Martina Arnold

 3.7 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Ostermorde 1, Muscheln, Möwen, Morde und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Martina Arnold

Martina ArnoldOstermorde 1
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Ostermorde 1
Ostermorde 1
 (4)
Erschienen am 02.02.2018
Martina ArnoldMuscheln, Möwen, Morde
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Muscheln, Möwen, Morde
Muscheln, Möwen, Morde
 (2)
Erschienen am 03.08.2012
Martina ArnoldKrimineller Reiseführer Berlin
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Krimineller Reiseführer Berlin
Krimineller Reiseführer Berlin
 (1)
Erschienen am 14.07.2014
Martina ArnoldJobCenterMorde 1
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JobCenterMorde 1
JobCenterMorde 1
 (0)
Erschienen am 28.02.2019
Martina ArnoldKinder
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Kinder
Kinder
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Martina ArnoldTour Natur, Aktionsbuch für draußen
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Martina ArnoldRennmäuse
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Martina ArnoldAutogenes Training für Kinder, 1 Audio-CD
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Blausterns avatar

Rezension zu "Ostermorde 1" von Martina Arnold

Ostermorde I
Blausternvor 5 Monaten

Ostermorde ist eine Sammlung von 13 Kurzkrimis von 13 verschiedenen Autoren geschrieben. Auch vor Ostern macht die Kriminalität keinen Halt. Hass, Missgunst und Eifersucht gehen auch da um und lassen die Verbrecher ihre Morde planen. Aber manchmal ergibt es sich auch einfach aus dem Affekt heraus. Jeder der Täter hat sein ganz eigenes Motiv, so wie die Autoren ihr ganz eigenes Thema und ihre eigene Handschrift. Auch sind die Kurzkrimis aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Teilweise erzählt der Täter selbst, oder wir bekommen einen Blick auf die Opfer oder beide. Das macht die Abwechslung perfekt, und wie bei jeder Anthologie gibt es Geschichten, die einem besser gefallen als andere. Für jeden ist etwas dabei, und man muss sie auch nicht hintereinander weglesen. Trotz des nicht lustigen Themas gibt es auch eine humorvolle Art, und selbst eine historische Geschichte ist dabei. Fast alle sind wirklich spannend aufgebaut und auch nachvollziehbar. Somit ein schönes Osterfest. Das nächste kommt bestimmt. Und Vorsicht!

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hexe2408s avatar

Rezension zu "Ostermorde 1" von Martina Arnold

tödliche Ostern -frohes Fest ;)
hexe2408vor 7 Monaten

Ei, Ei, Ei – wo steckst du nur? Ostern steht vor der Tür und was gibt es da Wichtigeres, als den Bräuchen nachzugehen und Zeit mit der Familie zu verbringen? Nichts? Oh da habt ihr eure Rechnung aber ohne unsere mörderischen Ostergeschichten gemacht! In 13 Kurzkrimis wirbeln die verschiedenen Autoren das Osterfest gehörig auf und ich kann euch schon jetzt garantieren, dass nicht alle lebend davon kommen werden. Nach dem Lesen wird man das kommende Osterfest wohl etwas skeptischer betrachten und sich genau überlegen, was man isst, wem man traut und wen man zu sich einlädt.

 

Gemütliches Osteressen im Kreise der Familie, verstecke Nester finden, fröhlich dem Osterhasen in der Stadt winken – zu Ostern ist immer und überall etwas los und unabhängig davon, wie intensiv man sich den Bräuchen und Traditionen so hingibt, ganz an einem vorbeigehen wird das Fest wohl nicht. Doch nicht immer ist alles Gold, was glänzt, nicht immer sind alle Osterhasen so freundlich, wie sie auf den ersten Blick wirken und nicht immer sind die versteckten Nester gefüllt mit Schokolade und anderen Gaben. Blutige Funde, brutale Hasen und tödliche Zusammentreffen lassen Ostern in einem völlig neuen Licht erscheinen. Wieso sollten die Verbrecher auch eine Pause machen, nur weil grad eine Feierlichkeit ansteht? Doch nicht alle Mörder sind von ihrer Grundeinstellung grausam und unberechenbar. Im Buch gibt es die Spontantäter ebenso wie die, die schon ihr ganzes Leben lang mit einem Bein im Gefängnis stehen und nur darauf warten, endlich erwischt zu werden. So sind auch die Motive sehr verschieden. Wir haben unter anderem mit Neid, Missgunst, Untreue, Eifersucht, Machtgier und dem Ausbruch aus den eigenen Fesseln zu tun – ungünstige Grundvoraussetzungen für ein friedliches Osterfest.

Ostermorde vereint Kurzgeschichten von unterschiedlichen Autoren. Dadurch sind die Schreibstile, Perspektiven und Herangehensweisen in jeder Geschichte selbstständig und sie bauen nicht aufeinander auf. Sollte man das Buch nicht von Beginn an, sondern einfach mitten drin eine Geschichte lesen wollen, stellt das keine Hürde da. Je nach Lust, Laune und vielleicht dem eigenen Anlass zum Osterfest kann man sich heraussuchen, was am besten passt. Nicht jede Kurzgeschichte wird jeden Leser gleichermaßen ansprechen, aber insgesamt ist es eine sehr bunte, abwechslungsreiche Mischung, so dass für jeden etwas dabei sein sollte.

Teilweise begleitet man die Täter direkt bei ihrer Planung, der Umsetzung und Vertuschung der Morde, in anderen Geschichte ist man deutlich näher an den Opfern und spürt ihre Angst und die Vorahnung, was auf sie zukommen könnte. Es gibt aber auch übergeordnete Erzähler, die nicht aus der Ich-Perspektive berichten. So begleitet man dann innerhalb einer Geschichte auch verschiedene Personen und bekommt einen umfangreicheren Blick auf das Geschehen.

Mir hat besonders die Mischung sehr gut gefallen. Mal kann man mit den Ermittlern grübeln, wie alles zusammenhängt, mal fiebert man mit den möglichen Opfern mit und drückt ihnen die Daumen, dass sie einen Weg finden, dem fiesen Osterhasen zu entkommen und teilweise kann man den Tätern über die Schulter schauen und möchte am liebsten selbst eingreifen, um sie aufzuhalten.

Auch die Stimmung in den Geschichten ist sehr verschieden. In manchen fühlt man die bedrückte Grundstimmung schon bei den ersten Sätzen, andere sind jedoch eher witzig angelegt und es wird die eine oder andere Person vorgeführt bzw. an der Nase herumgeführt. Natürlich ist ein Mord niemals lustig, aber besonders in einer Geschichte war die Herangehensweise so gestaltet, dass ich nur belustigt den Kopf schütteln konnte über die etwas unfähigen Ermittler.

 

Für mich persönlich war der Start ins Buch nicht so richtig ideal. Ostern ist natürlich ein Fest, dass einen geschichtlichen, kirchlichen Hintergrund hat und deswegen finde ich es auch nachvollziehbar und verständlich, dass man das in die Geschichten mit integriert. Da historisch angelegte Geschichten nun aber nicht zu meiner Lieblingsrichtung gehören, war es für mich einfach ein etwas zäher Start in die Ostermorde. Andere Leser werden das sicher anders empfinden und die „Rückblende“ als gelungenen Einstieg in die Krimigeschichten empfinden.

 

Eine schöne, österliche Krimimischung, die für jeden Geschmack etwas bereit hält. Unterschiedliche Stile, unterschiedliche Perspektiven und völlig verschiedene Herangehensweisen machen das Buch abwechslungsreich. Die kurzweiligen Geschichten lassen sich gut zwischendurch lesen, zum Beispiel wenn zwischen den Osterbräuchen ein paar Minuten Zeit bleiben. ;)

 

Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

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CorinnaGerngelesens avatar

Rezension zu "Ostermorde 1" von Martina Arnold

Ostern auf die mörderische Art
CorinnaGerngelesenvor 7 Monaten

Die 13 Kurzgeschichten sind sehr unterschiedlich, gemeinsam haben sie letztendlich nur das einheitliche Thema, denn immer steht in irgendeiner Form Ostern im Mittelpunkt. Das Spektrum ist dabei wirklich weit gefächert: von historisch über bizarr, von makaber bis kulinarisch, von witzig bis hin zu berührend, alles ist vertreten.

Diese Autoren sind dabei: Ulrike Bliefert, Patricia Holland Moritz, László I. Kish, Horst Bosetzky, Angela Temming, Andreas M. Sturm, Regine Röder-Ensikat, Astrid Ann Jabusch, Hughes Schlueter, Gisela Witte, Frank Kreisler, Swenja Karsten sowie die Herausgeberin Martina Arnold. Gelungen finde ich die Kurzbiografien am Ende der Anthologie, die die Verfasser ein wenig genauer vorstellen.
Jeder Autor drückt seiner Erzählung seinen eigenen Stempel auf, wodurch naturgemäß eine sehr bunte Mischung entsteht. Nicht jede Geschichte hat mich gleichermaßen angesprochen, aber das Potpourri passt.

Oster-Geschenktipp für Krimifans

Ähnlich wie bei den "Giftmorden 2" ist dem Verlag hier wieder eine gute Zusammenstellung geglückt. Ich denke, hier wird kein Krimi-Liebhaber zu kurz kommen. Und als Geschenk für Fans des Genres kann man mit den "Ostermorden" wirklich nichts falsch machen.

Doch ich muss auch wenig Kritik loswerden. So waren mir einzelne Geschichten doch ein paar Seiten zu kurz, die Auflösung kam zu schnell. Hier hätte mir ein wenig mehr Aufbau in der Storyline gefallen. Auch fand ich manches etwas zu unappetitlich. Aber das ist ja bei jedem unterschiedlich und ein sehr persönliches Empfinden. Rein vom Ansatz her haben mir die "Giftmorde" etwas besser gefallen, das liegt vermutlich an der Raffinesse, die ich hier etwas vermisst habe.
Das Cover finde ich zu schlicht geraten, auch wenn mir das Motiv gut gefällt. Ich fürchte jedoch, dass dieses Buch im Stapel der vielen Angebote auf den Büchertischen der Buchhandlungen etwas untergehen wird - was wirklich schade ist! Hier könnte etwas nachgebessert werden, gerade, wenn man die restliche, liebevolle Gestaltung des Buches betrachtet.

Fazit: Abwechslungsreiche Zusammenstellung an Kurzkrimis mit dem Thema Ostern, Empfehlung für Fans und als Geschenk für Krimi-Liebhaber!

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