Martina André Schamanenfeuer

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Inhaltsangabe zu „Schamanenfeuer“ von Martina André

Himmel in Flammen Hundert Jahre sind vergangen, seit in der Nähe des sibirischen Flusses Tunguska eine gigantische Explosion stattgefunden hat. Die Wissenschaftlerin Viktoria Vanderberg will das Rätsel lösen. Als sie beinahe tödlich verunglückt, rettet sie ein Mann, in den sie sich sogleich verliebt: Leonid, der Nachfahre eines Schamanen. Obwohl ihn seine Großmutter warnt, Nachforschungen anzustellen, will er Viktoria nicht im Stich lassen - vor allem nicht, als rätselhafte Morde geschehen. Mystery pur - Martina André erzählt vom größten Rätsel der Menschheit. Internet-Themenseite und Autorenseite mit Trailer: www.martina-andre.com

Habe es abgebrochen. Kann nichts anfangen mit Hokuspokus. und wenn man die Rezensionen schon vorher liest, fängt man am besten gar nicht an.

— dieben

Hervorragendes, spannendes Buch. Agiert auf 2 Zeitebenen-beschriebene Geschehnisse sind durchaus vorstellbar. Leseempfehlung!

— Michelangelo

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    Schamanenfeuer

    P_Gandalf

    16. August 2016 um 20:10

    Ein interessantes Thema, eine Autorin die mit dem Roman "das Rätsel der Templer" gezeigt hat, dass sie schreiben - aber so recht kommt bei mir keine Spannung auf. Vieles ist vorhersehbar (im Gegensatz zum Templer Roman). Leonid wird im Laufe der Handlung immer mehr zum James Bond Ersatz zusätzlich ausgestattet mit besonderen Schamanen-Tam-Tam. Zum Ende war ich froh, dass das Buch nicht dicker war.

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  • Rezension zu "Schamanenfeuer" von Martina André

    Schamanenfeuer

    nirak03

    23. December 2011 um 17:11

    In „Schamanenfeuer“ erzählt Martina André die Geschichte der mysteriösen Explosion von Tunguska die 1908 stattgefunden hat und bis heute nicht vollends aufgeklärt werden konnte. Zum einen schildert sie die Dinge der Ereignisse aus den Jahren 1905/08 aus der Sicht der Strafgefangenen Leonard Schenkendorff. Sie erzählt wie er nach Sibirien kam und wie er dort mit dem Leben als Strafgefangener zu Recht kam. Sein Leben und seine Liebe. Außerdem gibt Fr. André einen Einblick in das Leben der Schamanen und der Ureinwohner Sibiriens. Nach ihrer Theorie waren diese Schamanen an der Explosion beteiligt. Ich fand diesen historischen Teil sehr spannend und interessant. Der zweite Erzählstrang spielt im Jahre 2008 und erzählt aus dem Leben der Wissenschaftlerin Viktoria Vanderberg. Sie reist mit einem ganzen Team von Wissenschaftlern und russischen Geschäftemachern nach Tunguska um das Rätsel dieser Explosion 100 Jahre später zu klären. Statt reiner Wissenschaft gerät sie in die Intrigen der russischen Politik. Es geht wie immer um Geld und Macht. Nebenbei gibt es auch noch eine ziemlich bewegende Liebesgeschichte. Die wunderbar zu der mystischen Welt der Schamanen passt. Die Autorin springt nun zwischen diesen beiden Erzählsträngen hin und her und wechselt immer im spannendsten Moment die Zeiten. War ich gerade in der Zeit von 1908 wollte ich diese auch nicht verlassen, da mir das Schicksal von Leonard sehr ans Herz ging. War ich dann wieder bei Viktoria und ihrem sibirischen Freund Leonid wollte ich auch diese nur sehr ungern verlassen. Auch ihr Schicksal hat mich sehr berührt. In bewegenden Bildern gewährt Martina André Einblicke in die Welt Sibiriens. Ich hatte schnell ein Bild von dieser Landschaft und ihren Bewohnern im Kopf. Die Weite und Größe dieses Landes haben mich beeindruckt. Mir hat es sehr gut gefallen. Die Charaktere, egal auf welcher Seite der Geschichte sie stehen, sind alle liebvoll gestaltet worden und haben ihre Ecken und Kanten. Gerade weil sie so lebhaft geschildert wurden sind sie glaubhaft und wirken authentisch. Vor allem hat mir gefallen, dass dieses Buch auf historischen, zwar ungeklärten Tatsachen beruht. So wie Fr. André die Ereignisse hier aber schildert, hätten sie sich gut und gern zugetragen haben können. Ich fand es stimmig und glaubwürdig. Auch wenn die Welt der Schamanen wissenschaftlich nicht erwiesen ist, so ist doch vieles im Leben alles eine Frage des Glaubens. Warum dann auch nicht dieses Ereignis so sehen? Erwähnen möchte ich noch kurz, dass es in „Schamanenfeuer“ ein Personenregister, ein Glossar der fremden Begriffe sowie eine Karte Sibiriens und ein erklärendes Nachwort gibt welches Fiktion und Wahrheit von einander trennt. Somit ist alles vorhanden was ein wirklich gutes Buch ausmacht. Mein Fazit: „Schamanenfeuer“ ist ein mystischer Roman mit zwei bewegenden Liebesgeschichten und einem Ereignis das niemals aufgeklärt wurde, sich aber durchaus so zugetragen haben könnte. Es ist spannend bis zur letzten Seite geschildert. Ich konnte es jedenfalls nicht aus der Hand legen bis die letzten Worte gelesen waren und es hat mir ausnahmslos gut gefallen. Für jeden der auch mal bereit ist ein Buch zu lesen, dass eher ungewöhnliche Wege geht kann ich „Schamanenfeuer“ nur ans Herz legen.

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  • Rezension zu "Schamanenfeuer" von Martina André

    Schamanenfeuer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. November 2011 um 23:32

    Ich habe dieses Werk mit Ungeduld erwartet und auch argwöhnisch darauf geachtet, wie sehr sich Martina André auch jenseits der theologisch angehauchten Pfade zu schlagen vermag. Wer sich auch vorab nicht damit abfinden kann, das die Koblenzer Autorin auch jenseits der Kirchen- und Templerwelle geschickt jede Stromschnelle umschiffen kann, dem sei allein schon der Klappentext des Buches ans Herz gelegt – dieser allein macht schon neugierig und hätte mich – unabhängig vom Namen des Autors – wohl quasi dazu genötigt, mir dieses Buch zuzulegen. Während in den Wirren der russischen Revolution ein Geheimprojekt entsteht, was die Deportation diverser Wissenschaftler in eine der entlegensten Gegenden des Russischen Zarenreiches mit sich bringt, versuchen in der Neuzeit Wissenschaftler in der russischen Föderation, der noch unerklärten Katastrophe des Jahres 1908 in Sibirien auf den Grund zu gehen. Gepaart mit brillanten Recherchearbeiten über das Schamanentum bringt Martina André in gewohnt bestechender Art dem Leser ihre Deutung dieses Ereignisses bei – ohne dabei aber weder den historischen, unterhaltsamen noch fiktionalen Aspekt ausser Acht zu lassen. Hier geht es um Technik und um Wissenschaft, um Liebe und Leidenschaft, aber auch um den Kampf mit den Naturgewalten und um die Politik, die sich – aller Fiktion zum Trotze – von heutigen Zuständen in Russland nicht wesentlich unterscheidet. “Schamanenfeuer” zur Seite zu legen, fällt mir schwer – zu sehr wirkt die komplette Erzählung aus einem Guss, zu nah kommt man den Protagonisten und deren Gefühlen. Was immer auch im Jahre 1908 in Sibirien wirklich passiert ist, werden wir wohl trotz der ca. 120 wissenschaftliche Theorien, die im Umlauf sind, nie erfahren – das Mysterium bleibt unberührt. Martina André bringt dem Leser jedoch ihre (vielleicht doch nicht allzu weit entfernte) Theorie des Ereignisses in einer sehr überzeugende Art und Weise bei. Wenn ein Buch dafür sorgt, das ich selbst während einer Arbeitswoche bis spät in die Nacht daran festhalte und mich anschliessend verstärkt mit dem Thema dieses Buches und seinen historischen Hintergründen beschäftige, dann ist es ein spezielles Werk und eins, was einen bleibenden Eindruck hinterlässt. “Schamanenfeuer” passt in dieses Schema als wäre dafür – und nur dafür! – gemacht. Einzig und allein auf den Schockmoment am Ende des Buches – den ich als einzigen leichten Kritikpunkt bezeichnen würde – hätte ich aber durchaus verzichten können, aber Gott sei Dank liest man als eifriger Leser ja auch den Epilog, der einen dann mit der ein oder anderen erleichternden Träne im Augenwinkel und dem Bewusstsein, die Maximalpunktzahl für dieses Werk vergeben zu dürfen zurücklässt! Kurzum (und salopp gesagt): Saugut!!!

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  • Rezension zu "Schamanenfeuer" von Martina André

    Schamanenfeuer

    mabuerele

    21. February 2011 um 16:56

    Der Roman spielt in zwei Zeitebenen, einmal beginnend im Jahre 1908, zum anderen in der Gegenwart. Leonard Schenkendorff, deutscher Student in Russland, gerät durch seine Freundin in revolutionäre Kreise. Eigentlich möchte er Katja da rausholen, doch während einer Revolte erschießt seine Freundin einen Soldaten. Beide werden verhaftet, das Todesurteil in eine Verbannung nach Sibirien umgewandelt, wo auf Leonard eine besondere Aufgabe wartet... In der Gegenwart macht sich eine Gruppe deutscher Wissenschaftler zusammen mit ihren russischen Kollegen auf den Weg nach Sibirien. Sie sollen die Ursache des sogenannten Tunguska-Meteoriten erforschen. Doch das Sagen hat Bashtiri, ein russischer Multimillionär... Auch wenn sich beide Geschichten unterscheiden, Eins haben sie gemeinsam: Sowohl 1906, als auch in der Gegenwart spielen Recht und Gesetz in den Weiten Russlands keine Rolle. Ein Menschenleben ist nichts wert. Das Buch präsentiert eine völlig neue Theorie des Tunguska-Meteoriten. Mehr soll dazu nicht verraten werden. Physikalische Kenntnisse sind von Vorteil. Den Einfluss der Schamenen auf die Handlung habe ich eher mit gemischten Gefühlen gesehen. Hier ist mir zu viel Phantasie im Spiel. Das Buch ließ sich flott lesen. Es ist spannend geschrieben. Ich würde es als ein Gemisch aus Wisenschaftsthriller (mit starkem Einschränkungen) und Fantasy bezeichnen. Besonders in der Gegenwart treffen völlig unterschiedliche Interessen aufeinander, was dem Buch zusätzliche Spannung gibt.

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  • Rezension zu "Schamanenfeuer" von Martina André

    Schamanenfeuer

    silbereule

    29. September 2010 um 17:11

    Wenn man das Buch zur Hand nimmt und oberflächlich blättert, bekommt man den Eindruck, eine spannende Geschichte um ein geheimnisvolles Ereignis in der Vergangenheit und seine Aufklärung durch renommierte Wissenschaftler in heutiger Zeit geboten zu kriegen. Grundsätzlich ist das auch richtig, die Schilderungen aus der Zarenzeit und die Brücke zu dem Rußland 2008 sind schon sehr informativ und bewegend, besonders die Feststellung, dass sich zwar die Zeiten, nicht aber die Menschen und ihre Methoden geändert haben. Eigentlich eine tolle Story, mal was ganz anderes. Eine weitere Inhaltsangabe spare ich mir, das haben andere vor mir sehr ausführlich getan. Leider wird mein Lese-Erlebnis immer wieder durch Elemente von heidnisch-okkulten Ritualen, Geisterglaube, Zauberei und übelster schwarzer Magie getrübt, welche auch noch positiv und als echte Alternative dargestellt werden. Ich bin der Meinung, dass man sich mit diesen Dingen besser nicht beschäftigt. Ein paar krasse Beispiele: Viktoria verunglückt beim Tauchen und treibt bewusstlos im Wasser. Leonid, ein Schamane, findet sie und zieht sie halbtot an Land. Als alle Wiederbelebungsversuche nichts nutzen, besinnt er sich auf irgendwelche abstrusen Lehren seiner Vorfahren, die besagen, man müsse sich geschlechtlich mit dem Opfer vereinigen, um es wieder ins Leben zu holen. (ich dachte, ich lese nicht richtig..) Also vergewaltigt er die bewusstlose Viktoria, tritt dabei eine Astralreise an und begegnet ihrer Seele in einer Parallelwelt, wo sich seine Ahnen und hässliche Dämonen um die Seelen streiten. Natürlich gewinnen seine Ahnen und beide Seelen kehren in ihre Körper zurück - Viktoria kommt wieder zu sich. (Dabei stellte sich mir die Frage: was hätte er mit einem Mann oder einem Kind gemacht? Das Gleiche?) An anderer Stelle macht er sich unsichtbar, indem er sich vorstellt, ein Stein zu sein..... Weiter lese ich von Schamanen mit der Fähigkeit, in Menschen zu schlüpfen, sie zu Dämonen werden zu lassen und zum morden zu zwingen (das Buch hat enorm viele Mordopfer zu bieten), Todkranke werden auf höchst zweifelhafte Weise durch Kontakt mit irgendwelchen Geistern geheilt, wobei das nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit geschieht - immer müssen andere, unschuldige Menschen dafür sterben. Für das Leben von Leonid, dem sibirischen Tarzan und Schamanenerbe müssen 9 Menschen ( seine Mutter und 8 Geschwister) sterben und als Viktoria seinen Sohn zur Welt bringt, erfährt sie, dass bei einem Busunglück ebenfalls 9 Menschen ums Leben gekommen sind - ihre Mutter war auch dabei…. Achja, und drei Super-Schamanen können mit einem Zaubertrunk und der richtigen Konzentration einfach mal so gewaltige Kugelblitze aus ihrem Bauch auf die Welt schleudern….. Sorry, aber das ist mir zu starker Tobak. Besonders enttäuscht bin ich hier von Martina André´, weil mir ihr Roman Das Rätsel der Templer ausgesprochen gut gefallen hat.

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  • Rezension zu "Schamanenfeuer" von Martina André

    Schamanenfeuer

    Herzgedanke

    02. November 2009 um 14:41

    Im Sommer 2008 bricht ein Team aus Geophysikern - darunter Viktoria Vanderberg - auf um dem Geheimnis von Tunguska zu erforschen. Nach einem Zwischenfall rettet Leonid Aldanov Viktoria das Leben. Er ist der Nachfahre großer Schamanen und verspricht Viktoria seine Hilfe, weil auch seine eigene Geschichte im Rätsel von Tunguska verwoben ist. Erzählt wird die Geschichte immer abwechselnd aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Dies trägt zwar etwas zur Verwirrung bei, aber dadurch hält sich die Spannung durch jedes einzelne Kapitel. Die Charaktere fließen nach und nach alle in die Handlung mit ein und so hatte ich beim Lesen auch keine Schwierigkeiten mir alle Personen im Zusammenhang zu merken, auch wenn es viele russische Namen sind. Zur Unterstützung findet man am Ende des Buches auch ein Personenverzeichnis, welches aufgeteilt ist in Gegenwart und einen historischen Teil. Die eher mystische Stimmung wird immer wieder aufgelockert durch die leidenschaftlichen Begegnungen von Viktoria und Leonid. Das Werben Kissankas um Leonard kann man dagegen mit einem Augenzwinkern als eher aufdringlich betrachten. Nachdem ich ja eher ein Fan von Liebesgeschichten bin, empfand ich diese Abwechslung als sehr angenehm und habe die Handlung rund um die Forschungen eher als Beiwerk betrachtet. Fans mystischer Romane werden diesen Aspekt wohl eher genau umgekehrt erwähnen. Besonders fasziniert haben mich die Abschnitte in den die Schamanen ihre Fähigkeiten zeigen konnten, so z.B. bei der Heilung des kleinen Mitja. Mein Interesse zu diesem Thema ist geweckt und Russland ist mir ebenso wieder ein Stück näher gerückt. Fazit: Martina André legt mit ihrem Buch „Schamanenfeuer“ ein sehr gut recherchiertes Leseabenteuer vor. Ihre Figuren sind facettenreich und glaubwürdig. Die Handlung ist von vorne bis hinten schlüssig. Fiktion und Fakten sind spannend und mitreißend miteinander verknüpft. Der geballte Genremix sorgt für eine - im wahrsten Sinne des Wortes - explosive Mischung!!

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  • Rezension zu "Schamanenfeuer" von Martina André

    Schamanenfeuer

    Bokmask

    14. September 2009 um 23:17

    Das Cover dieses Trade Paperbacks ist ganz in schwarz gehalten und zeigt in großen silbernen Buchstaben den Titel des Buches. Darüber in rot den Namen der Autorin. In der Mitte des Covers befindet sich ein rundes Zeichen mit der Abbildung eines Pferdes am unteren Rand des Zeichens befindet sich eine Feder. Das ganze Zeichen wird gerahmt von einer flammenden Korona. Das Cover sprach mich in seiner Schlichtheit und mit seinem Titel sehr an. Als ich den Klappentext gelesen hatte, war für mich klar dass ich dieses Buch lesen muss. Für mich ist es das dritte Buch dieser Autorin, und da ich die ersten beiden regelrecht inhaliert hatte, war meine Erwartung sehr groß. Enttäuscht wurde ich nicht, aber denn noch fehlte diesem Buch das gewisse Etwas welches mich an die anderen zwei Bücher regelrecht fesselte. Die Forscherin Viktoria begibt sich mit einer ganzen Delegation nach Sibirien und dem Geheimnis von Tunguska, eine verheerende Explosion die sich Anfang des 20. Jahrhundert dort ereignet hat zu untersuchen. Dabei lernt sie Leonid kennen, der mehr weiß als er eingesteht. Nachdem es zu Todesfällen kommt will Viktoria unbedingt wissen was dort vor sich geht und forscht teils auf eigene Faust. Das aber bringt Viktoria in sehr heikle Situationen, denn dort scheinen die Russen etwas Unvorstellbares vertuschen zu wollen. Ob ihnen das gelingt solltet ihr selber lesen. Mit dieser Geschichte tat ich mich etwas schwer, ich kam nicht so recht rein in die Geschichte. Vielleicht lag es daran das ich mit den russischen Namen nicht so zu recht kam. Später hatte sich das etwas gelegt und das Fieber hatte mich doch noch erwischt, das Kopfkino war im vollen Umfang am laufen. Erzählt wurde in zwei Strängen, zum einen aus der Vergangenheit, und zum anderen aus der Gegenwart. Kurz vor dem Ende liefen beide Stränge sehr schön zusammen und die Geschichte hatte einen schönen runden Abschluss. Fragen blieben für mich nicht offen. Die Spannung schlich sich ganz leise an und wurde immer Komplexer, ich hatte die ganze Zeit gas Gefühl mit bei der Gruppe zu sein. Ja ich fror regelrecht bei den Szenen in Sibirien und hielt den Atem an als die Protagonisten kurz vor einer Entdeckung standen. Erzählt wurde in der Personellen Perspektive, in der Vergangenheit aus Leonards Sicht und in der Gegenwart aus Viktorias Sicht. Die Protagonisten wuchsen einem Stück für Stück ans Herz, da ich im Laufe der Geschichte immer mehr aus ihrem Leben und Wesen erfahren durfte. Mit diesem Buch ist es Martina André ein drittes Mal gelungen mich zu überzeugen ihre Bücher weiter zu verfolgen und natürlich auch zu lesen. Ich freue mich ungemein auf das nächste Buch welchen im Herbst erscheinen wird. Dieses Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Schamanenfeuer" von Martina André

    Schamanenfeuer

    Bellexr

    09. August 2009 um 13:37

    Sommer 2008: Ein Team von Wissenschaftlern, darunter auch die Geophysikerin Dr. Viktoria Vanderberg, bricht nach Russland auf, um das Phänomen von Tunguska zu erforschen. Als Viktoria und ihr Kollege Sven Theisen im nahegelegenen See einen Tauchgang unternehmen, kommt es zu einer Explosion, bei der Viktoria ans Ufer geschleudert und dort halbtot von Leonid Aldanov, Nachfahre von Schamamen, gefunden wird. Dieser rettet ihr das Leben und verliebt sich in Viktoria, was schon bald auf Gegenseitigkeit beruht. Kurz darauf werden die Beiden in die gefährlichen Machenschaften eines korrupten und reichen Russen hineingezogen, der noch eine Rechnung mit Leonid offen hat. . Die Geschichte beginnt mit dem Leben von Leonard von Schenkendorff, einem deutschen Studenten der Elektromechanik, der in St. Petersburg studiert und hier in die Geschehnisse der russischen Unruhen Anfang des 20. Jahrhunderts hineingerät. Immer wieder wechselt die Autorin die Erzählstränge zwischen Gegenwart und Vergangenheit, sodass man zunächst das Gefühl erhält, zwei unterschiedliche Geschichten zu lesen. Erst nach und nach werden einem die Zusammenhänge zwischen diesen beiden bewusst. Die Wechsel sind jedes Mal äußerst geschickt gelegt und enden natürlich immer genau an der spannendsten Stelle, sodass ein Weiterlesen unumgänglich ist. . Die Geschichte rund um das Geheimnis von Tunguska hat Martina André sehr spannend und auch absolut logisch angelegt. So verschmilzt sie hier altes schamanisches Wissen mit den Kenntnissen der Wissenschaft Anfang des 20. Jahrhunderts und präsentiert dem Leser hier ihre Lösung um das Rätsel. Gleichzeitig baut sie das damalige Geschehen geschickt in ihre Geschichte rund um Viktoria und Leonid ein und die Informationen, welche man über das Geheimnis von Tunguska erhält, sind geschickt und unterhaltsam eingearbeitet. . Wie bereits in ihren anderen Büchern gelingt es Martina André auch dieses Mal wieder mühelos, den Charakteren der Geschichte fast augenblicklich Leben einzuhauchen und so entwickelt man sehr schnell Sympathien und Antipathien für die einzelnen Figuren und taucht regelrecht in die Geschichte ein. Allerdings bedient sich die Autorin hier gerne mal dem einen oder anderen Klischee. So sind die Russen in der Geschichte durchweg korrupt, bestechlich, trinkfest und ein Menschenleben zählt nicht viel für sie. So zeichnet sie mit der Figur des Bashtiri ein Bild, wie man sich einem typischen neureichen Firmenchef vorstellt. Äußerst mysteriös und geheimnisvoll sind jedoch die Charaktere der Familienangehörigen von Leonid angelegt und es ist immer wieder bewundernswert zu lesen, mit welcher stoischen Ruhe die Erwenken (Ureinwohner dieses Gebietes) sich die Übergriffe der Russen gefallen lassen und ihnen auf ihre Art Kontra bieten. . Die Geschichte ist von Anfang an schlüssig umgesetzt und durchweg spannend erzählt und der flüssige, lebendige und sehr unterhaltsame Schreibstil von Martina André sorgt dafür, dass man das Buch wirklich nur ungern aus der Hand legt.

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  • Rezension zu "Schamanenfeuer" von Martina André

    Schamanenfeuer

    MichaelSterzik

    26. May 2009 um 13:24

    Am 30. Juni 1908 kam es in der Region Tunguska im Mittelsibirischen Bergland zu einer verehrenden Explosion. Das zerstörte Gebiet hatte eine Größe von ca. 2200 Quadratkilometern, rund 60 Millionen Bäume wurden umgeknickt. Noch in 500 Kilometern Entfernung wurde von einem hellen Feuerschein berichtet, ebenso berichteten die wenigen Zeugen - Passagiere der Transsibirischen Eisenbahn - von einer Druckwelle mitsamt Erschütterungen und Donner. Aufgrund der Abgeschiedenheit des Territoriums konnte das Gebiet erst 1927 von einer Expedition aufgesucht und erforscht werden. Erschwerend kam hinzu, dass es erst 1938 möglich war, Luftaufnahmen zu machen, die auch Jahre später noch Zeugnis der Katastrophe geben konnten. Auch jetzt noch, 100 Jahre später, ist es unserer modernen Wissenschaft und ihren technologischen Mitteln nicht zweifelsfrei möglich aufzuklären, was damals wirklich passiert ist, welche Explosion mit einer Sprengkraft von zehn bis 15 Megatonnen TNT einen ganzen Landstrich förmlich ausradieren konnte. Verschiedene namhafte Wissenschaftler verfassten in den letzten Jahrzehnten ebenso viele verschiedene Theorien dazu. War es ein Meteorit, der aus den Tiefen des Alls auf die Erde stürzte? War es ein Vulkanausbruch über einem gigantischen Erdgasfeld oder gar zwei havarierende extraterrestrische Raumschiffe? Jede einzelne Theorie wird wissenschaftlich mit Indizien unterstützt, doch beweisbar ist sind diese im Detail bislang nicht. Vielleicht war es auch ein geheimes Projekt, die sogenannte "Zar-Bombe", das höllisch eskaliert ist?! Die Verwüstung, sollte es wirklich eine Bombe gewesen sein, entspricht in etwa der Sprengkraft von 50 Megatonnen TNT, also der mehr als tausendfachen Sprengkraft der über Hiroshima abgeworfenen Atombombe "Little Boy". Was auch immer diese Zerstörung verursacht hat, das Ereignis gibt Wissenschaftlern und zahlreichen Verschwörungstheoretikern Raum für waghalsige Theorien, und auch in Literatur und Film findet sich dieses Thema ab und an wieder. Die Autorin Martina André, die auch schon "Das Rätsel der Templer" und "Die Gegenpäpstin" verfasste, behandelt in ihrem neuen Roman "Schamanenfeuer. Das Geheimnis von Tunguska" diese Katastrophe in der Taiga Sibiriens. Neben diesem rätselhaften Ereignis spielen die sibirischen Schamanen, wie der Titel des Buches bereits verrät, eine zentrale Rolle und bilden den entscheidenden Übergang zweier Epochen, in denen der Grund und die Auswirkungen der Katastrophe spannend und unterhaltsam geschildert werden. Inhalt Der 22. Januar des Jahres 1905, der sogenannte "Blutsonntag", soll das Leben von Leonard Schenkendorff, einem deutschen Studenten, der in Sankt Petersburg am Polytechnischen Institut lernt, vollständig verändern. An diesem schicksalhaften Tag wird es in der Innenstadt der russischen Metropole eine Demonstration der Industriearbeiter geben, die gegen Zensur, unmenschliche Arbeitsbedingungen und für die religiöse Toleranz eintreten wollen. Leonard, der sich mit seiner jungen Freundin Katja auf dem Weg zum Winterpalast des Zaren befindet, ahnt schon, dass diese Demonstration eskalieren wird. Zu viele Menschen ballen sich in der klirrenden Kälte wütend und enttäuscht zu einem gefährlichen Mob. Erwartet wird dieser schon von der staatlichen Polizei und Kosaken, die scheinbar nur darauf hoffen, die Kundgebung mit brutaler Gewalt beenden zu können, ganz gleich, wie viele Frauen und auch Kinder sich friedlich der Menge angeschlossen haben mögen. Alles deutet auf eine Revolution hin. Als der Bruder Katjas, ein bekannter gewaltbereiter Radikaler, eine deutsche Waffenfabrik stürmt, um an Schusswaffen zu gelangen, eskaliert die Situation. Katja erschießt einen Polizisten, und Leonard, der seinen alten jüdischen Vermieter vor der wütenden Menge verteidigt, wird zu Unrecht festgenommen und für den Tod des alten Mannes verantwortlich gemacht. In dem berüchtigsten Gefängnis Petersburgs werden Leonard und Katja gefoltert und misshandelt. Ein schneller Prozess folgt, ein ebenso schnelles wie kompromissloses Urteil wird ausgesprochen. Tod durch Erschießen erwartet die beiden jungen Menschen, doch Leonard wird von einem Geheimdienstbeamten vor die Wahl gestellt, sich und Katja dem Todesurteil zu ergeben oder aber in ein Arbeitslager in Sibirien deportiert zu werden. Das Schicksal von Katja liegt in Leonards Händen, einen Ausweg gibt es nicht; vielleicht, so denkt er, kann er das "Tal ohne Wiederkehr" überleben. In diesem Lager sollen er und andere Schwerverbrecher und Verräter für den Zaren an einem Geheimprojekt arbeiten, um Russland wieder eine größere politische und vor allem militärische Machtstellung zu ermöglichen. Auf dem Weg in die Taiga werden einige der Häftlinge und ihre Wächter durch einen Unfall schwer verletzt. In diesem unzivilisierten Gelände fernab von Medizin und Versorgung kommt die einzige Hilfe von der Urbevölkerung. Ein Schamane - Zauberer und Medizinmann, der die Geheimnisse der Natur und ihrer Geister kennt - hilft den Verletzten, die nur staunend und ungläubig auf das sehen, was vor ihren eigenen Augen geschehen ist. Das Leben im Arbeitslager ist für Leonard und andere Studenten, die unter ähnlichen Umständen verhaftet und verurteilt wurden, verhältnismäßig human. Die jungen Leute, die für ihr Überleben und in der Hoffnung, freigelassen zu werden, an einer Waffe bauen, die alles bisher Bekannte in den Schatten stellen soll, benötigen wenig später erneut die Hilfe der unheimlichen Schamanen, um das Experiment vervollständigen zu können, aber sie ahnen nicht, dass diese Entscheidung ein tödlicher Fehler sein wird. Einhundert Jahre später: Die junge deutsche Wissenschaftlerin Dr. Veronika Vandenberg soll mit ihrem Professor und einem Team von Geologen und anderen Wissenschaftlern unter der Aufsicht und Hilfe von russischen Kollegen das Gebiet rund um den Fluss Tunguska erforschen, um Beweise für einen Meteoriteneinschlag zu finden. Als die deutsche Delegation von Berlin-Schönefeld aufbricht und Stunden später in der steinigen Tunguska ankommt, erwarten die kleine Expedition zahlreiche Überraschungen. Finanziert wird das Forschungsunternehmen von einem neureichen russischen Geschäftsmann, der sein Geld durch das Fördern von Erdgas verdient. Aalglatt und korrupt in seinem Auftreten, weckt er nicht im mindesten Sympathie bei der deutschen Gruppe von Forschern. Auch seine gedungenen Söldner stärken das Vertrauen nicht, weder bei den deutschen noch bei den russischen Kollegen aus dieser Region, die außer ein paar Ureinwohnern, den Ewenken, noch immer nicht dichter besiedelt ist als vor knapp hundert Jahren. Als Dr. Viktoria Vandenberg und ihre Kollegen bei einem Tauchgang in dem nahegelegenen See, der die Einschlagstelle des Meteoriten gewesen sein soll, eine merkwürdige Stange bergen wollen, entweicht eine Gasblase und zieht Viktoria mit unglaublicher Gewalt, die eine Flutwelle auslöst, mit sich. Die junge Frau wird von einem Einsiedler mehr tot als lebendig geborgen. Der ehemalige Soldat mit dem Namen Leonid, der in der Taiga aufgewachsen ist und wie sein Onkel schamanistische Kräfte besitz, wirkt eindrucks- und geheimnisvoll auf die junge Forscherin. Viktoria verliebt sich in den Nachfahren eines mächtigen Schamanen, und dieser ahnt, dass sein eigenes Schicksal mit dem Rätsel von Tunguska unlösbar verbunden ist. Kritik Die Autorin Martina André verbindet in ihrem Roman "Schamanenfeuer. Das Geheimnis von Tunguksa" gekonnt Fiktion und Fakten. Ihr neuer Roman ist spannend, abwechslungsreich und inhaltlich sehr gründlich recherchiert. Erzählt wird die Handlung über zwei Zeitebenen: die der Revolution um 1905, in der das Schicksal des jungen Leonards untrennbar mit der Katastrophe von Tunguska verbunden ist, und jene der Gegenwart, einhundert Jahre später, in der die wissenschaftliche Delegation die Ursache dieser vernichtenden Kraft erforschen will. Abwechselnd werden beide Geschichten parallel zueinander immer weiter ausgebaut, ohne dabei vorab dem Leser mehr zu verraten als unbedingt nötig, was der Spannung nur zuträglich ist. Dieser Spannungsbogen baut sich von den ersten Seiten an konstant weiter auf. Allerdings ist die Handlung im Jahre 1905 atmosphärisch dichter, dafür ist die Gegenwart umso reicher an Actioninhalten. Dies ist wohl von der Autorin so gewollt und auch in sich logisch für die Entwicklung der Geschichte. Interessant und packend wird der Beginn des "Blutsonntags" dargestellt, einhergehend mit der Verhaftung der beiden Protagonisten Leonard und Katja, die auch später in der Handlung noch eine Rolle spielen werden. Dabei kann man als Leser beinahe spüren, wie die Gewaltbereitschaft ansteigt und letztlich ausbricht. Die Deportation und das Leben in der Gefangenschaft eines russischen Arbeitslagers sind rührend und dramatisch beschrieben. Wie auch immer die Bedingungen wirklich in solchen Arbeitslagern gewesen sein mögen - Martina André versteht es ausgezeichnet, die Ängste und den Schrecken der jungen Menschen dort einzufangen und bildlich darzustellen. Mit viel Sinn fürs Detail erschafft die Autorin rund um die Protagonisten eine Welt, in der Gewalt, Angst und Verzweiflung ebenso ihren Platz und Stellenwert haben wie Mut, Selbstaufgabe und Liebe. Auch erotische Elemente haben ihren Platz in "Schamanenfeuer" gefunden, was im Zusammenspiel mit den romantischen Inhalten besonders Leserinnen in ihren Bann schlagen wird. So wie Dr. Viktoria Vandenberg als starke und intelligente Frau der Moderne erscheint, ist der geheimnisvolle Einsiedler Leonid als männlicher Archetyp konzipiert. Während sie den modernen wissenschaftlichen Part übernimmt, stellen die Schamanen in der Handlung das mystische Element dar, die große Unbekannte, die Religion und Naturwissenschaften 'geistreich' kombiniert. Als schriftstellerische Freiheit lässt André ihre Schamanen aktive Zauberei ausüben und mystische Kräfte benutzen. Belegt ist allerdings, dass es Schamanen in den Regionen Sibiriens und der Mongolei gab und in geringer Zahl noch immer gibt. Das Wirken dieser Medizinmänner als sozialer und religiöser Randgruppe wurde von russischen Regimen und den Zaren nicht gerne gesehen, aber dennoch ersetzten sie die modernen Ärzte oftmals bei körperlichen und seelischen Krankheiten. Romane, die im Ansatz ein wissenschaftliches Thema präsentieren, sind keine einfache Sache, und der Autor setzt sich mit seinen Ansichten stets kontroversen Meinungen und Kommentaren aus. Beiden Seiten gerecht zu werden, gelingt der Autorin hier ohne große Schwierigkeiten. Für manchen Leser wirkt der Schamanismus im Buch zwar eher wie fauler Zauber, der mit psychischen Tricks die Wahrnehmung der Zuschauer manipuliert, doch wird man solcherlei religiös durchsetzte Naturmedizin, wissenschaftlich ohnehin kaum analysieren können. Martina André hat sich wie immer die allergrößte Mühe gegeben, ihre Handlung sauber mit Recherchen zu unterstützen und realitätsnah zu beschreiben, in diesem Fall insbesondere die Entwicklung einer auf Wasserstoff basierenden Waffe, an der Leonard von Schenkendorff zusammen mit anderen internierten Wissenschaftlern arbeitet. Wie auch eingangs schon angemerkt, wird die Ebene der Vergangenheit dichter und attraktiver erzählt. Auch sind dort die Protagonisten mit ihrer Charakterisierung vielfältiger und komplexer entworfen als ihre 'Nachfahren'. Doch auch dieser Eindruck ist eine Frage der der Perspektive einzelner Leser. Die Figuren der Gegenwart, die eher den aktiveren Part innehaben, sind solide und klarer umrissen konzipiert, dafür aber wechseln sie - sprachbildlich und wörtlich - doch oftmals die Lager, was der Handlung an Abwechslung und Wendungen sehr gut tut. Augenzwinkernd beschreibt die Autorin am Rande einzelne Passagen aus der jüngeren und älteren Geschichte Russlands. Der Tschetschenienkrieg findet ebenso Beachtung wie beispielsweise das korrupte Verhalten einzelner Geschäftsleute, was allerdings weniger belehrend als vielmehr schelmisch und mit ironischem Humor präsentiert wird. Fazit "Schamanenfeuer. Das Geheimnis von Tunguska" von Martina André ist wie ihre anderen Romane ausgesprochen empfehlenswert. Mit unterhaltsamer Spannung und gut recherchiertem Hintergrund versehen, ist es ein Vergnügen, diesen Roman zu lesen. Sollte an manchen Stellen allerdings der Leser skeptisch werden, gerade in jenen Kapiteln, in denen die Schamanen ihre Kräfte zeigen, so sollte man diese Vorgänge als Teil der hier präsentierten Geschichte hinnehmen. Genauso interessant und vielschichtig wird das zentrale Thema rund um die Katastrophe von Tunguska bearbeitet, die auch heute noch offene Fragen für Forschung und Wissenschaft bereithält. Auch hier lohnt es sich, selbst näher zu recherchieren. Die Autorin Martina André wurde 1961 in Bonn geboren. Sie ist Beamtin im Bundesministerium des Inneren und schreibt Action-Romane im mythisch-mystischen Bereich. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Koblenz. 494 Seiten, kartoniert ISBN-13: 978-3-352-00761-3 http://www.martina-andre.info http://www.aufbauverlag.d e Auflage: September 2008 Erscheinungsjahr: 2008 ISBN: 3-352-00761-6 Verlag: Rütten & Loening Berlin / Aufbau Genre: Thriller & Krimis Michael Sterzik

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