Band 2 der Eifel Cosy Crime Reihe um Katja Klein und die Bewohner des deutsch-belgischen Grenzgebiets hat mich genauso entzückt wie Band 1. Wieder beschreibt Martina Kempff die Eigenarten der Menschen und der Landschaft. Der Kriminalfall selbst ist abstrus aber spannend , und ich freue mich schon auf Band 3. Leider hat der Verlag ja mittlerweile die Cover verändert . Die Originalversion gefällt mir deutlich besser, als die Neuauflage mit den Viechern.
Martina Kempff

Lebenslauf
Alle Bücher von Martina Kempff
Die Gabe der Zeichnerin
EinKEHR zum tödlichen Frieden
Kehraus für eine Leiche
Umkehrschuss
Die Beutefrau
Pendelverkehr
Die Königsmacherin
Bekehrung
Neue Rezensionen zu Martina Kempff
Die Großstadtpflanze Katja begibt sich auf Spurensuche. Ihre Mutter flüchtete einst aus dem Eifeldorf Kehr nach Berlin. Erst nach dem Tod der geliebten Mutter findet Katja heraus, wer ihr Vater war und dass sie einen Halbbruder hat. Doch kaum erreicht sie die Eifel, stolpert sie geradezu über Leichen.
Was mir an diesem Cosy Crime besonders gefallen hat, ist der scharfzüngige Humor von Katja Klein. Autorin Martina Kempff, die selbst eine Zeitlang in Kehr gewohnt hat, beschreibt detailreich die Besonderheiten der Kehr, an der Belgien, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz in einem Ort aufeinandertreffen. Liebevoll beschreibt sie ihre damalige Wahlheimat, die Menschen, ihren Dialekt, ihren Pragmatismus und auch manches Klischee. Nach der Lektüre war mir mal wieder klar, wieso eine gängige Redewendung lautet, dass in der Eifel viele Stammbäume Kreisform haben.
Ich freue mich schon auf Band 2, der auch schon sehr lange auf meinem SUB liegt.
Einkehr, ein neues Gourmet-Restaurant, welches Katja, eine ehemalige Journalistin, eröffnet. Doch als diese das Schild über der Restauranttür gerade rücken will, nehmen Unglück und Chaos ihren Beginn.
2 Leichen, ein Schwerverletzter, ein Einzahniges Krokodil und ein Bunker der zur Todesfalle werden könnte.
Und was hat es mit dem Gnadenhof auf sich?
Cozy Crime ist dieses Buch nicht. So manches mal muss ich heftig schlucken und eiskalte Schauer rieseln meinen Rücken hinab während ich lese.
Nervenkitzel ist bei diesem Buch garantiert vorhanden. Dramatisch wird es, und ich habe Probleme das Buch wegzulegen. Begeistert hat mich die Vielfalt der Charaktere ohne das ich den Überblick verliere.
Kempff schafft es mich tief in das Geschehen hineinzuziehen und unbedingt den Knoten entwirren wollen.
Abschrecken lassen sollte man sich nicht von den Eifler Dialekten.
Gespräche aus der Community
Liebe Lesefreunde,
nach vier Jahren bin ich zurück bei Lovely Books - diesmal nicht mit einem historischen, sondern mit einem verbrecherischen Thema, dem „Umkehrschuss“. Ich würde mich freuen, wenn Ihr wissen wollt, was dahinter steckt und euch für die Auslosung einer neuen Leserunde zum 8. Band meiner Eifelkrimi-Saga anmeldet. Keine Sorge, Ihr braucht die Vorgängerbücher nicht zu kennen, es handelt sich – wie bei all meinen Krimis - um einen gänzlich in sich abgeschlossenen Fall. Nur die Geschichte meines Stammpersonals wird – wie man heute so schön sagt – horizontal weitererzählt. Ihr könnt also unbekümmert und unbelastet mit dem vorerst letzten Krimi anfangen. Sollten Euch nach der Lektüre gewisse Personen ans Herz gewachsen sein, könnt Ihr deren Entwicklung bis hin zum Jetzt in den anderen Büchern nachlesen. Ähnlich wie bei Star Wars, wo die Vorgeschichte ja auch erst später erzählt wurde, ohne dass dies der Spannung abträglich gewesen ist. Eine Warnung muss ich allerdings loswerden: Mein Stammpersonal ist – anders als bei meinem hochgeschätzten Kollegen Jacques Berndorf zum Beispiel – nicht sakrosankt. Das heißt, die eine oder andere vertraute Figur wird auch schon mal zum Opfer oder Täter. Das muss leider so sein, da ich den Personenstamm in meinen Krimis sehr begrenzt halte und das Mitraten wenig Spaß macht, wenn nur drei weitere Leute für die jeweilige Tat infrage kommen.
Wer vor allem blutige, gruselige Thriller sucht, sollte sich lieber nicht melden. Was nicht heißen soll, dass es im „Umkehrschuss“ beschaulich zugeht, schließlich gibt es einen Mord. Dazu eine Menge schräger Rezepte, einiges zum Lachen und zum Weinen und hoffentlich auch zum Nachdenken. Ihr erfahrt etwas über Eifeler Gepflogenheiten und Sprache, in diesem Buch auch diverses über die Geschichte der Eifel (ganz komme ich vom Historischen eben nicht weg) und die der deutschsprachigen Belgier, doch in allererster Linie geht es mir um die Menschen. Um die echten, mit denen ich sieben Jahre lang in der Eifel zusammengelebt habe und von denen einige auch in meinen Krimis auftreten sowie um die von mir ersonnenen, mit denen ich die letzten acht Jahre verbracht habe und die mich mit ihren Worten und Handlungen erstaunt, erfreut und gelegentlich auch erschreckt haben. Da sie längst ein unkontrollierbares Eigenleben führen, bin ich nur ihre Chronistin.
Neugierig geworden?
Dann meldet Euch bitte mit ein, zwei Sätzen an. Erklärt, weshalb ich bei „UmKEHRschuss“ hier Großbuchstaben geschrieben habe. Oder was Euch an diesem Krimi besonders reizen könnte. Oder habt Ihr einen besonderen Bezug zur Eifel? Oder kennt Ihr meine Krimis und wollt einfach nur wissen, was Katja und Marcel diesmal zur Verzweiflung treibt? Oder ob Gudrun endlich glücklich wird? Lasst Euch was Schönes einfallen! Ich freue mich auf Euch und Eure Kommentare, beste Grüße in die Runde,
Martina Kempff
Zum Welttag des Buches verlosen der Piper Verlag und ich ein vollständiges Kehr-Paket mit persönlicher Widmung. Um an der Verlosung teilzunehmen, braucht Ihr nur ein wenig selbst zu ermitteln: Schreibt bitte, was ein solches Kehr-Paket enthält und warum es so heißt
Zusätzlich möchte ich noch eine signierte "Bekehrung" verschenken - an jemanden, der mir etwas besonders Interessantes oder Aktuelles zur DG erzählen kann. Sollte ich diese Information über ein Gebilde, das in meinen Eifelkrimis eine größere Rolle spielt, im nächsten Buch übernehmen, wird der Beschenkte natürlich auch in der Danksagung gewürdigt!
Also: Viel Spaß bei der Spurensuche. Sie endet am 30. April um Mitternacht.
Herzliche Grüße, Eure Martina Kempff
Klang zwar reizvoll, aber Internet-Portale habe ich bisher aus vielerlei Gründen gemieden. Ehrlich gesagt vor allem, weil ich keine Ahnung habe, wie sie funktionieren. Wer meine Bücher kennt, weiß schließlich, dass ich mich hauptsächlich im Mittelalter oder in einem sehr abgelegenen Teil der Eifel aufhalte. Meine Bücher aber werden in der Zeit von facebook gelesen. Dem ich also kurz entschlossen vor ein paar Tagen beigetreten bin. (Wer meine Eifelkrimis kennt, weiß, was die Ich-Erzählerin Katja Klein davon halten würde) Lovelybooks ist jetzt mein zweiter Schritt in die virtuelle Wirklichkeit.
Ich habe ihn getan, weil ich sehr gespannt bin, wie sich die Sache entwickeln wird und was ihr zur "Gabe der Zeichnerin" sagen werdet. Es ist mein 13. Roman, an keinem habe ich so lange gearbeitet und gefeilt, und keiner liegt mir mehr am Herzen.
Inhalt:
Der Dom zu Aachen das größte Rätsel, das Karl der Große der Nachwelt hinterlassen hat. Wie konnte es im Frühmittelalter gelingen, die mächtige steinerne Kuppel zu wölben? Als noch niemand im Abendland die Fertigkeiten dafür besaß? Den Schlüssel zur Lösung hält eine junge Frau in Händen: Ezra die muslimische Tochter eines oströmischen Baumeisters. Im Jahr 794 reist sie im Auftrag des Kalifen Harun al Raschid mit ihrem Vater von Bagdad ins Frankenland. Die gebildete Zeichnerin, die wie ein Knabe erzogen wurde, führt als Mann verkleidet am Hof Karls des Großen ein gefährliches Doppelleben zwischen Berufung und heimlicher Liebe. Als der junge Baumeister Lucas nach einer Tragödie hinter Ezras Geheimnis kommt, muss die begabte Muslima um ihr Leben fürchten.
Wie ich zu diesem Thema kam, könnt Ihr hier auf meiner website nachlesen:
http://martinakempff.de/leseprobe_die_gabe_der_zeichnerin.htm#nachwort
Aber es geht nicht nur um den Bau der Aachener Pfalzkapelle und die Liebesgeschichte, wie Ihr schnell merken werdet. Es ist auch ein Beitrag zu einer ganz bestimmten Diskussion in unserem Land. Ich sehe den historischen Roman nicht als Eskapismusliteratur, sondern stelle mir als Autorin beim Schreiben immer die Frage: "Was sagt uns das heute?"
Euch stelle ich jetzt auch eine Frage. (Vorsicht: es ist eine Fangfrage!):
Wo wurde Karl der Große zum Kaiser gekrönt?
Wer an der Leserunde teilnehmen möchte, kann sich mit der richtigen Antwort bewerben. An 15 von Euch werde ich dann Rezensionsexemplare mit persönlicher Widmung schicken.
Jetzt bin ich sehr neugierig, was passiert. Viele Grüße in die Runde!
Zusätzliche Informationen
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