Martina Lessing Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste

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Inhaltsangabe zu „Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste“ von Martina Lessing

Freunde bekochen, Bekannte einladen, zu Hause ein Fest veranstalten - und das alles ohne Stress? Die erfolgreiche Köchin und Cateringspezialistin Martina Lessing zeigt, wie es geht, und widmet sich in ihrem neuen Kochbuch ganz der Einladung für Gäste. Denn Kochen für Freunde und Bekannte soll ein Vergnügen sein, das man sich nicht durch Stress verderben lassen darf. Mit Fingerfood und Bowl Food (kleine Leckerbissen in Schüsselchen) ist dies auf einfache und entspannte Weise möglich: Die kleinen Häppchen lassen sich bequem vorbereiten, ohne dass sekundengenaues Timing vonnöten wäre. Und das Beste: Für diese Rezepte bedarf es keiner Küchenbrigade und keiner Armee von Souschefs. Fingerfood & Feines ist ein unentbehrlicher Wegbegleiter für alle, die gerne Gäste haben wollen, aber sich den Stress komplizierter Rezepte, die nur von Profiküchen zu bewältigen sind, nicht antun wollen. Alle Rezepte dieses Buches haben den "Roadtest" in Martina Lessings Cateringunternehmen À Table! bestanden und die wichtigsten Gastgeber Wiens und deren Gäste, von Botschaftern und Wirtschaftsmagnaten bis zur Wiener Gesellschaft, begeistert.

Der Titel verspricht Fingerfood, angeboten wird Bowl Food.

— OmaInge
OmaInge

Etwas abgehoben, aber auch sehr inspirierend, wenn man gern kocht!

— MissStrawberry
MissStrawberry

Triste, steril wirkende Bilder und leider zu wenig von dem, was ich unter "Fingerfood" verstehe, aber ein näherer Blick lohnt sich dann doch

— Tehuri
Tehuri

Schöne Bilder, aber nicht unbedingt das, was ich mir unter einem praktischen Kochbuch zum selber und frisch kochen vorstelle.

— mysticcat
mysticcat

Konnte mich leider gar nicht überzeugen..

— Sommerregen
Sommerregen

Hält leider nicht wirklich was es verspricht. Unter Fingerfood verstehe ich etwas anderes.

— Fornika
Fornika

Für mich DAS Partykochbuch schlechthin. Tolle Ideen für die eigene Party zuhause oder als Mitbringsel für die Feier bei Freunden.

— karinka
karinka

Edel aufgemaches Kochbuch mit speziellen, österreichisch angehauchten Leckereien!

— sommerlese
sommerlese

mehr für den "gehobenen", als für den "privaten" Bedarf, auch ist der Titel hier etwas fehlgeschlagen

— Engel1974
Engel1974

Viel zu aufwendig und exclusiv. Schade, denn die Aufmachung des Buches ist wirklich hochwertig und schön. Für mich nicht zu gebrauchen.

— MelE
MelE

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  • Fingerfood

    Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
    AKRD

    AKRD

    29. May 2016 um 18:55

    „Kochen ist wieder ein Mode“ - ein schönes Zitat, mit dem ich meine Rezension mal starten möchte. „Fingerfood“ ist was Feines, wenn mal überraschend Freunde zu Besuch kommen und man hat so gar nichts geplant. Dabei kann man durchaus zwei Arten unterscheiden meiner Meinung nach: das einfache Fingerfood und das der etwas gehobeneren Kategorie. Dieses Buch „Fingerfood & Feines“ ist eingeteilt in folgende Kapitel/Kategorien: * Grundrezepte * Fingerfood * Warme Schüsselchen * Süsses Die erfolgreiche Köchin und Cateringspezialistin Martina Lessing zeigt, wie es geht, und widmet sich in ihrem neuen Kochbuch ganz der Einladung für Gäste und das macht sie mit einladenden Fotos und guten Erklärungen, so dass es auch Leuten eine Anregung sein kann, die die Küche sonst meiden. Gerade das sogenannte „Bowl Food“ (= kleine Leckerbissen in Schüsselchen) finde ich super-praktisch.

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  • Keine Fingerfood sonder Bowl Food

    Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
    OmaInge

    OmaInge

    03. March 2016 um 18:37

    Ein hochwertiges Kochbuch über ein angesagtes Thema: Fingerfood & Feines. Ich habe es mit Begeisterung durchgeblättert. Nur der Titel "Fingerfood" ist etwas irreführend. Es ist ein Buch über "Bowl Food" (kleine Leckerbissen in Schüsselchen), Fingerfood ist für mich etwas anderes. Aber das ändert nichts an den tollen Rezepten. Die Rezepte sind in Portionnen berechnet - finde ich sehr praktisch. Zutaten, Tipps und Anleitung gleich neben den edlen Fotos der fertigen Gerichten. Dazwischen viele Bilder von Gästen der Autorin. Für mich zu viele private Fotos. Viele Gerichte sind österreichisch angehaucht - ungewohnt für mich als Norddeutsche sind Nockerl, Strudelteig und Serviettenknödel. Ungewohnt aber bestimmt sehr lecker! In vier Rezepten wird ein Food Processor bei der Zubereitung empfohlen, den bestimmt (wie auch ich) nicht jede/r zu Hause hat. Ich werde einige Rezepte nachkochen, gerade aus dem Bereich Süßes.  Ein wunderschönes Buch mit falschem Titel - "Bowl Food & Feines" wäre passender gewesen. Ein Buch für den/die anspruchsvolle Koch/Köchin. Für mich zu anspruchsvoll (wenn ich für mehrere Gäste kochen wollte). Da bleibe ich bei einfachen, unkomplizierten Rezepten.

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  • Fingerfood

    Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
    urmeli

    urmeli

    23. September 2015 um 17:30

    Fingerfood & Feines ist ein etwas irreführender Titel für das insgesamt sehr schön aufbereitete Kochbuch. Unter Fingerfood stelle ich mir kleine Gerichte, die ich in die Hand nehmen kann, mit den Fingern essen kann, vor. Die vielen kleinen Gerichte sind jedoch fast ausnahmslos warme Speisen, die in kleinen Schüsseln und auf kleinen Tellern serviert werden. Die meisten Gerichte kann man auch als komplette Mahlzeit nehmen, so sind es nur kleinere Portionen. Die Rezepte sind abseits von normalen Gerichten alle etwas raffinierter zubereitet, die Zutaten dazu durchaus gängig und in den meisten Supermärkten auch erhältlich. Der österreichische Einfluss ist erkennbar, einerseits in der Wortwahl - manches kann man sich denken, bei manchen Begriffen hätte ich mir eine Übersetzung ins Deutsche gewünscht, andererseits in der Auswahl der Produkte, z. B. wird sehr viel Strudelteig benutzt. Das Kochbuch ist in verschiedenen Rubriken eingeteilt, von der Suppe bis zur Nachspeise und kleine Törtchen ist für jeden was dabei. Die Fotos sind sehr appetitlich, das beschichtete Papier ist für die Handhabung in der Küche ideal. Auch wenn ich die Rezepte für die nächste Fingerfoodparty nicht anwenden kann, für Familienfeiern ist es perfekt.

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  • Edles Partyfood

    Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    14. September 2015 um 12:15

    Manchmal sind kleine Happen einfach praktischer, als große Mahlzeiten. Gerade auf Festen, schnappt man sich lieber ein Häppchen, als irgendwo zu sitzen und (allein) zu essen. Dieses Buch stellt eine Reihe Rezepte vor, die hier super passen. Es ist an alles gedacht: Fingerfood, warme Schüsselchen und Süßes. Vorab gibt es Erklärungen und Grundrezepte. Die Rezepte selbst sind teils einfach, teils ausgefallen. Es gibt für jeden Geschmack etwas. Zu jedem Gericht gibt es auch ein schönes Foto, wie es am Ende aussehen sollte. Die Anleitungen zu den Rezepten sind schlicht und kurz beschrieben. Für Kochanfänger dürfte das schwierig sein, für geübte Köche aber machbar. Es sind einfachere, aber auch kompliziertere Rezepte vorhanden. Die meisten kann man, wenn man denn möchte, auch in „Normalgröße“ kochen, also als Mahlzeiten statt Häppchen. Sehr schön finde ich, dass hier auch an kleine Portionen Suppe in kleinen Tassen gedacht wurde. Das sind nicht gerade „Häppchen“, aber man kann sie im Stehen und in einem Gespräch genießen. Es geht nicht einfach um die Zusammenstellung eines Büfetts, sondern um leckere kleine Gerichte für den etwas gehobeneren Anspruch. Insgesamt finde ich dieses Buch sehr gelungen und es bereichert meine Rezeptesammlung enorm. Für die teils „abgehobenen“ Rezepte und manchmal schwer zu bekommenen Zutaten ziehe ich einen Stern ab und gebe deshalb vier Sterne.

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  • raffiniert ist der Titel

    Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
    katze102

    katze102

    07. September 2015 um 10:30

    Der Klappentext verrät: Die erfolgreiche Köchin und Cateringexpertin Martina Lessing zeigt, wie man einfach und entspannt Fingerfood und Bowl Food für seine Gäste zubereitet und bezeichnet das Buch als einen unentbehrlichen Wegbegleiter „für alle, die gerne Gäste verwöhnen, aber sich den Stress komplizierter Rezepte, die nur von Profiküchen zu bewältigen sind, nicht antun wollen.“ „Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste“ hatte mich schon sehr angesprochen und den Klappentext habe ich wohl auch nicht so verstanden, wie er sich mir erst nach Durchblättern des Buches offenbarte. Mich sprechen bei Kochbüchern schöne Fotos, auf denen das Zubereitete liebevoll arrangiert und vielleicht sogar noch nett dekoriert wurde sehr an. In diesem Buch wurde ich leider nicht fündig und kein einziges vorgestellte Foto oder Rezept hat mich zum Nachkochen animiert. Die Fotos des Buches sind allesamt so klinisch rein, wie das Titelbild – mal ehrlich: um irgendeine Creme auf Gurkenscheiben zu spritzen brauche ich kein Rezept. Ich hatte tatsächlich damit gerechnet, das angekündigte Raffinierte in diesem Buch zu finden, aber Rezepte wie Blätterteigpastetchen mit Pilzfüllung, Miniblinis mit aufgespritzter Lachsmousse, Windbeutelchen mit Frischkäsecreme oder Mandelpudding finde ich nicht wirklich raffiniert, sondern schon eher altbacken. Raffiniert sind vielleicht die neuen Bezeichnungen, denn die Blätterteigpasteten werden nun Blätterteigschüsselchen, die Miniwindbeutel Brandteigkrapferl und die Gurkenscheiben Gurkenschüsselchen genannt. Diese neuen Namen ziehen sich durch das ganze Buch, lassen die Rezepte dadurch aber nicht wirklich aufregender werden. Die Rezepte sind unterteilt in die Katogorien Grundrezepte, Fingerfood, warme Schüsselchen und Süßes, wobei ich diese Unterteilung manches Mal etwas sinnfrei finde, denn z.B. unter den 28 Fingerfood Rezepten finden sich 10 Rezepte für Suppen. Gerade Suppen würde ich nicht als Fingerfood bezeichnen und schon gar nicht mit den Fingern essen wollen... Auch ansonsten fällt mir auf, dass vieles einfach nur in kleinen Portionen gekocht wird und schon dadurch allein raffiniert zu sein scheint, oder deshalb, weil teure Zutaten wie z.B. Trüffel mit verarbeitet wurden. Das Buch wurde sehr übersichtlich gestaltet: Auf den meisten Doppelseiten findet man auf der einen Seite das Rezept und auf der anderen das sterile Foto der zubereiteten kleinen Speise, aber es gibt auch Doppelseiten, auf denen nur Fotos u.a. von einem Kraut, gefüllten Gläsern, leeren Gläsern, einem Blechkuchen oder mir fremden Personen abgedruckt wurden. Diese Doppelseiten lassen das Buch in der Herstellung sicherlich im Preis ansteigen, ob es dem Lesegenuß auch zu Gute kommt, wage ich zu bezweifeln. Mein Fazit: Dieses Buch wirkte auf mich sehr steril und eher lieblos hergestellt. Nichts wurde wirklich nett in Szene gesetzt und auch die Rezepte fand ich keinesfalls auf- oder appetitanregend. Vielmehr habe ich den Eindruck einen sterilen Katalog eines Caterers in Händen zu halten, der mit den beigefügten Rezepten keine Geheimnisse verrät und sich bei der Erstellung des Buches nur geringfügig mehr Mühe gegeben und Zeit genommen hat, als er uns für die Zubereitung der Speisen für Freunde und Gäste rät.

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  • Fingerfood

    Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
    Littletortoise

    Littletortoise

    31. August 2015 um 10:11

    Grundsätzlich gefällt mir die Aufmachung ganz gut. Es wirkt schlicht und einfach gehalten, die Bilder der einzelnen Rezepte wirken sehr anregend. Die ganzen Privatbilder wirkten für mich eher fehl am Platz um Seiten zu füllen. Da hätten es ein paar Bilder im Vorwort getan. Die Rezepte sind gut verständlich, sodass man direkt anfangen kann. Allerdings hätte ich mir unter Fingerfood auch noch viel mehr kleine liebevoll hergerichtete Häppchen vorgestellt und mir dazu Anregungen gewünscht. Daher von mir nur 4 Sterne

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  • Kleine Köstlichkeiten

    Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
    Tehuri

    Tehuri

    30. August 2015 um 16:22

    Sinn und Zweck des neuen Kochbuches von Martina Lessing ist es, Gäste entspannt und ohne Stress und mit möglichst großer Auswahl zu bewirten. Zu bewerkstelligen ist dies durch die für Fingerfood typischen kleinen, meist handlichen, Portionen und Rezepten, die es dem Koch erlauben einen Großteil bereits im Voraus zuzubereiten. Zumal vieles auch kalt seinen Weg in den Magen findet. Aufgeteilt wird das Buch in drei Kapiteln: Zum einen „Fingerfood“, dann „Warme Schüsselchen“ und zuletzt „Süßes“. Im ersten Kapitel „Fingerfood“ werden für mich unerklärlicherweise auch Suppen aufgeführt, die man bekanntlich kaum mit den Fingern zu essen vermag. Richtig interessant wurde es daher für mich erst bei den Rezepten, die mit reichlich Spieß-Einsatz daherkamen oder mit einem Haps im Mund verschwinden. Es wird eine leider etwas zu kleine Bandbreite an klassischen Häppchen vorgestellt und ich würde gerne sagen, dass für jeden etwas dabei wäre, aber sollten Veganer unter den Gästen lauern, werden diese wohl eher leer ausgehen. Auch vegetarische Gerichte finden keinen ausreichend großen Platz. Hinter den „Warme Schüsselchen“ hingegen stecken häufig dekadente Festmahlzeiten bis hin zu etwas einfacheren und trotzdem originellen Gerichten, die manchmal schon fast zu schade sind in nur so kleinen Portionen gegessen zu werden. Leicht enttäuscht bin ich dann doch vom letzten Kapitel „Süßes“. Einige sind gut, aber manches Mal wirken die Rezepte regelrecht langweilig und können mich nicht gänzlich überzeugen. Als nicht wirklich gut gelungen empfinde ich auch die Aufmachung. Das Buch ist größtenteils in sterilem Weiß bis hin zu grau gehalten, wodurch manche Bilder etwas trostlos oder wenig einladend wirken. Wie zum Beispiel beim „Warmes Winterkompott“, da mag es womöglich noch so lecker sein, ich fühle mich nicht unbedingt dazu verführt es nachzumachen. Dagegen genervt hat es mich, wenn hin und wieder die österreichischen Begriffe (die sich die Autorin nicht nehmen lassen will) nicht mit einem erklärenden Wort in Klammern dahinter ergänzt wurden. Wenigstens weiß ich jetzt, was Biskotten oder auch Weichseln sind, aber nachschlagen sollte man das eigentlich nicht müssen. Als merkwürdig empfand ich zuletzt die Selbstverständlichkeit, mit der Frau Lessing annimmt, ein jeder hätte einen Food Processor anstelle eines einfachen Handrührgeräts zu Hause stehen. Die Anleitung richtete sich danach und bot dabei keine Alternativen. Zugegebenermaßen weiß ich selbst wie man einen Mürbteig zubereitet, aber dieser ist nicht ganz einfach und für Anfänger nicht ausreichend erklärt. Zum Fazit hin bleibt aber ein durchweg positiver und manchmal schon nach dem reinen Lesen einiger Rezepte auch sehr hungriger Eindruck, der durch das Nachmachen so mancher Köstlichkeit nur umso mehr bestärkt wurde. Die nächste Einladung steht sogar schon fest, und damit für mich auch leider wieder die Qual der Wahl. Von mir gibt es 3,5 von 5 Punkten

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  • Gar nicht mein Fall...

    Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
    Sommerregen

    Sommerregen

    In diesem Buch sollen dem Kochbegeisterten Rezepte für Fingerfood vorgestellt werden, die sich stressfrei zubereiten lassen, jedoch bekochte Gäste bezaubern sollen. Zunächst einmal zur Aufmachung: Die entspricht leider nicht wirklich meinem Geschmack.. Alles ist extrem sauber und steril.. Mir wurde damit keine Freude auf das Nachkochen gemacht.. Die Rezepte nehmen jeweils eine Doppelseite ein, da für ein Foto stets eine und für das Rezept dann die andere Seite verwendet wurde. Was mich ehrlich gesagt stört, sind die vielen Fotos, die ganze Doppelseiten einnehmen, und nur lächelnde Menschen zeigen. Ich brauche kein Bild von zwei mit Champagner Anstoßenden.. Das gesamte Buch ist so aufgemacht, dass ich das Gefühl habe, dass die Zielgruppe eher bei Menschen liegt, die lieber den Catering-Service der Autorin für ihr Prosecco-Frühstück bestellen, als Rezepte nachzukochen.. Das Buch ist in die Themen "Grundrezepte" (S. 21-24), "Fingerfood" (S. 28-97), "Warme Schüsselchen" (S. 101-167) und "Süßes" (S. 172-227) unterteilt. Allerdings hatte ich mir eine andere Art des Fingerfoods vorgestellt, als ich das Buch sah.. Weder "Kresserahmsuppe mit Schwarzbrotwürfeln" (S.35) noch "Selleriepüree mit Steinpilzpesto" (S. 87) lassen mein Herz höher schlagen.. Die Gerichte sind alle nicht wirklich neu- es wurde nur mal hier und da ein bisschen Trüffelpaste oder Kaviar dazugegeben und die Portionen verkleinert.. Unter Fingerfood habe ich mir ehrlich gesagt etwas anderes vorgestellt- keine Kohlrouladen oder Suppen.. Alles in allem bin ich von diesem Buch wirklich enttäuscht und hatte mir für den Preis von 30 Euro mehr erhofft!!

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    • 7
  • Appetitlich

    Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2015 um 10:26

    In „Fingerfood & Feines“ stellt Martina Lessing eine große Zahl an Rezepten für kleine Häppchen vor. Klappentext und Einleitung zufolge sollen alle Gerichte ohne Stress und mit Zutaten aus einem gut sortierten Supermarkt zuzubereiten sein. Das Buch gliedert sich nach einigen einleitenden Seiten in vier Teile mit Grundrezepten, Fingerfood, warmen „Schüsselchen“ und Süßem. Jedem Rezept ist eine Doppelseite gewidmet, von denen wiederum eine komplett für das Foto zur Verfügung steht. Zwischendurch finden sich immer mal wieder Doppelseiten voller Fotos – für optische Appetitanregung ist also definitiv gesorgt. Der Anteil an süßen Rezepten ist vergleichsweise groß und reicht von Cremes über Knödel bis zu Törtchen aller Art. Ansonsten gibt es Ideen zu Suppen, Lollis, gefüllten Teigschüsseln, Filets und vielem mehr mit Fisch oder Meeresfrüchten, Fleisch oder Wurst und in zahlreichen vegetarischen Varianten. Die Formulierung der Rezepte ist knapp, aber ausreichend, wenn man nicht gerade absoluter Kochanfänger ist. In der Regel gibt es eine Gliederung danach, was bereits Stunden vor dem Essen vorbereitet werden kann und was unmittelbar vor dem Servieren noch getan werden muss. Manchmal findet man auch ergänzende Tipps, die in der Regel darauf hinweisen, dass eine Teilvorbereitung einige Tage im Voraus möglich ist. Die Aufmachung des Buches finde ich sehr ansprechend. Die Rezepte sind überwiegend raffiniert genug, um für ein besonderes Essen geeignet zu sein, dabei aber nicht völlig abgehoben. Suppen als Fingerfood anzusehen fällt mir persönlich schwer, und auch die Vorstellung, ein komplettes Abendessen aus Miniportionen zu gestalten, finde ich gewöhnungsbedürftig, aber durchaus einen Versuch wert. Meine Hoffnung, dass einige der herzhaften Häppchenrezepte vielleicht als Ideen für Mitbringbüffets taugen, hat sich eher nicht erfüllt, da in der Regel ein warmes Servieren vorgesehen ist. Da hatte ich aber einfach die falsche Erwartungshaltung; die Ausrichtung des Buches ist ja klar formuliert. Insgesamt ein empfehlenswertes Buch für HobbyköchInnen, die gern Gäste bewirten und mal etwas anderes als ein klassisches Menü anbieten möchten.

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  • schöne Ideen

    Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
    BooksAreGreat

    BooksAreGreat

    26. August 2015 um 22:48

    Dieses Kochbuch entspricht wahrhaft dem, was man bei seinem Namen auch erwartet. Es handelt sich ausschließlich um Fingerfood, welches definitiv das Attribut „fein“ verdient. Das Buch ist in drei große Teile unterteilt: Fingerfood, warme Schüsselchen, Süßes. Am Anfang stehen noch ein paar Grundrezepte. Die einzelnen Rezepte sind alle nach dem selben Schema aufgebaut. Das Gericht ist abgebildet und daneben werden die Zutaten für eine bestimmte größere Anzahl angegeben, meistens zwischen 20-40 Portionen, und daneben folgt die Anleitung für die Zubereitung. Das Buch ist schön aufgemacht. Die Gerichte sind allesamt sehr ansprechend fotografiert. Ästhetisch macht dieses Buch auf Grund seiner schlichten Aufmachung viel her. Es ist nicht überladen und legt den Fokus auf das Gericht an sich. An einigen Stellen gibt es noch einen Tipp. Sehr gut gefallen hat mir die Übersichtlichkeit, die einen schnellen Zugriff aus das Rezept gewährt. Die Gerichte an sich finde ich sehr interessant. Einige habe ich bereits ausprobiert mit einem freudigen Ergebnis. Es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Für eine Party scheinen die Gerichte durchaus geeignet zu sein. Das Einzige was mich etwas gestört hat war, dass einige Zutaten mit dem in der Region üblichen Namen angegeben waren und man somit nicht im ersten Moment weiß, was gemeint ist. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich werde es bei der nächsten Feier sicherlich zurate ziehen.

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  • Raffiniertes mit dem gewissen Etwas!

    Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
    sheena01

    sheena01

    26. August 2015 um 01:40

    Mit ihrem Kochbuch hat es sich Martina Lessing, selbst Köchin und Cateringspezialistin, zum Ziel gesetzt, Essens-Einladungen zu einem möglichst stressfreien Event werden zu lassen, und dabei mit geringstmöglichem Aufwand das Maximum an Effekten herauszuholen. Das Ergebnis sind leicht zuzubereitende Rezepte für Fingerfood aller Art, das Spektrum reicht von warmen, pikanten Häppchen, über Bowl-Food, bis hin zu süßen Köstlichkeiten, die man entweder als kleine Kuchenstückchen serviert, oder als Cremes im Glas reicht. Zu nahezu allen Rezepten ist jeweils im Anschluss ein Tipp hinzugefügt - etwa ob das Gericht zum Einfrieren taugt, wie lange es sich im Kühlschrank hält, oder wie man es garnieren kann, um es am besten zur Geltung zu bringen. Diese Hinweise sind nicht unwesentlich, helfen sie einem doch dabei, sich die Vorbereitungen besser einteilen zu können, da sich vieles bereits im Vorfeld (sprich einige Tage davor) zubereiten lässt, und man sich dadurch unnötigen Stress im letzten Abdruck erspart. Auch wenn einige der vorliegenden Rezepte meinen Geschmack nicht so ganz treffen, macht es trotzdem Freude, in diesem Buch zu blättern, um sich Anregungen zu holen oder sich einfach nur an den optisch schön aufbereiteten Abbildungen der Gerichte zu erfreuen. Diese fallen zumeist großflächig aus, was ein genaues Vorab-Inspizieren des zu erwartenden kulinarischen Ergebnisses zulässt. In diesem Zusammenhang möchte auch auf das sehr edel gestaltete Cover-Bild hinweisen, das mich in besonderem Maße angesprochen hat - es lädt richtiggehend zum Schmökern ein und macht Lust, sich an dem einen oder anderen Gericht zu versuchen. Ein liebevoll gestaltetes Kochbuch, das es durchaus schafft, auch einem/er ungeübten Koch/Köchin den Schrecken vor Einladungen zahlreicher Gäste zu nehmen. Zudem wird bei der Wahl der Zutaten das Hauptaugenmerk auf frische und saisonale Produkte gelegt, sodass man nicht gezwungen ist, vor dem Zubereiten der Speisen erst eine längere Odyssee in diversen, exotischen Spezial-Läden in Kauf nehmen zu müssen, um die benötigten Zutaten parat zu haben – was einen nicht unwesentlichen Zeitfaktor ausmacht, denn die hier jeweils verwendeten Zutaten sind relativ leicht in jedem herkömmlichen Supermarkt erhältlich!

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  • Fingerfood und Feines - von mir keine Kaufempfehlung.

    Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
    mysticcat

    mysticcat

    25. August 2015 um 15:35

    Die Grundrezepte sind sehr nützlich. Ganz besonders der Nockerl-Einfrier-Tipp hat es mir angetan. Großes Manko: wer hat einen Food Processor zu Hause? Von einer Köchin hätte ich mir da auch ein "konventionelles" Rezept als Alternative gewünscht. Nachgekocht habe ich nur die Gemüsesuppe, allerdings ohne Steinpilze (keine Ahnung, wo ich die in guter Qualität getrocknet bekomme, um zum Markt zu fahren war ich zu faul und mein kleiner Supermarkt um die Ecke hatte die nicht). Was mir zu Beginn des Buches fehlt ist, welche „Gefäße“ zum Servieren für Fingerfood benötigt werden, denn ich habe hier nichts zu Hause (aber wer hat das schon? Vielleicht ist ein ganzer Trend an mir vorbei gegangen). Ich habe nicht mal ca. 20 kleine idente Tassen um die Suppen zu servieren und keinen Platz, um diese aufzubewahren, wenn ich gerade nicht serviere. Und in lauter unterschiedlichen Kaffeetassen sieht doch auch nach nichts aus. Gibt es da vielleicht eine Internetseite, die so was verleiht? Nachdem ich ja auch aus Wien bin, wäre ein Tipp diesbezüglich ganz klasse für mich gewesen. Was mich auch gestört hat, waren die fehlenden Kalorienangaben bei den einzelnen Snacks (hier hätten gerne pro Portion gerundet Kalorien, Broteinheiten und Allergene angeführt werden dürfen). Für Kochanfänger ist es ein ziemlicher Aufwand, solche Berechnungen durchzuführen. Schon klar, dass einzelne Produkte Schwankungen haben, aber trotzdem. Bei den Rezepten sehen die Bilder immer ganz toll aus – das bekomme ich leider in der Realität nicht so schön hin. Dafür dürfe das Rezept gerne doppelt so groß gedruckt sein, der besseren Lesbarkeit wegen – denn auf den Seiten ist ja meist noch genug Platz. Warum wie auf Seite 43/44 mitten zwischen den Suppen eine weiße Soße mit Tomaten und Ruccola drauf eine Doppelseite ziert, weiß ich nicht. Dazwischen sind auch immer wieder Leute, die essen und lachen auf Doppelseiten – die müsste ich jetzt nicht haben, wenn das Buch dadurch etwas handlicher wird. Wenn die Rezepte schmecken, müssen die ja für sich selbst sprechen. Suppen hatte ich im Kopf so gar nicht in Verbindung mit Fingerfood gebracht. Die Bilder sehen toll aus, leider bekomme ich das in der Realität nie so hin. Abgesehen von den vorher schon angesprochenen Gefäßeproblem zum Servieren. Die Radieschensuppe habe ich nachgekocht, allerdings als Hauptspeise. Eine ganz schöne Kalorienbombe, aber schmecken tut sie. Besonders viele Rezepte sind mit Fisch – das scheidet für mich schon mal komplett aus. Wenige Rezepte sind vegetarisch, soweit ich es in Erinnerung habe, ist kein veganes Rezept dabei. Ab und zu habe ich mich, wie bei den Blunzenlollis (wer in meinem Alter isst Blutwurst? Ich kenne niemanden), gefragt, ob ich bei diesem Buch überhaupt zur Zielgruppe gehöre. Ein absolutes No-Go beim Kochen ist für mich fertiger Blätterteig. Hier wird immer eine fertige Packung aus dem Supermarkt verwendet, die voll ist mit Lebensmittelzusatzstoffen. So schwer ist es dann auch nicht, einen Blätterteig selbst zuzubereiten (allerdings etwas zeitaufwändiger, aber das sollte mir ja, wenn ich selber kochen will, klar sein!). Zumindest bei den Grundrezepten hätte ein vernünftiges Blätterteigrezept zum selber machen hingehört. Fazit: viele Rezepte gibt es kostenlos auf diversen Kochseiten im Internet, da hätte ich mehr gefunden. Als Bilderbuch gefällt mir das Buch gut, als Kochbuch ist es für mich ungeeignet. Zu viel Fisch, nichts für Veganer, keine Kalorien- und Nährstoffangaben, das ist mir dann auch keine 30 Euro wert.

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  • Anders als erwartet

    Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
    Fornika

    Fornika

    23. August 2015 um 09:32

    Das Kochbuch ist klassisch-edel aufgemacht, ohne großen Schnickschnack und Farbwirrwarr. Die Gerichte stehen immer im Mittelpunkt. Geschmackvolle Fotos begleiten jedes Rezept. Die Anleitungen sind leicht verständlich erklärt, jedoch nicht unbedingt für den blutigen Kochanfänger geeignet. Ein bisschen Küchenerfahrung sollte man schon mitbringen. Zwar titelt das Buch Fingerfood, dahinter verbirgt sich jedoch oft die Idee „normale“ Gerichte in Miniportiönchen verpackt als Fingerfood anzubieten. Der „echte“ Fingerfoodanteil unter den Rezepten ist doch eher gering. Da erwarte ich dann doch etwas ausgefallenere Ideen. Für meinen Geschmack kommen einige Fertigprodukte wie TK-Strudelteig eine Prise zu oft vor. Insgesamt bietet die Autorin Rezepte aus den verschiedensten Küchen, der Fokus liegt meiner Meinung nach allerdings stark auf klassisch österreichischer Küche. Zudem sind die Rezepte doch eher schwer, für eine Feier bei wärmeren Temperaturen also eher nicht geeignet. Sehr gut gefallen haben mir die Rezepte für die Nachspeisen, hier gab es doch einige Schätzchen zu entdecken. Für mehrere Rezepte benötigt man laut Anleitung einen Food Processor. Der ist aber nun wirklich nicht in jedem Haushalt zu finden, schade, dass hier nicht auf die vermeintliche Zielgruppe eingegangen wurde. Auch wird im Vorwort vollmundig versprochen, dass die benötigten Zutaten leicht im Supermarkt erhältlich seien. Man darf mir gerne mal den Supermarkt zeigen, wo man Panir, Ölperlen, Wasabierbsen, Kaviar, Trüffel- und Sardellenpaste erwerben kann. Auch hier schießt man eindeutig über die Zielgruppe hinaus. Negativ stachen für mich zudem die zahlreichen Fotos der Cateringveranstaltungen hervor, die wirkten auf mich sehr fehl am Platze und gestellt.  Fazit: mag sein, dass ich mit falschen Vorstellungen an das Buch herangegangen bin. Fingerfood ist für mich etwas gänzlich anderes als hier geboten wird.

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  • DAS Partykochbuch schlechthin

    Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
    karinka

    karinka

    19. August 2015 um 15:39

    Auch nachdem ich das Buch nun in Händen halte, bleibe ich dabei: „Fingerfood & Feines“ von Martina Lessing ist DAS Partykochbuch, das ich mir schon lange gewünscht habe: Eigentlich doch ganz einfache Rezepte, die sich ohne viel Stress zubereiten lassen, auf jeden Fall optisch viel hermachen und auch noch total lecker schmecken. Genau das Richtige also für die eigene Party zuhause oder als Mitbringsel für die Feier bei Freunden. Die Rezepte sind gut verständlich, die Fotos machen Lust auf mehr und das ganze Buch ist sehr ansprechend und schön aufgemacht. Dafür ist der Preis von fast 30 Euro meiner Meinung nach durchaus gerechtfertigt. Es juckt in den Fingern vieles auszuprobieren und Thesen wie z.B. „Weniger ist oft mehr“ und „Frische, saisonale Zutaten sind wichtiger als ausgefallene“ treffen genau meinen Geschmack. Was mir noch gefällt: Es gibt zu jedem Rezept ein Foto, das Ergebnis sieht sehr aufwändig aus, aber die Rezepte sind meist einfach nach zu kochen und benötigen keine „Schicki-Micki“-Zutaten, für die man wieder die halbe Stadt abklappern muss. Wenige regionale Zutaten machen das Kochen zum Vergnügen. Was mir nicht gefällt, aber das hat Fingerfood nun mal so an sich, ist die Form des Servierens. Viele Gerichte werden in Löffelchen, Gläschen und Schüsselchen angeboten, und da erreicht man als Privatperson mit begrenztem Schrankplatz sicherlich schnell seine Grenzen. Wer aber keine Lust auf „Löffelchen und Schüsselchen“ hat, kann den Salat oder die Suppe auch in einer großen Schüssel servieren; es sieht trotzdem nett aus und schmeckt allemal. Ich gebe mit Vergnügen 4 Sterne!

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  • Für Fortgeschrittene - aber kein reines FINGERfood

    Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste
    Studi123

    Studi123

    16. August 2015 um 15:51

    Inhalt: Das Buch ist thematisch unterteilt und man lernt als erstes einige wichtige Grundrezepte kennen. Dazu zählen z.B. das Herstellen von Mayonnaise, Mürbeteig für pikante und süße Speisen oder auch wie man eine klassische Gemüsebrühe kocht. Danach folgt eine Reihe von verschiedenen Häppchenrezepten oder wie es im Buch auch heißt "Fingerfood" - hier werden einem kalte als auch warme Speisen vorgeschlagen. Zum Schluss darf natürlich das Dessert nicht fehlen und auch daran hat Martina Lessing gedacht, denn die Kategorie "Süsses" rundet das Buch ab. ____________________________ Mein Eindruck: Schon das Cover von "Fingerfood & Feines" verrät den Stil von Martina Lessing. Das gesamte Buch ist sehr clean und steril gestaltet. Auch die Fotografien wirken sehr professionell und für meinen Geschmack wurde hier zu viel gewollt. Bei einigen Fotografien dachte ich aufgrund der Anrichtung erst, dass sie eine Menge Zeit und Aufwand kosten würden, doch liest man sich die passenden Rezepte dazu erst einmal genauer durch, merkt man, dass es doch nicht so aufwändig ist wie zuvor gedacht. (Allerdings ist das nicht bei allen Rezepten so.) Vor allem der durchweg weiße Hintergrund und die perfekt angerichteten Speisen schrecken erstmal ab und geben einem Hobbykoch das Gefühl, dass das nicht das perfekte Buch für ihn sei - zumindest habe ich genau dieses Gefühl und diesen Eindruck. Was mich auch ein bisschen stört, ist der Titel des Buches - "Fingerfood & Feines". Wieso mischt man hier Deutsch und Englisch? Warum kann man nicht Häppchen o.ä. schreiben? Aber gut, kommen wir jetzt aber mal zum eigentlichen, zum Inhalt des Buches und den Rezepten. Wie ich weiter vorn schon angemerkt habe, ist die Auswahl der Rezepte für mich an sich gelungen. Man bekommt eine gute Mischung geboten und teilweise sind die Rezepte gar nicht soo aufwendig wie gedacht. Allerdings merkte ich, dass sich gar nicht alle Speisen, bzw. nur sehr wenige, tatsächlich mit den Fingern essen lassen. Beispielsweise fordern die diversen Suppen, Salate oder Cremedesserts schon den ein oder anderen Löffel. Außerdem fehlt mir bei den Rezepten die Zeitangabe wie lange ich denn für die Zubereitung einplanen muss. ____________________________ Fazit: In meinen Augen richtet sich dieses Buch nicht an den klassischen Hobbykoch und wenn doch, dann muss dieser sich bereits ganz gut auskennen. Auch die Aufmachung ist für mich persönlich zu steril und auch zu perfekt - man traut sich beinahe nicht das ein oder andere nachzukochen. Die Rezepte an sich sind gut durchmischt - kaltes als auch warmes, Fleisch oder Fisch oder auch vegetarische Rezepte sind enthalten. Auch an den Nachtisch wurde gedacht. Trotzdem haben viele Speisen für mich nichts mehr mit Fingerfood zu tun. Wer also eine anspruchsvolle Rezeptesammlung sucht, wo man auch etwas mehr Zeit für die ein oder andere Speise benötigt, könnte hier ganz gut bedient sein. Ich habe ein paar Rezepte markiert und werde mal sehen, wann ich diese anbieten werde.

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