Martina Meister Filou

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Inhaltsangabe zu „Filou“ von Martina Meister

Vom Glück, mit einem Hund zu leben Hunde machen glücklich, sagen die Wissenschaftler. Mitten in Paris, wo sie mit ihrer Familie lebt, lässt sich Martina Meister auf das Abenteuer Hund ein. Sie rätselt über Fragen der richtigen Ernährung, widmet sich den neuesten Thesen der Verhaltensforschung, sinniert über die beste Technik, Hinterlassenschaften aufzuheben, oder die Frage, wie man eigentlich »ruhige bestimmte Energie« ausstrahlt, wenn der Hund gerade mit dem Fußball des Nachbarn durchbrennt. Zu Beginn ist Filou ein kleines schwarzes Wollknäuel, dem man alles verzeiht. Bald ein großer, wohlerzogener Jagdhund, so jedenfalls ist es derzeit geplant.

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    Filou
    WildRose

    WildRose

    10. July 2016 um 19:17

    Ich begann Martina Meisters Buch "Filou oder Glücklich mit Hund" in dem Glauben, einen angenehmen, spannenden und emotional berührenden Bericht über ihren Alltag und besondere Erlebnisse mit ihrem jungen Rüden Filou zu lesen. Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht. Zwar erzählt Martina Meister immer wieder mal von Filou, aber sehr häufig ist der Hund nur Nebensache in ihrem Buch - stattdessen beschreibt sie seitenlang das Leben in Paris, was mich ehrlich gesagt nicht sonderlich interessiert hat. Zudem hat man das Gefühl, Martina Meister wäre gerne eine richtige Hundeexpertin, denn sie zitiert andauernd irgendwelche Wissenschaftler oder Hundeversteher. Das mag für Menschen interessant sein, die in ihrem Leben noch nie mit Hunden zu tun hatten oder sich kein bisschen mit ihrem Vierbeiner beschäftigen, aber werden solche Leute ihr Buch lesen? Eher nicht. Hauptsächlich gelesen werden wird das Buch von echten Hundefreunden und Menschen, die großes Interesse an ihrem Hund haben, sodass ihre Beschreibung des Clickers oder der Tierfuttermittelindustrie wohl kaum einen Leser um neue Erkenntnisse bereichern wird. Nervig fand ich auch, dass Frau Meister behauptete, sie habe ja so viel über Hunde gelesen, dann aber doch Dinge tut, die für mich nicht nachvollziehbar sind: Beispielsweise wird der Welpe in seiner ersten Nacht in eine Box gesteckt und in dieser nicht mal ins Schlafzimmer mitgenommen! Der arme kleine Kerl jault und winselt stundenlang, macht außerdem in seine eigene Box - ja, wenn man nicht viel von Hunden versteht, tut man so was vielleicht, aber Frau Meister hat ja angeblich so viel gelesen, was waren das dann für Bücher? Denn es ist heutzutage wirklich nicht sonderlich schwierig, gewisse Erziehungsratgeber auch mal kritisch zu hinterfragen, was möglichst schon vor Anschaffung des Hundes geschehen sollte. Auch ihre Behauptung, sie könne sich hochwertiges Nassfutter nicht leisten, ließ mich schmunzeln, denn anscheinend reicht es ja für mehrwöchige Auslandsurlaube! Sie behauptet, Futter der Marke, die ich selbst aufgrund der hohen Qualität auch füttere, koste im Monat fast 200 Euro. Wenn dies stimmt, so liegt es wohl nur an den Versandkosten, was Frau Meier jedoch nicht erwähnt und somit den Eindruck erweckt, hochwertiges Fertigfutter könne man sich ja gar nicht leisten. Sogar ich als Studentin mit sehr eingeschränktem Budget kann das, indem ich eben in anderen Bereichen Abstriche mache. Als äußerst lästig empfand ich auch, dass Frau Meister anscheinend nicht dazu in der Lage war, klar formulierte Schlussfolgerungen zum Thema "Dominanz/Rangordnung" zu ziehen und irgendwie immer wieder mal darauf zurückkommt, ohne wirklich zu erkennen, dass diese Dominanz- und Rangordnungstheorien veralteter, unwissenschaftlicher Blödsinn sind. Dabei war sie doch bei positiv arbeitenden Hundetrainern - ich hätte es ganz nett gefunden, wenn sie über dieses Training mehr berichtet hätte. Nicht zuletzt fand ich ihre Entscheidung, sich ausgerechnet einen Flat-Coated Retriever anzuschaffen, fragwürdig. Die Flat-Coated Retriever sind sehr intelligente, arbeitsfreudige und temperamentvolle Hunde und sicherlich nicht als 08/15-Familienhunde geeignet, die keine sinnvolle geistige Auslastung bekommen. Dass Frau Meister, angeblich so belesen in Sachen Hund, nie hinterfragt, ob es Filou reicht, das Bällchen geworfen zu bekommen (ständiges Ballspielen ist gesundheitsschädigend für Hunde und lastet sie nicht geistig aus, sondern lässt sie in den "Jagdmodus" abschalten) und im Wald spazierenzugehen. Was ist mit Mantrailing, Longieren, Dummytraining, Obedience - für all das wäre ein Flat-Coated Retriever bestens geeignet! Und es würde beweisen, dass Frau Meister ihr Hund wirklich so wichtig ist und sie nicht nur schnell mal ein Hundebuch schreiben wollte, um sich selbst und ihrer Umwelt zu beweisen, wie gut sie sich doch um Filou kümmert. Was sie über ihre Züchterin schreibt, ließ mich ebenfalls stutzig werden. Diese hält anscheinend gut 20 bis 30 Hunde, was mir eindeutig zu viel wäre. Hinzu kommt, das die Hunde wohl hauptsächlich in Zwingern leben müssen - Retriever, die zu den äußerst menschenbezogenen Rassen zählen! Will man von so einer Züchterin, die sich noch dazu von einem Futtermittelhersteller sponsern lässt und Anhängerin der Dominanztheorie ist, wirklich einen Hund? Ganz ehrlich: Da können die Hunde noch so viele Preise auf Ausstellungen abräumen - ich würde mir von einer solchen Züchterin keinen Hund holen. Aber dass Frau Meister von ihr einen Hund bekam, obwohl sie ihn überhaupt nicht geistig auslastet, obwohl das für einen Hund dieser Rasse enorm wichtig wäre, sagt ja auch schon alles. Nett fand ich an dem Buch nur, dass Frau Meister andere Menschen dazu ermutigen will, ihr Leben ebenfalls mit einem Hund zu teilen. Ansonsten aber kann ich es nicht weiterempfehlen, da es letztlich kaum um Filou geht und Frau Meister noch dazu in einem sehr belehrenden Stil schreibt, aber in Wahrheit wohl selbst kaum besonders großes Wissen über Hunde besitzt.

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