Martina Bick Der Tote und das Mädchen: Der erste Fall für Marie Maas

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Inhaltsangabe zu „Der Tote und das Mädchen: Der erste Fall für Marie Maas“ von Martina Bick

„Wetten, dass es in Hamburg wieder einen Toten gibt, wenn ich nach dem Urlaub ins Büro komme?“ Marie Maas hat gerade erst einen erholsamen Kurzurlaub an der Nordsee verbracht und hätte eigentlich gern noch etwas mehr Zeit für ihren Liebhaber. Doch die Pflicht ruft, schließlich trägt man als Chefin der Hamburger Mordkommission eine gewisse Verantwortung – und natürlich wartet schon ein neuer Fall auf sie. Der Devisenmakler Horst Reimann wurde in seiner Wohnung erschossen. Hat der Mord etwas mit den illegalen Waffengeschäften des Opfers zu tun? Oder wurde er von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt? Der erste Fall für Marie Maas – eine außergewöhnliche Kommissarin stellt sich vor. Jetzt als eBook: „Der Tote und das Mädchen“ von Martina Bick. dotbooks – der eBook-Verlag

Ich bin kein Krimi-Experte, aber dieses Buch war eine Enttäuschung.

— Finchen411
Finchen411

Für leichte Unterhaltung am Abend ausreichend, für Hochspannungsfans ernüchternd.

— jana_confused
jana_confused
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  • Der erste Fall für Kommissarin Marie Maas

    Der Tote und das Mädchen: Der erste Fall für Marie Maas
    Herbstrose

    Herbstrose

    16. July 2017 um 01:11

    Als Marie Maas, Kriminalhauptkommissarin und Chefin der Hamburger Mordkommission, nach den Osterfeiertagen zurück in ihr Büro kommt, liegt ein neuer Fall vor. Der Unternehmensberater und Devisenhändler Horst Reimann wurde erschossen in seinem Büro aufgefunden. Ohne große Begeisterung stellt Marie Maas ein Team zusammen, sie hätte lieber noch ein paar freie Tage mit ihrem zehn Jahre jüngeren englischen Liebhaber, dem Schriftsteller Tomkin, an der Nordsee verbracht. Bereits die ersten Ermittlungen ergeben, dass Reimann in illegale Waffengeschäfte verwickelt war. Wurde er deshalb ermordet, oder ist der Täter in seinem privaten Umfeld zu suchen? Gleich mehrere Verdächtige, von denen es jeder gewesen sein könnte, hatten einen Grund Reimann zu hassen … Die Autorin Martina Bick wurde 1956 in Bremen geboren. Sie studierte Musikwissenschaft und Neue Deutsche Literatur in Münster und Hamburg. Nach mehreren Auslandsaufenthalten lebt sie heute in Hamburg, wo sie an der Hochschule für Musik und Theater arbeitet. Seit über 25 Jahren schreibt sie Kriminalromane, Romane und Kurzgeschichten. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet und erhielt 2001 den „Nordfälle-Preis“. „Der Tote und das Mädchen“ ist der Auftakt zu einer Krimi-Reihe mit der Hamburger Kommissarin Marie Maas. Es beginnt recht nostalgisch Anfang der 1990er Jahre, was auch sofort auffällt. Es wird noch mit DM bezahlt, in Büros und Gaststätten wird gequalmt was das Zeug hält, zum telefonieren muss man ständig nach einer Telefonzelle suchen und bei den Ermittlungen wird noch viel dem „Kommissar Zufall“ überlassen. Die Polizeiarbeit gestaltet sich recht einfach, das Privatleben der Kommissarin nimmt einen breiten Raum ein und die Lösung des Falles ist mehr ihrem Glück und dem Zufall, als ihrem Können zu verdanken. Der Schreibstil der Autorin ist solide, sachlich und gut verständlich. Die Handlung ist logisch aufgebaut und gut durchdacht, obwohl das Thema über illegalen Waffenhandel weit mehr hergegeben hätte. Da das Privatleben von Marie Maas und ihr nicht unkompliziertes Verhältnis zu ihrem jüngeren Freund ein Großteil der Geschichte einnimmt, tritt die Aufklärung des Mordfalles und somit die Spannung doch sehr in den Hintergrund. Sehr genau hingegen sind einige Gebiete, Gebäude und Straßen Hamburgs beschrieben – wer danach sucht, für den ist es die passende Lektüre. Da es sich hier um den ersten Fall von Marie Maas handelt ist zu hoffen, dass die weiteren Fälle bessere Polizeiarbeit und mehr Spannung bringen.

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  • Martina Bick - Der Tote und das Mädchen

    Der Tote und das Mädchen: Der erste Fall für Marie Maas
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    20. November 2014 um 21:40

    Marie Maas, Hamburger Kommissarin, ahnt schon, dass sie sofort wieder einen Toten serviert bekommt, wenn sie aus dem Urlaub zurückkehrt. Und so ist es auch. Der Geschäftsmann Reimann wurde in seinem Büro erschossen. Wie sich bald herausstellt, war er in Waffengeschäfte verwickelt und dabei sind wohl nicht alle Dinge legal zugegangen. Schnell wird ein Schuldiger festgenommen, doch Marie Maas zweifelt, dass dieser auch wirklich der Mörder war. Eine ganz andere Spur tritt plötzlich zutage. Angekündigt als außergewöhnliche Kommissarin finde ich sie doch eher sehr durchschnittlich. Die nicht funktionierende Beziehung, die flapsige Art, Fälle werden letztlich dich im Alleingang gelöst mit der alle anderen übertrumpfenden Ermittlerin. Der fall selbst ist jedoch plausibel, legt gekonnt falsche Fährten und löst sich am Ende glaubwürdig auf. Ein ordentlicher Krimi, dem noch ein wenig mehr Spannung gut getan hätte, aber nicht Außergewöhnliches.

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  • Der erste Fall für Marie Maas

    Der Tote und das Mädchen: Der erste Fall für Marie Maas
    abuelita

    abuelita

    17. November 2014 um 18:30

    „eine außergewöhnliche Kommissarin stellt sich vor“…. Hmm. Und nochmals hmm. Also was an dieser Marie Maas nun so anders sein soll, hat sich mir leider nicht erschlossen. Sie ist Chefin der Hamburger Mordkommission und nach ihrem Kurzurlaub an der Nordsee wartet eine neue Leiche auf sie. Die Ermittlungsarbeit fand ich ziemlich öde ; es gab viel zu viele Zufälle und auch das Privatleben fand ich eher weniger prickelnd. Dazu die vielen Rechtschreibfehler…..ich weiss nicht. Im Nachhinein habe ich gelesen, dass der Krimi eine Neuauflage ist und das Ganze wohl in den 1990er Jahren spielt. Trotzdem haben mich weder Handlung noch Kommissarin überzeugt….und ich werde wohl die anderen Bände auch nicht mehr lesen. 

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  • leichte Unterhaltung am Abend

    Der Tote und das Mädchen: Der erste Fall für Marie Maas
    jana_confused

    jana_confused

    21. October 2014 um 14:32

    "Der Tote und das Mädchen" ist bereits 1995 unter dem Titel "Tödliche Ostern" im Knaur Verlag erschienen. Außer das ich zunächst über die gute alte Währung "DM" mit einem Schmunzeln gestolpert bin, durfte ich feststellen, dass dies kein Nachteil für diesen Kriminalroman ist. Er ist Zeitlos und damit immer noch lesbar. Dass die alte Rechtschreibreform und davon unabhängige Rechtschreibfehler enthalten sind, darüber lässt sich nicht streiten. Hier wäre eine Überarbeitung wohl angebracht. Das Cover ist relativ einfach Illustriert. Nicht schwer zu erkennen, dass "Der Tote und das Mädchen" am Wasser spielt, was sich auch im Buch bestätigt. Der Titel hingegen erzählt nichts weiter als das Gerüst des Romans. Ob der vorherige Titel besser passte, wage ich aber zu bezweifeln. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Besonders angetan haben es mir die Beschreibungen der Nordsee, an der Hauptkommissarin Maas mit ihrem Geliebten Tomkin, einem Londoner Schriftsteller, immer wieder Zuflucht sucht. Auch der Tatort und andere Schauplätze sind bildhaft dargestellt. Marie Maas ist eine sympathische, hanseatische Kommissarin die ich gerne näher kennen gelernt hätte. Meinetwegen könnte dieses Buch auch ein Roman über die Beziehung von Tomkin und Marie sein, statt ein Krimi über den Geschäftsmann Horst Reimann welcher Tot in seinem Büro aufgefunden wird. Leider ist mir die Polizeiarbeit zu einfach. Hinweise und Indizien fliegen den Kommissaren förmlich zu und Spannung ist hier eher ein Fremdwort. Und das obwohl der Leitgedanke des illegalen Waffenhandels in Deutschland unter einer Deckfirma, sehr gut und durchaus Ausbaufähig wäre. Auch wenn ich persönlich mehr zum privaten Teil der Geschichte tendiere, schließen sich die Storys um Marie's Privatleben und den Mordfall zu einem harmonischen Kreis. Es werden zum Ende hin Verbindungen geschaffen, die durch und durch Sinn ergeben bzw. zur Auflösung des Mordfalls führen. Pro und Contra halten sich nicht ganz die Waage und so habe ich nicht das Bedürfnis weitere Fälle von Marie Maas zu verfolgen, bereue es aber auch nicht dieses Buch gelesen zu haben.

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