Delikatessen

von Martin Walker 
4,0 Sterne bei83 Bewertungen
Delikatessen
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baerins avatar

Spannende Mischung aus Krimi, gutem Essen und Geschichte!

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Gute Einbindung von ETA, Tierschützern und Gipfeltreffen mit MOrdaufklärung

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Inhaltsangabe zu "Delikatessen"

›Savoir vivre‹: Archäologische Funde zeigen, dass man schon vor 30 000 Jahren im Périgord gut leben konnte. Aber der Tote, auf den man bei neuen Grabungen stößt, stammt eindeutig aus dem falschen Jahrhundert und weist alle Spuren eines Gewaltverbrechens auf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257242508
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:23.04.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.04.2012 bei Diogenes erschienen.

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    Caroass avatar
    Caroasvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Einbindung von ETA, Tierschützern und Gipfeltreffen mit MOrdaufklärung
    Ein französischer Kriminalroman mit Genuss

    Wir lernen hier Bruno kennen, eine Landpolizisten im kleinen Dorf Saint-Denis im Périgord.

    In diesem Roman wird neben den Ermittlungen auch die französische Bevölkerung, die Kulinarik und deren Lebensstil wiedergegeben.
    Beim Lesen kann man sich die Personen und Landschaft bildhaft und lebendig vor die Augen führen.
    Bruno muss sich hier mit der Separatistenbewegung ETA und Tierschutzaktivisten die gegen das Gänsestopfen sind auseinandersetzen. Nebenbei muss er auch noch seine verschwundenen Freund der Chef der Ausgrabungsstätte in der Nähe des Dorfes finden sowie bei einem Gipfeltreffen zwischen Frankreich und Spanien als ortskundige Berater mitbetreuen und einen Mord klären der ca 20 Jahre alt ist.

    Fazit, eine Geschichte die gut recherchiert wurde, ein wenig über den Hintergrund der ETA wiedergibt, aber trotzdem den Krimi locker hält.

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    Duffys avatar
    Duffyvor 2 Jahren
    Abfallende Formkurve

    In Saint-Denis wird es richtig aufregend. Bei Ausgrabungen prähistorischer Art wird eine nicht ganz so alte skelettierte Leiche gefunden, ein spanisch-französisches Gipfeltreffen auf Ministerebene bringt auch Gefahr durch die ETA ins Dorf, dazu ist auch noch eine gänseleberfeindliche Tierschutzorganisation unterwegs, eine neue Amtsrichterin setzt sich gleich ins Fettnäpfchen und außerdem wird der Ausgrabungsleiter, ein guter Freund von Bruno entführt. Der Chef de Police hat ausreichend zu tun und außerdem muss er ja auch noch sein Liebesleben ordnen, also eine ganze Menge Stoff, den Martin Walker hier zu verarbeiten hat und in den er natürlich noch ein paar Kochrezepte unterzubringen hat.
    Natürlich schafft es Bruno den Überblick zu behalten, bekommt alles nach guter alter Art in den Griff, wendet seine bewährten Methoden an (er wäre ein guter Partner von Komareks Polt), aber so richtig will das Ganze diesmal nicht zünden. Vielleicht ist es die Fülle der Ereignisse, vielleicht hat Walker auch nicht die richtige Lust gehabt, die ersten drei Bruno-Fälle waren frischer und anregender. Walker schreibt deswegen nicht schlechter und die Fans des Périgord kommen auf ihre Kosten, aber trotzdem hat man nach dem Lesen das Gefühl, als ob man ein ungesalzenes Gericht gegessen hätte, um mal bei einem der Buchthemen zu bleiben. Bruno wird weiter ermitteln und jeder hat mal eine kurze Durststrecke.

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    Taschenkrebss avatar
    Taschenkrebsvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die vorhergegangenen Bände haben mir besser gefallen
    Ärger im Paradies

    Ich habe das Buch durchaus mit Vergnügen gelesen, aber im Nachhinein scheint es mir doch unwahrscheinlich, was alles in einem abgelegenen französischen Ort geschieht. 

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    Taschenkrebss avatar
    Taschenkrebsvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die vorhergegangenen Bände haben mir besser gefallen
    Ärger im Paradies

    Ich habe das Buch durchaus mit Vergnügen gelesen, aber im Nachhinein scheint es mir doch unwahrscheinlich, was alles in einem abgelegenen französischen Ort geschieht. 

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Vielschichtig angelegter Krimi, musste mehrmals über die ETA bzw. Resistance nachlesen, da ich darüber wenig weiß.t.
    Bruno ermittelt wieder ...

    Brunos vierter Fall beginnt gleich rasant mit dem Eintreffen der neuen Richterin, die Geschwindigkeitsbegrenzungen und Parkvorschriften nur für eine Empfehlung hält. Die daraus folgenden Ressentiments lassen Bruno wieder recht sympathisch dastehen.
    Der Fall selbst? Militante Tierschützer, Gänsestopfleber, ein Skelett bei den archäologischen Ausgrabungen, das eine Swatch trägt und daher nicht prähistorisch sein kann sowie Ausflüge in die nähere und weiter zurückliegende Vergangenheit.
    Die Lösungen wie immer „Bruno“ – humorvoll und trotz Behinderung durch andere Behörden gelungen.
    Auch die kulinarischen Genüsse kommen wie immer nicht zu kurz.
    Diesmal musste ich ein paar Begebenheiten (z.B. ETA) parallel zum Lesen im Internet recherchieren, da sie mir nicht so geläufig waren.

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    Ritjas avatar
    Ritjavor 4 Jahren
    Bruno schwächelt etwas

    Ach, Bruno, wie gern habe ich deine ersten drei Fälle gelesen. Doch was ist passiert? Warum war der vierte Fall nicht so toll? Schlägt dir das Thema auf den Magen?
      Gänsestoffleber ist doch eine Delikatesse in Frankreich und wird dort fast schon zelebriert, aber trotzdem gibt es Menschen, die diese traditionelle Speise nicht mögen und nun dagegen ankämpfen. Aber deshalb zu schwächeln?
    Der vierte Fall hat mich nicht so richtig mitgerissen. Ich mag den Chef de police nach wie vor, aber diesmal hat er mir einen zu großen Heiligenschein von Martin Walker verpasst bekommen. In seinem kleinen Revier werden die Gänse und Enten losgelassen, Leichen ausgegraben, terroristische Pläne geschmiedet und alte Gefühle wiederbelebt.  Bruno hat zu tun und doch wirkt er nie gehetzt und meistens entspannt. Er hat Zeit sich um die Tiere zu kümmern, mit Freunden zu essen (schöne Beschreibungen der Gerichte) und für Ruhe zu sorgen. Obwohl er diesmal selbst hintergangen wird, kann man kaum den Anstieg des Pulses spüren. So richtig Wut und Zorn spürt man nur bei der Schlüsselszene mit seinem Hund. 
    Ich fand Bruno diesmal etwas zu nett, zu friedlich und zu sehr auf heile Welt gestimmt. Auch die anderen Figuren wirkten etwas blass und weniger ansprechend als in den vorherigen Büchern. Seine etwas verworrene Gefühlswelt mit Isabell und Pamela ist auch diesmal Thema und wird auch in den nächsten Büchern weitergehen, da sich hier Martin Walker immer ein kleines Türchen offen lässt. 
    Ich lese gerade den fünften Fall von Bruno, Chef de police und hoffe, dass er hier wieder mehr Spannung und weniger heile Welt zeigt.

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    Buecherspiegels avatar
    Buecherspiegelvor 5 Jahren
    macht lust auf reisen und mehr ...

    Dieser Krimi ist ein Vergnügen. Jede Seite vollmundig wie ein guter Roter oder lang gereifter Käse. Es macht einfach nur Spaß, erinnert ein wenig an die alten italienischen Folgen von Don Camillo und Peppone, nur dass sich hier verschiedene Institutionen der Polizei gegenseitig versuchen, das Leben schwer zu machen. Natürlich nur mit guten Absichten. Und es ist kein Wunder, dass so mancher Tourist im Périgord diese Krimireihe in der Hand hält und all die Stationen abklappert, wo es die guten Weine und herrlichen Käsesorten gibt, und, nicht zu vergessen, all das Gute, was eine Ente oder eine Gans so her gibt. Und dann diese Landschaft: alte Bauernhöfe und Paläste, prähistorische Ortschaften, leichte Erhebungen, knorrige Bäume und ein paar Kilometer weiter nur ist Bordeaux und das Meer.

    Selbstverständlich gibt es auch eine Leiche. Aber die liegt schon so lange in ihrem Grab, dass die Archäologen erst anhand der Kleidungsstücke bemerken, wirklich alt ist sie nicht, diese Leiche. Aber warum gerade jetzt? Hat sie wirklich etwas damit zu tun, dass Bruno mit anderen, aus Paris und Barcelona angereistem Sicherheitspersonal, ein Gipfeltreffen zwischen Ministern vorbereitet, die eine ETA-Zelle aus ihrem Versteck locken soll? Dass eine der angereisten seine große Liebe ist, Bruno aber mit einer anderen liiert, das ist nur eine der Liebesgeschichten, die hier erzählt werden. Und dann sind da noch die Archäologiestudenten aus aller Welt, die an der Ausgrabungsstelle behilflich und unermüdlich auf der Suche nach vergangenem sind. Die aber auch den armen Enten- und Gänsebauern das Leben schwer machen, weil sie, wie die Studenten meinen, dem armen Federvieh nicht wirklich ein gutes Leben bieten und allerlei Unsinn verbreiten.

    So ist Bruno ständig unterwegs, um die Studenten und Bauern miteinander zu versöhnen und zu verhindern, dass ein eifriger Polizist vor Ort mithilfe der neuen Amtsrichterin aus allem unbedingt eine strafbare Handlung machen will, um die Gefängnisse zu füllen. Dass es auch anders geht, beweist Bruno, indem er es schafft, die Versöhnungen zwischen den Parteien herbeizuführen und den Polizisten und die Amtsrichterin landesweit unmöglich zu machen. Außerdem hält der Bürgermeister immer zu ihm und ist Schildbürgerstreichen gegenüber nicht ganz abgeneigt. Ach ja, und das Gipfeltreffen der Minister vorbereiten, die geheime ETA-Zelle ausmerzen, gutes Essen vorbereiten und seine Tiere nicht vergessen zu füttern, das will auch noch geschafft werden.

    Das wird alles so leicht und locker erzählt, jede Figur wird angemessen ihrer Beteiligung bedacht, ich möchte am liebsten vor Ort sein. Das ist wohl der Grund, warum Touristen mit dem Krimi in der Hand … Und auch ich bin am überlegen, nächsten Herbst mal dort die eine oder andere Nacht zu verbringen.



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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Gigis Ende

    Martin Walker vermag auch mit dem vierten Roman rund um Bruno und das malerische Saint Denis zu überzeugen.
    Gespannt darf man als Leser die Weiterentwicklung der verschiedenen Charakteren beobachten. Gemeinsamkeiten, Neuanfänge, alles Geschichten die weiter gehen, was ich sehr schätze.
    Wie immer wird das Périgord und Saint Denis mit seinem Lokalkolorit grosszügig beschrieben. Die Fois Gras-Geschichte vereint mit einem Treffen zweier Minister, der ETA und einem ausgegrabenen Skelett finden am Ende einen gemeinsamen Nenner und auch das kulinarische kommt wie immer nicht zu kurz.
    Einzig das traurige Ende lässt den Leser ein wenig überrumpelt zurück

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Mord, ETA, PETA und gute Küche

    Dies ist meiner erster Bruno-Fall und ich habe mich ein wenig verliebt. Der Chef de police der kleinen Gemeinde St. Denis ist ein sehr sympathischer Kerl. Obwohl Gesetzeshüter, nimmt er es dennoch nicht immer so hunderprozentig mit dem Gesetz. Viel lieber ist ihm die Harmonie im Dorfe, denn er weiß, dass die Bewohner auch nach einem Fall noch miteinander leben werden. Und böses Blut schadet da sehr. Und ist es nicht besser, wenn der Täter einen Schaden ersetzt und damit einer Anzeige entgeht, als dass einer im Gefängnis sitzt und der andere pleite ist?

    So jedenfalls sieht das Bruno und macht sich damit nicht nur Freunde. Der ehrgeizigen neuen Amtsrichterin Annette ist das jedenfalls ein Dorn im Auge und als überzeugte Öko-Frau will sie sich auch nicht mit der Herstellung von "foie gras", der über die Landesgrenzen hinweg berühmten Stopfleber aus der Region Périgord, anfreunden. Womit sie allerdings ziemlich ins Fettnäpfchen tritt und promt den Bürgermeister und andere Einwohner von St. Denis vor den Kopf stößt.

    Aber nun zum eigentlichen Fall: Bei archäologischen Ausgrabungen wird ein Leiche jüngeren Datums gefunden. Der Mann baskischen Ursprungs wurde vor vermutlich 20 Jahren erschossen. Während der Fall Anfangs ein Rätsel bleibt, muss sich Bruno um zwei weitere "Baustellen" kümmern. Zum einen wurden erst Enten aus einer Geflügelfarm befreit, dann wird ein Bombenanschlag auf eine Fabrik verübt, die sich ebenfalls mit der Herstellung der Stopfleber befasst. Ist der erste Fall bald ziemlich klar, so besteht bei dem zweiten Zweifel. Ist dieser auch auf Freunde der Tierschutzorganisation PETA zurück zu führen oder steckt das was anderes dahinter? Und wo kommt das Dynamit her, das verwendet wurde?

    Außerdem steht ein Besuch von zwei Ministern in der Region an, die sich mit dem Thema Terrorismus und ETA beschäftigen. Bruno wird in die Sicherheitsvorkehrungen einbezogen, wird dabei aber nicht über alle Details informiert.

    Wie diese drei Stränge dann doch zusammen finden, ist langsam, aber dennoch spannend erzählt. Über Brunos Privatleben erfährt man so einiges - nicht ganz so nebenbei - und macht Lust auf Vor- und Nachfolgebände des etwas kauzigen Kommissars. Auch die zahlreichen anderen Figuren sind toll gezeichnet, jede hat so seine eigene Persönlichkeit und fast findet man es schade, wenn am Ende Annette sich doch versetzen lässt, obwohl doch eine Versöhnung zwischen ihr und Bruno stattgefunden hat.

    Mir hat dieser Krimi wirklich ausnehmend gut gefallen. Auch die regionalen Besonderheiten und die immer wieder eingestreuten Ausflüge in die Gourmetwelt, hat mich als leidenschaftliche Köchin doch sehr angesprochen. Da würde ich gern das ein oder andere Gericht nachkochen wollen. Ich freu mich auf mehr vom Chef de police,

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Der beste Bruno Roman bislang!

    Martin Walker hat sich mit seiner wunderbaren Reihe von Band zu Band immer mehr gesteigert und Delikatessen ist keineswegs ein verschlafener Regionalkrimi angereichert mit kitschigem Lokalkolorit. Hinter der perfekten Fassade der ländlichen Idylle lauert ein brutaler Thriller, der es fertig bringt Archäologie und die neuesten Erkenntnisse über Neanderthaler und Cro-Magnon Menschen mit ETA Terrorismus zu verbinden. Perfekte Krimiunterhaltung bis zum herzzereißenden Finale.

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