Martin Walker. Hotel Schräg

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Inhaltsangabe zu „Hotel Schräg“ von Martin Walker.

Das Hotel Schräg – seit vier Generationen in
Familienbesitz – erlebt bis Ende der dreißiger
Jahre turbulente Zeiten und ist ein beliebter Künstlertreffpunkt
in den Bergen. Picasso und Duchamp
sind hier ebenso abgestiegen wie Malewitsch oder
der Fotograf Valéry Valse. Nun allerdings dümpelt
das Hotel seit Jahrzehnten vor sich hin.
Bis sich der junge Kunsthistoriker Benoît Flucks
mit seiner Freundin Lola im Hotel einquartiert.
Flucks hofft, hier bisher unbekannte Fotografien
des Künstlers zu finden. Hotelier Alain Schräg weiß
sehr genau, dass es nur noch ein einziges erhaltenes
Werk gibt. Doch sieht Lola einem von Valse’ Modellen
verblüffend ähnlich, und er hat eine Idee.

Der Titel ist Programm, eine schräge Erzählung

— Bibliomarie

Dieser Martin Walker hat einen völlig anderen Schreib- und Erzählstil als der Bruno-Erfinder und Historiker; beide waren auch Journalisten

— Gundo57

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  • Themen
  • Eine schräge Erzählung

    Hotel Schräg

    Bibliomarie

    30. August 2015 um 16:57

    Ich muss gestehen, es war ein Versehen, als ich dieses Buch griff. Es sah gut aus, war nicht so umfangreich (grade richtig, wenn man in Wartezimmern herumsitzt) und Martin Walker kannte ich, also habe ich gar keinen Klappentext gelesen. Es ist nicht vom "Bruno" Erfinder, aber das macht nichts. Das Buch ist witzig geschrieben, voller Seitenhiebe auf die Kunstszene. Kurz zum Inhalt: Das Hotel  ist schon seit 4 Generationen im Besitz der Familie Schräg, es war als Bergsteigerhotel für die Engländer gedacht, die damals in Scharen in die Schweiz einfielen. Nur das es in diesem Ort keine steilen Berge zu erklimmen gibt. So kümmert das Hotel vor sich hin, bietet seinen Gästen keinen Komfort, aber dafür Historie. Die Besitzer pflegten ihre Exzentrizität genauso wie ihre Gäste.  Dann es gab einmal eine Zeit, in der Künstler, die später Weltruhm erlangten, dort abstiegen. Mondrian, Malewitsch, Picasso und viele andere mehr. Das lockt Benoit und seine Freundin Lola her. Benoit möchte seine Doktorarbeit über den Künstler Valse schreiben und hofft auf unbekannte Werke, Erinnerungen oder Dokumente. Die findet Benoit auch, aber trotzdem kommt alles anders als geplant. Daran hat nicht zuletzt Alain Schräg, der Sohn des Besitzers einen großen Anteil. Es ist wirklich ganz unterhaltsam geschrieben, der Stil gefiel mir, es ist ein hübsch gestaltetes Büchlein, aber für 2 Stunden Lesevergnügen auf knapp 100 Seiten, hätte es kein gebundenes Buch für 20 Euro sein müssen.  

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  • Künstler leben in ihrer eigenen Welt

    Hotel Schräg

    Gundo57

    22. August 2015 um 15:41

    Das Buch Hotel Schräg von dem Schweizer Martin Walker machte mich wegen der Namensgleichheit mit dem Schotten Martin Walker neugierig, der mit seinen Bruno Romanen auch in Deutschland immer mehr Fans findet und inzwischen mit seinen Neuerscheinungen auch die  Spitzen der Bestsellerlisten zu erreichen vermag.  Dieses Buch ist anders, hat aber auch zwei Handlungsstränge, einen aktuellen und die Geschehen der Generation zuvor. Was Realität ist und was Fiktion, verschwimmt hin und wieder und wie der Schweizer Autor seine Landsleute in dem fiktiven Ort St. Meinart beschreibt fällt schwer zu beschreiben. Das Hotel Schräg wird in dritter und vierter Generation von Emil und Alain Schräg geführt, die es sich auch immer wieder mal leisten, Gästen gegenüber ihr Haus als ausgebucht zu bezeichnen und sie wegzuschicken, obwohl kaum Gäste im Hotel sind. Der Leser darf Rätseln und die Motive bleiben unklar.  Besonders skurril sind die Geschehnisse vor und nach dem zweiten Weltkrieg als sich im und rund um das Hotel Künstler aufhielten, deren Namen auch heute noch vielen etwas sagen...  Obwohl ich anderes erwartet hatte, habe ich das Buch mit Vergnügen gelesen, kann es als unterhaltsame Lektüre und augenzwinkernde Kritik am heutigen Kulturbetrieb empfehlen.

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