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Daniliesing

vor 3 Jahren

Teilnahme & Gespräche rund ums Buch

Warum das Berufsleben einer Frau für jeden Mann ein Skandal wäre

So lautet der Untertitel von Martin Wehrles neuem Buch "Herr Müller, Sie sind doch nicht schwanger?!" und diesen Titel möchten wir gern auch als Überschrift für unsere Diskussionswoche nutzen. Der Autor beschäftigt sich dabei mit der interessanten Frage, wie es wohl wäre, wenn Männer und Frauen in Sachen Berufsleben plötzlich die Rollen tauschen würden. Wie würde es ihnen ergehen und wie würden sie damit umgehen?

Mehr zum Buch:
Was wäre los im Land, wenn Männer ein Fünftel weniger als Frauen verdienten? Wenn sie bei Beförderungen übergangen und beim Reden dauernd unterbrochen würden? Wenn sie leichtbekleidet im Sekretariat sitzen und für Chefinnen den Kaffee kochen müssten? Die Hölle wäre los! Dass Frauen so behandelt werden, ist aber ganz normal. In seinem neuen Buch dreht Martin Wehrle den Spieß um: Da passiert das alles einem Mann, der eines Morgens als Frau aufwacht, Herrn Müller. Ein Kunstgriff, der die tägliche Diskriminierung lächerlich macht und den Skandal verdeutlicht. Was auf den ersten Blick amüsiert, beschämt auf den zweiten – und fordert für Frauen das Recht auf Erfüllung, auf Karriere mit (und ohne) Kind und auf ein anständiges Gehalt. Das Buch zeigt Frauen, wie sie Fallen im Beruf umgehen, ihre Wünsche durchsetzen und ihr persönliches Glück finden.
>> Leseprobe

"Herr Müller, Sie sind doch nicht schwanger?!" liefert einen humorvollen Blick auf ein ernstes Thema und regt gerade durch die besondere Herangehensweise zum Nachdenken an. Zusammen mit euch möchten wir in dieser Woche über die Themen des Buches diskutieren. Dafür stellen wir euch von Montag bis Freitag täglich eine Frage, über die ihr hier diskutieren könnt. Eventuell stößt am Ende der Woche auch Martin Wehrle dazu, dem ihr dann Fragen rund um sein Buch und dessen Themen stellen könnt.

Unter allen, die sich an unserer Diskussion beteiligen, verlosen wir zusammen mit dem Mosaik Verlag 15 Exemplare von "Herr Müller, Sie sind doch nicht schwanger?!". Für die Teilnahme an allen Fragen habt ihr bis einschließlich 28. September 2014 Zeit!

Wir freuen uns schon auf eure Beiträge und sind sehr gespannt, was ihr zu diesem Thema sagen möchtet oder vielleicht selbst schon erlebt habt!

Autor: Martin Wehrle
Buch: "Herr Müller, Sie sind doch nicht schwanger?!"

Daniliesing

vor 3 Jahren

Montag: Schwierigkeiten für Frauen im Berufsleben

Zum Einstieg möchten wir euch fragen, worin in die größten Schwierigkeiten für Frauen um Berufsleben seht? Habt ihr selbst schon schlechte Erfahrungen gemacht oder sogar das genaue Gegenteil erlebt?

Daniliesing

vor 3 Jahren

Mittwoch: Was ist Karriere und wie mache ich sie?

Am heutigen Mittwoch wollen wir uns mit dem Thema "Karriere" beschäftigen. Deshalb schlage ich zur Diskussion vor, dass wir uns darüber austauschen, was "Karriere" überhaupt für euch bedeutet? Und wie glaubt ihr, kann man am ehesten Karriere machen, egal ob Frau oder Mann? Was muss man dafür tun oder haben?

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Sick

vor 3 Jahren

Teil 1: Vorwort - 2. Die Rede-Fehde
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Hallorin schreibt:
(...) Ehegattensplitting und Steuerklassenaufteilung III/IV führen dazu, dass Frauen sich mehr oder weniger freiwillig in verantwortungs- und inhaltslosen Halbtagsjobs einrichten. (Zur Info: dies ist eine ironische Überspitzung ;) )

Du wirst lachen, leider ist das nicht immer eine ironische Überspitzung! Ich habe nach dem Abitur ein halbjähriges Praktikum gemacht. Da hatte ich eine Kollegin, die halbtags gearbeitet und mir auch erklärt hat, wieso das. Sinngemäß meinte sie, dass sie schon die Zeit und Lust hätte länger zu arbeiten, aber ihr Mann verdient als Lehrer (Mitte 50) um einiges mehr als sie und deswegen ist es unterm Strich relativ egal, ob sie jetzt 25 oder 40 Stunden in der Woche arbeitet, am Ende des Monats hat sie dann bei Ganztagsarbeit vielleicht 100 oder 200 Euro mehr in der Tasche...

Hallorin

vor 3 Jahren

Teil 1: Vorwort - 2. Die Rede-Fehde
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Sick schreibt:
Du wirst lachen, leider ist das nicht immer eine ironische Überspitzung!

Die Überspitzung bezog sich eher auf "verantwortungs- und inhaltslos". Das ist sicher nicht für alle Halbtagsjobs richtig ;)

Aber die Tendenz ist natürlich da, dass es dann eben nur "Jobs" sind und keine Arbeit, mit der man sich wirklich identifizieren will und kann.

danzlmoidl

vor 3 Jahren

Teil 1: Vorwort - 2. Die Rede-Fehde

So meine Lieben... Tut mir Leid, dass ich jetzt erst einsteige. Den ersten Teil hab ich schon länger gelesen, aber zum kommentieren bin ich noch nicht gekommen. Werde jetzt mal die Beträge durchlesen und meinen Senf dazu geben :) Da ihr ja schon fleißig ward, wird es ein bisschen schwieriger werden.

danzlmoidl

vor 3 Jahren

Teil 1: Vorwort - 2. Die Rede-Fehde
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Mir hat der Einstieg in das Buch wahnsinnig gefallen. Vor allem finde ich den Humor echt genial! Man muss erst mal auf die Idee kommen, dass man einen Mann in eine Frau verwandelt. Die Gedankengänge sind echt interessant, ich kann mir gut vorstellen, dass es in Männerköpfen wirklich so abgeht! Seit ich diese Kapitel gelesen habe, nehme ich meine Umwelt in der Arbeit mehr wahr. Ich habe jetzt schon oft realisiert, dass Männer wirklich gerne Gespräche unterbrechen, wenn man sie dann bittet, doch bitte ausreden zu dürfen, schauen sie einen blöd an, weil sie das gar nicht gewohnt sind.

Ich hab da auch so eine Geschichte aus dem Nähkästchen und zwar hat sich das in einer Telefonkonferenz abgespielt. Wir haben mit unseren chinesischen Kollegen die aktuellen Themen besprochen und wie toll doch alles ist. Irgendwann ist mir dann die Hutschnur geplatzt und ich hab denen mal meine Meinung gegeigt, dass ich so gar nicht zufrieden bin mit deren Arbeitsweise, dass man mir Informationen bis zu einem bestimmten Datum verspricht, diese aber auch 3 Tage später noch nicht da sind, und so weiter und so fort. Tja... Mein Ton war scheinbar eindeutig. Meine Kollegen (alle Männer) haben mich ganz entgeistert angeschaut, an der anderen Leitung war erst mal Stille und keiner hat mehr was gesagt. Als ich dann dem Geschäftsführer von unserer chinesischen Firma geschrieben habe, dass ich es nur so deutlich gesagt habe, weil ich keinen Ausweg mehr sehe, hat er sich bei mir bedankt, dass ich endlich mal den Mund aufgemacht habe. Meine deutschen Kollegen haben auch gesagt, dass es endlich mal Zeit war, dass jemand Klartext spricht. Man sieht also, man muss sich nur trauen, dann wird das schon.

So... Und wieder bin ich total von meinem Thema abgewichen... Wirklich schlimm...

Es ist aber schon wirklich traurig, dass es nur wenige Frauen in wirklichen Führungspositionen gibt. Bei uns ist es auch so. Wir haben sogenannte zweibuchstabige Abteilungsleiter. Diese kommen direkt unter den Geschäftsführern. Darunter gibt es keine Frau. Erst in der nächsten Ebene kommen zwei oder drei, von mittlerweile 450 Mitarbeitern! Krass, aber leider die Wahrheit. Und wenn man mal in einer höheren Position ist, wird man nicht gefördert. Warum denn, reicht doch so auch!

Naja... Bringt alles nix, wenn man sich nur drüber aufregt, man muss etwas machen!

danzlmoidl

vor 3 Jahren

Teil 1: Vorwort - 2. Die Rede-Fehde
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Hallorin schreibt:
Zu mir hat mal ein Chef gesagt: "Sie müssen erstmal leisten, was Sie hier verdienen." Diese unglaubliche Frechheit hat mich dermaßen demotiviert, dass ich danach wochenlang buchstäblich wie gelähmt war und nur noch Dienst nach Vorschrift gemacht habe. So gesehen war das ein ziemlicher Schuss ins Knie der Firma...

Puh... Das ist schon extrem! Da schluckt man erstmal, das kann ich mir vorstellen! Ich habe das wahnsinnige Glück einen absolut lieben Chef zu haben, der absolut hinter einem steht. Er setzt sich für einen ein, setzt aber voraus, dass man auch hinter ihm steht. Das ist in unserem Fall aber selbstverständlich, ich würde alles machen, was er mich bitten würde.

Erst vor kurzem hat er mir zu einer wahsinnige Chance verholfen. Ich durfte an einem Projekt mitarbeiten, und dadurch zweimal in die USA und nach Mexiko fliegen! Soviel zu dem Thema, wer gibt, bekommt auch zurück. Durch die Mitarbeit in diesem Projekt bin ich auch im Ranking bei der Geschäftsführung ein bisschen nach oben gefallen!

Es geht also auch Frau auch. Bei mir allerdings nur mit Unterstützung. Ohne geht es nicht, denn da fehlt mir einfach da Selbstbewusstsein. Ich würde nie zu jemand gehen und mich selbst anbieten. Da wäre die Angst viel zu groß, dass ich scheitere. Wenn aber jemand zu mir kommt, dann kann ich nicht nein sagen! Ist in manchen Fällen aber wirklich gut!

Simi159

vor 3 Jahren

Rezensionen / Fazit

Danke, dass ich bei dieser etwas anderen Leserunde dabei sein durfte...es hat mir doppelt Spass gemacht...
hier sind die Links zu meiner Rezension:

http://www.lovelybooks.de/autor/Martin-Wehrle/-Herr-M%C3%BCller-Sie-sind-doch-nicht-schwanger-1112758572-w/rezension/1120999265/

&

http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/?ie=UTF8&ref_=ya_your_reviews&sort_by=MostRecentReview


Grüße Simi159

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Rezensionen / Fazit

Lange ist es her, dass ich dieses Buch gewonnen habe.
Jetzt habe ich doch endlich meine Rezi geschafft und möchte sie hier noch verlinken.

http://www.lovelybooks.de/autor/Martin-Wehrle/-Herr-M%C3%BCller-Sie-sind-doch-nicht-schwanger-1112758572-w/rezension/1139765896/

und auf Amazon
http://www.amazon.de/review/RGU4L5L4D7KHK/ref=cm_cr_pr_perm?ie=UTF8&ASIN=3442392551

Vielen Dank für dieses Buch.

Martin Wehrle schreibt immer sehr unterhaltsame "Sachbücher". Dieses war bisher das unterhaltsamste und hat mich sehr begeistert. :-)

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