Martin Werlen Heute im Blick

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Inhaltsangabe zu „Heute im Blick“ von Martin Werlen

Verrät die Kirche ihren Auftrag, wenn sie sich nur auf sich konzentriert? Müsste
sie sich nicht intensiv dem Heute, der Zeit zuwenden? Mit brennender Sorge,
aber auch mit Leidenschaft und aus einem inneren Feuer heraus geschrieben,
ist das Buch des bekannten Schweizer Mönches Martin Werlen, dem populären
Altabt von Einsiedeln. Er lenkt den Blick auf die zentralen Fragen und weist
heilsame, spirituelle Wege, die auch nach innen führen. Gegen Doppelbödigkeit
und die Häresie der Äußerlichkeit setzt er eine klare Perspektive der Hoffnung.
Ein ermutigendes, prophetisches Buch, das begeistert und aufrüttelt.

Das Buch war für mich - da zwar gläubig, aber nicht bibelfest - nicht ganz einfach zu lesen. Gibt aber etliche Denkanstösse.

— peedee

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  • Aus dem Alltag eines Benediktiners

    Heute im Blick

    peedee

    In 100 Kapiteln erzählt der Autor z.B. über den Glauben, den Papst, die Frau in der Kirche, Homosexualität, Andersgläubige, sowie von Reisen nach Jerusalem und Ungarn. Was will der Autor mit diesem Buch? Er schreibt dazu: „Für Menschen in der Kirche sind diese Zeilen geschrieben, nicht als wissenschaftliche Abhandlung, sondern als ein erzählendes Unterwegssein, im Vertrauen auf Gottes Gegenwart. […] Er [der Text] spiegelt den Alltag wieder.“ Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover mit Martin Werlen. Auf der Rückseite steht „Ein Buch, das Staub aufwirbelt (wo er sich abgelagert hat). Ein geistlicher Weg in 100 Schritten.“ Das macht mich neugierig. Der Autor, Martin Werlen, ist mir aus den nationalen Medien natürlich ein Begriff. Er ist Benediktiner und war von 2001 bis 2013 der 58. Abt des Klosters Einsiedeln (Schweiz). Im Jahr 2012 erlitt er bei einem Sportunfall eine Hirnblutung und musste mehrere Wochen in Kliniken verbringen. Er schreibt, dass er damals die Erfahrung der Sprachlosigkeit und Hilfslosigkeit machte. Das Kloster Einsiedeln habe ich selbst auch schon besucht und eine Führung mitgemacht – sehr eindrücklich. „Eine Kirche, in der alles klar ist, ist nicht katholisch.“ (Martin Werlen) Sehr bewegend fand ich das Kapitel 41, wo über den italienischen Profifussballer Stefano Borgonovo (1964 – 2013) berichtet wird. Er starb nach achtjährigem Kampf gegen die unheilbare Krankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Diese Krankheit wurde im Sommer 2014 durch die „Ice Bucket Challenge“ für viele erstmals bekannt. Am Schluss konnte Borgonovo nur noch die Augen bewegen. Und trotzdem: „Ich lache gerne. Ja, auch jetzt noch, wo manche meinen, es gäbe nichts zu lachen. Ich bin immer noch ich selber. Ich bin glücklich, dass ich glücklich bin.“ Wirklich beeindruckend, dass er mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel seine Biografie schreiben konnte (leider nur in Italienisch erhältlich). „Tag für Tag bringt mich die Begegnung mit Menschen zu Gott; und die Begegnung mit Gott bringt mich zu den Menschen.“ (Martin Werlen) In den Kapitel 89 – 96 werden Steine thematisiert, und zwar die Steine des Hasses, Verlogenheit, Papstfixierung, Autoritarismus, Überheblichkeit, Nebeneinander/Gegeneinander, Kleinlichkeit, Spaltung. Z.B. Stein der Verlogenheit: „Wir tun in der Kirche oft, ‚als ob‘ und zerstören damit viel an Glaubwürdigkeit.“ Verlogenheit kann so verletzend und erniedrigend sein. Der Autor beschreibt auch Verlogenheit innerhalb der Kurie: „Wären diese Kardinäle immer sich selbst treu geblieben, wären sie leider wohl nicht Kardinäle geworden. Und so wurden selbst hervorragende Persönlichkeiten zu Windfahnen.“ Diese „Stein-Kapitel“ haben mir mitunter am besten gefallen. Ich bin gläubig, sehr an Religions- und Glaubensthemen interessiert, aber nicht bibelfest. Daher waren einige Kapitel für mich nicht so einfach zu lesen. Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen und mir einige Denkanstösse gegeben.

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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