Martin Walker Bruno Chef de police

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Inhaltsangabe zu „Bruno Chef de police“ von Martin Walker

Bruno Courrèges – Polizist, Gourmet, Sporttrainer und begehrtester Junggeselle von Saint-Denis – wird an den Tatort eines Mordes gerufen. Ein algerischer Einwanderer, dessen Kinder in der Ortschaft wohnen, ist tot aufgefunden worden. Das Opfer ist ein Kriegsveteran, Träger des Croix de Guerre, und weil das Verbrechen offenbar rassistische Hintergründe hat, werden auch nationale Polizeibehörden eingeschaltet, die Bruno von den Ermittlungen ausschließen wollen. Doch der nutzt seine Ortskenntnisse und Beziehungen, ermittelt auf eigene Faust und deckt die weit in der Vergangenheit wurzelnden Ursachen des Verbrechens auf.

Für mich eindeutig zu wenig Krimicharakter, aber ganz nett mit überraschend aktuellem Thema!

— Bibliomania

Interessanter Krimi mit einem sympathischen Ermittler, viel Lokalkolorit und reichlich historischen Hintergrundinfos.

— BiggiBooks

Spannender Krimi in toller Umgebung und mit einem unglaublich sympathischen und pfiffigen Polizisten.

— leserattebremen

Dieses Buch war der Auslöser dafür, dass ich keinen der Folgebände versäumt habe!

— KarlNapetschnig

Ein Krimi der die franz. Mentalität und die Auflösung des Mordes sehr gut wiedergibt, sodass einem die Bilder im Kopf nur so dahinfliegen.

— Caroas

Kurzweilige Unterhaltung aus dem Périgord.

— Arun

Ein kulinarischer Krimi, der einen mit gutem Gefühl zurücklässt, aber nicht ganz meine Erwartungen erfüllt hat.

— haberland86

Starke Charaktäre und jede Menge französisches Lokalkolorit - trotz der frei erfundenen Örtlichkeit. Kurzweiliger Krimispaß!

— Sookie70

Einfach klasse. Auch wenn es den beschriebenen Ort nicht gibt, will ich in diesem Teil von Frankreich mal Urlaub machen.

— HaraldP

Ein entschleunigter Krimi

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  • Eine nette Geschichte im Perigord

    Bruno Chef de police

    Bibliomania

    22. October 2017 um 14:59

    Benoît Courrège, den alle nur Bruno nennen, ist der heimliche Star des Städtchens Saint-Denis. Er sorgt für Recht und Ordnung und ist gleichzeitig ein lieber, netter, gut aussehender Nachbar, Freund und Helfer. Er hat einen Hund, ist Junggeselle und Trainer der örtlichen Rugbymannschaft. Ein strahlender Polizist, der keinerlei Macken hat.Als es in dem Örtchen zu einem scheinbar rassistisch motivierten Verbrechen kommt, werden neben Bruno auch nationale Polizeibehörden hinzugerufen und Bruno auf die Wechselbank geschickt. Doch ohne Beziehungen kommt man nicht weit und Bruno ermittelt viel mehr als er offiziell dürfte.Dieses Buch ist ein netter Roman, der in meinen Augen jedoch zu wenig Krimicharakter hat. Es plätschert ein wenig dahin, Bruno hat überall seine Finger im Spiel, vermag jeden Streit zu schlichten und trotzdem der beliebte Dorfpolizist zu bleiben. Die Lösung des Falls war für mich ein wenig zu sehr Randerscheinung. Ein bisschen Tennisspiel in der Sonne, flirten, gutes Essen und Wein und ein wenig alle ausländischen Mitbürger des Dorfes zur Räson bringen reichen für mich nicht aus, um einen spannenden Krimi zu gestalten. Außerdem ist mit Bruno ein wenig zu nett und glatt.Dennoch bin ich generell sehr frankophil und mochte die Landschaftsbeschreibungen, die französischen eingestreuten Wörter und Sätze, das gute Essen. Erstaunt hat mich die Aktualität des Themas, das fand ich wirklich sehr gut.Ein netter Roman für zwischendurch, aber keine Reihe, die ich unbedingt weiterlesen muss.

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    • 2
  • Gelungen

    Bruno Chef de police

    Giselle74

    04. October 2017 um 10:38

    "Bruno, Chef de police" ist der erste Band von Martin Walkers Reihe um Bruno Courrèges, Dorfpolizist im Périgord. Ein algerischer Einwanderer, französischer Kriegsveteran mit Auszeichnung, wird ermordet aufgefunden. Bruno, im Dorfe verwurzelt, findet bald Spuren, die in die Vergangenheit führen... Der Kriminalfall an sich ist austauschbar. Was das Buch zu einer gelungenen Lektüre macht, sind die Beschreibungen des Lebens im Périgord, ist Brunos lebensfreudiger und natürlicher Charakter und auch die Ursprünglichkeit und das ans Dorfleben angepasste Tempo des Romans. Eine überaus gelungene Urlaubslektüre, nicht zu blutig, nicht zu hochtrabend und am Ende des Romans weiß man auch schon, wo man den nächsten Urlaub verbringen sollte. Diese Buchreihe dürfte für den Tourismusverband des Périgord unbezahlbar sein!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte 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Yolande                                       --   233 Punkte

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    • 2656

    Bibliomania

    28. September 2017 um 18:46
  • Der erste und für mich letzte Fall von Bruno Courrèges

    Bruno Chef de police

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. September 2017 um 13:42

    »Bruno, Chef de Police« ist der erste von mittlerweile neun Fällen aber bis dahin werde ich es wohl nie schaffen.Das Buch spielt in der fiktiven Ortschaft Saint-Denis in Périgord. Saint-Denis existiert zwar, befindet sich aber nördlich von Paris - also nicht an den Ort, wo uns Martin Walker in diesem Buch hinführt. Ich finde diesen Aspekt sehr schade, weil ich gerne - sowie bei Commissario Brunetti - den Protagonisten bei seinen Ermittlungen durch die Stadt begleiten möchte und dies gerne auf einen Stadtplan mitverfolge.Am Anfang kam ich schwer in das Buch hinein, weil der Autor nur so mit Namen um sich wirft. Nach der Zeit bessert sich dies und nach mehreren Büchern sollte es gar kein Problem mehr darstellen. Wie schon bei Donna Leon steht der Mord nicht im Mittelpunkt, denn primär geht es um Land und Leute.Was mich zu dieser schlechten Bewertung bewogen hat, ist nicht die Tatsache, dass das Buch sterbenslangweilig und somit ideal ist, wenn man Einschlafproblem hat sondern dass der Autor ein riesengroßes Problem mit Deutschland und seiner Vergangenheit hat und dies auf den Rücken der Franzosen austrägt. EU-Inspektoren mit der Gestapo zu vergleichen ist absolut geschmacklos! Gerade als Historiker - was der Autor ist - sollte man es besser wissen. Von der geschmacklosen Szene, wo ein jugendliches Liebespärchen beim Koitus erwischt wird, möchte ich gar nicht erst reden! Auf seiner Brust befindet sich ein Hakenkreuz mit Lippenstift aufgemalt und im Fernseher läuft ein Naziporno. Dazu kann ich nur eins sagen: abartig, einfach nur abartig!Der Schluss und die Moral der Geschichte sind genauso scheußlich wie der Rest des Buches. Der Täter übt Selbstjustiz aus und wird nicht mal dafür belangt - nein, die ganze Sache wird einfach unter den Teppich gekehrt und alle leben glücklich und zufrieden weiter, als wäre nie etwas passiert.

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  • Ein Krimi voller Stimmung

    Bruno Chef de police

    leserattebremen

    08. August 2017 um 14:05

    Der erste Fall für Bruno, Chef de Police: der Großvater des örtlichen Rugbystars Karim wird ermordet in seinem Haus aufgefunden, der alte Mann kam ursprünglich aus Algerien, in seine Brust hat sein Mörder ein Hakenkreuz geritzt. Alles sieht nach einem rassistischen Verbrechen gegen Einwanderer aus, doch Bruno gibt sich mit der einfachen Antwort nicht zufrieden und gräbt ein bisschen weiter, bis er überraschende Entdeckungen macht. Unterstützt wird er dabei unter anderem von der hübschen und ehrgeizigen Inspectrice Isabelle, die einigen Schwung in Brunos beschauliches Leben bringt. Da ich schon zwei spätere Bände der Bruno-Reihe von Martin Walker gelesen hatte, freut es mich besonders, jetzt einige Dinge der Vorgeschichte geklärt zu bekommen. So erfährt der Leser beispielswiese, dass Bruno gar nicht sein wirklicher Name ist sondern Benoit, und warum er sich in Saint-Denis so heimisch fühlt. Doch auch ohne schon etwas über Bruno gelesen zu haben, ist es einfach ein sehr guter Krimi. Der Fall ist spannend und gut konstruiert, so dass man als Leser die ganze Zeit miträtselt, während einem Bruno und Saint-Denis immer weiter ans Herz wachsen. Die Krimis von Martin Walker leben auch von ihren Beschreibungen der Menschen, des Lebens und natürlich auch des Essens, das für Bruno so wichtig ist. Er ist zwar Polizist und setzt sich voll für seine Fälle ein, aber er weiß das Leben zu genießen, ob mit Freunden oder einer schönen Frau. Mich hat Walker mit diesem Krimi voll überzeugt, er ist spannend und zeigt doch das Lebensgefühl von Bruno auf allerschönste Weise. Wer sich auf den wunderbaren Stil von Martin Walkers Krimi einlässt, muss sich einfach in Bruno und das Périgord verlieben. Ich kann diesen Krimi nur jedem ans Herz legen, der etwas Besonderes sucht, das sich sehr positiv von wilden Verfolgungsjagden und Schießereien in Krimis abhebt. „Bruno, Chef de Police“ schafft beim Lesen besondere Momente und nimmt einen als Leser voll mit in eine wunderbare Welt, die nur gelegentlich von einem Kriminalfall unterbrochen wird. Jeder sollte sich schnell auf diese Reise begeben. 

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  • Krimi der ruhigen Art

    Bruno Chef de police

    badische_lesenaerrin

    12. February 2017 um 15:22

    Klappentext: Bruno Courreges - Polizist,Gourmet,Sporttrainer unf begeisteter Junggeselle von Saint - Denis - wird an den Tatort eines Mordes gerufen. Ein algerischer Einwanderer,dessen Kinder in der Ortschaft wohnen,ist tot aufgefunden worden. Das Opfer ist ein Kriegsveteran,Träger des Criox de Guerre, und weil das verbrechen offenbar rassistische Hintergründe hat,werden auch nationale Polizeibehörden eingeshaltet,die Bruno von den Ermittlungen ausschließen wollen. Doch der nutzt seine Ortskenntnisse und Beziehungen,ermittelt auf eigene Faust und deckt die weit in der Vergangenheit wurzelnden Ursachen des Verbrechens auf.   Wie der Klappentext erahnen läßt ist dies ein Krimi der,wie ich finde, ruhigen Art. Und doch spannend und interessant. Martin  Walker schaft es mit seiner Schreib und Erzählerart,das ich mir die Umgebung Saint- Denis´s gut vorstellen kann.  Fast schon malerisch. Wie im Klappentext beschrieben ist Herr Bruno ein Gourmet. Und das merkt man während des lesens. Man kann sich bildlich die Köstlichkeiten vorstellen,die er in dem Buch zustandebringt. Ja,man kann sie sogar fast schon riechen. Jedenfalls gings mir so!  4 Sterne gibt es von mir,weil: Mir hat die ruhige und spannende Art gefallen,wie der Krimi daherkommt und wie Bruno ermittelt,aber muss auch ehrlich sagen,für mich ein  Tick zu ruhig. Finde aber auch seine Erzähler art machen das ganze für mich wieder ein bischen wett. So erfährt man einiges aus der vergangenden Geschichte Frankreichs und überhaupt interesanntes über diese Land samt Leute. Für Leser,die rasante Krimis mögen mit viel Blut und verstümmelten Leichen,ist dieses Buch nichts. Wer aber wie ich,zur Abwechslung von schwermütigen,melankolischen Ermittlern und Krimis brauchen, und  an Frankreichs Land und Leute interessiert ist: eine klare Leseempfehlung! Vive la France!

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  • Ein französischer Kriminalroman mit Genuss

    Bruno Chef de police

    Caroas

    22. January 2017 um 19:24

    Wir lernen hier Bruno kennen, eine Landpolizisten im kleinen Dorf Saint-Denis im Périgord.In diesem Roman wird neben den Ermittlungen auch die französische Bevölkerung, die Kulinarik und deren Lebensstil wiedergegeben. Beim Lesen kann man sich die Personen und Landschaft bildhaft und lebendig vor die Augen führen. Bruno ist zwar in das Dorf zugezogen, wird aber überall gerne gesehen. Er schafft den Spagat zwischen der Ausführung seines Berufes als Stadtpolizist und den Interessen der Bevölkerung mit Humor und Einfallsreichtum.Fazit, eine Geschichte ist lustig, delikatös und leicht zu lesen

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  • Kulinarischer Krimi, der nicht ganz meiner Erwartungen erfüllte

    Bruno Chef de police

    haberland86

    23. April 2016 um 09:27

    Beim Kauf des Buches hatte ich etwas komplett anderes erwartet, als das, was ich zwischen den beiden Buchdeckeln fand. Ja, es gibt einen Mord. Ja, es geht darum, den oder die Täter zu finden. Und ja, der Mord wird auch aufgeklärt. Das war es aber im Großen und Ganzen auch schon, was dieses Buch mit einem Krimi zu tun hat. Der liebenswerte Polizeichef Bruno zählt nämlich ganz und gar nicht zu den stereotypen Polizisten, wie sie so viele andere Krimis zeichnen; er hat keine seltsamen Eigenarten, ist kein sozialer Krüppel und wurde nicht von seiner Arbeit zu einem körperlichen Wrack degradiert. Er ist vielmehr ein Genussmensch, der in einem französischen Dorf als Polizist arbeitet und dem es Spaß macht, Arbeit und Vergnügen miteinander zu verbinden. Er ist gut in die Dorfgemeinschaft integriert und stets ein gerngesehener Gast. Für meinen Geschmack ein etwas zu netter Krimi, der einfach zu schön und zu leicht daherkommt und bei dem mir ein wenig die Spannung und die Action fehlte. Einige Szenen fand ich nicht so gelungen und manche Dialoge recht holprig. Auch konnte Martin Walker mit Bruno, Chef de Police nicht meinen Humor treffen. Nichtsdestotrotz ein Buch, das sich gut lesen lässt und den Leser mit einem rundum guten Gefühl zurücklässt. Die vollständige Rezension findet sich auf meinem Blog.

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • St. Denis

    Bruno Chef de police

    blueberry7

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    • 2
  • Der Grundstein einer großen Krimireihe

    Bruno Chef de police

    WinfriedStanzick

    30. December 2014 um 10:38

      Mit diesem Buch des englischen Journalisten Martin Walker legt der Diogenes Verlag die bemerkenswerteste Krimineuheit der letzten Jahre vor. Mit seiner in dem kleinen Städtchen St. Denis im Perigord lebenden Polizisten Bruno hat er eine Figur geschaffen, die die wertvollsten Eigenschaften etlicher bekannter und wichtiger Krimiprotagonisten in sich vereinigt. Man glaubt sich konfrontiert mit einer Synthese aus Camilleris Montalbano und Markaris' Kostas Charitos. Während Martin Walkers Bruno vom ersteren die Vorliebe für gutes Essen und Trinken übernommen hat, verbindet ihn mit Camilleri und mit Markaris die phänomenale Fähigkeit, einen aktuellen Kriminalfall zu verbinden mit einer historischen Aufklärung vom allerbesten. In diesem ersten Fall von Bruno Courreges, in den der Stadtpolizist von St. Denis eher unfreiwillig rutscht, geht es um eine in Frankreich lange verdrängte unrühmliche Vergangenheit während der deutschen Besatzung und der Resistance und ihr Verhältnis zu den pied noirs. Das Verbrechen, das Bruno zu ermitteln hat, nimmt im Laufe der Untersuchungen immer mehr den Charakter eines rassistischen Motivs an, und er findet mit seiner einzigartigen Form der Ermittlung, die sich seiner Ortskenntnis, seinen Beziehungen und vielen Freundschaften und seiner Bodenständigkeit verdankt, heraus, dass ein Verbrechen während der Resistance den dramatischen Hintergrund bildet für den aktuellen Mordfall. Anders als Kostas Charitos, der seit Jahrzehnten brav verheiratet ist und anders als Montalbano, der seit ewigen Zeiten in einer Art Fernbeziehung lebt und dabei erstaunlich treu ist, lebt Bruno als überzeugter Single. Doch er lernt eine Frau kennen. Ob etwas daraus wird, wird nicht verraten. Vielleicht klärt es sich ja auch erst im zweiten Buch, das nach Angaben von Diogenes bereits geschrieben ist. Meine Vorfreude auf dieses Buch ist groß. Hier schickt sich ein Autor an, den Grundstein zu legen für eine große Krimireihe.

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  • Rezension zu "Bruno, Chef de police" von Martin Walker

    Bruno Chef de police

    MickeyK

    Benoit Courreges, genannt Bruno, ist Chef de police in der Kleinstadt Saint-Denis im malerischen Périgord, einem Landstrich im Südwesten Frankreichs. Jeder kennt dort praktisch jeden und aufsehenerregende Vorkommnisse sucht man vergebens. Aber eines Tages geschieht ein Mord: ein älterer Herr wird tot in seinem Haus aufgefunden und alles sieht nach einem Mord aus Fremdenhass aus. Bruno beginnt zu ermitteln und entdeckt, dass lang zurückliegende Ereignisse auch in der Gegenwart immer noch tödlich sein können... Martin Walker schafft mit Bruno eine Hauptfigur, die man einfach gern haben muss. Lustig, freundlich und dabei nicht auf den Kopf gefallen, ermittelt Bruno (mit mehr oder weniger Hilfe) vor sich hin und findet am Ende vor allen anderen den bzw. die Täter. Das besondere an diesem Buch ist aber nicht der Kriminalfall, auch wenn dieser mit ungeahnten Drehungen und Wendungen aufwartet, sondern die wunderschönen und detailreichen Beschreibungen der Landschaft, des guten Essens wie auch der Menschen. Der Leser fühlt sich schnell "heimisch" und zeitweise sogar wie im Urlaub. Ich mochte das Buch eigentlich ungerne aus der Hand legen. Wer spannende, lustige und "gemütliche" Krimiromane mit nicht allzu viel Blut mag, ist hier absolut richtig.

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    • 2

    Arun

    25. July 2014 um 23:39
  • Faszinierender Blick auf Périgord

    Bruno Chef de police

    utaechl

    16. November 2013 um 06:52

    Nach der Lesung zu Martin Walkers neuestem Roman war ich so begeistert, dass ich unbedingt mit dem ersten Teil der Serie anfangen musste. Eine Reise ins französische Périgord, bei der man neben einem kniffeligen Kriminalfall viel über Franzosen, ihre Geschichte und ihre Vorlieben erfährt. Inhalt: Bruno Courrèges ist tief verwurzelt in seiner Gemeinde Saint-Denis. Als Dorfpolizist, Jugendtrainer und keinesfalls Kostverächter, weder in kulinarischen noch amourösen Belangen, versucht er den Pfad zwischen Recht und Gerechtigkeit für seine Dorfbewohner zu finden. Doch dann geschieht ein Mord an einem algerischen Einwanderer, einem Kriegsveteran, der anscheinend rassistische Hintergründe zu haben scheint. Die nationale Polizei ermittelt und nimmt ihn nicht wirklich ernst. Doch dank seiner Ortskenntnisse und Beziehungen macht er sich selbst auf die Jagd, die ihn zu einem dunklen Kapitel französischer Geschichte führt. Setting und Stil: Man merkt dem Buch an, dass Martin Walker seinen selbst gewählten Lebensmittelpunkt liebt. Er hat sich typische Elemente aus dem realen Leben im Pèrigord ausgesucht und zu seiner fiktiven Kleinstadt Saint-Denis zusammen gefügt. Hinzu kommt seine Liebe zu den kulinarischen Besonderheiten der Region, den dort lebenden Menschen und dem geschichtlichen Kontext, der Land und Leute prägt. All dieses vermittelt Martin Walker gekonnt in seinem Krimi. Eine Geschichte zum Anfassen und Fühlen, die das Kopfkino mit allen seinen Sinnen fordert. Das Buch liest sich sehr flüssig, die Handlung entfernt sich ab und an etwas weit vom eigentlichen Kriminalfall, fesselt aber trotzdem durch Detailtreue und der vielen Eigenheiten, die es zu entdecken gibt. Eine ideale Möglichkeit, um völlig in die Handlung einzutauchen, um dann Kapitel später wieder in der deutschen Wirklichkeit aufzuschlagen. Charaktere: Bruno Courrèges ist ein Mann mit Ecken und Kanten und einer bewegten Vorgeschichte. Militärzeit, Kriegseinsätze und schließlich die Verwurzelung in seinen Ort, Saint-Denis. Ungebunden ist er der Damenwelt sehr zugeneigt, legt die rechtlichen Vorgaben sehr eigen aus und ist für seine Bürger genauso da, wie sie für ihn. Eine verschworene Gemeinschaft, in der es Außenstehende schwer habe. Man muss ihn und die Saint-Deniser einfach lieben. Die Frauen an seiner Seite kommen komischerweise nicht aus dem Dorf, bzw. sind dessen Grenzen entkommen. Ihnen gemeinsam ist, dass es sich um starke Charaktere handelt, die ihm durchaus ebenbürtig sind. Die Dorfbevölkerung weist schön viele unterschiedliche Charaktere auf, die gemeinsam den Kampf gegen die Regeln der EU aufnehmen, historische Ereignisse feiern und denen man einen Mord in ihren Reihen nicht zutrauen mag. Geschichte: Oberflächlich betrachtet sieht es nach einem klaren rassistischen Mord aus, der mit der Front National zu tun hat. Es geht also um aktuelle Probleme und alles könnte so einfach sein. Doch was uns dann erwartet ist eine Reise in die nahe Geschichte und Ereignisse, die gar nicht zu den zu feiernden Festtagen passen. Mir waren diese Begebenheiten kaum bekannt, so dass ich dort noch einiges dazulernen konnte. Ansonsten geht es vor allem um Bruno und Saint-Denis. Es wird ein guter Grundstein gelegt, auf dem die folgenden Bände aufbauen können. Eine Region, die viel zu bieten hat und dank dieser Bücher touristischen Zuwachs bekommen hat. Nach Lesen des Krimis wird man verstehen, warum dies so ist. Fazit: Ein Regionalkrimi erster Güte, der sowohl für alte und neue Frankreichfans als auch Geschichtsinteressierte geeignet ist. Ein Schotte, der seinen Lieblingslandstrich auf Erden gefunden hat und ihn uns liebevoll und gekonnt vermittelt, da kann man einfach nicht widerstehen. Der Kriminalfall gerät dabei etwas in den Hintergrund, was aber zumindest mich nicht gestört hat. Ich kann nur empfehlen, reinzulesen und sich von Bruno und seinen alltäglichen Erlebnissen gefangen nehmen zu lassen.

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  • Lustiger Krimi - Tolles Flair - Spannung naja

    Bruno Chef de police

    FlyingXeon

    24. August 2013 um 19:39

    Bruno ist ein Dorfpolizist in einem kleinen Dorf in Frankreich. Er kennt alle Einwohner des Dorfes und ist mit allen befreundet. Als ein Mord passiert, beginnt Bruno zu ermitteln... Der Krimi ist, vor allem durch den Hauptdarsteller Bruno und seine nicht ganz so konventionellen Ermittlungsmethoden, lustig und kurzweilig. Auch wird durch die Beschreibung des ländlichen Lebens in Frankreich wunderbares Urlaubsflair aufgebaut. Nur der Spannungsbogen des Buchs verläuft etwas flach. Darum auch nur die 3 Sterne. Dennoch ist das Buch ein schöner Zeitvertreib.

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  • Buchverlosung zu "Fanggründe" von Natascha Manski

    Fanggründe

    Nmanski

    3 x ein Küstenkrimi und „Eiskalte Killer“ zu gewinnen Ab in den Urlaub und rein in den Strandkorb – jetzt ist die perfekte Zeit, um zu relaxen!  Und weil das am besten mit einem spannenden Krimi geht, verlose ich zusammen mit dem Rowohlt-Verlag 3 x die passende Lektüre plus Sommer-Extras, und zwar jeweils:  • ein signiertes Exemplar des Küstenkrimis „Fanggründe“ • die Eiswürfelform ”Eiskalte Killer” für stilechte Getränke • „Easy Going Gum – das kühle Kaugummi“ • ein Krimi-Lesezeichen, damit ihr auch nach der nächsten Windböe noch wisst, wo die Story weitergeht. Und so kann man mitmachen: Einfach hier bis Sonntag, 28. Juli, verraten, welches Buch (außer die „Fanggründe") dieses Jahr bei euch ins Urlaubsgepäck wandert. Die drei Gewinner werden anschließend benachrichtigt und finden den Küstenkrimi plus die „Eiskalte Killer" kurz darauf im Briefkasten. Viel Glück!

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