Martin Wehrle

 3.8 Sterne bei 214 Bewertungen
Autor von Ich arbeite in einem Irrenhaus, Die Schlange und weiteren Büchern.
Autorenbild von Martin Wehrle (© Frommann Rona)

Lebenslauf von Martin Wehrle

Martin Wehrle wird 1970 in Löfflingen, im Schwarzwarld geboren und ist ein deutscher Karriereberater, Journalist und Autor. Sein 2011 erschienenes Buch "Ich arbeite in einem Irrenhaus" soll "schonungslos und glaubwürdig das aufdecken, was in deutschen Firmen schief läuft". Das Buch wurde in der KW 11/2011 als zweithöchster Neueinsteiger in die Spiegel Bestsellerliste aufgenommen.

Neue Bücher

Die Schlange

 (41)
Neu erschienen am 20.05.2020 als Taschenbuch bei Benevento.

"Ich könnte ihn erwürgen!"

 (2)
Neu erschienen am 27.04.2020 als Taschenbuch bei Mosaik.

Alle Bücher von Martin Wehrle

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Buchformat:
Cover des Buches Ich arbeite in einem Irrenhaus9783548061337

Ich arbeite in einem Irrenhaus

 (63)
Erschienen am 27.12.2019
Cover des Buches Die Schlange9783710900693

Die Schlange

 (41)
Erschienen am 20.05.2020
Cover des Buches Viel Fleiß, kein Preis9783641211721

Viel Fleiß, kein Preis

 (19)
Erschienen am 17.07.2017
Cover des Buches König Arsch 9783453602199

König Arsch

 (13)
Erschienen am 09.04.2012
Cover des Buches Ich arbeite immer noch in einem Irrenhaus9783430201339

Ich arbeite immer noch in einem Irrenhaus

 (11)
Erschienen am 28.09.2012
Cover des Buches Bin ich hier der Depp?9783442392513

Bin ich hier der Depp?

 (10)
Erschienen am 08.10.2013
Cover des Buches Die Ratte9783710900549

Die Ratte

 (9)
Erschienen am 21.03.2019
Cover des Buches Der Klügere denkt nach9783442178438

Der Klügere denkt nach

 (8)
Erschienen am 17.02.2020

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Neue Rezensionen zu Martin Wehrle

Neu

Rezension zu "Die Schlange" von Martin Wehrle

Hätte man mehr draus machen können
Ekcnewvor 4 Tagen

Dieser Kriminalroman erzählt in Hamburg. Es geht um Mietmobbing, Luxussanierung und Wohnungsnot. Die Journalistin Susanne hat selber mächtig Probleme (Folgen aus ihre vorherigen Ermittlung: der erste Band aus dieser Reihe). Sie leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung, worunter sie hin und wieder immer noch leiden muss. Daneben ist auch ihre familiäre und finanzielle Situation nicht gerade einfach. Sie erhält ein sehr lukratives aber auch zweifelhaftes Angebot von einer mächtigen Immobilienfirma in Hamburg, das sie nach erstem Zögern dann doch annimmt. Sie soll dort Under-Cover recherchieren.
Die Buchbeschreibung hat sich so vielversprechend gelesen. Leider konnte dieser Kriminalroman dann doch nicht das halten, was ich mir davon versprochen hatte.
Zu Anfang des Buches haben wir viel aus der Sichtweise von Susanne gelesen, das fand ich mit der Zeit zu einseitig und damit hat es mir auch die Spannung genommen. Mit Susanne als Protagonistin konnte ich auch nicht so richtig warm werden.
Obwohl dieser Kriminalroman mit einem so brisanten und guten Thema daher kommt, finde ich die Umsetzung eher mittelmäßig bis schwach - schade.

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Rezension zu "Die Schlange" von Martin Wehrle

Kampf der Mietmafia
annluvor 14 Tagen

„Liebe Frau Mikula! Ich brauche Ihre Hilfe! Ich habe eine Journalistin gesucht, die den Riecher und den Mut hat, krumme Dinger aufzudecken.“


Die Journalistin Susanne Mikula soll in Hamburg verdeckt ermitteln. Der reichste Mann Deutschlands will die Machenschaften seiner eigenen Immobilienfirma aufdecken: Altmieter werden so lange tyrannisiert, bis sie ihre Mietwohnungen freiwillig verlassen. Doch wem kann Susanne trauen und ist sie psychisch überhaupt so weit, sich wieder in die Arbeit zu stürzen. 



Ich kannte Susanne bereits vom Vorgängerband (den man nicht unbedingt gelesen haben muss, um diesen Teil zu verstehen). Die Ereignisse in ihrer Vergangenheit haben eine posttraumatische Belastungsstörung bei ihr ausgelöst. So hat sie sich in ihrem Zuhause zurückgezogen und fühlt sich eigentlich nicht im Stande zu arbeiten. Ihre Freundin drängt sie zu einem Vorstellungsgespräch nach Hamburg zu fahren. Dieses endet überraschend mit einem Besuch bei Heiner Stagemann – dem reichen Miteigentümer der StageBau. Er vermutet, dass ein Mord an einer alten Frau mit seiner Schwester und seiner Immobilienfirma zusammenhängt. Susanne weigert sich erst für ihn zu arbeiten, lässt sich dann aber doch darauf ein, da sie den Verdacht hat, dass ihre Tante zu den Mietopfern gehört. 


Dadurch, dass Susanne für die Firma arbeitet ist sie hin- und hergerissen. Sie hat das Gefühl machtlos zu sein und für die falsche Seite zu arbeiten, deckt sie doch eine Reihe von Mietermobbingfällen auf. Wie aktuell das Ganze ist, wurde mir schon allein dadurch bewusst, dass ich per Zufall genau zur gleichen Zeit, als ich das Buch begonnen habe, eine Fernsehdokumentation über die „Mietmafia“ gesehen habe. 


Die Methoden, die den Mietern hier zusetzen, scheinen brutal – und doch interessiert sich niemand dafür. Susanne versucht Vieles öffentlich zu machen, verstrickt sich aber immer mehr in die Intrigen, die rund um die StageBau laufen. Nie ist sicher, wem sie vertrauen kann. So verdächtigt sie mal den einen, mal die andere und begibt sich selbst in Gefahr. Manchmal schien es mir, als würde sie mehr per Zufall auf Ergebnisse stoßen als durch ihre Ermittlungen. 


Immer wieder meldet sich der „Straßenlotse“ zu Wort, ein gebildeter Mann, der dem Leser eröffnet, ein ungewöhnlicher Auftragsmörder zu sein und beschreibt, wie er die entsprechenden Menschen „auf die andere Straßenseite“ befördert. Wie er ins Bild passt, erschließt sich bald schon, seine Identität allerdings bleibt im Dunkeln. 


Fazit: Das Wiedersehen mit der Journalistin Susanne Mikula hat mir wieder zugesagt. Brisanter als bisher empfand ich ihren neuen Fall – allerdings auch schwerer zu lösen.  

Kommentare: 4
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M

Rezension zu ""Ich könnte ihn erwürgen!"" von Martin Wehrle

"Ich könnte ihn erwürgen" Martin Wehrle
Marty_McKayvor 19 Tagen

Wer kennt es nicht, dieses "🤬AHHHH, DER/DIE TREIBT MICH ZUR WEIßGLUT, ICH KÖNNTE IHN/SIE..."-Gefühl. Wir Alle, und da gibt es keine Ausnahmen, dürfen uns immer wieder mit Menschen rumschlagen, die wir als schwierig empfinden. Konflikte sind vorprogrammiert und nicht selten gipfeln diese in Streit. Auch leidet der eigene Seelenfrieden darunter, wenn wir versuchen, alles einfach runterzuschlucken, was einen nur noch mehr fertig macht - auch nicht gut! 

▫️◾️▫️

Aber was kann man machen? Antwort: "Die Sicht auf die Dinge ändern!" 

Klingt erstmal echt bescheuert und wenn mir das wer sagen würde, würde das auch das Konfliktpotenzial fördern <.< 

▫️◾️▫️

Aber mit etwas Hilfe sieht die Sache schon anders aus und genau das bietet dieses Buch. Es wird auf sieben Persönlichkeitstypen eingegangen, welche man durchaus als schwierig einordnen kann. Da wären der Narzisst, der Machtmensch, der Hilferufer und so weiter.

Gekonnt und schön gegliedert wird auf diese Typen eingegangen, wird versucht zu erklären, warum jemand so handelt, wie er/sie handelt und wie man damit umgehen kann. Schön finde ich auch die Unterteilung Arbeit/Privat/Beziehung, denn je nach dem gibt es unterschiedliche Herangehensweisen.

▫️◾️▫️

Und was wenn ich mich selbst in der Rolle des schwierigen Menschen wiederfinde? Auch hier gibt es Ratschläge, wie man das eigene vielleicht zu radikale Denken und Handeln etwas abmildern kann.

▫️◾️▫️

Was mir gefehlt hat bzw. etwas das ich gerne noch gehabt hätte, ist ein Kapitel über Mischformen der

Persönlichkeitstypen. Es wird kurz aufgegriffen, aber etwas ausführlicher wäre nicht verkehrt gewesen. 

▫️◾️▫️

Generell empfehle ich das Buch jedem, der mit mir klarkommen möchte ;)

⭐️⭐️⭐️⭐️

4 von 5 Sterne

▫️◾️▫️

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches "Herr Müller, Sie sind doch nicht schwanger?!"undefinedD

Warum das Berufsleben einer Frau für jeden Mann ein Skandal wäre

So lautet der Untertitel von Martin Wehrles neuem Buch "Herr Müller, Sie sind doch nicht schwanger?!" und diesen Titel möchten wir gern auch als Überschrift für unsere Diskussionswoche nutzen. Der Autor beschäftigt sich dabei mit der interessanten Frage, wie es wohl wäre, wenn Männer und Frauen in Sachen Berufsleben plötzlich die Rollen tauschen würden. Wie würde es ihnen ergehen und wie würden sie damit umgehen?

Mehr zum Buch:
Was wäre los im Land, wenn Männer ein Fünftel weniger als Frauen verdienten? Wenn sie bei Beförderungen übergangen und beim Reden dauernd unterbrochen würden? Wenn sie leichtbekleidet im Sekretariat sitzen und für Chefinnen den Kaffee kochen müssten? Die Hölle wäre los! Dass Frauen so behandelt werden, ist aber ganz normal. In seinem neuen Buch dreht Martin Wehrle den Spieß um: Da passiert das alles einem Mann, der eines Morgens als Frau aufwacht, Herrn Müller. Ein Kunstgriff, der die tägliche Diskriminierung lächerlich macht und den Skandal verdeutlicht. Was auf den ersten Blick amüsiert, beschämt auf den zweiten – und fordert für Frauen das Recht auf Erfüllung, auf Karriere mit (und ohne) Kind und auf ein anständiges Gehalt. Das Buch zeigt Frauen, wie sie Fallen im Beruf umgehen, ihre Wünsche durchsetzen und ihr persönliches Glück finden.
>> Leseprobe

"Herr Müller, Sie sind doch nicht schwanger?!" liefert einen humorvollen Blick auf ein ernstes Thema und regt gerade durch die besondere Herangehensweise zum Nachdenken an. Zusammen mit euch möchten wir in dieser Woche über die Themen des Buches diskutieren. Dafür stellen wir euch von Montag bis Freitag täglich eine Frage, über die ihr hier diskutieren könnt. Eventuell stößt am Ende der Woche auch Martin Wehrle dazu, dem ihr dann Fragen rund um sein Buch und dessen Themen stellen könnt.

Unter allen, die sich an unserer Diskussion beteiligen, verlosen wir zusammen mit dem Mosaik Verlag 15 Exemplare von "Herr Müller, Sie sind doch nicht schwanger?!". Für die Teilnahme an allen Fragen habt ihr bis einschließlich 28. September 2014 Zeit!

Wir freuen uns schon auf eure Beiträge und sind sehr gespannt, was ihr zu diesem Thema sagen möchtet oder vielleicht selbst schon erlebt habt!
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