Martina André Die Rückkehr der Templer

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Inhaltsangabe zu „Die Rückkehr der Templer“ von Martina André

Hannah Schreyber und der ehemalige Tempelritter Gero von Breydenbach, den es mittels eines Timeservers in die Gegenwart verschlagen hat, hoffen nach ihrer Heirat auf ein normales Familienleben im Jahr 2005. Doch dieser Wunsch bleibt unerfüllt. Wissenschaftler des amerikanischen Geheimunternehmens C.A.P.U.T. finden heraus, dass die ehemaligen Besitzer des Servers, zwei junge Frauen aus einer fernen Zukunft, im 12. Jahrhundert in Jerusalemb festsitzen. Es gibt Hinweise, dass die Vereinigten Staaten und Europa vor dem Untergang stehen. Gero und vier seiner Ordensbrüder sollen durch die Zeit reisen, die Frauen retten und die Apokalypse verhindern. Ein Himmelfahrtskommando, denn kaum im Jahre 1153 angekommen, werden die Männer in einen tödlichen Kampf um ein uraltes heiliges Artefakt verwickelt.

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    Im Jahre 1315 leben Gero und Hannah auf der Heimatburg derer von Breydenbach. Sie hoffen, hier eine glückliche Zukunft zu finden. Doch schon bald ist ihnen die heilige Inquisition auf der Spur. Die Beiden müssen fliehen und hoffen auf Hilfe bei Freunden. Nicht nur sie sind in Gefahr, auch der Schatz der Templer ist bedroht. Auf diesen Schatz machen gleich mehrere Menschen Jagd, ohne genau zu wissen, um was es sich eigentlich handelt. Eine spannende Verfolgungsjagd mit ungewissem Ausgang beginnt. Sie führt die Freunde bis nach Schottland und weit darüber hinaus. Dies ist nun bereits der vierte Band um den Tempelritter Gero von Breydenbach und seine Frau Hannah. Gero, der Ritter aus dem Mittelalter und Hannah, die Frau aus der Zukunft. Durch eine Erfindung in ferner Zukunft ist es Hannah gelungen in die Vergangenheit zu reisen, obwohl hier gar nicht so sicher ist, ob es technische Errungenschaften sind, die für die Zeitreisen verantwortlich sind oder doch eher die göttliche Fügung und der Glaube an Wunder. Gekonnt hat die Autorin hier Fiktion und Wissen aus dem Mittelalter vermischt. Entstanden ist ein spannender Zeitreiseroman, der vor allem von Liebe und Glauben erzählt. Die Protagonisten sind aus den vorherigen Bänden zwar bekannt, kleine Rückblenden sorgen aber schon dafür, dass man hier auch lesen kann, ohne die anderen Bücher zu kennen. Wobei es sicherlich spannender ist, wenn man die Anfänge der Geschichte kennt. Vor allem da man die Protagonisten dann viel besser kennt und versteht. Der einzige Nachteil dabei ist, dass man sie dann schon wieder zu gut kennt und ihre Handlungsweisen somit nicht wirklich überraschend sind. Mir fehlte in dieser Hinsicht ein wenig die Spannung. Die Art wie Gero mit den schwierigen Situationen umgeht, ist leicht zu erahnen, da man ihn eben kennt. Amüsant hingegen waren schon die Szenen mit Tom Stevendahl, er hat sich auf den Weg zu Hannah, gemacht um sie zu retten. So wird er in die Verfolgung miteinbezogen. Er muss lernen im 14. Jahrhundert seinen Weg zu finden, zu überleben und vor allem wieder nach Hause zu kommen. Der angenehme Erzählstil der Autorin sorgt dafür, dass man sich sofort beim Lesen wohlfühlt. Irgendwie ist es, wie alte Freunde wiedersehen und sie ein Stück weit ihren Weg zu begleiten. Geschickt wechselt André immer im richtigen Moment die Schauplätze. Erzählt mal, wie es Gero ergeht, dann ist sie wieder bei Hannah, auf diese Weise entsteht eine zusätzliche Spannung. Bis zum Schluss bleibt das Geheimnis der Templer ein Geheimnis. Auf dem Weg nach Schottland wird aber auch von dem Leben im Jahre 1315 erzählt, wie die Menschen lebten und woran sie glaubten und auch ein bisschen wie ihr Rechtssystem funktionierte. Martina André hat lebhafte Bilder entstehen lassen. Ein langes Nachwort gibt es hier nicht, bei einem fiktiven Roman mit Zeitreiseelementen wohl auch nicht nötig, dafür ist aber ein großes Personenregister vorhanden. Hier wird kurz erläutert, welche Protagonisten fiktiv sind und welche einen historischen Hintergrund haben. Den auch in diesem Teil ist der Part, der die Templer und die Zeit im 14. Jahrhundert betrifft gut recherchiert und hier glaubhaft wiedergegeben. „Das Schicksal der Templer“ ist eine gelungene Mischung aus historischem Roman und Zeitreisegeschichte. Auch wenn er an manchen Stellen vorhersehbar war und die Protagonisten vielleicht nicht immer überraschend gehandelt haben, hat es doch Spaß gemacht, Gero und Hannah auf ihrer Flucht zu begleiten. Einige lose Enden sind auch hier vorhanden, sodass es durchaus ein weiteres Abenteuer der Freunde geben könnte. Ich würde es auf jeden Fall lesen.

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    gekürzte Kurzbeschreibung Hannah Schreyber hat den ehem. Tempelritter Gero v. Breydenbach geheiratet, den es mittels eines Timeservers aus dem Jahr 1307 in die Gegenwart verschlagen hat. Doch den beiden ist keine Ruhe gegönnt. Wissenschaftler finden heraus, dass die beiden ehemaligen Besitzerinnen des Servers im 12. Jahrhundert in Jerusalem festsitzen. Und dass es Hinweise gibt, dass die Vereinigten Staaten und Europa vor dem Untergang stehen. Gero & seine Templer müssen durch die Zeit reisen, um die jungen Frauen zu retten - und herausfinden, wie man die Apokalypse verhindern kann. Hörbuch Es handelt sich um eine ungekürzte Version des Buches & der neue Sprecher Jürgen Holdorf macht seine Sache recht ordentlich. Zwar muss man sich erst einmal etwas umstellen aber nach ein, zwei Kapiteln hat man sich an ihn gewöhnt. Stil Angenehm. Weder holprig noch unbeholfen allerdings mit Hang zu dramatischen Adjektiven. Naja, in einem Mittelalter-Schinken gehört das vermutlich so. Charaktere Fast durchweg alle Frauenrollen waren mir zutiefst unsympathisch. Offensichtlich einziger Lebensinhalt: Ihren Männern zu Diensten zu sein & das in bis aufs letzte Detail durchzelebrierten schlechten Liebesszenen. Erfreuliche Ausnahme war Freya, die Einzige, die zumindest einigermaßen authentisch daher kam. Unerfreulicher Tiefpunkt: Hannah, die mir im ersten Teil noch ziemlich sympathisch war. Schade um sie, wirklich! Amelie war wenigstens die ganze Zeit über eine hohle Nuss. Hannah hat ihr während des zweiten Teils aber spielend den Rang abgelaufen. Herzlichen Glückwunsch! Die Männer: Unglaubwürdig, allesamt! Die moralische Messlatte wird grundsätzlich nur an die Gegner angelegt, nie aber an sich selbst. Auch wenn man noch so sehr herum jammert, wenn man mal wieder – völlig zurecht versteht sich – irgendwen abgemurkst hat. Gero ist der Schlimmste von allen, ein selbstgerechter Pedant & unerträglicher Macho, ich mochte ihn schon im ersten Teil nicht. Stuan & Johann kann man eigentlich gar nicht auseinander halten, von eigener Persönlichkeit keine Spur. Stephano war viel zu blass um überhaupt irgendetwas über ihn sagen zu können & Khalet wurde gut eingeführt, hat sich aber recht schnell auch der Belanglosigkeit ergeben. Aber sie sind alle prächtig gebaut, gut bestückt & sobald sie ihre Weibchen unter sich begraben haben winseln sie an den richtigen Stellen. Ist ja auch die Hauptsache also schweige ich an dieser Stelle einen Moment ergeben & huldige den wahren männlichen Qualitäten. Herjee, ist es denn wirklich so schwer als Frau realistisch über Männer zu schreiben? Einzig Anselm & Arnaud kann ich ein paar positive Aspekte abringen. Sie waren zwar nur Nebenfiguren, sorgten aber wenigstens für etwas unterhaltsame Abwechslung im ansonsten klebrig lüsternen Auf & Ab. Den Epilog ignoriere ich da jetzt einfach mal ganz hartnäckig! Naja und Jack ist eben Jack. Klischee-Ami wie er im Buche steht aber dennoch für den ein oder anderen Lacher gut. Für mehr jedoch nicht! Story Siehe Kurzbeschreibung. Ansonsten: Sie werden gefangen, sie kommen frei, sie werden gefangen, sie kommen frei, sie wer-... lassen wir das, ich denke es ist klar, worum es in dem Buch geht. Ausweglose Situationen gibt es nicht, wenn doch, wird die Trickkiste bemüht. So einfach ist das. Das Ende ist die Krönung des Ganzen aber eigentlich bezeichnend für die Problematik des gesamten Romans. Erstaunlich nach dem gelungenen ersten Teil. Irgendwie hat es mich trotz allem dennoch ganz gut unterhalten. Ich weiß nur leider nicht, wieso. abschließende Meinung Ein tolles Buch! Zumindest für jene, die Gefallen an inflationärem Gebrauch der Wörter Brüste, martialisch, Brüste, archaisch und Brüste finden. Und an leuchtenden Augen. In allen Farben: Veilchenblau, hellblau, schwarz und grüüün natürlich. Katzenaugen – klar soweit? Tut mir entsetzlich Leid für alle Fans des gediegenen Mittelmaßes: Normale Augenfarben jibs nich. Jedenfalls keine erwähnenswerten. Auch alle eventuellen Problemzonen werden selbstredend unter den Teppich gekehrt, halt nein, mit Brachialgewalt drunter gestopft. Es gibt keinen Hüftspeck (wer braucht den schon?), keine Falten (will auch niemand), keine markanten Gesichter (makellos ist doch so ein tolles Wort) und natürlich keine dünnen, strähnigen oder fettigen Haare (sehen ja auch nicht schön aus, selbst wenn man eine Woche ansonsten ungewaschen in der Wüste umher irrt) Man muss schon mit hüftlangen blonden, kastanienfarbenen oder feuerroten Mähnen Vorlieb nehmen, aber wer will schon was vom langweiligen Durchschnitt lesen? Warum ich auf diesen Nebensächlichkeiten so ausgiebig herum reite? Nun, sie springen einen förmlich an. Auf jeder zweiten Seite. Genau, wie die Brüste. Und die Klischees. Gibt es eins, was vergessen wurde? Ich glaub nicht. Wer dennoch eins findet, welches tatsächlich nicht verbraten wurde, darf mich dazu zwingen, einen Schundroman seiner Wahl zu lesen :-)

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