Tod des Dessous-Königs

von Martina Hundt 
4,5 Sterne bei17 Bewertungen
Tod des Dessous-Königs
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Ann-Marys avatar

Ein gut durchdachter Krimi, der wirklich bis zur letzten Seite spannend war

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Ein guter unblutiger Krimi, der vorallem durch die interessante Ermittlungsarbeit und überraschenden Wendungen besticht.

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Inhaltsangabe zu "Tod des Dessous-Königs"

Auf dem Rhein-Deich in Düsseldorf-Lörick bricht Koen de Vries, der Gründer des bekannten niederländischen Wäschelabels Mimis Royal Secrets, beim Joggen ohnmächtig zusammen und stirbt. Routinemäßig wird Kriminalhauptkommissarin Eva de Boer eingeschaltet. Schnell wird klar, dass sie es mit einem ausgeklügelten Mord zu tun hat. Doch warum musste der Unternehmer sterben? Die Suche nach dem Täter führt Eva nach Den Haag, wo man ihr ausgerechnet Hauptinspektor Bas de Boer zur Seite stellt. Dieser ist nicht nur ein zufälliger Namensvetter, sondern ein längst vergessen geglaubter Schatten aus Evas Vergangenheit.
Nach und nach stellt das Ermittler-Duo fest, dass Koen de Vries nicht nur ein kompliziertes Doppelleben führte, sondern auch ein skrupelloser Geschäftsmann war, der einiges zu verbergen hatte. Sie werden mit einer Bandbreite von Motiven konfrontiert, doch welches führte letztendlich zum Mord? Am Ende sind selbst die Ermittler überrascht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783981750607
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:424 Seiten
Verlag:Canist Verlag
Erscheinungsdatum:17.10.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 2 Jahren
    Tod des Dessous-Königs

    Ein Mann bricht beim Joggen zusammen. Es ist der niederländische Unternehmer Koen des Vries, der zur Zeit in Düsseldorf weilt. Schnell besteht der Verdacht, dass ihn jemand ermorden wollte und die Kommissarin Eva de Boer findet bei ihren Ermittlungen heraus, das er wohl eine Menge Feinde hatte, kaum einer seiner Mitarbeiter oder Bekannten lässt ein gutes Wort über ihn hören. Einige von Ihnen wussten auch von seiner Honig-Allergie, die ihm zum Verhängnis wurde.

    Eva reist in die Niederlande , um mit ihrem Kollegen Bas de Boer (mit dem sie nicht verwandt ist, ihn aber schon vorher kannte) den Mord aufzuklären. Von den vielen möglichen Tätern gilt es nun den richtigen herauszufinden.

    Guter Schreibstil, spannende Krimihandlung. Gute 4 Sterne, da überraschende Wendungen die Spannung bis zum Ende erhalten haben und sogar einen eingefleischten Hobby-Ermittler wie mich immer wieder auf die falsche Spur brachten.

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    dorlis avatar
    dorlivor 2 Jahren
    Rezension zu "Tod des Dessous-Königs" von Martina Hundt

    Düsseldorf. Der niederländische Unternehmer Koen de Vries bricht beim Joggen zusammen und stirbt – da die Todesursache unklar ist, ordnet die Staatsanwaltschaft eine Obduktion an. Die Untersuchung ergibt, dass Koen einem raffiniert geplanten Mord zum Opfer gefallen ist. KHK Eva de Boer übernimmt die Ermittlungen und begibt sich gemeinsam mit ihrem niederländischen Kollegen Bas de Boer auf Spurensuche…

    In ihrem Krimi „Tod des Dessous-Königs“ entführt Martina Hundt den Leser in die Welt des Dessoushandels und wartet mit einer spannenden Geschichte auf.

    Die Ermittlungen gestalten sich für Eva und Bas als äußerst schwierig. Schon nach kurzer Zeit präsentiert sich den Kommissaren eine wahre Flut an möglichen Tätern. Denn Koen de Vries war kein angenehmer Zeitgenosse. Der Geschäftsführer des Wäschelabels „Mimis Royal Secrets“ war ein Lügner und Betrüger, er hat seine Mitmenschen ausgenutzt und manipuliert, hat sich weder an Absprachen noch an Versprechungen gehalten – so gut wie jeder aus de Vries Umfeld hatte einen Grund, dem hinterhältigen Unternehmer den Garaus zu machen.

    Es hat mir sehr gut gefallen, dass sich das Geschehen bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich um die Ermittlungsarbeit dreht. Man ist bei jedem Schritt der Ermittler dabei und kann die Suche nach Spuren und Hinweisen genau mitverfolgen.
    Die Zusammenarbeit der Kommissare aus Düsseldorf mit den niederländischen Kollegen klappt hervorragend, der Umgang ist freundlich. Es gibt keine Querelen oder Ungereimtheiten, die die Ermittler von dem eigentlichen Kriminalfall ablenken.

    Was mir ein bisschen gefehlt hat, ist das Drumherum um die Krimihandlung. Die Beschreibung der Schauplätze kommt für meinen Geschmack etwas zu kurz. Und auch die Akteure könnten etwas ausführlicher charakterisiert werden, es fehlt ihnen an Persönlichkeit und Ausstrahlung.

    „Tod des Dessous-Königs“ ist ein angenehm zügig zu lesender Krimi, der mir ein paar spannende Lesestunden beschert hat. Das Mitermitteln hat Spaß gemacht.

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    Ann-Marys avatar
    Ann-Maryvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein gut durchdachter Krimi, der wirklich bis zur letzten Seite spannend war
    Spannender Krimi, absolut lesenswert!

    Als Koen de Fries, der Gründer der bekannten niederländischen Wäschemarke "Mimis Royal Secrests" beim Joggen in Düsseldorf zusammenbricht und stirbt ahnt noch niemand dass er nicht eines natürlichen Todes gestorben ist...
    Da der Niederländer aber auf deutschem Boden verstorben ist wird eine Obduktion angeordnet, durch die sich schon bald herausstellt dass Koen de Fries wohl einem Mordanschlag zum Opfer gefallen ist.

    Die deutsche Hauptkommisarin Eva de Boer und ihr niederländischer Kollege Bas de Boer werden mit diesem  Fall betraut und finden schon bald heraus dass de Fries so einige Geheimnisse mit sich herumschleppte und sich im Laufe der Jahre mehr Feinde als Freunde gemacht hatte...
    Für Eva und Bas beginnen die Ermittlungen aber nicht nur auf beruflicher sondern auch auf privater Ebene, denn die beiden verbindet nicht nur der gleiche Nachname, sondern auch eine gemeinsam verbachte Nacht, deren unschönes Ende vor allem Eva zugesetzt hatte...

    Fazit:
    Cover:
    Ein schönes, vor allem sehr auffälliges Cover, das direkt meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen.

    Inhalt:
    Die Autorin hat mit "Der Tod des Dessous-Königs" einen spannenden mitreißenden Krimi geschaffen, der tiefe Einblicke in die Welt der Modeindustrie erlaubte.

    Sowohl jeder einzelne Charakter als auch deren Aufgaben waren sehr ausführlich beschrieben, dies fand ich einerseits sehr interessant, da man solche Einblicke wohl ohne dieses Buch nicht erfahren hätte, andererseits ging es mir jedoch oftmals zu sehr ins Detail sodass ich aufgrund der Masse an Informationen irgendwann sehr durcheinander war, auch brachten die vielen niederländischen Namen zusätzlich Verwirrung ins Spiel.
    Ähnlich erging es mir mit der ebenfalls sehr deatilliert beschriebenen Ermittlerarbeit. Diese war zwar informativ, jedoch für mich als Leser irgendwann ermüdend und langweilig.

    Was die Grundidee des Krimis betrifft bin ich jedoch voll und ganz überzeugt von dieser Geschichte. Sie wurde bist ins letzte Detail ausgearbeitet und lässt keine Wünsche übrig! Die Spannung baute sich von Seite zu Seite auf und ich als Leser hatte wirklich bis kurz vor Schluss keinen blassen Schimmer wer nun der Täter sein könnte!
    Gut gefallen haben mir auch die beiden Kommisare de Boer. Beide waren mir von Anfang an sehr sympatisch und ihre Zusammenarbeit war trotz ihrer gemeinsamen Vergangenheit stets professionell und repektvoll.

    Alles in allem ein toller Krimi bei dem ich mich über eine Fortsetzung mit den beiden de Boers sehr freuen würde! Absolut lesenswert!

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    I
    ichlesegern123vor 2 Jahren
    Toller Einblick in die Polizeiarbeit

    Der Krimi hat mir gut gefallen. Schon das Cover fällt auf und es machte mich sehr neugierig. Alle Charaktere sind super ausgearbeitet und die Hauptpersonen sehr sympathisch. Toll fand ich auch, dass man einen genauen Einblick in die Polizeiarbeit bekam. Man hat gesehen, dass auch langweilige Zeugenbefragungen dazugehören, nicht nur spektakuläre Verbrecherjagden. Leider hatte der Krimi auch teilweise Längen und meiner Meinung nach zu viele Verdächtige, wobei ich recht schnell wusste, wer der Mörder war. Das Buch bekommt von mir 3 Sterne.

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    Jenny1900s avatar
    Jenny1900vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: spannender und flüssiger Schreibstill mit sympathsichen Protagonisten aber mir persönlich hat ein wenig der Wow-Effekt gefehlt....
    Ein "Wäschekrimi"

    Klappentext:

    Auf dem Rhein-Deich in Düsseldorf-Lörick bricht Koen de Vries, der Gründer des bekannten niederländischen Wäschelabels Mimis Royal Secrets, beim Joggen ohnmächtig zusammen und stirbt. Routinemäßig wird Kriminalhauptkommissarin Eva de Boer eingeschaltet. Schnell wird klar, dass sie es mit einem ausgeklügelten Mord zu tun hat. Doch warum musste der Unternehmer sterben? Die Suche nach dem Täter führt Eva nach Den Haag, wo man ihr ausgerechnet Hauptinspektor Bas de Boer zur Seite stellt. Dieser ist nicht nur ein zufälliger Namensvetter, sondern ein längst vergessen geglaubter Schatten aus Evas Vergangenheit. Nach und nach stellt das Ermittler-Duo fest, dass Koen de Vries nicht nur ein kompliziertes Doppelleben führte, sondern auch ein skrupelloser Geschäftsmann war, der einiges zu verbergen hatte. Sie werden mit einer Bandbreite von Motiven konfrontiert, doch welches führte letztendlich zum Mord? Am Ende sind selbst die Ermittler überrascht.

    Meine Meinung:

    Der sogenannte „Wäschekrimi“ (übrigens eine interessante Bezeichung für diesen Krimi, das dem Leser ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert und auch super zum Thema passt) zeichnet sich durch einen flüssigen Schreibstil und sympathischen Protagonisten aus. Ein Krimi, der zeigt, dass auch ganz „normale“ Personen einen Mord aufklären  und dem Leser ein spannendes Leseerlebnis bereiten können. Allerdings muss ich an dieser Stelle auch sagen, dass mir die ganze Zeit trotz allem der Wow-Effekt gefehlt hat. Das gewisse Etwas, dass eine Geschichte so richtig interessant und manchmal auch unvergesslich macht….

    Eva de Boer überzeugte durch eine gute Kombinationsgabe und einer guten Intuition die vieles zur Lösung des Falls beigetragen hat. Alle Ermittler gingen ausgesprochen höflich miteinander um und stellten einen krassen Gegensatz zu sonstigen „schrulligen“ Ermittlern die heutzutage so beliebt sind. Es wirkte sehr realistisch. Ich konnte mir auch bis kurz vor dem Ende nicht zusammenreimen wer der Mörder nun tatsächlich ist….

    Auch die Liebe kam hier natürlich nicht zu kurz doch Weiteres möchte ich hierzu nicht verraten ;)

    Cover:

    Das Cover hat mich erst auf die Geschichte aufmerksam gemacht. Die rote Unterwäsche steht klar im Fokus und in Verbindung mit dem Titel wird das Interesse des Lesers geweckt und man möchte wissen worum es geht!

    Fazit:

    Insgesamt ein solider, spannender Krimi! Allerdings hat mir wie gesagt einfach ein wenig der Wow-Effekt gefehlt. Trotzdem eine nette Unterhaltungslektüre für zwischendurch!

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein guter unblutiger Krimi, der vorallem durch die interessante Ermittlungsarbeit und überraschenden Wendungen besticht.
    Tödliche Wäscheträume

    Meine Meinung:
    "Ein Wäsche-Krimi" - dieser Zusatz machte mich umso neugieriger auf dieses Buch, das ich auf Lovelybooks bereits ins Auge gefasst hatte. Der Inhalt hörte sich interessant an und es spielt auch noch vorwiegend in den Niederlanden. Mein zweiter Krimi aus dem Land der Tulpen, dem Käse und der Fahrräder, das ich innerhalb von knapp zwei Monaten lese. Dabei ist die Niederlande in der deutschsprachigen Krimi- und Thrillerwelt nicht wirklich existent...oder habe ich diese bis jetzt übersehen?? Und auch dieser zweite niederländische Krimi hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen.

    Als der Gründer und Inhaber des Dessouslabels "Mimis Royal Secret", Koen de Vries, beim Joggen tot zusammenbricht, scheint man vorerst von einem natürlichen Tod auszugehen. Da der Geschäftsmann allerdings gerade in Düsseldorf weilte, wird eine Obduktion angeordnet und hat bald darauf ein Verbrechen aufzuklären. Vries litt an einer Honigallergie. In seinem Energydrink, den er beim Joggen immer  bei sich hat, findet man den für ihn tödlichen Honig, beigemischt. Bei den polizeilichen Untersuchungen wird die deutsche Kriminalhauptkommissarin Eva de Boer, die die niederländische Sprache perfekt beherrscht, mit den holländischen Hauptinspektor Bas de Boer zusammenarbeiten. Die Beiden verbindet nicht nur der gemeinsame Nachname, sondern auch eine gemeiname Nacht, die beide Polizisten etwas belastet.

    Die Autorin hat ihren Lesern einen tiefen Einblick in den Firmenaufbau und die jeweiligen Tätigkeiten der Angestellten von "Mimis Royal Secret" werfen lassen. Dabei stellt man bald fest, dass de Vries ein Blender war und viele seiner Mitarbeiter nicht viel Sympathie für ihn aufbringen. Selbst vor Betrug schreckte er nicht zurück und so ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl der Verdächtigen relativ groß ist.
    Die Ermittlungsarbeiten des weitgehend unblutigen Krimis stehen somit im Vordergrund und werden sehr detailiert beschrieben. Das war einserseits sehr interessant und ich konnte beim Firmenaufbau auch Vergleiche zu meiner Arbeitsstelle ziehen, doch in der Mitte des Krimis führte dies auch zu einigen kleinen Längen. Ebenfalls könnte die sehr große Personenanzahl einige Leser verwirren. Abhilfe gibt es jedoch am Ende des Buches, denn dort befindet sich ein detailliertes Personenregister.

    Die äußerst harmonische Zusammenarbeit zwischen dem deutschen und dem niederländischen Ermittlerteam und den gerade richtig dosierten Privatangelegenheiten, die hier Gott sei Dank nicht überhand nehmen, geben dem Krimi die richtige Würze! Besonders interessant fand ich den Blick hinter die Kulissen des Dessous-Betriebes bzw. generell eines Bekleidungsimperiums. Dadurch, dass sich die Ermittler erst eine vage Übersicht über die Geschäftsgepflogenheiten machen und sich in die Firmenangelegenheiten einarbeiten müssen, wird auch der Leser an die Hand genommen und in die fremde Welt der Wäschemode eingeführt. Die ebenfalls gerade stattfindende Dessous-Messe in Dortmund bringt auch weitere Recherchen für Evas Team in Deutschland mit sich. So gestalten sich die Ermittlungen wie ein riesiges Puzzlespiel, das sich Stück für Stück zusammensetzt und dem Leser letztendlich ein schlüssiges und logisches Ende präsentiert.

    Charaktere:
    Durch die hohe Anzahl an Personen kann die Autorin natürlich nicht alle davon sehr detailliert beschreiben, aber die Beschreibung von Haarfarbe, Größe und Bekleidung ist doch etwas minimal. Die wichtigsten Hauptcharaktere sind aber deutlich genauer beschrieben und man kann sich von jedem Einzelnen ein gutes Bild machen. Eva fand ich sehr sympathisch und auch Bas mochte ich. Die Beiden ergaben ein wirklich tolles Ermittlerteam, das ihre Arbeit in den Vordergrund vor privaten Problemen stellte.

    Schreibstil:
    Die Spannung bleibt bis auf einen kleinen Einbruch in der Mitte erhalten und man ist richtig schnell durch diesen Wäsche-Krimi durch. Das bringt der flüssige und lebhafte Schreibstil mit sich, der mich wahrlich an die Geschichte fesselte. Ich konnte den Krimi kaum aus der Hand legen. Martina Hundt hat auch viele überraschende Wendungen eingebaut, die den Leser auf falsche Spuren lockt. Ein Krimi zum Miträtseln und Mitfiebern. Noch ein Wort zum Cover: Absolut gelungen!!!!

    Fazit:
    Ein toller unblutiger Krimi, der vorallem durch die interessante Ermittlungsarbeit glänzt. Der informative Hintergrund und überraschende Wendungen halten den Spannungsbogen oben und ließen mich am Buch kleben. Für mich eindeutig 4 1/2 Sterne und ich freue mich auf eine Fortsetzung mit Eva und Bas de Boer.

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    AnnaMagaretas avatar
    AnnaMagaretavor 3 Jahren
    Krimi vom Feinsten

    Schon das Cover des Buches „Tod des Dessous-Königs“ von Martins Hundt läßt erahnen, dass es sich um einen Krimi handelt.  Die roten Dessous auf  dem schwarzgestreiften Hintergrund sind einfach ein toller Eyecatcher und machen neugierig. 

     

    Zum Inhalt:

    Der Gründer eines niederländischen Dessous-Labels Koen de Vries wird beim Joggen in Düsseldorf tot aufgefunden. Da sich herausstellt, dass es sich um einen Mord handelt, übernimmt die Kriminalhauptkommisarin Eva de Boer den Fall. Gemeinsam mit ihrem niederländischen Kollegen Bas de Boer beginnt sie mit den Ermittlungsarbeiten.

     

    Der Autorin beschreibt die beiden Ermittler sehr detailliert. Man bekommt ein gutes Bild und sie wirken ausgesprochen sympathisch.  Auch in ihre sehr aufwendigen Ermittlungsarbeiten bekommt man einen guten Einblick. Die Arbeit der Polizei wirkt professionell und auch die Zusammenarbeit des Teams ist genial beschrieben. Da bis zum Schluß unklar bleibt, wer der Täter ist, fesselt das Buch durchgehend. Man muß einfach weiterlesen um mehr zu erfahren und zur Lösung zu kommen.

    Ganz nebenbei erfährt man auch noch so einiges über das Dessousgeschäft, die Herstellung, die Entwürfe und den Verkauf.

     

    Die Kapitel sind übersichtlich und kurz gehalten. Die recht groß gewählte Schrift macht das Lesen einfach angenehm. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, spannend und realistisch. Die Geschichte wirkt einfach echt und auch die fesselnden Ermittlungsarbeiten sind authentisch. 

     

    Fazit:

    Mit dem Buch „Tod des Dessous-Königs“ von Martins Hundt  ist es der Autorin gelungen einen spannenden Kriminalroman zu schreiben, der beim Lesen fesselt und ohne blutreiche und/oder gewaltsame Szenen auskommt. Ich würde sehr gerne weitere Fälle des Ermittlerduos lesen und kann das Buch – dem ich gerne 5 Sterne gebe – nur empfehlen. 

     

     

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    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Interessanter Fall in einem originellen Umfeld, die Protagonisten wurden mir leider nicht nahe gebracht
    Der Kriminalfall konnte bei mir punkten, die Protagonisten weniger

    Koen de Vries, Inhaber einer niederländischen Dessous-Firma, bricht beim Joggen am Düsseldorfer Rheinufer zusammen und stirbt kurz darauf. Im Laufe der Ermittlungen wird klar, dass Koen de Vries ermordet wurde. Wegen der länderübergreifenden Ermittlungen wird Eva de Boer, die perfekt Holländisch spricht, mit dem Kontakt ins Nachbarland betraut. Ihr dortiger Kollege ist Bas de Boer, der zwar nicht mit ihr verwandt ist, mit dem sie aber unschöne Erinnerungen verbinden. Um den Fall aufklären zu können, ist eine enge Zusammenarbeit dennoch nötig.

    Ein Kriminalfall in diesem Umfeld ist einmal etwas Neues und die Autorin scheint sich gut auszukennen, denn man erfährt Einiges über das Designen von Dessous bis hin zum Handel damit – und das ist gar nicht uninteressant. Auch die Ermittlungen selbst werden sehr detailliert beschrieben, Besprechungen, Verhöre, Brainstorming, und auch das hat mir gut gefallen und ist nicht langweilig. Der Fall wird am Ende logisch und zufriedenstellend gelöst, leider kann man als Leser nicht ganz so gut miträtseln, wie ich das gerne habe, das liegt aber auch daran, dass nahezu jeder im Umfeld des Toten ein Motiv hätte.

    Nicht so gut gefallen haben mir die Charaktere. Die Autorin fährt ein umfangreiches Figurenensemble auf, man wird stellenweise von Namen schier erschlagen. Manche verschwinden genauso schnell wieder, wie sie gekommen sind, doch bis zum Ende sind es immer noch recht viele, die deutschen Ermittler, die niederländischen Ermittler, die Mitarbeiter und die Familie des Toten. Am Ende des Buches gibt es ein Personenverzeichnis, das gute Dienste leisten kann, sobald man es gefunden hat. Trotz der vielen Personen hatte ich persönlich aber kein großes Problem, diese zuordnen zu können.

    Ein größeres Problem bereiteten mir die Charakterbeschreibungen, diese beschränken sich in der Regel auf das Äußere, Größe, Haarfarbe, Frisur, Kleidung, das ist es meistens, und führte nicht dazu, ein Bild der Person vor meinen Augen entstehen zu lassen, mir ist das zu vage und zu oberflächlich. Selbst die Protagonisten, allen voran Eva und Bas, werden nicht besser beschrieben, sie bleiben oberflächlich und für mich sehr blass, ich konnte weder Sympathie für sie entwickeln, noch mich mit ihnen identifizieren. Dass auch noch eine, in meinen Augen völlig unnötige und zu viel Raum einnehmende, Liebesgeschichte konstruiert wird, störte mich sehr und nahm mir teilweise etwas die Lesefreunde.

    Da aber der Kriminalfall und die mit ihm einhergehenden Ermittlungen interessant sind und auch eine gewisse Spannung aufbauen, habe ich den Roman dennoch gerne gelesen und vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung an alle Genrefans. Die Autorin beabsichtigt weitere Romane mit Eva und Bas zu veröffentlichen, ich bin mir noch nicht sicher, ob ich diese lesen möchte, da ich für beide wenig Sympathie entwickelt habe. Mal sehen, in welchem Umfeld dann ermittelt wird, vielleicht kann mich der Fall dann reizen.

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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor 3 Jahren
    deutsch-niederländischer Wäschekrimi


    In Düsseldorf bricht ein Jogger zusammen und stirbt. Es handelt sich um den Dessous-König Koen de Vries, der das Label Mimis Royal Secrets gegründet hat.

    Die deutsche Kriminalhauptkommissarin Eva de Boer ermittelt gemeinsam mit ihrem niederländischen Kollegen Bas de Boer. Nein, nicht verwandt oder verschwägert - aber irgendwie verbandelt schon.
    Das hat mir mitunter auch am besten gefallen: dass man Einblicke in das Privatleben der Ermittler bekommt. Ich habe absolut nichts gegen eine Romanze in einem Krimi oder Thriller, im Gegenteil.

    Ebenfalls gut gefiel mir, dass man einen Einblick in die Firma bekommen hat. Dennoch war das Buch streckenweise sehr langatmig geschrieben, sodass man sich zwingen musste am Ball zu bleiben. Aber immer wieder kamen dann doch kleine Momente, in denen es wieder spannend wurde.
    Ein weiterer Kritikpunkt sind die wirklich sehr vielen Leute (das Personenregister am Ende habe ich erst zum Schluss gesehen). Man kommt zwar nicht wirklich mit den Namen durcheinander (allerdings sind viele niederländisch), aber es ist doch irgendwie anstrengend, wenn ständig jemand Neues auftaucht.

    Dass das Ganze in den Niederlanden statt findet hat mir gut gefallen, da ich dieses Land sehr mag. Wer Dessous, die Niederland und Krimis mag, dem wird dieses Buch ganz sicher gut gefallen.

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Fesselnder Krimi mit sympathischen Ermittlern, kann ich empfehlen!
    Fesselnder Krimi mit vielen potentiellen Verdächtigen

    Kommissarin Eva de Boer ist gerade im Supermarkt, als sie einen Anruf auf dem Handy erreicht. Auf dem Rhein-Deich ist der Niederländer Koen de Vries zusammengebrochen und verstorben. Es handelt sich um den Besitzer eines bekannten Dessous-Labels. Da Eva Niederländisch spricht, übernimmt sie zusammen mit einem Team um Bas de Boer die Ermittlungen. Beide sind weder verwandt noch verschwägert. Die Namensgleichheit ist Zufall.

    Die Autorin hat einen spannenden Krimi geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Mit dazu beigetragen hat die angenehme Schriftgröße.

    Schnell stellt sich heraus, dass der Tote kein beliebter Zeitgenosse war. Er verstand es, Menschen auszunutzen und für seine Ziele zu missbrauchen. Absprachen wurden nicht eingehalten. Damit ergeben sich eine Menge an Motiven und möglichen Tätern. Hinzu kam, dass seine Geschäftsgebaren auch nicht gerade von der feinen Art waren.

    Der Schriftstil des Buches ist dem Genre angemessen. Detailgenau darf ich als Leser an den Ermittlungen teilnehmen. So bin ich immer auf gleichem Wissensstand wie die Kriminalisten. Die Verhöre sind sachlich und zielorientiert. Gleichzeitig bekomme ich einiges Wissen über die Funktionsweise eines Dessous-Betriebs. Diese Fakten sind geschickt in den Handlungsablauf integriert. Das gelingt dadurch, das die Kriminalisten die Angestellten der unterschiedlichsten Bereiche für ihre Recherche brauchen und auch auf Ermittlungen bei der gerade stattfindenden Dessous-Messe in Dortmund nicht verzichten können. Bei letzterem erfahre ich, dass nicht jeder Entwurf, der auf der Messe vorgestellt wird, in Serie geht und warum das so ist. Nach und nach gelingt es, Licht in die offenen Fragen zu bringen. Gut gestaltete Zusammenfassungen bei der Teambesprechung setzen gekonnt Ruhepunkte. Die konfliktfreie Zusammenarbeit der Teams der Niederlande und von Deutschland sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Der Privatbereich wir nur dann marginal gestreift, wenn es für die Handlung notwendig ist.

    Der Autorin gelingt es, den Spannungsbogen hoch zu halten. Neue Erkenntnisse bringen alte Theorien ins Wanken und erfordern, in andere Richtung zu denken. Jedes Wort bei den Gesprächen kann wichtig sein.

    Das Cover mit den leuchtenden roten Dessousteilen auf schwarzen Untergrund wirkt edel.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Geschichte besticht durch ihre Komplexität und die exakte Arbeit der Kriminalisten.

    Kommentare: 5
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Canist-Verlags avatar

    Eine spannende Mördersuche in der Welt der Dessous.

    Liebe Krimifans,

    wir laden Euch ganz herzlich ein, den Kriminalroman Tod des Dessous-Königs der Neusser Autorin Martina Hundt gemeinsam zu lesen.

    Worum geht es?

    Die Düsseldorfer Kriminalhauptkommissarin Eva de Boer ermittelt im Umfeld eines erfolgreichen, niederländischen Dessous-Labels und stößt dabei auf nicht nur auf sexy Wäsche, sondern auch auf Hass, Intrige und einen perfiden Mörder.

    Inhaltsangabe:
    Auf dem Rhein-Deich in Düsseldorf-Lörick bricht Koen de Vries, der Gründer des bekannten niederländischen Wäschelabels Mimis Royal Secrets, beim Joggen ohnmächtig zusammen und stirbt. Routinemäßig wird Kriminalhauptkommissarin Eva de Boer eingeschaltet.

    Schnell wird klar, dass sie es mit einem ausgeklügelten Mord zu tun hat. Doch warum musste der Unternehmer sterben? Die Suche nach dem Täter führt Eva nach Den Haag, wo man ihr ausgerechnet Hauptinspektor Bas de Boer zur Seite stellt. Dieser ist nicht nur ein zufälliger Namensvetter, sondern auch ein längst vergessen geglaubter Schatten aus Evas Vergangenheit.

    Nach und nach stellt das Ermittler-Duo fest, dass Koen de Vries nicht nur ein kompliziertes Doppelleben führte, sondern auch ein skrupelloser Geschäftsmann war, der einiges zu verbergen hatte. Sie werden mit einer Bandbreite von Motiven konfrontiert, doch welches führte letztendlich zum Mord? Am Schluss sind selbst die Ermittler überrascht.

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