Martina Kempff Die Kathedrale der Ketzerin

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Inhaltsangabe zu „Die Kathedrale der Ketzerin“ von Martina Kempff

»Tötet sie alle, Gott wird die Seinen erkennen!« Doch Clara überlebt, als das Kreuzfahrerheer auf dem Feldzug gegen die ketzerischen Katharer alle Bewohner von Marmande niedermetzelt. Mit ihrem Retter Graf Theobald von Champagne fühlt sie sich in tiefer Liebe verbunden. Der berühmte Troubadour hat aber nur Augen für ihre Ziehmutter Blanka von Kastilien. Clara findet Trost im Glauben der Katharer - und begibt sich damit in große Gefahr, denn Blankas Gemahl, der französische König, hat geschworen, die Ketzer mit allen Mitteln zu bekämpfen ...

Leider steht die Kathedrale gar nicht so sehr im Mittelpunkt! Ich kann keine klare Empfehlung abgeben, bin aber dennoch nicht enttäuscht...

— Lesemaus85

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  • Leserunde zu "Die Gabe der Zeichnerin" von Martina Kempff

    Die Gabe der Zeichnerin

    MartinaKempff

    Öfter mal was Neues! Wenn ich Euch jetzt zu einer Leserunde mit mir einlade, dann ist das für mich etwas extrem Neues. Eigentlich stehe ich mit meinen Lesern in altmodischem Briefkontakt, beantworte ihre Fragen in  E-Mails oder auf meinen Lesungen.  Und da kam plötzlich aus eurer community die Bitte, für meinen neuen historischen Roman eine Leserunde zu betreuen. Klang zwar reizvoll, aber Internet-Portale habe ich bisher aus vielerlei Gründen gemieden.  Ehrlich gesagt vor allem, weil ich keine Ahnung habe, wie sie funktionieren. Wer meine Bücher kennt, weiß schließlich, dass ich mich hauptsächlich im Mittelalter oder in einem sehr abgelegenen Teil der Eifel aufhalte. Meine Bücher aber werden in der Zeit von facebook gelesen. Dem ich also kurz entschlossen vor ein paar Tagen beigetreten bin. (Wer meine Eifelkrimis kennt, weiß, was die Ich-Erzählerin Katja Klein davon halten würde) Lovelybooks ist jetzt mein zweiter Schritt in die virtuelle Wirklichkeit. Ich habe ihn getan, weil ich sehr gespannt bin, wie sich die Sache entwickeln wird und was ihr zur "Gabe der Zeichnerin" sagen werdet. Es ist mein 13. Roman, an keinem habe ich so lange gearbeitet und gefeilt, und keiner liegt mir mehr am Herzen. Inhalt: Der Dom zu Aachen das größte Rätsel, das Karl der Große der Nachwelt hinterlassen hat. Wie konnte es im Frühmittelalter gelingen, die mächtige steinerne Kuppel zu wölben? Als noch niemand im Abendland die Fertigkeiten dafür besaß? Den Schlüssel zur Lösung hält eine junge Frau in Händen: Ezra die muslimische Tochter eines oströmischen Baumeisters. Im Jahr 794 reist sie im Auftrag des Kalifen Harun al Raschid mit ihrem Vater von Bagdad ins Frankenland. Die gebildete Zeichnerin, die wie ein Knabe erzogen wurde, führt als Mann verkleidet am Hof Karls des Großen ein gefährliches Doppelleben zwischen Berufung und heimlicher Liebe. Als der junge Baumeister Lucas nach einer Tragödie hinter Ezras Geheimnis kommt, muss die begabte Muslima um ihr Leben fürchten. Wie ich zu diesem Thema kam, könnt Ihr hier auf meiner website nachlesen: http://martinakempff.de/leseprobe_die_gabe_der_zeichnerin.htm#nachwort   Aber es geht nicht nur um den Bau der Aachener Pfalzkapelle und die Liebesgeschichte, wie Ihr schnell merken werdet. Es ist auch ein Beitrag zu einer ganz bestimmten Diskussion in unserem Land. Ich sehe den historischen Roman nicht als Eskapismusliteratur, sondern stelle mir als Autorin beim Schreiben immer die Frage: "Was sagt uns das heute?" Euch stelle ich jetzt auch eine Frage. (Vorsicht: es ist eine Fangfrage!): Wo wurde Karl der Große zum Kaiser gekrönt? Wer an der Leserunde teilnehmen möchte, kann sich mit der richtigen Antwort bewerben. An 15 von Euch werde ich dann Rezensionsexemplare mit persönlicher Widmung schicken. Jetzt bin ich sehr neugierig, was passiert. Viele Grüße in die Runde!     

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    • 1010
  • Wenn der Glaube Schicksale verändert

    Die Kathedrale der Ketzerin

    Lesemaus85

    17. October 2013 um 09:50

    Rot glänzt der Boden, als sei blutiger Regen gefallen. Die Stadt vesinkt in Feuer und Asche. ********************************************************************** Am Ufer der Seine ensteht ein monumentales Bauwerk. Die Kathedrale Notre-Dame. Nur ein Augenblick an diesem magischen Ort verändert das Leben von Königin Blanka und deren Hofdame Clara für immer. Die eine eine gläubige Kathalokin, die andere eine Katharerin. Der Untergang der religiösen Gemeinschaft der Katharer ist dem Untergang geweiht. Doch diese stellen sich mit einer letzten verzweifelten Tat dem grausamen Werk der Inquisiton entgegen. ************************************************************************ Zum einen steht die französische Königin Blanka im Mittelpunkt der Geschehnisse. Sie ist schön und intelligent, weiß alle Wendungen zu ihren Gunsten zu nutzen. Sie ist leidenschaftlich und eine schillernde Figur. Und sie ist eine gläubige Katholikin. Zum Anderen ist da Clara. Die Tochter des Grafen von Tolouse. Sie wendet sich dem Glauben der Katharer zu, obwohl diese grausam verfolgt und hingerichtet werden. Sie ist unglaublich stark. Leider konnte mich der Schreibstil der Autorin nicht besodner überzeugen. Es klang mehr wie eine emotionslose Abhandlung von Abläufen (ähnlich einem Geschichtsbuch). Und das obwohl die Charaktere vor Leidenschaften nur so strotzen. Es war dennoch leicht und flüssig zu lesen, aber durch die fehlenden Emotionen habe ich zu keiner Figur wirklich Gefühle aufgebaut.

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