Martin Zöller

 4.3 Sterne bei 33 Bewertungen

Alle Bücher von Martin Zöller

Martin ZöllerMadonna, ein Blonder!
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Madonna, ein Blonder!
Madonna, ein Blonder!
 (33)
Erschienen am 09.01.2012
Martin ZöllerMadonna, ein Blonder!: Ganz und gar nicht alltägliche Geschichten aus Rom
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Madonna, ein Blonder!: Ganz und gar nicht alltägliche Geschichten aus Rom

Interview mit Martin Zöller

7 Fragen an Martin Zöller

1) Wie bist Du zum Schreiben gekommen und was begeistert dich daran besonders?

In der Grundschule hatte ich in der ersten Klasse eine Lehrerin, die uns motivierte, Geschichten zu schreiben: Wer eine Geschichte schreiben und vor der Klasse vorlesen würde, so ihr Versprechen, dürfe in eine von ihr mitgebrachte Schatztruhe greifen und sich ein Geschenk nehmen. Klar, dass ich dutzende kleine Geschichten schrieb, über Polizeiautos, Schneefall oder Fußball. So fings an!

2) Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner Bücher wünschen und warum?

Am liebsten von Herbert Feuerstein, dem ex-Chefredakteur von „Mad“ und Macher von „Schmidteinander“ in den 90ern. Er ist so intelligent und hinreißend komisch.

3) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration fürs Schreiben?

Ehrlich gesagt ist meine Phantasie einigermaßen begrenzt, weil ich die Realität und das wahre Leben schon spannend und ungewöhnlich genug finde. Deshalb beobachte ich eigentlich nur, was wirklich passiert und – na gut – überdrehe das dann ein bisschen ins völlig Absurde. Aber so ganz aus dem Nichts kann ich nichts erfinden.

4) Wie und wann schreibst Du normalerweise, kannst Du dabei diszipliniert vorgehen oder wartest, bis Dich in einer schlaflosen Nacht die Muse küsst?

Ich kann eigentlich nur schreiben, wenn ich einen festen Termin vorgesetzt bekomme. Und vorher wird es dann auch nichts. Ich brauche den Zeitdruck, um konzentriert zu sein. Am besten schreiben kann ich, wenn das Telefon aus ist und ich in einer Umgebung bin, wo ich jetzt nichts anderes machen kann, außer eben zu schreiben. Deshalb ist ein Café für mich ein ziemlich perfekter Ort.

5) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Ich will weiter als Journalist einer normalen Arbeit nachgehen und mir so viel wie möglich Zeit nehmen für’s Schreiben – im Urlaub oder nach Feierabend. Und dann schau mer mal….

7) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Die Mischung machts! Ich versenke mich in alles, was ich lese, seien es Bestseller à la „Die Säulen der Erde“, oder zuletzt eine Biographie oder die Gedichte von Rainer Maria Rilke. Was ich wirklich gerne lese, wegen Witz, Sprache und Spannung sind die Bücher von Martin Suter.

6) Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass das erste eigene Buch veröffentlicht wird?

Es ist wirklich großartig. Aber wenn man dann in den Buchhandlungen die tausenden anderen Bücher sieht, bewahrt das davor, abzuheben.

Neue Rezensionen zu Martin Zöller

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MissJaneMarples avatar

Rezension zu "Madonna, ein Blonder!" von Martin Zöller

Und wieder ein Münchner in Rom!
MissJaneMarplevor 5 Jahren


Inhalt:
Martin Zöller seines Zeichens Journalist, bekommt den Traumjob schlechthin. Er darf als Auslandskorrespondent nach Rom. Dort angekommen ereilt ihn erstmal die Realität, denn auch in Bella Italia ist nicht alles eitel Sonnenschein!
Zum Glück lernt er bald den Barista Dino und dessen "Nichte" Elisa kennen. Mit Dino und Elisa erlebt er viele Abenteuer.

Meinung:
Martin Zöller schreibt wunderbar humorvolle witzige Geschichten über den Alltag in Rom. Diese Geschichten sind teils autobiographisch, teils erfunden. Dieses Buch zu lesen ist, als wäre man selbst mit ihm in Rom und Italien unterwegs.

Fazit:
Dieses Buch hat mir heute einen wirklich wundervollen Urlaubstag bereitet und mich auf meinen Italienurlaub eingestimmt!

Danke Anja fürs Leihen!!!

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Rezension zu "Madonna, ein Blonder!" von Martin Zöller

Rezension zu "Madonna, ein Blonder!" von Martin Zöller
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Inhalt
Wer kennt das nicht, man möchte den Italienurlaub so authentisch genießen, wie nur möglich. Doch dummerweise wird man überall als Tourist erkannt und genauso behandelt. Martin Zöller ergeht es ähnlich, allerdings mit dem kleinen und doch entscheidenden Unterschied, er wird nicht nur zwei Wochen Urlaub machen, er wird in Rom leben und arbeiten. Zu seinem Leidwesen fällt er mit seinen Strohblonden Haaren auf wie ein bunter Hund.

Meinung
Das Buch beginnt mit dem berühmten Madonnenlauf von Anglorotondo und der Autor Martin Zöller ist (un)freiwilliger Teilnehmer dieses Ereignisses und die einzige Frage, die im Raum steht lautet: Wie bin ich hier hingekommen?

Genau, weil uns das alle brennend interessiert, reisen wir gemeinsam mit Martin Zöller ein paar Monate zurück. Er erzählt uns wie er überhaupt zu der Ehre kam als Auslandskorrespondent in Rom zu arbeiten und dort fortan versucht zu (über)leben. Die Anekdoten aus seinem neuen römischen Alltag und auch die weniger alltäglichen Situationen erzählt er mit viel Humor und einem kritischen Auge auf sich selbst, es gab eigentlich keine Stelle, an der ich nicht lachen, lächeln oder schmunzeln musste. Zöller hat eine besondere Art seine Leser mit zu reißen und ins Geschehen zu katapultieren. So ist es nicht verwunderlich, dass man plötzlich in Dinos Cafe sitzt, sich die Cornettos und den Espresso schmecken lässt oder plötzlich auf einem Roller lebensgefährlich durch Rom heizt.

Zu bemängeln habe ich lediglich, dass das Buch bereits nach xxx Seiten zu ende ist, aber vielleicht, und darauf hoffe ich, schreibt Martin Zöller noch ein Buch über seine blonden römisch italienischen Momente.

Fazit
Und jetzt am Ende frage ich mich, wieso ich all die Jahre versucht habe mit Händen und Füßen mit meiner Familie zu kommunizieren, obwohl nur drei Wörter notwendig sind um alles zu sagen. In diesem Sinne >>Boh!>Eeeh>Oohu<<.

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MelEs avatar

Rezension zu "Madonna, ein Blonder!" von Martin Zöller

Rezension zu "Madonna, ein Blonder!" von Martin Zöller
MelEvor 6 Jahren

Scusi?

Das Buch habe ich während der Wartezeit bei der Logopädin angefangen und ich hoffe mich hat niemand gesehen, wie ich zum Teil dümmlich vor mich hingegrinst habe.
Martin ist wirklich teilweise ein echter Pechvogel, der wirklich kein Fettnäpfchen auslässt. Wir als Leser möchten ihn manchmal schütteln oder aber auch mal fest in den Arm nehmen. Er muss es tatsächlich lernen sich in Italien zurechtzufinden und das tut er auch in dem er sich einen Faux Pax nach dem anderen leistet. Was für uns vollkommen normal ist, ist in Italien eben ganz anders und daran muss man sich erst einmal gewöhnen und wenn dann noch die Liebe dazu kommt, dann wird es noch komplizierter.
Ich habe das Lesen auf der Dachterrasse wirklich genossen, denn es ist ein Buch für einen sonnigen Sommertag, welches einfach gute Laune beschert, da es so simpel ist und einfach zum Lächeln einlädt.
Rom einfach mal aus einer ganz anderen und charmanten Perspektive!

Finito!

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Gespräche aus der Community

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Buecherwurm1973s avatar
Ich freue mich im Rahmen unserer Aktion "Debütroman - entdecken, lesen & empfehlen" diese Leserunde durchführen zu dürfen. Hier dreht sich alles um das Buch "Madonna, ein Blonder!". Der Autor Martin Zöller lebte als Korrespondent in Rom. Seine Versuche, ein Römer zu werden, hat er auf eine selbstironische Art und Weise in diesem Buch verarbeitet. Mehr zum Inhalt: Für Martin Zöller scheint der Traum von Dolce Vita in Bella Italia wahr geworden: ein Leben in Rom, Sonnenschein pur, Cappuccino auf der Piazza – wenn nur ein Problem nicht wäre: seine blonden Haare. Egal, wie perfekt sein Italienisch ist und wie sehr er sich bemüht, ein Römer zu werden: In Restaurants bekommt er das Touristenmenü vorgesetzt, er zieht Straßenmusiker magnetisch an und gilt als leichte Beute bei Taschendieben. Als er sich unsterblich in die Italienerin Elisa verliebt, rückt ein Zusammentreffen mit ihrer Großfamilie immer näher: Wie wird sie den blonden Deutschen aufnehmen? – Charmant, selbstironisch und hinreißend komisch. Neugierig geworden? Ihr möchtet "Madonna, ein Blonder!" in dieser Leserunde lesen, die vom Autor begleitet wird? Dann bewerbt euch gleich auf eines der 20 Testleseexemplare, die der Heyne Verlag zur Verfügung stellt. Beantwortet bis einschließlich des 20. Februar 2012 folgende Frage: Was habt ihr "Witziges" oder "Kurioses" in Italien (oder in einem anderen Urlaubsland) erlebt? Selbstverständlich ist auch jeder herzlich zur Leserunde eingeladen, der das Buch selbst besorgt.
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