Martina Lukits-Wally

 4.8 Sterne bei 12 Bewertungen
Autorin von Schnappschüsse superspezial, Höllische Himmelfahrten und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Martina Lukits-Wally

Geboren und aufgewachsen in Gmünd, Niederösterreich. Sprachenstudium an der Uni in Wien, Magister der Philosophie für das Lehramt an Höheren Schulen. Einige Jahre Berufstätigkeit. Freischaffende Künstlerin -- Malerin und Autorin. Näheres siehe Homepage: www.lukits.at

Neue Bücher

Das Tor zur Vergangenheit 2. überarb. Auflage

Neu erschienen am 09.10.2018 als Buch bei Berger & Söhne, Ferdinand.

Alle Bücher von Martina Lukits-Wally

Schnappschüsse superspezial

Schnappschüsse superspezial

 (4)
Erschienen am 28.04.2011
Höllische Himmelfahrten

Höllische Himmelfahrten

 (3)
Erschienen am 20.02.2017
Lolo, der Papagei

Lolo, der Papagei

 (2)
Erschienen am 17.10.2013
Das Tor zur Vergangenheit

Das Tor zur Vergangenheit

 (2)
Erschienen am 19.12.2014
Schnappschüsse superspezial; 2. Auflage

Schnappschüsse superspezial; 2. Auflage

 (1)
Erschienen am 09.08.2018

Neue Rezensionen zu Martina Lukits-Wally

Neu
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Rezension zu "Höllische Himmelfahrten" von Martina Lukits-Wally

Kuriosität
buchwanderervor einem Jahr

„Gütiger Gott, gib Grünbergs Geistern gesegnete Grabesruhe!“ (S.30)

Zum Inhalt:

Rasant, spritzig und stets mit einer gehörigen Prise Ironie versehen bringt Martina Lukits-Wally 25 Kurzkrimis zu Papier, die für sich gesehen schon eine heitere Lektüre darstellen, zusätzlich jedoch noch mit einem Schmankerl schreibtechnischer Natur aufwarten: im ersten Teil des Buches bis zur Seite 92 sind die Texte so gestaltet, dass jedes(!) darin enthaltene Wort mit jeweils demselben Anfangsbuchstaben beginnt. Klingt komisch, ist aber so :-) . Nicht von ungefähr findet sich auf dem Buchdeckel folgende Beschreibung: „Gehörtes, Gesehenes, Gelesenes gründlich gemischt, geduldig geschrieben, gekünstelt gestaltet, gab glaubhafte, gefährliche, geheimnisvolle Geschichten – groteske Gaunerkomödien!“

Im zweiten Teil des Bandes werden ebendiese Geschichten dann im „normalen“ Erzählstil präsentiert und allein schon der Vergleich zwischen den Versionen zaubert dem Leser häufig ein Schmunzeln ins Gesicht, hat sich doch die Autorin zu teils verbalakrobatischen Konstrukten durchgerungen, die im wahrsten Sinne des Wortes – in Anlehnung an den Untertitel – kurios sind.

Fazit:

Wer sich keine Krimis á la Leon, Mankell oder dergleichen erwartet, jedoch kurzweilige Unterhaltung abseits aller schreibtechnischen Stereotype wünscht, der wird in diesen Texten fündig. Martina Lukits-Wally gelingt ein netter Entwurf, ein Spiel mit Sprachformen und ein erfrischend witziger Erzählstreich.

Zum Buch:

Das Buch aus dem Verlag Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H. präsentiert sich in einer etwas gewagten Farb- und bildkompositorischen Aufmachung die sich aber mit den teils skurrilen Texten gut verträgt. Die Verleimung des Buchblockes ist für ein Paperback akzeptabel, der Bedruckstoff von angenehmer Haptik und der Druck sauber ausgeführt. Typografisch grenzwertig ist die übermäßig häufige Trennung von Worten. Nicht selten findet man mehrzeilige Absätze bei denen nur eine einzige Zeile ohne Trennungstrich am Ende auskommt. Hier sollte man beim Austreiben des Textes etwas gewissenhafter auf Ästhetik achten.

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Rezension zu "Das Tor zur Vergangenheit" von Martina Lukits-Wally

Lebenspatina
buchwanderervor einem Jahr

„Das Spiel mit der Sprache faszinierte sie. Wie sich aus Buchstaben Worte bildeten, dann aus Wörtern Sätze entstanden und daraus wiederum literarische Figuren, die daraufhin mit ihren Schicksalen gleichsam zum Leben erwachten,…“ (S.38)

Zum Inhalt:

Neun, vom Umfang her kurze, Geschichten sind es, die Martina Lukits-Wally in „Das Tor zur Vergangenheit“ zu Papier gebracht hat. Und doch umfassen sie nicht selten ganze Leben mit Hochs, Tiefs und den ebenmäßigen Tälern dazwischen. Der Bogen spannt sich von schicksalshaften, beinahe esoterisch anmutenden Wendungen („Das Wunschglöcklein“), über schalkhafte Anekdoten („Gut „behütet”“) bis hin zu generationenübergreifenden Ereignisketten ( „Steinige Wege“). Ungeachtet der Akteure, der Zeitspannen, der lebensplanerischen Implikationen oder des kulturellen Hintergrundes sind es stets die Streiflichter auf Entscheidungen, welche dem Leser einen Blick durch das „Tor zur Vergangenheit“ der Protagonisten der Geschichten erlauben – nicht selten mit einem Ausblick auf deren vergangene Zukunft.

Fazit:

Martina Lukits-Wally stellt mit den Texten in ihrem Band ein solides Gespür für geschriebene Sprache als Ausdrucksform unterschiedlichster Nuancen alltäglichen Menschseins unter Beweis. Das „nach wahren Begebenheiten“ im Untertitel ist nie auch nur durch einen Hauch des Übertreibens in seiner Glaubwürdigkeit in Frage gestellt. Ein angenehmes Changieren zwischen dem Wissen um die Unwiderruflichkeit des Vergangenen auf der einen Seite und dem wohlwollenden Schickal auf der anderen Seite macht das Salz in der Buchstabensuppe der Texte aus. Die Autorin schafft es ausgezeichnet dem Stereotyp „früher war alles besser“ zu widerstehen, ohne dabei dem bereits entstandenen Lebensbild seine reizvolle Patina zu nehmen.

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Rezension zu "Höllische Himmelfahrten" von Martina Lukits-Wally

Geheimnisvolle, groteske, grandiose Gaunerkomödien!
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Stilistisch als auch inhaltlich -- wahrlich ein Kunstwerk, das meiner österreichischen Lieblingsautorin hier wieder fabelhaft gelungen ist!
Eine tolle Idee, Krimikurzgeschichten auf 2-erlei Art und Weise wiederzugeben. Wem es nämlich zu umständlich oder zu mühsam ist, den 1. Teil , in dem jeder Krimi mit demselben Buchstaben beginnt, zu lesen (immerhin eine hervorragende Leistung der Autorin!), der kann gleich zum 2. Teil übergehen, denn darin ist jede kriminelle Geschichte auch in völlig "normalem" Stil geschrieben: voll überraschender Ideen,
unvorhergesehenen Handlungen und Ereignissen, ganz im Sinne: "Es kommt oft anders als man denkt!"
Diese  Krimikurzgeschichten sind wahrlich einzigartig, höchst amüsant aber auch todernst,  - einfach lesenswert!

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