Martin Witte

 4.2 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Dämmerung, Bluthügel und weiteren Büchern.
Martin Witte

Lebenslauf von Martin Witte

Zur Welt kam ich 1973 im Bergischen Land, genauer in Solingen. Über den Umweg Ostwestfalen (Gütersloh) verschlug es mich vor einigen Jahren ins südliche Osnabrücker Land, welches auch die Kulisse meiner Regionalkrimis bietet. Nach einer Ausbildung zum Großhandelskaufmann und vielen beruflichen Irrungen und Wirrungen, arbeite ich seit Ende 2012 bei einem großen Logistikkonzern. Wie viele Schriftsteller habe auch ich schon immer geschrieben. Ob Kurzgeschichten, Gedichte oder Texte für Hochzeitszeitungen: Der Umgang mit Worten machte mir Spaß. Deshalb lag es nahe, es mit einem Buch zu versuchen. Jahrelang werkelte ich eher halbherzig an verschiedenen Geschichten, ehe die Idee zu meinem Erstling reifte. Ein Krimikurs unter der Leitung von Martin Barkawitz an der VHS Osnabrück befeuerte dann den Werdegang entscheidend und sorgte für den letzten Schuß Motivation. Mit Dämmerung ist schließlich im Herbst 2014 mein Erstling erschienen. Er bildet den Auftakt für die Ermittler Roman Sellberg und Maike Wasmuth. Bluthügel ist mein zweites Buch und kam im Oktober 2015 heraus. Nach einem Beitrag in der Anthologie "Osnabrücker Ersttäter", die Anfang 2016 veröffentlicht wurde, arbeite ich aktuell an Tot ist gut, meinem dritten Buch.

Alle Bücher von Martin Witte

Dämmerung

Dämmerung

 (8)
Erschienen am 05.11.2014
Bluthügel

Bluthügel

 (4)
Erschienen am 19.10.2015

Neue Rezensionen zu Martin Witte

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Sonne63s avatar

Rezension zu "Dämmerung" von Martin Witte

Fesselnder und spannungsgeladener Thriller erster Güte
Sonne63vor 9 Monaten

Bei "Dämmerung" handelt es sich um das Erstlingswerk des Autors Martin Witte. Und er hat sofort einen Volltreffer gelandet. Unheimlich fesselnd und voller knisternder Spannung zieht er den Leser in seinen Bann. Seine Protagonsten sind sehr gut ausgearbeitet und haben dabei hohen Wiedererkennungswert für eventuelle weitere Folgen.
Während der Leser in die Handlung eintaucht, wird er mit der dunklen Seite der menschlichen Psyche konfrontiert. Martin Witte hat die Gratwanderung geschafft, den Leser zwischen Abscheu und teilweisem Verständnis hin- und herwandern zu lassen.

Fazit: Sehr gelungener Erstling, der nach einer Fortsetzung der Reihe regelrecht schreit.

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CanisLibrums avatar

Rezension zu "Dämmerung" von Martin Witte

Krimi mit ernstem Hintergrund
CanisLibrumvor 2 Jahren

Das Buch von Martin Witte habe ich aus folgenden Grund ausgewählt: Laut Kurzbeschreibung soll in diesem Krimi das ernste Thema Sterbehilfe behandelt werden. Ich war mehr als gespannt, wie Martin Witte mit diesem polarisierenden Thema umgehen wird. Ich selbst  habe schon mehrmals bedrückende Reportagen über todkranke Menschen gesehen, die ihre letzte Reise in der Schweiz antreten, da ihnen aufgrund langjähriger, unheilbarer Krankheiten, der letzte Überlebenswille abhanden gekommen ist. Diese Menschen, die soviel in ihrem Leben ertragen mussten und Sterbehilfe als allerletzten, endgültigen Ausweg wählen, verdienen meinen allergrößten Respekt, vor allem weil sie sich auch Gedanken um ihre Hinterbliebenen machen. Sie verschonen ihre Liebsten vor grausamen Anblicken hinsichtlich eines unwürdigen Suizids, die nicht selten zu Traumatisierungen führen, die einen den Rest des Lebens verfolgen. Freilich wird dieses Thema in Martin Wittes Buch dramatischer und für die Opfer nicht ganz so würdevoll dargestellt, da es sich ja letztendlich immer noch um einen fiktiven Krimi handelt und trotz der ernsten Thematik unterhaltend sein soll. Dennoch finde ich es wichtig, Themen aufzugreifen, die die Menschen beschäftigen und zum Nachdenken anregen.
Roman Sellberg ist Polizist aus Leidenschaft, um es genauer zu beschreiben, er ist bei der Hannover Polizei Leiter der Operativen Fallanalyse und unterstützt mit all seiner langjährigen Erfahrung die hiesige Mordkommission in speziellen Fällen. Im nahegelegenen Osnabrück wird in einem Waldstück eine Art Sarg entdeckt. Darin eine nackte Frauenleiche, akkurat in durchsichtiger Folie eingewickelt. Genau für derartige Fälle gibt es Sellberg, der kurzerhand von der Leiterin der Mordkommission, Maike Wasmuth, zur Unterstützung angefordert wird. Die Ermittler tappen im Dunkeln. Bis auf die Leiche, deren Identität ihnen zunächst nicht bekannt ist, haben sie keinerlei Anhaltspunkte über die Todesursache. Die Art und Weise wie die Leiche abgelegt wurde schreit geradezu nach einem Ritualmord. Die Spur führt das Ermittlungsduo letztendlich zu einer Gruppe, die es sich zum Ziel gemacht hat, totkranken Personen bei ihrem letzen Wunsch, dem Tod,  zu helfen.  Ich habe befürchtet, dass ich dadurch zu viel verrate, aber bereits im Klappentext wird auf die Täter hingewiesen.
Yvonne Neid wird  auf ihrem letzten Weg begleitet. Sie leidet unter einer unheilbaren Herzkrankheit, die bei einer Routineuntersuchung festgestellt wurde. Hilfe kann es nur noch in Form einer Herztransplantation geben, aber Yvonne ist selbst Krankenschwester und ihr ist bewusst, dass ihre Zeit hierfür nicht mehr ausreichen wird. Sie wendet sich an die selbsternannte Sterbehilfegruppe, die ihr dabei helfen soll ihr Leben zu beenden. Martin Witte beschreibt die Zweifel die sie plagen. Obwohl ihr kein Arzt mehr helfen kann und sie keine Chance mehr auf ein normales Leben hat, hat sie Pläne, Wünsche, Hoffnungen, die alle in einer Art Nebel verschwinden. Kann Sie sich nochmals aufraffen und ihrem Leben eine allerletzte Chance geben?
Doch auch Roman Sellberg ist persönlich in diesen Fall involviert. Seine Tochter Annegret Sellberg erhält von ihrem Arzt ebenfalls eine niederschmetternde Diagnose. Ein nicht operabler Tumor hat sich in ihrem Gehirn eingenistet und droht das Leben der gerade 18-jährigen qualvoll zu beenden. Wird sie sich auch an die Gruppe wenden?
Mir ist es so vorgekommen, als hätte Martin Witte Roman Sellberg und Maike Wasmuth eher zurückhaltend beschrieben, um den Opfern und ihren Geschichten genügend Raum zu lassen. Dennoch, ein bisschen mehr Tiefe hätte ich mir schon gewünscht, um mir ein deutlicheres Bild über die beiden Ermittler machen zu können. Leider haben mir etwas Spannung und Wendepunkte gefehlt, die Geschichte war eigentlich schon nach dem Lesen des Klappentextes vorhersehbar.
Erschienen ist dieses Buch im Re Di Roma Verlag und kann als Ebook oder als Taschenbuch bezogen werden.
Fazit
Ein gutes Erstlingswerk,  dass  aufgrund der brisanten  Thematik rund um den Plot, zum Nachdenken anregt.
Autor
Geboren in Solingen im Wonnemonat Mai, wuchs Martin Witte in Ostwestfalen, genauer in Gütersloh, auf. Seit einigen Jahren lebt er im südlichen Osnabrücker Land, dem Schauplatz seiner Regionalkrimis.
Beruflich ist der gelernte Großhandelskaufmann bei einem großen Logistikkonzern tätig.

Liebe Grüße aus Wien
Canislibrum-Buchblog vom Lesedog

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Melody80s avatar

Rezension zu "Bluthügel" von Martin Witte

Bluthügel
Melody80vor 2 Jahren

Da das Buch im Osnabrücker Land spielt und ich diese Gegend aus meiner Kindheit etwas kenne (bis auf den Bluthügel natürlich) brauchte ich nicht lange überlegen, ob ich mir das Buch zulegen soll.

Dies ist der 2. Band um den Fallanalytiker Roman Sellberg und Maike Wasmuth. Mir persönlich hätte es gut getan, hätte ich den Vorgänger dazu gelesen, denn es tauchen in "Bluthügel" alte Bekannte auf, die ich während des Lesens nicht zuordnen konnte. Anhand der für mich vielen Personen  fiel es mir schwer einige auseinander halten zu können.

Von der Handlung her hat mir Bluthügel gut gefallen. Ich habe einen soliden Regionalkrimi erwartet und ihn auch bekommen, jedoch hätte ich mir noch ein paar "Kniffe" in der Handlung gewünscht.

Mein Fazit
Endlich mal ein Regionalkrimi aus Osnabrück bzw. der Umgebung. Unterhaltsamer Spannungsroman für ein gemütliches Lesewochenende.

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