Martina André

 4.1 Sterne bei 494 Bewertungen
Autorin von Die Teufelshure, Das Rätsel der Templer und weiteren Büchern.
Martina André

Lebenslauf von Martina André

Martina André, Jahrgang 1961, lebt mir ihrer Familie bei Koblenz und Edinburgh/Schottland. Mit ihrem Debütroman "Die Gegenpäpstin" landete André gleich auf der Bestsellerliste. Ihr aktueller Roman "Das Schicksal der Templer" erscheint im Herbst 2015 bei Rütten & Loening.

Alle Bücher von Martina André

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Die Teufelshure

Die Teufelshure

 (101)
Erschienen am 29.08.2011
Das Rätsel der Templer

Das Rätsel der Templer

 (84)
Erschienen am 20.01.2009
Die Gegenpäpstin

Die Gegenpäpstin

 (70)
Erschienen am 18.04.2007
Die Rückkehr der Templer

Die Rückkehr der Templer

 (40)
Erschienen am 19.08.2013
Schamanenfeuer

Schamanenfeuer

 (31)
Erschienen am 26.07.2010
Das Geheimnis des Templers

Das Geheimnis des Templers

 (26)
Erschienen am 11.11.2013
Flamme von Jamaika

Flamme von Jamaika

 (20)
Erschienen am 01.03.2013
Das Schicksal der Templer

Das Schicksal der Templer

 (13)
Erschienen am 11.04.2017

Interview mit Martina André

10 Fragen an Martina André

1) Wie bist du zum Schreiben gekommen und wie hat dich deine Arbeit als Schriftstellerin mit der Zeit verändert?

Die Antwort möchte ich teilen – Wie bist du zum Schreiben gekommen: Ich hab schon immer gerne geschrieben – es nach der Schulzeit aber aus verschiedenen Gründen aufgegeben. Dann sind mir Weihnachten 2001 zufällig die Highlandergeschichten von Diana Gabaldon in die Hände gefallen. Ich war sofort von deren Schreibstil fasziniert (er ist ziemlich einzigartig – sehr real) und weil ich verstehen wollte, warum diese Art zu schreiben so anders ist und auf mich so besonders wirkt, habe ich mich erneut mit dem Schreiben als solches beschäftigt und nebenbei selbst ein bisschen herumexperimentiert. Das Ergebnis war „Das Rätsel der Templer“, welches auf einer tatsächlich existierenden Zeitreise-Legende des Zisterzienserordens basiert (die mich bereits in der 3. Schulklasse fasziniert hat – also lange vor Gabaldon und Co. …). Helga Glaesener - eine erfolgreiche deutsche Autorin historischer Romane hat mir freundlicherweise einige Recherchefragen beantwortet und mir ganz nebenbei die Adresse ihres Agenten in Hamburg gegeben. Von dort aus wurde ich sogleich an einen Publikumsverlag vermittelt und habe bis jetzt fünf Bücher veröffentlicht. Wie hat dich deine Arbeit als Schriftstellerin mit der Zeit verändert? Ich sage immer, es ist ein bisschen wie die „Büchse der Pandora“. Einmal geöffnet, bekommt man sie nicht wieder zu und muss sehen, wie man mit den Geistern, die man rief umgeht. Seit ich professionell schreibe schaue ich überall genauer hin und habe kaum noch Zeit für andere Hobbys. Vor meiner Zeit als Autorin hatte ich noch die Muße meine Gartenzwerge anzumalen (ich liebe es) oder hab einfach nur mal vorm Fernseher „abgehangen“. Heute dreht sich alles in meiner Freizeit ums Schreiben. Wenn ich nicht an einem neuen Projekt arbeite, kümmere ich mich um geschäftliches oder beantworte Fan-Anfragen. Das ist alles wunderbar und ich möchte es nicht missen – aber es gibt auch Zeiten, da wünsche ich mich in mein ganz normales, früheres Leben zurück – als mich der Schreibvirus noch nicht so gnadenlos gepackt hatte und Amazon Rezensionen, iTunes Rankinglisten und der „Gefällt mir“ Button auf Facebook für mich „böhmische Dörfer“ waren.

2) Welche Vorteile bietet das Internet für dich und wie nutzt du hier den Kontakt zum Leser, wie z.B. in einer Literaturcommunity wie LovelyBooks.de?

Ein großer Vorteil der Online-Plattformen ist, dass einem der direkte Kontakt zum Leser bzw. Leserin ermöglicht wird. Es gibt für mich kaum etwas schöneres, als direkt zu erfahren, wie die Figuren eines Buches auf den Leser wirken und zu sehen wie und ob er/sie in die Geschichte eintauchen kann. Wenn ein Buch früher erfolgreich war, lebten die Autoren für den Leser (und umgekehrt) wie auf „fernen Planeten“. Ich erinnere mich noch gut an die Villa von Herrn Konsalik, die im Siebengebirge von einem riesigen Park umgeben ganz in der Nähe des Hauses meiner Großeltern stand. Als Kind hat mich beeindruckt, wie ehrfürchtig die übrige Dorfbevölkerung von ihm sprach … und wahrscheinlich wäre keiner auf die Idee gekommen, ihn zu besuchen oder anzurufen, um ihn persönlich auf seine Bücher anzusprechen. Ein solcher Autor erfuhr höchstens durch Literaturkritiker, ob und wem seine Werke gefielen. Oder Briefpost, die ihm der Verlag ins Haus steuerte und dessen Beantwortung ewig viel Zeit in Anspruch nahm und zudem zusätzliche Portogebühren erforderte. Da haben wir Autoren von heute es in jedem Fall besser. Heute funktioniert der Kontakt untereinander via Blogkommentar, eMail und Foren ganz fix und unkompliziert. Durch die verschiedenen Online-Leserunden habe ich viele nette Menschen kennengelernt, von denen ich sonst gar nicht wüsste, dass es sie gibt. Manchmal entstehen daraus auch richtige Freundschaften. Und nicht selten stelle ich fest, dass Leser, die meine Bücher lieben, mir auch charakterlich ähnlich sind.

3) Welche Bücher/Autoren liest du selbst gern und wo findest bzw. suchst du Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Ich lese gerne Autoren, die authentische Figuren und Szenen erschaffen – wie gesagt – Diana Gabaldon ist ein ganz großes Vorbild. Aber auch Ken Follett ist einer meiner Lieblingsautoren, weil seine Figuren mitunter auf eine banale Weise emotional reagieren, was für mich eine ehrliche Welt abbildet – keine Pseudohelden, die niemals weinen. Sehr überzeugt hat mich auch Nele Neuhaus mit ihrem Buch „Unter Haien“ – beim Lesen hab ich dauernd nur gedacht – Wahnsinn – wie kann jemand so „griffig“ – sprich bildhaft und abwechslungsreich schreiben können. Und – ich geb‘s zu - Suzanne Brockmanns US. Navy Seals finde ich äußerst unterhaltsam ( ebenfalls sehr realistisch geschrieben – wie ich zufällig weiß …) – ich hab sie alle gelesen…

4) Von welchem Autor würdest du dir gern mal ein Vorwort für eines deiner Bücher wünschen und warum?

Och – da hab ich noch nie drüber nachgedacht. Vielleicht wäre mir ein Vorwort meiner Leser viel lieber – indem sie beschreiben, was ihnen an meinen Storys gefällt – warum sie vom „ins Bett gehen“ – oder „aus dem Auto austeigen“ abgehalten wurden, wie sie manchmal in Rezensionen schreiben, wenn sie meine Bücher gelesen oder gehört haben. In meinem neuen Buch „Die Rückkehr der Templer“ hab ich ein Nachwort von Tobias Daniel Wabbel „spendiert“ bekommen http://www.tobiasdanielwabbel.com/ - und bin ehrlich gesagt stolz wie Bolle, weil er schon Anthologien mit Texten des Papstes veröffentlicht hat und sich wirklich mit dem Thema „Templerorden“ auskennt.

5) Man wird als Schriftsteller schnell in Schubladen gesteckt. Würdest du gerne mal das Genre wechseln und deine Leser mit einer völlig neuen Seite überraschen?

Ich gehöre wohl zu den wenigen deutschen Autorinnen, die bisher immer ALLES in eine Story packen durften – wofür ich dem Aufbau-Verlag und meinem Lektor sehr dankbar bin. Also - History, Mystery, Science-Fiction, Lovestory, Action und ein Schreibstil, der bunt gemischt ist wie die Genres selbst. Obwohl ich mir bewusst darüber bin, dass ich mit reinen Genregeschichten vielleicht noch mehr Erfolg hätte (weil die Buchhändler endlich wüssten auf welchen Tisch oder in welches Regal sie mich stellen könnten) – vielleicht ist aber auch gerade das Gegenteil der Fall. Den eMails, die ich regelmäßig bekomme, entnehme ich immer, dass meine LeserInnen/HörerInnen gerade diesen Mix besonders lieben – und das bringt mich zu der Überzeugung, dass das ganze Schubladendenken irgendwie unpraktisch ist, weil es möglicherweise die eine oder andere spannende Geschichten verhindert. Was mich aber nicht davon abhält, demnächst mal eine spannende, rein historische Lovestory zu schreiben. Die Idee dazu ist schon geboren und es sieht danach aus, dass sie nächstes Jahr als Buch realisiert werden könnte - mehr möchte ich dazu aber jetzt noch nicht verraten.

6) Wo holst du dir die Ideen und Inspiration für deine Bücher?

Vieles kommt aus meinem privaten Umfeld oder entspringt meinem persönlichen Interesse. „Das Rätsel der Templer“ gründete auf besagter Klosterlegende in meinem Heimatort und meiner Liebe zu Frankreich und zur Eifel. „Die Teufelshure“ war meiner Liebe zu Schottland geschuldet – ich bin dort recht oft, weil wir gute Freunde dort haben und unser Sohn dort studiert. „Schamanenfeuer“ ist entstanden, weil mich die Hintergründe zur Katastrophe von Tunguska schon immer interessiert haben und ich praktischerweise mit einer russischen Historikerin befreundet bin, die mich bei der Recherche sehr unterstützt hat. „Die Gegenpäpstin“ war sozusagen ein Auftragswerk, das ich jedoch voller Überzeugung geschrieben habe – trotzdem musste ich mir die kirchlichen Hintergründe richtig hart erarbeiten. Wobei ich während des Schreibens überraschend viel (himmlische) Unterstützung erhalten habe. Außerdem reise ich gerne nach Israel – ich liebe Land und Leute und den Hauch der Geschichte, der einem dort aus jedem Winkel entgegen weht und das kam mir beim Schreiben natürlich sehr entgegen. „Die Rückkehr der Templer“ hat mir aus gleichem Grund sehr viel Spaß gemacht. Ich war schon öfters in Jerusalem und liebe diese Stadt. Sie hat eine unglaubliche Aura und die Vorstellung, wieviele verschiedene Menschen im Laufe der Jahrtausende dort schon gelebt, geliebt und gelitten haben, fasziniert mich ebenso, wie die alten Gebäude und die vielen verschiedenen Kulturen, die dort bis heute zusammenkommen.

8) Gibt es eine lustige Anekdote aus deinem Schriftstellerleben, die du uns erzählen möchtest?

Meine Schwiegermutter sah mich fast entsetzt an, als ich sie mit Stolz im Blick mit meinem ersten veröffentlichten Werk überraschte (Die Gegenpäpstin). Ihre erste Reaktion war: „Da kennt man sich 25 Jahre und dann so was!“ Wobei sie als gute, Katholikin wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt weniger den Inhalt des Buches meinte (den kannte sie ja noch nicht) sondern eher die Tatsache, dass ich plötzlich nicht mehr in ihre Vorstellung von einer braven Ehefrau/Mutter und Beamtin passte, sondern mich mit so etwas undurchsichtigem wie Bücher schreiben beschäftigte. Inzwischen ist sie aber ein überzeugter Fan meiner Storys und freut sich mit mir, wenn ich eine neue Geschichte beendet habe. Lustig war auch, als wir kürzlich den Trailer für mein neues Templerbuch in der Eifel gedreht haben und unser „Hobbytempler“ mit seinem weißen Quarterhorse Wallach „Tex Thunder“ zum Xten Mal durch den Buchenwald galoppieren musste, um eine noch bessere Video-Einstellung hinzubekommen. Plötzlich tauchte zwischen Bäumen und Burgruine eine Kindergartengruppe mit Eltern auf, die an einem Samstagvormittag in der Umgebung der alten Burg Ritter und Burgfräulein spielen wollten. Unsere Kameraleute hatten sie glatt übersehen und waren erst erschrocken und dann völlig verzückt, als plötzlich wie aus dem Nichts hinter den Büschen ein echter Templer samt Pferd, Helm und Waffen hervorgestürmt kam…

7) Wie und wann schreibst du normalerweise, kannst du dabei diszipliniert vorgehen oder wartest du, bis dich in einer schlaflosen Nacht die Muse küsst?

Beides. Ich hatte während meiner Schreibphasen unzählige schlaflose Nächte, in denen ich nicht aufhören konnte zu schreiben, weil mich die Muse regelrecht abgeknutscht hat *lach* … Aber ich liebe es genauso, diszipliniert zu überarbeiten und zu korrigieren – manchmal macht das sogar noch ein kleines bisschen mehr Spaß. Ich glaub, ich hab zwei Seelen in meiner Brust – eine wilde kreative – und eine perfektionistische, disziplinierte. Beim Schreiben kann ich beides ausleben und dass ist das tolle daran.

10) Du schreibst historische Romane: doch welche Zeit in der Vergangenheit wäre es, in die du gern selbst einmal zurück reisen würdest? Oder bist du doch neugieriger auf die Zukunft?

Ich bin da wie meine Bücher – nicht einzuordnen. Ich würde weiß Gott was drum geben, wenn ich eine Zeitreisemaschine besäße. Als erstes würde ich zu den Kreuzrittern reisen (aber vielleicht nicht unbedingt nach Jerusalem – sondern eher nach Akko vor 1291) – damals war kulturell viel los in dieser Stadt – die haben nicht nur gebetet und gekämpft, sondern auch viel gefeiert. Dann würde ich mir die Zeit in Schottland Anfang des 18. Jahrhunderts anschauen wollen – also nicht „Jamie Fraser“ sondern eher „Rob Roy“. UND die Lebensweise der Germanen im Westerwald zur Zeit der römischen Besatzung von Koblenz (hinter dem Limes lebten damals die wilden Chatten aus denen später die noch wilderen Hessen wurden *lach*). Vielleicht würde ich aber auch erst mal in die Zeit vor dem ersten Weltkrieg reisen und gucken was meine Uroma damals so alles in ihrem winzigen Häuschen „mit Plumpsklo neben der Scheune“ angestellt hat (das heute in einem Museumsdorf steht)… Von dort aus würde ich ins Jahr 2100 reisen und mir anschauen, ob wir das mit der Klimakatastrophe und der Weltwirtschaftskrise tatsächlich in den Griff bekommen haben – oder ob wirklich alles so schief gelaufen ist, wie in meinem aktuellen Buch. Aber eins wäre unbedingte Voraussetzung: Das ich bei all diesen Unternehmungen absolut unsichtbar bliebe und mir keine Pest und keine Pocken einfangen könnte, geschweige denn Gefahr liefe, als Hexe verbrannt zu werden oder versehentlich auf irgendeiner Guillotine zu landen. Das überlass ich lieber meinen Heldinnen und Helden im Buch (die im Gegensatz zu mir ziemlich mutig sind… wie ich gerade bemerke).

9) Welche Wünsche hast du in Bezug auf deine Bücher und deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Ich wünsche mir schlicht und ergreifend, dass es immer wieder Leser und Leserinnen geben wird, die ich mit meinen Storys begeistern kann. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.

Neue Rezensionen zu Martina André

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Hellena92s avatar

Rezension zu "Das Rätsel der Templer" von Martina André

Interessante Idee
Hellena92vor 4 Monaten

In diesem mystischen Hörbuch von Martina André, welches das erste einer Reihe ist, geht es um eines der größten Geheimnisse des Mittelalters. Vom Jahre 1156 bis ins Jahre 2004 verfolgt der Hörer die geistlichen Templer. Es beginnt mit dem Großmeister der Templer, welcher einen geheimnisvollen Gegenstand aus Jerusalem nach Frankreich schmuggelt. Das Artefakt, welches er bei sich trägt, führt dazu, dass dieser unermesslichen Reichtum erlangt. Eine Reise zwischen Raum und Zeit beginnt.

150 Jahre später soll Gero von Breydenbach, ein junger Templer aus Trier und sein Gefolge die deutschen Ordensbrüder vor der Verfolgung des französischen Königs warnen. Doch auf einmal findet er sich im 21. Jahrhundert wieder. Hier kann er seine Brüder nicht warnen. Eine mystische Reise beginnt.


Dieser mystische Roman wird von Sigfried Knecht gesprochen, der seinen Job ganz gut macht. Ich konnte ihm gut lauschen und er liest sehr ruhig, betont gut. Die Geschichte an sich war mitreißend, aber irgendwann war es mir einfach zu lang. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte etwas mehr komprimiert wird, dann hätte die Spannung aufrecht erhalten werden können. Ich denke alles in allem kann man dieses Hörbuch gut hören. Es ist spannend und interessant und mal was anderes

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misswinniepoohs avatar

Rezension zu "Totentanz" von Martina André

Eine Liebe, die die Jahrhunderte überwindet
misswinniepoohvor 2 Jahren

Mafiabosses Don Salvatore Leonardo, lebt seit ihrer Scheidung von Silvio ebenfalls ein millionenschwerer Baumagnat aus einer Mafiafamilie in ständiger Angst, das er um an das Vermögen ihres Vaters zu kommen, das ihre gemeinsame Tochter Luisa erben wird, entweder sie entführen lässt oder Gabriella tötet.


Um dies zu verhindern hat Gabriella Luisa bei einer Freundin in den schottischen Highlands versteckt. Just auf dem Weg zurück nach Florenz wird ein Attentat auf Gabriella verübt und ihr Wagen versinkt in den Fluten des eisigen Flusses. Doch plötzlich taucht neben dem Wagen ein unbekannter Mann auf, der sie befreit.

Als sie im Krankenhaus erwacht, sitzt dieser attraktiver Mann mit den dämonischen dunklen Augen auf der Fensterbank, und eröffnet ihr, das sie im Koma liege und jetzt in einer Zwischenwelt schwebe, doch um in die Gegenwart zurück zukommen, braucht Gabriella die Hilfe dieses dämonisch aussehenden Mannes.

Doch kann Gabriella Damian wie er sich ihr vorstellt auch Vertrauen? Den ständig erzählt er ihr das sie sich schon aus einem früheren Leben 500 Jahre zuvor kennen.


Wie Gabriellas Gegenwart und ihr früheres gemeinsames Leben mit Damian schicksalshaft verwoben ist, ahnt sie bisher noch nicht. So beginnt ihre gemeinsame Reise über die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart hinweg.



In zwei Handlungssträngen die sowohl in der Gegenwart als auch im Jahre 1476 spielt, entwirft die Autorin im bildreichem Erzählstil ein Panorama italienischer Geschichte zur Zeit der Medicis und der Pazzi Verschwörung in einer überwältigenden Fülle.

Ein atemberaubendes Szenario wieder einmal exzellent von der Autorin recherchiert und mit einer Handlung verwebt die packender nicht sein könnte.

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Katzenpersonal_Kleeblatts avatar

Rezension zu "Die Rückkehr der Templer" von Martina André

In der Vergangenheit die Zukunft retten
Katzenpersonal_Kleeblattvor 2 Jahren

Gero von Breydenbach und seine Kameraden leben nun schon seit 1 Jahr mit ihren Frauen gemeinsam im Jahr 2005. Sie sind jedoch nicht frei, sondern leben auf einer amerikanischen Militärbasis in der Eifel, wo sie mehr oder weniger unter Verschluss gehalten werden. Die NSA führt noch immer Versuche mit den Templern durch.
Als Wissenschaftlern bekannt wird, dass sich 2 Frauen aus der Zukunft im Jahr 1153 in Jerusalem befinden, wollen sie die Templer hinterherschicken, um die beiden Frauen zurückzuholen. Die Frauen kommen aus einer Zukunft, die sich von der heutigen Welt drastisch unterscheidet. Es wird einen Krieg geben, der das Weltgefüge, wie man es kennt, verändern wird. Das muss unbedingt verhindert werden...

Die Templer versuchen vor ihren Frauen zu verheimlichen, was ihr Auftrag sein wird und wohin es sie verschlagen soll. Hannah, Geros Frau, kann das so nicht auf sich beruhen lassen und es gelingt ihr auch, in Erfahrung zu bringen, zu welch einem Himmelfahrtskommando ihre Männer ausersehen wurden. Kurzerhand versucht sie gemeinsam mit den anderen Frauen der Templer ihren Männern zu folgen. Auch sie landen, getrennt von ihren Männern, im Jahr 1153.

Die Reihe um die Templer Gero von Breydenbach und seinen Kameraden geht in die 3. Runde.
Dieser Band spielt auf 3 Zeitebenen, die Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft betreffen.

Die Welt im Jahre 2151 hat sich verändert, zum Negativen. Der eigene Wille der Menschen wird unterdrückt. Rebellengruppen haben sich gebildet. Eine davon ist die um den Rebellenführer Lion. Dieser schickt die beiden Schwestern Rona und Lyn sowie deren Bruder mit einem Timeserver zurück ins 12. Jh. Dort sollen sie den Grundstein für eine Änderung der Entwicklung legen. 

Die Autorin Martina André erzählt abwechselnd die Erlebnisse der Schwestern Rona und Lyn, von Gero und seinen Templerbrüdern sowie die der Frauen der Templer.
Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr von den Ereignissen erzählen, um den Lesern nicht die Spannung zu nehmen.

Spannung ist dem Leser jedoch garantiert. 
Wer die Vorgänger gelesen hat, kommt auch um diesen Band nicht herum.
Martina André nimmt den Leser an die Hand und geleitet ihn in das 12. Jh. nach Jerusalem. Die genaue Recherche der Autorin macht es dem Leser leicht, sich in der Zeit zurechtzufinden.
Viele der genannten Personen haben tatsächlich gelebt und finden auch in diesem Buch ihren Platz.

Man findet Spannung, Liebe, Krieg, Verrat, Hoffnung, Glauben, Zeitreisen, Fantasy und vieles mehr in diesem Mammutwerk vor. Zu keiner Zeit jedoch hat man das Gefühl, dass es langweilig wird, dafür ist einfach zu viel Bewegung in der Geschichte.
Die Protagonisten, die man bereits aus den Vorbänden kennt, finden auch hier wieder ihren Platz und werden mit weiteren Protagonisten ergänzt.

Lange Zeit laufen die einzelnen Stränge parallel, zum Ende jedoch sind bilden sie eine Einheit und runden die ganze Story ab.

Mir hat es wieder viel Spaß gemacht, Gero und Hannah sowie all die anderen Protagonisten zu begleiten.
Es ist nicht nur eine spannende und emotionale Reise in die Vergangenheit, sondern auch eine Geschichtslektion für den Leser. 
Martina André ist es wieder einmal gelungen, mich ans Buch zu fesseln und nicht mehr loszulassen. Wunderbar geschrieben und recherchiert, da kann man gar nicht anders, als sich im Buch fallenzulassen und gemeinsam mit den Protagonisten auf die Reise zu gehen.

Ich spreche dafür eine klare Leseempfehlung aus.

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Gespräche aus der Community

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cayliths avatar
Auf euch wartet eine rasante Zeitreisegeschichte vom Jahr 2150 bis ins 12. Jahrhundert. Am 10.Oktober erschien Martina Andrés neuer Roman „Die Rückkehr der Templer“ bei Rütten & Loening und wir möchten euch einladen gemeinsam in die Vergangenheit zu reisen. Die Autorin wird ebenfalls an der Leserunde teilnehmen und eure Fragen beantworten. Worum es geht? Hannah Schreyber hat den Templer Gero von Breydenbach geheiratet, nachdem es ihn und seine Kameraden mittels eines Timeservers aus dem Jahr 1307 in die Gegenwart verschlagen hat. Doch den beiden ist keine Ruhe gegönnt. Wissenschaftler finden heraus, dass der geheimnisvolle Server Hinweise enthält, die den bevorstehenden Untergang der westlichen Welt und den Umsturz in eine vernichtende Diktatur prophezeien. Die einzigen, die über den Ablauf der Katastrophe genaue Informationen besitzen, sind zwei junge Frauen, die im Jerusalem des Jahres 1153 festsitzen. Gero und seine Templer sollen durch die Zeit reisen, um die Frauen zu retten – und herauszufinden, wie man die Apokalypse verhindern kann. Ein Himmelfahrtskommando: Von Beginn an geht alles schief. Kaum angekommen, werden Gero und seine Ordensbrüder in heftige Kämpfe zwischen Templern und feindlichen Sarazenen verwickelt. Martina André zeigt die Templer in einem ganz neuen Licht. Ein hochspannender Roman mit einer einzigartigen Verbindung von Historie und Mystery. Egal ob Leser der phantastischen Literatur, historischer Romane oder Thriller. In diesem Roman ist für jeden etwas dabei. Den Trailer zum Roman findet ihr hier: http://www.martina-andre.com/Homepage_Martina_Andre/Templer_2.html Ihr möchtet eines von 10 signierten Exemplaren gewinnen und euch damit zusammen mit anderen Lesern und der Autorin über diesen mitreißenden Roman austauschen? Dann schreibt hier bis einschließlich 01.11.2011 was euch an historischen Romanen besonders fasziniert & wieso ihr unbedingt bei dieser Leserunde dabei sein möchtet. Wir wünschen euch ein packendes Lesevergnügen! ***************************************************************** Die Teilnehmer der Leserunde stehen fest: mabuerele Hikari Herr_Buecherwurm Penelope1 FiniWini DarkReader Nidhoegg PMelittaM Albel_Nox Leela
Zur Leserunde
Caledonia03s avatar
habe gestern beim stöbern in einer buchhandlng das buch von martina andrè "die teufelshure" in der hand gehabt! ich bin ein unheimlicher fan von historischen romanen über großbritannien und schottland im allgemeinen! hat jemand dieses buch schon gelesen? wenn ja - empfehlenswert? danke schon mal vorab für eure antworten... :)
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