Martin Wellenreuther Forschungsbasierte Schulpädagogik

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Inhaltsangabe zu „Forschungsbasierte Schulpädagogik“ von Martin Wellenreuther

Für viele Bildungsexperten ist die Sache klar: Wir brauchen an unseren Schulen mehr individuelle Förderung, mehr entdeckendes und selbstständiges Lernen, mehr Projektarbeit. Vor allem brauchen wir weniger Frontalunterricht. Wir brauchen mehr Lehrer, ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen, höhere Bildungsinvestitionen. Doch ist die Sache wirklich so klar? Sicher ist: Die genannten Punkte kosten viel Geld, und deshalb brauchen wir eine gewisse Sicherheit. Um Deutschland aus der Bildungskrise herauszuführen, müssen wir mit den eingesetzten finanziellen Mitteln möglichst viel erreichen. Können wir bei dieser Frage auf den Rat der deutschen Bildungsexperten setzen? Nach Überzeugung des Autors sind einige deutsche Bildungsexperten selbst Teil des Problems: Von ihnen wurde Chancengleichheit gefordert, und untaugliche Methoden dafür vorgeschlagen. Jahrzehntelang wurden offene Unterrichtsmethoden angepriesen. Verschwiegen wurde dabei, dass diese offenen Methoden Kinder aus bildungsfernen Schichten benachteiligen. Gerade diese Kinder verfügen noch nicht über das erforderliche metakognitive Wissen, um ihr Lernen angemessen zu steuern! Nicht einmal alle Studenten verfügen darüber in ausreichendem Maße! In diesem Buch werden neuere empirisch-experimentelle Forschungen zum schulischen Lernen vorgestellt und diskutiert. Dabei sind viele Differenzierungen erforderlich: • Entdeckendes Lernen ist bei der Aneignung neuen Wissens in der Regel reine Zeitverschwendung, während es bei der Anwendung und beim Transferieren von neu gelerntem Wissen wirksam ist. • Direkte Instruktion, gut gemacht, ist unentbehrlich sowohl in der Phase der Aneignung wie auch bei der nachhaltigen Festigung von Wissen. Gerade lernschwächere Schüler sind darauf angewiesen, hierbei durch den Lehrer angeleitet zu werden. • Tests können Angst auslösen; wenn sie jedoch zur Lernsteuerung systematisch eingesetzt werden, sind sie ein unentbehrliches Hilfsmittel eines effektiven Unterrichts. • Gruppenarbeit und Tutorenarbeit kann wirksam sein; allerdings sollte man die empirisch erprobten Methoden der Gruppenarbeit kennen, um sie im Unterricht nutzen zu können.

Sehr gute Ergänzung zur Vorlesung "Einführung in die allgemeine Didaktik und empirische Unterrichtsforschung"!

— Grossstadtheldin

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    Forschungsbasierte Schulpädagogik

    Grossstadtheldin

    16. December 2016 um 08:29

    Meine Buch- und Leseeindrücke: Ich habe mir das Buch als Ergänzung zu der Vorlesung "Einführung in die allgemeine Didaktik und empirische Unterrichtsforschung" gekauft. Es eignet sich super zum Vertiefen und Wiederholen der Studieninhalte. Das Buch ist bis auf einige lateinische Abkürzungen verständlich geschrieben und durch zahlreiche Beispiele aus der Forschung auch sehr anschaulich. Der Text ist übersichtlich gegliedert durch Kapitel, Unterstreichungen und Kursivdruck, Einkästelungen und fett gedruckte Teilüberschriften. Das Buch hat acht gut strukturierte Kapitel: Am Ende jeden Kapitels gibt es eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte. Ich fand es sehr spannend zu entdecken, was Lehrer alles falsch machen können und welche bessere Methoden es gibt, um langfristig zu lernen. Ich denke, dass sich durch die Lektüre der Uni-Stoff gefestigt hat. Ich habe ein tieferes Verständnis für die Thematik bekommen. Am Interessantesten fand ich die Schulbuchvergleiche zwischen den deutschen und den asiatischen Schulbüchern. Mit solch großen Unterschieden hätte ich nicht gerechnet! Das Format passt gut in jeden Unirucksack oder Unitasche, sodass man das Buch auch bequem auf dem Weg zur Uni in der Bahn lesen kann! ;)

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