ausgeprägten Moralkodexe. Gleichzeitig wird der Roman zum spannenden, ja rasanten Katz und Maus-Spiel. Roux gegen Schoch, wer schafft es, den anderen auszutricksen und das Forschungsobjekt Sabu für sich zu gewinnen? Natürlich sagte er sich immer wieder, dass seine Motive durchwegs ethischer Natur waren. Hier hatte einer nicht in die Natur eingegriffen, um einen wissenschaftlichen Fortschritt zu erzielen, der Krankheiten heilen oder Leben retten sollte. Er hatte es getan, um eine Sensation zu erzeugen und damit womöglich ein Vermögen zu machen. Die Protagonisten in Elefant sind großartig gestaltet. Der machthungrige Dr. Roux, die skrupellosen Chinesen und der sympathische Elefantenflüsterer Kaung tragen enorm zur Qualität der Geschichte bei. Einer jedoch steht unangefochten auf dem ersten Platz: Schoch. Trotz seines Alkoholproblems ist er äußerst liebenswürdig. Er ist eigen und hat gewiss auch seine Macken, aber als er den kleinen Elefanten bei sich aufnimmt, wird sein großes Herz sichtbar. Er kümmert sich mit Fürsorge um die kleine Sabu und macht sich mehr Gedanken um sie als um sich selbst. Er liebt das kleine Wesen und ist bereit, für dessen Sicherheit jedes Opfer zu bringen – ein wahrer Held. Wir haben es hier zwar mit einer klassischen schwarz-weiß-Trennung der Charaktere zu tun, dennoch schmälert dies meines Erachtens weder den literarischen Wert noch das Lesevergnügen des Romans. Gerade weil Dr. Roux und Schoch so perfekt gegenteilig sind. Der Obdachlose, der alles tun würde, um Sabu zu beschützen, und sein Gegenspieler Dr. Roux, der der Welt sein Können beweisen und sich für die Demütigung in seiner Vergangenheit rächen möchte. Der selbstlose Held und der unmoralische Bösewicht. Sie sind nicht neu in der Literatur, aber hier komplementieren sie sich auf wunderbare Weise. Je mehr er erfuhr, desto überzeugter war er, dass das, was Kaung und er getan hatten und taten, nicht nur vertretbar war. Es war ihre verdammte Pflicht und Schuldigkeit, um die Lieblingsformulierung seines alten Professors für biomedizinische Ethik zu benutzen.. Nüchtern und schnörkellos schreibt Martin Suter, eine Sprache, die zu der wissenschaftlichen Thematik passt, auch wenn ganz viele Gefühle gegenüber der kleinen Elefantendame im Spiel sind. Immerhin geht es hier auch um ein wichtiges Thema – Genforschung – und vor allem um die moralischen Fragen, die damit einhergehen. Sollten wir rosa leuchtende Minielefanten „herstellen“, nur weil wir es potentiell können? Ein rosafarbener, im Dunkeln leuchtender Elefant in Schoßhündchen-Größe ist natürlich die Krönung der Überspitztheit, womöglich das beste Tier, was Suter hätte einfallen können. Trotzdem ist es nicht völlig realitätsfremd. 2015 wurde bekannt, dass chinesische Forscher menschliche Embryos genetisch verändert haben, um z.B. Erbkrankheiten schon vor der Geburt eines Kindes zu stoppen. Das klingt vernünftig, sinnvoll, „richtig“. Doch wann und wo hören wir dann auf? Vor allem, wenn Geld im Spiel ist? Was ist, wenn reiche Familien sich bei bestechlichen Unternehmen Kinder nach ihrem Geschmack erzeugen lassen? Haustiere nach ihrem Geschmack? Wo ziehen wir moralische Grenzen? Oder gibt es sie überhaupt?Martin Suters Roman schafft es, die alten Diskussionen wieder aufflammen zu lassen, denn sie sind keineswegs veraltet. Jahr für Jahr entwickelt sich die Forschung weiter und wir werden nicht zum letzten Mal mit solchen Fragen konfrontiert sein. Ganz hoch anrechnen muss man Martin Suter seine Recherche für diesen Roman. In seiner Danksagung erfährt man, dass er mit Hirnforschern, Genforschern, Elefantenexperten, Obdachlosen und Experten für die künstliche Befruchtung von Elefanten gesprochen hat und ich muss sagen, dass sich die Vorarbeit ausgezahlt hat. Der Roman wirkt, trotz rosa Minielefant, authentisch. Auch wenn es in Martin Suters großartigem Roman Elefant primär um Genforschung und Genmanipulation geht, ist es aber auch eine Geschichte über den Menschen, über Freundschaften und Beziehungen, über den Zusammenhalt von Individuen, gemeinsam „das Richtige“ zu tun, über die Hoffnung, die wir niemals aufgeben dürfen, und über solche – ob Mensch oder Tier – die plötzlich in unser Leben treten und es völlig auf den Kopf stellen, selbst in den dunkelsten Zeiten.

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  • Elefant - Martin Suter

    Elefant

    wortkulisse

    22. July 2017 um 14:54

    Als der Obdachlose Schoch den kleinen leuchtenden Elefant zum ersten Mal in seiner Höhle am Flußufer sieht, hält er ihn für ein Gespinst seines vom Alkohol zermürbten Gehirns. Doch bald muss er feststellen, dass der kleine Elefant, der im Dunkeln leuchtet, real ist. Gemeinsam mit der Tierärztin Valerie kümmert er sich um das Tier und ahnt nicht, welche Anstrengungen bereits zuvor unternommen wurden, um das Leben des Elefanten zu schützen – und wie sehr es bedroht ist. Denn der Genforscher Roux sucht händeringend nach seiner wissenschaftlichen Sensation, von der er sich den großen Ruhm erhofft.EIN KINDERSPIELZEUG. EIN ELEFÄNTCHEN, ROSAROT, WIE EIN MARZIPANSCHWEINCHEN, ABER INTENSIVER. UND ES LEUCHTETE WIE EIN ROSAROTES GLÜHWÜRMCHEN. – S. 5Vor einiger Zeit las ich einen Artikel der ZEIT, der sich mit der Crispr/Cas-Methode, mit der genetisch veränderte Organismen erzeugt werden können, beschäftigt. Ich hatte bis dahin nicht viele Gedanken an Genmanipulation verschwendet und überhaupt keine Ahnung davon, was mittlerweile möglich ist. Der kleine rosa Elefant aus Martin Suters neuem Roman ist ein Produkt dieser Methode und demnach nicht vollkommen aus der Luft gegriffen. Das kontroverse Thema der Genmanipulation verflechtet Suter mit weiteren gesellschaftsrelevanten Aspekten: Wie findet ein Mensch, der sich und das Leben aufgegeben hat, zurück ins Leben? Wie weit sind Menschen bereit zu gehen, um Ruhm und Reichtum zu erlangen? Wie schlecht sind Menschen aus Gier bereit, andere Lebewesen zu behandeln? Wie weit darf man gehen, um etwas Unethisches zu verhindern? Zudem vereint sich mit der Alltagsrealität und der Vergangenheit des Obdachlosen Schoch eine gute Portion Gesellschafts- und Kapitalismuskritik. Wie so oft, sind es diejenigen, die am wenigsten haben, die am meisten zu geben bereit sind.Während diejenigen, die am meisten haben, ohne Rücksicht nach noch mehr streben. All das hüllt Martin Suter in einen federleichten und humorvollen Mantel und macht damit das Lesen des Romans zu einem wahren Vergnügen.DOCH MIT DER FRAGE, WIE UNETHISCH MAN ZUR VERHINDERUNG VON ETWAS UNETHISCHEM VORGEHEN DURFTE, HATTE ER SICH NOCH NICHT WEITER BESCHÄFTIGT. – S. 173Der Roman ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt: Der erste beginnt im Jahr 2016, in dem Schoch den Elefanten findet. Der zweite Handlungsstrang beginnt jedoch bereits im Jahr 2013 und verrät woher die kleine Elefantendame kommt und führt den Genforscher Roux somit in die Geschichte ein. Beide Handlungsstränge verflechten sich mit dem Fortschreiten der Geschichte immer mehr miteinander, solange bis Roux und Schoch schließlich aufeinander treffen. Durch diesen Erzählstil entwickelt der Roman eine Dynamik, die mich eng an die Geschichte gefesselt hat.Die Sympathie den Charakteren gegenüber wird durch den Autor quasi vorgegeben: Auf der Sympathieseite stehen unter anderem Schoch und Valerie, die alles dafür tun, um das Leben des kleinen Elefanten zu beschützen. Auf der anderen Seite steht unter anderem Roux, der Genforscher, der aus der Einzigartigkeit seines Forschungsproduktes Profit schlagen möchte. Zudem weiß der Autor wie er seine Leser an das kleine Elefäntchen durch geschickt platzierte Gedanken Schochs und kleine Niedlichkeiten im Verhalten des Elefanten bindet. Ich habe mich mindestens genauso sehr in den kleinen rosa Elefanten verliebt, wie Schoch es tut, wenn er sich liebevoll, aber mit einigen Schwierigkeiten um ihn kümmert. Denn wenn der kleine Elefant eines tut, dann für ordentlich Wirbel sorgen.Der Roman „Elefant“ von Martin Suter ist ein einzigartiges Buch, das mich direkt in Herz und Kopf getroffen hat. Der Autor versteht es, schwierige Themen leicht zu verpacken und somit einen mitreißenden Unterhaltungsroman zu schaffen, der bei genauerem Hinsehen viel Tiefe besitzt. Weitere Rezensionen von mir findest du auf Wortkulisse.net

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  • Ich sehe rosa Elefanten!

    Elefant

    Sonnenschein96

    19. July 2017 um 15:47

    Schon alleine das Cover des Buches ist super süß. Aber der Inhalt ist viel mehr als das.Der obdachlose Schoch findet eines Tages einen kleinen rosa Elefanten in seiner Schlafhöhle. Was zunächst als Halluzination ersteint, stellt sich später als ein waschechter Elefant heraus, der durch Genmanipulation rosa leuchtend erschafft wurde. Schnell begreift Schoch, dass das Tier in großer Gefahr schwebt, wenn es von dem Erschaffer, Roux gefunden wird. Es beginnt eine spannende Reise. Das Buch habe ich sehr schnell gelesen, da Martin Suters Schreibstil und der tolle Verlauf der Story einfach zum schnellen Lesen verleitet. Eine klare Leseempfehlung von mir. 

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  • Eine tolle Fantasiegeschichte, die sprachlich elegant niedergeschrieben wurde!

    Elefant

    BeautyBooks

    27. June 2017 um 11:06

    Er ist entzückend, ein Wunderwesen - und für den, der die genetische Zauberformel kennt, ein Vermögen wert: ein rosaroter Mini-Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet.  Plötzlich steht er da, in der Höhle des Obdachlosen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat und nun seinen Augen nicht traut. Woher kommt dieses seltsame Geschöpf, und wie ist es entstanden? Das wissen nur wenige Personen, und sie verfolgen sehr unterschiedliche Interessen: Kaung, der burmesische Elefantenflüsterer, der die Geburt des Tiers begleitet hat, glaubt, es seit etwas Heiliges, das geschützt werden muss. Geschützt ja, aber als Patent, meint dagegen Genforscher Roux. Die Schauplätze dieser atemberaubenden Intrige wechseln in rascher Folge von einem gentechnologischen Labor über einen Zirkus im Zürcher Oberland zur städtischen Obdachlosenszene, von dort in den Schutz einer Villa am Zürichberg und schließlich in ein Land in Südostasien, wo man Elefanten auf besondere Weise huldigt. Meine persönliche Meinung: Ich mag die Bücher von Martin Suter sehr gerne. Als ich das erste mal den rosa Elefanten in der Hand hatte, wusste ich, dass dieser schon bald bei mir einziehen würde. Nun durfte er nicht nur bei mir einziehen, sondern mich auch in den Toskana Urlaub begleiten. Eine ganz besondere Geschichte, an die ich tagtäglich denke. Warum? Weil ich selber gern einen rosa Mini-Elefanten hätte! Hier handelt es sich um eine erfundene Geschichte, die jedoch so unglaublich erzählt wird, dass ich nun der Meinung bin, dass es solche Wunder tatsächlich geben könnte. Was natürlich nur für den Autor spricht, denn ich als Leserin habe ihm tatsächlich jedes Wort um den rosa Elefanten, dass er niedergeschrieben hat, abgekauft. Eine so einzigartige Geschichte, die mich wirklich begeistert hat, wo ich anfangs ja noch, als ich zu lesen begonnen habe, doch noch so meine Zweifel hatte. An den Schreibstil und die Art, wie die Geschichte erzählt wird, musste ich mich anfangs noch etwas gewöhnen. Der Elefant benötigt doch so seine Aufmerksamkeit und Konzentration beim lesen. Für mich war dies zumindest kein Buch für eine Autofahrt, wo noch sieben andere Menschen mit im Auto sitzen und nebenbei ein Gespräch führen. Elefant benötigte meine volle Aufmerksamkeit, was mich wiederum aber nicht störte. In diesem Buch werden doch so einige Dinge wie Gentechnik sowie Genexperimente genauer erläutert und erklärt. Spannend, wenn man davor absolut keine Ahnung von so ewas hatte. Martin Suter hat einfach ein Gespür für Themen, die die Menschen bewegen und interessiert.  Interessant finde ich auch, wie er das Leben der Obdachlosen dargestellt hat. Ein Leben, dass sich von uns absolut niemand vorstellen kann. Wir begleiten Schoch in seinem Alltag, der durch den rosa Elefanten komplett über den Haufen geworfen wird. Ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen und habe ihn so gerne auf seiner Reise mit dem Elefanten begleitet.  Natürlich erscheint auch in diesem Buch der ein oder andere Protagonist, der einem nicht so sympathisch ist. Ein Bösewicht, der mit dem Elefanten nichts Gutes im Schilde führt. Wendungen, die die Geschichte gerade deswegen spannend gemacht hat, weil man selbst den rosa Mini-Elefanten einfach nur beschützen möchte und mit ihm mitfiebert, dass auch alles gut für ihn ausgeht. Ein literarisches Werk, dass mich mit seiner Einzigartigkeit definitiv überzeugen konnte. Im Mittelteil fand ich die Geschichte für kurze Zeit mal etwas langatming, aber schon bald nahm die Geschichte schon wieder die Fahrt auf und der rosa Mini-Elefant hatte mich auch schon wieder um den Finger gewickelt. Eine unterhaltsame Geschichte, die definitiv ohne überzogene Effekte auskommt und den Leser auf eine wissenschaftliche Reise mitnimmt. Eine tolle Fantasiegeschichte, die sprachlich elegant niedergeschrieben wurde und den Leser in eine ganz neue Welt entführt. Ein Elefant, der herzallerliebst mein Herz erobert hat.

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  • Elefant - Ein Miniaturwesen schleicht sich in unsere Herzen

    Elefant

    ahukader

    13. June 2017 um 14:15

    Inhalt: Die Geschichte startet im Jahre 2013 und endet am 18. Dezember 2018. Der Genforscher Roux möchte einen rosaroten Elefant, der Nachts leuchtet zeugen. Dafür landet sein Weg in Zirkus Pellegrini, in dem er die Elefantenkuh Asha als Leihmutter aussucht. Asha wird mit dem Embryo befruchtet. Der burmesische Elefantenflüsterer Kaung begleitet Asha durch ihre Schwangerschaft. Dr. Reber der in einem bestimmten Ryhtmus Ultraschallaufnahmen von Asha macht, bemerkt, dass das Baby-Elefant im Bauch nicht wächst. Er ist der Meinung, dass es nicht überleben wird, auch wenn es geboren wird. Roux ist es egal. Denn er ist davon entzückt, dass das Elefanten-Baby klein bleibt. Denn nun kann er, neben der Sensation, den er mit einem rosaroten Elefanten erwartet, das Miniatur-Wesen auch noch als Spielzeug verkaufen. Kaung der absolut davon überzeugt ist, dass der rosarote Elefant heilig ist, überredet Dr. Reber dazu, ihn vom Zirkus wegzubringen und Roux zu entwenden. Dr. Reber passt als erstes auf den Elefanten bei sich auf. Kaung lässt heimlich Milch für den kleinen Elefanten, der gerade mal 40 cm hoch, und 30 cm breit ist, bringen. Währenddessen gibt Roux keine Ruhe. Er möchte das Experiment erneut starten und sucht erneut Asha dafür aus. Irgendwann wird der Zirkusdirektor Pellegrini von einem seiner Mitarbeiter darauf aufmerksam gemacht, dass Kaung heimlich Milch an einen anderen Mann übergibt. Somit fallen Dr. Reber und Kaung auf und dann beginnt eine wahnsinnige Verfolgungsjagd nach dem Elefanten. Dr. Reber bringt den Elefanten in die städtische Obdachlosenszene und setzt ihn dort in einer Höhle ab. Dr. Reber ertrinkt nach dieser Verfolgungsjagd, jedoch ist Sabu (so wird der Elefant später heißen) von Roux nicht mehr auffindbar. Somit, gerettet. Schoch findet einen rosaroten Elefanten in seiner Höhle … Fritz Schoch ist ein Investmentbanker, der nach seiner Trennung von seiner Frau schon seit zehn Jahren auf der Straße lebt und Alkoholiker ist. Somit ist es überhaupt nicht wunderlich, dass er denkt, dass er mal wieder zuviel getrunken hat, als er auf einmal einen rosaroten Elefanten in seiner Höhle entdeckt. Nach ein paar Stunden wird Schoch klar, dass er nicht halluziniert. Er denkt, dass irgendetwas mit dem Elefanten nicht stimmt und bringt ihn in die „Gassenklinik“, in der Dr. Valerie Sommer ehrenamtlich sich um die Tiere der Obdachlosen kümmert. Sabu im Villenviertel von Zürich … Valeries Eltern waren wohlhabend und besitzen eine Villa im Zürichberg. Sie bringt Schoch und Sabu zu dieser Villa. Sie selbst lebt seit 22 Jahren nicht mehr dort und kann noch nicht mal eine Nacht dort übernachten. Sie kündigt ihren Job im Hospital und geht nur noch zu der Gassenklinik, damit sie jeden Tag Schoch und dem Elefanten Nahrung bringen kann. Viele Tage halten sie sich dort versteckt. Schoch begeht den Fehler nach seinem Verschwinden, an einem Tag der Sehnsucht zu den Obdachlosen zu gehen. Dort wird er von Bolle gesehen. Dass Schoch mit einem rosaroten Elefantenspielzeug gesehen wurde, spricht sich sehr schnell rum und somit geht die Verfolgung weiter. Mit Kaungs Hilfe, der mittlerweile Valerie in der Gassenklinik als Hundeflüsterer hilft, arbeitet, werden sie den Elefanten nach Myanmar bringen. In dieser Stadt wird Sabu Barisha gehuldigt. Meine Meinung Ich fand das Buch sehr spannend. Von Anfang an war klar, wer der Böse und der Gute in dieser Geschichte ist. Dass das Buch, welches aus drei Teilen besteht, zwischen den verschiedenen Szenen und Orten hin und her springt, verleiht dem ganzen eine spannende Entwicklung, welches dazu führte, dass ich das Buch nicht aus der Hand lassen wollte. Am Ende des zweiten Teiles, stirbt Doktor Reber, was mich schon ein wenig traurig gemacht hat. Ich muss an dieser Stelle erwähnen, dass ich vorher noch nie ein Buch von Suter gelesen habe. Es hat sich nicht ergeben. Somit steht fest, dass das nicht mein letztes Suter-Buch wird. Ich bedanke mich an dieser Stelle beim Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar. – so many books, so little time.

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  • Ein rosa Elefant und die bösen Chinesen

    Elefant

    Buecherfreundinimnorden

    08. June 2017 um 16:07

    Mir hat es gut gefallen. Ich glaube, es ist nicht unbedingt Suters allerbestes Buch, aber gute Unterhaltung ist es allemall. Man ahnte es schon vorher, die Gentechnologie kann, aber muss kein Segen sein, Geschäftemacher haben keine Skrupel und die schöne, neue Welt ist vermutlich gar nicht schön - all das und ein bisschen mehr hat der Autor in eine durchaus lesenswerte Geschichte verpackt. Klein, aber fein und wichtig ist die Botschaftt: Vorsicht, Gene sind keine Handelsware und dürfen es auch nicht werden. Die Politik muss an das Thema ran, auf jeden Fall. Es ist an uns, dafür zu sorgen, dass Geld nicht die Welt regiert.

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