Das Buch der Schurken

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Eine interessante Zusammenfassung der verschiedensten Bösewichte.

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Ein lehrreiches und lustiges Buch über die fiesesten Schurken...

Alle 18 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Buch der Schurken"

Was wäre die Welt ohne Schurken? Unfassbar langweilig: Sherlock Holmes ohne Moriarty, Paris ohne Fantômas oder gar das Monster ohne Frankenstein? Im Herrn der Ringe würde vermutlich ununterbrochen gepicknickt, Alice würde den lieben langen Tag nur durchs Wunderland hopsen und Hannibal Lecter an Sojawürstchen knabbern. Schurken machen das Leben erst spannend, das unserer Helden und natürlich auch unseres. Martin Thomas Pesl hat die 100 genialsten und coolsten Bösewichte der Weltliteratur zur verschmitzten Schurkenparade versammelt. Mit Illustrationen und Schurkenskala.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442716036
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:09.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    evaflvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Eine interessante Zusammenfassung der verschiedensten Bösewichte.
    Von sehr bekannten bis hin zu eher unbekannten Bösewichten.

    In diesem Buch hat Martin Thomas Pesl eine Übersicht über die 100 fiesesten, amüsantesten und coolsten Bösewichte geschafft – eingeteilt in verschiedene Kategorien – wie beispielsweise die Rachsüchtigen, die Egoschweine, fatale Frauen oder auch verrückte Wissenschaftler.

    Das Buch mit dem durchaus interessanten Cover zeigt die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur auf, die von Martin Thomas Pesl ausgewählt, entlarvt und vorgestellt werden. Eingeteilt hat er dieses Buch in verschiedene Kategorien, so findet man Felix Krull (Thomas Mann) unter den Gierigen, Moby Dick bei den Rachsüchtigen, Fräulein Rottenmeier bei den Erziehungsberechtigten, Juliette (Sade) bei den fatalen Frauen und beispielsweise Prof. James Moriarty (Arthur Conan Doyle) bei den Königen des Verbrechens. Natürlich sind es noch viele weitere Bösewichte, das sei nur mal als kleine Auswahl genannt.

    Nach einer schwarzen Kapitelbeginnseite jeweils werden die einzelnen Bösewichte dann vorgestellt, so gibt’s erst einmal eine kurze Vorstellung (Name, Autor, Buchtitel, Originalfassungsjahr), ein kurzes Statement aus dem Buch und eine Illustration von Kristof Kepler. Anschließend dann eine Textzusammenfassung mit kurzem Fragebogen sowie Bewertung (1 bis fünf Sterne) in verschiedenen Kategorien (Todesopfer, nachtragend, dreist, beliebt, Charmefaktor, etc.). Alles ist je nach Schurke ein bißchen anders aufgebaut und nicht immer exakt gleich – weil ja auch jeder Schurke anders ist.

    Inhaltlich ist es ein wirklich vollgepacktes Buch, was auch an der Schriftgröße liegen mag – die ausführliche Schurkenbeschreibung findet man in Schriftgröße 8 (geschätzt) vor. Vom Verständnis her ist es natürlich besser, wenn man einigen Bösewichten in literarischer Form schon einmal begegnet ist – so hat man dann vielleicht schon ein Bild von ihnen, eine gewisse Ahnung. Inhaltlich ist alles ganz gut verständlich, manchmal war es mir einen Ticken zu fachlich, da hätte ich es mir noch unterhaltsamer gewünscht, wenngleich es ja nur um eine Beschreibung geht. Dennoch ist es so, dass die Sätze gut verständlich waren, nie etwas großartig umständlich verschachtelt war oder mit schwierigen Fachbegriffen oder Fremdwörtern versehen war.

    Für mich war es ein interessanter Einblick in die Welt der Schurken und Bösewichte. Das Buch ist kein Buch, welches man direkt am Stück lesen muss, sondern in das man immer mal wieder hineinblättern kann – was ich sehr angenehm finde. Alles in allem ist das Buch wirklich toll gemacht, eine spannende Übersicht, mit passenden, tollen Illustrationen versehen. Natürlich ist nicht jeder Bösewicht gleich interessant und es gibt welche, die stechen einfach aus der Masse hervor – aber das ist in Ordnung. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und ich kann das Buch durchaus empfehlen.

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    Martins_Buecherboxs avatar
    Martins_Buecherboxvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein lehrreiches und lustiges Buch über die fiesesten Schurken...
    Die 100 fiesesten Schurken vereint...

    Stell dir vor, in Herr der Ringe gibt es keinen Sauron. Frankenstein (oder sein Monster - wer der Schurke ist kann man sich selbst aussuchen) gibt es nicht. Alice würde nie auf die Herzkönigin treffen und Mogli müsste nicht vor Schir Khan fliehen. Langweilig wäre es in der Literatur. 
    In diesem Buch werden die 100 gemeinsten, fiesesten, lustigsten, klügsten, dümmsten, rachsüchtigen und gefürchteten Schurken versammelt, in zwölf Kategorien vorgestellt, einzeln beschrieben und erklärt...

    Zitat von Seite 60
    "Eine Königin der Herzen ist diese Herzkönigin gewiss nicht. Ihre Untertanen im Wunderland werfen sich panisch zu Boden, sobald sie sich nähert. Und mit gutem Grund. Ist die Dame doch leicht zu erzürnen und hat rasch eine Lösung für alles parat : "Kopf ab!"  

    Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es war einer der Gründe, warum ich das Buch unbedingt bekommen wollte. Das, was man auf dem Cover sieht, ist ja das klassische Schurkenbild : Zylinder, Maske, Schnurrbart. Toll. Auch die Illustrationen im Innenteil, die von Kristof Kepler angefertigt wurden, finde ich sehr gelungen.

    Wie gesagt geht es in dem Buch um die 100 bekanntesten Schurken der Weltliteratur. Dabei sind alle Genres. Die besten Schurken aus Kinderbuch, Jugendbuch, Thriller, Krimi, Fantasy, Horror und vielem mehr. Jeder einzelne Schurke wird mit einem Zitat aus dem jeweiligen Buch des Schurken eingeleitet. Diese Zitate fand ich sehr gut ausgewählt, die Zitate beschrieben meist schon den Schurken und läuten ihn sehr gut ein. Danach gibt es nochmal kurz eine meist lustige, immer aber lehrreiche Beschreibung des  Schurken. Danach (oder manchmal auch davor) gibt es dann eine kurze Erklärung des Buches und der Handlung, auch diese fand ich gut. Bei beiden Erklärungen ist  mir aber mal aufgefallen, dass diese einzelnen Abschnitte auf der jeweiligen Doppelseite, die es für jeden Schurken gibt, gar nicht ausreicht um so viel zu erklären. Trotzdem hat der Autor das dabei gut gelöst, doch wenn man (wie ich) nicht alle (die meisten) Bücher, aus denen die Schurken kommen, nicht kennt, ist es doch ein bisschen wenig.

    Im Anschluss gibt es dann nach Wahl ein paar Fakten zur Geschichte oder dem Bösewicht, Hintergründe des Schurken und manchmal auch ganz anderes. Auf jeden Fall kommt am Ende jeder Doppelseite ein Steckbrief mit den wichtigsten Eigenschaften des Schurken, meist mit einem kleinen Ranking (1-5 Sterne), von einer Eigenschaft (beispielsweise Intelligenz, Psychopathenfaktor, Charme usw.).

    Die Schurken, die in dieses Buch aufgenommen wurden, sind relativ gut ausgewählt, finde ich. Es sind kleine, große, dicke, dünne, schlaue, dumme, weibliche und männliche Schurken dabei. Der Autor hat, was ich gut finde, darauf geachtet, von jedem Autor nur einen Schurken zu nehmen (stellt euch mal vor, wer in J.K. Rowlings Zaubererwelt alles in Frage käme). Er hat seine Schurken aus völlig verschiedenen Genres genommen, wodurch das Buch für fast jeden geeignet ist und er hat mal bekannte, mal unbekannte Schurken genommen.

    Auch der Schreibstil von dem Autor ist sehr schön. Er schreibt lustig, lehrreich und obwohl es ja kein Buch ist, bei dem es um Spannung gehen soll auch spannend.

    Fazit:
    Insgesamt ein wirklich lehrreiches und lustiges Buch. Empfehlenswert für alle, dessen heimliche Lieblingscharaktere Schurken sind oder einfach für Leute, die mehr über Weltliteratur lernen möchten.

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    lilli_geeksantiquess avatar
    lilli_geeksantiquesvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Man blättert sich durch, entdeckt vergessene Schurken aus Kindheitstagen wieder oder stößt auf einen neuen interessanten Anti-Helden. Top!
    Altbekannte Schurken und neue Fieslinge

    Wer ist der schlimmere Bösewicht im Harry-Potter-Universum? Die zuckersüß-sadistische Dolores Umbridge oder doch Lord Voldemort, das nasenlose Grauen? Kann die Herzkönigin es in Sachen Abscheulichkeit mit Fräulein Knüppelkuh aufnehmen? Und was haben eigentlich Moby Dick und Shir Khan gemeinsam? Martin Thomas Pesl versammelt auf 256 Seiten die „100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur“ und folgt dabei nicht immer dem zu erwartenden Muster. Werfen wir also einen Blick auf die Bösesten der Bösen: die Schurken aus Literatur, Mythologie und erzählender Dichtung.

    Von Egoschweinen, Psychopathen und verrückten Wissenschaftlern

    Aus einer Kolumne für das österreichische Magazin WIENER, in der Pesl von 2008 bis 2015 den Lesern humoristisch, kurz und knapp Klassiker der Weltliteratur vorstellte, wurde die Idee geboren, sich in einem Buch der besonderen Charaktersorte der Schurken zu widmen. Das kleine Nachschlagewerk ist in zwölf Kategorien unterteilt, in denen sich die Antagonisten in ihrer Bosheit den Rang ablaufen: Egoschweine und verrückte Wissenschaftler mit Hang zum Wahnsinn treffen auf Psychopathen, Despoten und etwas fragwürdige Erziehungsberechtigte. Neben den klassischen Bösewichten begegnen uns auch unbekannte, aber nicht weniger fiese literarische Schurken und Schurkinnen. Denn ja, auch die Weiblichkeit ist in der Szene vertreten, wenn auch nicht im selben Ausmaß wie die Herren der Schöpfung. In der Literatur ist das Böse bisher eben eher maskulin. Zu guter Letzt gibt es da auch noch die, die weder Männlein noch Weiblein oder überhaupt von menschlicher Natur sind: die Monster, Wesen und Schreckgestalten, die das Lesen erst zu einem richtigen Vergnügen machen.

    Denn wer liebt sie nicht, die Bösen, die Undurchschaubaren, die Strippenzieher im Hintergrund? Sie verpassen jedem Werk die nötige Würze und geben dem Leben der Helden erst einen Sinn! Was wäre Tolkiens „Der Herr der Ringe“ ohne Sauron und seine dunklen Heerscharen? Ein nettes Kaffeekränzchen im Auenland und ein friedliches Nebeneinander der Völker Mittelerdes? Langweilig! Dank Sauron kommt erst Schwung in die Geschichte, auch wenn er selbst nur als dunkle Bedrohung über allem schwebt. Egal ob böse Stiefmütter (Gebrüder Grimm), die Westhexe aus Oz (L. Frank Baum), Graf Dracula (Bram Stoker) oder die bürokratieversessenen Vogonen aus Douglas Adams‘ „Per Anhalter durch die Galaxis“ – das Böse hat viele Gesichter.

    Dem Schurkentum auf den Grund gehen

    Mit lustigen Anekdoten, Hintergrundinformationen und Fakten zu Autor, historischem Kontext und Adaptionen stellt Pesl die unterschiedlichsten Schurken vor. Wir lernen beispielsweise, dass Captain Hook in der ersten deutschen Übersetzung noch Kapitän Haken hieß und dass das Fräulein Rottenmeier aus „Heidi“ am liebsten bewaffnet mit Lebertran und Turmfrisur auf ihre Zöglinge losgeht. Garniert wird jeder Beitrag mit einer netten Illustration von Kristof Kepler und einem Steckbrief, in dem unter anderem Stärken, Schwächen, Waffen und Erzfeinde der Bösewichte aufgeführt werden. Als kleines Plus kann man am Ende in eine vorgefertigte Liste sein eigenes Schurkenranking eintragen. Besonders hilfreich, wenn man einen bestimmten Charakter sucht, sind das umfangreiche Literaturverzeichnis am Ende und die Auflistung aller behandelten Schurken nach Kategorie.

    Das Büchlein ist kurzweilig geschrieben, lehrreich und amüsant. Es lässt sich in einem Rutsch durchlesen – oder, wie ich eher empfehlen würde – portionsweise zum Frühstück verschlingen, um mit dem „Schurken des Tages“ und einem Schmunzeln in den Morgen zu starten. Man blättert sich durch, entdeckt fast vergessene Schurken aus Kindheitstagen wieder oder stößt überrascht auf einen interessanten Anti-Helden, den man noch gar nicht kannte. Egal wie man es liest, das Buch macht Lust, die alten Klassiker erneut auszupacken und den Fieslingen in den dazugehörigen unbekannteren Werken einen Besuch abzustatten.

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    ShalimaMoons avatar
    ShalimaMoonvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine gut geschriebene Übersicht über die größten Schurken der Literaturgeschichte.
    Das Buch der Schurken

    Ein Vorwort

    Wir alle kennen sie. Manchmal lieben wir sie, manchmal hassen wir sie, manchmal sind sie einfach nur das Mittel zum Ruhm des Helden. Die Rede ist von den Schurken und Bösewichten der Weltliteratur. Wie oft hat man ein Buch verschlungen und fieberte mit dem Helden und gegen den Schurken. Wie oft war aber auch der Schurke die Hauptfigur und eigentlich waren wir auch auf seiner Seite. Wir mögen sie einfach, egal, was sie letztendlich getan haben. Wie oft macht erst der geniale Gegenspieler ein Buch erst aus. Was wäre wohl der Herr der Ringe ohne Sauron geworden? Sherlock Holmes ohne seinen erbitterten Gegenspieler Moriarty?
    Der Autor Martin Thomas Pesl hat sich die Zeit genommen und die Weltliteratur nach den genialsten Exemplaren zu durchsuchen, sie genauer zu erkunden, zu kategorisieren und in dem „Buch der Schurken“ mit dem Beinamen „Die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur“ zusammen zu fassen.

    Die Handlung

    Auf jeder Doppelseite befasst sich Martin Thomas Pesl mit einem anderen Schurken. So ziert die linke Seite eine gelungene Zeichnung von Kristof Kepler, Name des Schurken, zugehöriges Buch, Autor und Erscheinungsjahr, sowie ein Zitat aus dem jeweiligen Werk, das sich mit der Boshaftigkeit des Schurken befasst. Aus der rechten Seite folgt die genauere Durchleuchtung des Schurken und abschließend eine kleine Tabelle mit wechselnden Kategorien, wie beispielsweise „Herkunft“, „Schönheit“ oder „Boshaftigkeitsfaktor“.

    Meine Meinung

    Mir wurde kurz vor meinem letzten Urlaub dieses Buch empfohlen und so eilte ich noch kurzfristig in den Buchladen meines Vertrauens, die es wie immer schafften mir das Buch bis zum nächsten Tag zu besorgen! So erfreute ich mich nicht nur einer Woche in der Sonne, sondern auch mit einem Wiedersehen geliebter Schurken – gut aus Prof. Umbridge hätte ich vielleicht verzichten können –  und dem Neuentdecken ganz besonderer Exemplare – meine Wunschleseliste ist wieder ganz schön gewachsen und zwei Exemplare sind schon auf meinem SuB gewandert.
    Martin Thomas Pesl schafft es vor allem jedem Schurken eine ganze Seite zu widmen. Hier wird erläutert, was ihn so böse macht und warum er gleichzeitig auch so genial ist. Dabei kommt auch das Mitleid für die Helden der Geschichten nicht zu kurz, auch wenn der Schurke manchmal der heimliche Held ist. Besonders gefallen hat mir auch, dass Pesl sich wirklich von den ganz alten Exemplaren – Loki aus der Prosa-Edda von 1220 oder Enkidu aus dem babylonischen Gilgamesch-Epos vom 18. Jahrhundert v. Chr. – bis zu den neusten Exemplaren – Adam Stensen aus Hart auf Hart von 2015 oder Die little People aus 1Q84 von 2009 – hangelt. Zwar scheinen die meisten im 18., 19. und 20. Jahrhundert geschrieben worden zu sein, aber es gibt doch auch einige Ausreiser.
    Dann gibt es wieder die Exemplare, bei denen man zweimal überlegen muss, ob man sie wirklich auf so eine Schurkenliste setzen würde, oder ob die Wahl nicht auf jemand anderen hätte fallen sollen. So ist Lord Voldemort wohl der prägendste Schurke aus den Harry Potter Teilen, doch wurde stattdessen Prof. Umbridge aus dem fünften Teil ausgesucht. Doch Pesl ist um keine Erklärung verlegen und kann humorvoll immer wieder belegen, wieso seine Wahl eine gut durchdachte ist. Die Humorvollen Beschreibungen sind dann auch genau das, was das Buch so besonders und lesenswert macht. Man kann es an einem Stück durchsuchten, ohne das einem langweilig wird, oder man kann es Häppchenweise lesen. Hilfreich sind auch die Kategorien, in die die Schurken eingeteilt wurden. So haben die Femme fatal ebenso ihren Abschnitt, wie die Psychopathen. Und wer nun denkt, der größte Teil der Schurken sei männlich, liegt daneben, denn Pesl zeigt auch allerhand Bösewichte des weiblichen Geschlechts.

    Das Fazit

    Wer ein großer Freund der Weltliteratur ist und ein Wiedersehen mit seinen Lieblingsbösewichten feiern möchte, dem empfehle ich dieses Buch. Wer auf der Suche nach einem neuen Buch ist, das mit einem bösen Schurken bestückt sein soll, dem empfehle ich dieses Buch. Für wen die Beschreibung oben grundsätzlich einladend klang, dem empfehle ich dieses Buch.

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    rike84s avatar
    rike84vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur lustig vorgestellt.
    Was wäre die Literatur ohne Schurken?

    Das Buch der Schurken hält mit dem Inhalt genau das, was der Titel verspricht: In dem Buch sind Schurken aufgeführt! Genauer gesagt: Die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur. Dafür hat der Autor seine persönliche, subjektive Meinung genommen und die Schurken in teilweise recht amüsante Kategorien eingeteilt. Ich zeig sie euch nachfolgend, in Klammern gebe ich euch einen Schurken als Beispiel:

    Die Gierigen (John Silver)

    Die Rachsüchtigen (Moby Dick)

    Die Despoten (Die Herzkönigin)

    Die Berserker ((Hagen von Tronje)

    Die Egoschweine (Dorian Gray)

    Die Erziehungsberechtigten (Fräulein Rottenmeier)

    Die fatalen Frauen (Circe)

    Die Psychopathen (Jean-Baptiste Grenouille)

    Die Ungreifbaren (Die Windmühlen – Don Quijote)

    Die verrückten Wissenschaftler (Frankenstein(s Monster))

    Die Über – und Unterirdischen (Graf Dracula)

    Die Könige des Verbrechens (Prof. James Moriarty)

     

    Stil, Machart, Meinung

    Klar, dieses Buch ist mal was anderes. Es ist kein Krimi oder Thriller, es ist eher eine kreative Auflistung mit einer ordentlichen Prise Humor und einer Menge Diskussionsstoff. Bereits die Einleitung ist amüsant, der Autor erklärt wie die Liste zustande kam. Jeder Schurke ist dann auf 2 Seiten des Buches mit den Details zum Buch (Autor, Titel, Erscheinungsjahr der Originalfassung), einer Zeichnung des Schurken und einem meist längeren Zitat, welches den Schurken beschreibt oder vom Schurken selbst stammt. Dann folgt ein Text darüber, warum der Schurke es in die Liste geschafft hat und was der so getrieben hat. Am Ende gibt es noch einen Steckbrief, der meist recht lustig noch ein paar Details auflistet.

    Ich finde die Herangehensweise sowie die Umsetzung echt gut und war schon bei der Einleitung sehr amüsiert. Mein Problem war jedoch, dass ich recht viele der Schurken gar nicht so wirklich kannte. Bei denen, die ich kannte, fand ich das Buch wirklich klasse. Aber klar, wenn man die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur vorstellt und die Liste ganz subjektiv vom Autor ausgesucht wird, dann kennt vor allem der Autor sie alle. Ich bin eventuell etwas jung für dieses Buch – wobei ich eigentlich dachte das ich auch schon eine Menge Klassiker gelesen habe..

    Die knackige Auflistung der Schurken, 2 Seiten für jeden von Ihnen, hatte zur Folge dass dieses Buch nach dem ersten Reinschnuppern im Badezimmerregal lag und bei dem einen oder anderen Toilettengang schnell zur Hand war, um kurz mal was lustiges zu lesen. Wo das nun jeder liest sei damit nicht vorgeschrieben, ich wollte nur sagen das man es zur kurzweiligen Unterhaltung immer mal wieder aus dem Regal ziehen kann und es wohl weniger in einem Stück verschlingen wird.

    Fazit

    Dieses Buch läuft ja schon irgendwie außer Konkurrenz, ich gebe 4 Sterne. Die Liste ist liebevoll angelegt, ich habe Schurken kennengelernt und Schurken gekannt – und einige Schurken auch einfach mangels Interesse überblättert (da fühle ich mich nicht schuldig, das sind ja auch immer noch Schurken..). Besonders gefallen hat mir der Humor des Autors, und damit spart er nicht. Ich habe beim Lesen oft geschmunzelt und war gut unterhalten. 2 Klassiker habe ich mir auch noch auf die Leseliste gesetzt, für irgendwann mal.

    Leser aller Genres der Belletristik mit einem Interesse an Schurken dürften auf ihre Kosten kommen, besonders wenn sie mit dem Autor in Sachen Humor auf der gleichen Stufe stehen. Ich finde den Humor ganz hervorragend, aber auch das ist ja Geschmackssache. Besonders belesene Menschen in Sachen Klassiker dürften hier ihre helle Freude haben, für die jungen Leser wäre eventuell ein einzelner Schurke für den Deutschunterricht ganz interessant. Ich fand es gut, habe immer mal reingeschaut aber auch nicht alles genau gelesen. Aber das Buch steht ja jetzt im Bücherregal und ist da auch nicht festgewachsen.

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    BirPetvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Die 100 Bösewichte der Weltliteratur mit viel Witz, Charme und Humor.
    Das Buch der Schurken

    Die Welt braucht Bösewichte. Gut und Böse.
    Oft sind die Bösewichte doch diejenigen, die das Salz in der Literatursuppe sind.

    In diesem Buch vereint Pesl all die großen Schurken aus der Weltliteratur und dieses "Lexikon" darf nirgendwo fehlen, wo gute Bücher stehen mit manch finsteren Gestalten, besonderen Antagonisten.
    Jeder Schurke erhält hier eine Doppelseite mit Infos zum Originaltext, Autor und Schaffer dieser Person, einen kurzen Steckbrief und einer tollen Illustration.
    Unterteilt ist dieses Werk in 12 Kategorien, zB in "Die Gierigen" (ua Caroline Bingley, Indianer Joe), "Die Erziehungsberechtigten" (ua Frl. Rottenmeier, Dolres Umbridge), "Die Psychopathen" (ua Hannibal Lecter, Jean-Baptiste Grenouille), "Die Über- und Unterirdischen" (ua Graf Dracula).
    Man begegnet also allerlei Bösewichten, Moby Dick, der Herzkönigin und vielen mehr aus unterschiedlichen Zeiten, Mythen, Sagen, Märchen,Romanen und Krimis. Im Anhang ist ein großes Literaturverzeichnis, wo man den Schurken begegnet und mehr über sie erfahren kann.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, sowohl Inhalt als auch Gestaltung.
    Witz, Charme, Humor in rauen Mengen vorhanden, viele Infos, sowohl als Buch zum kompletten Durchlesen und entdecken auch weniger bekannten Bösewichten oder als Art Nachschlagewerk.
    Ich bin sehr begeistert und finde diese Idee und Umsetzung genial, der einzig Gute hier ist tatsächlich der Autor

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    kupfis_buecherkistes avatar
    kupfis_buecherkistevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Des Autors liebste Schurken - humorvoll beschrieben
    Das Buch der Schurken - so schlimm sind die Schurken gar nicht - oder doch?

    Manchmal frage ich mich ernsthaft, warum es nicht mehr Bücher wie "das Buch der Schurken" von Martin Thomas Pesl gibt. Der Autor hat - mit seinen festgelegten Kriterien - die für ihn 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur ausgesucht. Im Vorwort erklärt Pesl, warum er z. B. echte Schwierigkeiten hatte, weibliche Schurken zu finden. Auch weist er darauf hin, dass diese Liste weder vollständig ist, sondern eine subjektive Auswahl. Und so fand ich Schurken, die ich bereits kannte (Fantomas z. B., oder die 40 Räuber), und Schurken, von denen ich noch nie etwas gehört habe (Santer aus Karl Mays Winnetou war mir z. B. gar nicht geläufig). Was mir auch gefallen hat, war die Schurken in 12 Kategorien aufzuteilen. So gibt es die gierigen Schurken oder die Rachsüchtigen; es gibt die Psychopathen oder die Erziehungsberechtigten (wundervoll!!). 

    Die Schurken selber werden in zwei Seiten beschrieben. Zum einen gibt es unter dem Namen des Schurken eine Quelle, wer der Autor ist und in welcher Literatur der Schurke zu finden ist. Auch ein Zitat findet unter dem Bild seinen Platz. Auf der rechten Seite gibt es dann eine Abhandlung des Autors über den Schurken. Zum Schluss findet man eine kleine Zusammenfassung des Bösewichtes, die ich immer wieder recht amüsant finde. So findet man z. B. bei dem Grafen Dracula Öffnungszeiten von 22-4 Uhr (ernsthaft: auf die Idee muss man erstmal kommen, ich fands wirklich super), beim Gallert-Ozean muss noch die Badetauglichkeit getestet werden, und bei Fräulein Knüppelkuh empfiehlt der Autor das gleiche Fluchtszenario wie bei einem Rhinozeros. 

    Auch bei der Aufmachung des Buches wurde volle Arbeit geleistet. Bis auf das rote btb Emblem ist das Cover in schwarz weiß gehalten, das Cover zeigt Einen Zylinder, eine Augenmaske und einen geschwungenen Schnauzer. Selbst die Illustrationen von Kristof Kepler sind wundervoll gelungen. So bekommt jeder Schurke eine Illustration zu seiner Geschichte. 

    Ich wünschte, es gäbe mehr davon. Ein gelungenes Gesamtpaket. Und irgendwie muss man die ausgewählten Schurken fast ja liebhaben, so wie Pesl diese beschreibt.

    PS: Wer nun endlich mein Lieblingsschurke ist, kann ich gar nicht mal sagen: Hoch oben steht Graf Dracula und Grendel, aber auch Fantomas, Frankensteins Monster, die Herzkönigin.  Und ich werde mich mit einigen Schurken wieder mehr befassen. So waren mir die 40 Räuber von Ali Baba nicht mehr ganz geläufig, und Moby Dick wäre auch wieder mal interessant. Also, schmökern lohnt sich.

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    Marysol14s avatar
    Marysol14vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: [2.5/5] Gelungene Mischung und großartiger Aufbau - die Texte sind allerdings leider oft anstrengend zu lesen und spoilerschwer.
    [2.5/5] Und wenn ein Bösewicht was Ungezogenes spricht

    Gelungene Mischung und großartiger Aufbau - die Texte an sich sind allerdings leider oft anstrengend zu lesen und gerade bei den "Klassikern" auch spoilerlastig. Wenn man mit dem Schreibstil klarkommt, kann man dieses Buch durchaus lesen und genießen. Ansonsten eher ein Buch zum Blättern und Anschauen.


    Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2018/02/das-buch-der-schurken.html

    Auf dieses Büchlein hatte ich mich sehr gefreut, versprach ich mir doch nicht nur witzreiche Unterhaltung, sondern auch einen Überblick über wichtige Romanklassiker und spannende Einblicke in die Welt des Bösen.

    Die erhoffte  Bandbreite lieferte der Autor dann auch: Von den Gierigen, Rachsüchtigen und Despoten über die Berserker, "Egoschweine" und Erziehungsberechtigten bis hin zu den fatalen Frauen, Psychopathen, Ungreifbaren und verrückten Wissenschaftlern oder aber auch die Über- und Unterirdischen und Könige des Verbrechens - sie alle werden auch jeweils einer  Doppelseite mit Zeichnung, Zitat, Text und Steckbrief vorgestellt.

    Fantastische Gliederung, gelungene Illustrationen und großartige Idee mit den Steckbriefen - nur mit der Ausführung bin ich nicht glücklich. Zum einen liegt das am Schreibstil des Autoren:  Wiener Schmäh trifft auf hochtrabendes Deutsch, bei gleichzeitiger Ambition,  witzig zu sein. Für humorvolle Sachbücher bin ich immer zu haben, doch hier erschien die Leichtigkeit oftmals erzwungen. Die beschreibenden Texte waren  teilweise schwer zu lesen - ich glaube, sie waren jeweils an den Stil des Buches, aus dem die Schurken stammen, angepasst. So ging der Satz zu Gabrial Marcía Márquez´ Schurkem Zacarías über die gesamte Seite. Ich empfand es als  anstrengend, das Buch zu lesen, obwohl es nicht dramatisch viel Text enthielt. 

    Die Steckbriefe enthielten oftmals Bewertungen - diese waren leider uninformativ. So gelungen ich die Idee finde - "Gottesfurcht: 4/5" oder "Schönheit: 3/5" sagen wenig bis nichts aus und taugen auch als unnützes Wissen kaum.

    Klingt jetzt erstmal alles negativ? Nein. Neben dem bereits genannten großartigen Konzept und der "Schurken- Vielfalt", hat mir das Buch zudem  richtig Lust gemacht, zu einigen Romanen wie  Rebecca, Der große Gatsby, Ivanhoe oder auch  Clockwork-Orange zu greifen! Schade nur, dass Herr Pesl gerade bei den vermeintlich von allen gelesenen Klassikern  heftig in die Spoilerkiste greift, nur um bei  (mir zumindest) unbekannten Werken ärgerlich wenig über deren Inhalt zu erzählen.

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    sabatayn76vor 5 Monaten
    ‚Was wäre die Welt ohne Schurken?'

    ‚Was wäre die Welt ohne Schurken? Unfassbar langweilig: Sherlock Holmes ohne Moriarty, Paris ohne Fantômas oder gar das Monster ohne Frankenstein?‘

    Martin Thomas Pesl stellt in seinem Buch 100 Schurken aus Literatur, Mythologie und verschiedenen Epen vor. Dabei widmet er jedem Schurken eine Doppelseite mit einer wundervollen Illustration von Kristof Kepler und vielen Informationen zum jeweiligen Buch (Autor, Titel, Erscheinungsjahr der Originalfassung), zu Besonderheiten und persönlichen Eigenschaften, Erzfeinden und Talenten, Herkunft, Beruf, Hobbys etc.

    Pesl hat seine Schurken in 12 Kategorien eingeteilt: die Gierigen (z.B. der Holländer Michel, Felix Krull), die Rachsüchtigen (z.B. Moby Dick, Kain), die Despoten (z.B. die Herzkönigin, die Vogonen), die Berserker (z.B. Enkidu, Hagen von Tronje), die Egoschweine (z.B. Raskolnikow, Dorian Gray), die Erziehungsberechtigten (z.B. Fräulein Rottenmeier, Dolores Umbridge), die fatalen Frauen (z.B. Circe, Juliette), die Psychopathen (z.B. Hannibal Lecter, Jean-Baptiste Grenouille), die Ungreifbaren (z.B. die Windmühlen, Sauron), die verrückten Wissenschaftler (z.B. Dr. Moreau, Dr. No), die Über- und Unterirdischen (z.B. Loki, Voland) sowie die Könige des Verbrechens (z.B. Prof. James Moriarty, Michael Corleone).

    Ich fand die Auswahl der Schurken sehr gelungen: Hier finden sich bekannte Schurken, aber auch solche, von denen man noch nie gehört hat. Außerdem stellt Pesl nicht nur Personen vor, sondern z.B. auch die Windmühlen, gegen die Don Quijote gekämpft hat, oder das Schloss aus Kafkas gleichnamigen Roman.

    In ‚Das Buch der Schurken‘ begegnet man Bösewichten aus verschiedenen Zeiten, von verschiedenen Orten und aus verschiedenen Genres, was dazu führt, dass man große Lust auf die erwähnten Bücher bekommt und zum Lesen inspiriert wird.

    Selbstverständlich enthält ‚Das Buch der Schurken‘ Spoiler, und falls man ein erwähntes Buch noch nicht kennt, aber weiß, dass man es gerne noch lesen möchte, sollte man die Ausführungen Pesls eher vorsichtig lesen.

    ‚Das Buch der Schurken‘ hat mir sehr gut gefallen, ist witzig, spannend, unterhaltsam, überraschend und liebevoll zusammengestellt.

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    Eva-Maria_Obermanns avatar
    Eva-Maria_Obermannvor 5 Monaten
    tolle Sammlung

    Ein Titel, der mich sofort hatte. Die besten Bösewichte der Weltliteratur. Da summt bei mir alles: Literaturwissenschaft, Autorenleben, Bücherliebe. Sind es nicht oft die Antagonisten, die eine Geschichte erst richtig bunt und rund machen? Wenn die Krise und die böse Macht stark genug sind, bleiben wir am Ball, bis zur letzten Seite und vielleicht auch darüber hinaus. Die ganz großen Bösewichte machen uns Spaß. Was wäre Star Wars ohne Darth Vader, um ein Beispiel aus einer anderen Richtung zu nennen.

    In diesem lexikalisch aufgebauten Buch sind nun 100 Bösewichte auf 256 Seiten zusammengetragen. Schon das Vorwort ist aber interessant. Zum Beispiel, dass eine „Frauenquote“ einfach deswegen nicht zu schaffen war, weil die Weltliteratur (auch historisch gesehen) noch immer männlich dominiert ist – und das nicht nur von Autorenseite her, sondern eben auch bei den Schurken. Dass der Autor gerade diesen Punkt anspricht, finde ich wichtig und gelungen. Auch gibt er dem Leser den Tipp, die einzelnen Beiträge nicht auf einmal zu konsumieren, sondern lieber nach und nach. Das hilft, sich zu jedem bösen Wicht ein paar Gedanken zu machen.

    Die Superschurken sind dabei nicht immer die Hauptantagonisten der Romane. So wird beispielsweise Dolores Umbrecht dem dunklen Lord vorgezogen. Auch mancher Protagonist selbst muss herhalten. Felix Krull bekommt – völlig zu Recht – einen Platz in der Liga der 100 besten Schurken zugeteilt. Und nicht nur menschliche Bösewichte, sondern auch tierische oder gar ungreifbare werden einbezogen. Eine wirklich bunte Mischung, die Leser das Gruseln lehren und Autoren inspirieren kann.


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