Martin Zimmermann

 4,2 Sterne bei 35 Bewertungen

Lebenslauf

Martin Zimmermann ist Professor für Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Bei C.H.Beck ist von ihm u.a. lieferbar: "Die seltsamsten Orte der Antike" (Paperback ²2021), "Divus Augustus. Der erste römische Kaiser und seine Welt" (zus. mit Ralf von den Hoff und Wilfried Stroh, 2014) und "Pergamon. Geschichte, Kultur, Archäologie" (2011).

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Versunkene Welten (ISBN: 9783406836190)

Versunkene Welten

(1)
Neu erschienen am 18.05.2026 als Gebundenes Buch bei C.H.Beck.

Alle Bücher von Martin Zimmermann

Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Antike (ISBN: 9783406748936)

Die seltsamsten Orte der Antike

(10)
Erschienen am 27.01.2020
Cover des Buches Allgemeinbildung - Das muss man wissen (ISBN: 9783401062006)

Allgemeinbildung - Das muss man wissen

(8)
Erschienen am 01.06.2007
Cover des Buches Allgemeinbildung. Weltgeschichte (ISBN: 9783401604213)

Allgemeinbildung. Weltgeschichte

(5)
Erschienen am 21.09.2018
Cover des Buches Weltgeschichte in Geschichten (ISBN: 9783401062167)

Weltgeschichte in Geschichten

(2)
Erschienen am 01.01.2008
Cover des Buches Gewalt (ISBN: 9783421044716)

Gewalt

(1)
Erschienen am 30.09.2013
Cover des Buches Versunkene Welten (ISBN: 9783406836190)

Versunkene Welten

(1)
Erschienen am 18.05.2026
Cover des Buches Allgemeinbildung (ISBN: 9783401509259)

Allgemeinbildung

(0)
Erschienen am 07.01.2016
Cover des Buches Allgemeinbildung. Das muss man wissen (ISBN: 9783401603377)

Allgemeinbildung. Das muss man wissen

(0)
Erschienen am 28.08.2017

Neue Rezensionen zu Martin Zimmermann

Cover des Buches Versunkene Welten (ISBN: 9783406836190)
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Rezension zu "Versunkene Welten" von Martin Zimmermann

SunnySue
Martin Zimmermann "Versunkene Welten"

Martin Zimmermann nimmt uns in seinem Werk "Versunkene Welten" mit auf eine faszinierende und zum Teil auch geistig fordernde Reise durch die Ruinenstädte der Antike. Als Professor für Alte Geschichte weiß Zimmermann natürlich wovon er spricht, aber wie es in der Geschichte nunmal ist, ist es auch eine mühsame Arbeit und manchmal kann man sich nur auf alte Schriften und Auszeichnungen stützen, von denen man nicht immer sicher sein kann, dass sie der Wahrheit entsprechen.

"So sind die menschlichen Dinge von kurzer Dauer und keineswegs beständig." (Pausanias, griechischer Reiseschriftsteller und Geograph)

Während unsereins heutzutage nostalgisch auf die Ruinen von Troja, Pompeji, Korinth und Babylon blicken und voller Romantik auf den Mythos um Atlantis, zeigt uns Zimmermann mit diesem Werk, wie die Menschen der Antike diese Städte gesehen haben. Dabei stützt er sich sehr auf Schriften des antiken griechischen Geschichtsschreibers Strabon. Von ihm selbst wissen wir sehr wenig, aber er war einer der bedeutendsten Geographen der Antike und seine Schriften liefern den heutigen Historikern noch immer wertvolle Informationen über die Orte, die Menschen und die Kulturen seiner Zeit. Neben Strabon begleitet uns auch Plinius der Ältere, ein weiterer bedeutender Gelehrter der Antike, von dessen Aufzeichnungen und Studien in diesem Buch immer wieder die Rede ist.
Weitere Gelehrte, von deren Wissen und Aufzeichnungen wir in diesem Atlas lesen sind unter anderem Pausanias, Diodor, Herodot, Titus Livius und einige mehr. Zudem nehmen wir auch Bezug auf die Epen Homers oder die Dichtungen Ovids, sowie auf verschiedene bekannte Mythen.
All diese Gelehrten zeigen uns den Fluss des Lebens, in dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sowie Entstehung, Erhalt und Untergang zu einem sich unendlich wiederholendem Kreislauf verbinden.

"All das liegt in Flammen und in trostlosen Asche versunken danieder. Selbst die Götter wünschten, dass dies nicht in ihrer Macht gestanden hätte." (Martial, römischer Dichter)

Manche Ruinen entstanden durch Kriege, wie zum Beispiel Troja, andere aber auch durch Naturkatastrophen, wie Pompeji. Am Ende wird deutlich, dass Entstehung und Untergang stets Teil unseres Lebens, unseres Schaffens sind und auch immer sein werden. Nichts bleibt für die Ewigkeit.

Insgesamt fand ich das Werk sehr interessant und auch gut verständlich geschrieben. Natürlich kannte ich bis dato nicht alle der im Buch behandelten Ruinenstädte und daher habe ich mich über das neue Wissen gefreut - wenn es auch utopisch ist sich alles nach einmaligem Lesen zu merken. Das zweiten Kapitel, fand ich allerdings teilweise etwas mühsam zu lesen, ob der Fülle an Informationen in Bezug auf die antiken Gelehrten und ihre Werke (hierbei sei aber auch anzumerken, dass Zimmermann schreibt, dieses Kapitel könne man getrost überblättern, wenn man nicht alles ganz genau wissen will - ich wollte es trotzdem nicht missen). Neben dem umfangreichen Anhang finden sich viele farbige Bildtafeln im Buch, sowie eine übersichtliche Karte der Lage der Ruinenstädte vorne im Buchdeckel und ein Bild eines Gemäldes von Pompeji.

Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Antike (ISBN: 9783406748936)
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Rezension zu "Die seltsamsten Orte der Antike" von Martin Zimmermann

BuecherboteRB
Spannender Einblick in die Gedankenwelt einer längst vergangenen Zeit

Klappentext:
Dieses Buch lädt ein zu einer ebenso spannenden wie unterhaltsamen Expedition. Es führt seine Leserinnen und Leser über drei Kontinente vom Hindukusch im Osten zu den Säulen des Herakles im Westen, vom nebelgrauen Thule im Norden zum sonnendurchfluteten Alexandria im Süden und macht mit 40 wahrhaft seltsamen Orten einer fernen Vergangenheit vertraut: mythischen Metropolen wie der Urstadt der Menschheit (Eridu), Schauplätzen großer Liebesgeschichten wie den hängenden Gärten von Babylon, rätselhaften Stätten wie der Stadt der Elefanten (Apameia), betrügerischen Orakeln (Abonuteichos), dem Grabmal der Kleopatra (Alexandria), Gespensterhäusern (Athen), Schädelsammlungen (Entremont) und jenem heiligen Vorgebirge am Atlantik, wo man ein leises Zischen hört, wenn die Sonne im Meer versinkt.

Über den Autor (Quellen: Portrait im Buch und Wikipedia):
Martin Zimmermann, geboren 1959 in Güldenstein, studierte Geschichte und Germanistik zunächst in Kiel, später in Tübingen, wo er promovierte und sich habilitierte. Seit 2002 ist er Ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Universität München. Sein Forschungsschwerpunkt ist die historische Landeskunde Kleinasiens.

Persönlicher Eindruck:
Martin Zimmermann schildert in seinem Buch eine Reihe von Städten der Antike vor allem im Hinblick auf ihre Bedeutung im kulturellen Kontext. Anhand teils nachgewiesener, teils rein mythologischer Orte erklärt er, wie die Menschen der Antike versucht haben, sich die Welt zu erklären, aber auch, wie Mythen zu politischen und finanziellen Zwecken ins Leben gerufen oder umgedeutet wurden. Die Ausführungen sind unterteilt in Kapitel, die sich jeweils einer Kategorie von Orten annehmen, zum Beispiel Orte, die den Ursprung der Welt greifbar machen sollten, oder Ort des Wissens. Innerhalb jedes Kapitels werden mehrere Städte in jeweils einem Unterkapitel beschrieben, sodass das Buch auch als Nachschlagewerk verwendet werden kann. Weil Geschichte sich nun einmal zu wiederholen pflegt und die antiken Völker voneinander lernten, bleibt es nicht aus, dass sich verschiedene Elemente in den Mythen wiederholen, trotzdem ist jede Beschreibung für sich spannend. Wenn man zu viel auf einmal liest, kann es passieren, dass einem irgendwann der Kopf schwirrt von Namen von Personen und Städten, und dass man das Gefühl hat, sich in einem Netz aus Querverbindungen zu verheddern. Mich persönlich hat das nicht gestört, insgesamt war es für mich ein spannender Einblick in die Gedankenwelt der Antike.

Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Antike (ISBN: 9783406727047)
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Rezension zu "Die seltsamsten Orte der Antike" von Martin Zimmermann

dunkelbuch
"Lost Places" der Antike

Man kann sich der antiken Welt mithilfe dieses Buches sehr gut annähern. Historiker Martin Zimmermann beschreibt Orte, bekannte und unbekannte und vor allem schreibt er sehr genau wie man zu historischer Zeit an diesen Orten dachte und was dort geschah

Kurzweilig geschriebenes Buch über Anekdoten und häufig vergessene Fußnoten der Geschichte. 

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