Martina Nöth Das Schwarze Auge, Verborgene Mächte

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Inhaltsangabe zu „Das Schwarze Auge, Verborgene Mächte“ von Martina Nöth

<i>Verborgene Mächte</i> von Martina Nöth, Band 70 der Romanreihe aus der aventurischen Spielewelt, ist der erste Teil einer Serie, die den Titel <I>Blutsbande</I> trägt und in Band 71 bereits fortgesetzt wird. Erzählt wird von einem Waisenjungen, der in Weiden von einem skrupellosen Druiden und Dämonenpaktierer aufgezogen wird. Althea, eine Novizin im Hesindekloster Drachenwacht, ist ebenfalls eine Waise. Die Vergangenheit der beiden Jugendlichen ist von Geheimnissen umgeben, beide treibt es zu einem bestimmten Ort, an dem vor Zeiten von einem geheimnisvollen Kriegerorden eine schreckliche Schlacht geschlagen wurde. Altheas Adoptivvater, der Abt des Klosters Drachenwacht, hat mysteriöse Träume und sieht sich gefährlichen magischen Angriffen ausgesetzt. Es sind eindeutig verborgene Mächte im Spiel, die eine spannende Geschichte versprechen.<p> Obwohl dieser Roman alles enthält, was man von einer aventurischen Abenteuererzählung erwartet, nämlich gute Ideen, Spannung und Humor, bleibt er insgesamt doch etwas unbefriedigend. So macht z. B. die humorvolle Beschreibung des Abtes, der wegen seines Alters und seiner Leibesfülle für Abenteuer sehr ungeeignet ist, großen Spaß, aber auf der anderen Seite enttäuscht die klare Einteilung aller Figuren in gute und böse Charaktere. Auch die Darstellungen des Klosters Drachenwacht und der Waldhütte des Druiden entbehren einer spezifischen Atmosphäre, die den Leser in das typisch aventurische Flair eintauchen ließe. Das mag auch an dem an sich guten Schreibstil liegen, der aber etwas zu glatt und ausführlich ist, und so dem Leser weder viele Freiräume der Fantasie noch Überraschungsmomente bietet. Bleibt immerhin noch das ungelöste Rätsel in der Geschichte, das für Spannung sorgt und etwas Appetit auf den Folgeband <i>Die letzte Schlacht</i> macht.<p> Aventurien-Fans werden von diesem Roman sicher nicht enttäuscht sein, da er entspannende und spannende Unterhaltung bietet, einen tieferen Eindruck wird er allerdings kaum hinterlassen. <i>--Simon Weinert</i>
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