Martina André Totentanz

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Inhaltsangabe zu „Totentanz“ von Martina André

Im Reich der Toten Florenz 2014: Gabrielle Falconi befindet sich auf die Flucht vor ihrem Exmann, dem Chef eines skrupellosen Mafiaclans. Er will ihren Tod, um an das Vermögen ihrer fünfjährigen Tochter Luisa zu gelangen, die eines Tages das Imperium ihres verstorbenen Großvaters „Don“ Salvatore Leonardo erben wird, der ebenfalls ein bedeutender Mafiaboss war. Nachdem Gabrielle ihr Kind in Schottland in Sicherheit gebracht hat, schlägt die Mafia gnadenlos zu und versenkt sie mitsamt ihrem gepanzerten Wagen im Lago di Bilancino. Während Gabrielle unter Wasser mit dem Tod ringt, taucht ein geheimnisvoller Fremder auf, der ihr helfen will. Doch statt der erhofften Rettung findet sie sich plötzlich in einer bedrohlichen Zwischenwelt wieder, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt. Florenz 1477: Damian de' Castello geht nach der grausamen Hinrichtung seines Vaters einen Pakt mit dem Teufel ein, indem er sich von Jacopo de‘ Pazzi, einem Widersacher Lorenzo de‘ Medicis, als Auftragsmörder anheuern lässt. Eine Entscheidung, für die er durch die Hölle muss und durch die er alles verliert, was ihm je etwas bedeutet hat. Wird er seinen Schwur, die Frau, die er liebt und das gemeinsame Kind wiederzufinden, jemals wahrmachen können? Ein packender dramatischer Kampf zwischen Gut und Böse – über Jahrhundert hinweg. Von der Autorin des Bestsellers „Das Geheimnis des Templers“.

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  • Eine Liebe, die die Jahrhunderte überwindet

    Totentanz
    misswinniepooh

    misswinniepooh

    08. January 2017 um 19:42

    Mafiabosses Don Salvatore Leonardo, lebt seit ihrer Scheidung von Silvio ebenfalls ein millionenschwerer Baumagnat aus einer Mafiafamilie in ständiger Angst, das er um an das Vermögen ihres Vaters zu kommen, das ihre gemeinsame Tochter Luisa erben wird, entweder sie entführen lässt oder Gabriella tötet. Um dies zu verhindern hat Gabriella Luisa bei einer Freundin in den schottischen Highlands versteckt. Just auf dem Weg zurück nach Florenz wird ein Attentat auf Gabriella verübt und ihr Wagen versinkt in den Fluten des eisigen Flusses. Doch plötzlich taucht neben dem Wagen ein unbekannter Mann auf, der sie befreit. Als sie im Krankenhaus erwacht, sitzt dieser attraktiver Mann mit den dämonischen dunklen Augen auf der Fensterbank, und eröffnet ihr, das sie im Koma liege und jetzt in einer Zwischenwelt schwebe, doch um in die Gegenwart zurück zukommen, braucht Gabriella die Hilfe dieses dämonisch aussehenden Mannes. Doch kann Gabriella Damian wie er sich ihr vorstellt auch Vertrauen? Den ständig erzählt er ihr das sie sich schon aus einem früheren Leben 500 Jahre zuvor kennen. Wie Gabriellas Gegenwart und ihr früheres gemeinsames Leben mit Damian schicksalshaft verwoben ist, ahnt sie bisher noch nicht. So beginnt ihre gemeinsame Reise über die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart hinweg. In zwei Handlungssträngen die sowohl in der Gegenwart als auch im Jahre 1476 spielt, entwirft die Autorin im bildreichem Erzählstil ein Panorama italienischer Geschichte zur Zeit der Medicis und der Pazzi Verschwörung in einer überwältigenden Fülle. Ein atemberaubendes Szenario wieder einmal exzellent von der Autorin recherchiert und mit einer Handlung verwebt die packender nicht sein könnte.

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  • Liebe, die nie endet

    Totentanz
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    27. February 2015 um 08:30

    Gabrielle, Tochter eines Mafiabosses, ist mit ihrer Tochter auf der Flucht vor ihrem Exmann. Sie selbst hat das Erbe ihres Vaters abgelehnt, so dass es bei Volljährigkeit auf ihre Tochter geht. Es geht um viel Geld, das ihr Exmann, selbst ein Mafiaboss, für sich beanspruchen möchte. Also muss Gabrielle sterben. Nachdem sie ihre Tochter vor ihrem Exmann versteckt hat, fällt sie einem Attentat zum Opfer. Sie kommt mit dem Auto von der Straße ab und versinkt mit ihm im Wasser. Als ihre Sinne schwinden, sieht sie einen gut aussehenden Mann, den sie später auch im Krankenhaus wiedersieht. Der Mann heißt Damian und hat sie schon seit dem 15. Jh. gesucht, einer Zeit, wo er mit ihr verheiratet war. Er nimmt sie mit zurück in die Vergangenheit ... Wahrheit oder Traum? Gabrielle sieht tief unten im Wasser einen Mann. Wie kann das sein? Als sie im Krankenhaus aufwacht, ist er auch wieder da. Damian lebte im 15. Jh. mit seiner großen Liebe zu Zeiten von Lorenzo de Medici in Florenz zusammen. Sein Vater wurde hingerichtet und er lässt sich von Jacopo de Pazzi als Auftragskiller anheuern. Er wird es eines Tages bereuen, denn ihm wird das Liebste genommen. Er hat den Ehrgeiz, seine Liebe wiederzufinden, auch wenn einige Jahrhunderte ins Land gehen werden. In Gabrielle aus dem Jahr 2014 scheint er sie gefunden zu haben. Martina André versteht es wieder einmal gekonnt, Vergangenes mit der Gegenwart zu verbinden. Ich liebe solche Romane, die nicht nur unterhalten, sondern auch noch in der Lage sind, Wissen zu vermitteln. Vor einigen Jahren hatte ich einiges über die Zeit der Medici gelesen, weil mich diese Epoche angesprochen hat. So konnte ich bereits in "Morgenrot" von Alexandra Ripley über Lorenzo de Medici und der Pazziverschwörung lesen. Die Autorin Martina André hat wie gehabt wieder gründlich für ihren Roman recherchiert und es glaubhaft aufgearbeitet. Sie erzählt in ihrem Buch zwei Geschichten. Die eine spielt in der Gegenwart und handelt von Gabrielle, die von ihrem Mann umgebracht werden soll, damit er an das Geld der Tochter kommen kann. Die andere erzählt Damians Geschichte im 15. Jh. unter der Herrschaft der de Medici in Florenz.  Auch wenn es erst nicht so aussieht, aber die beiden Geschichten verbinden sich und ergeben ein Ganzes. Trotz einiger Wiederholungen, die durchaus Sinn machen, wurde das Buch zu keiner Zeit langatmig oder langweilig. Martina André versteht es, den Leser zu fesseln. Sie hat mich von Beginn an in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Hat man sich einmal eingelesen, will man das Buch nicht mehr weglegen, kann nicht schnell genug wissen, wie es ausgehen wird. Die beiden sympathischen Protagonisten überzeugen, auch wenn Damian ein recht unstetes Leben hatte und man nicht unbedingt gutheißen möchte, was er getan hat. Das Buch ließ sich sehr gut lesen, was man auch dem sicheren Gespür der Autorin für Unterhaltung, Spannung und Geschichtlichem zugute halten muss. Das Buch empfehle ich sehr gern weiter.

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  • Leserpreis-Autoren über die Fragen, die sie gern mal gestellt bekommen würden

    DieSchwarzeKathatze

    DieSchwarzeKathatze

    Es ist wieder soweit! Der Countdown für den Leserpreis 2014 läuft! Nachdem ihr in 16 Kategorien eure Lieblingsbücher und -autoren nominiert habt, stehen nun die 35 meistnominierten Bücher und Autoren jeder Kategorie fest. In der nun anlaufenden letzten Phase des Leserpreises habt ihr die Möglichkeit darüber abzustimmen, welche der Kandidaten auf diesen Shortlists Bronze, Silber oder Gold verdient haben. Das ist die ideale Gelegenheit, mehr über die nominierten Autoren zu erfahren und deshalb bitten wir diese an dieser Stelle darum, ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Da sich jeder Autor früher oder später den Fragen seiner Leser stellt, möchten wir dieses Jahr von ihnen wissen: Bestimmt bekommst du ständig die gleichen Fragen gestellt. Was ist dein Lieblingsbuch? Wo schreibst du am liebsten? Hast du Rituale? Deshalb fragen wir einfach mal nach der Frage, die dir nie gestellt wird, die du aber gern mal gestellt bekommen würdest. Gibt es eine solche Frage und möchtest du uns vielleicht die Antwort darauf verraten? Oder gab es schon mal eine interessante Leserfrage, auf die du spontan nicht direkt eine Antwort wusstest? Wir sind jetzt schon ganz neugierig! -- Today is the day! The countdown for the LovelyBooks 'Leserpreis 2014' has started! After you have voted for your favourite books and authors in 16 categories the results are now fixed: we have our 35 finalists in every category. As of now, you can vote for those books and authors who, in your opinion, should be awarded with the 'Leserpreis' in Gold, Silver and Bronze. Of course, this final phase is also the perfect opportunity for our appointed authors to betray secrects. As all of them have to face their reader's questions sooner or later, we are curious to know: Certainly, you are often asked the same questions: Which is your favourite book? Do you have the perfect spot or a favourite place for writing? Do you have some kind of writing ritual? For this reason, we would like to know which question has not been addressed to you yet but which you would love to be asked sometime. Is there such a question and would you even like to answer it for us? Or has there already been an interesting question prompted by a reader to which you didn’t know immediately how to reply? We are looking forward to the answers of our shortlist candidates!

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  • Superspannender Genre-Mix

    Totentanz
    Zabou1964

    Zabou1964

    20. July 2014 um 12:10

    Martina André gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Jedes ihrer Bücher habe ich mit Genuss gelesen. Jedem neuen Werk fiebere ich entgegen. Mit „Totentanz“ ist ihr wieder ein ganz besonderer Genre-Mix gelungen, der nicht spannender hätte sein können. Geschickt verwebt sie historische Elemente mit Mystischem und einem spannenden Thriller.   Die Autorin entführt uns in diesem Werk nach Florenz: Ein Erzählstrang spielt in der Gegenwart, ein zweiter in der Mitte des 15. Jahrhunderts. Zunächst lernt der Leser die junge Mutter Gabrielle Falconi kennen, Tochter eines verstorbenen Mafiabosses. Leider gehört ihr Ex-Mann einem anderen Mafiaclan an und will mit Gewalt die gemeinsame Tochter in seine Hände bekommen. Gabrielle tut alles, um das zu verhindern. Bei einem Attentat kommt sie fast ums Leben. Rettung naht in Form eines geheimnisvollen Mannes, der sie in eine ihr vollkommen fremde Welt führt.   Im Jahr 1477 begleitet der Leser zunächst den jungen Damian de’ Castello, der sich als Söldner in die Dienste von Jacopo de’ Pazzi begeben hat, nachdem sein Vater von den de’ Medici hingerichtet wurde. Blind vor Hass lässt er sich von de’ Pazzi vor dessen Karren spannen und unterstützt ihn bei einer Verschwörung gegen die de’ Medici. Das hat leider fatale Folgen …   Wie bei Martina André üblich, merkt man auch diesem Werk an, dass es hervorragend recherchiert wurde. Fiktive Figuren wie Damian und Elle sind in wahre historische Begebenheiten eingeflochten. Die mystischen Elemente erfordern etwas Aufmerksamkeit vom Leser. Die Autorin hat hier sehr intelligent mit dem Stilmittel Zeitreise die Vergangenheit und die Zukunft verflochten. Dazwischen existiert eine Art Zwischenwelt. Äußerst interessant fand ich den Aspekt, ob es ein Leben nach dem Tod gibt und wohin der Mensch sich vom irdischen Dasein verabschiedet. Aber ich will nicht zu viel verraten.   Natürlich gibt es neben sehr viel Spannung und Mystik auch eine Liebesgeschichte, deren Ausgang lange im Ungewissen bleibt. Gespickt mit einigen sehr erotischen Szenen erzählt Martina André Damians und Elles Geschichte sehr gefühlvoll.   Fazit: „Totentanz“ ist ein Roman, der es verdient hat, von ganz vielen Menschen gelesen zu werden. Hier wird wirklich alles geboten, was das Leserherz begehrt.

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  • Superspannender Genre-Mix

    Totentanz
    Zabou1964

    Zabou1964

    20. July 2014 um 12:10

    Martina André gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Jedes ihrer Bücher habe ich mit Genuss gelesen. Jedem neuen Werk fiebere ich entgegen. Mit „Totentanz“ ist ihr wieder ein ganz besonderer Genre-Mix gelungen, der nicht spannender hätte sein können. Geschickt verwebt sie historische Elemente mit Mystischem und einem spannenden Thriller.   Die Autorin entführt uns in diesem Werk nach Florenz: Ein Erzählstrang spielt in der Gegenwart, ein zweiter in der Mitte des 15. Jahrhunderts. Zunächst lernt der Leser die junge Mutter Gabrielle Falconi kennen, Tochter eines verstorbenen Mafiabosses. Leider gehört ihr Ex-Mann einem anderen Mafiaclan an und will mit Gewalt die gemeinsame Tochter in seine Hände bekommen. Gabrielle tut alles, um das zu verhindern. Bei einem Attentat kommt sie fast ums Leben. Rettung naht in Form eines geheimnisvollen Mannes, der sie in eine ihr vollkommen fremde Welt führt.   Im Jahr 1477 begleitet der Leser zunächst den jungen Damian de’ Castello, der sich als Söldner in die Dienste von Jacopo de’ Pazzi begeben hat, nachdem sein Vater von den de’ Medici hingerichtet wurde. Blind vor Hass lässt er sich von de’ Pazzi vor dessen Karren spannen und unterstützt ihn bei einer Verschwörung gegen die de’ Medici. Das hat leider fatale Folgen …   Wie bei Martina André üblich, merkt man auch diesem Werk an, dass es hervorragend recherchiert wurde. Fiktive Figuren wie Damian und Elle sind in wahre historische Begebenheiten eingeflochten. Die mystischen Elemente erfordern etwas Aufmerksamkeit vom Leser. Die Autorin hat hier sehr intelligent mit dem Stilmittel Zeitreise die Vergangenheit und die Zukunft verflochten. Dazwischen existiert eine Art Zwischenwelt. Äußerst interessant fand ich den Aspekt, ob es ein Leben nach dem Tod gibt und wohin der Mensch sich vom irdischen Dasein verabschiedet. Aber ich will nicht zu viel verraten.   Natürlich gibt es neben sehr viel Spannung und Mystik auch eine Liebesgeschichte, deren Ausgang lange im Ungewissen bleibt. Gespickt mit einigen sehr erotischen Szenen erzählt Martina André Damians und Elles Geschichte sehr gefühlvoll.   Fazit: „Totentanz“ ist ein Roman, der es verdient hat, von ganz vielen Menschen gelesen zu werden. Hier wird wirklich alles geboten, was das Leserherz begehrt.

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  • Totentanz

    Totentanz
    nirak03

    nirak03

    Die Autorin Martina André erzählt ihre Geschichte in zwei voneinander unabhängigen Handlungssträngen. Zum einen, einen spannenden historischen Teil. Dieser beginnt im Jahre 1476 in Italien. Hintergrund ist hier das Attentat der Familie Pazzi auf die Familie Medici. Er ist spürbar gut recherchiert und spannend geschildert. Die fiktiven Protagonisten Gabrielle und Damian fügen sich spielend in die historische Handlung ein. Zugleich gibt die Autorin einen schönen Einblick in die damalige Zeit und in das politische Gefüge der Mächtigen und Reichen. Mir hat das gut gefallen. Es wirkt authentisch und glaubwürdig. Die Protagonisten sind so lebendig und schon von den ersten Zeilen an sympathisch. Dann geht es zunächst weiter im Jahre 2014. Der Leser lernt Elle kennen. Sie ist die Tochter eines Mafiabosses und gleichzeitig auch die Exfrau eines Mannes aus diesem Milieu. Ihr Vater ist verstorben und hinterlässt ein umfangreiches Vermögen, welches natürlich auch Elles Exmann interessiert. Ein Attentat auf Elle schickt sie ins Koma und der Weg zum Erbe scheint frei zu sein. Spätestens ab hier wird klar, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen historischen Roman handelt. Ein mysteriöser, gutaussehender, fremder Mann taucht bei Elle auf und bittet sie ihm zu vertrauen. Was will der Fremde? Wo kommt er her? Und was haben Damian aus dem Jahre 1476 und er gemeinsam? Frau André hat sich offenbar intensiv mit dem Thema Nahtoderfahrung auseinander gesetzt und so erzählt sie von Dämonen und Geistern und wie das Leben nach dem Tod weiter gehen könnte. Ich bin ihr gern auf diesem Weg gefolgt und fand ihre Darstellung interessant und spannend zu lesen. Geschickt verbindet sie die beiden Handlungsstränge und den Mysterypart miteinander und so fließen Gegenwart, Vergangenheit und Fantasy ineinander über. Auch spielt die Liebe eine große Rolle in dieser Geschichte. Ein paar erotischen Szenen erzählen davon.   Am Ende gibt es ein Personenregister in dem die historischen Protagonisten gekennzeichnet sind. Ein Nachwort klärt kurz Fiktion und Wahrheit und ein kleines Glossar klärt noch zusätzlich fremde Begriffe. Auch das Cover und der Titel passen wunderbar zu der Geschichte zwischen den Buchdeckeln. „Totentanz“ ist wieder ein gelungener Roman von Martina André. Es ist alles dabei, Liebe, Verrat und Spannung. Himmel und Hölle gegeneinander auf Erden sowie darüber hinaus. Der historische Part, wie immer gut recherchiert und interessant zu lesen und der Rest Fantasy pur. Für Leser die sich auch gern mal auf ungewöhnliche Abenteuer einlassen, genau das Richtige.

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  • wieder ein " fantastischer Schmöker"

    Totentanz
    robbylesegern

    robbylesegern

    23. April 2014 um 19:11

    Martina Andres neues Buch " Totentanz" entführt den Leser in das Florenz der Medici und der Gegenwart. Wieder vermischt Martina Andree historische Fakten mit Fantasy,- und Mystikelementen und herausgekommen ist ein "fantastischer " Schmöker. Florenz 2014. Gabrielle Falconi ist die Tochter eines reichen Mafiapaten, der nach seinem Tod sein Vermögen seiner Enkeltochter Luisa vermachte, da seine Tochter Gabrielle dieses Erbe ablehnte. Um ihre Tochter vor ihrem geschiedenen Mann, ein Mafiamitglied der Gegenseite, vor seinem Zugriff zu retten, bringt Gabrielle Luisa nach Schottland zu einer Freundin, denn ihr Mann hat es auf das Erbe seiner Tochter angesehen. Auf dem Rückweg wird ein Attentat auf das Auto verübt, in dem Gabrielle sitzt. Ihr Fahrer wird getötet und sie selbst stürzt , samt Limousine, in einen See. Während sie in ihrem eingeschlossenen mit dem Tode kämpft, taucht ein mysteriöser Fremder neben dem Auto auf. Florenz 1477, Damian de Castello schließt sich, nachdem sein Vater hingerichtet wurde, als Söldner der Pazzifamilie an, deren Interesse es ist, die führende Familie Florenz, die Medici, zu entmachten. Das er damit einen Pakt mit dem Teufel eingeht, merkt er erst, als er alles zu verlieren droht, was ihm wichtig ist. Wie gewohnt laufen bei Martina Andre zwei Erzählstränge parallel zueinander. Diesmal entführt sie den Leser in die Zeit der Medici, Ende des 15. Jahrhunderts. Mir haben die Schilderungen dieser Zeit sehr gut gefallen. Die Autorin versteht es sehr gut, die Zeit der Renaissance wieder aufleben zu lassen, was bei mir ein Kopfkino in Gang setzte. Die alte Fehde zwischen Medici und Pazzi, die ihr Ende in der bekannten Pazzi-Verschwörung fand, ist gut recherchiert und wiedergegeben. Aber auch die Zeit in der Gegenwart , in der Gabrielle versucht ihre Tochter dem Zugriff ihres Exehemanns zu entziehen , war spannend in Szene gesetzt. Einzig die Zeit im Zwischenreich, die einen großen Anteil der Geschichte in Anspruch nimmt, entsprach nicht unbedingt meinem Geschmack. Ich fand die Übergänge von der realen Welt in die des Zwischenreiches nicht sehr geschickt, sondern habe gedacht, dass hätte man auch etwas besser hinbekommen. So war es für mich nicht gut nachvollziehbar und hat mir den Spaß etwas verdorben. Allerdings muss ich sagen, dass Fantasy ,-und Mytikelemente nicht so unbedingt meins sind. Die ersten Bücher der Autorin fand ich sehr gelungen und mich haben diese Elemente nicht gestört, z.B. bei der Gegenpäpstin oder Schamanenfeuer. Diese Bücher habe ich verschlungen. Dieses Buch allerdings konnte mich nicht so begeistern, weil ich vieles sehr aufgesetzt fand. Viele erotische Szenen im Buch sollten das Ganze dann wohl noch würzen, konnten mich aber nicht dazu bringen, mich mehr vom Buch zu begeistern. Ich habe mich häufig dabei erwischt das Buch zur Seite legen zu wollen, habe mich dann aber tapfer durch die über 600 Seiten gearbeitet, wobei mir die wirklich gut gelungenen Schilderungen der Vergangenheit und der Gegenwart geholfen haben, die Sequenzen des Zwischenreiches zu überstehen. Ich denke für Fans von Fantasy,- und Mysteriebüchern ist dieses Buch bestimmt ein Genuss, denn erzählen kann Martina Andree und ihrer Fantasie sind anscheinend keine Grenzen gesetzt. Da ich aber Realist bin, war mir das alles ein bisschen zu " fantastisch ", daher 4 Sterne, weil mein Eindruck eben sehr subjektiv ist und ich glaube , dass es Leser gibt, die diese Art der Erzählung sehr gut finden.

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