Martina Goernemann

 4.2 Sterne bei 22 Bewertungen

Alle Bücher von Martina Goernemann

Martina GoernemannZuhause ist ein Gefühl
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Zuhause ist ein Gefühl
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Erschienen am 29.09.2014
Martina GoernemannWohn dich glücklich!: Neue Ideen für Haus und Herz
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Martina GoernemannWohnen für die Seele
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Erschienen am 14.03.2013
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Erschienen am 14.04.2014
Martina GoernemannWer wohnen will, muss fühlen
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Erschienen am 18.01.2016
Martina GoernemannSauerteig
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Sauerteig
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Erschienen am 16.04.2018
Martina GoernemannmyBook – Heute zieht das Glück ein
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Erschienen am 14.04.2014

Neue Rezensionen zu Martina Goernemann

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Ritjas avatar

Rezension zu "Sauerteig" von Martina Goernemann

Tolle Bilder, leckeres Brot und ganz viel Glück
Ritjavor 17 Tagen

Das Buch hat nicht so viel mit einem Backbuch gemein wie ich anfangs dachte. Es ist eher eine Reise um die Welt und das Kennenlernen von verschiedenen Menschen. Alle Geschichten haben aber einen fixen Punkt - den Sauerteig. Die Geschichten sind teilweise ungewöhnlich, traurig oder lustig, aber sie strahlen am Ende immer Kraft und Freude aus. Die Rezepte zu den jeweiligen Sauerteigbroten sind versteckt in den Geschichten. Man muss schon etwas suchen oder sich ein Lesezeichen reinlegen, um die Stelle mit den Teigangaben wieder zu finden. Das Blättern durch das Buch ist jedoch keine Belastung, sondern ein Vergnügen, denn die Bilder sind einfach nur schön. Wer Fotos von Lebensmitteln und Küchen oder Menschen in ihrem Element mag, wird hier viele davon finden. Mir haben sie sehr gut gefallen. 

Den Sauerteig im Glas habe ich natürlich auch getestet und ja, man braucht Geduld und etwas Liebe zum Teig (und ich zwei Anläufe, denn der Teig ist eine Diva). Aber man freut sich mit jden Tag mehr, wenn es im Glas blubbert und das Brot, welches aus diesem blubbernden Etwas entsteht, ist einfach nur ein Genuss. Ich mag es nicht mehr missen. Anfangs noch skeptisch, da ich meine Brote bisher mit Hefe gebacken habe, nehme ich mir nun die Zeit, um den Sauerteig zu hegen und pflegen. 

Zum Schluss nur eine kleine Anmerkung: Ein Verzeichnis oder eine Übersicht mit dem Rezepten wäre schön und hilfreich und etwas genauere Angaben zum Ofen/Gradeinstellungen wären gut. So muss man immer wieder nachschauen, ob das Brot sich noch wohlfühlt und nicht verbrennt. 

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EifelBuecherwurms avatar

Rezension zu "Sauerteig" von Martina Goernemann

Unterhaltsam
EifelBuecherwurmvor einem Monat

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 29,95 [D]
Verlag: DVA
Seiten: 192
Format: Hardcover
Altersempfehlung: keine Angabe
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 16.04.2018

Inhalt:

Was tun, wenn der Akku leer ist? Wenn ein Wochenende nicht reicht, um neue Kraft zu schöpfen? Die Lösung heißt Sauerteig und liegt in einem leeren Marmeladenglas. Man gibt Mehl, Wasser und Geduld hinein und bald fängt das Ganze an zu blubbern. Wir füttern den Sauerteig, er lehrt uns, Brote zu backen. Köstliche Brote, die jeder kann und jeder mag. Es steckt nämlich eine Glücksformel im Sauerteig. Leicht anwendbar und überall erhältlich. Kostenloses, großes Glück im Glas!

„Glück vermehrt sich in vier Tagen“ ist kein leeres Versprechen. Es ist ein Statement. Unser Buch nimmt die Leser mit auf eine Reise zusammen mit einem Gläschen Sauerteig quer durch Europa bis in die USA und lässt Menschen erzählen, denen der Sauerteig zu Glück verholfen hat. Es ist ein Buch mit emotionalen Geschichten, voll mit Rezepten für Einsteiger und Tipps, die aus Anfängern Sauerteigfans machen. Sauerteig ist Glück, das sich vermehrt. Und es braucht nur vier Tage dazu.

Meine Meinung:

Das Buch ist sehr schön groß und schwer. Der Einband ist matt verarbeitet und hat nur eine glänzende Veredelung über dem Titel auf dem Cover. Wirklich eine besondere Haptik, die sich wie reines Papier anfühlt ohne weitere Verarbeitung oder Veredelung. Am Anfang habe ich mir Sorgen gemacht, dass sich direkt viele Flecken bilden könnten, doch bisher ist eher das Gegenteil eingetreten. Ich habe es beim Backen dabei gehabt und es hat noch keinen einzigen Fleck. Allerdings sind die Ecken des Buchrückens schon etwas angegriffen. Das ist schade.

Das Design und die Abbildungen auf dem Buch sehen wunderschön aus und ziehen sich ebenso durch das ganze Buch durch. Ein Lob an die Fotografin, sie hat die Lebensmittel und Situationen wirklich herrlich eingefangen. Dieses Buch ist rustikal und voller Charme. Einige der Fotografien könnte man sogar als Artprints ausdrucken und aufhängen. Das trifft genau meinen Geschmack.

Ganz ehrlich, als ich die Inhaltsangabe gelesen habe fragte ich mich, was für ein Hippie dieses Buch geschrieben hat. Glück im Glas? Einen Teig mit auf Reisen nehmen? Ich musste doch sehr lachen. Aber irgendwas hat mich dennoch neugierig gemacht. Entweder, so dachte ich, ist das Buch echt gut, oder sehr schlecht. Und da ich derzeit sowieso auf dem Selber-machen-Trip bin, passte das Thema gut. Daher habe ich es beim Verlag angefragt und auch als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür.

Direkt auf den ersten Seiten ergriff mich das Gefühl ein Buch zu lesen, dass wie die Landpartien im Fernsehen aufgebaut ist. Eine Frau geht auf Reise und besucht die verschiedensten Leute. Jede Geschichte ist anders und die vielen einzelnen Textblöcke wirken zusammenhanglos, sind im Kontext aber logisch und unterhaltsam. Zum Beispiel "redet" sie mit ihrem Saugerteigstarter und gibt ihm einen Namen.

In der Inhaltsangabe steht, dass dieses Buch Rezepte für gute, einfache Brote liefert. Das ließ ich mir natürlich nicht nehmen, und habe meinen eigenen Sauerteig angesetzt und auch ein Brot daraus gebacken.
Hier ein kleiner Tipp von mir: die Mengen für den Sauerteigstarter sind sehr viel. Ab dem 3. Tag benutzt man immer nur noch 200g Starter und schmeißt den Rest weg. Wenn man jede Woche nur ein bis zwei Brote backen möchte, reicht schon die Hälfte der genannten Mengen absolut aus.

Was die Anzahl an Rezepten angebt, bin ich leider ein wenig enttäuscht. Wir haben einmal das Grundrezept für den Sauerteigstarter und dann noch etwa (wenn ich richtig gezählt habe) 15 weitere Rezepte. Denn diese sind im Buch leider nicht so leicht zu finden. Man kann sie sehr schnell überblättern und findet sie weder vorne in der Inhaltsangabe, noch hinten im Register. Ich habe mir also bei den Rezepten, die ich ausprobieren möchte, ein Post-it eingeklebt.

Beim Backen ist mir noch aufgefallen, dass die Beschreibungen in den Rezepten teilweise uneindeutig geschrieben sind. Man muss die Rezepte interpretieren und versuchen zu verstehen, was sie bei dem Backvorgang womöglich getan hat.
Bei meinem ersten Brot habe ich mich strikt an die Anleitung im Buch gehalten. Das Ergebnis war, dass mein Brot oben verbrannt war. Die Angabe im Buch lautete, es durchgehend bei 240°C zu backen. Nach meinem Gefühl hätte ich nach 10 Minuten die Temperatur reduziert und mit geringerer Hitze weiter gebacken. Man kann sich also leider nicht auf die Angaben in den Rezepten verlassen. Das ist schade.

Neben dem Backen geht es vor allem aber um das Glück, dass man dabei finden kann. Die persönlichen Geschichten der Personen zeigen auf, dass man bei so einfachen Dingen wie einem Brot Freude finden kann. Und nach meinem ersten Backvorgang war ich tatsächlich mächtig stolz und glücklich. Natürlich schmeckte das eigene Brot viel besser als das vom Bäcker. Mein Saugerteigansatz "lebt" noch, blubbert vor sich hin und hat sogar noch einen Weizenbruder dazu bekommen.

Fazit:

Ein unterhaltsames, kurzweiliges Buch. Die Bilder sind hervorragend, doch an den Rezepten müsste noch gearbeitet werden. Wer sich für Sauerteig-Backen interessiert, und den das nicht stört, findet in diesem Buch einige inspirierende Elemente und genügend Motivation um in dieses kleine Abenteuer zu starten. Dafür vergebe ich 4 Sterne.

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MelaKafers avatar

Rezension zu "Zuhause ist ein Gefühl" von Martina Goernemann

Ein Buch, das glücklich macht
MelaKafervor 6 Monaten

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, weil das Buch so wunderbar ist. Vielseitig, pfiffig, ideenreich, voller liebevoller Geschichten, kreativ, fröhlich, einfach wahre Lebensfreude versprühend. Bei diesem Buch komme ich aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus.

Allein die edle Aufmachung des Covers und die wunderschönen zarten Fotos lassen einen das Buch schon gerne in die Hand nehmen. Und dann erst die liebevollen Ideen. Die Autorin liebt es, alten Dingen von Flohmärkten oder Vergessenem aus dem Keller mit Farbe und Düften eine zweite Chance zu geben. Gerne haucht sie Dingen mit neuen Aufgaben neues Leben ein und lässt ihnen einen besonderen Platz in ihrem Leben angedeihen. Nichts ist für die Ewigkeit, alles darf sich wandeln und verändern. Perfekt aufgeräumte und durchgestylte Wohnräume sind ihr ein Graus. Und gerade darin kann ich mich wieder erkennen. Also schnappen sie sich dieses Buch und lassen sie sich zu eigenen Ideen und Kreationen inspirieren. Holen sie sich Farben, Düfte und Lebensfreude ins Haus und pfeifen sie auf Konventionen.

Ein Zuhause zum Wohlfühlen braucht ein gesundes Maß an „Unperfektion“. Kein Mensch wird von ihrem Fußboden essen wollen.

Und sollten sie eine wirklich tolle Freundin haben, dann schenken sie ihr dieses Buch und erfüllen ihr einen kleinen Wunsch. Und wenn sie sie freudestrahlend fragt, woher sie das gewusst haben, dann machen sie ihr die größte Freude, wenn sie ihr sagen, „ du hast das mal erwähnt“.


Ein Buch, das glücklich macht. Danke Martina Goernemann

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