Martina Borger , Maria Elisabeth Straub Sommer mit Emma

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Inhaltsangabe zu „Sommer mit Emma“ von Martina Borger

Die Ferien auf dem Hausboot sollten ein abwechslungsreiches Abenteuer werden, und das werden sie – allerdings auf andere Weise, als die Familie es sich vorgestellt hat … Eine rasante Tragikomödie mit berührendem Finale.

Unterdrückte Konflikte, die sich im Familienurlaub entladen

— schnaeppchenjaegerin

Spannend!

— lui_1907

Eins meiner highlights 2016! Eine Geschichte, fünf Perspektiven, noch viel mehr Wirrnisse. Psychologisch top, vor allem die Jugendlichen!

— AntjeDoehring

Ordinär. Wirr. Schlecht.

— Cellissima

Toll geschrieben aus der Sicht von fünf verschiedenen Charakteren, ansteigende Spannung mit einem realistischen Ende.

— anena

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  • Unterdrückte Konflikte, die sich im Familienurlaub entladen

    Sommer mit Emma

    schnaeppchenjaegerin

    29. April 2017 um 13:10

    Daniel und Luisa, in deren Beziehung es zuletzt kriselte, möchten mit ihren Kindern einen harmonischen Urlaub verbringen. Da es aufgrund des Alters von Jasper und Lea vermutlich der letzte gemeinsame Familienurlaub sein wird, wollten die ihnen mit der Reise auf einem Hausboot durch England etwas Besonderes bieten. Um Jasper zu überreden, durfte sein bester Freund Can mitfahren; zudem darf erstmals auch die 14-jährige Emma, das Resultat eines Seitensprungs von Daniel, die mit ihrer Mutter in den USA wohnt, mit. Zu sechst ist es denkbar eng auf dem kleinen Hausboot, die Schlafplätze reichen kaum aus, die Nass"zelle" wird überwiegend von Emma in Beschlag genommen und unterdrückte Konflikte gelangen immer weiter an die Oberfläche. Der 17-jährige Jasper, der ohnehin keinen Bock auf den Urlaub hatte, ist genervt von seiner Mutter, Luisa ist eifersüchtig auf die hübsche Emma, die sich ganz selbstverständlich in den Vordergrund zu stellen scheint, Daniel hat ein Problem damit, dass er als Künstler finanziell von seiner Lebensgefährtin abhängig ist und die naive Lea begreift gar nicht, wie sie von Jasper und Emma hintergangen wird, die heimlich ihre Tagebuchaufzeichnungen lesen. Nur Can, der froh ist, kein Bestandteil der Familie zu sein, hält sich mit Kiffen bei Laune. Der Roman ist mit Ausnahme von Emma abwechselnd aus der Perspektive aller Protagonisten geschrieben, so dass deren Empfindungen und Handlungen für den Leser nachvollziehbar sind. Emma lernt man nur durch die subjektiven Beschreibungen der anderen kennt und bleibt damit ein wenig mysteriös. Es ist nicht ganz klar, ob sie einfach nur ein von sich überzeugter, eingebildeter Teenager ist, die ihren Vater kennenlernen möchte oder ob sie absichtlich intrigiert. Auch ohne Überschriften wird durch den für jeden einzelnen Charakter passenden Schreibstil jeweils nach wenige Sätzen deutlich, aus welcher Sicht die Geschichte weitererzählt wird, Zunächst passiert nicht viel, wie das Hausboot schippert auch die Handlung gemütlich vor sich hin. Als Leser ahnt man jedoch von Beginn an, dass es nicht bei einem harmonischen Familienurlaub bleiben wird und wartet nur darauf, dass es zur finalen Katastrophe kommen wird. Als dann dunkle Wolken aufziehen und der strömende Regen einsetzt, entladen sich die Konflikte und unterdrückte Geheimnisse werden offenbar. Das Autorinnenduo spielt mit Stereotypen und lässt keinen Charakter so richtig positiv wegkommen, so dass ich mit keinem der Protagonisten sympathisierte und dieses Familiendrama lange nicht so eindringlich empfand wie "Kleine Schwester". 

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  • Psychodrama auf dem Hausboot

    Sommer mit Emma

    anena

    31. August 2014 um 11:37

    Toll geschrieben aus der Sicht von fünf verschiedenen Charakteren, ansteigende Spannung mit einem realistischen Ende. Nur die Gedanken der Emma bleiben dem Leser verborgen. Ist sie vielleicht doch nicht so böse wie sie scheint?

  • Rezension zu "Sommer mit Emma" von Martina Borger

    Sommer mit Emma

    Schiller-Buchhandlung

    28. April 2011 um 18:35

    Man spürt von Anfang an, daß dieser Familienurlaub zu einem echten Härtetest werden wird. Der Reiz an diesem spannenden Roman besteht darin, daß die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und und man dadurch für alle Beteiligten Verständnis entwickelt. So entsteht ein unterhaltsames Psychogramm einer Familie! (NP)

  • Rezension zu "Sommer mit Emma" von Martina Borger

    Sommer mit Emma

    Nin

    04. December 2010 um 23:00

    Daniel fährt mit seiner Familie zum Sommerurlaub nach England. Eine Flusstour mit Hausboot soll es sein. Mit dabei auf der „Darling II“ ist seine Familie: seine Lebensgefährtin Louisa, seine 14 Jährige Tochter Lea, sein 17 Jahre alter Sohn Jasper mit seinem Freund Can, und die 14 Jährige Emma, die aus einer Affäre von Daniel und Emmas Mutter entstand. Glücklich über diesen Urlaub scheint allerdings keiner so recht zu sein. Louisa kann sich selbst nach all den Jahren nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass Daniel ihr fremdgegangen ist. Jasper wäre viel lieber mit seinem Freund Can in Südfrankreich, dort, wo sie ihren letzten Sommer verbracht haben, und die schüchterne Einzelgängerin Lea fühlt sich durch die perfekte Emma sofort unter Druck gesetzt, obwohl sie sich eigentlich auf Emma gefreut hat. Nur Daniel freut sich auf die von ihm schon solang ersehnte Familienzusammenführung. Sehr schnell wird klar: die 14-tägige Hausboottour wird alles andere als idyllisch. Emma versucht sich permanent in den Mittelpunkt zu stellen, ohne Rücksicht auf die Anderen zu nehmen. Nur wenn Daniel dabei ist, scheint sie das liebe, perfekte Töchterlein zu sein. Mit ihren Machtspielen und Intrigen versucht sie, die anderen auseinander zu treiben. Dabei hatten sich Daniel und Louisa erhofft, die zerrütteten Familienverhältnisse im Urlaub wieder zu glätten. Auch die Freundschaft zwischen Can und Jasper ist nicht mehr die, die sie in Südfrankreich war. Es kommt, wie es kommen muss: Es kracht, und dass gewaltig. In dieser Geschichte kommen alle Personen zu Wort: außer Emma. Die Perspektive wechselt in jedem Kapitel, und so erfährt man, wie die unterschiedlichen Personen die Ereignisse auffassen und verarbeiten. Außerdem weiß der Leser mehr, als die Personen am Bord, und so lässt sich früh erahnen, was sich dort überm Wasser so alles anstaut. Borger & Straub haben es geschafft, einen unglaublich fesselnden und berührenden Roman zu schreiben. Die Gefühle der Personen ziehen einen in den Bann, und man kann sich in das Handeln jeder Person hineinversetzen. Natürlich nicht bei Emma, aber dies macht die Geschichte nur noch spannender. Es ist ein Roman über Familie, das Erwachsenwerden, über Freundschaft und Partnerschaft, über Vertrauen und Verzweiflung und während des Lesens wird der Leser Teil der Crew auf der „Darling II“.

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  • Rezension zu "Sommer mit Emma" von Martina Borger

    Sommer mit Emma

    R-E-R

    21. July 2010 um 14:45

    Das Känguru der Täuschung oder Nichts ist wie es scheint Wie Kängurus zu ihrem Namen kommen? Wenn die Geschichte stimmt die Borger und Straub in ihrem Roman “Sommer mit Emma” erzählen, dann war es ein reines Missverständnis. James Cook fragte einen Aborigine auf Englisch nach dem Namen der Tiere, die so lustig auf ihren Hinterbeinen umher springen. Und dieser antwortete in seiner Sprache, das er nicht versteht: Känguru. Cook dachte, das sei der Name der Tiere. Eine Täuschung! Zwei Wochen auf einem Hausboot die idyllischen englischen Flüsse bereisen. Ganz entspannt mit ihren Kindern Jasper und Lea Zeit verbringen und genießen. So haben Luisa und Daniel den diesjährigen Sommerurlaub geplant. Wunsch und Realität klaffen allerdings von Beginn an auseinander. Daniel hat kurz entschlossen auch seine uneheliche Tochter Emma zu dem Trip mitgenommen. Sie ist das Produkt eines Seitensprunges vor 15 Jahren, für das er bisher nur Alimente bezahlt hat, jetzt jedoch auch die Vaterrolle übernehmen will. Jasper, der 17jährige Sohn kann nur mit Bestechung zu der Reise überredet werden. Er darf seinen besten Freund Can mitbringen. Was wiederum die 13jährige Lea bedrückt, denn so ist kein Platz mehr für ihre beste Freundin Becky. Luisa ist wütend über Daniels eigenmächtiges Handeln, beschließt aber um des Lieben Friedens Willen gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Das böse Spiel beginnt schon in der ersten Nacht auf dem Schiff. Eine unfreiwillige Patchwork-Familie tummelt sich, zwangsweise zusammengepfercht auf einem engen Hausboot. Das kann nur in der Katastrophe enden. Borger und Straub schildern den Weg zum Inferno in ansprechend lesbarer Weise. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der einzelnen Figuren erzählt. Von Lea bekommen wir Auszüge aus ihrem Tagebuch zu lesen. Die einzige über die nur von dritten berichtet wird, aber nie selbst zu Wort kommt ist Emma. Der Leser kann sich nur durch die Augen der anderen ein Bild von diesem Mädchen machen. Das ist gut, weil es die geheimnisvolle Spannung die sich um diese Figur rankt fördert. Aber auch schlecht, weil man nichts über die Beweggründe der Hinterhältigkeit Emmas erfährt. Ist sie von Grund auf Böse? Mitunter braucht man auch eine Weile, bis man erkennt wer jetzt gerade erzählt. Vielleicht ist das von den Autorinnen so gewollt. Es verwirrt aber etwas. Die Gemengelage auf dem Schiff ist jedenfalls hochexplosiv und wird von den Autorinnen vor den Augen des Lesers genüsslich seziert Die bildhübsche, gertenschlanke aber berechnende Emma, die ihren Vater spielend um den Finger wickelt. Die unansehnliche, dickliche Lea, die schüchtern und geduldig aus dem Hintergrund beobachtet, wie eine fremde Halbschwester alle Aufmerksamkeit der Eltern beansprucht. Die unzufriedene Luisa, die Daniel den Seitensprung nie verziehen hat und sich eingestehen muss, das die Lüge ihre Liebe zerstört. Jasper unglücklich verliebt und genervt von der ständigen Überwachung seiner Eltern. Can auf der Flucht vor der Realität, weil ein unbedachter Quickie mit einer Schulkameradin nicht ohne Folgen geblieben ist. Daniel, der erfolglose Fotograf, finanziell von seiner Frau abhängig und emotional dazu gezwungen ständig mit Schuldgefühlen zu leben. “Sommer mit Emma” ist ein ungemein spannendes Buch um menschliche Abgründe und deren psychologische Wirkung. Die vordergründige Familienidylle wird konterkariert durch die genaue Schilderung dessen, was sich in den Köpfen der einzelnen Figuren abspielt. Stück für Stück breitet sich vor uns ein vielschichtiges Seelenpuzzle aus. Nichts ist wie es scheint! Täuschung. Känguru! .

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  • Rezension zu "Sommer mit Emma" von Martina Borger

    Sommer mit Emma

    mehrsonntag

    06. May 2010 um 13:37

    Verflixt nochmal, dieses Miststück, dieses Flittchen, dieses verlogene Gör! Läßt die Anderen die buchstäbliche Scheiße auslöffeln.. Ja, im Hausboot ist der sanitäre Notstand ausgebrochen. Und ja, klar war es ihr Höschen, dass sie nach dem leider gescheiterten OneNightStand mit Can an den Ast des Bäumchens gehängt hat, gut sichtbar vom Fluß aus, damit sie auch ja noch einen verschmitzten Kommentar dazu abgeben kann, wenn sie vorbei schippern. Emma. Wunderschön im Gegenlicht. Jaa, bleib so. Beweg dich nicht! Das wird mein großes Kunstwerk, mein Geniestreich. Du.. du bringst mich wieder ganz nach vorn! Ich verspreche dir, es wird wundervoll. Ach Kind, ich liebe dich. Nie wieder wird Daniel sein Kind verleugnen, wie er es jahrelang immer wieder getan hat. Auch ihr zuliebe nicht. Es ist nicht leicht für sie, sie ist schließlich seine Frau. Aber Emma ist nun einmal seine Tochter. Und wenn sie ihn zwingt, sich zu entscheiden? Er hat seine Wahl getroffen. Can ist so seltsam in den letzten Tagen. Vielleicht versucht er, mir auszuweichen. Fast scheint es so, aber warum nur? Warum? Ich kann nur zu gut verstehen, dass ihm diese zwanghafte Familienidylle auf den Keks geht, aber, hey, wir sind zusammen, zusammen im Urlaub, in den Ferien. Ab und an mal die Birne zuknallen, einen Joint rauchen, am Ufer, über die Titten der Mädchen reden, und cool, ja, an letztes Jahr denken, wie cool das war in Frankreich. Er kann ja nicht wissen, dass Natalie.. also, ich mein, schließlich ist ja eigentlich er in sie verknallt und dieses eine Mal, verdammt. Wie dämlich ist das? Und.. ach. Dieses Ami-Girl geht mir auf die Ketten, echt, aber Lea, die ist schon klasse. Mit der kann man Pferde stehlen, wirklich. Wieso nur? Ich werde nie wieder schreiben. Nie wieder. Und dann zerriss sie ihr Tagebuch, ihre Gedanken in kleine Schnipsel. Verbrennen wird sie sie, ihre Geheimnisse. Ihre Gedanken. Hintergründig, vielschichtig, unglaublich hinterhältig ist sie, die Handlung. Und die Titelfigur dieses Romans von Frau Borger und Frau Straub, die mit "Sommer mit Emma" in meinen Gedanken ganz ganz weit nach vorn kommen. Und sie fühlen sich dort ausgesprochen gut und wohl. Hervorragende Unterhaltung mit hitverdächtig vielen Überraschungen, Wendungen und einem unerwarteten Ende.

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  • Rezension zu "Sommer mit Emma" von Martina Borger

    Sommer mit Emma

    Juliana

    24. February 2010 um 13:37

    Die Enge auf dem Hausboot während eines Urlaubes auf engl. Kanälen bringt bei einer Familie viele Konflikte ans Tageslicht. Besonders hinterhältig führt sich dabei die erstmalig mit der Familie reisende uneheliche Tochter des erfolglosen Ehemannes und Fotografen/ Künstler auf. Das Buch ist in sehr kurze Kapitel aufgeteilt: jeweils ein Familienmitglied kommt hierbei zu Wort. Leider nicht das beste Buch von Borger / Straub , die ich sonst sehr mag...

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  • Rezension zu "Sommer mit Emma" von Martina Borger

    Sommer mit Emma

    variety

    24. January 2010 um 16:14

    Eigentlich ist die Voraussetzung für einen Volltreffer für mich hervorragend: Zwei Autorinnen, die ihr Handwerk verstehen und ihre Sprache so perfektioniert haben, dass man nicht merkt, wer welche Teile geschrieben hat. Ausserdem ist die Geschichte selber spannend: Eine Familie lädt nicht nur einen Freund eines der Jugendlichen ein, sondern auch die Tochter des Vaters aus einer Affäre, die schon Jahre zurückliegt. Leider kann ich trotz der vorwärtstreibenden Handlung nur 3 Sterne vergeben. Einerseits ist der Schluss überhaupt nicht überzeugend und langweilte mich nur. Anderseits wirkt die Sprache der Jugendlichen (vor allem gegen Schluss ist mir das immer mehr aufgefallen) sehr aufgesetzt und künstlich. Das hat mir den Lesespass enorm verdorben.

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  • Rezension zu "Sommer mit Emma" von Martina Borger

    Sommer mit Emma

    papalagi

    16. September 2009 um 08:54

    Klappentext: "Eine Familie hat ein Hausboot gemietet und will einen anregenden Abenteuerurlaub auf englischen Gewässern verbringen. Luisa und Daniel freuen sich darauf, den Alltag zu vergessen und endlich einmal Zeit füreinander zu haben. Ihre Kinder Lea und Jasper, beide im schwierigen Alter, haben dem Familientrip zugestimmt, weil auch Jaspers netter Freund Can mit von der Partie ist - ausserdem wird Emma erwartet, Daniels bildhübsche Tochter aus einer Affäre vor fünfzehn Jahren, und im Übrigen müssen die Eltern ja nicht alles mitkriegen, was so passiert. Tatsächlich kommt es zu Ereignissen, mit denen niemand gerechnet hat, an Bord wird es eng. Eine Reise, die alles andere wird als eine Erholungtour, in raffiniertem Wechsel aus verschiedenen Perspektiven erzählt." Die Lektüre hat mich nur teils befriedigt. Aber eines ist klar, mit Emma will ich keinen Tag auf dem Hausboot verbringen. Sie ist intrigant, spielt sich immer in den Vordergrund und ist böse, absolut böse. Es wird wechselnd von jedem Familienmitglied erzählt, eingeschlossen von Can, Jaspers bestem Freund. Wir erfahren von ihren Gefühlen, Problemen und Gedanken. Einzig aus Emmas Sicht wird nicht geschrieben. Aus der anfänglichen Begeisterung ihr gegenüber wird bei jedem - ausser Daniel, dem Vater - zunehmend Abneigung. Die Lage spitzt sich zunehmend zu, bis alles eskaliert. Erholsame Ferien ade!

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  • Rezension zu "Sommer mit Emma" von Martina Borger

    Sommer mit Emma

    bubu

    01. August 2009 um 17:20

    Eigentlich hatte Daniel sich alles ganz einfach vorgestellt.: Familienurlaub auf einem Hausboot machen - bewusst auf engstem Raum, um sich wieder näher zu kommen. Diesmal sollte neben seinen beiden Kindern Lea und Jasper auch Emma mit von der Partie sein. Emma - sein Kuckuckskind, aus einer kurzen Affäre entstanden, die von seiner Frau auch nach 15 Jahren noch nicht wirklich verziehen wurde. Sie alle sollen sich endlich mal richtig kennenlernen. Und sie werden sich kennenlernen! Jeder auf seine Weise, aber für jeden schmerzvoll, denn Emma entpuppt sich als Meisterin der Intrige.... Das Autorenduo Borger/Straub hat mal wieder bewiesen, dass es ein perfekt aufeinander eingespieltes Team ist und mit "Sommer mit Emma" einen Roman der besonderen Art geschrieben hat. Aus verschiedenen Blickwinkeln und Sichtweisen wird beschrieben, wie die Familie auf die sich zuspitzenden Ereignisse reagiert und wie sich Daniel, der Vater, blind vor Liebe zu seiner "neuen" Tochter, als Einziger in eine Naivität stürzt und die Augen vor den Tatsachen verschließt. Ein brillantes Werk, welches mich noch lange zum Nachdenken angeregt hat. Leseprobe unter: http://www.diogenes.de/leser/aktuell/magazin/49/3

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