Martin Widmark

 4,4 Sterne bei 266 Bewertungen
Autor von Der lange Weg zu dir, Linas Reise ins Land Glück und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Martin Widmark

Einer der bedeutendsten und erfolgreichsten schwedischen Kinderbuchautoren: Martin Widmark ist ein schwedischer Schriftsteller. Mit seinen Kinderbüchern machte er sich einen Namen als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten schwedischen Kinderbuchautoren. 

Seine Bücher stehen regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Für seine herausragenden Arbeiten wurde er bereits mit vielfachen Preisen ausgezeichnet. So unter anderem mit dem „Children´s Own Award“ zum 11. Mal n Folge. 

Mit Übersetzungen in über 35 Sprachen ist der Autor auch international erfolgreich.

Neue Bücher

Cover des Buches Detektivbüro LasseMaja – Das Strandgeheimnis (Detektivbüro LasseMaja, Bd. 33) (ISBN: 9783764152284)

Detektivbüro LasseMaja – Das Strandgeheimnis (Detektivbüro LasseMaja, Bd. 33)

Erscheint am 14.02.2022 als Hardcover bei Ueberreuter Verlag, Kinder- und Jugendbuch.

Alle Bücher von Martin Widmark

Cover des Buches Der lange Weg zu dir (ISBN: 9783845830759)

Der lange Weg zu dir

 (87)
Erschienen am 23.08.2019
Cover des Buches Als Larson das Glück wiederfand (ISBN: 9783845825991)

Als Larson das Glück wiederfand

 (35)
Erschienen am 16.08.2018
Cover des Buches Linas Reise ins Land Glück (ISBN: 9783845822051)

Linas Reise ins Land Glück

 (36)
Erschienen am 16.06.2017
Cover des Buches Die verflixte Erfindung (ISBN: 9783845840895)

Die verflixte Erfindung

 (19)
Erschienen am 30.08.2021

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Martin Widmark

Cover des Buches Die verflixte Erfindung (ISBN: 9783845840895)M

Rezension zu "Die verflixte Erfindung" von Martin Widmark

Die verflixte Erfindung
Mitherzundbauchvor 8 Stunden

Worum geht es?

Walter und Rüdiger sind Brüder. Sie leben zusammen. Rüdiger ist Erfinder und erfindet die tollste Erfindung überhaupt: Ein Dingsda. Aber nicht irgendein Dingsda, sondern eines, das alle unangenehmen Hausarbeiten für sie übernimmt. Das Dingsda kocht, putzt, räumt auf und so weiter und so fort. Das Dingsda lernt allerdings auch ziemlich schnell und so wird es immer intelligenter. Und so gibt es irgendwann statt Würstchen und Steak nur noch Brokkoli... und auch sonst mischt sich das Dingsda in Dinge ein, die es eigentlich überhaupt nichts angehen. Das geht den Brüdern dann doch zu weit. Ob sie es schaffen, das Dingsda wieder loszuwerden?  

 

Meine Meinung:

Die Kraft der Wünsche wird uns in diesem Buch plakativ vor Augen geführt und zeigt mit einem zwinkernden Auge, was technischer Fortschritt bedeuten kann. Unsere Kinder bekommen einen Einblick (wenn auch keinen, der einem Sachbuch gleickommt) in die Welt der künstlichen Intelligenz. Rüdiger und Walter sind gemütliche Typen, die sich zunächst sehr über ihre neue Haushaltshilfe freuen, die Erfindung dann aber bitte bereuen, weil sie ihr Leben auf den Kopf stellt und ihnen auch ihre vermeintlichen Unzulänglichkeiten vor Augen führt. Die Sympathien liegen beim Lesen dennoch ganz klar beim Dingsda, dass sich zwar als nerviger Zeitgenosse präsentiert, aber all das eben auch nicht aus bösem Willen tut. Und so war meine Tochter ganz schön sauer auf Walter und Rüdiger, die dem Dingsda den Garaus machen wollten. Ob es ihnen gelingt möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

 

Mich selbt überzeugen vor allem die wie immer sehr gelungenen Illustrationen von Emilia Dziubak, die ich einfach liebe! Die Geschichte holt mich trotz des Humors nicht ganz ab und ich leide auch ein wenig mit dem Dingsda. Das mag aber jeder ein wenig anders sehen. Auf jeden Fall ist das Thema mal ein ganz anderes und allein dafür lohnt es sich schon, einen Blick in das Buch zu werfen.

 

Emfehlen würde ich die Geschichte aufgrund des Themas und der Textlänge ab etwa 5 Jahren.

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Cover des Buches Die verflixte Erfindung (ISBN: 9783845840895)O

Rezension zu "Die verflixte Erfindung" von Martin Widmark

Ein Bilderbuch mit zauberhaften Illustrationen!
Osillavor 6 Tagen

In diesem Buch geht es um künstliche Intelligenz, und wie sie sich auf unser Leben auswirken kann. Von Segen bis hin zum Fluch, je nachdem, aus welchem Blickwinkel man sie betrachtet.

Der Autor und die Illustratorin:
Martin Widmark ist ein schwedischer Kinderbuchautor. Seit 2008 werden seine Bücher in Schweden veröffentlicht. Elf Mal in Folge erhielt er den Children’s Own Award. Seine Bücher wurden bereits in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Früher unterrichtete er als Lehrer in einer Mittelschule und war Schwedischlehrer für Immigranten. So schrieb er auch einige Lehrbücher.
Emilia Dziubak lebt in Polen. Sie machte ihren Abschluss an der Kunstakademie in Posen. 2011 debütierte sie mit ihrem Kinderbuch. Sie schreibt und illustriert für einige internationale Verlage und Autoren. Es sind inzwischen über 40 Bücher von ihr erschienen. Für ihre Werke bekam sie diverse Preise.

Inhalt:
„Hättest du gern einen Roboter?
Die beiden Brüder Rüdiger und Walter leben zusammen. Rüdiger ist Erfinder. Eines Tages erfindet er die beste Erfindung aller Zeiten: ein kleines Dingsda, das für sie putzt, abspült, aufräumt, kocht und alle mühsamen Hausarbeiten übernimmt. Die beiden sind begeistert. Doch die Zeit vergeht und das Dingsda wird immer schlauer und fleißiger. Erst viel zu spät erkennen Rüdiger und Walter, dass es sogar ein wenig zu schlau geworden ist … Nur was jetzt mit dieser verflixten Erfindung?
Eine humorvolle Geschichte des schwedischen Bestsellerautors Martin Widmark über unsere Wünsche und das, was daraus werden kann, illustriert von der preisgekrönten Emilia Dziubak.“ (Klappentext)

Kritik und Fazit:
Das Cover ist recht düster und zumeist in Brauntönen gehalten. Auf einer Werkbank inmitten einiger Werkzeuge steht ein kleiner roter Roboter, um welchen es sich in der Geschichte dreht. Er wirkt zunächst klein und niedlich, aber sein Gesichtsausdruck lässt etwas Verschlagenes, Überlegenes und Düsteres vermuten.

Martin Widman hat einen einfachen und gut verständlichen Erzählstil und beschreibt mit wenigen Worten die Geschichte der beiden Brüder Rüdiger und Walter, die einen kleinen Roboter in ihr Leben lassen und feststellen, dass dieser ihren Alltag ziemlich auf den Kopf stellt. Was bleibt einem noch, wenn alle Aufgaben von einer künstlichen Intelligenz übernommen werden?

Emilia Dziubak erschafft unheimlich natürliche und detailreiche Illustrationen, die den Text bezaubernd in Szene setzen. Sie nutzt dafür viele Naturtöne und gibt der Geschichte eine ganz liebevolle Note.

Während der Leser miterlebt, wie das kleine Dingsda Stück für Stück die Aufgaben im Haushalt übernimmt, wird schnell deutlich, dass die Brüder ihren Halt im Leben zu verlieren drohen. Denn wenn man alle so unangenehmen Sachen im Alltag abgenommen bekommt, erscheint das im ersten Moment vielleicht wie ein Segen, allerdings übernimmt die künstliche Intelligenz immer mehr und mehr die Entscheidungen über das Leben der beiden und greift stark in ihr Dasein ein. Die Geschichte endet recht abrupt, weshalb ich das Buch eher als ein Bilderbuch für Erwachsene ansehen würde. Es lässt sich am Ende also darüber spekulieren, wie es mit den Brüdern und dem Dingsda weiter geht, ganz genau erfahren wir es nicht.

"Die verflixte Erfindung" ist ein toll illustriertes Bilderbuch, mit einem offenen Ende, was nicht unbedingt alle begeistern wird und auch mich ein wenig ratlos zurückgelassen hat. Es ist also Geschmacksache und nicht für jedermann geeignet. Eine Bewertung fällt mit recht schwer, da ich etwas hin und her gerissen bin.

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Cover des Buches Die verflixte Erfindung (ISBN: 9783845840895)C

Rezension zu "Die verflixte Erfindung" von Martin Widmark

Hatte mir etwas mehr erhofft. Die Illustrationen sind aber wunderschön!
CorniHolmesvor 2 Monaten

3,5 Sterne


Es ist ein paar Tage vor Heiligabend. Rüdiger, der ein leidenschaftlicher Erfinder ist, sitzt mal wieder in seiner Werkstatt und tüftelt an einem neuen Apparat herum. Sein jüngerer Bruder Walter singt und backt in der Küche und macht alles schön für Weihnachten. Da kommt ihm die Idee, dass sein Bruder doch ein Dinsgda erfinden könnte, das die mühsamen Hausarbeiten übernimmt. Rüdiger macht sich sofort ans Werk und kurz daraufhin ist sie fertig: Die beste Erfindung aller Zeiten. Zumindest denken die beiden Brüder anfangs noch, dass das Dingsa eine feine Sache ist. Es putzt, kocht und räumt auf und kann sogar sprechen. Die Begeisterung der Geschwister lässt mit der Zeit nur merklich nach. Die Erfindung wird immer fleißiger und fleißiger. Und schlauer. Ein wenig zu schlau, wie Rüdiger und Walter zu spät erkennen. Wie sollen sie diese verflixte Erfindung nur wieder loswerden?

Die Bilderbücher von Martin Widmark und Emilia Dziubak sind für mich immer etwas ganz Besonderes. Jedermanns Sache werden sie wohl nicht sein, da sie stets etwas recht Düsteres und teils auch Trauriges an sich haben, aber meinen Geschmack haben die Gemeinschaftswerke des Duos bisher jedes Mal komplett treffen können. Bei „Die verflixte Erfindung“ schaut das jedoch ein kleines bisschen anders aus, das Buch der beiden hat mich leider nicht vollends überzeugen können.
Mir, als Erwachsene, hat die Geschichte insgesamt eigentlich sehr gut gefallen. Die Idee, die Auswirkungen von neuer Technologie und künstlicher Intelligenz jungen Kindern näherzubringen, finde ich toll und ausgesprochen originell und von der Botschaft, die die Erzählung vermittelt, nämlich, dass man besser vorsichtig mit dem sein sollte, was man sich wünscht, bin ich ebenfalls begeistert, allerdings hat mir die Art und Weise, wie das Ganze vermittelt wird, nicht ganz so zugesagt.

Ich bin beim Lesen ziemlich schnell ins Grübeln geraten, ob die Geschichte wirklich für die empfohlene Altersklasse geeignet ist. Da ich das Buch für mich alleine gelesen habe, kann ich nun nicht sicher sagen, wie es bei jungen Zuhörern ankommen wird, aber meiner Ansicht nach ist es zu anspruchsvoll für Kinder ab 5 Jahren. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass Kids ab diesem Alter die Aussage und den Humor der Erzählung vollkommen verstehen werden können. Hinzu kommt, dass ich die Entwicklung des Dingsdas, also der Erfindung, als ein bisschen zu unheimlich für junge Kinder empfunden habe...Vielleicht unterschätze ich die vom Verlag angegebene Zielgruppe aber auch. Ich persönlich würde die Altersangabe jedenfalls höher ansetzen.
Mein letzter negativer Kritikpunkt bezieht sich auf das Ende. In meinen Augen ist es zu abrupt und unstimmig, mich hat es irgendwie ein wenig unzufrieden zurückgelassen.

Abgesehen von dem Schluss und meinem Gehadere mit der Altersempfehlung, kann ich mich aber nur positiv zu „Die verflixte Erfindung“ äußern. Da wäre zum einen der Schreibstil, der schön leicht und flüssig ist und der sich superangenehm für mich hat lesen lassen.
Bezüglich des Unterhaltungswerts hatte ich mir ein bisschen mehr erhofft, aber über ein paar Dinge habe ich mich dann doch sehr amüsiert. So hat mir beispielsweise das zeichnerisch etwas überspitzt dargestellte Aussehen der zwei übergewichtigen Brüder Rüdiger und Walter breite Schmunzler entlockt. Die extrem dicken Beine der beiden sind wahre Elefantenstampfer, hihi.
Sehr unterhaltsam fand ich auch, wie die Erfindung auf die beleibte Statur des Geschwisterpaars reagiert. Das Dingsda, müsst ihr wissen, legt großen Wert auf eine gesunde Ernährung, sprich viel Gemüse, und das schmeckt den Brüdern, die eine deftige Kost bevorzugen, natürlich überhaupt nicht. ;)

Mit Rüdiger und Walter hat der Autor in meinen Augen wunderbare Charaktere erschaffen, mich hat er mit der Ausarbeitung der beiden Brüder überzeugen können. Sie sind authentisch und verhalten sich jederzeit glaubhaft und nachvollziehbar. Mir waren sie auf Anhieb sympathisch, vor allem Walter mochte ich sehr gerne.

Unheimlich gefreut hat mich, dass die Geschichte in der Weihnachtszeit spielt. Viel Weihnachtszauber darf man zwar nicht erwarten, aber so ein bisschen Weihnachtsstimmung kommt dann doch auf, was vor allem den Bildern zu verdanken ist.

Von den vielen traumhaft schön Illustrationen von Emilia Dziubak bin ich mal wieder völlig verzaubert. Ich liebe einfach ihren unverkennbaren Zeichenstil, der immer so vortrefflich zu den Erzählungen von Martin Widmark passt. Auch in „Die verflixte Erfindung“ harmonieren die zahlreichen Bilder einfach nur perfekt zur Geschichte. Sie stecken voller liebevoller Details und sind wie gewohnt in sehr gedeckten, erdigen und teils dunklen Farben gehalten, sodass sie etwas Warmes und leicht Düsteres zugleich ausstrahlen. Und da es auch viele Schneebilder gibt, kommt man beim Durchschmökern in den Genuss einer zauberhaften winterlichen Atmosphäre.

Fazit: Ein wunderschön illustriertes Bilderbuch mit einer Prise Humor, das zum Nachdenken anregt.
„Die verflixte Erfindung“ ist bereits das vierte gemeinsame Bilderbuch von Martin Widmark und Emilia Dziubak und in meinen Augen das bisher schwächste Werk der beiden. In die vielen großartigen Illustrationen von Emilia Dziubak bin ich mal wieder total verliebt, allerdings hat mich die Geschichte nicht gänzlich überzeugen können. Vor allem was die Altersangabe angeht, bin ich zwiegespalten. Älteren Bilderbuchfans kann ich „Die verflixte Erfindung“ aber sehr empfehlen. Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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Gespräche aus der Community

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mit Träumen und dem Glauben an eine gute Sache lassen sich bekanntlich Berge versetzen – sie tragen uns zugleich in andere Welten und stärken unsere Wurzeln im Gemeinsamen.


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Für alle Liebhaber von »Alice im Wunderland«
Vom schwedischen Bestsellerautor Martin Widmark
Mit wunderschönen Illustrationen von Emilia Dziubak

Um an der Verlosung teilzunehmen, möchten wir gerne von euch wissen: Wie sieht euer persönliches Land Glück aus?

Ganz liebe Grüße
das Team von arsEdition
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Letzter Beitrag von  Estrelasvor 4 Jahren

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