Martin Walser Halbzeit

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Inhaltsangabe zu „Halbzeit“ von Martin Walser

»Ich bin Don Quixote, nachdem er gelesen hat, was Cervantes über ihn schrieb.« Bei seinem Erscheinen 1960 erregte der Roman »Halbzeit die Gemüter«. Ungewohnt war die Vielfalt des dargestellten Geschehens - das Familienleben, der berufliche Aufstieg, die erotischen Abenteuer Anselm Kristleins -, ungewohnt war die Genauigkeit, mit der Walser gesellschaftliche Haltungen und Praktiken entlarvte - den Zwang der Reklame und des Konsumstrebens, die politischen und sozialen Verfestigungen -, und ungewohnt war auch die ganz aus dem leidenden Bewußtsein des Vertreters Kristlein entstandene erzählerische Form. Reinhard Baumgart schrieb damals, was noch heute gilt: »Ein Buch, das reicher wäre an Ansichten von unserer Wohlstandsgesellschaft, ist in Deutschland noch nicht geschrieben worden.« In Halbzeit entwirft Martin Walser ein Panorama der Bundesrepublik, das mit Recht als »episches Lehrwerk unserer Literatur« bezeichnet wurde.

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  • Rezension zu "Halbzeit" von Martin Walser

    Halbzeit
    rallus

    rallus

    07. February 2010 um 12:57

    1 Teil der Anselm Trilogie um die goldenen Jahre in Deustchland nach dem Krieg. Sprachlich eine Wucht, mit 900 Seiten aber kein einfaches Buch, was man sich erarbeiten muss. SGespickt mit vielen Allegorien, packt es die Entstehung des Spießertums zusammen, in der Anselm nach oben schwimmt

  • Rezension zu "Halbzeit" von Martin Walser

    Halbzeit
    honkwilliams

    honkwilliams

    06. January 2008 um 12:04

    Ich liebe Sprache und bewundere Autoren die sie nicht nur zum Vermitteln eines Handlungsstrangs benutzen. Walser schöpft hier aus dem Vollen! UNvergleichlich.