Martina Frey

 4.2 Sterne bei 49 Bewertungen
Autor von Die Tochter eines Arztes, Die Schwestern von Sunneck und weiteren Büchern.
Martina Frey

Lebenslauf von Martina Frey

Martina Frey, geboren 1971 in Wiesbaden, begann bereits in der Schule, Geschichten zu verfassen. Inzwischen schreibt sie seit vielen Jahren historische Romane. Mehr unter www.martina-frey.de

Neue Bücher

Die Tränen der Irminsul
Erscheint am 03.12.2018 als Taschenbuch bei KaMeRu Verlag.

Alle Bücher von Martina Frey

Martina FreyDie Tochter eines Arztes
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Die Tochter eines Arztes
Die Tochter eines Arztes
 (25)
Erschienen am 01.09.2013
Martina FreyDie Schwestern von Sunneck
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Die Schwestern von Sunneck
Die Schwestern von Sunneck
 (18)
Erschienen am 01.11.2011
Martina FreyDas Brunnenmädchen
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Das Brunnenmädchen
Das Brunnenmädchen
 (4)
Erschienen am 17.09.2014
Martina FreyFlorentines Apfelbaum: Liebe in der Biedermeierzeit: Erzählung
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Florentines Apfelbaum: Liebe in der Biedermeierzeit: Erzählung
Martina FreyDer letzte Kampf des Roderick MacKenzie
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Der letzte Kampf des Roderick MacKenzie
Der letzte Kampf des Roderick MacKenzie
 (1)
Erschienen am 19.09.2008
Martina FreyDie Tränen der Irminsul
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Die Tränen der Irminsul
Die Tränen der Irminsul
 (0)
Erschienen am 03.12.2018
Martina FreyDer letzte Kampf des Roderick MacKenzie: Historischer Roman über den Kampf um die Unabhängigkeit Schottlands
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Der letzte Kampf des Roderick MacKenzie: Historischer Roman über den Kampf um die Unabhängigkeit Schottlands

Neue Rezensionen zu Martina Frey

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Sabrina80s avatar

Rezension zu "Die Tochter eines Arztes" von Martina Frey

Eine Liebesgeschichte, die eigentlich unmöglich ist für die Zeit. Sehr schön!
Sabrina80vor 4 Jahren

Erster Satz: "Der Abend war hereingebrochen, sodass kaum noch Licht durch die hohen Fenster fiel."

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Im Jahre 1847 ist Eugenia Hentschel mit ihrer Familie nach Holzhausen gezogen, weil es ihrer Mutter in Wiesbaden nicht gut ging. Am Anfang fühlt sie sich dort total fehl am Plätze, Wiesbaden, die Gesellschaften, ihre beste Freundin Dorothea usw. fehlen ihr. Nach und nach freundet sie sich mit Louisa, die Nichte des Dorflehrers und mit dem jungen August an. Doch das Stadtleben fehlt ihr immer noch und sie versucht wieder nach Wiesbaden zu kommen, in dem sie ihre gute Manieren vernachlässigt...

Ihr Vater, der Arzt Anton Hentschel, hat auch Probleme u.a. mit seinem ehemalige besten Freund Sebastian Kreutzer der ihn erpresst und Eugenia zur Frau haben möchte. Um das zu verhindern, sucht er heimlich für sie einen Heiratskandidaten und findet ihn in den Witwer Daniel Schütz. Doch Eugenia ist gerade dabei ihr Herz an den Bauernsohn Matthias Hollmann zu verlieren...

Meine Meinung

Nachdem ich im letzten Jahr von Martina Frey "Das Brunnenmädchen"  las und feststellte, das es davor schon eine Geschichte gab - nämlich diese hier - (auch wenn es absolut nicht notwendig ist die beiden nach einander zu lesen, man kann sie auch sehr gut getrennt von einander lesen, da sich nicht aufeinander aufbauen), wollte ich dieses Buch gerne lesen und aus erster Hand erfahren, wie die Liebesgeschichte zwischen Eugenia Hentschel und Matthias  Hollmann zustande kam, die in dem oben genannten Buch nur ganz kurz erwähnt wurde.

Eugenia ist ein typischen Stadtmädchen der damaligen Zeit, die sich an des Leben auf dem Lande so gar nicht gewöhnen kann und immer froh ist, wenn sie wieder nach Wiesbaden auf Besuch darf. Allerdings hat sie auch ihre eigenen Wünsche. Zum Beispiel würde sie gerne dasselbe machen wie ihr Vater: Ärztin werden und Menschen helfen, aber da sie eine Frau ist, ist das undenkbar und sie traut sich auch nicht, das ihren Vater zu sagen. Er würde es eh nicht verstehen. Sie soll einfach nur einen guten Mann abkriegen und verheiratet werden. Ich stell mir die Zeit für eine Frau sehr schwer vor, da man so gar nichts zu sagen hat und einfach nur parieren soll. Wäre so gar nichts für mich. Es war aber sehr schön Eugenias Entwicklung zu sehen, von einer oberflächlichen Dame zu einem Mädchen das selber denkt und handelt.

Matthias dagegen ist arm. Er muss seine Mutter und die Geschwister durchbringen, arbeitet deshalb fiel und die Schule wird vernachlässigt. Er kann kaum lesen, aber interessiert sich sehr für die Politik. Dadurch kommen er und Eugenia sich näher und verbringen Zeit miteinander.

Sehr schön fand ich, das die Liebesbeziehung zwischen Matthias und Eugenia sich erst so nach und nach entwickelte. Am Anfang konnten sich die beiden so gar nicht leiden. Er hält sie für eine hochnäsige Göre und sie ihn für einen Bauerntrampel ohne Manieren. Das ändert sich erst, als Eugenia feststellt, was Matthias alles für seine Familie tut, damit seine Mutter und seine Geschwister satt werden und nicht hungern müssen und für Matthias, als er merkt, das Eugenia auch anderen Menschen hilft. Trotzdem hat ihre Liebe keine Chance, das sie aus unterschiedlichen Welten kommen.

Fazit
Eine Liebesgeschichte, die eigentlich unmöglich ist für die Zeit. Sehr schön!


Band 1: Die Tochter eines Arztes
Band 2: Das Brunnenmädchen

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Klusis avatar

Rezension zu "Das Brunnenmädchen" von Martina Frey

Das Brunnenmädchen
Klusivor 4 Jahren

Wiesbaden 1890: Sophie ist empört, als sie erfährt, dass ein junger Herr der gehobenen Gesellschaft ihrer Schwester Annelie das Herz gebrochen hat. Sie nimmt sich vor, Maximilian Bickenbach kennenzulernen und zur Rede zu stellen, was für sie, das einfache Brunnenmädchen, welches den Kurgästen das Wasser der Wiesbadener Heilquelle ausschenkt, gar nicht so einfach ist.
Der Zufall kommt Sophie zur Hilfe, als sie Carl Freyberg kennenlernt, ebenfalls ein Sohn aus reichem Hause. Mit seiner Hilfe gelangt sie zu den gesellschaftlichen Anlässen der vornehmen Kreise, und für Carl ist die Bekanntschaft mit dem Brunnenmädchen eine willkommene Abwechslung in seinem luxuriösen aber eintönigen Leben. Sophie lernt Max kennen, aber er ist so ganz anders als sie sich ihn vorgestellt hat, und ehe sie sich versieht, befindet sie sich inmitten eines aufregenden Verwirrspiels.

Schilderungen der Epoche, in der die Geschichte spielt, wirken auf mich häufig etwas gekünstelt, aber vermutlich war das Leben teilweise wirklich so, zumindest, was die begüterte Gesellschaftsschicht betraf. Man liest so selten etwas darüber, wie sich die Reichen ihr Geld verdienten und hat oft den Eindruck, dass das Leben damals nur aus Bällen und anderen kurzweiligen Gesellschaften bestand. Besonders die Frauen hatten anscheinend nur die Aufgabe, gut auszusehen und tugendhaft zu sein. Der jungen Generation, egal ob Mann oder Frau, wurde damals wohl sehr wenig Bewegungs- und Entscheidungsfreiheit gelassen. Gemacht wurde, was die Eltern beschlossen.
Es ist gut, dass man hier im Roman nicht nur diese eine Seite des Lebens im viktorianischen Zeitalter sieht, sondern auch die ernsten Probleme der armen Leute kennenlernt. Sophie, die mit ihrer Schwester eine kleine Kammer im Haus eines Schneiders bewohnt, ist zwar oft leichtsinnig und auch ein wenig naiv, aber sie ist ein mitfühlender Mensch und hat das Herz auf dem rechten Fleck, was sie zu einer sehr liebenswerten Heldin macht. Ihre Ausflüge in die Welt der Reichen Wiesbadens sind mit einigen Problemen verbunden, denn sie kann bei den Teegesellschaften und Bällen ja nicht in ihrer Alltagskleidung auftauchen. Ihr forsches Vorgehen und ihre ungewöhnliche Art, sich passende Kleider zu besorgen, bringen die junge Frau bald in ernsthafte Schwierigkeiten.

Eigentlich sind alle Charaktere des Romans sehr liebevoll, aber nicht einseitig, gezeichnet. Es gibt keine richtigen Bösewichte in der Handlung. Selbst die arrogante und egoistische Franka hat durchaus nette Wesenszüge, auch wenn diese nicht sehr stark zutage treten. Die ausführliche Erläuterung ihrer Beweggründe lässt sie in einem anderen, weicheren Licht erscheinen; sie kann eben nicht über ihren Schatten springen und ist auch nur das Produkt ihres Umfelds.
Es geht ganz schön turbulent zu in der Geschichte, manchmal war mir das Durcheinander fast ein wenig zu verwirrend. Gerade auf der Gefühlsebene hatte ich oft, besonders bei Sophie, den Eindruck, sie weiß selbst nicht, was sie eigentlich will. Auch wurde in diversen Dialogen so manches angesprochen, was letztendlich nicht mehr zur Sprache kam und nie eine Klärung erfahren hat, zumindest habe ich das so empfunden.
Der Roman ist unterhaltsam geschrieben, auch wenn vieles vorhersehbar ist. Einige Handlungen der Protagonisten und diverse überraschende Wendungen haben dem Roman zwar Spannung verliehen, waren aber für mich nicht immer absolut glaubwürdig und nachvollziehbar. Trotzdem habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen und die unterhaltsamen Stunden damit genossen.

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Girdies avatar

Rezension zu "Das Brunnenmädchen" von Martina Frey

Verwickelte Liebesgeschichte im Wiesbaden von 1890
Girdievor 4 Jahren

Das Äußere des Romans „Das Brunnenmädchen“ von Martina Frey scheint mit Patina belegt zu sei. So weiß der Leser gleich, dass das Buch ihn in die Vergangenheit führen wird. Die Autorin nimmt den Lesenden mit auf eine Zeitreise in das Jahr 1890. Es geht nach Wiesbaden, denn hier arbeitet die Protagonistin Sophie als Brunnenmädchen. Ihre Eltern wohnen außerhalb der Stadt. Auf deren Wunsch hin hätte die junge Frau einen alten Bauern heiraten, ihm den Haushalt führen und Kinder gebären sollen. Doch Sophie wollte in der Stadt leben und hat zum Glück schon bald eine Arbeitsstelle gefunden, die allerdings saisonbedingt nur bis Oktober zu besetzen ist. Schon hier zeigen sich ihr starker Wille und ihre Selbständigkeit.

Gemeinsam mit ihrer Schwester Annelie teilt sie sich ein kleines Zimmer im Haus eines Schneiders, der den beiden zusätzlich zur Miete Mitarbeit beim Ausbessern der Kleidung seiner Kunden abverlangt. Als ihrer Schwester sich in einen Mann der oberen Gesellschaftsschicht, Maximilian Bickenbach, verliebt und von diesem sitzengelassen wird, fassen die Schwestern den Plan, dass Sophie sich an diesem Mann rächen soll. In das Kleid einer Kundin des Schneiders gekleidet, macht sie sich auf den Weg  zum Haus von Maximilians und stößt dabei mit Carl Freyberg, Ziehsohn in reichem Haus, zusammen. Er sieht in ihr seinesgleichen, da sie ein prächtiges Kleid trägt. Daher lädt er sie als seine Begleitung zu einer gesellschaftlichen Veranstaltung ein. Sophie hofft, dabei auf Maximilian zu treffen und sich rächen zu können. Wird es ihr gelingen oder wird ihre Maskerade auffliegen?

Der Schreibstil des Romans ist leicht lesbar und angenehm. Sie entwickelt in diesem Roman eine feine verzwickte Liebesgeschichte mit einigen unerwarteten Wendungen und einer größeren Überraschung zum Ende hin. Jeder Charakter ist gut ausgearbeitet. Die Autorin fängt die Stimmung gekonnt ein, die zur damaligen Zeit zwischen den gesellschaftlichen Schichten herrschte. Die Konventionen sahen eine Verbindung von Mitgliedern höhergestellter Familien mit ärmeren Kreisen nicht vor. Ehen wurden meist durch das Arrangement der Eltern getroffen, dabei standen wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund. Liebe zwischen den Eheleuten als Voraussetzung für eine Hochzeit spielte kaum eine Rolle und sollte sich im Laufe der Zeit von selbst entwickeln. 

Martina Frey versucht ausführlich zu begründen, warum für Sophie die Rache an Maximilian wichtiger war als die Angst vor den Konsequenzen, die sich aus der Aufdeckung ihrer  Verkleidung ergeben. Leider war ich nicht ganz überzeugt, aber dennoch hingerissen von den Verwicklungen die sich durch Sophies Auftreten in der Gesellschaft ergeben haben und dem unerwarteten Ende. Lange bleibt offen, ob ihre Maskerade aufgedeckt wird. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es an Leser weiter, die gerne historische Liebesromane lesen.

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Gespräche aus der Community

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Dryas_Verlags avatar

Suche 15 Testleser/innen, die einer hoffnungslosen Liebe in revolutionären Zeiten eine Chance geben wollen.

Zum Buchinhalt: Man schreibt das Jahr der badischen Revolution, 1848, als sich die wohlbehütete Arzttochter Eugenia in den Bauernsohn Matthias verliebt. Doch die gesellschaftlichen Unterschiede lassen ihre Liebe unmöglich erscheinen. Matthias' verzweifelter Versuch, seine Familie durch Wilderei vor dem Verhungern zu bewahren, führt zur Katastrophe. Schließlich erscheint es in den Revolutionswirren unmöglich für Eugenia, ihr Glück doch noch zu finden.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 20. November 24 Uhr. Die Autorin Martina Frey wird an der Runde teilnehmen.

Eine Leseprobe aus dem Buch findet sich unter „Blick ins Buch“ auf der Verlagswebseite: http://www.dryas.de/tochter-arzte/

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Suche 15 Testleser/innen, die einen fesselnden historischen Abenteuerroman lesen möchten! Zum Buchinhalt: Die Schwestern Jonata und Roberta wachsen behütet auch der kleinen Burg Ihres Vaters nahe Wiesbaden auf. Als Raubritter die Burg überfallen, werden bei brutal aus ihrem Alltag gerissen. Die Burg wird eingenommen und sie als Geiseln festgehalten. Ihre einzige Hoffnung ist Lorentz, Jonatas Verlobter, in Mainz. Doch auch er hat wenig Handhabe, denn langsam verstehen alle Beteiligen, dass Sie Opfer eine politischen Intrige geworden sind. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 29.11. – die Autorin Martina Frey und ich als Verlegerin freuen uns auf die Leserunde mit euch!
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