Martina Fussel Das Königsmädchen

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Inhaltsangabe zu „Das Königsmädchen“ von Martina Fussel

Erlesene Seidenbänder in geflochtenem Haar, kunstvoll drapierte Röcke unter kompliziert geschnürten Miedern und die farblich passenden Sandalen dazu – so präsentieren sich die zehn schönsten Mädchen des Landes dem neuen Obersten Kinthos. Man nennt sie "Königsmädchen", so lange sie mit dem jungen Herrscher im Tempel der Jeer-Ee wohnen und sich zur Wahl seiner Gefährtin aufstellen. Die siebzehnjährige Lilia ist eine von ihnen, vielleicht die Hübscheste, aber sicherlich auch die Eigensinnigste. Wenn es nach ihr ginge, würde sie wie ein Junge durch die Felder jagen und einfach frei sein. Aber Kinthos ist ein gutes Oberhaupt und seit Kindesbeinen an ihr bester Freund. Sollte sie sich da nicht um ihn bemühen? Sollte sie da nicht Briar, den undurchschaubaren Krieger, der ihr einst das Leben gerettet hat, ein für allemal vergessen?

Eine Geschichte die einfach gehalten ist, aus der man aber mehr machen könnte. Gut zum "zwischendurch" lesen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine fesselnde und romantische Geschichte, die mir gefallen hat.

— TabeaWelsh

War leider nicht so toll....

— Redrose91

Eine fesselnde, romantische Geschichte! leider lässt das Sprachliche zum Ende hin nach

— Mollynaja

Eind fabelhaftes Buch ich hab mich sofort in der geschichte verloren ich kann es nur weiter empfelen

— buecherfan98

Schöne Geschichte

— MariechenWunder

Ein Buch, das mich seit Langem mal wieder von der ersten, bis zur letzten Seite gefesselt hat. Einfach wunderbar romantisch und spannend.

— Jana-Goldbach
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  • Rezension: Martina Fussel - Das Königsmädchen

    Das Königsmädchen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. July 2016 um 17:00

    Eine Welt, ein Volk bzw. ein Dorf, dessen Oberster gerade ermordet worden ist. Ein neuer wurde ausgewählt - allerdings fehlt ihm noch die passende Frau. Es ist Tradition, dass alle Mädchen versammelt werden und der neue Oberste, der auch erst an diesem Tag bekannt gegeben wird, sich welche auswählt, damit diese über die folgenden Tage/Wochen sich mit ihm bekannt machen können und er sich die passende Zukünftige aussuchen darf.  Im Grunde eine andere Version des "Bachelors". Lilia wurde eine von sieben "Königsmädchen" und soll nun alles daran setzen, von Kinthos erwählt zu werden. Ein Vorteil hat sie: Sie kennt Kinthos seit sie klein ist und ist eng befreundet mit ihm. Der letzte Tag, bevor auch sie in den Tempel zieht, möchte sie nocheinmal an den Bach - das Schicksal schlägt zu und sie wird von einem Nebulus angegriffen. Glück im Unglück hat sie und wird von Briar gerettet. Einem Jungen im gleichen Alter, aus dem gleichen Dorf, aber, wer ist er? Lilia hat ihn noch nie gesehen und weiß nur, dass er ihr Leben gerettet hat. Zusammen werden sie von Briars Mutter gesund gepflegt und sie entwickelt Gefühle für ihn. Das Gefühlschaos ist vorhersehbar, denn eigentlich ist sie als Königsmädchen Kinthos versprochen ...Ich finde, dass das Buch eines ist, dass man gut zwischendurch lesen kann, da es einfach geschrieben und verständlich ist. Man darf keine höchste literarische Ergüsse erwarten, dass erwartet die Zielleserschaft aber auch nicht. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist vom Gerüst her nicht schlecht aufgebaut, allerdings denke ich, dass man aus dieser noch so viel mehr machen könnte. Ausserdem stört es mich, dass die Zeit in der Lilia sich in Briar verliebt, viel zu schnell geht und dass ganze Unglaubwürdig macht. Zwischendurch ist es für mich leider zu langatmig gewesen.Im Großen und Ganzen kann man das Buch aber gut lesen und als Ablenkung für den Alltag ist es auf jeden Fall gut.

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  • vorhersehbar, aber trotzdem schön

    Das Königsmädchen

    Bambi-Nini

    Lilia ist hübsch, dickköpfig und liebt ihre Freiheit. Zwar ist es eine Ehre, ein Königsmädchen zu sein – eins der schönsten zehn Mädchen, unter denen sich der neue Oberste eine Frau auswählen darf –, aber für Lilia bedeutet es auch, eingesperrt zu werden. Bevor sie in den Tempel ziehen soll, macht sie noch einen letzten Ausflug durch den Wald zum Fluss. Doch dieser Tag ändert ihr ganzes Leben: Sie wird von einem wilden Tier angegriffen und wäre gestorben, hätte Briar sie nicht gerettet. Von nun an geht Lilia der wilde Krieger nicht mehr aus dem Kopf, dabei sollte sie nur Augen für den Obersten, der zufällig ihr bester Freund ist, haben... Die Geschichte von „Königsmädchen“ ist sehr süß. Der Vergleich zu Selection drängt sich zwar auf, aber außer dass in beiden Büchern ein Mann eine Frau auswählt, die er heiraten soll, haben beide Geschichten nicht viel gemeinsam. Im Gegenteil: Königsmädchen entwickelt sich ganz anders, als ich am Anfang vermutet habe. Obwohl der Ausgang der Beziehungskonstellationen sehr schnell vorhersehbar ist, bietet die Handlung doch noch einige Überraschungen. Besonderns kurz vor Schluss überschlagen sich die Ereignisse und bieten Action und Dramatik in der sonst eher ruhigen, gefühlsbetonten Geschichte. Das Ende habe ich als etwas holprig empfunden, es passieren ziemlich viele Dinge, wobei mir die Erklärungen dazu teilweise nicht reichten. Lilia ist die Ich-Erzählerin der Geschichte, sodass der Leser die Mädchenwahl aus ihrer Sicht erlebt. Tiefe Einblicke in Lilias Gedankenwelt zeigen das Gefühlswirrwarr, in dem sie sich befindet. Am Ende wird auch noch ein Weg gefunden, in dieser Ich-Erzählweise einen Einblick in Briars Gedanken zu gewähren, der zwar durchaus interessant ist, leider aber viel zu ausführlich ausfällt, da nahezu die komplette Handlung noch einmal gerafft wiedergegeben wird. Martina Fussel entwirft eine faszinierende Welt um vier Völker, die mit den Elementen verbunden sind und ganz eigene gesellschaftliche Regeln haben. Die Deligo - die Auswahl eines Königsmädchen – ist eine davon. Gern hätte ich noch mehr von den anderen Völkern gelesen und bin schon sehr gespannt, inwiefern das neue Buch der Autorin, Das Feuermädchen, diesem Wunsch nachkommt. Eine süße Geschichte, gefühlvoll, aber nicht kitschig. Schade war, dass der Ausgang relativ schnell vorhersehbar war und man diesbezüglich nicht mehr überrascht wurde. Die Passagen aus Briars Sicht, die nicht viel Neues offenbaren, ziehen die Geschichte etwas in die Länge, trotzdem ist es eine schöne Geschichte in einer liebevoll ausgearbeiteten Welt.

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    • 2
  • stetiges Auf und Ab der Spannung und teilweise recht langatmig, wirklich schade

    Das Königsmädchen

    Manja82

    05. January 2014 um 17:35

    Kurzbeschreibung: Erlesene Seidenbänder in geflochtenem Haar, kunstvoll drapierte Röcke unter kompliziert geschnürten Miedern und die farblich passenden Sandalen dazu – so präsentieren sich die zehn schönsten Mädchen des Landes dem neuen Obersten Kinthos. Man nennt sie "Königsmädchen", so lange sie mit dem jungen Herrscher im Tempel der Jeer-Ee wohnen und sich zur Wahl seiner Gefährtin aufstellen. Die siebzehnjährige Lilia ist eine von ihnen, vielleicht die Hübscheste, aber sicherlich auch die Eigensinnigste. Wenn es nach ihr ginge, würde sie wie ein Junge durch die Felder jagen und einfach frei sein. Aber Kinthos ist ein gutes Oberhaupt und seit Kindesbeinen an ihr bester Freund. Sollte sie sich da nicht um ihn bemühen? Sollte sie da nicht Briar, den undurchschaubaren Krieger, der ihr einst das Leben gerettet hat, ein für allemal vergessen? (Quelle: Impress) Meine Meinung: Gerade erst hat das Land den neuen Obersten gewählt. Nun ist es an ihm sich seine neue Gefährtin, die neue Oberste, auszuwählen. Hierfür ziehen 10 sogenannte Königsmädchen in den Tempel der Jeer-Ee. Lilia ist 17 Jahre alt und eine von ihnen. Dabei würde sie doch lieber frei und ungezwungen leben, sich ohne Zwang bewegen können. Sie kennt Kinthos, den Obersten, bereits seit Kindheitstagen, er ist ihr bester Freund. Ihre Chancen stehen somit ziemlich gut ausgewählt zu werden. Da aber geschieht am Abend bevor Lilia in den Tempel zieht etwas Schreckliches. Briar rettet ihr das Leben. Lilia fühlt sich zu ihm hingezogen. Kann Lilia unter diesen Umständen noch die Oberste werden? Kann sie Kinthos lieben? Und was geschieht nun mit Briar? Das eBook „Das Königsmädchen“ stammt von der Autorin Martina Fussel. Es ist das Debütwerk der Autorin. Die Kurzbeschreibung hat mich dazu bewogen dieses Buch zu lesen. Lilia ist 17 Jahre alt und ein recht hübsches junges Mädchen. Sie ist eines der 10 Königsmädchen und soll in den Tempel der Jeer-Ee ziehen, wo der Oberste seine Gefährtin auswählt. Eigentlich aber möchte Lilia lieber frei sein, sich ungezwungen bewegen. Sie kennt Kinthos bereits sehr lange und hat somit recht gute Chancen ausgewählt zu werden. Zu Beginn mochte ich Lilia eigentlich ganz gerne, doch nach den Geschehnissen am Vorabend des Tempeleinzuges verändert sich Lilia doch recht deutlich. Ich wusste nicht mehr so wirklich wie ich sie nehmen sollte. Zwischen ihr und Briar knistert es zudem sehr deutlich. Kinthos ist der neue Oberste. Er steht nun die Auswahl seiner Gefährtin an. Er und Lilia sind befreundet, kennen sich schon seit Kindheitstagen. Mir war Kinthos recht sympathisch, auch wenn ich es persönlich als eher oberflächlich empfinde, wenn ein Mann innerhalb von wenigen Tagen seine Frau aus verschiedenen Frauen auswählen soll. Briar mochte ich sehr. Er wirkt natürlich und freundlich. Er rettet Lilia das Leben und ab diesem Zeitpunkt ändert sich auch sein Leben. Neben den genannten gibt es noch weitere Charaktere, wie beispielsweise Hannah, Lilias Freundin, oder auch die anderen Mädchen im Tempel. Diese aber bleiben eher recht blass, was ich recht schade fand. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar. Man findet sich von Beginn an gut ins Buch ein und kann dem Geschehen recht gut folgen. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lilia in der Ich-Persepktive. So lernt man sie als Leser sehr gut kennen und bekommt einen Einblick in ihre Gefühle und Gedanken. Die Handlung an sich ist eher durchwachsen. Der Beginn ist gut und auch die Idee der Geschichte gefiel mir richtig gut, es hat etwas vom „Bachelor“. Allerdings ist es gerade im ersten Teil des Buches recht langatmig und zäh. Es dreht sich alles nur um Lilia und ihre Liebe zu Briar. Und um die Frage, ob sie so noch Kinthos heiraten kann. Dann aber zieht die Spannung an und die Handlung nimmt merklich Fahrt auf. Es gibt Wendungen die überraschend kamen. Das Ende wiederum wirkt unfertig und irgendwie halbherzig. Es kommt sehr schnell und nicht alle Fragen werden wirklich beantwortet, ich blieb recht unzufrieden zurück. Fazit: „Das Königsmädchen“ von Martina Fussel ist ein durchwachsenes Debütwerk der Autorin. Die recht gut gestalteten Charaktere und ein gut lesbarer Stil stehen hier einem stetigen Auf und Ab der Spannungskurve, teilweise langatmigen Stellen und einem eher unfertigen Ende gegenüber. Vom Ansatz her eine gute Idee aber die Umsetzung weißt Schwachstellen auf! Schade!

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  • Trotz guter Ansätze leider nicht überzeugend...

    Das Königsmädchen

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    28. December 2013 um 09:36

    Kurzbeschreibung: Erlesene Seidenbänder in geflochtenem Haar, kunstvoll drapierte Röcke unter kompliziert geschnürten Miedern und die farblich passenden Sandalen dazu – so präsentieren sich die zehn schönsten Mädchen des Landes dem neuen Obersten Kinthos. Man nennt sie "Königsmädchen", so lange sie mit dem jungen Herrscher im Tempel der Jeer-Ee wohnen und sich zur Wahl seiner Gefährtin aufstellen. Die siebzehnjährige Lilia ist eine von ihnen, vielleicht die Hübscheste, aber sicherlich auch die Eigensinnigste. Wenn es nach ihr ginge, würde sie wie ein Junge durch die Felder jagen und einfach frei sein. Aber Kinthos ist ein gutes Oberhaupt und seit Kindesbeinen an ihr bester Freund. Sollte sie sich da nicht um ihn bemühen? Sollte sie da nicht Briar, den undurchschaubaren Krieger, der ihr einst das Leben gerettet hat, ein für allemal vergessen? Meinung: Auch wenn ich irgendwie lange Zeit nicht so genau wusste, in welcher Welt ich nun gelandet bin, also ob es Magie gibt oder nicht, ob die Welt völlig fiktiv oder einfach nur verändert ist usw., bin ich eigentlich schnell ins Buch rein gekommen. Ich konnte mich anfangs gut mit Lilia identifizieren und habe ihre Zweifel und Ängste geteilt. Als sie dann den Krieger Briar kennenlernt, ist auch das zu Beginn noch gut und schön zu lesen, aber danach wird es schnell zu viel. Ab diesem Zeitpunkt beschäftigt sich die erste Hälfte des Romans nur noch damit, wie sehr Lilia Briar liebt, sie aber davon überzeugt ist, den Obersten Kinthos heiraten zu müssen. Ihr Leid und auch Briars Reaktionen, welche anfangs noch romantisch sind, rutschen vergleichsweise schnell ins Kitschige, Langatmige und teilweise sogar Nervenaufreibende ab. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir sicher, zu wissen wie die Geschichte ausgeht und musste mich zusammenreißen, um noch weiter zu lesen. Doch ab der Hälfte macht der Roman eine große Kehrtwende. Auch wenn die unglückliche Liebesgeschichte immer noch eine Rolle spielt, kommem plötzlich auch noch Gefahr, Abenteuer und ein bisschen Magie mit ins Spiel. Viele der Wendungen waren für mich zwar positiv, unvorhergesehen und bringen auf jeden Fall frischen Wind in die Geschichte. Aber manche Darstellungen fand ich dennoch nicht so gut gelungen. Vor allem bestimmte Entscheidungen, die aus Liebe getroffen wurden fand ich schon etwas extrem, egoistisch und zu sehr auf die Gefühle der Protagonisten bezogen. Das Ende selbst ist zumindest bezüglich der Liebesgeschichte genau das, welches ich schon nach den ersten Seiten so erwartet habe, dennoch gibt’s auch hier viel Unerwartetes. Leider ist der Schluss aber auch irgendwie etwas abrupt. Ich hätte mir noch einige Antworten gewünscht und genau die gleichen Fragen, die sich Lilia am Ende des Romans stellt, sind mir auch schon vorher im Kopf rum gegangen. Es ist schade, dass das Ende damit einen leicht unfertigen Eindruck macht und ich zumindest die Hauptwendung nicht wirklich verstanden habe. Der Schreibstil an sich ist eigentlich ganz gut lesbar, nur leider weist das eBook einige Fehler auf. Rechtschreibfehler stören mich persönlich immer nicht so sehr, aber ganze vergessene Wörter, die den Sinn eines Satzes durcheinander werfen, stören den Lesefluss zumeist schon. Zwar sind diese Stellen nicht so häufig, dass es wirklich zu erheblichen Ausfällen kommen würde, aber es ist doch so häufig, dass man es erwähnen muss. Noch ein Punkt hat mir leider nicht so gut gefallen. Lilia konnte zweimal die Geschehnisse nochmal aus Briars Sicht erleben. Die Idee dahinter finde ich eigentlich ganz gut, nur die Umsetzung löste bei mir eher das Gefühl, einer nochmaligen Wiederholung aus. Viele der Gefühle und Gedanken, die dabei offensichtlich wurden, hatte ich mir eh schon gedacht, weshalb mir diese Rückblenden fast keinerlei neue Ergebnisse gebracht haben. Fazit: Ein Geschichte, die in der ersten Hälfte etwas zu langatmig und kitschig geraten ist, danach aber durchaus noch mit einigen unerwarteten Wendungen und viel Spannung aufwarten kann. Leider werden gegen Ende nicht alle Fragen zufriedenstellend beantwortet und auch der Lesefluss wird durch einige Schreib- und Wortfehler manchmal unterbrochen. Da mir zusätzlich auch manche Entscheidungen der Protagonisten regelrechte Bauchschmerzen beschert haben, reicht es trotz guter Ansätze leider nur für stabile 2 Sterne.

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