Martina Bauer Nulllinie

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Inhaltsangabe zu „Nulllinie“ von Martina Bauer

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  • Leserunde zu "Nulllinie" von Martina Bauer

    Nulllinie

    martinabauer

    Leserunde zu „Nulllinie – ein Mysterythriller“ von Martina Bauer Liebe Thrillerfreunde!  Wir möchten euch herzlich zu einer Leserunde von „Nulllinie“, eines Thrillers mit Mysteryelementen von Martina Bauer, einladen. Der Verlag stellt 15 kostenlose Rezensionsexemplare des E-Books zur Verfügung (wahlweise als pdf oder epub-Datei), die unter den Bewerbern verlost werden. Begleitet wird die Leserunde von der Autorin selbst - also von mir ;-) – und von Tonja Zuellig vom Twinmedia-Verlag. Wir wünschen uns einen ehrlichen und kritischen Austausch mit euch.  Und darum geht’s: Die 25jährige Ellen wagt nach einer Trennung einen Neuanfang in der Südpfalz, wo sie bei PRO-MIND, einer Firma für medizinische Überwachungssysteme, eine Anstellung findet. Ihre anfängliche Begeisterung verwandelt sich in Skepsis, als sie durch Zufall herausfindet, dass in der Firma heimliche Versuche an freiwilligen Probanden stattfinden. Den Forschern ist es gelungen, ein Verfahren zum Lesen der Gedanken über einen speziell dafür entworfenen Sender zu entwickeln. Dann verschwinden Menschen, und die Polizei bittet Ellen um Mithilfe bei der Aufklärung. Aber PRO-MIND hat sie bereits als Versuchsobjekt fest im Visier.  „Nulllinie“ ist mein Romandebüt. Eine kostenlose Leseprobe, um eure Neugier zu wecken, gibt es bei Amazon: http://www.amazon.de/Nulllinie-ebook/dp/B00AI5BLJ6/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1357722402&sr=1-1 Wer sich für eines der 15 Rezensionsexemplare bewerben möchte, beantwortet uns bitte folgende Frage: In meinem Thriller geht es unter anderem ums Gedankenlesen mittels eines Chips. Wenn du die Gelegenheit bekämst, einen ganzen Tag lang die Gedanken eines einzigen Menschen zu hören, wen würdest du dir aussuchen? Und warum?  Poste hier deine Antwort und vielleicht gewinnst du eines der 15 Rezensionsexemplare. Bewerben kannst du dich bis am Mittwoch, den 16. Januar, 24.00 Uhr. Loslegen werden wir am Sonntag, 20. Januar 2013. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

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  • Wenn ein beruflicher Neuanfang zur Lebensgefahr wird... (4,5 Sterne)

    Nulllinie

    hexe2408

    26. February 2014 um 08:35

    Technische Neuerungen gibt es immer wieder und in den verschiedensten Bereichen. Modernere Computer, verbesserte Software, intelligente Autos, hilfreiche Küchengeräte, multifunktionale Handys und und und... Einige Erfindungen sind wirklich nützlich oder eine echte Erleichterung, andere Errungenschaften sind eher eine Spielerei und man würde auch ohne sie gut auskommen. Doch wie intensiv denkt man darüber nach, dass Technik auch gefährlich sein kann? Die Firma PRO-MIND ist spezialisiert auf medizinische Überwachungssysteme und forscht an einem Chip, der lebensbedrohliche Veränderungen der Vitalwerte weiterleitet, um die betroffenen Personen schnellstmöglich zu retten und zu versorgen. Eine hilfreiche, tolle Sache? Das könnte man denken, solange man nicht weiß, was mit diesem Sender noch alles möglich ist. Im Untergrund der Firma laufen geheime Forschungen mit sensationellen Entdeckungen, die mit allen Mitteln geschützt werden sollen. Wer sich zu sehr einmischt, hat schlechte Karten. Ellen Groß gerät bei ihrem Versuch, sich ein neues Leben aufzubauen, zwischen die Fronten und bringt sich damit in ungeahnte Gefahr. Ellen war mir von Beginn an sehr sympathisch. Nach einer gescheiterten Beziehung wagt sie einen Neuanfang – neuer Job, neue Stadt, neue Freunde. Ellen sagt gern, was sie denkt, auch wenn das bei ihrem Gegenüber nicht immer gut ankommt. Mit ihren ironischen und sarkastischen Sprüchen und Gedanken lockert sie viele Situationen auf und hat mich häufiger zum Schmunzeln gebracht. Sie ist clever und neugierig, kombiniert gut und fragt geschickt nach Dingen, die sie interessieren. Diese Charakterzüge gefallen mir als Leser gut, für sie selbst werden sie leider zu gefährlichen Eigenschaften, die ihr Leben ganz schön auf den Kopf stellen. Im Verlauf des Buches lernt man viele unterschiedliche Personen kennen. Von den meisten bekommt man nur ein grobes Bild vermittelt, das jedoch ausreicht, um ihre Stellung und Rolle einzuschätzen. Die Mischung ist insgesamt sehr ansprechend, da die Charaktere sehr unterschiedlich sind und es auch immer wieder kleine Überraschungen gibt. Besonders interessant fand ich neben Ellen den Tankwart Stefan. Während er zu Beginn der Geschichte eher ein bisschen aufdringlich und plump wirkt, entwickelt er sich im Verlauf zu einem netten Kerl, der ungeahnte Talente hat. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig und ohne Verständnisprobleme lesen. Macht, Geldgier, Verschwörungen und die Faszination für die Forschungsergebnisse dominieren das Geschehen. Es werden immer wieder neue Probleme aufgeworfen, die dazu führen, dass auch die eigentlich Guten zum Opfer des durchdachten Systems werden. Eine besondere Dynamik bringen die Perspektiv- und Zeitwechsel innerhalb der Geschichte. Immer wieder gibt es kleine Rückblenden, die die Zusammenhänge und Anfänge des geheimen Projektes näher beleuchten. So kann man die Entwicklung und Gefahr mit der Zeit besser verstehen und einschätzen. Zur Orientierung gibt es Kapitelüberschriften, die anzeigen, welches Datum ist und aus der Sicht welcher Person die Passage geschrieben ist. Dadurch entsteht ein sehr komplexer Blick auf die Handlung sowie die Gedanken und Gefühle der Charaktere. Als faszinierend und erschreckend empfand ich den Aufbau von Minstadt. Was einst als Arbeiterdorf begann, hat sich zu einer kleinen Stadt entwickelt, die komplett von PRO-MIND kontrolliert wird. Bäcker, Cafés, Restaurants und sogar der Supermarkt gehören zum Firmenkomplex und stehen damit unter ständiger Überwachung. Auch wenn es den Beschäftigten viele Vorteile bietet, ist eine freie Entfaltung nicht mehr wirklich möglich. Ich würde das Leben unter solchen Umständen schon etwas unbehaglich finden. Für die Geschichte passt diese Konstellation allerdings sehr gut und hat die verzwickte Situation noch verschärft. Die Handlung ist sehr spannend gestaltet und wird, besonders gegen Ende des Buches, temporeich vorangetrieben. Plötzliche Wendungen und unerwartete Charakterentwicklungen sorgen immer wieder für Überraschungsmomente. Etwas schade fand ich dann allerdings das schnelle Ende, von dem ich mir persönlich etwas mehr versprochen hätte. Als es grad so richtig interessant und brenzlig wurde, war plötzlich auch schon alles vorbei. Ein spannender Thriller, mit sympathischen Charakteren, der den Leser anregt, auch mal über die als selbstverständlich genommene Technik im Alltag nachzudenken. Martina Bauer entwirft ein interessantes Szenario, dessen Komplexität sich dem Leser erst nach und nach offenbart. Einziger Kritikpunkt ist das zu sehr geraffte Ende. ___ Vielen Dank an EditionZ/Twinmedia für dieses Rezensionsexemplar.

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  • Rezension zu "Nulllinie" von Martina Bauer

    Nulllinie

    Buchfan276

    19. February 2013 um 21:13

    In "Nulllinie" von Martina Bauer geht es um Ellen, die eine neue Arbeitsstelle in der Firma "Pro Mind" antritt. Doch diese Firma ist sehr merkwürdig. Sie liegt total abgeschieden, überall Überwachungskameras. Außerdem fallen Ellen während der Arbeit noch mehr Ungereimtheiten auf. Warum zum Beispiel verschwinden immer wieder Mitarbeiter der Firma spurlos? Währenddessen arbeitet Kollege Michael an einem Chip, der menschliche Gedanken lesen kann. Ellen geht der Sache auf den Grund und gerät dabei selbst in Gefahr. Denn in der Firma werden Versuche an Menschen durchgeführt, die sehr makaber sind. Das Cover des E-Books fand ich besonders gelungen. Auf mich wirkt es sehr geheimnisvoll und auch gefühlskalt, was die Stimmung in der Firma prima wiederspiegelt. Der erkennbare Kopf deutet auf "Geister" oder ähnliches hin. Martina Bauer ist eine Meisterin der Spannung. Geschickt stellt sie die Sachverhalte dar, sodass der Leser förmlich an das Buch gefesselt wird. Das Buch ist sprachlich recht leicht lesbar, inhaltlich ist es zu Beginn jedoch etwas verwirrend. Mithilfe eines Zeitrückblicks klären sich die offenen Fragen ziemlich schnell auf und man findet sich dann gut zurecht. Besonders spannend war gleich der Prolog. Die Charaktere des Buches erhalten von der Autorin ein klares Profil, der Leser kann sie sich vor seinem inneren Auge gut vorstellen. Insgesamt ein Buch von einer Autorin mit großem Talent, von der ich unbedingt mehr lesen möchte.

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  • Rezension zu "Nulllinie" von Martina Bauer

    Nulllinie

    hannelore_bayer

    01. February 2013 um 16:07

    Das Cover vermittelt schon den Eindruck von Krankenhausund auch von Spannung, dieser rote Strich vor allem. Es ist gut ausgesucht, paßt zum Thema des Buchs. Der Prolog ist schon sehr spannend. Die junge Anita wird operiert und bekommt später mit wie sie stirbt. Die Hauptperson Ellen sucht eine neue Arbeitsstelle und findet sie bei Pro-Mind. Zu Anfang ist alles easy, sie lebt sich ein, findet eine Freundin und es stört sie nicht besonders, daß die Kleinstadt Minstadt praktisch der Firma gehört. Bis sie auf ein Plakat stößt, daß eine Frau zeigt, die ihr bekannt vorkommt. Sie hat gekündigt und keiner weiß wo sie jetzt ist. Ebenso Alexander Keller, der schon einige Zeit verschwunden ist. und den anscheinend nur seine Familie vermißt. Über Michael und Tobias, die sie eines Tages kennenlernt, erfährt sie, was in der Firma wirklich passiert. Das alles wird toll erzählt auch die Zwischensequenzen mit Ellen´s Mutter. Pötzlich verschwindet auch Ellens Freundin und sie bekommt ein Angebot, daß mit einer Stange Geld verbunden ist. Doch da gibt es auch noch Stefan den Tankwart. Zwischendurch läuft ein Handlungsstrang, der uns über Alexander Keller erzählt, sehr spannend und auch sehr mystisch. Klasse gemacht, Frau Bauer. Wird Ellen das Angebot annehmen? Auch das Ende finde super gelöst. Fazit: Ein Muss für alle die sich mit zukunftigen Möglichkeiten und mit demThema, was Ich könnte nach dem Tod sein, befassen. Ich habe noch nie ein annähernd so spannendes Buch, vor allem mit dem Thema gelesen und werde bestimmt wieder ein Buch von Frau Bauer lesen, die so gut erzählen und auch schwierige Sachen gut erklären kann.

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  • Rezension zu "Nulllinie" von Martina Bauer

    Nulllinie

    geena02

    27. January 2013 um 18:08

    Ellen 25, tritt eine neue Stelle bei PRO-MIND, einer Firma für medizinische Überwachungssysteme an. Anfangs scheint alles eitel Sonnenschein, wenn man davon absieht dass diese Firma in einer firmeneigenen Kleinstadt im Pfälzer Wald residiert. Relativ schnell findet Ellen heraus dass hier Menschenversuche mit Freiwilligen stattfinden und dass Überwachung und Kontrolle sich schlecht mit Ethik und Moral verstehen. Man ist gleich gefesselt und mitten im Geschehen. Die Kapiteleinteilung mit Datum vermittelt Authentizität und treibt die Handlung auch optisch weiter. Die Umgebung, die Protagonisten und die Geschichte entwickeln sich geschickt und gewinnen an Spannung, Tiefe und Glaubwürdigkeit, der Schreibstil ist klar und unaufgeregt. Der Autorin gelingt es reale, biologische Vorgänge mit fantastischen bzw. mystischen Elementen zu verknüpfen. Dies geschieht sehr nachvollziehbar und in einem Kontext der mir sehr glaubhaft erscheint, weshalb ich nicht hinterfrage sondern einfach gut unterhalten bin. Bis etwas über die Hälfte des Buches zeigt sich dass die Autorin wirklich gut erzählen kann. Egal welche Episoden sie einbaut, es geschieht stimmig und ausgewogen und treibt die Geschichte entweder vorwärts, erweitert das Wissen um Hintergründe oder gibt den Figuren eine Tiefe die ich sehr schön finde. Gekonnt werden die Handlungsstränge verwebt und zusammengefügt. Die Spannung wird aufrechterhalten und steigert sich kontinuierlich. Das klingt bis jetzt, hoffentlich, sehr gut, aber trotzdem gebe ich nur 3 Punkte (gefühlte 2,5) – weil die letzten 100 Seiten leider nicht halten können, was der Anfang verspricht. Plötzlich befinde ich mich mitten in einem x-beliebigen austauschbaren Plot. Zwischendurch blitzt manchmal noch das erzählerische Talent der Autorin auf, aber das reicht nicht mehr um die Geschichte zu retten. Die Handlung wird vorhersehbar, simpel und sogar die Sprache der Schreibstil ändert / verändert sich in einigen Teilen. Das ganze wirkt mehr gewollt als gekonnt. Die Figuren und die Handlung verlieren ihre Glaubwürdigkeit und es werden Stränge entwickelt, die zur Auflösung führen sollen, die aber fast in der Lächerlichkeit enden. Das Ende ist dann auch entsprechend banal. Schade, denn es fing wirklich gut an, dass Cover ist Klasse, und ich habe mich, ca. 150 Seiten lang, sehr gut unterhalten. Bis dahin gefielen mir der Handlungsaufbau, die Protagonisten, die Erzählweise und der Gedanke hinter der Geschichte richtig gut. Aber leider ist es weder gelungen die Geschichte bis zum Ende glaubwürdig, interessant und spannend zu halten, noch hat die Erzählkunst der Autorin es geschafft den simplen Plot am Ende zu übermalen. Leider ist von dem sehr spannenden Thema nichts Nachhaltiges oder Nachdenkenswertes übrig geblieben.

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  • Rezension zu "Nulllinie" von Martina Bauer

    Nulllinie

    Malibu

    27. January 2013 um 12:14

    Haben wir uns nicht alle schon einmal gefragt, was nach dem Tod passiert? Wo gehen wir hin, was passiert mit unseren Seelen, sofern vorhanden? Was wäre, wenn es hierzu einen Chip gäbe, der Gedanken lesen könnte – sogar nach dem Tod noch? Dieses Thema wird in Martina Bauers Mysterythriller “Nulllinie” behandelt. Hier kommt die Protagonistin Ellen einem großem Geheimnis auf die Spur und wird selbst hineingezogen… Ellen fängt bei einer neuen Firma, PRO-Mind, an zu arbeiten. Sie lebt sich gut in der Stadt Minstadt in der Pfalz ein, alles ist ihr wohlgesinnt, sie findet schnell neue Freunde und freut sich über ihre tolle Arbeit bei der Firma. Doch dann findet sie heraus, dass in der Firma geheime Versuche an Menschen probiert werden, ihnen werden Neurosender in den Kopf eingepflanzt, welcher deren Gedanken lesen sollen. Daraufhin verschwinden immer mehr Probanden und selbst auch Ellen gerät ins Visier der großen Firma, was für sie zu einer Gefahr wird…. Beim Einstieg in die Geschichte wird dem Leser schon deutlich, dass er hier eine spannende Unterhaltung zu erwarten hat. Sofort beim Prolog wird die Spannung hoch angesetzt und man erfährt gleich zu Anfang, in welche Richtung sich der Mysterythriller wenden wird. Die Autorin lenkt den Leser mit ihrem geschickten, flüssigen Schreibstil durch die Zeilen, man kommt gar nicht mehr zum Aufhören. Die verschiedenen Charaktere sind sehr gut bildlich dargestellt, es wird einem hier ein grandioses Kopfkino beschert. Die Hauptperson des Thriller ist ganz klar Ellen, welche es in die Firma PRO-MIND verschlägt. Sie lernt man auch am besten kennen, begleitet man sie doch auf ihrem Weg durch die neue Arbeit, Stadt und Menschen. Sie ist als eine realitätsgetreue, sympathische und ehrgeizige junge Frau dargestellt. Man kann sich oftmals mit ihren Gedankengängen identifizieren und erkennt auch etwas von sich selbst in ihr. Auf ihrem Weg begegnen ihr die komischsten Sachen und Menschen, sie muss sich mit allerhand auseinandersetzen. Ein weiterer wichtiger Charakter ist Michael, denn er gehört zu den Erfindern des Chips, um welchen es in dem Buch geht. Ihn versteht man nicht immer, aber auch bei ihm merkt man, dass er ein gutes Herz hat. Man schließt ihn etwas ins Herz und fiebert auch für ihn mit. Im Gegensatz zu seinem Arbeitskollegen Tobias – mit diesem kann man nicht ganz warm werden, dazu ist er etwas zu wenig zugegen. Es begegnen einem viele Personen, die einem auf Anhieb sympathisch sind. Aber leider verschwinden auch diese wieder, so schnell sie auch gekommen sind. Der Thriller ist realitätsnah geschrieben, bringt einen zum Nachdenken. Gerade das Thema an sich ist aktuell, da man sich ja doch fragt, ob so etwas möglich ist und gar in Planung oder schon in Arbeit. Wer weiß das schon? Hier denkt man sich oft genug, manchmal ist es besser, nicht alles zu wissen, was im Hintergrund der Realität abgeht. Die Autorin hat mit ihrem Buch einen gelungenen Treffer gelandet – es zieht einen sofort ab der ersten Zeile in den Bann. Das Tolle an dem Buch ist, dass die Spannung nicht sinkt, egal wie hoch gestrickt diese wird. Man möchte eigentlich nur lesen, lesen, lesen. Die geschickt gespannten Spannungsfäden, die den Leser immer in eine Richtung lenken, in welche es dann doch nicht geht, macht es nur umso spannender. Bei dieser Geschichte ist das Mitdenken angesagt – und das kommt nicht zu kurz. Man stellt sich öfter die Frage, wo das hinführt und malt sich allerlei Situationen aus, was wäre wenn dies und jenes geschieht. Auch wird oftmals ein Gedanke hervorgezwängt, was wäre, wenn dies bereits Wirklichkeit ist? Das wäre erschreckend, aber so abwegig ist das bei der heutigen Forschung nicht einmal. Dass es hier etwas ins Mystische abdriftet, macht einem ja bereits der Klappentext klar – oder ist das doch nicht mystisch genug, da es das bereits gibt? Man sieht, das Buch hinterlässt mehr Fragen als Antworten, mit denen man sich weiterhin beschäftigt. Dieses Buch kann man ganz klaren Gewissens weiterempfehlen, besonders an die Leser, die sich auch schon mit Kübler-Ross und Moody beschäftigt haben – denn sie werden hier einige Dinge wiedererkennen, über die bereits heutzutage aktuell debattiert wird und die tatsächlich möglich sein können! Es ist keine seichte Unterhaltung, hier wird schon bisschen Köpfchen abverlangt zum Mitdenken, sowie auch das Nachdenken nach dem Lesen! Für spannungsfreudige Leser, die auf der Suche nach etwas neuem, nicht immer demselben Thrillerabklatsch, sind – ein MUSS!

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  • Rezension zu "Nulllinie" von Martina Bauer

    Nulllinie

    Rilana

    25. January 2013 um 23:23

    Die Handlung Vor Kurzem erst endete Ellens Beziehung zu ihrem Exfreund auf höchst unschöne Weise und die kleine Baufirma, bei der sie bisher gearbeitet hat, hat Insolvenz angemeldet. Ihre Mutter, bei der sie vorübergehend wohnt, macht ihr ständig Vorwürfe und sie hat einfach genug. Da kommt ihr der neue Job, für den sie etwa 100 km weit wegziehen muss, gerade recht. Die Firma PRO-MIND steht zwar wegen ihrer implantierbaren Sender, mit denen medizinische Daten von Patienten ermittelt und übertragen werden können, häufig in der Kritik, denn Datenschützer sehen diese permanente Überwachung als problematisch an, doch sonst sieht Ellens neue Stelle sehr vielversprechend aus. Ihr winkt ein sicherer Arbeitsplatz mit guter Bezahlung und vielen Vergünstigungen. Letzeres hauptsächlich dadurch, dass Ellen im, an die Firma angeschlossenen, Arbeiterviertel leben wird. Doch je besser Ellen sich einlebt, desto eigenartiger erscheint ihr PRO-MIND. Bereits zwei Mitarbeiter sind unter ungeklärten Umständen verschwunden. Und als ihr Kollege Michael ihr dann auch noch eröffnet, dass er sehr erfolgreich an einem Sender arbeitet, der die Gedanken eines Menschen lesen und übertragen kann, ist Ellen schockiert. Denn kann und darf so etwas überhaupt sein? Mein Eindruck Nulllinie ist ein wirklich spannender Thriller, der einen überraschenden Einschlag in Richtung Mystery hat. Kleiner Tipp dazu: Was passiert wohl, wenn so ein Sender zum Lesen und Übertragen von Gedanken, bei einem Probanden implantiert ist, der gerade stirbt? Überraschend ist diese paranormale Seite deshalb, weil der Roman sonst sehr auf medizinischen Erklärungen basiert und eher sachlich daher kommt. Aufgewogen wird diese Nüchternheit durch die interessant ausgearbeiteten Charaktere. Mit Ellen fiebert man von Anfang an mit und alle anderen Charactere erschließen sich einem erst nach und nach, was die Spannung zusätzlich aufrecht erhält. Auch das Rätseln kommt in diesem Roman nicht zu kurz und dank einiger überraschender Wendungen habe ich mehr als einmal daneben gelegen. Mein Fazit Nullline zu lesen hat mir wirklich Spaß gemacht. Es gab eine Phase, in der ich mich mit dem Mystery-Anteil erstmal anfreunden musste, doch die Story hat mich sehr schnell wieder in den Bann gezogen und dann habe ich das Buch schneller weggelesen, als mir lieb war.

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  • Rezension zu "Nulllinie" von Martina Bauer

    Nulllinie

    janaka

    24. January 2013 um 21:30

    Es fängt schon spannend und geheimnisvoll mit dem Prolog an. Hier wird die junge Anita operiert. Während der OP kommt es zum Herzstillstand, da kann sie ihren Körper verlassen und sieht auch, dass sie ein paar Tage später ermordet wird. Ellen fängt nach einer Trennung von ihrem Freund bei PRO-MIND an und startet in Minstadt ein neues Leben. Ein bisschen unheimlich ist mir die ganze Infrastruktur um PRO-MIND herum. Das ganze Areal ist eingezäunt und es führt nur eine Strasse in die Stadt. Ellen freundet sich mit Nachbarin und Kollegin Jadranka Baric an. Die beiden unternehmen sehr viel zusammen und lernen dabei die Programmierer Michael und Tobias kennen. Ellen erfährt von Michael, was PRO-MIND in Wirklichkeit entwickelt, sie können mit Hilfe des Chips und einer Software die Gedanken und Gefühle des Menschen sehen. Die Probanden sind alle freiwillige. Aber so ganz geheuer ist das Projekt "Mindreader" Ellen nicht und sie wird misstrauisch. Es verschwinden auch Menschen im Umfeld von PRO-MIND. Wer steckt dahinter? Sind die Absichten der PRO-MIND gut oder böse? Der Schreibstil ist sehr flüssig und der Spannungsbogen wird langsam gespannt und die gesamte Zeit auch gut gehalten. Martina Bauer hat mit ihrem Mystery-Thriller ein gutes Buch geschrieben und mich voll in den Bann gezogen. Ich freue mich, demnächst wieder etwas von ihr zu lesen.

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  • Rezension zu "Nulllinie" von Martina Bauer

    Nulllinie

    Livres

    22. January 2013 um 11:38

    Ellen zieht nach dem enttäuschenden Ende ihrer Beziehung von der Stadt aufs Land, um dort eine neue Stelle bei PRO-MIND anzutreten. Das Unternehmen hat einen sehr guten Ruf bei der Entwicklung von medizinischen Überwachungssystemen. Ellen bezieht eine Wohnung in der firmeneigenen Wohnsiedlung und freundet sich mit ihrer Nachbarin Jadranka an. Auch einen netten Mann lernt sie kennen, Michael, der ebenfalls bei PRO-MIND arbeitet. Es scheint, als würde es für Ellen nach der herben Enttäuschung durch ihren Exfreund wieder bergauf gehen. Doch dann erfährt sie mehr über die Forschungsprojekte der Firma und ist geschockt: PRO-MIND forscht an Neurosensoren, die es möglich machen, die Gedanken, Gefühle und Eindrücke der Menschen zu lesen. Zur Erforschung stellen sich Mitarbeiter der Firma freiwillig zur Verfügung. Aber Ellen hat kein gutes Gefühl bei der Sache und wird misstrauisch. Was spielt sich wirklich hinter der sauberen Fassade von PRO-MIND ab? Martina Bauer liefert mit „Nulllinie“ einen absolut spannenden und packenden Mysterythriller, der einen nicht mehr los lässt. Von Beginn an steigt der Spannungsbogen kontinuierlich an und bleibt bis zum Ende sehr hoch. Der Erzählstil des Buches ist angenehm und lässt sich sehr gut lesen. Das Cover zeigt durch seinen weiß-blauen Hintergrund, die Maske und den roten Querstrich interessante Kontraste, wodurch es zu einem Hingucker wird. Das Buch ist eine sehr gelungene Mischung aus packendem Thriller mit einem Schuß Mystery!

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