Martin Walker Reiner Wein

(44)

Lovelybooks Bewertung

  • 42 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 2 Leser
  • 14 Rezensionen
(11)
(25)
(8)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Reiner Wein“ von Martin Walker

Der 6. Band von Martin Walkers erfolgreicher Krimireihe – auf Deutsch über 1 Mio. verkaufte Exemplare. ›Bruno, Chef de police‹, muss eine Serie von Raubüberfällen aufklären. Deren Spuren führen zurück in den Sommer 1944, als die Résistance einen Geldtransport überfiel und mit der Beute das Weite suchte.

Ein klassischer Bruno-Krimi, mit leichten Abnutzungserscheinungen ... nimmt erst am Ende an Fahrt auf.

— Walli_Gabs
Walli_Gabs

Ein wenig turbulenter als der letzte (5.) Fall ...

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Viele Vermutungen zum Mordfall gab es hier im Krimi. Aber zum Schluss gab es den Reinen Wein.

— Postbote
Postbote

Für mich enttäuschend! Schöne Sprache, leider schleppende Handlung.

— Kerstin-Lange
Kerstin-Lange

Spannend!

— MickeyK
MickeyK

Resistance, Kunstraub und Mord. Bruno muss Schwerstarbeit leisten.

— Matzbach
Matzbach

Martin Walker in seinem Element - er zeigt wieder sein politisches und geschichtliches Verständnis Frankreichs und Bruno bleibt eben Bruno

— Bri
Bri

Nun ja, nett zu lesen. Aber mehr auch nicht. Außerdem gehen einem die Liebesprobleme von Herrn Bruno langsam etwas auf die Nerven.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Krimis sind nicht so mein Fall und historische Bezüge auch weniger. Für Fans und Genreliebhaber aber sicher lesenswert.

— elinap
elinap

Spannend, informativ, auch zum 2. Weltkrieg in Frankreich mit Eisenbahnraub und 2,28 Mrd. Franc Beute

— Gundo57
Gundo57

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Bestimmung des Bösen

ZU biologisch. Wer sich nicht insbesondere dafür interessiert, wird oft zähen Texten ausgesetzt, die sich eingehend damit befassen. Schade.

Jewego

Die Fährte des Wolfes

Das Autorenduo hat einen starken Thriller geschaffen, der durch seinen speziellen Protagonisten und die tiefgehende Thematik auflebt.

Haliax

Finster ist die Nacht

Ein kaltblütiger Mord in Montana - Nichts für schwache Nerven!

mannomania

Spectrum

Rasante Ereignisse, schonungslose Brutalität und ein Sonderling im Mittelpunkt. Faszinierend.

DonnaVivi

Und niemand soll dich finden

Eine Thriller-Legende und ihr neuer Roman...

KristinSchoellkopf

Lost in Fuseta

ein spannendes, schönes und ungewöhnliches Buch

thesmallnoble

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gute Geschichte

    Reiner Wein
    Ritja

    Ritja

    10. February 2017 um 16:33

    Der sechste Fall von Bruno ist wieder etwas spannender und interessanter als der letzte Fall. Während ich von dem letzten Fall nicht so begeistert war, konnte mich dieser Band einfangen.  Martin Walker packt in seinen Fall sehr viel Geschichte, die er geschickt mit der heutigen Zeit verbindet. Auch das Privatleben von Bruno entwickelt sich etwas weiter und offenbart auch weniger schöne Seiten. Wie immer findet auch in diesem Band Bruno noch genügend Zeit zu kochen und seine Freunde einzuladen bzw. den Einladungen zu folgen.  Trotz der guten Geschichte muss sich Martin Walker langsam etwas Neues einfallen lassen, damit die Geschichten rund um Bruno nicht zu eintönig werden. Die Themen ähneln sich sehr und auch die Frauengeschichten um Bruno müssen langsam mehr an Fahrt gewinnen, wenn die nächsten Fälle interessant bleiben sollen.

    Mehr
  • Bewährtes aus dem Périgord

    Reiner Wein
    Walli_Gabs

    Walli_Gabs

    02. December 2016 um 19:50

    Ich mag die Bruno-Krimis und habe alle gelesen, "Reiner Wein" aber mit deutlichem zeitlichen Abstand zu den anderen. Vielleicht hat er mich deswegen erst einmal nicht so gepackt, weil mir Bruno, Pamela, Isabelle, der Bürgermeister etc. nicht mehr so nahestanden. Es finden sich die gleichen Zutaten wie in den früheren Fällen: französische Geschichte, Beschreibungen von gutem Essen, fantastischem Wein, und harmonischem dörflichen Leben. Man taucht mit Bruno förmlich in St. Denis ein und wie bei jedem Fall habe ich mir gedacht, dass ich diesen Teil Frankreichs sehr gerne mal bereisen würde. Der Fall hat seine Längen, erst ab dem letzte Buchdrittel fand ich ihn wirklich spannend. Brunos Privatleben ist wie immer Nebenschauplatz, die verschiedenen Frauen in seinem Leben bleiben diesmal aber farblose Statistinnen. Nachdem er sich ja schon des Längeren nach Familie etc. sehnt, würde ich mir da mal größere Entwicklungen wünschen. Alles in allem ein klassischer "Bruno". Ich hätte nichts dagegen, wenn es im nächsten Buch etwas wie-auch-immer-gearteten frischen Wind gäbe.

    Mehr
  • Bruno fasziniert weiter, Fans, Krimileser, Historiker, Genießer und Perigord-Liebhaber

    Reiner Wein
    Gundo57

    Gundo57

    Brunos sechster Fall und Martin Walkers siebter Roman auf Deutsch aus dem französischen Perigord ist wieder eine Mischung aus Krimi, Geschichtsroman, Reiseführer, Genießerfibel und Lebensberater. Seine Hauptfiguren sind charakterstark, haben ihre Schwächen, wissen Lebensherausforderungen zu meistern und werben für eine noch weitgehend unbekannte Region in Frankreich, östlich von Bordeaux, in der auch der zweite Weltkrieg viele Spuren hinterlassen hat und weiter nachwirkt.  Neben dem geschichtlichen Aspekten, u.a. mit einem Eisenbahnraub aus dem Juni 1944, bei dem 2,28 Milliarden alter Franc erbeutet wurden, was heute 300 Millionen Euro bzw. 400 Millionen US-Dollar entspricht, der immer noch nicht gänzlich aufgeklärt ist, geht das Leben in der Fantasiestadt des Autors, St. Dennis munter weiter und erreicht die Vergangenheit des zweiten Weltkriegs mal wieder die Gegenwart, diesmal in Form eines Wahlkampfs, in dessen Verlauf der amtierende Innenminister seinen Hut nimmt, weil eine zurückliegende Affäre ans Licht kommt - Parallelen zur aktuellen Situation des amtierenden Präsidenten, dem seine Affären auch das Amt erschweren?  Diesmal klärt Bruno zwei Morde, Diebstähle in Ferienhäusern, bei denen wertvolle Möbel, Teppiche, Bilder und andere Dekorationsdinge, wie Standuhren, aber auch Silberbestecke und eine antike Designerkaffeekanne verschwinden, organisiert daneben die Beerdigung eines verdienten Resistance-Veteranen, spannt eine ganze Schulklasse zur Internetrecherche ein, sowie seine Jagdkameraden zur flächendeckenden Objektobservation, weil der Wahlkampf und die Folgen des Innenminsiterrücktritts den Rückgriff auf offizielle Resourcen aktuell verhindern. Der Dorfpolizist weiß mit allen Lebensherausforderungen souverän umzugehen, auch als er erfährt, dass er auf dem Weg war, Vater zu werden.  Doch sein Kind wurde von der Mutter ihrer Karriere geopfert per Abtreibung. Bei beiden Morden ist Habgier die treibende Kraft und typisch französisch sind die Verwicklungen der Politik mit der Vergangenheit; ein parlamentarischer Untersuchungsausschuß droht, um endlich den Verbleib der Milliarden Franc aus dem Eisenbahnraub zu klären und die mangelnde atomare Souveränität der aktuellen französischen Republik, nach den wissenschaftlichen Enthüllungen einer Französin mit amerikanischen Wurzeln nagen am politischen Selbstbewusstsein der Grande Nation und könnten auch noch ein Beleg für ein politisches Lügengebilde sein ...  Autor Walker macht im Anhang deutlich, was belegt ist, nennt verfügbare Quellen und wo er seiner literarischen Freiheit freien Raum ließ. Auch seine Förderung des Fremdenverkehrs und der regionalen Weinbauern unterstreicht er dort, verbunden mit der Befürchtung, dass sich seine Lieblingsweine doch so zu stark für seine Verhältnisse verteuern könnten. Geschickte Schachzüge, Zweckoptimismus, Freundschaftsdienste oder "nur" nackte Tatsachen?  Wer es genau wissen will, dem bietet Autor Walker ab morgen auf seiner Lesereise durch Deutschland, Österreich und die Schweiz ab dem morgigen 2. Mai (da in Ketsch bei Mannheim) in den kommenden beiden Monaten und dann wieder im Oktober die Gelegenheit, ihn selbst zu fragen. Weitere Termine, Uhrzeiten, die genauen Orte und die Buchungsmöglichkeiten hier auf der Verlagswebseite http://www.diogenes.ch/leser/autoren/a-z/w/walker_martin/veranstaltungen

    Mehr
    • 3
    Gundo57

    Gundo57

    10. September 2015 um 21:25
    elinap schreibt Die Rezension gefällt mir, auch wenn Krimis und historische Romane weniger mein Fall sind. Danke für den Tipp! elinap

    Gerne geschehen ...

  • Spannend, unterhaltsam und appetitanregend!

    Reiner Wein
    Girl56

    Girl56

    Ich bin ganz vernarrt in „Bruno“! Dieser Chef de Police des fiktiven Städtchens Saint-Denis in der schönen Region Dordogne in Frankreich hat sich vor einigen Jahren in mein Leserherz geschlichen und ich freue mich auf jeden neuen Fall, den dieser tüchtige Polizist lösen muss. Der englische Autor Martin Walker schreibt Kriminalgeschichten mit sehr viel Lokalkolorit und großer Sympathie für die Region, in der sich seine „Fälle“ ereignen und von seinem Helden „Bruno“ erlebt und zu einem guten Ende geklärt werden. Der nun erschienene sechste Fall führt den Leser einerseits in die Vergangenheit, in die Zeit des 2. Weltkriegs und der Kämpfe der „Resistance“ gegen die deutschen Besatzer, andererseits in das Milieu der Antiquitäten- und Kunsthändlerszene und deren Machenschaften. Auch die aktuelle französische Tagespolitik findet mit ihren Parteiintrigen und Kungeleien Platz in der Romanhandlung. Und natürlich wird wieder ganz köstlich gegessen und gekocht und die guten Weine der Region getrunken – man möchte eigentlich immer sofort mitessen und mittrinken (außer bei Gänseleber und Bekassinen, da hört meine Sympathie doch auf). Ich mag diese Art der Kriminalgeschichten sehr gerne und wer noch nie einen „Bruno“-Krimi gelesen hat, sollte unbedingt mit dem ersten Band anfangen. Auf diese Weise lernt man dieser Figur richtig gut kennen und möglicherweise wird man dann auch zum Fan, so wie ich.

    Mehr
    • 4
  • Was haben die Einbrüche und der Tote gemeinsam?

    Reiner Wein
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    07. June 2015 um 13:13

    Der inzwischen sechste Fall für Bruno, Chéf de Police, aus dem beschaulichen Städtchen St. Denis im Périgord. Eine Reihe von Einbrüchen, ein homosexueller Toter sowie die „hohe“ Politik machen Bruno das Leben diesmal schwer. Bravourös meister Bruno die ihm gestellten Aufgaben. Wie immer würzen Ausflüge in den Zweiten Weltkrieg und in die Résistance den Mix aus Fois gras, Vin Noir und anderen kulinarischen Genüssen. Pamela ist nach dem Tod ihrer Mutter wieder im Perigord und Isabell verstört Bruno mit einem Geständnis. Für welche der beiden wird er sich nun entscheiden? Oder wartet im Buch 7 eine neue Frau auf unseren wackeren Helden?

    Mehr
  • Beaucoup trop!

    Reiner Wein
    Ka_Te

    Ka_Te

    10. February 2015 um 12:38

    Martin Walker, Jahrgang 1947, ist ein Multitalent und enorm schreiblustiger Mann: Er studierte Geschichte und Internationale Beziehungen und Wirtschaft in Oxford und Harvard, war 25 Jahre für die renommierte britische Tageszeitung The Guardian tätig, bevor er in Washington D.C. die Leitung des Global Business Policy Council übernahm. Er verfasste Bücher über den Kalten Krieg (The Cold War. A History, 1994), Clinton (The President They Deserve, 1996), George Bernhard Shaw und Shakespeare. Nebenbei lässt er ermitteln: nämlich den inzwischen weltweit geschätzten Benoît Courrègés, besser bekannt als Bruno, Chef de police in der französischen Kleinstadt St. Denis. Das Städtchen ist Fiktion. Fakt ist Walkers Liebe zum Périgord, zu seinen Menschen, Weinen und seiner Esskultur. 2012 wurde auf 3sat sein hübscher Dokumentarfilm Mein Périgord ausgestrahlt. Und dass man den Wein, den der Dorfpolizist schlürft, auch wirklich erwerben und dass man am heimischen Herd nachkochen kann, was dessen Garten und Küche hervorzaubern, dafür hat der Autor gesorgt.  Nun haben Gourmet-Krimis ja Hochkonjunktur und Werbung in eigener Sache, inklusive der exklusiven Käsesorten vom Freund Stéphane Bounichou, werden nur Kostverächter verwerflich finden. Was indessen stört: Es ist zu viel! Zu viel! Zu viel! Dem ohnehin privat geplagten (auch hier ist eine Frau zu viel!) Ermittler sei es gegönnt, unablässig Entspannung am Esstisch zu suchen. Und wenn er sie dort nicht findet, dann im Gemüsegarten zwischen Tomaten und Salat. Oder bei den Gänsen Napoléon (!) und Joséphine (!). Oder in Gesellschaft des Hündchens Balzac (Ogottogott!) und des Pferdes Hector (schnell ins Internet: Hector Malot, französischer Schriftsteller, ja klar!). Zum Teufel noch mal! Worum geht es? Um Werbung fürs Landleben? Um heiteres Literatenraten? Um einen Schnellkurs in französischer Geschichte? Oder um einen Krimi? Dabei wäre Bruno wirklich jedes bisschen Erholung zu wünschen. Denn auch in beruflicher Hinsicht hat er viel zu tun. Zu viel! Ein alter Résistance-Kämpfer ist verschieden (man lernt viel über den französischen Widerstand im Zweiten Weltkrieg). Seine tote Faust umklammert einen Geldschein, der aus dem legendären Eisenbahn-Überfall 1944 bei Neuvic stammt (man lernt viel über französische Geschichte). Ein Einbruch in eine gentilhommière gibt Rätsel auf (man lernt viel über südfranzösische Herrenhäuser). Ein Schwuler wird ermordet (man lernt viel über homosexuelle Partnerschaften). Miese Antiquitätengeschäfte kommen ans Licht (alter Hut). Schließlich recherchiert eine investigative Journalistin die heimliche US-Unterstützung des französischen Nuklearprogramms (wer noch mehr lernen will: siehe 3 Links!). All das auf gut 400 Seiten. À la bonne heure! Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen: Walker ist ein routinierter, sprachlich versierter Erzähler. Trotz alledem: beaucoup trop! Beaucoup trop!

    Mehr
  • Es könnte alles so schön sein...

    Reiner Wein
    flivero

    flivero

    14. December 2014 um 16:23

    ...wenn nicht jeder neue Fall irgendwie, auf die eine oder andere Weise, wieder mit der Résistance zu tun hätte. Meist braucht es keine 50 Seiten, bis zum ersten Mal etwas über die deutsche Besatzung eingestreut wird. Was ist das bloß für eine seltsame Obsession des Autors...

  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

    Mehr
    • 2148
  • Bruno im Alleingang

    Reiner Wein
    Matzbach

    Matzbach

    Ein friedlich verstorbener Resistance-Kämpfer, Einbrüche und illegaler Antiquitätenhandel und letzlich ein Mord an einem homosexuellen Engländer, Bruno wird ganz schön auf Trab gehalten, so dass die Erziehung seines Bassetwelpen Balzac etwas zu kurz kommt. Schnell fügt sich ein Bild, bei dem alles scheinbar wunderbar zusammenpasst. Der Engländer, Hintermann der Antiquitätendiebstähle, scheint von seinem an diesem Verbrechen beteiligten Liebhaber ermordet worden zu sein. Das Problem ist nur, dieser ist spurlos verschwunden. Also genug Arbeit für Bruno, bis er ihn am Ende stellen kann und die tatsächliche Wahrheit erfährt. Dass er dabei in politische Mauscheleien stößt und letzlich ohne Rückendeckung arbeiten muss, macht die Angelegenheit für ihn nicht einfacher. Daneben beschreibt Walker, wie es mit Brunos Privatleben, nach wie vor zwischen zwei Frauen hin- und hergerissen, weitergeht, wobei sich meiner Ansicht nach eine Lösung abzeichnet. Warum ein Punkt Abzug? Mir ist der Fall diesmal etwas zu konstruiert, um glaubhaft zu sein, etwas weniger hääte dem fall vielleicht gut getan. Für Hundeliebhaber: Im Buch wird ein Rezept für Hundekekse vorgestellt, für meinen ists nichts, aber vielleicht ja für andere Fellnasen.

    Mehr
    • 3
    Postbote

    Postbote

    21. September 2014 um 21:48
  • Reiner Wein

    Reiner Wein
    Postbote

    Postbote

    21. September 2014 um 21:45

    Frankreichs schöne Küste Perigord, in dem Ort Saint -Denis kommen jedes Jahr im Sommer viele Gäste zum Urlaub machen. In verschiedenen Anlagen mit wunderbar ausgestatteten Ferienhäusern kommt es zu regelmässigen Einbrüchen. In den Häusern sind unter anderem sehr kostbare Antiquitäten untergebracht. In Saint-Denis wird der alte Murcoings Tot in seiner Wohnung gefunden. Bei dem Alten werden alte Geldscheine gefunden. Man findet raus das diese Geldscheine von einem Überfall auf einen Geldtransporter der Eisenbahn 1944 stammen. Die Beute betrug damals 2,28 Milliarden Franc. Der alte Murcoings bekommt ein stattliches Begräbnis. Er war millitärisch in den höheren Rängen. Noch ein Toter, schrecklich zugerichtet, ein Engländer wird an  einem der Ferienhäuser vor der Tür gefunden. Er hat mit sehr teuren Antiquitäten gehandelt und gut verkauft. Bruno, Chef de police wird zu diesem Fall gerufen. Noch ein Überfall mit Kunstraub findet statt in einem der Ferienhäuser. Dieses Haus gehört  einem Engländer, Namens Crimson, ein Meisterspion aus England. Befragungen finden statt. Etwas ist aufgefallen, ein Lieferwagen mit einer besonderen Aufschrift. Und es gibt noch einen Murcoing, junior, sein Vorname ist Paul, der  eine Schwester Namens Yvonne hat. Die Ferienhäuser werden auch Verwaltet von einer Immobilienfirma die auch Putzpersonal verleihen und darüber genau Buch führen. Yvonne arbeitet zufällig für diese Putzvermittlung. Sie hat genau da gearbeitet wo eingebrochen wurde. Beide Geschwister sind spurlos veschwunden. Aber eines findet Bruno raus. Paul hat diesen Lieferwagen mit der besonderer Aufschrift gefahren. Somit machen sich beide verdächtigt  den Mord und die Überfälle begangen zu haben. Bruno hat es nicht leicht in diesem Fall. Zudem kommt das evtl das Schwulenmillieu mit ins Spiel kommt. Paul ist auch schwul. Hat es evtl ein Beziehungsdrama gegeben? Es beginnt eine Schnitzeljagd in viele Richtungen. Brunos Liebes und Privatleben spielt hier in diesem Krimi auch eine grosse Rolle. Selbst eine Freundin von ihm will ihn auf seiner Erkundung begleiten und erleidet dabei einen schrecklichen Unfall. Eine Ex von ihm eröffnet ihm eine schreckliche Wahrheit die ihn schwer zu schaffen macht. Bei all den Problemen wird ein Jung d` instruction, eine Art wie Richter mit eingeschaltet. Alles ist sehr kompliziert. Während des Lesen vermutete ich von einigen Protagonisten das sie unschuldig sind. Sich aber nach einiger Zeit wieder verdächtigt machten. Es kamen hier und da Puzzleteile weg und dazu. Es wurden Autofahrten von bis vermessen und berechnet. Handys wechselten hin und her das orten war schwer. Das Buch war recht flüssig zu lesen. Die Spannung war recht gut übers Buch verteilt.Das Privatleben von Bruno fand ich auch recht interessant. Der alte und der junge Murcoing, was haben die für eine Rollenverteilung? 4 Punkte für den Fall aus Frankreich.

    Mehr
  • Nicht nur im Wein liegt Wahrheit

    Reiner Wein
    Bri

    Bri

    Atemberaubende Landschaften, kulinarische Genüsse, savoir vivre - und wieder einmal ein Toter für Bruno Courrèges. Dieses Mal handelt es sich aber um einen Helden der Résistance, der eines natürlichen Todes gestorben ist. In der erkalteten Hand findet sich ein Vichy-Geldschein, der offensichtlich aus einem der spektakulärsten Raubüberfälle der französischen Geschichte stammt. Weder die der Résistance angehörenden (vermutlichen) Räuber, noch offizielle Stellen, die den Überfall aufzuklären versuchten, konnten der Beute habhaft werden. Gerüchte führen bis hin zu Verschwörungstheorien - das Geld soll nicht privat sondern von offiziellen Stellen zur Niederschlagung der Naziherrschaft und damit zur Befreiung Frankreichs eingesetzt worden sein. Nur dass eben jede Spur davon fehlt. Bis auf ein paar Scheine, die der alte Murcoing auf dem Totenbett in der Hand hält. Als Dorfpolizist ist Bruno Angestellter der Kommune und deshalb nicht nur mit der Lösung von Verbrechen betraut. Da es sich bei dem Toten um einen ruhmreichen Widerstandskämpfer handelt, verständigt Bruno die Hinterbliebenen, bereitet eine Bestattung mit militärischen Ehren vor und wird mittendrin zu einem echten Tatort gerufen. Das Ferienhaus eines ihm bekannten Engländers wurde ausgeraubt. Antiquitäten, Gemälde und teure Weine wurden gestohlen. Doch nicht nur der Raub beschäftigt Bruno, auch ein weiterer Toter wird aufgefunden, der ganz offensichtlich nicht eines natürlichen Todes gestorben ist, sondern das Opfer eines brutalen Überfalls wurde. Zusammenhänge zwischen dem Verschwinden der Antiquitäten - wie es sich herausstellt, gab es bereits mehrere Vorfälle dieser Art - einem alten von Bruno nie vergessenen und unaufgeklärten Fall und dem Überfall von Neuvic 1944 tun sich auf ... Martin Walker hat bereits in seinen fünf früheren Bruno-Krimis, die er in einer der schönsten französischen Landschaften angesiedelt hat, bewiesen, was er kann: seine äußerst fundierten politischen und gesellschaftlichen Kenntnisse zu Geschichte und Gegenwart Frankreichs mit fiktiven Begebenheiten zu verweben und daraus einen unterhaltsamen, spannenden aber nicht brutalen Krimi erschaffen, in dem es bei weitem nicht nur um Mord und Totschlag geht. Das Leben in Frankreich, das Walker aus eigener Erfahrung gut genug kennt, um es authentisch zu schildern, kreist doch immer wieder um die wirklich wichtigen Dinge: Liebe, Freundschaft, gutes Essen, Sein und Tod. Wie im realen Leben, so nimmt das auch bei Bruno immer einen großen Anteil ein. Konzentriert auf die Lösung des - oder wie in Reiner Wein der Fälle - bleibt das Leben glücklicherweise nicht auf Strecke. Das ist es, was die trotz aller Spannung und unterschiedlicher menschlicher Untiefen, lebensfrohen Krimis ausmacht. Die persönliche Entwicklung der Protagonisten und ihrer Beziehungen zueinander spielen eine genauso große Rolle, wie die Klärung der Fälle. Und genau das ist es, was die Périgordkrimis um Bruno und sein Umfeld für mich immer wieder zu einer Lesefreude machen. Bruno bleibt und ist Bruno - ein Mann mit Werten und Prinzipien, mit gesundem Menschenverstand und einer Vorliebe dafür, Recht und Gerechtigkeit genau zu trennen und auch entsprechend zu handeln. Noch dazu kann er verdammt gut kochen. Für mich ist er deshalb nach wie vor der französische Brunetti und wer die Krimis von Donna Leon mag, sollte sich, wenn nicht schon passiert, auch einmal ins Périgord vorwagen. In Brunos fünftem Fall Femme fatale hatte sich Martin Walker auf das Parkett der Zwischenwelt von Mystik und dunkler Magie begeben, Reiner Wein hingegen führt ihn wieder dorthin zurück, wo er am besten ist und schreibt: in die reale Welt der Historie und Politik Frankreichs mit all ihren Bezügen und Auswirkungen. Auch wenn die Vorkommnisse, die Walker hier benennt - so zum Beispiel den Raubüberfall von Neuvic - auf keinen Fall so stattgefunden haben und er Historisches fiktiv umwandelt und ausschmückt, erschafft er eine äußerst authentische Welt. Eines ist mir aber auch nach erfolgter Lektüre nicht klar geworden: der Titel des Buches heißt im englischen Original The Resistance Man und in der deutschen Fassung Reiner Wein - vermutlich, weil es um viele Geheimnisse geht, die gelüftet werden, Bruno selbst im wahrsten Sinn des Wortes reiner Wein eingeschenkt wird und sich seine private Zukunft etwas klärt. Aber vielleicht findet der Eine oder die Andere ja bei der Lektüre noch weitere Gründe für die Titelwahl. Geschmeckt hat er mir wie auch die früheren Krimis von Walker vorzüglich und bis Brunos nächster Fall zu klären sein wird, kann ich mich, zumindest für ein Weilchen, mit Schatten an der Wand über Wasser halten und ab September 2014 in Brunos Kochbuch stöbern.

    Mehr
    • 3
  • Neues aus Saint-Denis

    Reiner Wein
    Havers

    Havers

    26. June 2014 um 14:54

    Bruno, der „Chef de police“ in dem verschlafenen Kleinstädtchen Saint-Denis im schönen Périgord, ermittelt nunmehr in seinem sechsten Fall. Und wieder einmal weckt der schottische Autor und Wahlfranzose Martin Walker bei mir Fernweh nach dieser Wohlfühlregion mit ihrer Kultur, den grünen Wiesen, klaren Flüssen und dem guten Essen, für das diese Gegend bekannt ist. Die Touristen-Saison im Vèzere-Tal hat gerade begonnen, und damit erwachen auch die Langfinger aus dem Winterschlaf. Ferienhäuser, die reiche Beute versprechen, werden aufgebrochen und die sich darin befindenden Wertgegenstände und Gemälde gestohlen. Als schließlich bei einem Einbruch ein bekanntermaßen homosexueller Antiquitätenhändler brutal ermordet wird, ist es mit der Beschaulichkeit in Saint-Denis vorbei und Bruno muss bei seinen Ermittlungen auf die Hilfe von Kollegen zurückgreifen. Bald erhärtet sich der Verdacht, dass der Enkel eines ehemaligen Widerstandskämpfers in diesen Fall verwickelt sein muss, der seinem kürzlich verstorbenen Großvater behilflich sein sollte, die verschwundene Millionenbeute aus einem spektakulären Eisenbahnraub im Sommer 1944 ausfindig zu machen. Über den Verbleib des Geldes kann bisher nur spekuliert werden, aber wertvolle Hinweise bekommt der Chef de police von einer befreundeten Historikerin, deren Nachforschungen brisantes Material zu Tage fördern. Es scheint, als hätte die französische Politik die Finger in einem schmutzigen Geschäft von internationalem Ausmaß… Martin Walker ist Historiker, und der französische Eisenbahnraub, durchgeführt 1944 von Kämpfern der Résistance, hat tatsächlich stattgefunden. Walker bettet diesen in eine größere, spannende Geschichte ein und zieht eigene Schlüsse. Auch wenn dies letztendlich etwas konstruiert wirkt, könnte es doch so gewesen sein. Action-Fans werden mit den Bruno-Krimis nicht auf ihre Kosten kommen, diese Szenen sucht man vergebens. Dafür nimmt aber zusätzlich zu der Schilderung dieses komplexen Kriminalfalls die Beschreibung der Region im französischen Südwesten sowie deren Esskultur wie immer breiten Raum ein und vermittelt Urlaubsgefühle. Und um dieses Lebensgefühl auch am heimischen Herd nachvollziehen zu können, gibt es eine gute Nachricht für alle Fans des Périgord: Ende September erscheint im Diogenes-Verlag „Brunos Kochbuch: Rezepte und Geschichten aus dem Périgord“ von Martin Walker.

    Mehr
  • In seinem neuen Fall begibt sich Bruno auf die Spuren eines legendären Raubüberfalls

    Reiner Wein
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    15. May 2014 um 12:42

      Viele Kritiker haben Martin Walker vorgeworfen, in seinen Büchern mit dem Polizisten Bruno aus dem kleinen Städtchen St.Denis im französischen Perigord bei weitem nicht an den Standard normaler Kriminalromane heranzukommen. Sie beklagten dahin plätschernde Handlungen, blasse und langweilige Figuren und fehlende Spannung. Mag das alles vielleicht für die Fälle 2-4 zugetroffen haben (mir haben auch diese drei Romane gefallen), so zeigt sich nach dem fünften Fall von Bruno, Chef de Police, auch das neuen Buch über diese Kritik erhaben. Denn Martin Walker hat Bruno nicht nur einen spannenden Fall lösen lassen, der wieder einmal mit unaufgearbeiteter Historie zu tun hat, sondern er schreibt auch die persönliche Geschichte des Menschen Bruno weiter. Sein ruhiges Leben in seiner neuen Heimat, in der er sich nach seinen traumatischen Kriegserfahrungen als Soldat im Jugoslawienkrieg der neunziger Jahre sehr wohl fühlt und, von den Menschen des Städtchen geachtet, ein gutes Leben führt, dass nicht nur kulinarische Genüsse bereit hält. Auch alle Frauen, mit denen er bisher weitgehend unerfüllte Beziehungen hatte, tauchen in „Reiner Wein“ wieder auf. Doch nach wie vor ist keine von ihnen bereit, auf Dauer sein beschauliches Leben in seinem aus Ruinen renovierten Haus mit Garten und Tieren zu teilen. Und er will, verständlicherweise, diese neue Heimat nicht aufgeben. Erst recht nicht, als er erfährt, dass ihn die geliebte Isabelle hintergangen und ihm etwas verschwiegen hat, womit Bruno sicher nicht einverstanden gewesen wäre. Auch im aktuellen Buch, das am Ende des Frühjahrs spielt, nachdem der Ansturm der Touristen gerade begonnen hat, ist mir persönlich auf eine ganz besondere Weise die Schönheit und die Kultur des Perigord deutlich geworden. Es sind die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen Walkers (die natürlich hartgesottene Krimileser gar nicht mögen) und deie traumhaften Gerichten, die er Bruno kochen und zusammen mit anderen essen lässt. Ich verweise noch einmal auf das dem fünften Fall beigefügte kleine, 32-seitige Heft. Unter dem Titel „Das Perigord“, hatte Martin Walker da einen kleinen Reiseführer geschrieben, in dem er den möglichen Besucher in einer „perfekten Woche im Perigord“ auf einer schönen Route, die man natürlich auch individuell gestalten kann, durch Schlösser, Gartenanlagen, Wochenmärkte und Nachtmärkte führte. Natürlich gibt es perfekte Tipps für gute Restaurants aller Preislagen und auch schöne Unterkünfte von preiswert bis exklusiv sind dabei. Das Heft ist sicher noch erhältlich.   In seinem neuen Fall begibt sich Bruno auf die Spuren eines legendären Raubüberfalls, bei dem Resistance – Kämpfer Milliarden erbeuteten, deren Spuren bis hinein in die Gegenwart reichen und in der Pariser Regierung für Unruhe sorgen. Das Gleiche gilt für die historischen Forschungen einer Wissenschaftlerin, die in St. Denis lebt, die den verschwiegenen Abhängigkeiten Frankreichs von den USA bei seiner atomaren Bewaffnung auf die Spur gekommen ist. Die Bücher Martin Walkers in einem herrlichen Gleichgewicht von „Atmosphäre, Infotainment und Verbrechen“ (E.Krekeler) begeistern mich mit jedem Band mehr für einen Landstrich, den ich früher oder später einmal besuchen werde.  

    Mehr
  • Och je

    Reiner Wein
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. May 2014 um 20:50

    Tja, der Herr Bruno. Das ist sicher alles sehr hübsch für Frankophile und die, die es noch werden wollen. Und es ist kein Krimi, der einen mit angezogenen Beinen im Sessel sitzen lässt - das weiß man vorher. Aaaaaber: Nach fünf Bänden sollte mal Schluss sein mit dem Hin und Her mit Brunos Damen, finde ich. Mir geht das auf den Keks, zumal es ja nicht voran kommt. Und der Schluss, also der allerletzte Satz - das sieht beinahe so aus, als ob man Herrn Walker den Text unter den Finger weggerissen hätten, weil er säumig war. Ich finde, das war bislang der schwächste Band. Aber weil es so nett ist, werde ich auch den nächsten lesen. Dass an ihm schon geschrieben wird, ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Und wenn Bruno dann nicht endlich sein Liebesleben ordnet und diese Isabell vergisst, dann ist für mich Schluss. 

    Mehr
  • Wie ein Besuch bei Freunden

    Reiner Wein
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    06. May 2014 um 15:55

    In der Hand des Toten findet sich eine Tausendfranc-Note. Allerdings eine, die Bruno, Chef de Police in St. Denis, noch nie zuvor gesehen hat. Denn sie wurde bereits im Dezember 1940 gedruckt; es handelt sich um eine Vichy-Banknote. Und im Haus des Toten sind noch mehr davon versteckt. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass sie von dem legendären Zugüberfall stammen, den die französische Widerstandsbewegung im Jahr 1944 begangen hat. Danach gibt es noch weitere Einbrüche, mit denen Bruno sich beschäftigen muss. Bei einem der Ausgeraubten handelt es sich um einen ehemaligen Geheimdienstchef, was Brunos alte Flamme Isabelle zurück nach St. Denis bringt. Als ein Einbruchsopfer ermordet wird, gerät Isabelle unter Verdacht. Lediglich Bruno ist auf ihrer Seite und sucht den wahren Mörder. Und dann wird bei der Historikerin Jacqueline eingebrochen, was einen ganz anden Blickwinkel in die Ermittlungen bringt. Denn ihre Forschung beherbergt politisches Dynamit. Ich mag die Bruno-Krimis sehr. Sie sind ruhig, aber trotzdem spannend, gut geschrieben und spielen in einer schönen Umgebung. Wie bei der Brunetti-Reihe von Donna Leon ist jeder Krimi wie ein Besuch bei Freunden. (In diesem Band musste ich über ein Detail lächeln: Die Figur Jacqueline hat an dem Buch „Unser Körper, unser Leben“ mitgeschrieben, das wichtigste Buch über Frauengesundheit in den frühen achtziger Jahren. Es war zentral für die Frauenbewegung und sehr wichtig für mich persönlich.) Bruno ist ein herrlicher Charakter, der mir von Buch zu Buch besser gefällt. Er hat einen hohen moralischen Standard und ist sehr leidenschaftlich. Und gut kochen kann er auch noch. Ein Traummann. Ich beneide ihn um das Leben, das er lebt, mit seinen Tieren und dem wunderbaren Essen. Diesmal allerdings warten unangenehme Erfahrungen auf Bruno. Vieles geht schief, besonders im Hinblick auf die Frauen, die ihn umgeben. Sogar die schwierige Frage nach eigenen Kindern wird aufgeworfen. Der Krimi endet mit einem großen Showdown und lässt mich bereits jetzt auf die Fortsetzung warten.

    Mehr