Martin Urban Warum der Mensch glaubt

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Inhaltsangabe zu „Warum der Mensch glaubt“ von Martin Urban

Anhand der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Gehirnforschung, Psychologie und Religionswissenschaften zeigt Martin Urban, dass das Bedürfnis, die Welt zu beobachten und ihr einen Sinn zu geben, biologische Ursachen hat. Welche Rolle dabei Vernunft und Verstand spielen und warum das Wissen über die Natur des Glaubens dessen Bedeutung nicht mindert, darauf gibt er Antworten. Sein Buch ist ein Plädoyer für eine Verbindung von spiritueller Sinnsuche und aufgeklärtem Geist. »Die kurzweilige und ernsthafte Art, wie Martin Urban dem Leser Wissenschaft vermittelt, sucht seinesgleichen.« Die Welt

Infotainment auf sehr hohem Niveau. Das Buch nimmt seinem Leser das Denken nicht ab.

— rumble-bee

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  • Rezension zu "Warum der Mensch glaubt" von Martin Urban

    Warum der Mensch glaubt

    Eule

    03. April 2009 um 23:22

    Herrlich...die zynische und zugleich sehr realistische, scharfe Beschreibung der Entstehung des Glaubens als zentralem Bedürfnis des menschlichen Charakters, ist nicht nur sehr wissenswert, sondern auch äußerst unterhaltsam, angesichts der aktuellen Entwicklungen der weltweiten Religionsgeschichte, auf die der Autor die in diesem Buch erläuterten Theorien und aktuellen Forschungsergebnisse anwendet. Besonders die vielfach politisch und wissenschaftlich kaum noch zu haltenden Behauptungen und Einstellungen fast aller Religionen/Religionsführer werden dabei ausführlich beleuchtet. Einem wirklich gläubigem Menschen möchte ich das Buch eher nicht empfehlen, immerhin ist eine der Hauptfragen die der Autor zu beantworten sucht, warum Menschen bereit sind, offensichtlich Unlogisches oder Absurdes zu glauben. Glaube wird hier auf seine Funktionalität für den Menschen hin analysiert. Dabei wird Gläubigkeit zwar in keiner Weise versucht als etwas "Dummes", "Schlechtes" oder "Falsches" darzustellen, doch die Perspektive des Buches allein reicht schon, um den Inhalt eines Glaubens selbst / einer Religion als teilweise bedeutungslos zu kennzeichnen. Wichtig für den Menschen ist nur das Glauben selbst - ob dieses nun religiös ist, oder nicht. Das Buch ist in seiner wissenschaftlichen Herangehensweise sehr gut geschrieben und erläutert viele Zusammenhänge zwischen aktuellen politischen Entwicklungen und Glaubenskonflikten. Auch werden bei der Lektüre die Gemeinsamkeiten aller Religionen über Ihre Funktionalität in der Gesellschaft besonders deutlich. Kurz: Ein Buch das für jeden empfehlenswert ist, der sich auch schon einmal gefragt hat, warum Menschen eigentlich religiös sind.

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