Martina Bernsdorf

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Martina BernsdorfDer dunkle Kuß der Nacht
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Der dunkle Kuß der Nacht
Der dunkle Kuß der Nacht
 (6)
Erschienen am 20.11.2013
Martina BernsdorfWeihnachten mit Wolpertinger
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Weihnachten mit Wolpertinger
Weihnachten mit Wolpertinger
 (1)
Erschienen am 04.12.2016
Martina BernsdorfLouisiana Blues: Wahre Liebe stirbt nie
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Louisiana Blues: Wahre Liebe stirbt nie
Louisiana Blues: Wahre Liebe stirbt nie
 (1)
Erschienen am 13.11.2016
Martina BernsdorfDer dunkle Kuss der Nacht
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Der dunkle Kuss der Nacht
Der dunkle Kuss der Nacht
 (1)
Erschienen am 20.11.2015
Martina BernsdorfEden One
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Eden One
Eden One
 (1)
Erschienen am 14.09.2015
Martina BernsdorfBlutlinien der Nacht: Band 1 von 3
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Blutlinien der Nacht: Band 1 von 3
Blutlinien der Nacht: Band 1 von 3
 (1)
Erschienen am 27.10.2014
Martina BernsdorfStangensellerie & Schokolade
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Stangensellerie & Schokolade
Stangensellerie & Schokolade
 (1)
Erschienen am 26.07.2015
Martina BernsdorfWeihnachtsengel und andere Katastrophen
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Weihnachtsengel und andere Katastrophen
Weihnachtsengel und andere Katastrophen
 (1)
Erschienen am 07.12.2015

Neue Rezensionen zu Martina Bernsdorf

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TimeIsAHealers avatar

Rezension zu "Blutlinien der Nacht: Band 3 von 3" von Martina Bernsdorf

Blutlinien - Die Essenz vampirischen Seins…
TimeIsAHealervor 2 Jahren

Am 26. März 2016 hatte mein Warten ein Ende :) Und was ich dann erlesen durfte, hat mich tatsächlich für die Zeit der nervlichen Wartefolter entschädigt.
„Blutlinien der Nach, Band 3“ war in der Tat vielfach überraschend und für mich unerwartet anders als zuvor gelesene Teile.

Große Charakteranalysen der einzelnen Personen zu betreiben und eingehende Inhaltszusammenfassungen niederzuschreiben, ist nicht meine Aufgabe. Ein solches Vorgehen war bisher nicht meins und wird weitestgehend auch in meinen Bewertungen nicht stattfinden, denn jeder Leser hat sein Empfinden in der Wahrnehmung seiner erlesenen Charaktere.
Ein subjektives, weil persönliches Resümee des abschließenden Teils einer nunmehr vierteiligen phantastischen Reihe um lesbisch geprägte Vampirdamen auf der Jagd lasse ich mir allerdings nicht nehmen – „Junkie bleibt Junkie“ :)

Innere Zerrissenheit, Hoffen, Glauben und Gewissheit, Zweifel und pure Verzweiflung, Enttäuschung und Zuversicht… All die aus den ersten drei Büchern so vertrauten Emotionen, welche Autorin Martina Bernsdorf auch im vierten Teil ihrer (lesbisch-erotischen) Vampir-Reihe bestens zu verpacken versteht, finden ihren würdigen Abschluss.
In diesem Teil der Serie erhält der Leser die vielleicht tiefsten Einblicke in vampirische Seelen und damit die intensive Möglichkeit, sich vollends deren inneren und äußeren Kämpfen in unterschiedlichsten „Arenen“ hinzugeben.

*** Die Autorin lichtet den Schleier um die verwobenen Verbindungen und Entscheidungen ***

Wohl in keinem Teil war die Dichte persönlicher Auseinandersetzungen der einzelnen Akteure/Innen um das innere Gut und Böse, Betrug und Loyalität und das Wissen, dass das eigene Handeln immer direkt Auswirkungen auf Freund und Feind/Protagonist und Antagonist hat, so intensiv wie in diesem.
Essenziell begleitet, wie von einem engen Vertrauten, wird all das stets - mehr oder weniger offensichtlich - vom unbedingten Willen, die große, ewige Liebe finden und diese bis in die Ewigkeit leben zu können.

Die dritten Blutlinien werden zwischenzeitlich von ähnlich erotischem Unterton begleitet, den schon die drei zuvor veröffentlichten Bücher der Vampir-Saga um Carmilla, Alix, Jaye und Co. inne hatten und auf die der angefixte Fan vermutlich sehnsüchtig gewartet hat. In diesem Fall wohl auch durch die weitere Entwicklung eines Charakters, dessen Rolle in allen Teilen zunehmend an Bedeutung gewinnt und der in Blutlinien 3 für mich bis zu Schluss die interessantesten und reizvollsten Zwiespältigkeiten aufweist und sich meiner Meinung nach am prägnantesten entwickelt.

Dieser erotische Aspekt ist eine Sache, die mich wirklich catcht, nicht nur in den Blutlinien, wobei hier doch mit besonderem Couleur! Wie Martina Bernsdorf den Sex verpackt – von sinnlich erotisch bis heiß und gradlinig, ohne dabei anstößig zu wirken – meinen Geschmack trifft das Ganze.
Allerdings musste ich diesbezüglich auch ein wenig schniefen, denn die Entwicklung der Erotik in Teil drei hat mich, nach ursprünglich in Erwartung empfundener Euphorie zu bisher Gekanntem, etwas vermissen lassen und mein eigenes „Lechzen nach mehr“ schmerzlich seufzend zurückgelassen.
Aber das ist Jammern auf hohem Niveau und ich möchte hier eindeutig darauf hinweisen, dass die Bewertung dieses Aspektes meiner eigenen „Sucht“ entspringt und nicht maßgeblich für die Qualität dieses Romans ist.

*** Eine kraftvolle Inszenierung als Schlusspunkt ***

Das Finale furioso, auf das der rote Faden sein nunmehr über zweitausend Seiten hingeführt hat, empfindet mit großer Wahrscheinlichkeit jede/r LeserIn anders - Der eine möchte seinen Kindle an die Wand werfen, der andere sitzt applaudierend vor dem Display.
Natürlich habe ich mir im Vorfeld auch meine Gedanken zum Ende gemacht, habe aber dabei versucht, mich nicht auf etwas zu versteifen. Denn die Konstellationen und Entwicklungen, die mich seit dem „Dunklen Kuss“ begleiten, haben mich doch immer wieder so überraschend in eine andere Richtung gelenkt, als zuvor gemeint, dass ich mich nicht festlegen wollte, um mich hierdurch nicht selbst zu enttäuschen – und das war der richtige Weg, denn das Finale fand für mich wahrhaft auf unerwartetem Level statt, überraschend und clever konstruiert. Eine geniale Wahl…

Erste Rezensionen zeigen schon, wie sehr die Lesermeinungen auseinandergehen können – aber eines ist für mich unbestritten:
Auch dieser Teil ist ein weiterer Highlight-Roman aus dem Hause Bernsdorf, denn an dem schriftstellerischen Händchen, mit dem die Autorin auf so spezielle und unnachahmliche Art und Weise ihre Bilder zeichnet, gibt es abermals nichts zu deuteln!
Alles, was ICH „kritisiere“, tut der Faszination verworrenster Zusammenhänge und somit dieser großartigen Geschichte keinen Abbruch.
Es ist und bleibt gigantisches Kino, was Martina Bernsdorf mit „Blutlinien 3“ da fortgesetzt hat…

*** Gibt es ein klares Gut gegen Böse oder wird Widersacherin zu Verbündeter? Möglich… ***

Die Schriftstellerin hält die tiefgründigen Pfade seelischer Hintergründe aufrecht und bleibt dieser Linie treu, was mir bestens gefallen hat, da diese „Tiefen“ an die Vorgänger anknüpfen und mich von je her begeistert haben.
Trotzdem hat sich für mich die Struktur des Romans in seinem Aufbau in gewisser Weise verändert. Da war eine andere Intensität, als ich sie in den vorherigen Büchern wahrgenommen habe und die mich bisher jeweils mit diesem "es geht mir unter die Haut-Gefühl", mehrfachem Bauchkribbeln und nassen Hände zurückgelassen haben.
Es ist vermutlich ein vollkommen subjektiver Eindruck, denn vielleicht war ich einfach überfordert (Erklärung folgt auf dem Fuße)… Wie bereits gesagt, Jammern auf hohem Niveau :)

Die Autorin lässt in diesem letzten Teil nochmals Inhalte wie Handlungen, Entstehung und Entwicklung von Charakteren und Beziehungen aller drei zuvor erschienenen Teile mit maßgeblicher Wichtigkeit einfließen, um dann an das in Erinnerung Gerufene Begründungen/Erklärungen für bestimmte Taten und/oder Entscheidungen anzuknüpfen, was dann bei mir zu einigen Ohs und Ahas geführt hat.
Ein imposantes Wagnis, derart umfangreiche Inhalte nochmals so massiv einzuflechten - aber in meinen Augen hat es bestens funktioniert.

Dass die Autorin zudem Gewichtungen auf die Hintergründe, sprich Einblicke in Entscheidungen und Seelenleben ihrer Figuren und die Figuren in deren Bedeutung selbst nochmal massiv dreht, ist ungemein spannend gewesen und hat ihr bestimmt höllische Freude bereitet ;) - Ein bisschen Leser foppen sei ihr gegönnt nach solch epischem Ausmaß ihrer Vampir-Saga.
Faszinierend und erfrischend, dieser Weg weg von der Vorhersehbarkeit. Schön, dass man Martina Bernsdorf weiterhin außerhalb jeder Schublade wähnen darf ;)
Nur hatte ICH zugegebenermaßen während des Lesens teilweise meine „Schwierigkeiten“ zu folgen, denn ich habe eine solche Vorgehensweise absolut nicht erwartet (oder mich doch unbewusst festgelegt?) - auch bezogen darauf, wie sich die Bedeutung vermeintlicher Hautrollen verschiebt. Unglaublich gut gemacht und auf den Punkt!

Dass sich nun schließlich der strukturelle Aufbau des Buches auch unterscheiden MUSSTE, um all das Vorwissen erneut anführen zu können, MIR hierdurch manchmal die Orientierung in Szenenwechseln verloren ging und mir scheinbar ein wenig Sand ins Lese-Getriebe geschmissen wurde, kann ich zwar nicht vollkommen ausblenden.
Doch bei dem, was die Autorin alles hat einfließen lassen, muss ich mir inzwischen selber die flache Hand vor die Stirn hauen und sagen „Mädel, Du hast einen Knall!“ und „Geile Arbeit, Autorin!“ rufen.
Ein „Problem“, über das ich in der Tat beim Schreiben dieser Rezension schmunzeln muss, denn was am Ende des Romans rauskommt, macht diese Schwierigkeiten inzwischen unverständlich…

Mit einer Träne im Knopfloch heißt es vermeintlich Abschied nehmen - Martina, danke für all die megagenialen Stunden mit diesen emotionalen Vampir-Ladies, die trotz oder wegen ihrer Unsterblichkeit doch so menschlich waren... Und auch für diesen Knaller-Abschluss, der alles ermöglich, aber nichts erzwingt…

Alles kann, nichts muss!

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Rezension zu "Valentinstag mit Risiken und Nebenwirkungen" von Martina Bernsdorf

Thematisch offensiv und intensiv. Eine zarte Liebesgeschichte, dabei dem Leben so nah…
TimeIsAHealervor 2 Jahren


Was darf ich anführen, ohne über die Kurzbeschreibung hinaus zu viel preiszugeben?

(Vorab) Als Fan von Martina Bernsdorfs Werken weiß Frau, was sie erwartet - Bestens lesbare, sprachgewandte (lesbisch orientierte) Erzählungen zum Abtauchen und Mitfiebern. (Natürlich darf Mann sich hier ebenso angesprochen fühlen :P )
Die Autorin nimmt den Leser in ihren Büchern gekonnt mit in ihre beschriebenen Szenerien und geschaffenen Welten und man begegnet stets offenen oder unterschwelligen „Botschaften“.

Die Kurzgeschichte „Valentinstag mit Risiken und Nebenwirkungen“, in der es um die Herzensangelegenheit der an Krebs erkrankten Mira geht, legt meiner Meinung nach große Bedeutung darauf, nicht ausschließlich eine (leichte) Liebesgeschichte erzählen zu wollen, sondern dabei auch Bedenken und Ängste zu thematisieren, die man als gesunder Mensch nur allzu gerne ausblendet…
Das Leben und die Liebe machen eben nicht vor Krankheiten Halt! Und beides erfordert Mut, sich einzulassen und zuzulassen, immer wieder…

Die feine Mischung aus Ernst und Romantik als Appell an Herz und Verstand macht den „Valentinstag“ definitiv lesenswert. Denn das Augenöffnen für den Leser geschieht nicht auf tiefenpsychologische Weise, sondern absolut lebensnah und authentisch verpackt.

Danke für diese schöne Geschichte, die Anderes ist, als eine klassische Lovestory zum Tag der Liebenden am 14. Februar…

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Rezension zu "Weihnachten mit Wolpertinger" von Martina Bernsdorf

Entzückende Weihnachtskurzgeschichte als genüssliche Punktlandung.
TimeIsAHealervor 2 Jahren

Hach, was schön! Mädels, macht es Euch gemütlich… Martina liefert etwas „Süßes“ für zwischendurch.

Es gibt inhaltlich nicht wirklich etwas, dem ich im Vorfeld aus diesem kleinen Leckerbissen vorgreifen sollte (ohnehin meine Devise - manchmal ist weniger mehr, damit man anderen nicht den Lesespaß verspoilert). Die Kurzbeschreibung ebnet bereits den Weg in eine zauberhafte Kurzgeschichte, die romantikaffinen Leserinnen und Lesern eine sinnenfreudige Handlung beschert.

Ich hebe, in Empfehlung und schmunzelnd, beide Daumen, denn was zwei Frauen und ein Wolpertinger aus Schneechaos, einer Axt, italienischen Spezialitäten und Kaminfeuer zaubern, erwärmt mehr als nur Herzen… :P

In diesem Sinne allen eine wundervolle Vorweihnachtszeit und vielleicht ebenso unglaubliche Festtage ;)

Als kleinen Tipp am Rande:
Wem „Weihnachten mit Wolpertinger“ gefallen hat, dem sei auch „Weihnachtsengel und andere Katastrophen“ vom Martina Bernsdorf wärmstens empfohlen.

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