Martin Thomas Pesl , Kristof Kepler Das Buch der Schurken

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Inhaltsangabe zu „Das Buch der Schurken“ von Martin Thomas Pesl

Was wäre die Welt ohne Schurken? Unfassbar langweilig: Sherlock Holmes ohne Moriarty, Paris ohne Fantômas oder gar das Monster ohne Frankenstein? Im Herrn der Ringe würde vermutlich ununterbrochen gepicknickt, Alice würde den lieben langen Tag nur durchs Wunderland hopsen und Hannibal Lecter an Sojawürstchen knabbern. Schurken machen das Leben erst spannend, das unserer Helden und natürlich auch unseres. Martin Thomas Pesl hat die 100 genialsten und coolsten Bösewichte der Weltliteratur zur verschmitzten Schurkenparade versammelt. Mit Illustrationen und Schurkenskala.

Des Autors liebste Schurken - humorvoll beschrieben

— kupfis_buecherkiste

Eine gut geschriebene Übersicht über die größten Schurken der Literaturgeschichte.

— ShalimaMoon

Eine tolle Übersicht über die 100 bösesten und fiesesten Schurken der Weltliteratur!

— FrauTinaMueller

Hier wird ganz schön Gespoilert, aber sehr gut recherchiert

— Janinezachariae

Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen!

— Daniel_Allertseder

[2.5/5] Gelungene Mischung und großartiger Aufbau - die Texte sind allerdings leider oft anstrengend zu lesen und spoilerschwer.

— Marysol14

Eine herrliche Sammlung der litererischen dunklen Seite - ich hatte viel Freude beim Durchstöbern!

— readingmakesmefeellike

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  • Das Buch der Schurken - so schlimm sind die Schurken gar nicht - oder doch?

    Das Buch der Schurken

    kupfis_buecherkiste

    07. May 2018 um 18:54

    Manchmal frage ich mich ernsthaft, warum es nicht mehr Bücher wie "das Buch der Schurken" von Martin Thomas Pesl gibt. Der Autor hat - mit seinen festgelegten Kriterien - die für ihn 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur ausgesucht. Im Vorwort erklärt Pesl, warum er z. B. echte Schwierigkeiten hatte, weibliche Schurken zu finden. Auch weist er darauf hin, dass diese Liste weder vollständig ist, sondern eine subjektive Auswahl. Und so fand ich Schurken, die ich bereits kannte (Fantomas z. B., oder die 40 Räuber), und Schurken, von denen ich noch nie etwas gehört habe (Santer aus Karl Mays Winnetou war mir z. B. gar nicht geläufig). Was mir auch gefallen hat, war die Schurken in 12 Kategorien aufzuteilen. So gibt es die gierigen Schurken oder die Rachsüchtigen; es gibt die Psychopathen oder die Erziehungsberechtigten (wundervoll!!).  Die Schurken selber werden in zwei Seiten beschrieben. Zum einen gibt es unter dem Namen des Schurken eine Quelle, wer der Autor ist und in welcher Literatur der Schurke zu finden ist. Auch ein Zitat findet unter dem Bild seinen Platz. Auf der rechten Seite gibt es dann eine Abhandlung des Autors über den Schurken. Zum Schluss findet man eine kleine Zusammenfassung des Bösewichtes, die ich immer wieder recht amüsant finde. So findet man z. B. bei dem Grafen Dracula Öffnungszeiten von 22-4 Uhr (ernsthaft: auf die Idee muss man erstmal kommen, ich fands wirklich super), beim Gallert-Ozean muss noch die Badetauglichkeit getestet werden, und bei Fräulein Knüppelkuh empfiehlt der Autor das gleiche Fluchtszenario wie bei einem Rhinozeros.  Auch bei der Aufmachung des Buches wurde volle Arbeit geleistet. Bis auf das rote btb Emblem ist das Cover in schwarz weiß gehalten, das Cover zeigt Einen Zylinder, eine Augenmaske und einen geschwungenen Schnauzer. Selbst die Illustrationen von Kristof Kepler sind wundervoll gelungen. So bekommt jeder Schurke eine Illustration zu seiner Geschichte.  Ich wünschte, es gäbe mehr davon. Ein gelungenes Gesamtpaket. Und irgendwie muss man die ausgewählten Schurken fast ja liebhaben, so wie Pesl diese beschreibt. PS: Wer nun endlich mein Lieblingsschurke ist, kann ich gar nicht mal sagen: Hoch oben steht Graf Dracula und Grendel, aber auch Fantomas, Frankensteins Monster, die Herzkönigin.  Und ich werde mich mit einigen Schurken wieder mehr befassen. So waren mir die 40 Räuber von Ali Baba nicht mehr ganz geläufig, und Moby Dick wäre auch wieder mal interessant. Also, schmökern lohnt sich.

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  • [2.5/5] Und wenn ein Bösewicht was Ungezogenes spricht

    Das Buch der Schurken

    Marysol14

    06. May 2018 um 16:38

    Gelungene Mischung und großartiger Aufbau - die Texte an sich sind allerdings leider oft anstrengend zu lesen und gerade bei den "Klassikern" auch spoilerlastig. Wenn man mit dem Schreibstil klarkommt, kann man dieses Buch durchaus lesen und genießen. Ansonsten eher ein Buch zum Blättern und Anschauen. Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2018/02/das-buch-der-schurken.html Auf dieses Büchlein hatte ich mich sehr gefreut, versprach ich mir doch nicht nur witzreiche Unterhaltung, sondern auch einen Überblick über wichtige Romanklassiker und spannende Einblicke in die Welt des Bösen. Die erhoffte  Bandbreite lieferte der Autor dann auch: Von den Gierigen, Rachsüchtigen und Despoten über die Berserker, "Egoschweine" und Erziehungsberechtigten bis hin zu den fatalen Frauen, Psychopathen, Ungreifbaren und verrückten Wissenschaftlern oder aber auch die Über- und Unterirdischen und Könige des Verbrechens - sie alle werden auch jeweils einer  Doppelseite mit Zeichnung, Zitat, Text und Steckbrief vorgestellt. Fantastische Gliederung, gelungene Illustrationen und großartige Idee mit den Steckbriefen - nur mit der Ausführung bin ich nicht glücklich. Zum einen liegt das am Schreibstil des Autoren:  Wiener Schmäh trifft auf hochtrabendes Deutsch, bei gleichzeitiger Ambition, witzig zu sein. Für humorvolle Sachbücher bin ich immer zu haben, doch hier erschien die Leichtigkeit oftmals erzwungen. Die beschreibenden Texte waren  teilweise schwer zu lesen - ich glaube, sie waren jeweils an den Stil des Buches, aus dem die Schurken stammen, angepasst. So ging der Satz zu Gabrial Marcía Márquez´ Schurkem Zacarías über die gesamte Seite. Ich empfand es als  anstrengend, das Buch zu lesen, obwohl es nicht dramatisch viel Text enthielt.  Die Steckbriefe enthielten oftmals Bewertungen - diese waren leider uninformativ. So gelungen ich die Idee finde - "Gottesfurcht: 4/5" oder "Schönheit: 3/5" sagen wenig bis nichts aus und taugen auch als unnützes Wissen kaum. Klingt jetzt erstmal alles negativ? Nein. Neben dem bereits genannten großartigen Konzept und der "Schurken- Vielfalt", hat mir das Buch zudem  richtig Lust gemacht, zu einigen Romanen wie Rebecca, Der große Gatsby, Ivanhoe oder auch Clockwork-Orange zu greifen! Schade nur, dass Herr Pesl gerade bei den vermeintlich von allen gelesenen Klassikern  heftig in die Spoilerkiste greift, nur um bei  (mir zumindest) unbekannten Werken ärgerlich wenig über deren Inhalt zu erzählen.

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  • ‚Was wäre die Welt ohne Schurken?'

    Das Buch der Schurken

    sabatayn76

    02. May 2018 um 21:26

    ‚Was wäre die Welt ohne Schurken? Unfassbar langweilig: Sherlock Holmes ohne Moriarty, Paris ohne Fantômas oder gar das Monster ohne Frankenstein?‘Martin Thomas Pesl stellt in seinem Buch 100 Schurken aus Literatur, Mythologie und verschiedenen Epen vor. Dabei widmet er jedem Schurken eine Doppelseite mit einer wundervollen Illustration von Kristof Kepler und vielen Informationen zum jeweiligen Buch (Autor, Titel, Erscheinungsjahr der Originalfassung), zu Besonderheiten und persönlichen Eigenschaften, Erzfeinden und Talenten, Herkunft, Beruf, Hobbys etc. Pesl hat seine Schurken in 12 Kategorien eingeteilt: die Gierigen (z.B. der Holländer Michel, Felix Krull), die Rachsüchtigen (z.B. Moby Dick, Kain), die Despoten (z.B. die Herzkönigin, die Vogonen), die Berserker (z.B. Enkidu, Hagen von Tronje), die Egoschweine (z.B. Raskolnikow, Dorian Gray), die Erziehungsberechtigten (z.B. Fräulein Rottenmeier, Dolores Umbridge), die fatalen Frauen (z.B. Circe, Juliette), die Psychopathen (z.B. Hannibal Lecter, Jean-Baptiste Grenouille), die Ungreifbaren (z.B. die Windmühlen, Sauron), die verrückten Wissenschaftler (z.B. Dr. Moreau, Dr. No), die Über- und Unterirdischen (z.B. Loki, Voland) sowie die Könige des Verbrechens (z.B. Prof. James Moriarty, Michael Corleone). Ich fand die Auswahl der Schurken sehr gelungen: Hier finden sich bekannte Schurken, aber auch solche, von denen man noch nie gehört hat. Außerdem stellt Pesl nicht nur Personen vor, sondern z.B. auch die Windmühlen, gegen die Don Quijote gekämpft hat, oder das Schloss aus Kafkas gleichnamigen Roman. In ‚Das Buch der Schurken‘ begegnet man Bösewichten aus verschiedenen Zeiten, von verschiedenen Orten und aus verschiedenen Genres, was dazu führt, dass man große Lust auf die erwähnten Bücher bekommt und zum Lesen inspiriert wird.Selbstverständlich enthält ‚Das Buch der Schurken‘ Spoiler, und falls man ein erwähntes Buch noch nicht kennt, aber weiß, dass man es gerne noch lesen möchte, sollte man die Ausführungen Pesls eher vorsichtig lesen. ‚Das Buch der Schurken‘ hat mir sehr gut gefallen, ist witzig, spannend, unterhaltsam, überraschend und liebevoll zusammengestellt.

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  • tolle Sammlung

    Das Buch der Schurken

    Eva-Maria_Obermann

    02. May 2018 um 12:25

    Ein Titel, der mich sofort hatte. Die besten Bösewichte der Weltliteratur. Da summt bei mir alles: Literaturwissenschaft, Autorenleben, Bücherliebe. Sind es nicht oft die Antagonisten, die eine Geschichte erst richtig bunt und rund machen? Wenn die Krise und die böse Macht stark genug sind, bleiben wir am Ball, bis zur letzten Seite und vielleicht auch darüber hinaus. Die ganz großen Bösewichte machen uns Spaß. Was wäre Star Wars ohne Darth Vader, um ein Beispiel aus einer anderen Richtung zu nennen. In diesem lexikalisch aufgebauten Buch sind nun 100 Bösewichte auf 256 Seiten zusammengetragen. Schon das Vorwort ist aber interessant. Zum Beispiel, dass eine „Frauenquote“ einfach deswegen nicht zu schaffen war, weil die Weltliteratur (auch historisch gesehen) noch immer männlich dominiert ist – und das nicht nur von Autorenseite her, sondern eben auch bei den Schurken. Dass der Autor gerade diesen Punkt anspricht, finde ich wichtig und gelungen. Auch gibt er dem Leser den Tipp, die einzelnen Beiträge nicht auf einmal zu konsumieren, sondern lieber nach und nach. Das hilft, sich zu jedem bösen Wicht ein paar Gedanken zu machen. Die Superschurken sind dabei nicht immer die Hauptantagonisten der Romane. So wird beispielsweise Dolores Umbrecht dem dunklen Lord vorgezogen. Auch mancher Protagonist selbst muss herhalten. Felix Krull bekommt – völlig zu Recht – einen Platz in der Liga der 100 besten Schurken zugeteilt. Und nicht nur menschliche Bösewichte, sondern auch tierische oder gar ungreifbare werden einbezogen. Eine wirklich bunte Mischung, die Leser das Gruseln lehren und Autoren inspirieren kann.

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  • Böse Mädchen und Buben

    Das Buch der Schurken

    Havers

    13. March 2018 um 14:52

    Martin Thomas Pesl, Theaterkritiker, Autor, Lektor, Übersetzer, Sprecher und Blogger aus Wien, ist bei seinem Streifzug durch die Weltliteratur auf eine interessante Spezies gestoßen. Wir sprechen von den Schurken, die er sich mit viel Sachverstand und dem nötigen Respekt angeschaut und klassifiziert hat. Und daraus entstand „Das Buch der Schurken“, eine subjektive Auflistung von hundert Bösewichten, beheimatet in den unterschiedlichsten Gattungen. Und die Vorgabe, dass pro Autor nur eine Figur Beachtung findet, scheint mir sinnvoll, denn dadurch wird die größtmögliche Vielfalt gewährleitet. Der Aussage Pesls, dass erst die Schurken den meisten literarischen Werken den nötigen Pfiff geben, weil sie unsere Emotionen – positiv oder negativ – ansprechen, kann ich uneingeschränkt zustimmen, und so habe ich mit Vergnügen die hundert doppelseitigen Steckbriefe studiert. Anspruch auf Vollständigkeit erhebt diese Zusammenstellung nicht, und auch die Auswahl ist einigermaßen launisch. Die zugrunde liegenden Werke reichen von Sagen über Klassiker, Romane, bis hin zu Horror, Krimis sowie Kinder-bzw. Jugendbüchern. Um einen besseren Überblick zu bekommen, hat der Autor Kategorien angelegt, in denen er die Schurken einordnet: Gierige, Rachsüchtige, Despoten, Berserker, Egoschweine, Erziehungsberechtigte, Fatale Frauen, Psychopathen, Ungreifbare, Verrückte Wissenschaftler, Über- und Unterirdisches und schließlich Könige des Verbrechens. Jeder Schurke darf sich auf einer Doppelseite ausbreiten. Ein kurzer Überblick zu Person und Werk wird ergänzt durch einen Steckbrief sowie eine Illustration, nicht zu vergessen das Rating Pesls, in dem er Punkte für schurkentypische Eigenschaften vergibt. „Das Buch der Schurken“ ist eine geistreiche, unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, die nicht nur Vergnügen bereitet sondern auch noch jede Menge Lesetipps bereithält. Passend dazu finden diejenigen, die ihr Wissen über Schurken erweitern und vertiefen wollen, am Ende des Buches eine Bibliographie der behandelten Werke.

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  • Das Buch der Schurken

    Das Buch der Schurken

    FrauTinaMueller

    19. February 2018 um 17:09

    Was wären Bücher ohne Schurken, Bösewichte oder Antagonisten? Schrecklich langweilig! Genau!“Das Buch der Schurken – Die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur” von Martin Thomas Pesl listet die fiesesten, amüsantesten und coolsten Antagonisten der Welt auf … Eine gute Idee … Und herrlich aufgemacht ist das fabelhafte Buch auch – mit Illustrationen von Kristof Kepler …Aufgeteilt ist das Buch besser gesagt sind die Schurken in 12 Kategorien: Die Gierigen, die Rachsüchtigen, die Despoten, die Berserker, die Egoschweine, die Erziehungsberechtigten, die fatalen Frauen, die Psychopathen, die Ungreifbaren, die verrückten Wissenschaftler, die Über- und Unterirdischen und die Könige des Verbrechens … Na, habt ihr ungefähr schon eine Idee, welcher Bösewicht sich in welcher Kategorie versteckt ;-))?Jeder Bösewicht ist auf einer Doppelseite herrlich illustriert dargestellt und mit einem passenden Zitat versehen. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis sowie eine Schurkenrangliste runden das empfehlenswerte Buch ab.Das Cover sticht sofort ins Auge und auch sonst sollte man das Buch unbedingt im Bücherregal stehen habe, es ist ein formidables Nachschlagewerk ;-).Und das sagt der Autor Martin Thomas Pesl u.a. zum Buch:“Dieses Buch ist ein Lexikon. Das heißt, man muss es nicht von vorne bis hinten lesen. Man darf sich morgens zum Kaffee oder auf eine Zigarettenlänge ein, zwei Schurken des Tages zuführen. Man kann im Buch der Schurken blättern und überlegen, welche Romanentdeckung mit einer Prise Fiesem man als Nächstes erkunden möchte. Wer der schurkischere Hochstapler ist: Felix Krull oder der mit dem lustigen Namen, Lafcadio Wluiki? Wer zuerst böse war: Frankenstein oder sein Monster; Moby Dick oder Captain Ahab? Oder wem aus der Liste der Konzernchef XY oder die Schwester des Exfreundes eigentlich am ehesten gleicht?” (Gelesen und genossen auf Seite 9)Fazit: Eine tolle Übersicht über die 100 bösesten und fiesesten Schurken der Weltliteratur! Ein Must-have für Vielleser und Sammler toller Cover ;-)!

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  • Verblüffend, interessant und schurkisch

    Das Buch der Schurken

    Janinezachariae

    18. February 2018 um 14:54

    Inhalt: In diesem Buch lernen wir 100 Schurken kennen, die Martin Thomas Pesl anhand von verschiedenen Kategorien zusammengestellt hat. So finden wir unter den 'Gierigen' Caroline Bingley (Stolz und Vorurteil) oder bei 'Die Könige des Verbrechens' Dr James Moriarty. Übrigens findet man nicht Voldemord dadrin, sondern einen anderen Harry Potter Charakter ;-) Stil: Der Stil ist sehr cool, es ist toll aufgebaut. Und flüssig, mit der Meinung des Autors. Fazit: Ich finde, dass das Buch wirklich genial ist. Aber leider wird man zu schnell gespoilert. Wenn man nicht möchte, dass man den Inhalt des Buches (zu dem der Schurke gehört) wissen möchte, muss man diesen Schurken überblättern. Abgesehen davon aber hat der Autor sich sehr viel Mühe gegeben und sehr gut recherchiert. Ich würde gerne wissen, ob er wirklich jedes Buch selbst gelesen hat :-) Gesamtbewertung: Cover: 5/5 Titel: 5/5 Inhalt: 3.5/5 (auf Grund der Spoiler)

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  • Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen!

    Das Buch der Schurken

    Daniel_Allertseder

    14. February 2018 um 10:39

    Meine Meinung ​ Vor Kurzem bin ich im Buchhandel auf ein Buch mit einem seltsamen Cover gestoßen. Sofort musste ich es in die Hand nehmen und es durchblättern – und ehe ich darüber nachdenken konnte, ob ich es haben will, war es schon in meinem Besitz.   »Das Buch der Schurken« ist ein Meisterwerk! Ich meine: Wer kam auf diese grandiose Idee, die spektakulärsten und übelsten Schurken der Literatur in einem Buch kurz und knackig zusammenzufassen? Noch dazu, mit diesen tollen Illustrationen? Nun ja, ich vermute mal, der Autor selbst – und dieser wäre Martin Thomas Pesl. Herr Pesl bastelte nämlich aus den prägendsten Zitaten der jeweiligen Werke, kurzen Anekdoten und einem oftmals lustigen Steckbrief ein von mir gefeiertes Buch, welches nicht nur Unterhaltung pur ist, sondern auch ein Fundus, ein Lexikon, ein Nachschlagewerk für besonders abartige und böse Schurken.    Herzhaft lachen musste ich zum Beispiel bei der am meisten gehassten Person der Harry Potter-Welt: Dolores Jane Umbridge – es hat mich sehr gefreut, dass der Autor auch dieses gehässige und egoistische Zankeisen mit aufgenommen hat, denn ohne sie wäre dieses Buch auch nicht vollständig. Man findet wirklich jeden Bösewicht der Literaturgeschichte, die meisten davon kannte ich natürlich noch nicht, was auch sehr interessant war, denn so schuf ich mir einen Überblick über die bösesten Menschen der bekanntesten Werke.   Sehr lobenswert sind in diesem Buch selbstverständlich die tollen Illustrationen von Kristof Kepler. Oft lustig, oft bemerkenswert, aber vielmehr (bzw. überwiegend) gruselig. Besonders die der „Mutter Kohut“ oder des „Grendel“. Oder am Allergruseligsten: Der „Enkidu“. Sehr schön dargestellt, und ohne diese Illustrationen wäre das Buch nur halb so unterhaltsam. ​ Fazit ​ Ein toller Schmöker für zwischendurch, aber auch toll als Nachschlagewerk. Sehr zu empfehlen!

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  • Da lacht das Schurkenherz

    Das Buch der Schurken

    EifelBuecherwurm

    05. February 2018 um 10:49

    Gesponserte Produktplatzierung - RezensionsexemplarPreis: € 12,00 [D]Verlag: btbSeiten: 256Format: TaschenbuchAltersempfehlung: keine AngabeReihe: -Erscheinungsdatum: 09.01.2017Inhalt:Was wäre die Welt ohne Schurken? Unfassbar langweilig: Sherlock Holmes ohne Moriarty, Paris ohne Fantômas oder gar das Monster ohne Frankenstein? Im Herrn der Ringe würde vermutlich ununterbrochen gepicknickt, Alice würde den lieben langen Tag nur durchs Wunderland hopsen und Hannibal Lecter an Sojawürstchen knabbern. Schurken machen das Leben erst spannend, das unserer Helden und natürlich auch unseres. Martin Thomas Pesl hat die 100 genialsten und coolsten Bösewichte der Weltliteratur zur verschmitzten Schurkenparade versammelt. Mit Illustrationen und Schurkenskala.Design:Das Cover gefällt mir total gut. Der Scherenschnitt zeigt einen Zylinder mit Maske und Schnurrbart. Einfach herrlich! Der weiße Hintergrund und die an drei Seiten angebrachten schwarzen Balken erwecken ein wenig den Eindruck einer Traueranzeige. Passt zum Thema, auch wenn es etwas makaber ist. Nur das btb Fähnchen in Rot sticht hervor und mutet ein wenig an den roten Bluttropen im weißen Schnee an.Meine Meinung:Als erstes ist mir der Geruch des Buches aufgefallen. Ich gehöre zu den heimlichen Buchschnüfflern und liebe es an Papier zu riechen. Doch dieses Buch habe ich schon gerochen, als ich es gerade aus der Versandverpackung geholt habe. Die Seiten riechen sehr unangenehm. Ich weiß nicht ob das vom Papier oder vom Druck kommt, aber ich hatte schon einmal solch ein Buch und fand es nicht gerade angenehm zu lesen. Bei jedem Blättern kommt einem der "Duft" entgegen. Ganz ehrlich, hätte ich das Buch im Laden in die Hand genommen, hätte ich es allein deswegen schon nicht gekauft.Apropos Papier und Druck: Das Papier ist so durchscheinend, dass man von der Rückseite wirklich sehr viel durchsehen kann. Das ist aufgrund der Zitate und Überschriften in fetter Schrift sowie der Bilder bei jedem Bösewicht nicht so toll. Das hat mich wirklich gestört!Aufgrund der beiden zuvor genannten Punkte empfehle ich den Kauf des Ebooks gegenüber dem Taschenbuch. Das riecht nicht und man sieht auch nicht die Rückseite des Blattes durchschimmern. So, nun aber mal zum Inhalt. Das Buch ist in verschiedene Abschnitte mit entsprechenden Oberthemen eingeteilt. Jeder Schurke wurde in eine davon einsortiert und ist dort dann auch zu finden. Die Themen oder Kapitel sind:    Die Gierigen (13 Schurken)    Die Rachsüchtigen (7 Schurken)    Die Despoten (12 Schurken)    Die Berserker (7 Schurken)    Die Egoschweine (12 Schurken)    Die Erziehungsberechtigten (8 Schurken)    Die fatalen Frauen (7 Schurken)    Die Psychopathen (11 Schurken)    Die Ungreifbaren (9 Schurken)    Die verrückten Wissenschaftler (5 Schurken)    Die Über- und Unterirdischen (5 Schurken)    Die Könige des Verbrechens (4 Schurken)Jeder Schurke bekommt eine Doppelseite Platz. Links werden der Name, Daten zur Lektüre in der der Schurke auftaucht, das Bild und ein Zitat aufgeführt. Auf der rechten Seite folgen dann die Erläuterungen sowie ein paar passende Details. Dieser Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Viele der Schurken kenne ich bisher tatsächlich noch nicht. Die mir Unbekannten haben mich auf jeden Fall neugierig gemacht, und die, die ich kannte, waren wirklich sehr gut recherchiert und humorvoll aufgearbeitet. In jedem Text ist eine gute Prise Sarkasmus enthalten, das mag ich sehr. Der Schreibstil ist gut zu lesen, erinnert mich teilweise sogar an einen Poetry Slam. Stellt euch eine kleine, dunkle Bühne vor. Ein einsames Mikrofon und einen Mann auf der Bühne. Er berichtet von Gräueltaten, ohne ins Detail zu gehen. Man ist gefesselt und will mehr!Es gibt übrigens nicht nur menschliche Schurken in diesem Buch. So ist zum Beispiel auch Shir Khan (der Tiger aus "Das Dschungelbuch") vertreten oder "Das Schloss" aus dem gleichnamigen Roman von Franz Kafka. Zu den Zeichnungen muss ich auch noch ein kurzes Wort verlieren. Diese sind mal mehr, mal weniger skizzenhafte Bleistiftzeichnungen. Sie haben mir leider nicht gefallen. Ein paar waren okay, aber mir gefiel der Stil einfach nicht. Gerade bei der Aufmachung des Covers hätte ich eher etwas Frisches erwartet.Gut finde ich dann wieder, dass es am Ende ein Inhaltsverzeichnis und ein Literaturverzeichnis gibt. Außerdem gibt es noch eine Seite auf der man seine liebsten 20 Schurken in einer Rangliste vermerken kann. Das ist eine interessante Idee! Ich habe auf jeden Fall ein paar Favoriten, die auf diese Schurkenliste wandern werden.Fazit:Inhaltlich konnte mich das Buch vom Text und der guten Recherche überzeugen. Die Bilder und die Machart des Taschenbuches hingegen haben zu großen Abstrichen bei mir geführt, sodass ich nur drei Sterne vergeben kann.- - -Klappentext von www.randomhouse.de

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  • Bösewichte der Literatur

    Das Buch der Schurken

    StMoonlight

    30. January 2018 um 09:04

    Bei diesem Buch handelt es sich nicht um einen Roman, bei dem sich 100 geniale Schurken zusammengetan haben, sondern um ein Nachschlagewerk. Besonders alle die (wie ich) gerne Thriller und Horrorbücher lesen, treffen früher oder später auf Bösewichte. Der Autor hat sich hier die Mühe gemacht, die 100 genialsten von Ihnen etwas genauer zu betrachten. Darunter viele Klassiker wie z.B. Graf Dracula oder Captain Hook. Die Aufmachung des Buches ist interessant, denn mit dem zweireihigen Layout erinnert es ein wenig an eine Zeitung. Zu jedem Schurken gibt es auch eine Zeichnung am Anfang des Abschnittes. Klasse dabei ist nicht nur, dass direkt genannt wird, aus welchem (Original)Werk dieser entstammt, sondern auch das es zu Jedem ein Satz aus dem Buch zitiert wird. Anschließend gibt es eine Seite mit der genaueren Beschreibung. Nicht viel Text, aber wirklich genügend, um einen ersten Eindruck zu bekommen. - Auch dann, wenn der Leser die vorgestellte Person vielleicht noch gar nicht kennt.  Und wer sich vielleicht gegen einen der Schurken stellen möchte, bekommt auch gleich dessen Erzfeinde genannt. ;-) Ein wirklich wunderbar humorvolles Buch mit einem lockeren Schreibstil, tollen Bildern und sogar (etwas) Lerngehalt.

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  • Viel Spaß auf der dunklen Seite!

    Das Buch der Schurken

    readingmakesmefeellike

    21. January 2018 um 20:02

    Worum geht's?"Was wäre die Welt ohne Schurken? Unfassbar langweilig: Sherlock Holmes ohne Moriarty, Paris ohne Fantômas oder gar das Monster ohne Frankenstein? Im Herrn der Ringe würde vermutlich ununterbrochen gepicknickt, Alice würde den lieben langen Tag nur durchs Wunderland hopsen und Hannibal Lecter an Sojawürstchen knabbern. Schurken machen das Leben erst spannend, das unserer Helden und natürlich auch unseres. Martin Thomas Pesl hat die 100 genialsten und coolsten Bösewichte der Weltliteratur zur verschmitzten Schurkenparade versammelt. Mit Illustrationen und Schurkenskala."Warum hab ich es gelesen?Bei diesem Buch hat mich ehrlich gesagt vor allem das Cover angezogen. Die schlichte, aber durchaus passende, stilvolle und doch humoristische Gestaltung haben mir sofort sehr gefallen.Wie war's?Als das Buch ankam, war meine bessere Hälfte derart begeistert von Cover und Idee des Buches, dass wir die nächste Stunde erst einmal damit zubrachten, uns gegenseitig zu testen, ob wir den Bösewichten die literarischen Vorlage zuordnen können. Leider muss ich sagen, dass wir nur eine recht geringen Trefferquote aufweisen konnten (die Liste ist wirklich ziemlich umfassend!), aber das tat unserem Spaß keinen Abbruch.Nach unserer kleinen Wer-kennt-mehr-Bösewichte-Challenge konnte ich mir diese recht ungewöhnliche Sammlung einmal näher ansehen. Die Aufmachung ist übersichtlich und äußerst gelungen gestaltet. Die Schurken sind in so herrliche Kategorien wie "Die Gierigen", "Die Könige des Verbrechens" oder "Die fatalen Frauen" eingeteilt.Jeder Bösewicht nimmt eine Doppelseite ein, wobei immer eine kleine Zeichnung sowie ein Zitat fester Bestandteil sind. Dazu gibt es einen kurzen, fast schon lexikonartigen Text, in welchem der Bösewicht und seine Eigenarten vorgestellt werden. Zuletzt findet sich immer noch ein kleiner, auf die betreffende Figur zugeschnittener Steckbrief.Dies ist kein Buch, welches man von vorne nach hinten durchliest. Es handelt sich hierbei um eine gut recherchierte Sammlung, durch die man bei Gelegenheit einfach nach Lust und Laune durchstöbern kann. Beim Durchblättern bin ich auch schon auf Schurken gestoßen, die ich nun näher kennenlernen möchte - schließlich muss ich ja für die nächste Challenge gewappnet sein!Was war besonders?Auch wenn es gerne mal übersprungen wird: Ich fand das Vorwort ganz grandios. Martin Thomas Pesl erklärt, wie es zu diesem Buch gekommen ist und gibt doch recht humorvoll einen kurzen Abriss der literarischen Schurkengeschichte wieder.Reading Das Buch der Schurken makes me feel like...Eine herrliche Sammlung literarischer Bösewichte - ich hatte viel Spaß auf der dunklen Seite!Mit herzlichem Dank an das Bloggerportal und den Verlag für das Rezensionsexemplar

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