Als Larson das Glück wiederfand

von Martin Widmark 
5,0 Sterne bei11 Bewertungen
Als Larson das Glück wiederfand
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Wundervolles, berührendes Kinderbuch mit zauberhaften Illustrationen! Lesen, lieben - und nie wieder hergeben! :)

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Ein zauberhaft schönes Bilderbuch! "Als Larson das Glück wiederfand" wird für immer einen Ehrenplatz in meinem Regal haben.

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Inhaltsangabe zu "Als Larson das Glück wiederfand"

Der alte Larson lebt nach dem Tod seiner Frau ganz einsam in seinem großen Haus. Doch eines Abends klopft der Nachbarsjunge an die Tür und übergibt ihm einen Blumentopf mit Samen. Um die soll Larson sich während dessen Ferien kümmern. Das hat ihm gerade noch gefehlt! Doch mit dem Aufblühen der Samen findet auch Larson das Glück wieder und lässt endlich Licht und Freude in sein Leben zurückkehren.
Und es ist der Beginn einer wunderbaren, generationenübergreifenden Freundschaft.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783845825991
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:40 Seiten
Verlag:arsEdition
Erscheinungsdatum:16.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Lovely_Lilas avatar
    Lovely_Lilavor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Wundervolles, berührendes Kinderbuch mit zauberhaften Illustrationen! Lesen, lieben - und nie wieder hergeben! :)
    Wundervolles, berührendes Kinderbuch mit zauberhaften Illustrationen

    ~ „Als Larson das Glück wiederfand“ ist wundervolles, märchenhaftes Kinderbuch, das die Großen ebenso verzaubern wird wie die Kleinen. Der Schreibstil ist altersgemäß und anschaulich und die Geschichte emotional, rührend und tiefgründig. Es ist wundervoll zu sehen, wie Glück, Licht und Lebensfreude endlich wieder Einzug in das Leben der mürrischen, traurigen, einsamen Hauptfigur finden. Das Buch verzaubert erneut mit kunstvollen, stimmungsvollen und mit viel Liebe und Herzblut gemalten Illustrationen. Es bleibt zu hoffen, dass Martin Widmark und Emilia Dziubak noch lange nicht aufhören, Bücher zu publizieren! Ich kann dem Lob auf der Buchrückseite nur zustimmen und ergänze: Auch dieses Buch ist wieder ein kleiner Schatz. Wenn mich jemand fragen würde, wie ein rundum perfektes Kinderbuch aussieht, würde ich ihm dieses hier in die Hand drücken. Und er/sie würde es vermutlich abends zu Hause lesen, lieben und nie wieder hergeben. ~

    Inhalt

    Der alte Larson lebt seit dem Tod seiner Frau zurückgezogen in einem großen Haus, das er zu einem finsteren, staubigen Ort verkommen lassen hat. Ohne Lebensfreude bringt er einen Tag nach dem anderen hinter sich, es scheint, als warte er nur noch auf den Tod. Der neue Nachbarsjunge ändert schließlich alles für Larson: Er übergibt ihm in kindlichem Vertrauen einen Blumentopf mit einem Samen, weil er in den Urlaub fährt. Eigentlich hat Larson überhaupt keine Lust, sich in seinem fortgeschrittenen Alter noch um etwas anderes als sich selbst zu kümmern – doch schließlich gießt er den Samen doch. Mit dem Samen, der langsam wächst, kommt auch die Lebensfreude zurück in Larsons Haus. Eine große Freundschaft und ein neuer, positiver Lebensabschnitt beginnen für den alten Mann.

    Übersicht

    Einzelband oder Reihe: Einzelband
    Altersempfehlung: 5-7 Jahre
    Verlag: Ars Edition
    Seitenzahl: 40 Seiten
    Erzählweise: Figuraler Erzähler
    Perspektive: aus männlicher Perspektive
    Tiere im Buch: + Es werden keine Tiere verletzt oder getötet. Larson kümmert sich gut um seine Katze. Jedoch an dieser Stelle eine wichtige Info: Im Buch hätte „Katzenmilch“ stehen sollen, denn Katzen vertragen keine normale Milch, da sie unter einer Laktoseintoleranz leiden. Um ihnen und sich selbst als BesitzerIn unangenehmen Durchfall und Bauchschmerzen zu ersparen, sollten die Stubentiger nur spezielle Katzenmilch oder einfach laktosefreie Milch erhalten. Allerdings auch nur als Leckerchen, die Hauptflüssigkeitszufuhr sollte aus Wasser bestehen, da Milch einen sehr hohen Fett- und Milchzuckergehalt aufweist – was zu einer Reihe weiterer Probleme führen kann.

    Warum dieses Buch?

    Nachdem ich von Martin Widmarks und Emilia Dziubaks letzter Zusammenarbeit, „Linas Reise ins Land Glück“, so begeistert war, führte an dieser Neuerscheinung natürlich absolut kein Weg vorbei. Und obwohl die Erwartungen extrem hoch waren, wurden sie sogar noch übertroffen.

    Meine Meinung

    Geschichte (♥)

    Die Geschichte, die für Kinder zwischen 5 und 7 empfohlen wird (früheres Vorlesen ist aber ohne Zweifel auch möglich), ist wieder absolut bezaubernd, dieses Mal aber viel weniger „unheimlich“ als im letzten Buch. So ist „Als Larson das Glück wiederfand“ auch für sensible Kinder bestens (auch als Gutenachtgeschichte) geeignet, denn sie endet positiv, hoffnungsvoll und beruhigend, was den Kleinen das Einschlafen leicht machen sollte. Insgesamt ist die Story wieder sehr liebevoll ausgearbeitet, dieses Mal wird es emotional und sehr rührend. Ich kann mich nur schwer entscheiden, aber vielleicht gefällt mir „Als Larson das Glück wiederfand“ sogar noch ein bisschen besser als „Linas Reise ins Land Glück“. Es ist wundervoll zu sehen, wie dieser alte, mürrische Mann, der schon vollkommen aufgegeben hat, langsam wieder ins Leben zurückfindet und wie durch einen kleinen Nachbarsjungen wieder Licht und Freude in seinen Alltag zurückkehren.

    Die Botschaften und Themen sind vielfältig und tiefgründig: Es geht um Trauer und Einsamkeit und darum, dass es sich lohnt, sich trotzdem wieder auf das Leben einzulassen. Es geht um die Wichtigkeit von sozialen Kontakten und einer Aufgabe im Leben. Vielleicht ermutigt dieses Buch ja nicht nur Kinder, sondern auch den einen oder anderen Elternteil dazu, den griesgrämigen, einsamen alten Nachbarn etwas ins Leben miteinzubeziehen oder einfach einmal auf ein Glas Wein einzuladen. Wer weiß, vielleicht findet man  so nicht nur die eine oder andere neue Freundschaft, sondern auch eine große Portion Glück.

    Schreibstil (♥)

    Auch dieses Mal gibt es am anschaulichen, märchenhaften Schreibstil wieder absolut nichts auszusetzen. Sehr liebevoll, talentiert und dennoch routiniert verbindet der Martin Widmark einfache, altersgemäße, für Kinder verständliche Worte zu einer wunderbaren Geschichte. So nimmt der Autor ohne Frage nicht nur die Kinder, sondern auch ihre VorleserInnen mit auf eine Reise voller Neugier und großer Emotionen. Dieses Mal enthält das Buch weniger Text, der Fokus liegt auf den Bildern, die für sich sprechen. Auch eignet sich die Geschichte gut für jüngere ZuhörerInnen.

    Hauptfigur & Nebenfiguren (♥)

    Larson gehört zu jenen auf den ersten Blick mürrisch wirkenden Menschen, bei denen man von Anfang an das große Herz hinter der harten Schale erahnen kann. Sofort leidet man mit Larson mit, seine Einsamkeit und Trauer wecken Mitgefühl. Dass Larson eigentlich nur noch auf den Tod wartet und wahrscheinlich unter schweren Depressionen leidet, wird das junge Zielpublikum zum Glück noch nicht in diesem Ausmaß verstehen, aber so werden auch die Eltern beim Lesen mit Sicherheit nicht kaltgelassen. Umso schöner ist es dann zu sehen, wie dieser alte Mann langsam wieder aufblüht! Der kleine Nachbarsjunge und die Katze Johann Sebastian sind charmante Nebenfiguren, die allerdings nur eine kleine Rolle spielen.

    Illustrationen (♥)

    Das Buch wurde erneut liebevoll und voller Herzblut illustriert. Emilia Dziubaks Illustrationen sind pure Kunst, die kleinere und größere LeserInnen gleichermaßen begeistern und verzaubern wird. Die Bilder wirken stimmungsvoll und märchenhaft und spiegeln Larsons Innenleben perfekt wider. Dieses Mal spielt auch der detaillierte Hintergrund eine große Rolle – das finde ich wundervoll (der oft leere Hintergrund war mein einziger Kritikpunkt beim letzten Buch). Die Farbe der Seiten erinnert an verblichene Bücher, die Illustrationen wirken wie in ein Fotoalbum eingeklebt. „Als Larson das Glück wiederfand“ strahlt viel Gemütlichkeit aus und schafft beim ersten Aufschlagen sofort die richtige (Vor)Lesestimmung.

    Text und Bilder greifen erneut so perfekt ineinander, dass ich von der harmonischen Zusammenarbeit von Martin Widmark und Emilia Dziubak wieder vollkommen begeistert bin und mir wünsche, dass sie noch lange nicht damit aufhören, Bücher zu schreiben.

    Geschlechterrollen & Vielfältigkeit (+)

    Da nur drei Menschen in diesem Buch vorkommen, kann ich an dieser Stelle die Vielfältigkeit nicht kritisieren. Es spielen zwei Männer und eine Frau in der Geschichte eine Rolle, was auch in Ordnung ist (ich würde mir die Geschichte nicht anders wünschen). Geschlechterrollen werden teilweise gebrochen, indem sich der Junge um eine Blume kümmert und indem der alte Mann putzt, kocht und seine Katze verwöhnt. Erneut gibt es hier wieder nichts auszusetzen, was einfach wundervoll ist! Das Autorenduo geht erneut sehr sensibel mit dem Thema um und verzichtet auf jegliche Rollenstereotypen.

    Mein Fazit

    „Als Larson das Glück wiederfand“ ist wundervolles, märchenhaftes Kinderbuch, das die Großen ebenso verzaubern wird wie die Kleinen. Der Schreibstil ist altersgemäß und anschaulich und die Geschichte emotional, rührend und tiefgründig. Es ist wundervoll zu sehen, wie Glück, Licht und Lebensfreude endlich wieder Einzug in das Leben der mürrischen, traurigen, einsamen Hauptfigur finden. Das Buch verzaubert erneut mit kunstvollen, stimmungsvollen und mit viel Liebe und Herzblut gemalten Illustrationen. Es bleibt zu hoffen, dass Martin Widmark und Emilia Dziubak noch lange nicht aufhören, Bücher zu publizieren! Ich kann dem Lob auf der Buchrückseite nur zustimmen und ergänze: Auch dieses Buch ist wieder ein kleiner Schatz. Wenn mich jemand fragen würde, wie ein rundum perfektes Kinderbuch aussieht, würde ich ihm dieses hier in die Hand drücken. Und er/sie würde es vermutlich abends zu Hause lesen, lieben und nie wieder hergeben.

    Das nächste Gemeinschaftsprojekt der beiden Autoren ist für mich erneut Pflichtlektüre. Ich kann es kaum erwarten!

    Empfehlung: Uneingeschränkte Leseempfehlung! Lesen, lieben – und nie wieder hergeben.

    Bewertung

    Idee: 5 Sterne ♥
    Geschichte: 5 Sterne ♥
    Ausführung: 5 Sterne ♥
    Schreibstil: 5 Sterne
    Personen: 5 Sterne ♥
    Illustrationen: 5 Sterne ♥
    Vielfältigkeit: ---
    Rollenbilder: +
    Insgesamt:

    ❀❀❀❀❀ ♥ Lilien

    Dieses Buch erhält fünf verliebte Lilien und ein Herz – und somit den Lieblingsbuchstatus! Dieses Buch wird in der Zukunft sicher einigen Kindern vorgelesen werden. :)

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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor 24 Tagen
    Rezension zu "Als Larson das Glück wiederfand"

    Larson ist ein alter gebrochener Mann, der nichts mehr vom Leben erwartet.

    Eines Tages kommt der Nachbarjunge angerannt und übergibt ihm einen Topf mit einem Samen. Er soll sich darum kümmern, so lange er in den Ferien ist.

    Larson hat echt besseres zu tun, als sich um diesen Topf zu kümmern. Wie kann der Junge ihm den nur hin stellen. Doch dann regt sich in Larson etwas und er ist gespannt darauf, was aus dem Samen wohl werden wird.

    „Als Larson das Glück wiederfand“ ist ein Bilderbuch aus der Feder des Autors Martin Widmark.

    Die Bilder alleine sind schon phantastisch anzusehen. Sie sind mit so viel Liebe und Wärme gestaltet, dass einem alleine vom Ansehen schon das Herz aufgeht.

    Die Story ist dann auch genauso Herz erwärmend und schön.

    Hat sich Larson nach dem Tod seiner Frau total gehen lassen und erwartet nichts mehr vom Leben. Erhellt dieses kleine Pflänzchen seine Welt aufs neue und bringt wieder Licht in seine Seele.

    Das Buch, vielleicht eher ein Comic oder eine Novelle, ist nicht groß, die Geschichte nicht lange, dafür aber umso intensiver.

    Ich bin einfach begeistert und kann das Buch nur weiter empfehlen. Ein wirklich herzliches Werk, dass einem auch zum Nachdenken anregt.

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    Rubines avatar
    Rubinevor 24 Tagen
    Gefühlvolles Bilderbuch

    Larson ist alt und einsam, seitdem seine Frau gestorben ist. Die Kinder sind schon aus dem Haus und sogar sein Kater ist weggelaufen. Nun fristet Larson ein freud- und antriebsloses Dasein, bis eines Tages ein Nachbarsjunge vor der Tür steht, und ihm eine Pflanze in die Hand drückt. 

    Dieses wunderschöne Bilderbuch von Martin Widmark und Emilia Dziubak geht einem wirklich zu Herzen. Während Larson sich um die Pflege des Samenkorns und später der Pflanze kümmert, bis der Nachbarsjunge aus dem Urlaub zurückkommt, kehrt er immer mehr ins Leben zurück. 

    Die Bilder haben einen starken Ausdruck, z. B. wenn Larson wie auf dem Cover zu sehen in seinem völlig verwahrlosten und bereits durch Wurzelwerk zugewucherten Haus die Treppe hinuntersteigt. Hier und auch durch seine Träume erhält man einen Einblick in sein Innenleben und erkennt auch ohne den Text, wie er sich fühlt und dass es ihm nicht gut geht. 

    Das Buch ist nur 40 Seiten kurz, aber versteht dennoch, zu bewegen und nachdenklich zu machen, darüber, wie wenig es eigentlich braucht, um glücklich zu sein. Larson findet schließlich eine Antwort darauf, die ihm neuen Lebensmut gibt. 

    Ein beeindruckendes Bilderbuch für Jung und Alt mit einem leisen, tiefgründigen Thema, das sich vor allem als Geschenk bestimmt ganz toll macht! 

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    CorniHolmess avatar
    CorniHolmesvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein zauberhaft schönes Bilderbuch! "Als Larson das Glück wiederfand" wird für immer einen Ehrenplatz in meinem Regal haben.
    Ein wunderschönes und absolut bezauberndes Bilderbuch!

    Von Martin Widmark kannte ich bereits das Bilderbuch „Linas Reise ins Land Glück“. Da mir dieses richtig gut gefallen hat und auch ein fester Bestandteil meiner Bilderbuchsammlung geworden ist, war meine Neugier sofort geweckt als ich entdeckte, dass dieses Jahr eine weitere Bilderbuchgeschichte des schwedischen Autors erscheinen wird. Auch diese wurde wieder von Emilia Dziubak illustriert. Ihre Bilder liebe ich über alles, daher stand für mich auch sofort fest, dass ich den alten Larson unbedingt kennenlernen wollte.


    Der alte Larson ist einsam. Seit die Kinder aus dem Haus sind und seine Frau gestorben ist, lebt der greise Mann alleine in dem großen Haus. Immer trübsinniger wird der alte Larson, zu nichts hat er mehr Lust. Fenster geputzt, die Pflanzen gegossen oder die Zimmer gelüftet – all diese Dinge hat Larson schon lange nicht mehr getan. Seine einzige Gesellschaft war bis vor kurzem der Kater Johann Sebastian, aber selbst diesem würde die trübselige Stimmung im Haus irgendwann zu viel, daher verschwand er eines Tages. Nun ist Larson also wirklich ganz alleine. Er verliert sich in seinen Gedanken und Erinnerungen und lebt mehr in der Vergangenheit als in der Gegenwart.

    Doch dann klopft es eines Abends an der Haustür. Wer kann das sein? Es ist der Nachbarsjunge, der mit einem Blumentopf in der Hand vor dem alten Larson steht. Er bittet den alten Mann darum, sich um seine Pflanze zu kümmern, solange er mit seinen Eltern im Urlaub ist. Das hat dem Larson gerade noch gefehlt. Und welche Pflanze eigentlich? In dem Blumentopf befindet sich doch außer Erde gar nichts.

    Larson erklärt sich widerwillig einverstanden.

    Bereits am nächsten Tag entdeckt Larson, dass sich in der Erde des Topfes ein kleiner Samen befindet, der langsam beginnt aufzublühen. Je mehr das Pflänzchen heranwächst, desto glücklicher wird auch Larson. Er lässt wieder Licht und Freude in sein Leben zurückkehren und gewinnt am Ende sogar neue Freunde, die ihm aus seiner Einsamkeit heraushelfen.


    Was für ein bezauberndes und wundervolles Bilderbuch! Ich bin gerade richtig verliebt, ich finde „Als Larson das Glück wiederfand“ herzerwärmend schön und habe es nun schon einige Male durchblättern müssen, da ich einfach nicht genug von der bewegenden Geschichte und den wunderschönen Illustrationen bekommen kann.


    Hier ist Martin Widmark zusammen mit Emilia Dziubak ein wahrer Bilderbuchschatz gelungen. Die Geschichte ist zwar recht düster und anfangs auch sehr bedrückend, allerdings denke ich schon, dass die Altersangabe vom Verlag mit ab 5 Jahren angemessen ist. Auf eine sehr kindgerechte und einfühlsame Weise wird hier erzählt, wie es leider oft um alte Menschen bestellt ist, dass sie einsam sind, sich in ihren Erinnerungen an bessere Zeiten verlieren, immer unglücklicher werden und nichts mehr mit sich anzufangen wissen. Als Leser macht es einen richtig traurig zu sehen, wie es dem armen, alten Larson geht und wie tief seine Trauer sitzt. Doch dann beginnt sich Larson zu verändern. Er merkt, dass es so nicht weitergehen kann, dass er etwas verändern muss, dass er wieder mehr Licht in sein Leben (und in das Haus) lassen muss, sodass er wieder mehr Glück und Freude empfinden kann.

    So traurig man am Anfang ist, umso glücklicher ist man, als man sieht, wie positiv sich Larson verändert. Gerade das Ende geht einem richtig zu Herzen und es weckt hoffentlich in jedem das Verlangen, mal selbst bei seinen alten Nachbarn zu klingeln, um bei diesen nach dem Rechten zu sehen, sie zu besuchen oder zu sich nach Hause zum Tee einzuladen. Schon die kleinsten Dinge können oft viel bewirken, so wie es auch in diesem wundervollen Buch der Fall ist.


    Neben der gefühlvollen Geschichte konnten mich ganz besonders die großartigen Illustrationen hellauf begeistern. Diese sind, angepasst an die Handlung, anfangs recht dunkel und düster gehalten. Doch wie Larsons Stimmung, so wandeln sich auch die Bilder, werden heller und freundlicher. Allerdings wird dieser gedeckte Stil die ganze Zeit über beibehalten.

    Ich bin schon bei einigen Büchern in den Genuss von Emilia Dziubaks Illustrationen gekommen und ich staune jedes Mal aufs Neue über ihr großes Zeichentalent. Auch hier konnte ich mich an den liebevoll gezeichneten Bildern einfach nicht sattsehen.


    Fazit: Ein wundervolles und zauberhaft schönes Bilderbuch. Ich bin hellauf begeistert von „Als Larson das Glück wiederfand“. Das Buch erzählt eine zu Herzen gehende Geschichte über das Alter und die Einsamkeit und Trauer, die leider oft damit verbunden sind. Wichtige Themen wie generationsübergreifende Freundschaft, ein freundliches Miteinander und Hilfsbereitschaft kommen zur Sprache. Zusammen mit den wunderschönen Illustrationen von Emilia Dziubak ist mit „Als Larson das Glück wiederfand“ ein richtiger Bilderbuchschatz gelungen, welchen ich wärmstens empfehlen kann und der für immer einen Platz in meinem Regal haben wird. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

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    Damariss avatar
    Damarisvor einem Monat
    Dieses Bilderbuch ist ein Glücksgriff!

    Die Bilderbücher mit den Texten von Martin Widmark und den Illustrationen von Emilia Dziubak vereinen spannende und gefühlvolle Geschichten mit einer Atmosphäre, die für Gänsehaut sorgt. Mit "Linas Reise ins Land Glück" haben wir immer noch allerbeste Vorlesestunden. Das neue Bilderbuch "Als Larson das Glück wiederfand" besitzt sie ebenfalls, diese zauber- und märchenhafte Atmosphäre. Dazu thematisiert das Buch aber auch, wie es ist, im Alter alleine zu sein. Damit hat es erneut unser Herz berührt.

    Larson ist alt. Er wohnt alleine in seinem große Haus, weil seine Kinder schon lange ausgezogen sind und seine Frau gestorben ist. Und jetzt, so scheint es, hat Larson alle Lebensfreude verloren. Er kümmert sich um nichts mehr; die Blumen sind vertrocknet und gelüftet wurde schon lange nicht mehr. Nicht mal der Kater hielt es bei Larson aus und verschwand einfach. Stattdessen wandet Larson durchs Haus und verliert sich in Erinnerungen an die Zeit, als seine Frau und Kinder noch bei ihm waren. Nicht nur im Haus, auch in ihm sieht es sehr grau und düster aus.
    Als ein Nachbarjunge Larson bittet, sich während der Ferien um den Samen seiner Blume zu kümmern, ist das dem alten Mann überhaupt nicht recht. Doch die Blume wächst, und mit ihr kehrt auch Larsons Lebensfreude zurück ... und Familienanschluss bekommt er auch.

    Und wieder ist es die Atmosphäre im Buch, die ab der ersten Seite verzaubert. Ich habe mit großen Augen gestaunt und die Kinder fast schon andächtig der Geschichte gelauscht. Genau wie Larsons Gemüt, wandeln sich auch die Bilder. Von sehr düster (auch gruselig) und traurig zu hell und freundlich. Es gibt im Buch einige Traumszenen und phantastische Elemente, die Kinder vielleicht nicht auf Anhieb verstehen. Was Larson bedrückt, wie sehr er in seiner Trauer und Einsamkeit gefangen ist, das verstehen sie aber sehr wohl. Wir haben mitgefühlt und waren froh über den kleinen Nachbarjungen, der ganz vertrauensvoll den Kontakt gesucht hat und damit Freude in Larsons Leben gebracht hat.

    Fazit ...
    Dieses Bilderbuch ist wahrlich ein Glücksgriff! "Als Larson das Glück wiederfand" ist mit viel Gefühl und durch herausragende Bilder enorm atmosphärisch. Die vereinnahmend-gefühlvolle Geschichte thematisiert Einsamkeit im Alter, bewirkt Empathie und Verständnis und zeigt auf, was eine generationsübergreifende Freundschaft, ein Miteinander, bewirken kann. Ein Buch für Groß und Klein, für Alt und Jung, als Geschenk oder zum Behalten. Und damit ganz sicher für immer in unserem Regal.

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    christiane_brokates avatar
    christiane_brokatevor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein sehr schönes Buch zum Thema Freundschaften und allein sein.
    Als Larson das Glück wiederfand

    Larson ist ein Mann der alles verloren hat in seinem Leben, seine Frau ist gestorben seine Kinder sind aus dem Haus. Eines Tages frägt ein Nachbarsjunge nach seiner Hilfe, er soll eine Pflanze versorgen in der Zeit wo der Junge im Urlaub ist.

    Durch diese Begenbenheit hat sich Larson wieder gebraucht gefühlt und kam wieder in sein Leben zurück.

    Eine wunderschöne Geschichte die Aufzeigt wie schön die kleinen Dinge im Leben sind um Menschen glücklich zu machen und auch das Freundschaft in jedem Altersklassen möglich ist. Liebe kennt keine Grenzen auch Freundschaft nicht.

    Das Buch ist liebevoll Illustriert und man merkt wie Larson tag täglich aufblüht, es war eine berüherende und wunderbare Geschichte , auch wenn es nur 40 Seiten waren.

    Es zeigt auch auf das man nicht weg schauen soll und auch kleine Menschen viel bewirken können, durch das Larson wieder gebraucht wurde, kam er ins Leben zurück.

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    Nadine_Tettings avatar
    Nadine_Tettingvor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine wirklich tolle Geschichte über Freundschaft und das Leben
    Eine wirklich tolle Geschichte über Freundschaft und das Leben

    Das Cover ist echt richtig schön geworden. Wäre ich noch ein Kind, würde ich mich direkt in dieses Buch verlieben. Auch die Illustrationen sind wunderschön und verdeutlichen die Gefühls- und Gedankenwelt von Larson.

    Larson hat seine Frau verloren und meiner Meinung nach auch den Sinn fürs Leben. Er hat auf nichts mehr Lust und möchte auch nichts unternehmen. Aber dann kommt dieser Nachbarsjunge und gibt ihm eine Pflanze, auf die Larson Acht geben soll, da er selbst mit seinen Eltern in den Urlaub fährt und sich nicht um die Blume kümmern kann.

    Dies tut Larson anfangs nur widerwillig. Doch am Ende sieht auch er ein, dass er sich nicht so gehen lassen darf und fängt wieder an zu leben. In dem Buch geht es um Trauer, Freundschaft und das man das Leben leben nicht vergisst auch wenn dies manchmal nicht so leicht ist. Eine wirklich tolle Geschichte.

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    knuddelbackes avatar
    knuddelbackevor einem Monat
    Kurzmeinung: Das Buch zeigt nicht nur auf einfühlsame Art und Weise wie es oftmals um die ältere Generation in unserer Gesellschaft bestellt ist, sonder
    Ein einfühlsames Buch, mit leisen Tönen und großer Wirkung

     Abends setzte ich mich mit dem Bilderbuch auf unser Sofa . Zunächst skeptisch auf Grund der dunklen Illustrationen begann ich mich mit jeder weiteren gelesenen Seite mehr und mehr für das Bilderbuch zu begeistern. Auch die folgenden Abende nahm ich es immer wieder zur Hand. Und so langsam begann ich zu schätzen, dass die Illustrationen in zwar dunklen, aber dennoch warmen , erdigen Tönen gehalten waren. Es fühlte sich gut an , durch das Bilderbuch zu blättern und die  zwar vage gehaltenen , aber dennoch detailtreuen Zeichnungen zu betrachten.
    Selten habe ich ein solch emotionales Kinderbuch in den Händen gehalten (und glaubt mir als gelernte Buchhändlerin sind bereits einige Kinderbücher durch meine Finger gewandert).
    Larsson, ein einsamer und offensichtlich unglücklicher alter Mann steht im Mittelpunkt dieser Geschichte , die für Kinder ab 5 Jahren gedacht ist. schnell wird klar, dass Larrson seitdem Tod seiner Frau alles andere als glücklich ist, Immer wieder werden die düsteren illustrationen der Gegenwart unterbrochen durch die farbenfrohen Erinnerungen an die Zeit mit seiner Frau. Das Haus in dem er inzwischen einsam und verlassen lebt steckt voller Erinnerungen an eine glücklichere Zeit. Die jungen Leser begleiten nicht nur auf einem Streifzug durch sein Haus, sondern auch oder vor allem auf ein Streifzug durch sein Leben.  Es scheint traurig und trotslos, bis eines Tages ganz unverhofft der Nachbarsjunge vor seiner Tür steht. Der Wendepunkt in Larsons Leben, mit dem er ganz unverhofft sein Glück und seine Lebensfreude wieder findet (mehr möchte ich an dieser Stelle eigentlich nicht verraten).

    Das Buch zeigt nicht nur auf einfühlsame  Art und Weise wie es oftmals um die ältere Generation in unserer Gesellschaft bestellt ist, sondern vor allem , dass die scheinbar kleinen Dinge im Leben oftmals viel mehr Wert sind, als man Ihnen bereit ist zuzusprechen. 
    Ich persönlich empfinde die Illustrationen nicht als unangemessen. Im Gegenteil, der alte Larson ist nun mal ein alter, einsamer Mann. Die Illustrationen wie auch der Text spiegeln sein Leben realistisch wieder .  Und selbst zum Ende hin, als der alte Mann endlich wieder das Glück und seine Lebensfreude wiederfindet bleiben die Illustrationen ihrem bisherigen Farbschema treu.  Martin Widmarks Bilderbuch schafft es das Thema des "älter werdens " und "einsam sein" auf kindgerechte Art und Weise zu erzählen und zeigt, das das Leben niemals hoffnungslos ist.  Mit leisen, aber durchaus ernsten Tönen wird hier eine zauberhafte Geschichte mit einem wunderbaren Happy End (was für mich ganz wichtig ist )erzählt .

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich finde, dass es eine wunderschöne Geschichte ist, die zeigt, dass Menschen nur aufeinander zugehen müssen.
    Aufeinander zugehen

    Es ist einsam geworden um den alten Larson seit seine Frau gestorben ist. Er verliert sich in Erinnerungen an frühere Zeiten und lässt sich und das Haus verkommen. Doch dann klingelt es an seiner Tür. Der Nachbarsjunge gibt ihm einen Blumentopf mit einem Samen und bittet Larson, sich darum zu kümmern während er in Ferien ist. Larson will noch ablehnen, aber der Junge ist schon weg. Schon am nächsten Morgen sieht man einen kleinen grünen Punkt. So wie die Pflanze wächst, so wächst auch die Lebensfreude in Larson wieder.

    Das Lesealter ist mit 5-7 Jahren angegeben. Doch ich denke, dass viele der Kleinen mit dieser Geschichte nicht so gut zurechtkommen. Am Anfang ist sie recht bedrückend. Larson geht durch sein Haus und die Erinnerungen sind für ihn sehr real. Zu dieser Stimmung passen auch die düsteren Bilder, die aber nicht so kindgerecht sind. Doch mit dem ersten grünen Spitze beginnt sich Larson zu verändern und dann sorgt er dafür, dass sich auch sein Umfeld verändert. Dann kommt der Junge zurück und holt ihn ganz selbstverständlich aus seiner Isolation.

    Ich finde, dass es eine wunderschöne Geschichte ist, die zeigt, dass Menschen nur aufeinander zugehen müssen.

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    liberiariums avatar
    liberiariumvor 23 Tagen

    Gespräche aus der Community zum Buch

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