Martin Walker

 4 Sterne bei 944 Bewertungen
Autor von Bruno Chef de police, Grand Cru und weiteren Büchern.
Martin Walker

Lebenslauf von Martin Walker

Martin Walker wurde 1947 in Schottland geboren. Er studierte Geschichte in Oxford sowie Internationale Beziehungen und Wirtschaft in Harvard. Anschließend war er lange Journalist beim »Guardian«. Heute ist er Vorsitzender des »Global Business Policy Council» – einem privaten Think Tank für Topmanager. Neben seinem journalistischen Schaffen veröffentlichte Walker einige Sachbücher sowie mit der Reihe um den Polizisten Bruno Courrèges auch eine Romanreihe. Walker lebt in Washington und im Périgord, Frankreich.

Neue Bücher

Bon appétit

Erscheint am 12.12.2018 als Buch bei Diogenes.

Alle Bücher von Martin Walker

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Bruno Chef de police

Bruno Chef de police

 (229)
Erschienen am 25.05.2010
Grand Cru

Grand Cru

 (138)
Erschienen am 24.05.2011
Schwarze Diamanten

Schwarze Diamanten

 (98)
Erschienen am 22.05.2012
Delikatessen

Delikatessen

 (84)
Erschienen am 23.04.2013
Femme fatale

Femme fatale

 (75)
Erschienen am 23.04.2013
Reiner Wein

Reiner Wein

 (51)
Erschienen am 30.04.2014
Provokateure

Provokateure

 (45)
Erschienen am 25.05.2016
Grand Prix

Grand Prix

 (33)
Erschienen am 25.04.2018

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Neue Rezensionen zu Martin Walker

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Mateas avatar

Rezension zu "Bruno Chef de police" von Martin Walker

Große Erwartungen... große Enttäuschung
Mateavor einem Monat

Ein französischer Kleinstadtpolizist klärt einen Mord auf, löst alle Dorfkonflikte, verliebt sich in die bezaubernde Kollegin und ist der Held in jeder Lebenslage. Das Buch überrascht einen nicht, ist größtenteils schleppend geschrieben und auch langweilig, ich konnte Seiten überspringen, ohne irgendwas zu verpassen. Der Klapptext hat um einiges mehr versprochen, vielleicht waren daher meine Erwartungen auch höher. Die Idee an sich, ein Dorfpolizist, der sonst mit kleinen Dorfstreitereien und dem Diebstahl von Eiern zu tun hat, plötzlich einen Mord aufzuklären hat, ist interessant und könnte eine super Geschichte mit Spannung, Intellekt und Witz sein. Leider hat die Umsetzung bei mir nicht gefruchtet. Hatte mich auf eine gute neue Buchreihe für mein Regal gefreut, werde die weiteren Bände jedoch nicht lesen.

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stachelbeermonds avatar

Rezension zu "Grand Prix" von Martin Walker

Eine Oldtimer-Rallye im Périgord - was könnte französischer sein?
stachelbeermondvor 3 Monaten

Ich war erst einmal in meinem Leben in Frankreich (und es hat mir sehr gefallen), aber ich habe schon eine Menge Bücher gelesen, die in Frankreich spielen. Im literarischen Sinne bin ich also eine Frankreich-Expertin! Dazu beigetragen hat auf jeden Fall die Serie um Bruno, Chef de police, von Martin Walker (der selber Schotte ist, aber mittlerweile in Frankreich lebt). Ich vermute mal, seine Bücher sind französischer als die Franzosen selbst, aber da ich Deutsche bin, kann ich das nicht beurteilen. Eigentlich ist es auch nicht wichtig – dazu gefallen sie mir viel zu sehr!

Martin Walker schreibt über Bruno Courrèges, der in der Kleinstadt Saint-Denis im Périgord in Südfrankreich lebt und arbeitet. Er ist „Dorfpolizist“ (so Bruno über sich selbst) und ist direkt dem Bürgermeister von Saint-Denis untergeordnet. Bruno ist ein Mann der Tat und der kurzen Wege. In Saint-Denis kennt er jeden und jeder kennt und schätzt ihn. Er lebt mit einem Basset in einem kleinen, malerischen Haus am Stadtrand, reitet, jagt, sucht Trüffel in seinem eigenen Stückchen Wald und kocht gern und gut. Ein großer Freundeskreis umgibt ihn, und wenn es wieder mal beziehungstechnisch nicht klappt, tröstet er sich mit einem Ausritt mit Freunden und einem anschließendem traditionellen französischen Essen, selbstverständlich begleitet von guten Weinen. Daneben wird durchaus scharf geschossen, und ab und zu bricht die große Politik in das kleine Städtchen im Périgord ein und mischt alle einmal kräftig durch. Bruno ist immer mittendrin im Geschehen, weiß sich zu verteidigen und greift auch an, wenn es sein muss. Ein Mann, wie er im Buche steht (wortwörtlich!).

In Grand Prix geht es neben anderen Dingen auch um eine Oldtimer-Rallye, die von Bruno organisiert wird. Sie bringt zwei besessene junge Sammler nach Saint-Denis, die auf der Jagd nach dem wertvollsten Auto aller Zeiten sind: Dem letzten von nur vier gebauten Bugattis Typ 57 SC Atlantic, dessen Spur sich in den Wirren des Zweiten Weltkriegs im Périgord verlor. Diese Jagd bringt einige Unruhe in die Kleinstadt, alte Rechnungen wollen beglichen werden, neue Hoffnungen machen sich breit. Zwischen allen Parteien versucht Bruno zu vermitteln und Recht und Ordnung zu wahren. Ob es ihm gelingt?

Es ist deutlich spürbar, dass hier ein Mann seine Vorstellungen von einem perfekten französischen Männerleben umgesetzt hat. Gutes Essen, guter Wein, alle Sportarten, die Männer verlockend finden könnten, sind vertreten, und auch alte, robuste Autos tauchen immer mal wieder auf, genauso wie Waffen und gesellschaftspolitische Themen. Das gesellschaftliche Gefüge in der kleinen fiktiven Stadt Saint-Denis mit all seinen Verstrickungen und Vernetzungen spielt eine große Rolle, und über allem strahlt Frankreich verlockend aus jeder Zeile jedes Bruno-Buches. Männer schreiben anders als Frauen, und manchmal merke ich das bei bestimmten Passagen. Nicht alles interessiert mich in den Büchern, aber das Drumherum macht das mehr als wett. Bisher habe ich alle Bücher aus der Reihe gelesen, es gab gute und weniger gute, aber ich bin immer noch dran. Wenn das kein gutes Zeichen ist!  Ich hoffe, dass weder Bruno noch Saint-Denis jemals gezähmt werden. Manchmal werden Happy Ends auch überbewertet.

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Wedmas avatar

Rezension zu "Revanche" von Martin Walker

Spannend, historisch/politisch untermalt und doch gemütlich und atmosphärisch.
Wedmavor 4 Monaten

Die neue Folge mit Bruno aus Périgord fand ich ganz gut: Schön atmosphärisch, gemütlich, aber auch mit klarem Bezug zur Geschichte und den aktuellen politischen Themen, alles zu einem ausgewogenen Mix verarbeitet.

Die Tempelritter, mit den ihnen heute nachgesagten Schätzen, sind genauso in dieser Folge präsent wie die prähistorischen Menschen durch ihre Wandmalereien in den Höhlen, unweit von Périgord, in denen Brunos Archäologen-Freunde forschen.

Bruno kocht in der Folge mehrmals. Man schaut ihm dabei über die Schulter. Champagne ist ein obligatorisches Appetitiv bei jedem dieser herrlichen Essen. Rot- wie Weißwein der Region fließt in Strömen. Der örtliche Bäcker überzeugt mit seinen köstlichen Backkreationen.

Sehr bereichernd wirkte die neue „Assistentin“ von Bruno, eine junge farbige Frau, die vom Innenministerium kam und ihn bei seinen Ermittlungen begleiten durfte. Sie nahm ihm den Großteil der Datenbeschaffung ab, da sie so flink mit ihrem Smartphone all die Recherchen erledigen vermochte. Aber nicht nur das. Sie ist auch ehrgeizig, will hoch hinaus, ist politisch, links, engagiert. Sie ist zudem eine talentierte Sängerin, was sie auch noch interessanter, auch für die Gemeinde macht, da sie solche Talente für die jährlichen Festivals braucht.

Erfreulich fand ich, dass man diesmal von Liebesszenen verschont wurde. Bruno trifft seine Ex Pamela nur im Kreise von Freunden beim gemeinsamen Essen nach dem Ausritt der Pferde ein Mal die Woche. Das genügt auch. Er schwärmt immer noch von Isabel, die bei den Ermittlungen auch eine Rolle spielt, ihn aber schön auf Distanz hält und lieber Brunos Hund herzt.

Den Fall fand ich ganz gut insg.: Spannend, verzwickt, mit Bezug zu zwei Ebenen der Geschichte der Region, mit einigen falschen Fährten, die inhaltlich sehr interessant sind und sich als eine Bereicherung für diese Folge auswirken, und v.a. mit dem klaren Bezug zu den aktuellen Themen wie IS Terrorismus, Israel-Palästina Konflikt uvm.

Ganz zum Schluss wurde, wie so oft bei Bruno, geschossen, paar Verletzte, aber alles in allem... Die Hochzeit seiner Archäologen-Freunde fiel dabei zwar etwas ungewöhnlich aus, aber gut, so war es ein Event, das man nicht so schnell vergisst.

Die Geschichte an sich wurde sehr gut erzählt: spannende Momente wechselten sich mit den Gemütlichen ab, sodass das Ganze auf mich sehr ausgewogen und angenehm wirkte. Sprachlich war es auch größtenteils in Ordnung.

Johannes Steck hat sehr gut gelesen. Angenehme Profi-Stimme, die den eigenen Charakter jeder Figur hervorzuheben vermag, ohne dabei unnatürlich zu wirken. Habe ich sehr gern gehört.


Fazit: Ein sehr gut gelungener 10. Fall für Bruno. Spannend, historisch - politisch untermalt und doch gemütlich und atmosphärisch. Schöne sommerliche Lektüre zum Nebenbei-Hören. Ich verbleibe auf weitere Folgen mit Bruno gespannt und vergebe gern 5 wohl verdienten Sterne.

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Gespräche aus der Community

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Über unsere Webseite verlosen wir drei Exemplare von "Brunos Kochbuch" von Martin Walker, Diogenes Verlag.

Mehr dazu erfahrt ihr hier auf unserer Website:

http://www.lchoice.de/index.php/lchoice-online-nikolaus-gewinnspiel/

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Zusätzliche Informationen

Martin Walker wurde am 31. Dezember 1946 in Saudi-Arabien geboren.

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