Martina Kempff Die Beutefrau

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Inhaltsangabe zu „Die Beutefrau“ von Martina Kempff

Drei Jahre alt ist Gerswind, die Tochter des Sachsenfürsten Widukind, als sie im Jahr 785 als lebende Kriegsbeute zu Karl dem Großen gebracht wird. Der König der Franken beschließt, das Mädchen für lange Zeit als Geisel am Hof zu behalten – bis, viele Jahre später, etwas geschieht, was der jungen Sächsin eine unumstößliche Macht über den bedeutendsten Herrscher des Mittelalters verleiht … Ein fesselnder Roman um eine eigenwillige Frau, die durch ihre Liebe die europäische Geschichte des frühen Mittelalters entscheidend beeinflusste. Und ein unnachahmlicher Einblick in das sinnenfreudige Leben am Aachener Hof Karls des Großen.

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    Die Beutefrau

    Josefa

    01. March 2014 um 14:23

    Typischer MA-"Frauen"-Roman. Bisschen Geschichte im Wikipedia-Format, bisschen Bild-der-Frau-mäßiger Klatsch über die Skandale bei Hofe, große Gefühle und null Politik. Dazu eine unreflektierte Naturromantik, bei der sich mir die Zehennägel aufdrehen. Pluspunkt: interessante Charaktere und interessante Zeit. Durchaus lesbar, durchaus unterhaltsam, aber letztlich halt doch Historie auf Lieschen-Müller-Niveau.

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  • Leserunde zu "Die Gabe der Zeichnerin" von Martina Kempff

    Die Gabe der Zeichnerin

    MartinaKempff

    Öfter mal was Neues! Wenn ich Euch jetzt zu einer Leserunde mit mir einlade, dann ist das für mich etwas extrem Neues. Eigentlich stehe ich mit meinen Lesern in altmodischem Briefkontakt, beantworte ihre Fragen in  E-Mails oder auf meinen Lesungen.  Und da kam plötzlich aus eurer community die Bitte, für meinen neuen historischen Roman eine Leserunde zu betreuen. Klang zwar reizvoll, aber Internet-Portale habe ich bisher aus vielerlei Gründen gemieden.  Ehrlich gesagt vor allem, weil ich keine Ahnung habe, wie sie funktionieren. Wer meine Bücher kennt, weiß schließlich, dass ich mich hauptsächlich im Mittelalter oder in einem sehr abgelegenen Teil der Eifel aufhalte. Meine Bücher aber werden in der Zeit von facebook gelesen. Dem ich also kurz entschlossen vor ein paar Tagen beigetreten bin. (Wer meine Eifelkrimis kennt, weiß, was die Ich-Erzählerin Katja Klein davon halten würde) Lovelybooks ist jetzt mein zweiter Schritt in die virtuelle Wirklichkeit. Ich habe ihn getan, weil ich sehr gespannt bin, wie sich die Sache entwickeln wird und was ihr zur "Gabe der Zeichnerin" sagen werdet. Es ist mein 13. Roman, an keinem habe ich so lange gearbeitet und gefeilt, und keiner liegt mir mehr am Herzen. Inhalt: Der Dom zu Aachen das größte Rätsel, das Karl der Große der Nachwelt hinterlassen hat. Wie konnte es im Frühmittelalter gelingen, die mächtige steinerne Kuppel zu wölben? Als noch niemand im Abendland die Fertigkeiten dafür besaß? Den Schlüssel zur Lösung hält eine junge Frau in Händen: Ezra die muslimische Tochter eines oströmischen Baumeisters. Im Jahr 794 reist sie im Auftrag des Kalifen Harun al Raschid mit ihrem Vater von Bagdad ins Frankenland. Die gebildete Zeichnerin, die wie ein Knabe erzogen wurde, führt als Mann verkleidet am Hof Karls des Großen ein gefährliches Doppelleben zwischen Berufung und heimlicher Liebe. Als der junge Baumeister Lucas nach einer Tragödie hinter Ezras Geheimnis kommt, muss die begabte Muslima um ihr Leben fürchten. Wie ich zu diesem Thema kam, könnt Ihr hier auf meiner website nachlesen: http://martinakempff.de/leseprobe_die_gabe_der_zeichnerin.htm#nachwort   Aber es geht nicht nur um den Bau der Aachener Pfalzkapelle und die Liebesgeschichte, wie Ihr schnell merken werdet. Es ist auch ein Beitrag zu einer ganz bestimmten Diskussion in unserem Land. Ich sehe den historischen Roman nicht als Eskapismusliteratur, sondern stelle mir als Autorin beim Schreiben immer die Frage: "Was sagt uns das heute?" Euch stelle ich jetzt auch eine Frage. (Vorsicht: es ist eine Fangfrage!): Wo wurde Karl der Große zum Kaiser gekrönt? Wer an der Leserunde teilnehmen möchte, kann sich mit der richtigen Antwort bewerben. An 15 von Euch werde ich dann Rezensionsexemplare mit persönlicher Widmung schicken. Jetzt bin ich sehr neugierig, was passiert. Viele Grüße in die Runde!     

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  • Leserunde zu "Der letzte Paladin" von Richard Dübell

    Der letzte Paladin

    Richard_Duebell

    Es ist die Entscheidung über die Zukunft des Abendlandes. Es ist die größte Heldenlegende der mittelalterlichen Literatur. Es ist die bewegendste Liebesgeschichte der letzten Jahre. Das Frankenreich im Jahr 777: Unter der geschickten Führung König Karls dehnt die prosperierende Großmacht beständig ihre Grenzen aus. Doch mit dem Maurenreich jenseits der Pyrenäen stellt sich den Franken ein ernstzunehmender Feind entgegen. Auf der Reichsversammlung erhebt Karl einen der besten jungen Krieger in den Stand eines Paladins – und damit in den Kreis seiner engsten Berater und Elitekrieger. Der Name des Kriegers wird einst im gesamten Abendland gerühmt werden: Roland… Hoch oben auf einem Bergplateau in den Pyrenäen trifft derweil eine maurische Gesandtschaft auf Burg Roncevaux ein. Sie ist auf dem Weg zur Karlsburg im heutigen Paderborn, um Verhandlungen mit dem Frankenkönig zu führen. Der geheimnisvolle maurische Anführer verliert sein Herz an die junge Burgherrin Arima – und sie ihres an ihn. Arima weiß nicht, dass ihre Hand längst Roland versprochen worden ist. Als der junge Paladin und der Maure in der Schlacht auf Leben und Tod kämpfen, sind bereits Völker entzweit, Freundschaften zerstört und Herzen gebrochen worden. Doch es gibt eine verborgene Wahrheit, die den Lauf der Geschichte verändern könnte… Hier diskutieren wir in einer gemeinsamen Leserunde über "Den letzten Paladin". Folgender (ungefährer) Ablauf ist vorgesehen: 25. - 29.03. Seite 13 - 105 30. - 31.03. Forumsdiskussion 01. - 05.04. Seite 106 - 202 06. - 07.04. Forumsdiskussion 08. - 12.04. Seite 203 - 308 13. - 14.04. Forumsdiskussion 15. - 19.04. Seite 309 - 422 20. - 21.04. Forumsdiskussion 22. - 26.04. Seite 422 - 476 27. - 28.04. Abschlussdiskussion Natürlich kann jeder in seinem Tempo lesen... Der Zeitplan soll nur die gemeinsame Diskussion zeitlich etwas eingrenzen. Als besonderes Schmankerl werden unter allen in Amazon.de veröffentlichten Rezensionen aus der Leserunde 5 Download-Gutscheine für meine exklusive AmazonKindle-Novelle DER HIRTE verlost!

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  • Rezension zu "Die Beutefrau" von Martina Kempff

    Die Beutefrau

    mabuerele

    22. December 2010 um 17:09

    Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Frankenreiches unter Karl dem Großen. Nach der Niederschlagung des sächsischen Aufstands kommt Gerswind, die dreijährige Tochter des Sachsenfürsten Widukind als Geisel an den Hof Karls. Er lässt sie zusammen mit seinen Kindern erziehen. Immer wieder gibt es unter den Sachsen Aufstände. Ihre Mutter Geva soll die Anführerin sein. Als deshalb ihr Leben bedroht ist, flieht sie und findet im Kloster Unterkunft. Fastrada, Gemahlin des Königs, bewundert ihre Näharbeiten und holt sie zurück an den Hof, ohne sie zu erkennen. Nur Karl, der Königssohn, erkennt sie. Er will sie heiraten... Martina Kempff hat im historischen Umfeld von Karl dem Großen eine beeindruckende Frauengestalt gezeichnet. Gerswind gibt sich nicht damit zufrieden, Geliebte des Königs zu sein. Sie wird seine Beraterin. Sie holt ihn aus Trauer und Verzweiflung. Gleichzeitig wird deutlich, dass das junge Christentum im Frankenreich noch gegen viele heidnische Wurzeln kämpfen muss. Der Lebenswandel von Papst Leo ist dabei eher kontraproduktiv. Nicht nur Gerswind, auch der König erscheint im Roman als ein Mensch mit Fehlern und Schwächen. Trotzdem gelingt es ihm, durch diplomatisches Geschick ein großes Reich zusammenzuhalten. Dass er seine Töchter nicht verheiratet hat, sondern ihnen gestattete mit ihren Liebhabern zusammenzuleben, ist für die damalige Zeit einmalig. Es wird deutlich, dass seine Söhne ihm nicht ebenbürdig sind. Ob Ludwig wirklich seine Brüder umgebracht hat? Die Frage bleibt offen. Ein lesenswertes Buch!

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  • Rezension zu "Die Beutefrau" von Martina Kempff

    Die Beutefrau

    anushka

    07. February 2009 um 13:26

    Gerswind ist die Tochter Widukinds, dem größten Widersacher Karls dem Großen. Als Widukinds Familie gefangen genommen wird, ist Gerswind noch sehr jung. Zur Sicherung des Friedens zwischen Sachsen und Franken muss sie als Geisel an Karls Hof bleiben. Die Jahre vergehen und Gerswind wird älter und schöner, was auch Karl dem Großen nicht verborgen bleibt. Doch während Karl ein Auge auf sie geworfen hat, verliebt sich Gerswind in einen von Karls Söhnen. Aber nicht allein diese Tatsache, sondern auch der fortwährende Krieg mit den Sachsen und die ungeklärte Frage, welcher von Karls Söhnen sein Erbe antreten soll, sorgen für Intrigen und ständigen Aufruhr am Hof. Inmitten dieser Ereignisse muss sich Gerswind behaupten und ihr Auskommen und Überleben sichern. Martina Kempff hat mit "Die Beutefrau" mal wieder einen soliden und spannenden historischen Roman abgeliefert. Der historische Hintergrund um die Person, die Deutschland erstmals geeint hat, ist für den Leser sehr interessant und wirkt gut recherchiert. Auch Gerswind ist keine fiktive Person, sondern hat tatsächlich existiert. Allerdings ist wenig über sie bekannt. Das liefert den geeigneten Stoff für einen Roman um Liebe und Politik im Europa des 8. Jahrhundert. Auch wenn ich mit Kempffs Schreibstil nicht so recht warm werde, finde ich diesen Roman absolut gelungen, spannend und lesenswert.

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  • Rezension zu "Die Beutefrau" von Martina Kempff

    Die Beutefrau

    Raubrittertorsti

    02. February 2009 um 21:07

    Die 3 Jahre alte Gerswind, Tochter von Widukind dem Sachsenfürsten, wird zur Geisel von Karl dem Großen. An dessen Hof wächst sie mit seinen Kindern zusammen auf. Mit 13 Jahren will Karl Gerswind zu seiner Geliebten machen, wird aber abgewiesen, weil sie dessen Sohn zugeneigt ist. Der aber ist ein Rivale seines Vaters und muß später ins Kloster. Trotz seiner vielen Nebenfrauen schafft es Karl nicht, seine Beutefrau ins Bett zu zerren. Vorerst jedenfalls nicht. Denn so langsam entwickelt sich eine Liebe zwischen den beiden, weil Gerswind doch so ganz anders ist.

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