Martina André Die Gegenpäpstin

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Inhaltsangabe zu „Die Gegenpäpstin“ von Martina André

Eine Frau soll auf den Heiligen Stuhl Die Archäologin Sarah Rosenthal stößt in Israel auf eine alte Grabstätte und geheimnisvolle Pergamente. Anscheinend hat sie das Grab Maria Magdalenas entdeckt. Wie bei jedem Fund üblich, muß Sarah selbst eine DNA-Probe abgeben. Dabei kommt eine weitere Sensation ans Tageslicht: Sarah ist eine Nachfahrin Marias. Plötzlich gerät sie in das Visier einer skrupellosen Sekte, die mit ihrer Hilfe plant, den Papst aus Rom zu vertreiben. Packend, brisant und hintergründig: ein Religionsthriller der besonderen Art.

ich mag den Schreibstil dieser Autorin, gelesen habe ich es schon vor ewigkeiten, im Moment höre ich es

— jucele
jucele

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    Die Gegenpäpstin
    P_Gandalf

    P_Gandalf

    16. August 2016 um 20:14

    Kommt nicht an das zuvor gelesene Buch"Das Rätsel der Templer" heran. Die Idee hinter der Story gefällt mir gut. Der Wechsel zwischen dem 21. Jahrhundert und in die Zeit von Maria Magdalena ist gelungen. Aber...in diesem Roman hat sich die Autorin zu viel vorgenommen. Insbesondere Frau von Brest kommt als Charakter sehr flach daher. Die Zufälle - junger deutscher Archäologe zufällig in Israel, kennt zufällig Frau von Brest und die ist zufällig steinreich, Vorsteherin der Beginen und engagierte Feministin - lassen die Story verflachen und konstruiert wirken.

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  • Rezension zu "Die Gegenpäpstin" von Martina André

    Die Gegenpäpstin
    Friedhelm

    Friedhelm

    20. March 2012 um 11:21

    Histotisch spannend aufbereitet und geschrieben. Die Geschichte spielt in der Vergangenheit sowohl auch in der Gegenwart.
    ... und das noch mit einem Happy End.

  • Rezension zu "Die Gegenpäpstin" von Martina André

    Die Gegenpäpstin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. November 2011 um 23:38

    Es ist selten, das ich ein Erstlingswerk erst nach der Rezension des zweiten Romanes eines Autors bzw. – hier – einer Autorin schreibe. In diesem Falle hole ich aber nur etwas nach, was ich sowieso seit Ende letzten Jahres auf die viel zu lange Bank geschoben habe, denn schliesslich hat mir dieses Buch die letzten Tage im Dezember 2007 versüsst und nur durch Zufall bin ich im Rahmen meiner Weihnachtseinkäufe auf das Erstlingswerk von Martina André gestossen. Zugegeben, als Leser mit Hang zu theologischen Themen zog mich natürlich erst einmal der beschriebene Inhalt dieses Buches an, auch wenn die Autorin mir zunächst völlig unbekannt war – das tat aber dem obligatorischen Kaufzwang bei Büchern dieses Genres keinen Abbruch und was folgte, war die pure Begeisterung! Auch wenn das Thema “weiblicher Apostel” jedem Erzkatholiken das kalte Grauen beschert, ist dieses Thema doch die zentrale Hypothese des Buches. Treffend erzählt aus Sicht von Maria Magdalena nach der Kreuzigung Christi und – abwechselnd – aus Sicht der Protagonisten in der Gegenwart zieht “Die Gegenpäpstin” den Leser von der ersten Seite her direkt in ihren Bann. Wer zunächst denkt, die Archäologie herrscht vor, wird schnell eines Besseren belehrt, da die zentralen religiösen Aspekte des Buches ebenso rasch die Oberhand gewinnen wie die quasi erzwungene Reise, auf die die Autorin die Gedanken des Lesers schickt – hier seien nur die Themen “Judentum”, “Götzenanbetung”, “Beginenorden” oder die Diskrepanz der eigenen Person, treffend durch das moralische Dilemma in Persona von Pater McFadden, eines irischen Priesters mit einer brutalen Vergangenheit, genannt. Ein Priester, dessen früheres Leben in krasser Diskrepanz zum Kirchenamt steht, ein Professor, der sich mit den falschen Leuten einlässt oder eine liebenswerte Protagonistin, die zwar aus Israel stammt, aber nichts mit der jüdischen Religion (anders als ihr Vater, ein ultraorthodoxer Rabbi!) zu tun und – ganz im Gegenteil – noch die verrufene Position einer Archäologin inne hat sind die Ingredienzien, durch die Martina André – und ebenso “Die Gegenpäpstin” – zu überzeugen weiss. Die Handlungsstränge erstrecken sich unter anderem von Israel in der Vergangenheit und Gegenwart über das Bergische Land bzw. Köln bis hin nach Rom und lassen nahezu keine Verschnaufpause zu, da die Autorin permanent eine Spannung des sprichwörtlichen roten Fadens aufrecht erhält. Martina André schreibt präzise und fesselnd, ohne die Handlung durch leere Aspekte unnötig auszubremsen – eine Retardation im eigentlichen Sinne gibt es nicht, die Autorin fesselt den geneigten Leser von Anfang an und schafft eine Integration, die für ein Erstlingswerk gar meisterhaft anmutet – das gilt übrigens auch für die getätigte Recherchearbeit! Eins sei potentiellen Lesern jedoch von Anfang an gesagt : Die nötige Objektivität, sich auch einen weiblichen Apostel oder eben mehr vorstellen zu können, sei vorausgesetzt, um “Die Gegenpäpstin” fair beurteilen zu können. Ist dieser Grundaspekt nicht gegeben bzw. der eigene Horizont nicht für etwaige neue Erkenntnisse geöffnet, sollte um dieses zweifellos grandiose Werk ein grosser Bogen gemacht werden, denn nichts verdient dieses Buch weniger als eine subjektive Meinung aus Sicht eines vom Inhalt enttäuschten Menschen! Ich für meinen Teil glaube (und weiss), das wir von dieser Autorin aus dem Westerwald noch viel, viel Gutes lesen werden und ich freue mich einfach darauf!

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  • Rezension zu "Die Gegenpäpstin" von Martina André

    Die Gegenpäpstin
    nirak03

    nirak03

    08. October 2011 um 08:45

    „Die Gegenpäpstin“ ist meiner zweiter Roman, denn ich von Martina Andre gelesen habe. Ich hatte keinerlei Vorstellung von dem was mich erwarten würde. Ich habe vor kurzem „Das Rätsel der Templer“ gelesen, weil in ein paar Wochen der zweite Band erscheint und mir nahe gelegt wurde, lies erstmal den ersten Teil, um dann die Zeit zu überbrücken dachte ich mir, lies noch ein Buch von Fr. Andre. Also hab ich zu „die Gegenpäpstin“ gegriffen. In „Die Gegenpäpstin“ erzählt Fr. Andre von Sarah Rosenthal einer Jüdischen Archäologin, die das Grab von Maria von Magdala findet. Sie will nun die Pergamente auswerten und Übersetzten, die dem Grab beilagen. Andere Organisationen wollen diesen Fund allerdings für sich selbst nutzen und so gerät Sarah zwischen die Fronten. Es kommt zu Entführungen, diversen Anschlägen und auch Mord. Es beginnt eine Jagd auf die Skelette und auf Sarah. Dieser Teil ist Thriller pur. In einem zweiten Erzählstrang erzählt die Autorin ein wenig über Maria von Magdala im Jahre 62n.Ch. Sie gibt einen kleinen Einblick in das Leben dieser Frau die an der Seite von Jesus Christus gestanden hat, wenn auch im Rückblick, denn im Jahre 62 n. Ch. Ist Maria eine alte Frau. Mir hat dieser Teil besonders gut gefallen. In dem Fr. Andre in ihren Kapitel immer ein wenig hin und her wechselte, nahm sie der Geschichte ein bisschen den Schwung raus. Die Teile um Maria sind ruhiger und besinnlicher geschrieben, während die Szenen um Sarah sehr Temporeich sind. Mir hat diese Art sehr gut gefallen und für mich hat sich die Spannung dadurch nur noch mehr gesteigert. Was mir wirklich gut gefallen hat, war die Darstellung der Frauen bezw. Ihr Verhältnis zur katholischen Kirche. Auch wenn wir bereits 2000 Jahre nach Christus leben und doch eigentlich die Gleichberechtigung der Frau haben sollten, ist dies leider nicht überall der Fall. Vor allem nicht in der Kirchenpolitik. Auch wenn die Gegenpäpstin (ein etwas fragwürdiger Titel übrigens) nur ein Roman und reine Fiktion ist, regt er doch dazu an, mal über die Stellung der Frau in unserer Zeit nachzudenken und sich vielleicht auch mal zu fragen, wie war es denn nun wirklich zur Zeit Jesus Christus. Ich denke durchaus, dass die Frau an Jesus Seite eine Bedeutung hatte. Natürlich gibt es auch hier eine Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen, die allerdings ziemlich vorhersehbar war, es hat aber trotzdem Spaß gemacht sie zu lesen. Mein Fazit: „Die Gegenpäpstin“ ist ein gut geschriebener, fiktiver Roman, der zum nachdenken anregt. Er ist ein Thriller auf mystischer ebene und erzählt viel Zwischenmenschliches. Ich hatte spannende Lesestunden. Für mich ist „Die Gegenpäpstin“ eine unbedingte Buchempfehlung.

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  • Rezension zu "Die Gegenpäpstin" von Martina André

    Die Gegenpäpstin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. January 2011 um 21:42

    Meine Meinung: Doktor Sarah Rosenthal macht einen bedeutenden Fund, der die Grundfesten der katholischen Kirche erschüttern wird. Sie findet die Skelette der Maria von Magdala und des Bruders von Jesus Christus, Jakob. Doch es gibt eine Sekte, die ebenfalls hinter dem Fund her ist und auch nicht vor Mord zurückschreckt, um die Gebeine in die Hände zu bekommen. Das Cover wirkt düster. der schwarze Hintergrund erinnert an eine alte Steinplatte. Das rote Kreuz sticht hervor und in silberner Schrift ist der Titel dargestellt. Man weiß schon ohne Lesen des Titels, dass es sich um einen Kirchenthriller handelt. Nach "Das Rätsel der Templer", dass ich als Hörbuch gehört hab, hab ich mich nun an meinen zweiten Martina Andrè gewagt und wurde nicht enttäuscht. Hier handelt es sich um Martina's Debutroman, den sie in meinem Augen mit Bravour gemeister hat. Die Schreibweise hat mich sehr gefesselt. Gleich ab der ersten Seite war man mitten im Geschehen. Die Hauptprotagonistin Sarah hab ich gleich ins Herz geschlossen. Sie ist eine sympathische und herzliche Charaktere. Mit ihrem - für mich - zweiten Roman, hat sich die Autorin einen festen Platz in meinem Büchrregal verdient. Fazit: Wunderbare, fesselnde Geschichte, die 5 Sterne verdient hat.

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  • Rezension zu "Die Gegenpäpstin" von Martina André

    Die Gegenpäpstin
    silbereule

    silbereule

    06. December 2010 um 23:56

    Wieder so ein Buch, welches ich nach etwa einem Drittel abgebrochen habe – nicht, weil es langweilig war, im Gegenteil, aber als ich lesen musste, wie die Autorin aus Jesus Christus einen Esoteriker macht und eine Liebesszene zwischen ihm und Maria Magdalena beschreibt, war für mich die Grenze überschritten. – Ich kann echt nicht verstehen, warum immer öfter der Person Jesu Christi auch eine Frau, Sex und daraus entstandene Kinder angehängt werden müssen – offenbar kann und will niemand mehr verstehen, dass da ein Mensch war, der eine Mission hatte, die er aus Gehorsam konsequent durchgezogen hat – Frauen und Sex waren nicht sein Thema. Und wie immer wird die katholische Kirche auch mit dem christlichen Glauben gleichgesetzt, ihre Verfehlungen angeprangert und damit das Christentum im Rundumschlag verteufelt – keinen Hinweis darauf, dass es auch anders geht ( ich empfehle dazu die Literatur von Billy Graham). Ich mag solche schwarz/weiß Malerei nicht. Vor allem frage ich mich, wer was davon hat, Jesus als fehlbaren Menschen hinzustellen – eine Rechtfertigung für Atheismus? Wer nicht an Jesus Christus glaubt, kann das gerne tun – aber er muss auch nicht um jeden Preis versuchen, ihn auf ein Niveau herunter zu ziehen, das seiner nicht würdig ist, so wie das hier im Buch zu lesen ist. Keine andere Religion würde es zulassen, dass ihr Glaubenszentrum - sei es Buddha, Mohammed oder sonst wer – so verrissen wird, wie es hier bei Martina André mit Jesus geschieht…

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  • Rezension zu "Die Gegenpäpstin" von Martina André

    Die Gegenpäpstin
    Buecherfreundin

    Buecherfreundin

    29. September 2010 um 14:33

    Es ist die letzte Ruhestätte Maria Magdalenas und eines jüngeres Bruders Jesu, die Sarah Rosenthal durch Zufall entdeckt. Wie sich bei einem Gen-Test herausstellt ist sie selbst eine direkte Nachfahrin Marias. Als der Transport der Gebeine überfallen wird und einer von Sarahs engsten Freunden ums Leben kommt, gerät sie ins Visier der israelischen Polizei. Sie begibt sich nach Deutschland, im Gepäck die Kopie von Schriftrollen die dem Grab beigelegt waren. Diese zeigen dass Maria Magdalena eine viel bedeutendere Rolle zugeschrieben werden muss als bisher angenommen. Die junge Archäologin ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht wie sehr sich ihr ganzes Leben verändern wird. Denn nicht nur im Vatikan ist man besorgt welche Auswirkungen die neuen Erkenntnisse haben könnten, auch eine geheimnisvolle Sekte ist hinter Sarah her. In einem zweiten Erzählstrang bekommen wir einen Einblick in das Leben Maria Magdalenas. Es sind beides fiktive Geschichten die uns Martina Andre´ erzählt. Sie versteht es gekonnt Vergangenheit und Gegenwart eine Zeit lang nebeneinander herlaufen zu lassen. Man merkt sofort den Zusammenhag und ist nach wenigen Seiten mitten drin im Geschehen. Ein sehr unterhaltsames Buch, mit einer Geschichte die alles bietet. Verrat, Intrigen, Liebe und Leidenschaft. Die Hauptprotagonistin Sarah ist eine junge, dynamische Frau die voller Energie durchs Leben geht. Genau diese Energie zieht den Leser in seinen Bann und treibt die Geschichte voran. Spannung baut sich auf und bleibt durch die geschickten Wendungen der Geschichte erhalten bis zum Ende. Nicht zuletzt der überzeugende Schreibstil der Autorin macht diesen Roman zu einem tollen Leseerlebnis.

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  • Rezension zu "Die Gegenpäpstin" von Martina André

    Die Gegenpäpstin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. June 2010 um 14:01

    Ein spannendes Buch - bis kurz vor dem Ende weiß man nicht, was für Mächte hinter den ganzen Geschehnissen stehen.

  • Rezension zu "Die Gegenpäpstin" von Martina André

    Die Gegenpäpstin
    scarlett-oh

    scarlett-oh

    24. February 2010 um 10:06

    Eine fiktive Story über Maria Magdalena, die auf die Gleichberechtigung der Frauen in der kath. Kirche hinausläuft.
    Die Handlung spielt um 60 n. Chr. und in der Gegenwart. Interessantes Thema gut und spannend umgesetzt. Thriller und hist. Roman in einem!

  • Rezension zu "Die Gegenpäpstin" von Martina André

    Die Gegenpäpstin
    Superzicke89

    Superzicke89

    20. October 2009 um 20:02

    Eine junge israelische Archäologin findet in Israel eher zufällig 2 alte Leichen. Bei einer soll es sich um Maria von Magdala handeln. Es beginnt ein Verwirrspiel bei dem man nicht mehr weiß, wem man trauen kann. In gewissen Kreisen spricht sich schnell herum. Während der Überfühung der sterblichen Überreste von Maria Magdala wird der Convoy überfallen die Leichen gestohlen und ihr Professor entführt. Sie flieht nach Deutschland, doch egal wo sie auftaucht geschehen mysteriöse Dinge. Dies ist ein Auszug aus einem der beiden Handlungsstränge. Ein Erstlingswerk, das mir sehr viel Spaß gemacht hat. Eine tolle Handlung und ein hervorragender Schreibstil zeichnen dieses Buch aus. Die Autorin hat hervorragend recherchiert und beschreibt eine Geschichte die nicht nur überzeugt sondern den Leser auch mitfühlen lässt. Einzig einige Längen sind mir bei dem Werk aufgefallen die man aber angesichts der Qualität des Buches wirklich verschmerzen kann. Wirklich sehr empfehlenswert!!!

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  • Rezension zu "Die Gegenpäpstin" von Martina André

    Die Gegenpäpstin
    Aki

    Aki

    19. September 2009 um 07:49

    das Buch war relativ spannend und liest sich flüssig.
    Die Geschichte an sich ist interessant, zumal mal wieder das Thema aufgegriffen wird, daß Jesus und Maria Magdalena Kinder haben, und diese natürlich auch weitere Nachkommen und Jesus als nicht Heiligen darzustellen und ihm Geschwister zu geben.

  • Rezension zu "Die Gegenpäpstin" von Martina André

    Die Gegenpäpstin
    Bokmask

    Bokmask

    07. August 2009 um 23:00

    Autor: André, Martina Titel: Die Gegenpäpstin Originaltitel: Verlag: Aufbau Verlag Original Verlag: Erschienen: 2007 / 04 Original: Seiten: 457 ISBN-10: 3746623235 ISBN-13: 978-3746623238 Preis: 7,95 € Serie: keine Sammlung: keine [b]Inhaltsangabe:[/b] [quote] Die Archäologin Sarah Rosenthal stößt in Israel auf eine alte Grabstätte und geheimnisvolle Pergamente. Anscheinend hat sie das Grab Maria Magdalenas entdeckt. Wie bei jedem Fund üblich, muß Sarah selbst eine DNA-Probe abgeben. Dabei kommt eine weitere Sensation ans Tageslicht: Sarah ist eine Nachfahrin Marias. Plötzlich gerät sie in das Visier einer skrupellosen Sekte, die mit ihrer Hilfe plant, den Papst aus Rom zu vertreiben. [/quote]Quelle: Klappentext des Buches [b]Meine Meinung[/b] Mit diesem Buch nahm ich nach Das Rätsel der Templer das zweite dieser Autorin in die Hand. Da mich Das Rätsel der Templer regelrecht mitgerissen hatte, war meine Erwartungshaltung sehr hoch. Und ich muss sagen ich wurde in keinster Weise enttäuscht. Martina André hat mit der Gegenpäpstin wieder ein Werk abgeliefert das man am besten an einem Wochenende beginnt zu lesen, den es aus der Hand zu legen bedeutet fast schon Strafe für den Leser. Diese Geschichte war wieder explizit recherchiert. Das Kopfkino stellte sich gleich bei der ersten Seite ein, die Beschreibungen sind so was von plastisch, das man denkt man ist mitten drin. Das Thema der Geschichte, das Auffinden des Grabes von Maria Magdalen und Jacob von Nazareth, ist einfach in meinen Augen genial ausgearbeitet. Und welcher Archäologe träumt nicht davon es wirklich zu finden. Und natürlich werden damit auch bei anders gesinnten die Hebel umgelegt, und diese Leute wollen dann kräftig mitverdienen oder es für ihre Zwecke missbrauchen. Erzählt wird die Geschichte in zwei Strängen parallel, zum einen in der Gegenwart und zum anderen 62 nach Christus. Was sich aber in allen Lagen ergänzt und gar nicht störend wirkt, als der Strang 62 nach Christus zu Ende war empfand ich das etwas traurig. Der Strang der Gegenwart ist super spannend und die Autorin versteht es den Leser zu fesseln so das einem der Atem stockt. Martina André hat sich damit bei mir zur bevorzugten Autorin geschrieben, ich werde garantiert auch die folgenden Bücher lesen, oder wohl besser inhalieren, wenn sie diesen Standart hält. Dieses Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Die Gegenpäpstin" von Martina André

    Die Gegenpäpstin
    haTikva

    haTikva

    10. July 2009 um 23:46

    Die Geschichte ist schön geschrieben. Sie ist an den gewissen Stellen nicht zu blutig, aber auch nicht verharmlost und von Anfang bis Ende spannend. Die verschiedenen Zeiten, Gegenwart und Vergangenheit, die Kapitelweise wechseln, sind klasse gemacht. Die jeweiligen Geschichten, die doch eng miteinander verwoben sind, werden so gut, einzeln, und doch zusammenhängend erzählt. Allerdings bleibt die Vergangenheit im Laufe des Buches weg, so dass sich die Spannung, die sich durch das ganze Buch zog, am Ende ohne Verzögerungen zu einem gigantischen Showdown ins unermessliche steigern konnte. Zum Schluss konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so hat es mich gefesselt. Die Geschichte der Mirjam von Taricheae ist zwar schön geschrieben, aber darauf möchte ich nicht näher eingehen. Es ist zwar eine interessante Sichtweise, allerdings auch sehr provokativ, weswegen ich dieser (aus christlicher Sicht) nicht zustimmen kann. Dafür ist die Geschichte um Sarah Rosenthal klasse geschrieben. Es baut sich eine richtig tolle Spannung auf die zum Schluss noch zu einem regelrechten Showdown wird und phänomenal endet. Der weibliche Orden, auf den Sarah im Laufe des Buches trifft ist sehr feministisch angehaucht, was sich aber zum Ende hin dann nicht mehr so extrem auswirkt. Auch die Sekte ist in meinen Augen sehr gut dargestellt und man kann das Böse, was sie verströmen beinahe greifen. Eine Romanze darf in diesem Buch auch nicht fehlen, weswegen es richtiggehend Genreübergreifend ist. Spannung, Romantik und Historisches in einem Buch vereint und klasse umgesetzt! Die Protagonisten sind gut beschrieben und ich konnte mit Sarah richtig mitfiebern. Die Handlung wird im Erzähl-Stil beschrieben. Größtenteils abwechselnd aus der Sicht von Sarah Rosenthal und Mirjam von Taricheae. Was ich der Autorin hoch anrechnen möchte ist die Spannung, die sie durch das ganze Buch mühelos halten kann, trotz der historischen Geschichte, die das ganze regelmäßig unterbricht. (Am besten hat mir der Anfang gefallen, als Sarah in eine Höhle gelangt, in der noch alles so aussieht, wie die Leute damals, vor zweitausend Jahren, gelebt haben. In dieser Höhle hätte ich mich als Leser gerne noch länger aufgehalten und darin "umgesehen".) 4 von 5 Sternen Kleine Anmerkung am Rande: Leider sind mir viele Schreibfehler aufgefallen, um die sich der Verlag mal kümmern sollte. Dass dafür die Autorin nichts kann, ist mir durchaus bewusst. 6.7.09

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  • Rezension zu "Die Gegenpäpstin" von Martina André

    Die Gegenpäpstin
    Jens65

    Jens65

    02. January 2009 um 21:01

    "Die Gegen-Päpstin" ist ein gelungener deutschsprachiger Erstling, der sich durchaus nicht hinter anderen Genreromanen zu verstecken braucht. Gegenüber dem internationalen Erfolgsautor Dan Brown zieht Martina André nicht nur in ihrem Nachwort eine klare Trennung zwischen Fakten und Romanfiktion, sie kommt sogar ohne Heiligen Gral und Tempelritter aus......... Fazit: Unterhaltsam und rasant geschrieben mit einprägsamen Charakteren und einer spannenden Story.

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  • Rezension zu "Die Gegenpäpstin" von Martina André

    Die Gegenpäpstin
    anushka

    anushka

    29. July 2007 um 16:29

    In Israel werden zufällig unterirdische Höhlen mit zwei Gräbern und zahlreichen Artefakten und Pergamenten gefunden. Eines davon enthält den mumifizierten Leichnam der Mirjam von Taricheae (Maria Magdalena) und das andere das Skelett von Jaakov, einem Bruder Jesus'. Eine der Archäologen, Dr. Sarah Rosenthal, will die Entdeckung öffentlich machen, wird jedoch von ihrem Institut sowie der israelischen Antiquitätenbehörde davon abgehalten. Bei einem Überfall auf den Transportkonvoi verschwinden die sterblichen Überreste der Heiligen und alle Artefakte und Pergamente. Zum Glück hat Sarah diese noch als Kopien auf ihrem Laptop und kann die Pergamente weiter übersetzen. Denn es hat sich herausgestellt, dass sie mit Maria Magdalena genetisch verwandt ist. Doch es gibt Gruppen, die verhindern wollen, das Sarah dieses Wissen für einen Beginenorden nutzt, die sie bei einer Kundgebung als Gegenpäpstin aufstellen, damit Frauen vom Vatikan als gleichwertig in der Geistlichkeit anerkannt werden. Mich konnte dieses Buch nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte war für mich nicht originell. Zudem war es an etlichen Stellen unrealistisch, denn beispielsweise akzeptiert Sarah ihre genetische Verwandtschaft mit Maria Magdalena von Anfang an fast unhinterfragt. Auch erzählt sie fast jedem, der es hören will, von diesem Umstand. Außerdem fällt mir in dieser Art Roman immer wieder negativ auf - dafür ist die Autorin natürlich nicht allein verantwortlich - wie problemlos es der wunderschönen Romanheldin gelingt, einen Priester zu verführen und dazu zu bewegen, seinen Orden und alles, woran er sein Leben lang geglaubt hat, in einem Augenblick hinter sich zu lassen. Würde dieses Bild zutreffen, müßte jede Frau Minderwertigkeitskomplexe bekommen, der es nicht gelingt, einen Priester "um den Finger zu wickeln". Zudem fehlte für mich die Spannung auf langen Strecken der Geschichte. Was mir das Lesen auch erschwerte, waren zahlreiche Rechtschreib- und Grammatikfehler, die teilweise den inhaltlichen Sinn des Textes veränderten und die Aussage somit völlig fehl am Platz wirken ließen. Der historische Hintergrund an sich war jedoch insgesamt interessant und Jesus wurde nicht als mystische Figur, sondern als völlig menschlicher Anführer einer Gruppe mit neuen religiösen Ansichten dargestellt, was sehr realistisch wirkte und mir die Vorstellung erleichterte, wie es zu Zeiten von Jesus Christus gewesen sein könnte. Zudem wurde die diskriminierende Einstellung der Kirche gegenüber Frauen sehr schön deutlich. Insgesamt ist dieses Buch für mich also Mittelmaß, denn trotz einiger positiver Aspekte: wirklich überzeugt hat es mich nicht.

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