Martin Walker Bruno Chef de police

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Inhaltsangabe zu „Bruno Chef de police“ von Martin Walker

Bruno Courrèges – Polizist, Gourmet, Sporttrainer und begehrtester Junggeselle von Saint-Denis – wird an den Tatort eines Mordes gerufen. Ein algerischer Einwanderer, dessen Kinder in der Ortschaft wohnen, ist tot aufgefunden worden. Das Opfer ist ein Kriegsveteran, Träger des Croix de Guerre, und weil das Verbrechen offenbar rassistische Hintergründe hat, werden auch nationale Polizeibehörden eingeschaltet, die Bruno von den Ermittlungen ausschließen wollen. Doch der nutzt seine Ortskenntnisse und Beziehungen, ermittelt auf eigene Faust und deckt die weit in der Vergangenheit wurzelnden Ursachen des Verbrechens auf.

Interessanter Krimi mit einem sympathischen Ermittler, viel Lokalkolorit und reichlich historischen Hintergrundinfos.

— BiggiBooks
BiggiBooks

Spannender Krimi in toller Umgebung und mit einem unglaublich sympathischen und pfiffigen Polizisten.

— leserattebremen
leserattebremen

Dieses Buch war der Auslöser dafür, dass ich keinen der Folgebände versäumt habe!

— KarlNapetschnig
KarlNapetschnig

Ein Krimi der die franz. Mentalität und die Auflösung des Mordes sehr gut wiedergibt, sodass einem die Bilder im Kopf nur so dahinfliegen.

— Caroas
Caroas

Kurzweilige Unterhaltung aus dem Périgord.

— Arun
Arun

Ein kulinarischer Krimi, der einen mit gutem Gefühl zurücklässt, aber nicht ganz meine Erwartungen erfüllt hat.

— haberland86
haberland86

Starke Charaktäre und jede Menge französisches Lokalkolorit - trotz der frei erfundenen Örtlichkeit. Kurzweiliger Krimispaß!

— Sookie70
Sookie70

Einfach klasse. Auch wenn es den beschriebenen Ort nicht gibt, will ich in diesem Teil von Frankreich mal Urlaub machen.

— HaraldP
HaraldP

Ein entschleunigter Krimi

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Ich liebe diese Reihe! Die Dordogne, die Lebensart, Bruno und die anderen Charaktere ziehen einen sofort in den Bann.

— faanie
faanie

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  • Ein Krimi voller Stimmung

    Bruno Chef de police
    leserattebremen

    leserattebremen

    08. August 2017 um 14:05

    Der erste Fall für Bruno, Chef de Police: der Großvater des örtlichen Rugbystars Karim wird ermordet in seinem Haus aufgefunden, der alte Mann kam ursprünglich aus Algerien, in seine Brust hat sein Mörder ein Hakenkreuz geritzt. Alles sieht nach einem rassistischen Verbrechen gegen Einwanderer aus, doch Bruno gibt sich mit der einfachen Antwort nicht zufrieden und gräbt ein bisschen weiter, bis er überraschende Entdeckungen macht. Unterstützt wird er dabei unter anderem von der hübschen und ehrgeizigen Inspectrice Isabelle, die einigen Schwung in Brunos beschauliches Leben bringt. Da ich schon zwei spätere Bände der Bruno-Reihe von Martin Walker gelesen hatte, freut es mich besonders, jetzt einige Dinge der Vorgeschichte geklärt zu bekommen. So erfährt der Leser beispielswiese, dass Bruno gar nicht sein wirklicher Name ist sondern Benoit, und warum er sich in Saint-Denis so heimisch fühlt. Doch auch ohne schon etwas über Bruno gelesen zu haben, ist es einfach ein sehr guter Krimi. Der Fall ist spannend und gut konstruiert, so dass man als Leser die ganze Zeit miträtselt, während einem Bruno und Saint-Denis immer weiter ans Herz wachsen. Die Krimis von Martin Walker leben auch von ihren Beschreibungen der Menschen, des Lebens und natürlich auch des Essens, das für Bruno so wichtig ist. Er ist zwar Polizist und setzt sich voll für seine Fälle ein, aber er weiß das Leben zu genießen, ob mit Freunden oder einer schönen Frau. Mich hat Walker mit diesem Krimi voll überzeugt, er ist spannend und zeigt doch das Lebensgefühl von Bruno auf allerschönste Weise. Wer sich auf den wunderbaren Stil von Martin Walkers Krimi einlässt, muss sich einfach in Bruno und das Périgord verlieben. Ich kann diesen Krimi nur jedem ans Herz legen, der etwas Besonderes sucht, das sich sehr positiv von wilden Verfolgungsjagden und Schießereien in Krimis abhebt. „Bruno, Chef de Police“ schafft beim Lesen besondere Momente und nimmt einen als Leser voll mit in eine wunderbare Welt, die nur gelegentlich von einem Kriminalfall unterbrochen wird. Jeder sollte sich schnell auf diese Reise begeben. 

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  • Krimi der ruhigen Art

    Bruno Chef de police
    badische_lesenaerrin

    badische_lesenaerrin

    12. February 2017 um 15:22

    Klappentext: Bruno Courreges - Polizist,Gourmet,Sporttrainer unf begeisteter Junggeselle von Saint - Denis - wird an den Tatort eines Mordes gerufen. Ein algerischer Einwanderer,dessen Kinder in der Ortschaft wohnen,ist tot aufgefunden worden. Das Opfer ist ein Kriegsveteran,Träger des Criox de Guerre, und weil das verbrechen offenbar rassistische Hintergründe hat,werden auch nationale Polizeibehörden eingeshaltet,die Bruno von den Ermittlungen ausschließen wollen. Doch der nutzt seine Ortskenntnisse und Beziehungen,ermittelt auf eigene Faust und deckt die weit in der Vergangenheit wurzelnden Ursachen des Verbrechens auf.   Wie der Klappentext erahnen läßt ist dies ein Krimi der,wie ich finde, ruhigen Art. Und doch spannend und interessant. Martin  Walker schaft es mit seiner Schreib und Erzählerart,das ich mir die Umgebung Saint- Denis´s gut vorstellen kann.  Fast schon malerisch. Wie im Klappentext beschrieben ist Herr Bruno ein Gourmet. Und das merkt man während des lesens. Man kann sich bildlich die Köstlichkeiten vorstellen,die er in dem Buch zustandebringt. Ja,man kann sie sogar fast schon riechen. Jedenfalls gings mir so!  4 Sterne gibt es von mir,weil: Mir hat die ruhige und spannende Art gefallen,wie der Krimi daherkommt und wie Bruno ermittelt,aber muss auch ehrlich sagen,für mich ein  Tick zu ruhig. Finde aber auch seine Erzähler art machen das ganze für mich wieder ein bischen wett. So erfährt man einiges aus der vergangenden Geschichte Frankreichs und überhaupt interesanntes über diese Land samt Leute. Für Leser,die rasante Krimis mögen mit viel Blut und verstümmelten Leichen,ist dieses Buch nichts. Wer aber wie ich,zur Abwechslung von schwermütigen,melankolischen Ermittlern und Krimis brauchen, und  an Frankreichs Land und Leute interessiert ist: eine klare Leseempfehlung! Vive la France!

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  • Ein französischer Kriminalroman mit Genuss

    Bruno Chef de police
    Caroas

    Caroas

    22. January 2017 um 19:24

    Wir lernen hier Bruno kennen, eine Landpolizisten im kleinen Dorf Saint-Denis im Périgord.In diesem Roman wird neben den Ermittlungen auch die französische Bevölkerung, die Kulinarik und deren Lebensstil wiedergegeben. Beim Lesen kann man sich die Personen und Landschaft bildhaft und lebendig vor die Augen führen. Bruno ist zwar in das Dorf zugezogen, wird aber überall gerne gesehen. Er schafft den Spagat zwischen der Ausführung seines Berufes als Stadtpolizist und den Interessen der Bevölkerung mit Humor und Einfallsreichtum.Fazit, eine Geschichte ist lustig, delikatös und leicht zu lesen

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  • Kulinarischer Krimi, der nicht ganz meiner Erwartungen erfüllte

    Bruno Chef de police
    haberland86

    haberland86

    23. April 2016 um 09:27

    Beim Kauf des Buches hatte ich etwas komplett anderes erwartet, als das, was ich zwischen den beiden Buchdeckeln fand. Ja, es gibt einen Mord. Ja, es geht darum, den oder die Täter zu finden. Und ja, der Mord wird auch aufgeklärt. Das war es aber im Großen und Ganzen auch schon, was dieses Buch mit einem Krimi zu tun hat. Der liebenswerte Polizeichef Bruno zählt nämlich ganz und gar nicht zu den stereotypen Polizisten, wie sie so viele andere Krimis zeichnen; er hat keine seltsamen Eigenarten, ist kein sozialer Krüppel und wurde nicht von seiner Arbeit zu einem körperlichen Wrack degradiert. Er ist vielmehr ein Genussmensch, der in einem französischen Dorf als Polizist arbeitet und dem es Spaß macht, Arbeit und Vergnügen miteinander zu verbinden. Er ist gut in die Dorfgemeinschaft integriert und stets ein gerngesehener Gast. Für meinen Geschmack ein etwas zu netter Krimi, der einfach zu schön und zu leicht daherkommt und bei dem mir ein wenig die Spannung und die Action fehlte. Einige Szenen fand ich nicht so gelungen und manche Dialoge recht holprig. Auch konnte Martin Walker mit Bruno, Chef de Police nicht meinen Humor treffen. Nichtsdestotrotz ein Buch, das sich gut lesen lässt und den Leser mit einem rundum guten Gefühl zurücklässt. Die vollständige Rezension findet sich auf meinem Blog.

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • St. Denis

    Bruno Chef de police
    blueberry7

    blueberry7

    g  g       

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  • Der Grundstein einer großen Krimireihe

    Bruno Chef de police
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    30. December 2014 um 10:38

      Mit diesem Buch des englischen Journalisten Martin Walker legt der Diogenes Verlag die bemerkenswerteste Krimineuheit der letzten Jahre vor. Mit seiner in dem kleinen Städtchen St. Denis im Perigord lebenden Polizisten Bruno hat er eine Figur geschaffen, die die wertvollsten Eigenschaften etlicher bekannter und wichtiger Krimiprotagonisten in sich vereinigt. Man glaubt sich konfrontiert mit einer Synthese aus Camilleris Montalbano und Markaris' Kostas Charitos. Während Martin Walkers Bruno vom ersteren die Vorliebe für gutes Essen und Trinken übernommen hat, verbindet ihn mit Camilleri und mit Markaris die phänomenale Fähigkeit, einen aktuellen Kriminalfall zu verbinden mit einer historischen Aufklärung vom allerbesten. In diesem ersten Fall von Bruno Courreges, in den der Stadtpolizist von St. Denis eher unfreiwillig rutscht, geht es um eine in Frankreich lange verdrängte unrühmliche Vergangenheit während der deutschen Besatzung und der Resistance und ihr Verhältnis zu den pied noirs. Das Verbrechen, das Bruno zu ermitteln hat, nimmt im Laufe der Untersuchungen immer mehr den Charakter eines rassistischen Motivs an, und er findet mit seiner einzigartigen Form der Ermittlung, die sich seiner Ortskenntnis, seinen Beziehungen und vielen Freundschaften und seiner Bodenständigkeit verdankt, heraus, dass ein Verbrechen während der Resistance den dramatischen Hintergrund bildet für den aktuellen Mordfall. Anders als Kostas Charitos, der seit Jahrzehnten brav verheiratet ist und anders als Montalbano, der seit ewigen Zeiten in einer Art Fernbeziehung lebt und dabei erstaunlich treu ist, lebt Bruno als überzeugter Single. Doch er lernt eine Frau kennen. Ob etwas daraus wird, wird nicht verraten. Vielleicht klärt es sich ja auch erst im zweiten Buch, das nach Angaben von Diogenes bereits geschrieben ist. Meine Vorfreude auf dieses Buch ist groß. Hier schickt sich ein Autor an, den Grundstein zu legen für eine große Krimireihe.

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  • Rezension zu "Bruno, Chef de police" von Martin Walker

    Bruno Chef de police
    MickeyK

    MickeyK

    Benoit Courreges, genannt Bruno, ist Chef de police in der Kleinstadt Saint-Denis im malerischen Périgord, einem Landstrich im Südwesten Frankreichs. Jeder kennt dort praktisch jeden und aufsehenerregende Vorkommnisse sucht man vergebens. Aber eines Tages geschieht ein Mord: ein älterer Herr wird tot in seinem Haus aufgefunden und alles sieht nach einem Mord aus Fremdenhass aus. Bruno beginnt zu ermitteln und entdeckt, dass lang zurückliegende Ereignisse auch in der Gegenwart immer noch tödlich sein können... Martin Walker schafft mit Bruno eine Hauptfigur, die man einfach gern haben muss. Lustig, freundlich und dabei nicht auf den Kopf gefallen, ermittelt Bruno (mit mehr oder weniger Hilfe) vor sich hin und findet am Ende vor allen anderen den bzw. die Täter. Das besondere an diesem Buch ist aber nicht der Kriminalfall, auch wenn dieser mit ungeahnten Drehungen und Wendungen aufwartet, sondern die wunderschönen und detailreichen Beschreibungen der Landschaft, des guten Essens wie auch der Menschen. Der Leser fühlt sich schnell "heimisch" und zeitweise sogar wie im Urlaub. Ich mochte das Buch eigentlich ungerne aus der Hand legen. Wer spannende, lustige und "gemütliche" Krimiromane mit nicht allzu viel Blut mag, ist hier absolut richtig.

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    Arun

    Arun

    25. July 2014 um 23:39
  • Faszinierender Blick auf Périgord

    Bruno Chef de police
    utaechl

    utaechl

    16. November 2013 um 06:52

    Nach der Lesung zu Martin Walkers neuestem Roman war ich so begeistert, dass ich unbedingt mit dem ersten Teil der Serie anfangen musste. Eine Reise ins französische Périgord, bei der man neben einem kniffeligen Kriminalfall viel über Franzosen, ihre Geschichte und ihre Vorlieben erfährt. Inhalt: Bruno Courrèges ist tief verwurzelt in seiner Gemeinde Saint-Denis. Als Dorfpolizist, Jugendtrainer und keinesfalls Kostverächter, weder in kulinarischen noch amourösen Belangen, versucht er den Pfad zwischen Recht und Gerechtigkeit für seine Dorfbewohner zu finden. Doch dann geschieht ein Mord an einem algerischen Einwanderer, einem Kriegsveteran, der anscheinend rassistische Hintergründe zu haben scheint. Die nationale Polizei ermittelt und nimmt ihn nicht wirklich ernst. Doch dank seiner Ortskenntnisse und Beziehungen macht er sich selbst auf die Jagd, die ihn zu einem dunklen Kapitel französischer Geschichte führt. Setting und Stil: Man merkt dem Buch an, dass Martin Walker seinen selbst gewählten Lebensmittelpunkt liebt. Er hat sich typische Elemente aus dem realen Leben im Pèrigord ausgesucht und zu seiner fiktiven Kleinstadt Saint-Denis zusammen gefügt. Hinzu kommt seine Liebe zu den kulinarischen Besonderheiten der Region, den dort lebenden Menschen und dem geschichtlichen Kontext, der Land und Leute prägt. All dieses vermittelt Martin Walker gekonnt in seinem Krimi. Eine Geschichte zum Anfassen und Fühlen, die das Kopfkino mit allen seinen Sinnen fordert. Das Buch liest sich sehr flüssig, die Handlung entfernt sich ab und an etwas weit vom eigentlichen Kriminalfall, fesselt aber trotzdem durch Detailtreue und der vielen Eigenheiten, die es zu entdecken gibt. Eine ideale Möglichkeit, um völlig in die Handlung einzutauchen, um dann Kapitel später wieder in der deutschen Wirklichkeit aufzuschlagen. Charaktere: Bruno Courrèges ist ein Mann mit Ecken und Kanten und einer bewegten Vorgeschichte. Militärzeit, Kriegseinsätze und schließlich die Verwurzelung in seinen Ort, Saint-Denis. Ungebunden ist er der Damenwelt sehr zugeneigt, legt die rechtlichen Vorgaben sehr eigen aus und ist für seine Bürger genauso da, wie sie für ihn. Eine verschworene Gemeinschaft, in der es Außenstehende schwer habe. Man muss ihn und die Saint-Deniser einfach lieben. Die Frauen an seiner Seite kommen komischerweise nicht aus dem Dorf, bzw. sind dessen Grenzen entkommen. Ihnen gemeinsam ist, dass es sich um starke Charaktere handelt, die ihm durchaus ebenbürtig sind. Die Dorfbevölkerung weist schön viele unterschiedliche Charaktere auf, die gemeinsam den Kampf gegen die Regeln der EU aufnehmen, historische Ereignisse feiern und denen man einen Mord in ihren Reihen nicht zutrauen mag. Geschichte: Oberflächlich betrachtet sieht es nach einem klaren rassistischen Mord aus, der mit der Front National zu tun hat. Es geht also um aktuelle Probleme und alles könnte so einfach sein. Doch was uns dann erwartet ist eine Reise in die nahe Geschichte und Ereignisse, die gar nicht zu den zu feiernden Festtagen passen. Mir waren diese Begebenheiten kaum bekannt, so dass ich dort noch einiges dazulernen konnte. Ansonsten geht es vor allem um Bruno und Saint-Denis. Es wird ein guter Grundstein gelegt, auf dem die folgenden Bände aufbauen können. Eine Region, die viel zu bieten hat und dank dieser Bücher touristischen Zuwachs bekommen hat. Nach Lesen des Krimis wird man verstehen, warum dies so ist. Fazit: Ein Regionalkrimi erster Güte, der sowohl für alte und neue Frankreichfans als auch Geschichtsinteressierte geeignet ist. Ein Schotte, der seinen Lieblingslandstrich auf Erden gefunden hat und ihn uns liebevoll und gekonnt vermittelt, da kann man einfach nicht widerstehen. Der Kriminalfall gerät dabei etwas in den Hintergrund, was aber zumindest mich nicht gestört hat. Ich kann nur empfehlen, reinzulesen und sich von Bruno und seinen alltäglichen Erlebnissen gefangen nehmen zu lassen.

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  • Lustiger Krimi - Tolles Flair - Spannung naja

    Bruno Chef de police
    FlyingXeon

    FlyingXeon

    24. August 2013 um 19:39

    Bruno ist ein Dorfpolizist in einem kleinen Dorf in Frankreich. Er kennt alle Einwohner des Dorfes und ist mit allen befreundet. Als ein Mord passiert, beginnt Bruno zu ermitteln... Der Krimi ist, vor allem durch den Hauptdarsteller Bruno und seine nicht ganz so konventionellen Ermittlungsmethoden, lustig und kurzweilig. Auch wird durch die Beschreibung des ländlichen Lebens in Frankreich wunderbares Urlaubsflair aufgebaut. Nur der Spannungsbogen des Buchs verläuft etwas flach. Darum auch nur die 3 Sterne. Dennoch ist das Buch ein schöner Zeitvertreib.

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  • Buchverlosung zu "Fanggründe" von Natascha Manski

    Fanggründe
    Nmanski

    Nmanski

    3 x ein Küstenkrimi und „Eiskalte Killer“ zu gewinnen Ab in den Urlaub und rein in den Strandkorb – jetzt ist die perfekte Zeit, um zu relaxen!  Und weil das am besten mit einem spannenden Krimi geht, verlose ich zusammen mit dem Rowohlt-Verlag 3 x die passende Lektüre plus Sommer-Extras, und zwar jeweils:  • ein signiertes Exemplar des Küstenkrimis „Fanggründe“ • die Eiswürfelform ”Eiskalte Killer” für stilechte Getränke • „Easy Going Gum – das kühle Kaugummi“ • ein Krimi-Lesezeichen, damit ihr auch nach der nächsten Windböe noch wisst, wo die Story weitergeht. Und so kann man mitmachen: Einfach hier bis Sonntag, 28. Juli, verraten, welches Buch (außer die „Fanggründe") dieses Jahr bei euch ins Urlaubsgepäck wandert. Die drei Gewinner werden anschließend benachrichtigt und finden den Küstenkrimi plus die „Eiskalte Killer" kurz darauf im Briefkasten. Viel Glück!

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  • Leserunde zu "Letzte Ernte" von Tom Hillenbrand

    Letzte Ernte
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Lange mussten wir darauf warten - endlich wieder ein Lesechallenge-Buch rund ums Essen. Wir präsentieren Euch im Juli Tom Hillenbrand mit "Letzte Ernte" - dem inzwischen schon dritten kulinarischen Krimi rund um Ermittler Xavier Kieffer: Ein Glas Wein, Rieslingspastete und danach ein Stück Quetschetaart mit Sahne – auf der Luxemburger Sommerkirmes lassen es sich der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer und seine Freundin, die Gastrokritikerin Valerie Gabin, richtig gut gehen. Doch in einem Bierzelt drückt ihm ein Fremder plötzlich eine Magnetkarte in die Hand und verschwindet. Am nächsten Morgen wird der Mann unter der Roten Brücke tot aufgefunden. Warum hat er Kieffer diese Karte gegeben? Was hat es mit den Computercodes darauf auf sich? Und warum sind plötzlich so viele Leute hinter ihm her? Der Luxemburger Koch steht plötzlich im Zentrum einer Verschwörung und erkennt, dass seine Freundin in höchster Gefahr schwebt. Leseprobe Über den Autor Tom Hillenbrand:Tom Hillenbrand wurde 1972 geboren, studierte Europapolitik, volontierte an der Holtzbrinck-Journalistenschule und war Ressortleiter bei Spiegel Online. Der begeisterte Hobbykoch und Foodie verliebte sich während eines mehrmonatigen Luxemburger EU-Praktikums in das Großherzogtum. Seine ersten beiden Kriminalromane standen monatelang auf Platz eins der Luxemburger Bestsellerliste. Zuletzt veröffentlichte er unter dem Namen Tom König das Sachbuch: »Ich bin ein Kunde, holt mich hier raus. Irrwitziges aus der Servicewelt«. Tom Hillenbrand lebt und isst und genießt in München. Zusammen mit dem Verlag Kiepenheuer & Witsch vergeben wir 50 Leseexemplare, für die Ihr Euch bis einschliesslich 07. Juli 2013 hier mit einem Kommentar bewerben könnt. Teilnehmen kann bei der Challenge aber jeder, wenn er denn das Buch oder Ebook hat. Jede Woche warten neue, spannende Aufgaben zum Buch auf Dich und wer am Ende des Monats am meisten Punkte hat, der erhält einen KOBO GLO E-Reader. Die weiteren neun Plätze erwartet ein spannendes Buchpaket von Kiepenheuer & Witsch! Auf die Challenge, fertig, los!!! Hier liest Tom aus seinem Erstling "Teufelsfrucht": 

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    • 1755
  • Schatten im Paradies

    Bruno Chef de police
    martina_turbanisch

    martina_turbanisch

    20. May 2013 um 09:42

    Der Einstieg in das Buch fiel mir recht schwer. Der erste Teil des Buches beschäftigt sich ausschließlich mit der Landschaft des Perigords, dem Essen, den Menschen und natürlich mit Bruno. Vor meinem geistigen Auge entsteht ein Bild von ihm, dass irgendwo zwischen dem jungen Tom Cruise und König Artus angesiedelt ist. die Ruhe in Person Nichts und niemand scheint ihn aus der Ruhe bringen zu können und der Grundsatz “hilfreich, edel und gut” scheint von ihm erfunden worden zu sein. Das er bei den Ermittlungen zu dem Mord an dem alten Araber mehr oder weniger außen vor ist, lässt ihn noch nicht einmal gedanklich fluchen. ein braver Polizist Was natürlich nicht heißt, das er nicht trotzdem ermittelt, aber er teilt seine Erkenntnisse bereitwillig mit Kollegen und Vorgesetzten – ganz wie es die Vorschriften verlangen. Dank seiner Recherchen stellt sich irgendwann dann auch das Mordmotiv heraus. wenig Krimi Leider nimmt der wirklich gut konstruierte Kriminalfall und seine verblüffende Auflösung nur den geringsten Teil des Buches ein. Der größte Teil wird von langatmigen Lanschaftsbeschreibungen, kulinarischen Spezialitäten und Brunos Privatleben beherrscht. nicht mein Typ Ich gestehe, ich konnte mit Bruno nicht warm werden. Menschen ohne Ecken und Kanten sind mir einfach suspekt. Das einzige, was mir nachhaltig in Erinnerung geblieben ist, ist eine Szene ziemlich am Ende: Bruno wässert morgens nackt (!) seinen Garten, stand vor einem Gemüsebeet  und urinierte lustvoll in dasselbe, was seine Freundin unter Beifall mit “Magnifique” kommentierte. Es gibt Beschreibungen, auf die ich gerne verzichte :-) Mein Fazit: Für Frankreichfans sicherlich eine nette Lektüre, aber eindeutig mehr Roman als Krimi. Aber man kann auf jeden Fall einiges über die jüngere, französische Geschichte lernen.

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  • Kulinarische Reise ins Perigord

    Bruno Chef de police
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. April 2013 um 11:40

    Ich liebe solche Krimis mit viel Lokalkolorit. Dieser macht grosse Lust auf eine Reise ins Perigord. Ein kulinarischer Hintergrund, der mein Herz höher schlagen lässt, sympatische Personen, ein Städtchen in dem jeder jeden kennt. Mit viel Liebe zu Details beschreibt der Autor das tägliche Leben von Bruno, dem Chef de Police. Der eigentliche Kriminalfall ist unspektakulär und reisst einem nicht vom Hocker. Actionszenen sucht man vergebens. Für mich ein wahres Schmuckstück, ein gelungener Auftackt zu einer hoffentlich vielversprechenden Reihe.

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  • Rezension zu "Bruno Chef de police" von Martin Walker

    Bruno Chef de police
    Donata

    Donata

    26. January 2013 um 10:40

    Mit diesem Buch bekommt man trotz eines recht brutalen Mordes Lust auf einen Frankreichurlaub! Bruno versucht mit Hilfe vieler Leute und einer neuen Kollegin den Fall aufzuklären. Sein Leben auf dem Land und die Lebensgewohnheiten dort werden schön beschrieben und auch das Essen wird sehr detailliert wiedergegeben. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass der Mord Nebensache ist. Was aber auch positiv ist, da ich es nicht so brutal mag. Man lernt auch etwas über die Geschichte Frankreichs, die leider zum Teil mit unserer (2. Weltkrieg) zusammenhängt. Mir hat der Roman gut gefallen und ich freue mich auf die nächsten beiden Bücher, die bereits auf mich warten! Vielleicht muss ich mich doch mal meiner Cousine in Frankreich aufdrängen und sie dort unten besuchen :-)

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