Martin Zimmermann

 4,2 Sterne bei 27 Bewertungen

Lebenslauf von Martin Zimmermann

Martin Zimmermann, 1959 geboren, ist seit 2002 ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zuvor war er an der Universität Tübingen tätig. Neben dem Thema »Gewalt in der Antike« zählt die historische Landeskunde Kleinasiens zu seinen Forschungsschwerpunkten, zuletzt veröffentlichte er die Geschichte der antiken Stadt Pergamon. Darüber hinaus ist Martin Zimmermann Herausgeber des Kinder- und Jugenbuchs »Allgemeinbildung - Das muss man wissen«.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Martin Zimmermann

Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Antike (ISBN: 9783406727047)

Die seltsamsten Orte der Antike

 (6)
Erschienen am 08.01.2019
Cover des Buches Allgemeinbildung - Das muss man wissen (ISBN: 9783401062006)

Allgemeinbildung - Das muss man wissen

 (6)
Erschienen am 01.06.2007
Cover des Buches Allgemeinbildung. Weltgeschichte (ISBN: 9783401604213)

Allgemeinbildung. Weltgeschichte

 (5)
Erschienen am 21.09.2018
Cover des Buches Weltgeschichte in Geschichten (ISBN: 9783401062167)

Weltgeschichte in Geschichten

 (1)
Erschienen am 01.01.2008
Cover des Buches Gewalt (ISBN: 9783421044716)

Gewalt

 (1)
Erschienen am 30.09.2013
Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Antike (ISBN: 9783406748936)

Die seltsamsten Orte der Antike

 (1)
Erschienen am 27.01.2020
Cover des Buches Das muss man wissen (ISBN: 9783401603377)

Das muss man wissen

 (0)
Erschienen am 28.08.2017
Cover des Buches Pergamon (ISBN: 9783406621390)

Pergamon

 (0)
Erschienen am 25.08.2011

Neue Rezensionen zu Martin Zimmermann

Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Antike (ISBN: 9783406727047)bookish_autumns avatar

Rezension zu "Die seltsamsten Orte der Antike" von Martin Zimmermann

Rezension zu "Die seltsamsten Ort der Antike" von Martin Zimmermann
bookish_autumnvor einem Jahr

Der Autor Martin Zimmermann nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Welt der Antike. Vom Millionenjahrhaus Ramses III. bis zur Germonischen Treppe - diese Expedition über drei Kontinente, lässt das Herz von jeder/n interessierten LeserIn höher schlagen.

Auf die Aufmachung des Buches ist besonders viel Wert gelegt worden. Die zwei Landkarten dienen zur Orientierung der geschilderten Orte und jedes Kapitel hat eine eigene Illustration - allesamt wunderschön gestaltet. Besonders gut hat mir gefallen, dass (fast) jeder Schauplatz mit seinen Koordinaten (Längen- und Breitengrad) versehen ist. Tatsächlich kannte ich bereits einige der beschriebenen Orte aber nichtsdestotrotz habe ich sehr viel Neues über die bekannten Lokalitäten erfahren. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: Was Handelsschiffe und Tierkäfige in dieser Auflistung zu suchen haben, ist mir schleierhaft. Natürlich war es interessant zu lesen, keine Frage -  aber als Ort würde ich sie nun wirklich nicht bezeichnen. 

Im Buch werden immer wieder lateinische Begriffe verwendet - der Autor übersetzt diese aber sofort ins Deutsche. Dies muss ich den Autor hoch anrechnen, da es auch Leute gibt, die der Sprache nicht mächtig sind (wie meine Wenigkeit). Ich spreche dies bewusst in der Rezension an, da mir sehr wohl schon Bücher unterkommen sind, bei denen dies nicht der Fall ist. 

Eine wunderschöne, vor allem wissenswerte Reise durch die antike Welt. Das Buch hat mir viele schöne Lesestunden beschert und ich möchte es nicht mehr in meiner Sammlung missen.

Kommentare: 17
54
Teilen
Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Antike (ISBN: 9783406727047)seschats avatar

Rezension zu "Die seltsamsten Orte der Antike" von Martin Zimmermann

Lesenswertes antikes Panoptikum
seschatvor 2 Jahren

Der Münchener Althistoriker Martin Zimmermann liebt sein Fach und kennt sich bestens damit aus. Daher verwundert es nicht, dass er nun eine Sammlung der "seltsamsten antiken Orte" herausgebracht hat. Gemeinsam mit dem historisch interessierten Leser geht er dabei auf eine eigenwillige Rundreise durch die antike Welt. Die ausgewählten Lokalitäten sind einerseits bekannt (z. B. die Hängenden Gärten von Babylon oder das Serapeion in Alexandria) und andererseits völlige Neuentdeckungen (z. B. Städte wie Helike und Olympos). 


Als studierte Altertumswissenschaftlerin zog mich die Materie schnell in ihren Bann. Mit Neugier und Freude ging ich an die Lektüre und habe sogar noch einige neue, zumeist überraschende Aspekte dazulernen können. Zimmermanns ausgesprochene althistorische Expertise verbunden mit seinem kurzweiligen Schreibstil hat mir sehr imponiert. Nahezu spielerisch vermag er beim interessierten Leser Interesse für längst vergangene Zeiten und Orte zu entfachen. Die Kapitel über römische Latrinen und Antinoopolis konnten mich am meisten überzeugen. Darüber hinaus will Zimmermann den Leser nicht belehren, sondern einfach gut unterhalten und zum Staunen bringen. Mit seinem Buch zeigt er, dass es immer schon Kurioses bzw. Seltsames auf der Welt gegeben hat, was man sich nicht erklären konnte. Auch die z. T. recht übersichtliche Quellenlage lässt er nicht unerwähnt. So wissen wir zwar, dass es in Rom beispielsweise die Porta Triumphalis gegeben hat, aber wo sich diese genau befunden hat, kann bis heute nicht wirklich eruiert werden. Zudem sind die Berichte der antiken Dichter und Schriftsteller oft tendenziös und damit nur bedingt von Nutzen. Nichtsdestotrotz hat mir Zimmermanns antikes Panoptikum spannende Lesestunden beschert. Das einzige Manko stellte die fehlende Liste mit weiterführender Sekundärliteratur dar. Die antiken Schriftquellen wurden hingegen umfassend aufgeführt. Abschließend soll noch der liebevoll illustrierte Glanzeinband gewürdigt werden, welcher das Buch zu einer wahren Preziose macht. 

FAZIT
Eine spannende Reise quer durch die damals bekannte Welt, bei der eine Kuriosität die nächste abwechselt. Auf diese Weise weckt man auch bei der jungen Generation das Interesse für die Antike. Weiter so!

Kommentieren0
3
Teilen
Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Antike (ISBN: 9783406727047)EsthersBuechers avatar

Rezension zu "Die seltsamsten Orte der Antike" von Martin Zimmermann

Die seltsamsten Orte der Antike
EsthersBuechervor 3 Jahren

Dieses Buch hat mich bereits mit seinem Cover für sich gewonnen. Die farbfrohe Grafik erzählt fantastische Geschichten von unglaublichen Orten, und ich wollte diese Geschichten hören. Martin Zimmermann erzählt in seinem Buch dann tatsächlich ganz fantastische Geschichten, und bringt den Leser in eine Welt zurück, die uns heute teilweise sehr fremd wirkt, auch wenn sie unsere eigene Vergangenheit ist.

Worum geht es in diesem Buch? Der Autor, der Professor für Alte Geschichte an der LMU in München ist, erzählt von mythischen/mystischen Plätzen der Antike. Diese können Städte oder Gebäude sein, es ist aber auch möglich, dass es sie nie gegeben hat, und nur in unserer Fantasie existieren. Der Klappentext verspricht eine spannende wie unterhaltsame Expedition. Geführt werden wir dabei durch zehn Kapitel. Wir fangen – sehr passend – bei den Anfängen und Mittelpunkten der Welt an, besuchen danach Geisterstädte, Orte des Alltagslebens, des Liebens und des Todes, und am Ende sind wir – wiederum sehr passend – an den Enden der Welt.

Die einzelnen Kapitel beinhalten neben einer Einführung mehrere kurze Geschichten. Insofern der jeweilige Ort heute noch bekannt ist (und insofern es ihn tatsächlich gegeben hat), stehen am Anfang der Geschichten die genauen Koordinaten, sodass einem Besuch an dieser Orten nichts im Wege steht.

Zimmermanns Geschichten sind von Fakten gestützt, er bezieht sich dabei immer auf den aktuellen Stand der Forschung, wirkt dabei jedoch trotzdem selten trocken oder lehrerhaft. Er findet immer den Weg zu einer lebendigen Erzählung, als würden wir bei einem Glas Wein sitzen, und er einfach nur alte (sehr alte) Anekdoten zum Besten geben würde. Einige dieser Geschichten sind bekannt, die meisten haben sicherlich von den Hängenden Gärten Babylons gehört, und auch die Liebesgeschichte von Kleopatra und Mark Anton hat man etliche Male gelesen oder auf der Leinwand gesehen. Und bei der geschichte übder die Horatier sieht man das Gemälde Davids vor den geistigen Augen. Zimmermann erzählt aber diese Geschichten nicht nur, er ist unerbittlich dabei, den Wahrheitskern aufzudecken, wenn es denn einen gibt.

Mir haben am besten die Kapitel gefallen, in denen ich mehr über das Alltagsleben in der Antike erfahren habe. Es war eine mit heutigen Augen sehr grausame Welt, in der ich wahrscheinlich nicht mal fünf Minuten überlebt hätte. Aber zu Hause auf dem Sofa eingekuschelt über sie zu lesen? Jederzeit sehr gerne. Wie haben Menschen in der Antike geliebt? Wie kamen die Wildtiere in den römischen Zirkus? Hatten Latrinen damals tatsächlich keine Seitenwände?

Auf dieser Entdeckungsreise lässt es sich aber oft nicht vermeiden, über unsere aktuelle Welt zu sprechen. Etliche dieser spannenden Orte der Antike liegen heute in Gebieten, die durch Kriege zerstört oder unzugänglich sind. Dass dies nicht nur aus Sicht der Archäologie traurig ist, braucht wohl keine Erklärung. Trotzdem erinnert das daran, dass all die Grausamkeit längst vergangener Zeiten noch immer unter uns weilt. Wir erzahlen uns ständig Geschichten, manche erzählen wir Menschen uns seit Jahrtausenden. Schade nur, dass wir anscheinend nichts daraus lernen.

Aber streng genommen gehören diese Gedanken nicht zu diesem Buch. Es will nicht belehren, nicht nachdenklich stimmen, nur einen Einblick in eine Welt gewähren, die immer mehr verschwindet. An solchen Büchern sollte man festhalten, oder sie Freunden und Familie schenken.

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 91 Bibliotheken

auf 12 Wunschzettel

von 18 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks