Martina Lukits-Wally Das Tor zur Vergangenheit

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Inhaltsangabe zu „Das Tor zur Vergangenheit“ von Martina Lukits-Wally

In neun Erzählungen schildert die Waldviertler Autorin Martina Lukits-Wally bewegende Schicksale von Menschen aus ihrem näheren und weiteren Umfeld, die auf wahren Begebenheiten beruhen.
Teilweise verarbeitet sie darin auch persönliche Erlebnisse und Erfahrungen und lässt dabei unmerklich und nahtlos Realität und Fiktion ineinander übergehen.
So wird in berührenden Lebensbildern von wahrer Liebe und Freundschaft erzählt, von enttäuschten Hoffnungen und verlorenen Träumen, von unerklärlichen Ereignissen, rätselhaften Vorkommnissen, seltsamen unglaublichen Zufällen und geheimnisvollen Begegnungen mit der Vergangenheit.

Neun zu Herzen gehende schicksalhafte Erzählungen, berührende Lebensbilder, die zum Nachdenken anregen!

— HenryBerau

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    Das Tor zur Vergangenheit

    buchwanderer

    01. July 2017 um 11:15

    „Das Spiel mit der Sprache faszinierte sie. Wie sich aus Buchstaben Worte bildeten, dann aus Wörtern Sätze entstanden und daraus wiederum literarische Figuren, die daraufhin mit ihren Schicksalen gleichsam zum Leben erwachten,…“ (S.38) Zum Inhalt: Neun, vom Umfang her kurze, Geschichten sind es, die Martina Lukits-Wally in „Das Tor zur Vergangenheit“ zu Papier gebracht hat. Und doch umfassen sie nicht selten ganze Leben mit Hochs, Tiefs und den ebenmäßigen Tälern dazwischen. Der Bogen spannt sich von schicksalshaften, beinahe esoterisch anmutenden Wendungen („Das Wunschglöcklein“), über schalkhafte Anekdoten („Gut „behütet”“) bis hin zu generationenübergreifenden Ereignisketten ( „Steinige Wege“). Ungeachtet der Akteure, der Zeitspannen, der lebensplanerischen Implikationen oder des kulturellen Hintergrundes sind es stets die Streiflichter auf Entscheidungen, welche dem Leser einen Blick durch das „Tor zur Vergangenheit“ der Protagonisten der Geschichten erlauben – nicht selten mit einem Ausblick auf deren vergangene Zukunft. Fazit: Martina Lukits-Wally stellt mit den Texten in ihrem Band ein solides Gespür für geschriebene Sprache als Ausdrucksform unterschiedlichster Nuancen alltäglichen Menschseins unter Beweis. Das „nach wahren Begebenheiten“ im Untertitel ist nie auch nur durch einen Hauch des Übertreibens in seiner Glaubwürdigkeit in Frage gestellt. Ein angenehmes Changieren zwischen dem Wissen um die Unwiderruflichkeit des Vergangenen auf der einen Seite und dem wohlwollenden Schickal auf der anderen Seite macht das Salz in der Buchstabensuppe der Texte aus. Die Autorin schafft es ausgezeichnet dem Stereotyp „früher war alles besser“ zu widerstehen, ohne dabei dem bereits entstandenen Lebensbild seine reizvolle Patina zu nehmen.

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  • Beeindruckende Erzählungen voller Emotionen!

    Das Tor zur Vergangenheit

    HenryBerau

    07. January 2016 um 17:45

    In einem sehr angenehmen Schreibstil werden berührende Lebensschicksale  geschildert, die nach Angaben der Autorin auf wahren Begegenheiten beruhen, zum Teil autobiografisch sind, aber auch von Personen aus ihrem Umfeld handeln. Aufgelockert wird dieses besondere Leseerlebnis durch beigefügte Originalfotografien, die den realen, zeitgetreuen Eindruck noch verstärken, man fühlt umso mehr mit den handelnden Personen mit. Auch einige lyrische Passagen/Gedichte der Autorin fließen mit ein und lassen persönliche Erlebnisse und Erfahrungen umso intensiver spürbar werden. Die Erzählung "Vollmondfantasien" hat mich sehr in den Bann gezogen  und liest sich sehr spannend. Es ist die eigenartige Lebensbeichte eines Schlafwandlers, dem seine Handlungen nicht bewusst werden und der dadurch selbst Schicksal spielt. In "Das verfluchte Kreuz" fragt sich die Autorin, ob ein Fluch tatsächlich Menschenleben gefährden kann und "Herbstgold" ist die Geschichte von tatsächlich wahrer Liebe bis in den Tod. Es lohnt sich wirklich, dieses Taschenbuch zu erwerben. Sehr empfehlenswert!  

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