Martin Walser Angstblüte

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Inhaltsangabe zu „Angstblüte“ von Martin Walser

'Eine Abrechnung mit dem Alter, das hemmungslos romantische Manifest einer aussichtslosen Liebe.' FAZ

Karl von Kahn, Anfang 70, ist Anlageberater; das Geldvermehren ist sein Beruf, seine Kunst und Leidenschaft. Seine Energieformel lautet: 'Bergauf beschleunigen'. Unterzugehen kann er sich nicht leisten. Doch dann verliert er seinen besten Freund, seine zwei Frauen. 'Angstblüte' erzählt eine Geschichte von Alter und Täuschung und vom Geld, von Liebe, Ehe, Freundschaft – und von einem Leben, das sich von keiner Moral hemmen läßt, nur von sich selbst.

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  • Martin Walser | ANGSTBLÜTE

    Angstblüte

    Bookster_HRO

    26. September 2017 um 15:12

    INHALT: Karl von Kahn, Anfang 70, ist Anlageberater in der Upper Class Münchens, wo er reiche Leute noch reicher macht. Es geht ihm dabei nicht ums Geld verdienen, sondern ums Vermehren des Geldes anderer; das ist seine Bestimmung, seine Gabe, seine Kunst. Er fühlt sich sicher im Sattel seines Lebens, glaubt, alle Fäden in den Händen zu halten, aber nach und nach beginnen die Dinge aus dem Ruder zu laufen und er merkt, wie er immer wieder getäuscht wird. Liebe, Ehe, Freundschaft – alles wird wackelig und muss hinterfragt werden, so auch die eigene Selbstgerechtigkeit, an die man sich so leicht gewöhnen kann. FORM: Walser schreibt dick aufgetragen, jeder Satz ein Monstrum an Poesie und Wahrhaftigkeit. Egal, was beschrieben wird, Walser gibt immer alles. Manchmal, besonders bei den ausufernden Kapiteln über die Geldgeschäfte, war es mir persönlich zu detailliert, da schaltete ich mangels Interesse und Durchblick irgendwann ab. FAZIT: Ein sehr ehrlicher, privater Roman, der tief blicken lässt – vier Sterne. *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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  • Rezension zu "Angstblüte" von Martin Walser

    Angstblüte

    MissSophie

    20. October 2010 um 23:18

    Trotz der an sich interessanten Thematik und Walsers Wortgewalt konnte mich dieses Buch nicht richtig fesseln. Die Hauptfigur, Karl von Kahn, wird in ihren Beweggründen sehr gut dargestellt, nahezu alle anderen Figuren verwirren jedoch, wirken aufgesetzt und erinnern häufig einfach an Proto-Typen aus der Schickeria-Gesellschaft. Die unterschiedlichen Erzählstile, z.B. längere wörtlich wiedergegebene Briefe oder eine lange Drehbuchsequenz, schweifen zum Teil stark vom eigentlichen Inhalt ab und haben mich beim Lesen leider gelegentlich ermüdet, so daß ich das Buch nur sehr häppchenweise gelesen habe. Insbesondere gegen Ende fehlte mir der Zusammenhang in den Figuren, auch das persönliche Schicksal der Hauptfigur bleibt eher ungeklärt und läßt den Leser etwas unbefriedigt zurück. Stellenweise, muß ich zugeben, hatte ich aber auch einfach den Eindruck, nicht besonders viel zu verstehen...

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  • Rezension zu "Angstblüte" von Martin Walser

    Angstblüte

    ukulelecoolia

    21. September 2010 um 14:37

    Martin Walsers "Angstblüte" ist ein Buch über die Liebe, insbesondere im Alter, Geld, sowie das Lügen und Betrügen. Es geht um Karl von Kahn, ein 70 - jähriger Finanzdienstleister mit dem Lebensmotto "Aufwärts beschleunigen", der keine Niederlage, besonders keine eigene dulden will und wie er aber mit seinem Alter hadert und sich immer mehr in eine für ihn ausweglose Liebe, geprägt von Sexualität, versteigt. Er verliebt sich in Joni, eine wesentlich jüngere Schauspielerin und setzt dafür seine Ehe auf's Spiel, in welcher Verlogenheit, vor allem aber Verschwiegenheit immer mehr Schaden anrichten. Anhand der überzeugenden Schilderung des Seelenlebens des Protagonisten zeigt Walser die Tücken des Geschäftes mit Geld auf, wie Betrug dadurch, dass nur der Profit zählt, überhand nimmt, und wie ein alternder Mann mit seiner Sexualität ringt, dabei aber auch einsehen muss, dass Liebe mit keinem Geld der Welt zu erkaufen ist. Manch Charaktere, wie zum Beispiel Gundi wirkten auf mich leider etwas konstruiert, als seien sie lediglich um der weiteren Charakterzeichnung Karl von Kahns willen existent. Gelegentlich sind Textpassagen zu überladen mit Fachtermini aus der Finanzwelt, sodass das Weiterlesen etwas ermüdend war. Dennoch ein lesenswertes Buch, das mit Oberflächlichkeiten der kapitalistischen Gesellschaft schamlos abrechnet.

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  • Rezension zu "Angstblüte" von Martin Walser

    Angstblüte

    wollsoeckchen88

    07. August 2010 um 18:28

    "Angstblüte" von Martin Walser ist ein sehr zähes Buch. Dies ist vor allem Herrn Walsers Schreibstil geschuldet. Ausufernd reiht er Worte aneinander, die sich zwar intelligent dahinlesen lassen, aber bei genauerer Betrachtung nur inhaltsleere Pseudophilosophien sind. Eine Spannung wollte am Anfang auch nicht so recht aufkommen, sodass ich mich durch die ersten 100 Seiten regelrecht durchkämpfen musste, bis es endlich interessant wurde. Die Handlung an sich ist gut durchdacht und umgesetzt. Vor allem Walsers zeitweiligen Wechsel von Fließtext zu Drehbuchstil empfand ich als sehr passend. Die Hauptfigur des 70jährigen Karl von Kahn kommt für mich bis zum Schluss sympathisch und authentisch daher. Seine Obsession mit der blutjungen Schauspielerin Joni und seine Begegnungen mit anderen Frauen meiner Meinung nach dagegen nicht. Ein 70jähriger, der immer will - sicher. Der immer kann - da gehe ich auch noch mit, sicher. Der alle anderen seines Alters und älter locker abhängt, dem man sein Alter nicht anmerkt - vermutlich nicht. Den alle Frauen (vor allem junge) wollen - ich bitte Sie, Herr Walser! Neben diesen kleinen für mich Unwahrscheinlichkeiten und der sich zum Ende hin wieder dahinschleppenden Erzählweise, findet sich in "Angstblüte" eine gute Geschichte über einen Mann, der sich selbst versagt älter zu werden, kürzer zu treten, der fast alles hat und fast alles verliert.

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  • Rezension zu "Angstblüte" von Martin Walser

    Angstblüte

    Duffy

    06. February 2010 um 12:48

    Eine Geschichte über das Alter. Über das Älterwerden, über Altersweisheit, über
    Veränderungen, Erkenntnisse und Anspruchsdenken. Und natürlich über die Liebe.
    Walser hat ein Werk geschaffen, dass eine Hilfe sein kann. Wenn man sich seinem natürlichen Verfallsdatum nicht verschließt. Mit einer kontrollierten, nie aufgesetzten Wortgewalt. Wertvoll, für die, die es annehmen wollen.

  • Rezension zu "Angstblüte" von Martin Walser

    Angstblüte

    beate

    21. July 2008 um 10:14

    Dies Buch war mir leider zu zäh und zu langweilig, konnte es deshalb nicht fertiglesen. Die Situation der Figuren in der Geschichte erschien mir wie "Jammern auf hohem Niveau", das nervte.

  • Rezension zu "Angstblüte" von Martin Walser

    Angstblüte

    moi

    16. May 2007 um 13:43

    Das schlechteste Buch, was ich in den letzten drei Jahren gelesen habe. Fürchterlich sexistische Szenen. Wunderbar für alte Männer, aber jeder andere wird daran keinen Spaß haben!

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