Martina Bauer Schlechtes Blut

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Inhaltsangabe zu „Schlechtes Blut“ von Martina Bauer

In einem Auenwald beim nordbadischen Philippsburg wird die skelettierte Leiche der Schülerin Stella gefunden. Das Waldstück gilt als verflucht, seit im späten Mittelalter eine vermeintliche Hexe zu Tode gefoltert wurde. Die Polizei findet Hinweise auf einen Ritualmord und ermittelt in diese Richtung, leider ohne Erfolg. Stellas Mutter fürchtet um ihre jüngere Tochter Annie und bringt das Mädchen bei ihrer Tante unter, wo Annie aufwächst. Jahre später kehrt Annie in ihre Heimatstadt zurück. Sie spürt, dass Stellas Mörder immer noch hier ist. Er verfolgt sie, stellt ihr nach, ist ihr dicht auf den Fersen.

Wirklich gruseliges ComeBack eines bekannten Märchens - gut geschrieben!

— Nefertari35
Nefertari35

wirr, erzwungen, aber mit Potential

— Bücherwahnsinn
Bücherwahnsinn

Eine Geschichte, die geschickt die Gegenwart mit Mystik und Legende zu verknüpfen versteht.

— AnkeDietrich
AnkeDietrich

Spannend zu lesen mit einem überraschenden Ende. Ein echtes Gänsehautbuch, das Grauen entfaltet sich ganz langsam. Sehr packend. Empfehlung!

— regina_mengel
regina_mengel
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  • Schlechtes Blut von Martina Bauer

    Schlechtes Blut
    Nefertari35

    Nefertari35

    23. November 2014 um 19:24

    Kurze Inhaltsangabe: In einem Auenwald beim nordbadischen Philippsburg wird die skelettierte Leiche der Schülerin Stella gefunden. Das Waldstück gilt als verflucht, seit im späten Mittelalter eine vermeintliche Hexe zu Tode gefoltert wurde. Die Polizei findet Hinweise auf einen Ritualmord und ermittelt in diese Richtung, leider ohne Erfolg. Stellas Mutter fürchtet um ihre jüngere Tochter Annie und bringt das Mädchen bei ihrer Tante unter, wo Annie aufwächst. Jahre später kehrt Annie in ihre Heimatstadt zurück. Sie spürt, dass Stellas Mörder immer noch hier ist. Er verfolgt sie, stellt ihr nach, ist ihr dicht auf den Fersen. (Quelle: Klappentext "Schlechtes Blut" von Martina Bauer) Schreibstil, Charaktere, Sonstiges: Der anfangs etwas wirre Schreibstil, fesselt den Leser an das Buch und zwingt ihn fast dazu weiterzulesen. Die Adaption eines bekannten Märchens ist wirklich gut gelungen - der Gruselfaktor hoch. Die Protagonisten sind gut beschrieben und man erfährt nicht zu früh, um was es eigentlich geht. Die Story beschreibt die Ängste der Menschen vor Legenden sehr gut. In fast jedem Ort gibt es eine unheimliche Geschichte, die einen wahren Kern beinhaltet, aber wie wahr sind sie wirklich??? Eigene Meinung: Mich hat die Story überzeugt. Die Ausarbeitung ist gut gelungen. Anfangs fand ich es etwas schwer, der Geschichte zu folgen, es lohnt sich aber, dran zu bleiben und weiter zu lesen. Das es sich um eine Märchenadaption handelt, eröffnet sich recht weit am Schluß und ich werde hier nicht verraten, um welche es sich handelt. Das dürfen die Leser gerne selber herausfinden. Die Story ist gruselig, manchmal erschreckend und ich würde gerne mehr über die regionalen Legenden herausfinden. Mal sehen, ob bei uns etwas zu finden ist  :) . Ich war wirklich über die überraschenden Wendungen erstaunt, da ich damit nicht gerechnet habe, was das Lesevergnügen noch erhöht. Ich gebe dem Buch vier Sterne und empfehle es gerne weiter!

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  • Schlechtes Blut - Leider konnte es mich nicht überzeugen

    Schlechtes Blut
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    07. November 2014 um 17:30

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen. Aufgebaut ist das Buch so, das wir zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her geführt werden und das immer aus Annies Blickwinkel, sie ist es, die uns ihre Geschichte erzählt, welche wirklich spannend ist. Es dreht sich alles um die Legende der Sumpfhexe die ihr Menschenopfer fordert, eine damals gejagte Magd mit ihren 2 Kindern auf der Flucht durch diesen Wald, vor Menschen die sie als vermeintliche Hexe tot sehen wollen. Sie soll in diesem Wald zu Tode gekommen und nun aus Rache zurück gekommen zu sein. Annie ist die kleine Schwester der beliebten Stella. Sie ist es die für ein Schulprojekt über diese Legende Recherchiert und darum an diesem verhängnisvollen Tag in den Hexenwald gehen möchte um zu sehen ob man da was findet. Annie soll mit ihr mit, obwohl sie sich sträubt weil sie Angst hat. Doch sie will auch Stelle nicht alleine gehen lassen und so gehen sie mit ihrer Hündin raus um nach zu forschen... Und dann passiert es, Stelle geht alleine dem Hund hinterher, der davon lief, tief in den Wald, und kommt nie mehr zurück. Annie kommt total verschmutzt und voller Blut nach Hause, sie ist in eine Art Trance denn keiner kann sie zum sprechen bringen, auch als wenig später daraus aufwacht weiss sie nicht mehr was passiert ist und die Polizei ist ebenso ratlos. Die Familie zerbricht und Annie wird zu ihrer Tante geschickt. 10 Jahre später kehrt sie zu ihrer Mutter zurück und alles beginnt von vorn...  Die Autorin hat sich für den Aufbau der Geschichte Zeit genommen, was ja auch total gut ist, bringt ja nichts wenn man alles überstürzt, aber man läuft dann Gefahr das man zu schnell zum Ende kommen muss. Was überaus schade ist und der Geschichte irgendwie nicht gut tut. Soweit so gut, doch leider konnte mich das Buch oder besser gesagt die Umsetzung, nicht so überzeugen wie erhofft. Zwar konnte Martina Bauer Spannung aufbauen, aber dann, als es um die Auflösung ging wurde es mir irgendwie zu... wie soll ich das sagen... Unübersichtlich? Die Wendung der Geschichte kam zu plötzlich. Ich konnte mich gar nicht rein fühlen. Zwar wars für mich nicht überraschend was die Täterschaft anbelangt, da hatte ich schon in der Hälfte des Buches meinen Verdacht, eine Ahnung, doch die Zusammenhänge dann, die waren mir dann doch etwas zu verworren, zu gewollt...  Die Geschichte hat wirklich Potential, leider war die Umsetzung nicht mein Ding.  

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  • Schlechtes Blut

    Schlechtes Blut
    AnkeDietrich

    AnkeDietrich

    29. September 2014 um 18:45

    Schon der Prolog versteht zu fesseln, sodass man weiterlesen will/muss. Es geht um den Tod. Eine junge Frau macht sich darüber Gedanken, wie sie einst bestattet werden möchte. Dann die letzten beiden Absätze, die ich hier gern zitieren möchte. Wer danach keine Lust hat, weiterzulesen, nicht neugierig geworden ist, hat Pech. Er wird nie erfahren, was es mit Stellas Tod auf sich hat. Es wird ihm eine Geschichte entgehen, die geschickt die Gegenwart mit Mystik und Legende zu verknüpfen versteht. Es handelt sich nicht um einen Horrorschocker; dennoch ist Gänsehaut garantiert.   Stella wurde nicht alt. Sie wurde ermordet und starb den schlimmsten Tod aus der Angebotspalette des Sensenmanns. Ihr Wunsch nach einer offenen Aufbahrung konnte nicht erfüllt werden. Für eine Zurschaustellung ihrer Leiche zur Betrachtung für die Hinterbliebenen ist von Stella nicht genug übrig geblieben. Manchmal träume ich von einem Skelett auf einem Totenbett. In den knochigen Händen steckt ein Blumenstrauß, hineingelegt von den trauernden Angehörigen. Jedes Mal erwache ich schweißgebadet. Der Traum erinnert mich an den Tag, als Stella diese bescheuerte Idee hatte, mit der der Schrecken seinen Lauf nahm.   Martina Bauer lässt ihre beiden Hauptprotagonisten, Mutter Emely und ihre jüngere Tochter Annie, erzählen. Zum einen wird aus der Zeit kurz vor und nach dem grausigen Tod von Annies Schwester Stella berichtet (2003), zum anderen erfährt der Leser etwas über die Gegenwart, in der Annie nach einem zehnjährigen Aufenthalt bei ihrer Tante wieder zu ihrer inzwischen schwerkranken Mutter nach Philippsburg zurückkehrt (2013). Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Bröckchen, die den Leser wie bei einer Schnipseljagd auf die richtige Fährte locken sollen, was sich 2003 zugetragen haben könnte. Natürlich vergisst die Autorin dabei nicht, den Leser in die Irre zu führen. Ich hatte während des Lesens eine Vermutung, die ich mir allerdings nicht erklären konnte, ein Teil des Puzzles schien irgendwie zu fehlen. Das Ende bestätigte dann zum Teil meine Intuition; dennoch war es sehr überraschend und anders.   Mithilfe von Emotionen und Verhaltensmustern zeichnet die Autorin ihre Figuren äußerst menschlich. Irgendwie hat jeder diesen Typ von Mensch schon einmal kennengelernt. Emely, einstmals eine liebevolle Mutter, nun ist sie gebrochen vom Schmerz um den Verlust ihrer älteren Tochter. Hinzu kommen unheilbare Gebrechen, die sie mit noch nicht einmal fünfzig Jahren wie eine alte Frau erscheinen lassen. Annie, verstört und verschlossen. Sie lässt niemanden an sich heran. Der Tod ihrer Schwester hat auch sie gezeichnet. Dennoch kommt bei ihr immer wieder das jugendliche Temperament und in den Rückblenden der Trotzkopf durch. Auch die übrigen Figuren haben ihre Ecken und Kanten. Manche sind etwas sparsamer gezeichnet, doch das hat mich nicht weiter gestört.  „Schlechtes Blut“ ist ein Thriller der etwas anderen Art. Der Prolog fesselt und schockiert. Dann wird es ruhig, und die Geschichte baut sich Stück für Stück auf. Dennoch schwelt immer die Ungewissheit: Was ist passiert, was wird passieren und wann wird es geschehen? Mir war von Anfang an klar, dass ich es hier nicht mit einem klassischen Krimi zu tun haben werde, sondern dass eine Portion Mystery dabei sein wird. Und diese Mischung gefällt mir sehr gut.

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  • Leserunde zu "Nulllinie" von Martina Bauer

    Nulllinie
    martinabauer

    martinabauer

    Leserunde zu „Nulllinie – ein Mysterythriller“ von Martina Bauer Liebe Thrillerfreunde!  Wir möchten euch herzlich zu einer Leserunde von „Nulllinie“, eines Thrillers mit Mysteryelementen von Martina Bauer, einladen. Der Verlag stellt 15 kostenlose Rezensionsexemplare des E-Books zur Verfügung (wahlweise als pdf oder epub-Datei), die unter den Bewerbern verlost werden. Begleitet wird die Leserunde von der Autorin selbst - also von mir ;-) – und von Tonja Zuellig vom Twinmedia-Verlag. Wir wünschen uns einen ehrlichen und kritischen Austausch mit euch.  Und darum geht’s: Die 25jährige Ellen wagt nach einer Trennung einen Neuanfang in der Südpfalz, wo sie bei PRO-MIND, einer Firma für medizinische Überwachungssysteme, eine Anstellung findet. Ihre anfängliche Begeisterung verwandelt sich in Skepsis, als sie durch Zufall herausfindet, dass in der Firma heimliche Versuche an freiwilligen Probanden stattfinden. Den Forschern ist es gelungen, ein Verfahren zum Lesen der Gedanken über einen speziell dafür entworfenen Sender zu entwickeln. Dann verschwinden Menschen, und die Polizei bittet Ellen um Mithilfe bei der Aufklärung. Aber PRO-MIND hat sie bereits als Versuchsobjekt fest im Visier.  „Nulllinie“ ist mein Romandebüt. Eine kostenlose Leseprobe, um eure Neugier zu wecken, gibt es bei Amazon: http://www.amazon.de/Nulllinie-ebook/dp/B00AI5BLJ6/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1357722402&sr=1-1 Wer sich für eines der 15 Rezensionsexemplare bewerben möchte, beantwortet uns bitte folgende Frage: In meinem Thriller geht es unter anderem ums Gedankenlesen mittels eines Chips. Wenn du die Gelegenheit bekämst, einen ganzen Tag lang die Gedanken eines einzigen Menschen zu hören, wen würdest du dir aussuchen? Und warum?  Poste hier deine Antwort und vielleicht gewinnst du eines der 15 Rezensionsexemplare. Bewerben kannst du dich bis am Mittwoch, den 16. Januar, 24.00 Uhr. Loslegen werden wir am Sonntag, 20. Januar 2013. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

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