Martina Meier

 3.1 Sterne bei 52 Bewertungen

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Engel oder Bengel

Neu erschienen am 13.11.2018 als Taschenbuch bei Papierfresserchens MTM-Verlag.

Als wir Mäxchen „Servus“ sagen mussten

Neu erschienen am 14.10.2018 als Taschenbuch bei Papierfresserchens MTM-Verlag.

Wünsch dich in Wunder-Weihnachtsland Band 11

Neu erschienen am 11.10.2018 als Taschenbuch bei Papierfresserchens MTM-Verlag.

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Es war einmal im Sommer

Es war einmal im Sommer

 (3)
Erschienen am 02.06.2013
Fettnäpfchenführer Österreich

Fettnäpfchenführer Österreich

 (3)
Erschienen am 01.03.2011
Auf den Kern gebracht

Auf den Kern gebracht

 (2)
Erschienen am 16.04.2014

Neue Rezensionen zu Martina Meier

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Rezension zu "Wünsch dich ins Wunder-Weihnachtsland Band 6" von Martina Meier

[Rezension] Wünsch dich ins Wunder-Weihnachtsland Band 6 – Martina Meier [Hrsg.]
JenniferKriegervor 5 Jahren

Klappentext:
Die Geschichten, Gedichte und Märchen von über 40 Autorinnen und Autoren steigern die Vorfreude und verkürzen das Warten auf Weihnachten.
Lustige und besinnliche, kurzweilige und lehrreiche Erzählungen entführen in die abenteuerliche und nicht selten märchenhafte Zauberwelt des Wunder-Weihnachtslandes.

Rezension:
Um genau zu sein, sind es sogar 54 Autoren und Autorinnen, die in dieser Anthologie Geschichten und Gedichte rund um die schönste Zeit des Jahres veröffentlicht haben. Da die Kurzgeschichtensammlungen, die ich bisher von Papierfresserchens MTM-Verlag gelesen habe, qualitativ trotz der Vielzahl an Autoren immer gut waren, war meine Erwartung auch entsprechend hoch. Obwohl ich auch zu diesem Buch wieder viele positive Dinge anzumerken habe, hinkt es dennoch etwas hinter meinen Hoffnungen her.

Zunächst einmal hat mir die Vielfalt gut gefallen. Weihnachten wird in den Geschichten in den unterschiedlichsten Formen mit den verschiedensten Merkwürdigkeiten geschildert. So gibt es Weihnachten nicht nur bei den Menschen, sondern in vielen Geschichten auch bei den Tieren auf dem Bauernhof (in „Henne Henni und die Weihnachtsgeister“ von Ann-Kathrin Walz) und den Mäusen in der Speisekammer („Mäuseweihnacht“ von Sieglinde Seiler). Außerdem gibt es Geschichten mit sprechenden Schneeflocken, zum Leben erwachten Schneemännern, traurigen Zuckerstangen und streitenden Rentieren.

Doch auch die vielen Geschichten, die sich um Weihnachtsfeiern bei den Menschen drehen, sind nicht einseitig, denn Weihnachten ist interkulturell. Die Geschichte „Wer besucht dich an Weihnachten?“ (von Hermann Bauer) listet eine Reihe von Kindern aus unterschiedlichen Teilen der Welt auf und lässt sie erzählen, wer dort die Geschenke bringt. Der Weihnachtsmann, das Christkind, Santa Claus und vielleicht auch noch Väterchen Frost sind bekannt, doch dass die Geschenke in Italien von Befana, einer alten Witwe, und in Chile von einem Hirten namens Viejo Pasquero gebracht werden, wussten mit Sicherheit vorher nicht viele. Dagegen hat sich Renate Hemsen in „Mustafa backt Wüstensand“ mit der Türkei auseinander gesetzt, einem Land, in dem Weihnachten überhaupt nicht gefeiert wird.

Obwohl es nur selten der Fall gewesen ist, haben sich einige Geschichten dann doch nicht bloß um die Geschenke, sondern auch um die tatsächliche Weihnachtsgeschichte gedreht. Da ist insbesondere „Tobias geht nach Bethlehem“ (von Andrea Christ) zu erwähnen. Die Geschichte spielt zur Zeit von Jesu Geburt. Tobias ist, gemeinsam mit einem Engel, auf dem Weg nach Bethlehem, um dem Jesuskind Decken, Essen und etwas Geld zu bringen. Unterwegs jedoch trifft er immer wieder auf Menschen, die seine Hilfe nötig haben. Nun steht Tobias vor der Entscheidung, ob er ihnen hilft oder nicht.
Ähnlich ist es auch in Margret Küllmars Geschichte, in der „Der kleine Trommler“ dem Jesuskind eine Freude machen möchte. Ein Mädchen, auf das er trifft, sagt ihm jedoch, dass es Jesus genauso sehr freut, wenn er einem Menschenkind eine Freude macht.

Da es sich um ein Weihnachtsbuch für Kinder handelt, gibt es aber natürlich auch lehrreiche Geschichten, die zum Nachdenken anregen. Seit Jahren nimmt es immer mehr zu, dass Kinder mit ihren Geschenken schon nach wenigen Tagen nicht mehr spielen. Dann landen die Spielsachen in einer Ecke oder verstauben im Regal. „Die Weihnachtssabotage“ (von Oliver Lehnert) durch einen Helfer des Weihnachtsmannes ist da nur logisch.
Die meisten Kinder können Weihnachten auch immer kaum abwarten. Am liebsten würden sie die Geschenke schon vorher auspacken. Doch Brigitte Adam stellt ganz richtig fest, dass der „Blick durchs Schlüsselloch“ die Freude des Auspackens erheblich mildert. Kein Kribbeln mehr und die Überraschung ist auch dahin.
Besonders eindrucksvoll ist auch die Geschichte „Sandra und der Fernseher“ (von Sissi Schrei). Dort wünscht sich Sandra einen Fernseher zu Weihnachten, obwohl sie noch viel zu unvernünftig ist, um ihre Zeit vor dem Gerät zu kontrollieren. Und da das Christkind alles weiß, weiß es auch, dass dieser Fernseher für Sandra ein schlechtes Geschenk wäre, und denkt sich etwas anderes aus.

Diesmal war es leider erstaunlich leicht, die drei Kurzgeschichten zu finden, die mir am besten gefallen, denn so viele standen nicht zur Auswahl. Nur die Entscheidung über die Platzierung auf dem Treppchen ist mir so schwer gefallen, dass ich die Geschichten einfach chronologisch nach ihrem Platz in der Anthologie nennen möchte.

„Die Freude der Weihnacht“ von Renate Handge
„Schneeflöckchen“ von Nadin Hardwiger
„Die Rettung Weihnachtens“ von Astrid Jöll

Trotz allem gibt es auch negative Dinge anzumerken. Zunächst einmal sind es so viele Geschichten, dass es gegen Ende zwingend Wiederholungen gibt. Tiere als Weihnachtswunsch und arbeitslose bzw. verstorbene Eltern spielen immer häufiger eine Rolle. An einer Stelle heißen sogar die beiden aufeinander folgenden Geschichten komplett identisch.

Viele der Dinge, die mich gestört haben, sind nur ein einziges Mal aufgetreten, aber gerade dadurch sind sehr viele Geschichten eben nur durchschnittlich gut. Im Kopf geblieben ist mir ein ziemlich spannender Beitrag recht am Anfang. Ich war wirklich neugierig und habe der Auflösung entgegen gefiebert. Die kam aber leider nicht. In der Geschichte wird ein Rätsel aufgegeben, das nicht gelöst wird. Das finde ich wirklich schade, die übrige Handlung und der Schreibstil sind nämlich wirklich gut.

Im weiteren Verlauf des Buches habe ich dann ein Gedicht gelesen, bei dem ich tatsächlich ein Wörterbuch gebraucht habe. Sprachlich und stilistisch ist es sehr gelungen, allerdings für Kinder nicht nur an den Stellen zu anspruchsvoll, an denen auch ich ein Wörterbuch gebraucht habe.

Zusätzlich dazu finden sich immer wieder inhaltliche Fehler. Nur wenige sind wirklich gravierend, erst recht nicht für Kinder, sodass es durchaus als Fantasie der Autoren anzusehen ist. Irgendwann haben sich die Dinge aber gehäuft und ihren Höhepunkt schließlich in einer zehnmonatigen Schwangerschaft gefunden.

Fazit:
Die Anthologie hat ebenso Höhepunkte wie Tiefpunkte. Sie beinhaltet berührende Geschichten und lehrreiche Gedichte. Die Beiträge behandeln verschiedenste Themen, sind aber leider von sehr unterschiedlicher Qualität. Besonders gegen Ende häufen sich die Wiederholungen. Ich denke, es hätte dem Buch gut getan, nicht ganz so viele Geschichten aufzunehmen, sodass die wenigen sehr guten Beiträge nicht in einem Sog von Durchschnittlichkeit untergehen. Trotz allem und mit besonderem Blick auf die wunderschönen Geschichten bekommt „Wünsch dich ins Wunder-Weihnachtsland Band 6“ drei Sterne von mir.

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Rezension zu "Krimizimmerei Band 2" von Martina Meier

[Rezension] Die Krimizimmer(ei) Band 2 – Martina Meier (Hrsg.)
JenniferKriegervor 5 Jahren

Klappentext:
Inspektor Papierfresserchen ermittelt zum zweiten Mal! Und auch jetzt stößt er wieder auf mordsmäßig spannende und knifflig-aufregende Ungereimtheiten.
Wer hat wohl die goldene Uhr von Frau Schröder gestohlen? Welche unheimlichen Gestalten streichen durch das nächtliche London? Wo ist Svenjas Handy abgeblieben und wer hat Oma Meier entführt?
Auf diese und tausend andere Fragen versuchen kleine und große Ermittler, die Antworten zu finden, und werden dabei so manches Mal von der verblüffenden Wahrheit überrascht.
Für die zweite Krimianthologie des Papierfresserchens MTM-Verlags wurden 31 der eingereichten Kurzkrimis ausgewählt, um Kindern und Jugendlichen eine tolle Zeit mit fesselnden und überraschenden Geschichten zu bereiten.

Rezension:
Als ich diese Anthologie beim Büchertausch mit einer Freundin, deren Beitrag darin abgedruckt ist, erstanden habe, musste ich doch gleich mal schauen, wie die Autoren es geschafft haben, einen Krimi in weniger als 7.500 Zeichen zu schreiben – eine Aufgabe, an der ich gescheitert bin. Zu meiner Überraschung habe ich festgestellt, dass mir dreizehn Autoren und Autorinnen schon aus der Anthologie „Es war einmal im Sommer“ bekannt waren. Eigentlich dachte ich, ich wüsste nun, worauf ich mich einstellen muss. Doch meine Erwartungen sind übertroffen worden.

Auch diesmal habe ich wieder jede einzelne Geschichte bewertet. Zwischen einem und fünf Sternen war alles dabei, wobei letzteres deutlich überwiegt. Nur selten war ich so verwirrt (im negativen Sinne) von den Geschehnissen, dass ich froh war, dass der Protagonist den Fall zur Zufriedenheit aller klären konnte, sodass ich nicht selbst denken musste. Es wäre sonst reichlich kompliziert geworden, da ich nicht nur vollkommen ratlos nachschlagen musste, mit welchen mystischen Wesen oder seltsamen gestohlenen Gegenständen der Protagonist es denn jetzt eigentlich zu tun hatte, sondern manchmal nicht einmal wusste, wie viele Helfer ihm in seiner Bande denn jetzt eigentlich zur Verfügung standen.
Noch seltener war die Handlung zu vorhersehbar. Nur einmal wusste ich schon nach den ersten Sätzen, wer der Täter war. Ab dem Punkt war die Geschichte ein wenig langweilig zu lesen. Besonders gegen Ende zieht sich das ganze Buch, da sich die Verbrechen doppeln und die überraschenden Wendungen schon so oft hin und her gewendet wurden, dass sie nicht mehr überraschend sind. Daher ist es vielleicht empfehlenswert, nicht die gesamte Anthologie an einem Tag zu lesen.

Insgesamt überwiegen die positiven Aspekte der Anthologie jedoch deutlich. Geniale Namen wie „der Fensterbohrer“ („Der Fensterbohrer ist unterwegs“ von Inga Kess) und „der Dienstagsdieb“ (von Britta Voß) geben den Verbrechern Persönlichkeit. So sind auch nicht alle Beiträge aus der Perspektive der Detektive geschrieben, sondern auch aus der Sicht der Einbrecher und „der Auftragsmörder“ (von Antje Haugg).
Geschichten, die angesiedelt sind zwischen 1894 und 2082, handeln von Erpressung, Mord und Diebstählen. Besonders begeistert hat mich die Vielfalt an gestohlenen Gegenständen, denn es geht nicht immer nur um Schmuck oder Bargeld, sondern auch um „die verschwundene Ikone“ (von Gabriela Rodler), „die verschwundene Speerspitze“ (von Markus Erhorn) und entwendete Fotos („Wo sind die Fotos?“ von Michaela Secklehner). Die Beiträge drehen sich um Entführungen, die nie stattfanden, Diebstähle, die nie geschahen, Mörder, die keine sind, und teuflische Gestalten, die nicht existieren. Und manchmal, da sind auch die Ermittler und/oder Finder nicht ganz so ehrlich – da hatte ich den alten Herrn jedoch schon so ins Herz geschlossen, dass es mich nicht gestört hat.

Im Kopf geblieben sind mir vor allem zwei Geschichten. Bei dem Beitrag „Neffe in Not“ von Sissy Schrei wird ein Thema angesprochen, mit dem vor allem ältere Menschen heutzutage immer häufiger zu kämpfen haben. Ich muss zugeben, dass die Entwicklung nicht ganz unvorhersehbar war, doch ich finde es wichtig, dass auch so eine Geschichte einen Platz in der Anthologie erhalten hat. Vielleicht erinnern sich die einen oder anderen Leser daran, wenn die eigenen Großeltern von so etwas betroffen sind.
Große Augen habe ich außerdem bei „Stadt – Land – Hamstertod“ von Carina Troxler gemacht. Das liegt weniger an der Geschichte, wie ich eingestehen muss, sondern viel mehr an dem überaus lustigen Spiel, von dem ich noch nie zuvor gehört habe. Sich mögliche Gründe für den Tod eines Hamsters auszudenken, mag ziemlich makaber sein, aber die Erläuterung hat mich derart zum Lachen gebracht, dass ich versucht war, es gleich einmal selbst auszuprobieren.

Fazit:
Diese Sammlung an Kriminalgeschichten ist wirklich gelungen. Die Beiträge sind überwiegend von so guter Qualität, dass ich inhaltlich im Durchschnitt mit gutem Gewissen vier Sterne vergeben kann. Es gibt Momente zum Lachen und zum Gruseln, zum Quietschen und zum Nägelkauen. Eine sehr schöne Anthologie, du nur leider in mehreren Etappen genossen werden muss. Daher bekommt „Die Krimizimmer(ei) Band 2“ insgesamt vier Sterne von mir.

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Rezension zu "Es war einmal im Sommer" von Martina Meier

[Rezension] Es war einmal im Sommer - Martina Meier (Hrsg.)
JenniferKriegervor 5 Jahren

Klappentext:
Die Tage werden wieder länger, die Temperaturen steigen stetig und die Sonne zeigt sich immer öfter. Das kann nur eines bedeuten: Der Sommer steht vor der Tür!
Daher hat sich das Papierfresserchen auf die Suche nach allen Geschichten rund um Sommer, Sonne und Strand gemacht. Und es ist fündig geworden! Die Autorinnen und Autoren haben ihrer Fantasie freien Lauf gelassen oder ihre schönsten Erlebnisse aus Urlaub oder Freizeit geschildert.
Eine wundervolle Einstimmung auf die sonnigste, heißeste und schönste Zeit des Jahres!

Rezension:
Nachdem das Buch es dann doch noch in meinen Briefkasten geschafft hat, dachte ich mir, ich packe es gleich mal ein und nehme es mit in meinen Kurzurlaub an den holländischen Strand. Da hat sich dann herausgestellt, dass das genau die richtige Entscheidung war. Die Poesie aus dem Gedicht „Meeresrauschen“ von Liliana Kremsner und die Atmosphäre der „Sonnentage am Meer“ von Annette Paul wurden umso greifbarer. Und auch sonst haben sich die kurzen Beiträge wunderbar dazu geeignet, zwischen dem Baden, einer Runde Frisbee und dem neuerlichen eincremen mit Sonnencreme gelesen zu werden.

In meinem Leseprozess habe ich jede einzelne Geschichte bewertet. Und ich muss sagen, dass wirklich alles dabei war. Einige Kurzgeschichten sind über einen oder zwei Sterne nicht hinaus gekommen, da das Thema Sommer zwar immer erkennbar und der Stil meist noch recht angenehm zu lesen war, die Protagonisten jedoch schneller mit ihrer großen Liebe, die sie übrigens zwei Stunden vorher kennen gelernt haben, zusammen gekommen sind als ich „unrealistisch“ sagen konnte.
Auch die Gedichte sind zum Großteil nicht sonderlich gut weggekommen, fürchte ich. Mir hat sich der Sinn manchmal auch nach dreimaligem Lesen und intensiver Beratung mit meinen Freunden immer noch entzogen, sodass mein einziger Kommentar auf meinem Notizzettel ein großes Fragezeichen ist.

Viele der abgedruckten Beiträge sind eindeutig Sommererlebnisse der jeweiligen Autoren gewesen. So spielt die Geschichte „Die Jauchengrube“ von Waltraud Klaukin (*1939) an einem warmen Sonntag im Sommer 1949. Die Protagonistin ist zu diesem Zeitpunkt zehn Jahre alt. Es hat mich gleichzeitig überrascht und berührt, wie viele Autoren und Autorinnen ihre eigenen Erinnerungen niedergeschrieben haben. Jedoch waren es gerade diese Geschichten, bei denen mir manchmal das Interesse und die Begeisterung fehlten. Für den jeweiligen Autoren mag es eine schöne Erinnerung an die Zeit gewesen sein, doch ich als unbeteiligte Leserin habe bemerkt, wie viel uninteressanter das Leben eines normalen Menschen im Vergleich zu dem einer Romanfigur ist.
Außerdem war ich mehr als einmal ordentlich verwirrt, als Joschi beim Gedanken an Louise ein Kribbeln im Bauch hat und sein Liebesbrief später aber plötzlich an deren Freundin Sophie gerichtet ist („Joschi und die Liebe“ von Klaudia Gräfin von Rank). Oder als Melissa mit Tom ein Eis essen geht, das dann plötzlich sie und Chris, in den sie eigentlich ziemlich unglücklich verliebt ist, bezahlen („Der fremde Hund im Teich“ von Dani Lorenz).

Doch natürlich gab es auch Höhepunkte, an denen ich sehr gerührt war oder herzlich lachen musste. So hat sich „Die Katze mit der grünen Sonnenbrille“ von Anne Reinéry als eine Frau herausgestellt, der eine Nachwuchsdetektivin einen Decknamen gegeben hat. Bei der Geschichte „Stille auf dem See“ von Thorsten Redlin bin ich mir auch nach mehrmaligem Lesen nicht sicher, ob die Protagonistin eine Frau oder ein schwuler Mann ist.
Durch die Vielzahl an abgedruckten Beiträgen entsteht außerdem eine ganz eigene Mischung aus Menschen und Emotionen. Neben einer Menge Liebesgeschichten gibt es philosophische und poetische Text, phantastische Ausflüge um die Welt und Begegnungen mit Göttern, sprechende Tiere, Urlaubsreisen im Kopf und jede Menge Sonne, Strand und Meer. Es gibt Momente zum Lachen, zum Weinen und zum Aufatmen, vorhersehbaren Kitsch und überraschende Wendungen, stilistische Meisterwerke und wahre Marathonsätze.

Kurzum, hier findet jeder eine Geschichte, die ihn anspricht.

Meine Top 3:
Die genaue Reihenfolge der Beiträge, die es auf mein persönliches Siegertreppchen geschafft haben, kann ich unmöglich festlegen. Es waren viele gute Geschichten und Gedichte, sodass es schon schwer genug war, aus den zwölf Kandidaten, denen ich fünf Sterne verliehen habe, die besten drei Beiträge auszusuchen.

Daher hier meine Favoriten chronologisch nach ihrem Platz in der Anthologie:

Das Ömel und der Heldenspecht (Boris Schneider)
Die neuen ersten Sommerferien (Carina Troxler)
Flucht & Flut (Lena Schätte)

Fazit:
Es handelt sich wahrhaft um eine gute Sommerlektüre. Auch wenn die unterschiedliche Qualität der ausgewählten Geschichten und Gedichte der Grund dafür ist, dass diese Anthologie inhaltlich im Durchschnitt nur 3,5 Sterne bekommt, ist die Vielfalt an Ideen und geschilderten Erlebnissen ganz klar ein Grund, auf jeden Fall aufzurunden. Insgesamt bekommt „Es war einmal im Sommer“ daher vier Sterne von mir.

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Gespräche aus der Community

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elane_eodains avatar
Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

- Leserunde zu "Hanna" von Sandra Jungen (Bewerbung bis 12. November)
- Leserunde zu "Das Schutzengelprogramm" von AR Walla (ebook, Bewerbung bis 15. November)
- Leserunde zu "Augenschön - Das Ende der Zeit (Band 1)" von Judith Kilnar (Bewerbung bis 15. November)
- Leserunde zu "Ich im Sternenmeer" von Lomason (Bewerbung bis 15. November)
- Leserunde und Buchverlosung zu "Seelenfall" von Michaela Weiß (Bewerbung bis 15. November bzw. bis 17. November)
- Leserunde zu "Kira: Bedrohung oder Rettung?" von Ive Marshall (ebook, Bewerbung bis 16. November) 
- Leserunde zu "Das Schicksal der Banshee" von Alina Schüttler (Bewerbung bis 18. November)
- Buchverlosung zu "Eva" von Lilian Adams (Bewerbung bis 19. November)
- Buchverlosung zu "Passiert. Notiert. Bedacht. Gelacht." von Rainer Neumann (Bewerbung bis 20. November)

(HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.  
Zur Leserunde
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SusanneUlrikeMariaAlbrecht
Wunder-Weihnachtsland

Band 7

Papierfresserchens MTM-Verlag GbR

Die Bücher mit dem Drachen

Wünsch dich ins

Wunder-Weihnachtsland Band 7

Herausgeberin: Martina Meier

ISBN 978-3-86196-407-0

Taschenbuch, 162 Seiten

EURO 11,90

November 2014


Mit dem Text "Wenn der Dezember naht"

von Susanne Ulrike Maria Albrecht

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