Martin de Wolf Das 500 Millionen Komplott

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Inhaltsangabe zu „Das 500 Millionen Komplott“ von Martin de Wolf

Die Studenten Floyd und Svetlana jubeln ausgelassen einem Festumzug zu. Die fröhliche Stimmung kippt, als Floyd plötzlich zusammenbricht und stirbt. Bei der Obduktion wird Formalin und Methansäure entdeckt. Es bleibt rätselhaft, wie diese Substanzen in seinen Körper gelangen konnten. Für Svetlana sind die Geschehnisse mehr als fragwürdig. Floyds Tod wird als natürlicher Tod dargestellt, doch Svetlana glaubt an einen heimtückischen Mord. Der Fall soll vertuscht werden.
Es stellt sich heraus, dass Floyd ein Doppelleben führte. Svetlana findet ein Wappen mit dem Symbol einer Lorbeerkrone mit Schwert und Flammen, eingerahmt von den Eurosternen. Darunter steht: Les Paciferat. Genauso rätselhaft ist eine Buchstabenfolge: DMMLXI.
Svetlana verfolgt Floyds Spur nach Moskau, wo in jüngster Vergangenheit eine Konferenz der Bilderberger stattgefunden hatte, den wahren Drahtziehern der Macht. Hier liegt der Schlüssel. Svetlana konzentriert sich auf die Bilderberger-Gesellschaft und kommt einem unfassbaren Komplott auf die Spur. Plötzlich macht der Code DMMLXI einen Sinn. Dahinter verbirgt sich ein ungeheuerliches Projekt: Die Reduktion der Weltbevölkerung.
Svetlana schließt sich dieser Widerstandsbewegung an, um zu beenden, was Floyd be-gonnen hat. Sie dringt in ein geheimes Archiv der Bilderberger ein und findet, wonach sie sucht: Eine Agenda zur Bevölkerungsreduktion. Der Plan enthält im Detail alle wahnsinnigen Maßnahmen.
Bei der nächsten Bilderbergerkonferenz kommt es zu einer direkten Konfrontation zwi-schen den Konferenzteilnehmern und Mitgliedern der Widerstandsbewegung. In den Me-dien wird von diesen Ereignissen nichts berichtet. Doch wie lange lassen sich Presse und Fernsehen von den Bilderbergern noch kontrollieren und zensieren? Langsam steigt das Bewusstsein, dass die Öffentlichkeit das Recht hat zu erfahren, was wirklich in der Welt vor sich geht. Es muss Licht auf diese grausigen Wahrheiten fallen. Dabei kommt es zu einem fatalen Fehler.

Spannend und rasant mit kleineren Schwächen. Thrillerfreunde werden es mögen! Petra/Meine Buchtipps

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Polit-Thriller, der das Blut in den Adern gefrieren lässt und hoffen, dass es mehr Fiction als Wirklichkeit ist.

— lesefreude_book

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  • Rasant geschrieben, aber mit kleineren Schwächen!

    Das 500 Millionen Komplott

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. June 2013 um 15:14

    Martin de Wolf hat sich nun mit seinem 4ten Buch in die Herzen der Politthriller-Leser geschrieben. Was de Wolf auszeichnet ist, dass er es versteht, seinen Leser von Anfang an an sich zu binden. Ohne Wenn und Aber steigt man in das Geschehen ein und wird rasant mit sich gerissen. Teilweise war es so rasant, dass man gewisse Dinge nicht versteht. Ein russischer Mafiapate verkauft Plutonium; die Frage ist aber - wo hat er das her? Mit diesen teilweise nicht erklärten Storys muss der Leser allerdings umgehen, denn derer gibt es ein einige. de Wolf beschreibt eine Verschwörungstheorie, wonach die Reichen und Mächtigen dieser Welt, etwas Planen, was George Orwell schon einmal beschrieben hat. Auch so manch andere Stellen erinnern gut und gerne an manche Filme mit Will Smith, sind aber dennoch unterhaltsam geschrieben. Die Protagonisten sind gut beschrieben, erkennbar und auch teilweise sehr gut charakterisiert. Einzig - das scheint de Wolf's Markenzeichen zu sein - Svetlana Petrova war mir etwas zu naiv; für eine Journalistik-Studentin ist das manchmal zu viel des Guten. Die Story ist spannend, sehr angst einflößend und wenn wiedermal nur 10 % stimmen, ist das schon genug. Einzig, und das ist der Punktabzug, den ich geben musste, war die Widerstandsbewegung "Weiße Rose". Sophie und Hans Scholl haben im 2. Weltkrieg zu viel gekämpft und wurden dafür mit dem Leben bestraft. de Wolf hat es leider verabsäumt den Leser über Sophie Scholl und die "Weiße Rose" aufzuklären. Ein oder zwei Sätze, fast nebenbei, waren mir zu wenig, weil viele Leser den Bezug zu den Geschwister Scholl nicht mehr erkennen. Das fand ich traurig. Auch war es für mich schwer nachzuvollziehen, warum der Autor ausgerechnet diese Widerstandsbewegung wieder ins Leben rufen musste; hier hätte ich mir mehr Autorenfantasie gewünscht. Natürlich ist das Geschmackssache, aber ich habe mich ausgerechnet voriges Jahr sehr viel mit Sophie Scholl beschäftigt: auch hier waren es nur wenige Mitglieder, auch hier waren es Studenten, auch hier war eine Frau die Redelsführerin... Ein absolutes Minus gibt es für den Verlag: Rechtschreibfehler gibt es in jedem Buch und auch so in diesem öftermal; aber dem Autor gleich so böse bei der Widmung einen Fehler unter zuschieben ist traurig. Auch an der Qualität des Buches mangelt es, denn nach längerem Gebrauch, löste sich die Folie vom Buch und rollte sich ein; kein schöner Anblick. Aber dafür gibt es - für den Autor - selbstverständlich keinen Sternabzug. Eine kleine seltsame Sache noch nebenbei: de Wolf beschreibt das berühmte Newton-Pendel oder auch newtonsche Pendel genannt; versucht es aber in eigenen Worten zu erklären: Warum hier das Newton Pendel nicht als solches genannt wurde, blieb mir ein kleines Rätsel, löste aber ein Schmunzeln bei mir aus. Fazit: de Wolf hat es mit seinem 4ten Roman wieder geschafft, den Leser zu fordern. Er fordert ihn zum Nachdenken an, zum Reagieren, zum Recherchieren; er fordert den Leser auch indirekt auf, nicht mehr alles zu glauben, was so in den Zeitungen steht und mal rechts oder links zu sehen. Einiges an den Verschwörungstheorien ist nicht neu und wurde schon in so manchen Will Smith-Filmen gezeigt; auch George Orwell hat sich dem Thema vor einigen Jahren gewidmet. Die Protagonisten sind gut beschrieben, charakterisiert und gut vorstellbar; vielleicht könnte man einmal diese Naivität aus den Protagonistinnen herausschreiben. Einzig die Widerstandsbewegung "Weiße Rose" hat mich zu sehr an den 2. Weltkrieg und das tragische Ableben von Sophie Scholl, Hans Scholl und dem unbekannt gebliebenen Christoph Probst erinnert, da de Wolf zu wenig darauf eingeht. Alles in allem aber ist de Wolf ein rasanter Politthriller-Autor und es macht Spaß zu Lesen und zu wissen, dass er wieder einmal für schlaflose Nächte sorgen wird. Viel Spaß! (geschrieben von: Petra/Meine Buchtipps)

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  • Das 500 Millionen Komplott - Martin de Wolf

    Das 500 Millionen Komplott

    lesefreude_book

    30. May 2013 um 19:06

    Die mächtigsten der Welt haben einen fürchterlichen Plan. Die sogenannten „Bilderberger“ treffen sich an streng abgeschotteten, geheimen Orten um ihre verrückten Pläne zu schmieden. In Zeiten des Internets gelangen immer mehr Informationen an die Öffentlichkeit und so bildet sich eine Wiederstandgruppe, mit dem vielversprechenden Namen „Die Weiße Rose“. Sie möchte den wahnsinnigen Plänen Einhalt gebieten. Die Hauptprotagonistin Svetlana besticht durch Mut und Unerschrockenheit, aber auch mit einer gewissen Portion Naivität, oder vielleicht auch nur jugendlichen Leichtsinn. Gerade dieser Leichtsinn hilft der weißen Rose aus so mancher misslichen Lage. Einen großen Pluspunkt hat Martin de Wolf verdient, weil er es schafft einen spannenden, packenden Thriller zu schreiben, der ganz ohne die oft seichte Liebesgeschichte am Rande auskommt. Ich weiß nicht ob es an den viel zu kalten Temperaturen für Ende Mai liegt oder an den Ungeheuerlichkeiten, die man in den Buch zu lesen bekommt, dennoch hatte ich stellenweise richtig Gänsehaut. Wie viel an der Geschichte Realität ist und was bereits Fiktion bzw. künstlerische Freiheit ist, verrät der Autor nicht. Dennoch ruft er seine Leser bereits im Vorwort auf doch einfach selber Recherchen anzustellen. In Thrillern kann es mir persönlich nie blutig genug sein. Deshalb war ich selbst ein bisschen überrascht, dass mich ein Polit-Thriller mit so schrecklich wenig Blut dennoch in seinen Bann zog und ich das Buch am liebsten in einem durchgelesen hätte. Auch den Schreibstil des Autors möchte ich positiv erwähnen. Es werden sehr viele wörtliche Reden verwendet, die mir das Gefühl gaben mitten unter den Protagonisten zu stehen. Gerade in letzter Zeit habe ich einige Bücher gelesen, die durch viele oberflächige, direkte Reden flach und stumpf wurden. Martin de Wolf zeigt vor wie man so was richtig macht. Nach all den lobenden Worten bleibt die große Frage wieso es dann nur 4 Sterne gibt. Einen Stern muss ich leider abziehen, da mir die eine oder andere Stelle nicht hundertprozentig durchdacht schien und mich etwas verwirrt zurückgelassen hat. Außerdem geben die Protagonisten teilweise ziemlich freizügig ihre schwer erarbeiteten und geheimen Informationen weiter. Dies schien mir doch etwas zu leichtfertig. Fazit: Martin de Wolf hat es geschafft mit „Das 500 Millionen Komplett“ einen Thriller zu schreiben, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. So befindet man sich nach dem Lesen in der Zwickmühle den Wahrheitsgehalt zu ermitteln oder einfach nicht zu viel darüber nachzudenken und mit Hilfe einer der „qualitativen“ Fernsehsendungen seinem Hirn eine lange Auszeit zu gönnen.

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