Martin Wehrle

 3,8 Sterne bei 235 Bewertungen
Autor von Ich arbeite in einem Irrenhaus, Die Schlange und weiteren Büchern.
Autorenbild von Martin Wehrle (© Frommann Rona)

Lebenslauf von Martin Wehrle

Martin Wehrle wird 1970 in Löfflingen, im Schwarzwarld geboren und ist ein deutscher Karriereberater, Journalist und Autor. Sein 2011 erschienenes Buch "Ich arbeite in einem Irrenhaus" soll "schonungslos und glaubwürdig das aufdecken, was in deutschen Firmen schief läuft". Das Buch wurde in der KW 11/2011 als zweithöchster Neueinsteiger in die Spiegel Bestsellerliste aufgenommen.

Neue Bücher

Cover des Buches Den Netten beißen die Hunde (ISBN: 9783442393770)

Den Netten beißen die Hunde

Erscheint am 13.09.2021 als Taschenbuch bei Mosaik.

Alle Bücher von Martin Wehrle

Cover des Buches Ich arbeite in einem Irrenhaus (ISBN: 9783548061337)

Ich arbeite in einem Irrenhaus

 (63)
Erschienen am 27.12.2019
Cover des Buches Die Schlange (ISBN: 9783710900693)

Die Schlange

 (47)
Erschienen am 20.05.2020
Cover des Buches Viel Fleiß, kein Preis (ISBN: 9783442176786)

Viel Fleiß, kein Preis

 (19)
Erschienen am 17.07.2017
Cover des Buches König Arsch  (ISBN: 9783453602199)

König Arsch

 (13)
Erschienen am 09.04.2012
Cover des Buches Ich arbeite immer noch in einem Irrenhaus (ISBN: 9783430201339)

Ich arbeite immer noch in einem Irrenhaus

 (11)
Erschienen am 28.09.2012
Cover des Buches Bin ich hier der Depp? (ISBN: 9783442392513)

Bin ich hier der Depp?

 (10)
Erschienen am 08.10.2013
Cover des Buches Der Klügere denkt nach (ISBN: 9783442178438)

Der Klügere denkt nach

 (12)
Erschienen am 17.02.2020
Cover des Buches Die Ratte (ISBN: 9783710900549)

Die Ratte

 (11)
Erschienen am 21.03.2019

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Martin Wehrle

Cover des Buches Die Ratte (ISBN: 9783710900549)Ana80s avatar

Rezension zu "Die Ratte" von Martin Wehrle

Klischeebehaftet
Ana80vor 8 Monaten

Die Journalistin Susanne Mikula möchte unbedingt Karriere machen und ist dafür bereit so ziemlich alles zu tun. Ohne Rücksicht auf die Menschen, die ihr am nächsten stehen. Doch ihr Chef nutzt das gnadenlos aus und als sie denkt kurz vor ihrem Ziel zu sein, lässt er sie tief fallen. Daraufhin beschließt sie, seine zwielichtigen Geschäfte ans Tageslicht zu befördern und stößt dabei auf tiefe menschliche Abgründe...

Der Autor nimmt den Leser hier mit in die Welt und Machenschaften der Lokalpolitik und was man dort zu lesen bekommt ist vermutlich gar nicht so weit hergeholt. Das Buch ist einfach geschrieben und man hat keine Probleme es flüssig weg zu lesen. Die Idee an sich ist auch gut, der Spannungsaufbau war mir allerdings zu flach. Vieles wird irgendwie nicht genug beleuchtet, anderes dafür ein wenig zu detailliert beschrieben. Insgesamt war mir dieses Buch zu oberflächlich und schwere Themen wie Traumata oder Depressionen wurden klischeehaft beschrieben und schnell und wundersam geheilt. Das war mir dann doch viel zu oberflächlich. Genervt haben mich die Tagebucheinträge des Sohnes der Journalistin. Diese sollten von einem 15- jährigen Jugendlichen verfasst sein, lasen sich aber wie die Beobachtungen eines Grundschulkindes.

Bleibt mir abschließend zu sagen, dass die Idee gut, die Umsetzung allerdings mangelhaft war, so dass ich auf drei Sterne komme und das Buch aber auch nicht zwingend weiter empfehlen kann.

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Cover des Buches Die Schlange (ISBN: 9783710900693)M

Rezension zu "Die Schlange" von Martin Wehrle

Spannender Krimi mit unerwarteten Wendungen
macaquinhavor 9 Monaten

Die Journalistin Susanne Mikula leidet seit einem Vorfall in ihrer jüngsten Vergangenheit unter Angstzuständen und versinkt in Schulden. Als sie den Auftrag erhält, die dunklen Machenschaften einer großen Immobilienfirma aufzudecken, die über Leichen zu gehen scheint, fühlt sie sich der Aufgabe zunächst nicht gewachsen. Doch die Möglichkeit, durch diesen gut bezahlten Auftrag wieder an Geld zu gelangen und ein Vorfall, durch den ihre Tante in Gefahr schwebt, führen dazu, dass sie ihre Meinung ändert. Und so beginnt sie, in Hamburg der Sache nachzugehen und deckt dabei so manche geheime Machenschaft auf. Doch wer ist die „Schlange“ in dieser Geschichte? Wer zieht die Fäden und wem sollte sie besser nicht trauen?

Ich sollte vorneweg sagen, dass ich den ersten Band „Die Ratte“ nicht gelesen habe und deshalb diesbezüglich keinen Vergleich anstellen kann. Inhaltlich war es kein Problem, der Geschichte ohne Kenntnis der Vorgeschichte zu folgen, da vieles nochmal wiederholt wurde. Doch gerade diese sehr häufigen Bezüge auf den ersten Band waren teilweise auch etwas störend. Vor allem die Informationen dazu, wie der vorige Fall ausgegangen ist, führten dazu, dass ich den ersten Band nun nicht mehr lesen möchte – ich wüsste ja schon, was mich erwartet.

„Die Schlange“ war trotzdem ein spannender Krimi, mit nicht vorhersehbaren Wendungen und interessanten Charakteren. Vor allem die Kapitel, in welchen der Mörder den Leserinnen und Lesern seine Sicht der Dinge darlegt, fand ich sehr gut gemacht. Auch die letzte Szene war nett und hat einen schönen Rahmen für die Geschichte geschaffen.

Es gab jedoch auch ein paar Kleinigkeiten, die mich inhaltlich gestört haben. Teilweise waren mir manche Darstellungen zu stereotyp – die Putzfrau der Firma war die einzige Frau mit Kopftuch im ganzen Roman und der junge Mann mit Geldnöten hatte gerade ein abgebrochenes Germanistikstudium hinter sich, um zwei Beispiele zu nennen. Außerdem wurden interessante Ideen – beispielsweise, einen Schauspieler als Freier zu engagieren und mit der Geschichte an die Presse zu gehen – nicht weiter verfolgt. Ein weiterer Wermutstropfen war für mich das doch sehr knapp gehaltene Ende. Die Auflösung erfolgte zum Schluss sehr schnell und für mich fehlte eine Art Reflexion der Geschehnisse und Susannes emotionale Reaktion auf die Ereignisse – immerhin hatte sie sich im Laufe der Geschichte in so manchem Charakter stark getäuscht.

Alles in allem fand ich die Lektüre aber – obwohl ich generell eher keine Krimi-Leserin bin – durchaus sehr spannend und vielseitig.

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Cover des Buches Der Klügere denkt nach (ISBN: 9783442178438)tine1211s avatar

Rezension zu "Der Klügere denkt nach" von Martin Wehrle

Hat mich nicht überzeugt
tine1211vor 9 Monaten

Der Klügere denkt nach von Martin Wehrle

Von der Kunst, auf die ruhige Art erfolgreich zu sein

Zu dem Inhalt:

Martin Wehrle hat mit diesem Buch das Zeitalter der Introvertierten eingeläutet. Ruhig und besonnen statt laut und aggressiv. Entgegen dem American Way of Life und dem gelebten Alltag in den Firmen dieser Tage.

Zurückhaltende Menschen können es weit bringen, da nach Ansicht des Autors „leisen“ Wesen ungeahnte Möglichkeiten offen stehen. Zu den Stärken Besonnenheit, Tiefgang und gute Urteilsvermögen sagt man als „leiser“ Mensch sicher auch nicht nein.

In dem Buch stellt der Autor viele Situationen dar, in dem die Nicht-Introvertierten als laut, aggressiv und oftmals als „Blasen“ dargestellt werden. Laut, aber innen hohl. So kam es zumindest für mich beim Lesen rüber. Ich selber gehöre zu den Hochsensiblen, und müsste nach Wehrles Ansicht daher die besten Chancen haben.

Ob die Theorien so stimmen, mag ich als einfacher Leser nicht beurteilen. Was mich allerdings etwas gestört hat und auch betroffen machte war, dass die als „laut“ und Aggressiv auftretenden Menschen immer etwas mit gleichbedeutend Hohl und unwissend  gleichgestellt wurden. Der Eindruck wurde mir vermittelt. Das empfinde ich als sehr pauschal und respektlos. Natürlich ist die heutige Arbeitswelt auf „laut“ getrimmt, und bei vielen Menschen mag dieses Klischee passen. Doch für mich ist die Schilderung zu sehr auf eine Seite der „ruhigen“ geprägt .

Das Buch selber ist zwar sehr interessant und hat für mich gute und nachvollziehbare Ansätze, aus denen ich für mich etwas mitnehmen konnte, aber dennoch fand ich es etwas einseitig und zuweilen unfair geschrieben.

Mich hat es leider nicht so überzeugt.

Erschienen beim Goldmann Verlag

ISBN 978-3-442-17843-8

 

 

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Gespräche aus der Community

Warum das Berufsleben einer Frau für jeden Mann ein Skandal wäre

So lautet der Untertitel von Martin Wehrles neuem Buch "Herr Müller, Sie sind doch nicht schwanger?!" und diesen Titel möchten wir gern auch als Überschrift für unsere Diskussionswoche nutzen. Der Autor beschäftigt sich dabei mit der interessanten Frage, wie es wohl wäre, wenn Männer und Frauen in Sachen Berufsleben plötzlich die Rollen tauschen würden. Wie würde es ihnen ergehen und wie würden sie damit umgehen?

Mehr zum Buch:
Was wäre los im Land, wenn Männer ein Fünftel weniger als Frauen verdienten? Wenn sie bei Beförderungen übergangen und beim Reden dauernd unterbrochen würden? Wenn sie leichtbekleidet im Sekretariat sitzen und für Chefinnen den Kaffee kochen müssten? Die Hölle wäre los! Dass Frauen so behandelt werden, ist aber ganz normal. In seinem neuen Buch dreht Martin Wehrle den Spieß um: Da passiert das alles einem Mann, der eines Morgens als Frau aufwacht, Herrn Müller. Ein Kunstgriff, der die tägliche Diskriminierung lächerlich macht und den Skandal verdeutlicht. Was auf den ersten Blick amüsiert, beschämt auf den zweiten – und fordert für Frauen das Recht auf Erfüllung, auf Karriere mit (und ohne) Kind und auf ein anständiges Gehalt. Das Buch zeigt Frauen, wie sie Fallen im Beruf umgehen, ihre Wünsche durchsetzen und ihr persönliches Glück finden.
>> Leseprobe

"Herr Müller, Sie sind doch nicht schwanger?!" liefert einen humorvollen Blick auf ein ernstes Thema und regt gerade durch die besondere Herangehensweise zum Nachdenken an. Zusammen mit euch möchten wir in dieser Woche über die Themen des Buches diskutieren. Dafür stellen wir euch von Montag bis Freitag täglich eine Frage, über die ihr hier diskutieren könnt. Eventuell stößt am Ende der Woche auch Martin Wehrle dazu, dem ihr dann Fragen rund um sein Buch und dessen Themen stellen könnt.

Unter allen, die sich an unserer Diskussion beteiligen, verlosen wir zusammen mit dem Mosaik Verlag 15 Exemplare von "Herr Müller, Sie sind doch nicht schwanger?!". Für die Teilnahme an allen Fragen habt ihr bis einschließlich 28. September 2014 Zeit!

Wir freuen uns schon auf eure Beiträge und sind sehr gespannt, was ihr zu diesem Thema sagen möchtet oder vielleicht selbst schon erlebt habt!
699 BeiträgeVerlosung beendet
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