Martin Walker Bruno Chef de police

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Inhaltsangabe zu „Bruno Chef de police“ von Martin Walker

Bruno Courrèges - einziger Polizist, Gourmet, Sporttrainer und begehrtester Junggeselle von Saint-Denis - wird an den Tatort eines Mordes gerufen. Ein Kriegsveteran ist tot aufgefunden worden, gefesselt und mit einem in die Brust eingeritzten Zeichen. Hinweise fehlen. Die eingeschalteten Polizeibehörden wollen Bruno von den Ermittlungen ausschließen. Doch dieser nutzt seine Ortskenntnisse und Beziehungen, ermittelt auf eigene Faust und deckt die in der Zeit der deutschen Besatzung wurzelnden Ursachen des Verbrechens auf. Der erste Teil einer Krimiserie, angesiedelt im Südwesten Frankreichs - im Périgord."

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  • Rezension zu "Bruno Chef de police" von Martin Walker

    Bruno Chef de police
    Krimimimi

    Krimimimi

    17. October 2010 um 17:58

    Bruno ist Polizist im beschaulichen Dörfchen Saint-Denis im Périgord. Er bezeichnet dieses Dorf als seine Familie und verhält sich dementsprechend: Händler werden von ihm gewarnt, weil sie europäische Richtlinien nicht einhalten und staatliche Kontrolleure ihnen auf die Schliche zu kommen drohen. Jugendliche trainiert er bereits als Kinder in Rugby, damit er sie früh kennenlernt und sie einen Platz haben, um Aggressionen rauszulassen. Und eigentlich ist er immer im Dienst. Er ist Junggeselle, lebt fast als Selbstversorger auf seinem Hof und kocht für sein Leben gern. Seine Welt ist in Ordnung, bis eines Tages ein alter Mann ermordet aufgefunden wird. Das Opfer hat gefesselte Händen und ein Hakenkreuz auf der Brust. So wird Bruno mit ungewohnter Brutalität konfrontiert, und mit politischen Verstrickungen. Leben in der Provinz wirklich Rechtsradikale? Wo doch der Bürgermeister das Wahlverhalten eines Jeden kennt… Der Tote war Algerier und Kriegsveteran, hat vom französischen Militär einen Orden erhalten und ist vor einigen Jahren nach dem Tod seiner Frau nach Saint-Denis gezogen, wo sein Sohn und dessen Familie lebt. Aufgrund der politischen Brisanz erhält Bruno ungewollte “Unterstützung” von nationalen Polizeibehörden. Als dann noch auf einem Trauermarsch zu Ehren des Toten ausländerfeindliche Parolen gerufen werden und Mitglieder der “Front Nationale” randalieren, steht Saint-Danis endgültig im nationalen Interesse. Ein Staatsanwalt aus Paris und das Innenministerium haben den vermutlichen Täter schnell ausgemacht. Doch Bruno ermittelt weiter in alle Richtungen, verläßt sich dabei auf seine persönlichen Beziehungen und seine Menschenkenntnis und findet überraschende Fakten über die Rolle seines Dorfes im 2. Weltkrieg. Sind die das Motiv für den Mord? Martin Walker hat hier ganz klar einen Serienhelden zum Leben erweckt. Bruno sieht attraktiv aus, ist Junggeselle und verliebt sich in diesem Buch in eine Frau, die sein beschauliches Leben in Saint-Denis nicht teilen wird. Er ist also frei für neue Romanzen ☺ Er paßt hervorragend in sein Dorf, liebt guten Wein und gutes Essen und all dies wird ausführlich erzählt. Ebenso die Beziehungen der Dorfbewohner untereinander und deren Eigenheiten, die noch Stoff für viele Folgen bieten. Wer einen harten, action-reichen Krimi erwartet, wird hier enttäuscht. Wer gedanklich durch’s Perigord wandern, dabei etwas über die Rolle Frankreichs im 2. Weltkrieg erfahren und nebenbei mitraten möchte, wer der Täter war, ist hier richtig. Johannes Steck liest dieses Hörbuch richtig gut und überzeugt sogar in Frauentönen.

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