Martin Walker Schwarze Diamanten

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Inhaltsangabe zu „Schwarze Diamanten“ von Martin Walker

Was haben Trüffeln mit Frankreichs Kolonialkrieg in Vietnam und mit chinesischen Triaden zu tun? Die Lösung von Bruno Courrèges' drittem Fall ist so tief vergraben wie die legendären schwarzen Diamanten unter den alten Eichen im Périgord – und genauso schwer zu finden. "

Eine Geschichte die gut recherchiert wurde, ein wenig über den Hintergrund der unbekannten Faktoren im Hintergrund der Politik wiedergibt, a

— Caroas

Spannende Veknüpfung von Trüffeln, Veteranen aus dem Algerien- und Vietnamkrieg

— Bellis-Perennis

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  • Ein französischer Kriminalroman mit Genuss

    Schwarze Diamanten

    Caroas

    07. June 2017 um 16:20

    Wir lernen hier Bruno kennen, eine Landpolizisten im kleinen Dorf Saint-Denis im Périgord.In diesem Roman wird neben den Ermittlungen auch die französische Bevölkerung, die Kulinarik und deren Lebensstil wiedergegeben. Beim Lesen kann man sich die Personen und Landschaft bildhaft und lebendig vor die Augen führen. Bruno muss sich hier mit Ungereimtheiten bei der Trüffelauktion, den verschiedenen Mafiaarten, Menschenhandel und Geheimbünden auseinandersetzen. Trotz Mord an einen Freund, Überfällen und Mafia behält Bruno seine Ruhe bei der Aufklärung auch wenn er dabei in die eine oder andere brisante Situation kommt.Fazit, eine Geschichte die gut recherchiert wurde, ein wenig über den Hintergrund der unbekannten Faktoren im Hintergrund der Politik wiedergibt, aber trotzdem den Krimi locker hält.

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  • Trüffel und Triaden

    Schwarze Diamanten

    Duffy

    11. January 2016 um 12:27

    Der nun schon familiär gewordene Kommissar Bruno geht im beschaulichen St.Deniz seiner Tätigkeit nach und dazu gehört auch, dass er sich einigen Unregelmäßigkeiten beim Trüffelverkauf auf dem örtlichen Markt widmen muss. Nun handelt es sich hier um nicht gerade kleine Geldbeträge, denn die schwarzen Diamanten aus dem Périgord sind die besten und teuersten. Doch dabei bleibt es natürlich nicht, denn es kommt noch der Mord an einem guten Freund Brunos hinzu. Die Ausführung lässt an eine Hinrichtung denken und nun gehen die Ermittlungen tiefer, bis zu Verknüpfungen von Verbrechen in der Zeit der französischen Kolonisation in Indochina. Asiatische Banden und Organisationen kommen ins Spiel. Walker hat mit sienem Bruno eine weitere Polizeifigur mit hohem Wiedererkennungswert geschaffen, der im Ländlichen angesiedelt ist und somit auch viel von der dortigen Lebensart ausstrahlt. Natürlich kann so etwas auch ein wenig die Atmosphäre glätten, so bleibt denn auch der Roman an vielen Stellen eher etwas behäbig, kommt langsam voran und verweilt ab und zu ein wenig zu lange bei unwesentlichen Begebenheiten. Brunos Liebesleben wird auch thematisiert und auch hier gibt es keine richtige Linie, ein wenig überflüssig, doch möglicherweise hat Walker den Ausgleich im Sinn, wenn so manches Mal die Schwere der Verbrechen und die Lokalitäten nicht zusammenpassen wollen. Dennoch, es passiert einiges und der Leser erfährt ganz nebenbei noch eine ganze Menge über die Aktivitäten Frankreichs während der Kolonialzeit. Eigentlich mehr an den vier Punkten dran, als die drei gegebenen ausdrücken. Doch im Vergleich zum ersten Buch ein spürbarer Unterschied. Was nicht heißt, dass der Roman schlecht ist. Man gewöhnt sich schnell an Bruno.

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  • Gefälschte Trüffel? Ein Fall für Bruno, Chef de Police

    Schwarze Diamanten

    Bellis-Perennis

    20. April 2015 um 07:01

    Der dritte Fall für Bruno Courrèges, den charmanten Dorfpolizisten von St. Denis. Einer der größten Schätze, die in dieser Gegend hervorragend gedeihen sind die schwarzen Trüffel. Gehandelt werden sie ähnlich wie die Schätze aus der Erde, die Diamanten. Um den Gewinn zu maximieren werden den einheimischen Köstlichkeiten billige asiatische Trüffel beigemengt. Als einer der Trüffelexperten, ein Freund Brunos, ermordet wird, setzt Bruno alles daran diese Tat so schnell wie möglich aufzuklären. Dabei kommen weiter unlautere Machenschaften wie ans Tageslicht wie die unrühmliche Vergangenheit der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich in Algerien und Indochina. In diesem Krimi muss Bruno Angst um seinen Arbeitsplatz haben, da die Neuwahl der Bürgermeisters ansteht. Dafür hat er diesmal mehr Zeit für sein Privatleben. Auch seine Hilfsbereitschaft darf Bruno wieder großzügig ausleben. Ich finde es nur schade, dass die Bücher so kurz sind.

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  • Schwarze Trüffel, Bürgermeisterwahl und ein lang zurückliegendes Verbrechen

    Schwarze Diamanten

    utaechl

    09. May 2014 um 16:52

    Inhalt: Aus der fruchtbaren Erde des Périgord entspringt der schwarze Trüffel, der dank seines hohen Wertes auch schwarzer Diamant genannt wird. Verlockend diesen mit billigen Asienimporten zu strecken. Genau dies geschieht und Bruno muss die Ermittlungen aufnehmen. Als Brunos Freund, der Trüffelexperte der Region, ermordet wird, erreicht der Fall ganz andere Tragweite. Die unrühmliche Kolonialvergangenheit in Indochina und ein lang zurückliegendes Verbrechen scheinen eine Rolle zu spielen, doch die Zusammenhänge zu finden, wird Bruno ziemlich lange beschäftigen. Setting und Stil: Martin Walker hat wieder interessante Themen gefunden mit denen er sich ausgiebig auseinandersetzen kann. Dem Leser werden wieder neue Seiten des Périgord näher gebracht und Bruno kann erneut auf seine eigene Art glänzen. Interessant sind die Bürgerschaftswahl und die Informationen über die politischen Verhältnisse in Frankreich. Die Verbindung nach Indochina hätte ich persönlich nicht wirklich gebraucht, mir hätte auch nur der Trüffel-Anteil gereicht, aber da zeigt sich halt Martin Walkers Geschichtsinteresse, wobei sich das Schema dann doch langsam zu wiederholen droht. Dazu passt, dass auch diesmal Bruno viel Zeit für sein Privatleben hat und der Fall manchmal sehr in den Hintergrund rückt. Aber das gehört inzwischen ja dazu und so darf Bruno bleiben wie er ist. Charaktere: Bruno darf diesmal etwas Angst um seinen Arbeitsplatz haben, denn wenn der Bürgermeister verlieren sollte, wäre er wohl auch seinen Platz los. Pamela mischt sich in die Politik mit ein und schlägt sich dabei nicht wirklich auf seine Seite. Wenn das mal alles gut gehen wird. Der neue Bürgermeisterkandidat zeigt Potential und mischt die Stadt ganz schön auf. Als neu hinzugekommener Charakter scheint sein Schicksal allerdings festzustehen, oder darf er vielleicht doch länger mitmischen? Der Trüffelmarkt, seine Charaktere und die geschichtlichen Verwicklungen sorgen für eine Handlungstiefe, in der man sich gut verlieren kann. Saint-Denis besteht wirklich aus einer einmaligen Mischung an Charakteren, zu denen man immer wieder gerne zurückkehrt. Geschichte: Wieder hat Martin Walker sich ein interessantes Thema herausgepickt und die Verwicklungen um den schwarzen Trüffel hätten zusammen mit der Bürgermeisterwahl auch alleine das Buch getragen. Wie ich schon erwähnte, fand ich die Verbindung zu dem lang zurückliegenden Verbrechen etwas weit hergeholt und konnte mich mit dieser Ausrichtung der Geschichte nicht wirklich anfreunden. Aber davon sollte sich lieber jeder ein eigenes Bild machen. Fazit: Martin Walker hat es wieder einmal geschafft, dass ich mich im Périgord sehr wohl gefühlt habe. Das Thema war interessant, die historische Verwicklung eher störend. Für Fans auf jeden Fall zu empfehlen, Neueinsteiger sollten eher mit dem ersten Teil beginnen. Ich freue mich schon auf die nächsten Teile und die weitere Zeit, die ich mit Bruno verbringen darf.

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  • Der dritte Fall für Bruno, Chef de police

    Schwarze Diamanten

    Eliza08

    19. January 2014 um 11:30

    Auch im dritten Fall ermittelt Bruno wieder auf gewohnt unkonventionelle Weise. Der Kriminalfall nimmt erst in der zweiten Hälfte des Buches an Fahrt auf, zuvor steht wieder einmal das Flair, das gute Essen in Frankreich und die Bewohner des Périgord. Zum einen ermittelt Bruno wegen minderwertigen Trüffel auf dem Markt, andererseits nehmen die Übergriffe auf ausländische Mitbürger zu. Bruno ahnt zu Beginn noch nicht, dass beide Ermittlungen sich überschneiden werden. Als dann auch noch ein brutaler Mord geschieht, spitzt sich die Lage dramatisch zu. Wer schon mal einen Roman um Bruno Courrége gelesen hat, der weiß dass der Kriminalfall oft eine untergeordnete Rolle spielt, hier geht es vielmehr um die Menschen und das Périgord. Ob ein gemeinsames Essen unter Freunden, ein Rugby-Spiel oder Brunos Einsatz als Weihnachtsmann, all dies wird auf eine äußerst sympathische Weise erzählt, dass man am liebsten mit dabei wäre. Martin Walker hat ein unglaubliches Erzähltalent, das den Leser von der ersten Zeile an mitnimmt. Auch wenn man den Roman oft unterbrechen muss und äußere Umstände einen zwingen ihn nicht an einem Stück lesen zu können, so hat man keine Probleme wieder in den Roman zu finden. Der Roman ist unterhaltsam und eingänglich geschrieben, sodass die Szene wieder direkt vor dem inneren Auge des Lesers auftaucht. Zu kurz kommt auch diesmal wieder nicht Brunos Liebesleben, gerade hier zaubert Martin Walker seinen Lesern immer wieder ein Lächeln auf die Lippen. Wer gerne unterhaltsame und literarische Krimis liebt, der wird Bruno sicher auch gerne bei seinem dritten Fall begleiten.

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  • Trüffel im Périgord

    Schwarze Diamanten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. May 2013 um 21:12

    Und schon ist der dritte Bruno-Krimi ausgelesen. Das Buch dreht sich um das Trüffel-Geschäft, das passt bestens als Hintergrund zu der kulinarischen Krimi-Reihe rund um den Chef de Police Bruno aus Saint Denis. Es ist ein Wiedersehen mit den bekannten Gesichtern aus den ersten beiden Büchern. Wieder viel Lokalkolorit. Man lernt vor allem Bruno besser kennen, sein unglückliches Liebesleben zieht sich weiter dahin. Viele Dorfbewohner finden hier wieder ihren Auftritt, liebevolle Macken werden weiter belebt. Freund- und Feinschaften gelebt, Machenschaften ausgetragen... Man kann nur hoffen, dass der Autor seine Bruno-Reihe weiterhin so gelungen zu Buche bringt, ein wunderbares Lesevergnügen.

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  • Der dritte Fall um Bruno, chef de police Courrèges

    Schwarze Diamanten

    LEXI

    13. May 2013 um 22:36

    Martin Walkers Schauplatz seines dritten Romans um Bruno Courrèges, dem Polizeibeamten von Saint-Denis, ist erneut die wundervolle Gegend des Périgord, die Heimat der schwarzen Trüffeln. Der Handel mit besagten Trüffeln, die auch als „echte schwarze Diamanten“ bezeichnet werden, spielt eine bedeutende Rolle. Als der alte Kriegskamerad des Barons, Hercule Vendrot, mit seinen Freunden über einen Betrugsverdacht einiger Großhändler hinsichtlich des Trüffelverkaufs spricht, weckt er damit Brunos Interesse. Bruno, dessen Lehrmeister Hercule ihm bei der Anlage einer Allee von Weißeichen und dem Auffinden von Trüffeln eine Menge beibrachte, liegt viel daran, den Export von falsch deklarierten, minderwertigen chinesischen Trüffeln bzw. von Verschnittware zu verhindern. Er stellt seine Ermittlungen an und beginnt dabei mit Didier, dem Geschäftsführer des Trüffelmarktes von Sainte Alvère. Zur gleichen Zeit überfallen drei Asiaten einen Marktstand des Vietnamesen Vinh und seiner Frau, vernichten die Ware des Ehepaares und werfen eine Blendschockgranate, eine so genannte Knallblitzkeule ausländischer Herkunft. Im Aufruhr und bei den hektischen Bemühungen, die Situation unter Kontrolle zu bekommen, gelingt es den Tätern, zu fliehen. Doch auch Vinh und seine Frau bleiben wie vom Erdboden verschluckt. Als sich schließlich noch ein überaus brutaler Mord an Brunos Freund und Trüffelexperten Hercule Vendrot ereignet, bedient Bruno sich bei seinen Nachforschungen auch alter Kontakte privater und dienstlicher Natur…. Martin Walker hat mit seinem dritten Roman über den sympathischen Helden Bruno, chéf de police Courrèges, erneut eine Liebeserklärung an die malerische Landschaft des Périgord verfasst. Seine Verbundenheit mit diesem sanften Hügelland, das das Tal der Vezère umgibt, seine Liebe zu Land und Leuten, ist im gesamten Buch deutlich spürbar. Die gewohnt beeindruckenden Beschreibungen der Region und die authentischen und interessant gezeichneten Charaktere werden in diesem dritten Roman um detaillierte Einzelheiten betreffend die eigentlichen Protagonisten ergänzt: die echten, schwarzen Diamanten, die Trüffeln des Périgord. Dem interessierten Leser offenbart sich die Welt der Gourmets, der Kenner und Verkäufer dieser Spezialität jener Region und man lernt einiges über das Vorkommen, das Aufspüren und den hohen Wert dieser französischen Delikatesse. Obgleich der Kriminalfall und dessen komplexe Zusammenhänge raffiniert aufgebaut sind, waren die Ausführungen über die kolonialer Vergangenheit in Indochina für meine Person eher uninteressant. Nichtsdestotrotz freue ich mich bei jedem neuen Fall auf Bruno und die altbekannten Figuren aus den Vorgängerromanen. Die liebevolle Beschreibung der Bevölkerung und dem Leben im Périgord machen die zeitweise doch recht flachen Spannungsbogen mehr als wett. Fazit: Ich würde die Reihe um Bruno, Chef de police Courrège, keinem Liebhaber von Spannungsromanen empfehlen. Ist man jedoch an sympathischen, sehr gut gezeichneten Protagonisten und den landschaftlichen und kulinarischen Besonderheiten des Périgord interessiert, ist man mit „Schwarze Diamanten“ sehr gut beraten.

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  • Rezension zu "Schwarze Diamanten" von Martin Walker

    Schwarze Diamanten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. December 2012 um 15:33

    Bruno bekommt im dritten Band der Reihe wieder einmal viel zu tun. Zuerst vermutet sein Freund Hercule Betrug auf dem Trüffelmarkt, dan wird er allerdings ermordet. Weiters werden die vietnamesischen Marktstände von Chinesen überfallen un auchzerstört. Es kommt soweit, dass Paris eingeschaltet wird. Weiters wird er noch von anderen Frauen als Held von St. Denis umschwärmt. Das Ende verrate ich nicht (: Mir hat der dritte Band auch sehr gut gefallen, da Walker wieder einmal mit einer wunderbaren Sprache die Ereignisse im Städtchen St. Denis schildert.

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  • Leserunde zu "Rotes Gold" von Tom Hillenbrand

    Rotes Gold

    Daniliesing

    Fans von guten Krimis, die nicht nur in Sachen Spannung sondern auch aus kulinarischer Hinsicht glänzen, aufgepasst: In 3 Tagen erscheint endlich der zweite Fall für Tom Hillenbrands Ermittler Xavier Kieffer im KiWi Verlag. Nach "Teufelsfrucht" sein 2. Buch, das zu genüsslichen Krimi-Lesestunden einlädt. Der Autor wird diese Leserunde zu "Rotes Gold" außerdem begleiten und beantwortet gern eure Fragen. Mehr zum Inhalt: Seit der Luxemburger Koch Xavier Kieffer mit Frankreichs berühmtester Gastrokritikerin liiert ist, wird er zu den exklusivsten Events eingeladen. Doch das edle Dinner beim Pariser Bürgermeister endet bereits nach der Vorspeise: Ryuunosuke Mifune, Europas berühmtester Sushi-Koch, kippt plötzlich tot um. Die Diagnose lautet: Fischvergiftung. Doch Kieffer ist skeptisch und deckt schnell Widersprüche auf. Er taucht ein in die Welt der Sushiküche und muss erkennen, dass es Fische gibt, die teurer sind als Gold – und wertvoller als ein Menschenleben. "Rotes Gold" ist ein tolles Leseerlebnis für Genießer und Spannungsliebhaber. Tom Hillenbrand macht in seinem Buch nicht nur Appetit auf japanisches Essen, sondern auch auf viele weitere Bücher von ihm. Das möchtet ihr selbst erleben? Dann schließt euch doch dieser Leserunde an! Wenn ihr Lust und Zeit habt euch hier über das Buch in den einzelnen Leseabschnitten auszutauschen und abschließend eine Rezension zu schreiben, bewerbt euch gleich! Bis einschließlich 22. April 2012 könnt ihr euch als Testleser anmelden. Wer die 25 Glücklichen sind, die je einmal "Rotes Gold" erhalten, erfahrt ihr am 23.04. Beantwortet für eure Chance unter "Bewerbung zur Leserunde" folgende Frage: Was ist euer Lieblingsessen und könntet ihr es euch als Bestandteil eines kulinarischen Krimis vorstellen?

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  • Rezension zu "Schwarze Diamanten" von Martin Walker

    Schwarze Diamanten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. April 2012 um 10:51

    Bruno Courrèges bekommt viel zu tun, neben Rugby- und Tennis-Training und dem Auftritt als Weihnachtsmann: Erst vermutet sein Freund Hercule Betrug auf dem Trüffelmarkt, dann wird Hercule ermordet und zu allem Überfluss werden vietnamesische Marktstände in der Gegend von Chinesen überfallen. Bruno wird nicht alleine ermitteln, denn als herauskommt, dass Hercule eine berufliche Laufbahn beim Geheimdienst hatte, noch dazu in Asien, schaltet sich Paris ein. Auch der dritte Band um Bruno beginnt gemütlich und innerhalb kurzer Zeit wird die Idylle im Périgord auf den Kopf gestellt. Ebenfalls wie in den vorhergehenden Bänden gewährt einer der eingebundenen Fälle Einblick in die französische Vergangenheit. Dieses Mal dreht es sich um Frankreichs Engagement in Indochina, bei dem Hercule eine große Rolle gespielt hatte. Die Ergebnisse dieser Einsätze mögen zwar abgeschlossen sein, aber offensichtlich scheint das Wissen um viele Details gefährlich zu sein - oder wurde einer der schummelnden Trüffelhändler nervös? Die möglichen Zusammenhänge sind vielfältig und halten die Spannung über das ganze Buch aufrecht. Trotzdem findet Bruno natürlich wieder Zeit zum Kochen und Genießen. Walker schafft den Spagat, ein spannendes Buch um aktuelle französische Probleme zu schreiben, das gleichzeitig zum Umzug in den Périgord animiert. Lieber heute als morgen möchte man selber in Saint-Denis leben und arbeiten. Und dort auf der lichtdurchfluteten Terrasse sitzen, während die Kinder bei Bruno im Rugby-Training sind. Viel besser gefiel mir die Atmosphäre als noch in 'Grand Cru' ... dieses Mal zog es mich richtiggehend durch das Buch. Alte Bekannte sind wieder mit dabei und -freilich- wird Bruno wieder kräftig von den ansässigen Frauen umworben. Die bekommen ausreichend Gelegenheit, ihren Helden zu bewundern, da die Presse just bei seinen schwierigsten Einsätzen parat steht: Egal, wie demoliert er eine Rettung beendet, die Fotos festigen seinen Ruhm als begehrtester Junggeselle im Ort. 'Schwarze Diamanten' bietet eine rasante Geschichte, spielt in einer höchst attaktiven Gegend und beteiligt durchweg Menschen, wie sie in einem französischen Örtchen eben zu finden sind. Walker schafft Spannung und Witz ganz ohne künstliche Biografien und vermittelt fast schon nebenbei Geschichte und Zeitgeschehen, um Brunos Fälle zu lösen. Meine Krimi-Entdeckung 2010 bleibt mein Hingucker 2012, denn in diesem Jahr muss ich nicht lange auf eine Fortsetzung warten.

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  • Rezension zu "Schwarze Diamanten" von Martin Walker

    Schwarze Diamanten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. July 2011 um 09:00

    Inhalt: Das organisierte Verbrechen hält Einzug in St.Denis und Bruno bekommt es nicht nur mit Mord, Prostitution Minderjähriger und illegalen Einwanderern zu tun, nein, der Schatz der französischen Küche, die Trüffel aus dem Perigord, wird von billigen chinesischen Trüffeln verdrängt. Da kann nur die Chinesische Mafia hinter stecken. Nach Bruno, Chef de police und Grand Cru hat Martin Walker nun den dritten Krimi, mit dem sympathischen Bruno veröffentlicht. Auch wenn die Bücher in sich abgeschlossen sind, sollte man die Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen. Auf das Buch wurde ich durch das neue Diogenes Magazin aufmerksam (Interview und Buchbesprechung ab Seite 5) Genau wie die beiden Bücher davor ist das Périgord der Handlungsort des Geschens. Bruno sorgt dafür, dass alles glatt läuft. Im Nachbarort kommt es auf dem Trüffelmarkt zu Ubstimmigkeiten. Hochwertige Trüffel werden mit chinesichen Importen gepanscht. Da Bruno seinem Freund Hercule einen riesen Gefallen schuldet muss er sich dieser Sache annehmen. Zur gleichen Zeit kommt G. Pons in die alte Heimat zurück und will Bürgermeister werden. Nach Hercule brutalen Tods kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Chinesen und Vitnamesen. Welche Rolle spiel die Familie Pons in der ganzen Sache? Nach und nach kommen weiteren Fakten ans Tageslicht. Auch beziehungstechnisch hat es Bruno nicht leicht. Isabelle, seine einstige Kurzzeitgeliebte, kommt wieder nach Saint Denis. Als die beiden im gleichen Hotel gesichtet werden, wird Pamela ziemlich eifersüchtig. Fazit: Bei vielen Büchern habe ich das Gefühl, dass das Buch eine vorgegebene Seitenzahl hat und der Autor kurz davor merkt, dass er nun aber zum Ende kommen muss. Auf ca. 341 Seiten passiert relativ wenig und dann kommt der Show- down (100 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan). Da ich mit Rugby überhaupt nicht auskenne, war dies eine überflüssigess Kapitel. Genauso erging es mir mit den Seiten langen Beschreibungen der rivalisierenden Banden ( mit denen ich leider nichts anfangen konnten). Im Großen und Ganzen war es ein solides Buch aber keines das man unbedingt gelesen haben müsste, da es deutlich schlechter war als die beiden Bände zuvor.

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  • Rezension zu "Schwarze Diamanten" von Martin Walker

    Schwarze Diamanten

    WinfriedStanzick

    04. June 2011 um 10:59

    Das vorliegende Buch des englischen Journalisten Martin Walker ist die von Krimifreunden lang ersehnte dritte Folge einer Krimiserie, die 2009 mit dem Buch "Bruno. Chef de Police" begann und schnell zu einem Geheimtipp in der Krimiszene wurde. Mit seinem im kleinen Städtchen St. Denis im Perigord lebenden Polizisten Bruno hat Martin Walker eine Figur erschaffen, die die wertvollsten Eigenschaften etlicher bekannter und wichtiger Krimiprotagonisten in sich vereinigt. Man glaubt sich immer wieder konfrontiert mit einer Synthese aus Camilleris Montalbano und Markaris' Kostas Charitos. Während Martin Walkers Bruno vom ersten die Vorliebe für gutes Essen und Trinken und vom zweiten seine absolute Nähe zu den einfachen Menschen und ihre Geschichte übernommen hat, verbindet seinen literarischen Schöpfer mit Camilleri und Markaris die phänomenale Fähigkeit, einen aktuellen Kriminalfall zu verbinden mit einer historischen und kulturgeschichtlichen Aufklärung vom Allerbesten. Nachdem Bruno im ersten Fall mit einer in Frankreich lange verdrängten unrühmlichen Vergangenheit während der deutschen Besatzung, der Resistance und ihrem Verhältnis zu den "pied noirs" zu tun hatte, ging es im zweiten Fall „Grand Cru“ (2010) eher um aktuelle ökonomische Probleme des Perigord, seit langem ein traditionsreiches Weinbaugebiet in Südfrankreich. In seinem neuen Buch verknüpft Martin Walker ein zweites neben dem Wein wertvolles Produkt des Perigord, die schwarzen Trüffeln und den Handel mit ihnen mit einem Teil des kolonialen Erbes Frankreichs in Indochina, eine Geschichte, die wie er überzeugend und erfrischend unideologisch beschriebt, nach wie vor die französisches Gesellschaft beschäftigt. Immer wieder reflektiert Bruno, der überaus sympathische und seiner Region und seinem Städtchen verbundene Polizist Bruno seine Erfahrungen als Soldat im besetzten Sarajewo. Und er durchlebt am Ende des Buches in einer mutigen Aktion die schlimmsten Minuten seines Leben erneut … Anders als Kostas Charitos, der seit Jahrzehnten brav verheiratet ist, und anders als Salvo Montalbano, der seit ewigen Zeiten in einer Art Fernbeziehung lebt und dabei erstaunlich treu ist, lebt der attraktive Bruno als überzeugter Single. Die Frau, die er hoffnungsvoll im ersten Buch kennenlernte, ist ihm entschwunden. Doch in diesem Buch taucht sie als Ermittlerin auf einmal wieder auf. Wie soll er sich entscheiden? Ein Autor, der selbst in Südfrankreich lebt, hat mit diesem Buch den dritten Band einer wahrscheinlich großen und erfolgreichen Krimiserie vorgelegt. Im Nachwort deutet er an, dass er noch für viele Bänden Stoff und Geschichten habe aus Gegenwart und oft mit ihr verstrickter Vergangenheit. Spannend erzählte, unterhaltsame Lektüre ist das voller kulinarischer und önologischer Leckerbissen und mit einer Hauptfigur, die mehr ist als nur sympathisch.

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  • Rezension zu "Schwarze Diamanten" von Martin Walker

    Schwarze Diamanten

    Gospelsinger

    10. May 2011 um 13:43

    Bruno hat einen ungewohnten Einsatz, der ihm gar nicht in den Kram passt. Vor dem Sägewerk findet eine Demonstration gegen die Schließung des Werkes statt. Vor dem Tor warten die Frauen und Kinder auf die Männer, die heute ihren letzten Arbeitstag haben. In einer Firma, die nicht etwa geschlossen wird, weil sich ihre Produkte nicht verkaufen, sondern weil die Umweltauflagen der EU einmal mehr verschärft worden. Die aufgeheizte Stimmung zwischen den Familien der Arbeiter auf der einen und den mit der Schließung hochzufriedenen Umweltaktivisten auf der anderen Seite kann Bruno nur deshalb im Zaum halten, weil er alle Beteiligten persönlich kennt. Er ist eine anerkannte Respektsperson, nicht wegen seines beruflichen Status, sondern aufgrund seines ehrenamtlichen Engagements in der Gemeinde. Und Bruno ist ein Feinschmecker, der gern und gut kocht und auch selbst Trüffeln sammelt. Deshalb ermittelt er auch auf Hochtouren, als ihm zugetragen wird, dass seine geliebten Trüffeln aus dem Périgord mit minderwertiger Ware aus China gestreckt werden. Als dann sein Freund Hercule, der größte Trüffelexperte der Region, ermordet wird, muss Bruno sich auch noch mit der Kolonialgeschichte Frankreichs in Indochina beschäftigen. Als immer wieder vietnamesische Händler von chinesischen Banden angegriffen werden, wird einmal mehr wird deutlich, dass die Globalisierung auch in beschauliche Regionen hineinreicht, mit allen ihren Nachteilen. Für Bruno wird dieser Fall gefährlich. Mehrmals wird er an seine körperlichen Grenzen getrieben. Ich mag die ruhigen, aber trotzdem spannenden Krimis mit Bruno, Chef de Police, sehr gern. Brunos ausgeglichene Art, sein soziales Engagement und sein freundlicher Umgang mit den Menschen machen ihn mir sehr sympathisch. Martin Walker verbindet sehr geschickt einen Regionalkrimi mit der Weltpolitik und der Geschichte Frankreichs, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Gleichzeitig machen diese Krimis Appetit auf die kulinarischen Spezialitäten des Périgord. Ich hoffe auf viele Fortsetzungen dieser Reihe.

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