Grand Cru

von Martin Walker 
4,1 Sterne bei137 Bewertungen
Grand Cru
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baerins avatar

Spannender Fall für Weinkenner Bruno!

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Frankreich, Tod, gutes Essen - alles, was zu einem Krimi gehört, auch wenn Bruno ein Zeitzauberer sein muss, was das Essen betrifft ;)

Alle 137 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Grand Cru"

Ein geheimes Paradies auf Erden, das ist das Périgord. Oder vielmehr war, denn die Weinberge der Gegend sollen von einem amerikanischen Weinunternehmer aufgekauft werden. Es gärt im Tal, in den alten Freund- und Seilschaften, und in einem Weinfass findet man etwas völlig anderes als Wein – eine Leiche.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257240825
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:24.05.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.04.2010 bei Diogenes erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    leserattebremens avatar
    leserattebremenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannender Fall mit Bruno nicht ganz in Hochform- die Frauen nehmen ihn zu sehr in Beschlag :)
    Bruno wie er leibt und lebt

    Ein großes amerikanisches Unternehmen will sich in Brunos geliebtes Saint Denis einkaufen. Ein riesiger Weinanbau-Konzern soll dort entstehen, der tausende Liter mittelmäßigen Wein für den Massenkonsum produziert. Polizist Bruno ist skeptisch, doch der Bürgermeister ist begeistert von den Möglichkeiten, die sich für die Region bieten. In dem beschaulichen Tal geht es heiß her zwischen den verschiedenen Interessengruppen, bis in einem Weinfass eine Leiche gefunden wird. Würde jemand so weit gehen, um seine Pläne durchzusetzen?
    Brunos wunderschönes Périgord gerät in Aufruhr in diesem Band, der mehr wie ein beschaulicher Roman daherkommt als wie ein echter Krimi. Es geht um gesellschaftliche Konflikte, Naturschützer gegen moderne Forschung, junge Ideen gegen alteingesessene Erfahrung. Es macht wie immer Freude, mit Bruno durch das Périgord zu wandern, zu essen, zu feiern und natürlich auch zu ermitteln. Wer einen schnellen und explosiven Krimi erwartet, könnte von Martin Walkers zweitem Bruno-Band „Grand Cru“ etwas enttäuscht sein. Doch wer die langsame Erzählung von Walkers Romanen bereits kennt und liebt, wird auch hier wieder begeistert sein. Die Beschreibungen von Land und Leuten sind essentiell für Walkers Erzählung und das Gefühl, selber mit Bruno unterwegs zu sein, ist Grundlage dafür, dass ich mich immer wieder so für die Bruno-Krimis begeistern kann.
    Auch wenn Martin Walkers „Grand Cru“ kein hochspannender Krimi ist, hat der Autor rund um Bruno, den Chef de Police, wieder eine wunderbare Geschichte geschaffen, die einen als Leser direkt mit ihn die wunderschöne französische Landschaft reisen lässt. Ein echter Krimi für Genießer, die nicht nur die schnelle Spannung suchen. 

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    UteSeiberths avatar
    UteSeiberthvor einem Jahr
    Ein Buch für Weinkenner und das Perigor

    In diesem 2. Fall muss der sympathische Bruno ,Chef de Police,im französischen Weinbaugebiet des Périgor ermitteln,da man unverhofft die Leiche eines jungen Mannes in einem Weinfass gefunden hat.War es ein Unfall oder war es Mord? Denn in dieser Ecke versucht man auch genmanipulierten Mais anzubauen,was ebenfalls mit Streitigkeiten einhergeht . Zwei Gruppen geraten sich in die Haare,Ortsansässige und ein Weinkenner aus Amerika,der bei
    dem Aufkauf dieser Weinecke ein großes Geschäft machen möchte.
    Die einzelnen Personen sind wieder sehr liebevoll beschrieben und wenn man etwas von Wein versteht hat man noch mehr von
    diesem literarischen Krimi.


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    Caroass avatar
    Caroasvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Martin Walker schreibt seine Krimis wie es in der Realität wahrscheinlich am Ähnlichsten kommt. Man erfährt auch viel über Land und Leute
    Ein französischer Kriminalroman mit Genuss

    Wir lernen hier Bruno kennen, eine Landpolizisten im kleinen Dorf Saint-Denis im Périgord.

    In diesem Roman wird neben den Ermittlungen auch die französische Bevölkerung, die Kulinarik und deren Lebensstil wiedergegeben.
    Beim Lesen kann man sich die Personen und Landschaft bildhaft und lebendig vor die Augen führen.
    Bruno muss sich hier mit einem Toten in einem Weinfass und den Weininvestoren herumschlagen. Mit Fingerspritzengefühl und Zufällen kann er den Fall positiv für sein Dorf lösen.

    Fazit, eine Geschichte ist lustig, delikatös und leicht zu lesen

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    Monsterbountyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nett, frankophil und etwas langatmig
    Nett, frankophil und etwas langatmig

    Bruno, Gourmet, Hobbykoch und Trainer der lokalen Rugby-Mannschaft, ist Polizeichef des im für seine Trüffel berühmten Périgord gelegenen St. Denis, doch auch vor der idyllischen Kleinstadt im Südwesten Frankreichs macht das Verbrechen nicht halt.
    Der Krimiplot um einen Leichenfund im „Weinfass“ und dem damit in Verbindung stehenden Versuch eines kalifornischen Investors, die Weinberge der Region aufzukaufen, wirkt am Ende in meinen Augen etwas konstruiert und kann mich nicht wirklich überzeugen. Aber die Stammleser von Martin Walkers Romanen, zu denen ich nicht gehöre, schätzen offenbar eher die süffigen Schilderungen von Land und Leuten: Polizeichef Brunos Ermittlungen im fiktiven St. Denis werden gewürzt mit üppigen Landschaftsschilderungen, Kochrezepten und viel skurrilen Lokalkolorit aus dem Südwesten Frankreichs. Sie richten sich an den Kreis eines frankophilen Publikums, dass sich für französische Lebensart und Genusskultur begeistert.
    So scheint es meines Erachtens bei den regionalen "kulinarischen" Romanen von Walker nicht um eine im klassischen Sinne entfaltete Kriminalhandlung zu gehen, sondern um Bücher, die eine Art Kochbuch mit angehängtem Krimi darstellen. Die Kardinaldisziplin des Genres, die konsequente Spannungsentfaltung, geht jedenfalls „Grand Cru“ oft ab, er setzt eher auf Atmosphärisches, was das Lesevergnügen jedoch nicht schmälern muss, wenn man sich mit den Figuren des Romans anfreunden kann und an der etwas phlegmatischen aber durchaus charmanten Erzählweise des Schotten Walkers Gefallen findet.

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    PaulTemples avatar
    PaulTemplevor 2 Jahren
    Frankreichurlaub zum Zweiten

    Wer noch mit seinen Urlaubsplänen gen Frankreich hadert, wird spätestens nach dieser Lektüre die Reise buchen. Wieder einmal lässt der Autor den durch und durch gemütlichen Dorfpolizisten Bruno ermitteln, inmitten einer malerischen und weindurchtränkten Landschaft Frankreichs. Man muss sich schon beinahe wundern, dass gar "böse" Menschen in dieses Paradies vordringen. ;)  Zugegeben: Im Fernsehen würde dies im Genre Heimatfilm mit Krimianleihen laufen, dennoch habe ich den Ermittler und die vielen interessanten Charaktere ins Herz geschlossen. Das Buch macht Spaß, sofern man nicht allzu hohe inhaltliche Erwartungen stellt - und Frankreich nicht abgeneigt ist. ;)

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Der zweite Fall für Bruno, Chef de Police ...
    Bruno ermittelt wieder ..

    Im zweiten Fall für Bruno Courréges, Chef de Police, aus dem Perigord trifft der Leser wieder auf alte Bekannte. Pamela und Isabelle, den Bürgermeister und die Winzer.
    Mit dabei diesmal Umweltschützer, die den Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut verhindern wollen, Max, der ein Bioweingut aufziehen will, ein Amerikaner, der der dörflichen Weinbau fabriksmäßig aufziehen will und die schöne Jacqueline, die sowohl Max als auch dem Amerikaner den Kopf verdreht.
    Nachdem das Versuchsfeld der Gentechnik-Firma in Flammen aufgeht, Max und sein Adoptivvater ermordet werden, muss Bruno, unterstützt oder behindert durch die Kollegen aus Paris, in alle Richtungen ermitteln.
    Der Täter lässt sich nicht leicht ausmachen, da mehrere Personen in Frage kommen.
    Die Lösung des Falles ist so genial wie einfach. Ein echter Bruno eben!

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    desi089s avatar
    desi089vor 4 Jahren
    Noch besser als Teil 1 der Bruno-Reihe

    Vor ein paar Wochen habe ich bereits den ersten Teil der Reihe gelesen, welche mir so gut gefallen hat, dass ich mir gleich den zweiten Band "Grand Cru" besorgt hatte. Während ich beim Erstling (Bruno, Chef de Police) noch ein paar Kritikpunkte hatte, konnte mich Grand Cru sehr überzeugen und meines Erachtens noch besser gelungen als der Auftakt der Reihe.

    Für mein Empfinden leben die Krimis von Martin Walker (oder bspw. auch Donne Leon) weniger vom Inhalt oder den darin vorkommenden Fällen als von der stimmungsvollen Kulisse. Im Falle Martin Walters ist dies das Périgord - genauer gesagt, dass kleine, malerische, verschlafene Saint-Denis. In dieser Szenarie treffen wir auf einige alte Bekannte aus dem ersten Teil, aber auch neue Charaktere. Mir gefallen die Hauptprotagonisten (allen voran natürlich Bruno) sehr gut und ich bin gespannt wie sich die Charaktere noch weiter entwickeln werden.

    Nun zum Inhalt des zweiten Buches - auch wenn der Fall wie oben angedeutet für mich meist "nur zweitrangig" ist: In "Grand Cru" bewegt sich die Handlung im Milieu des lokalen Weinanbaus von Saint-Denis, an welchem ein internationaler Investor Interesse bekundet hat. Während der Bürgermeister nun versucht, das Dorf im besten Licht darzustellen, ereignet sich zunächst ein Brandanschlag und im Folgenden auch noch weitere Verbrechen. Im Laufe der Handlung geraten verschiedene ortsfremde und lokale Charaktere in den Fokus der Ermittlung. Für mein Empfinden war die Auflösung des Falles stimmig, dabei gleichzeitig aber nicht vorhersehbar. Dadurch hat der Kriminalteil des Buches auch die nötige Spannung aufgebaut.

    Wer ein Fan von stimmungsvollen Kriminalromanen vor ansprechender Kulisse ist, wird hier nicht zu kurz kommen und ich kann "Grand Cru" hier nur empfehlen. Falls es Leser geben sollte, die der Serienauftakt (Bruno, Chef de Police) nicht gänzlich überzeugen konnte, sollten vielleicht noch einmal diesem Fall eine Chance geben.

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    Felices avatar
    Felicevor 4 Jahren
    Gemächlicher Krimi

    Nicht gerade temporeich ist der zweite Fall für Bruno, Chef de Police, zu lesen, aber die Figuren sind liebevoll und man hat das Gefühl, unter Freunden  zu sein. Wenn man so was mag, durchaus gute Unterhaltung. Der Krimi selbst ist so mitttelmäßig, die Beweggründe für den Mord nicht vorhersehbar, der Täter meiner Meinung nach schon. Alles in allem dreieinhalb Punkte, weil Bruno so nett ist und mit seinen "Frauen" sympathische Unterhaltung bietet, auf vier Punkte aufgerundet....

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    utaechls avatar
    utaechlvor 5 Jahren
    Wein, Weib und ein bisschen Verbrechen


    Inhalt:
    Ein amerikanischer Weinproduzent plant Weinberge rund um Saint-Denis aufzukaufen, um die industrielle Herstellung im Périgord voranzutreiben. Die Meinungen im Ort sind gespalten, die Auswirkungen unklar und als schließlich noch eine Leiche in einem Weinfass gefunden wird, bleibt Bruno nichts anderes übrig, als sich höchstpersönlich um die Angelegenheit zu kümmern.

    Setting und Stil:
    Genau wie im ersten Teil merkt man jeder Seite an, dass Martin Walker mit Herz und Seele das Buch geschrieben hat. Einige Rezeptanregungen dürfen natürlich nicht fehlen und als Leser des ersten Teils fühlt man sich sofort wieder zu Hause. Auch diesmal geht es wieder um Ereignisse aus der näheren französischen Geschichte und die Eigenheiten der Region und ihrer Bewohner.
    Es liest sich genauso gut, wie der erste Teil, auch diesmal verschwindet der Kriminalfall öfters im Hintergrund und Bruno und sein Privatleben erhalten viel Raum, um sich auszubreiten.

    Charaktere:
    Bruno muss man einfach mögen, auch wenn seine wohl eher französische Sicht im Umgang mit Frauen ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist. Er ist immer hilfsbereit, hat Augen und Ohren für alles offen und nimmt seine Rolle als Dorfpolizist sehr ernst. Er ist das Herz Saint-Denis' und so laufen auch viele Fäden bei ihm zusammen und so treffen ihn anstehende Veränderungen natürlich direkt. Ich freue mich, wieder Stunden mit ihm verbracht zu haben und immer mehr über ihn zu erfahren. Er steht einfach mitten im Leben und nichts ist aufgesetzt oder unnatürlich.
    Auch die restlichen Charaktere sind spannend und voller Tiefe. Man merkt, dass sie gelebt haben und sie zu vielschichtigen Persönlichkeiten herangewachsen sind, die sich nun vor Brunos Augen präsentieren.
    Die Neuzugänge sind schön geheimnisvoll, der erste Blick verrät nicht viel und man muss schon bis zu Ende lesen, um hinter sie zu steigen.

    Geschichte:
    Das Martin Walker das Thema Wein und Globalisierung aufgegriffen hat, passt perfekt zur Region. Es ist interessant hinter die Kulissen des Weinanbaus zu blicken, den globalen Geschäften auf die Finger zu schauen und zu verstehen, wie sie sich auf kleine Orte auswirken können.

    Fazit:
    Eine rundum gelungene Fortsetzung, die dem Konzept des ersten Bandes treu bleibt. Viel Lokalkolorit, historische Zusammenhänge und Privates umgeben den Fall, dessen Ermittlungen manchmal fast in Vergessenheit geraten. Selbst wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, ist ein Neueinstieg ohne Probleme möglich. Frankreichfans, Weinliebhaber und Freunde regionaler Krimis können unbesorgt zugreifen. Ich freue mich schon auf Teil 3, Schwarze Diamanten.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Weinkultur im Périgord

    Ein herrliches Wiedersehen mit bereits lieb gewonnenen Personen aus dem ersten Buch.
    Brunos zweiter Fall gefällt mir noch besser als der erste Teil. Begonnene Geschichten finden in diesem zweiten Buch eine Fortsetzung, bereits bekannte Charaktere werden vertieft vorgestellt. Die herrliche Umgebung und die kulinarischen lokalen Spezialitäten werden wieder lebhaft beschrieben. Als Leser findet man sich mitten im Geschehen von Saint-Denis wo jeder jeden zu kennen scheint.
    Der Kriminalfall ist aufregender als im ersten Teil und bekommt hier mehr Aufmerksamkeit. Die Mischung stimmt aber immer noch, der Lokalkolorit von Saint-Denis ist immer noch grossartig vorhanden.

    Auf geht's zum dritten Fall

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