Martina Nohl Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)

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Inhaltsangabe zu „Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)“ von Martina Nohl

Emily aus Hamburg wagt einen Neubeginn im romantischen Heidelberg. Sie verliebt sich in den schönen Witwer Josue und stellt ihm nach, bis er ebenfalls Interesse an ihr zeigt. Auf Biegen und Brechen versucht sie, in ihm ihren Traummann Wirklichkeit werden zu lassen. Gleichzeitig wird sie mit der Beziehungsrealität einer Patchworkfamilie und der Starcellistin Camilla als Konkurrentin konfrontiert. Emily ist blind aus Sehnsucht nach Liebe.Ob ihr der unkonventionelle David, der Heidelberg und ihre Seele wie seine Westentasche kennt, dabei hilft, neu sehen zu lernen? Lassen Sie sich mitnehmen in eine Stadt voller kleiner und großer Wunder und begleiten Sie Emily bei ihren Streifzügen und sympathisch-skurrilen Begegnungen. Leserinnenstimmen zur ersten Kindle-Ausgabe auf www.amazon.de: „Entspannen, genießen, träumen.“ „Das Buch macht Lust auf gutes Essen, bummeln, verlieben, Kurz­urlaub in einer schönen Stadt. Perfekte leichte Frauenlektüre, die trotzdem Niveau hat und das Herz berührt.“ „Eine reizende Geschichte über das wunderschöne Heidelberg, über einen Neubeginn, über die Bewältigung von Trauer und natürlich die Liebe.“ „Eine schöne Geschichte im schönen Heidelberg mit sympathischen Charakteren, die nur eines im Leben suchen – die große Liebe.“ „Das Buch hat mir angenehme Lesestunden beschert. Es ist ideal für einen verregneten Tag oder für den Urlaub.“ „Der Schreibstil ist fesselnd, man will das Buch nicht mehr aus der Hand legen.“ „Man hat das Gefühl wirklich dabei zu sein.“ (Quelle:'E-Buch Text/31.03.2013')
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    Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)
    Malibu

    Malibu

    04. July 2013 um 18:45

    Ja, wo die Liebe hinfällt. Doch was tun, wenn man die Person noch nicht kennt, sich aber unsterblich in sie verliebt hat auf den ersten Blick? So geht es der Protagonistin im Roman „Ein Jahr im Frühling“ von Martina Nohlen. Diese ist frisch nach Heidelberg gezogen und verliebt sich sofort – in einen Unbekannten. Emily zieht aus Hamburg weg nach Heidelberg, um dort Soziologie zu studieren. Da verliebt sie sich in den unbekannten, der sich später als Josue herausstellt. Er ist Witwer und hat zwei Kinder. Sie stellt ihm so lange nach, bis er auf sie aufmerksam wird und ebenfalls Interesse zeigt. Gleichzeitig wird sie aber auch mit der Konkurrentin Camilla zusammentreffen und wird auch mit der Realität einer Patchworkfamilie konfrontiert. Sie ist regelrecht blind vor Liebe. Kann ihr da der verträumte David helfen, den sie ebenso erst kennengelernt hat? Man beginnt sofort mit dem neuen Leben der Protagonistin in Heidelberg. Sie fühlt sich hier ziemlich wohl, das bringt die Autorin auch sehr gut herüber zwischen den Zeilen. Sie begegnet auch sogleich vielen verschiedenen Leuten. Am nervigsten ist ihr hier wohl der Student Gabriel, der sich leider in sie verliebt. Emily hat aber andere Pläne – denn sie hat sich unsterblich in den Cellisten Josue verliebt und stellt diesem nach, damit es endlich klappt zwischen ihnen. Emily an sich ist eine friedfertige, sympathische Person, die den Leser sofort zum Freund macht. Man fliegt mir ihr nur so über die Zeilen und fragt sich, wie sich wohl die Liebe oder überhaupt ihr Leben in Heidelberg entwickelt. Ganz nebenbei lernt man auch die Stadt Heidelberg kennen – wer noch nicht dort war, wird spätestens jetzt den Wunsch verspüren, einmal dorthin zu gehen. Sie verliebt sich in den großen unbekannten Mann, welcher sich als der Cellist Josue herausstellt, welcher Witwer ist und zwei Kinder hat, soviel hat sie schon herausgefunden. Gleichzeitig macht sie Bekanntschaft mit David, dem Stadtführer, mit welchem sie sich anfreundet und auch sehr nett findet. Als wäre dies nicht schon genug Mann an sich, lernt sie beim Studium noch Gabriel kennen. Dieser verliebt sich in sie und kann es überhaupt nicht verstehen, dass sie lieber einem unbekannten hinterherrennt anstatt ihn besser kennenzulernen und es wenigstens zu versuchen. Hier stellt sich dem Leser die Frage, für wen oder was entscheidet sie sich am Ende? Schafft sie es, Josue zu bekommen oder ist hier einer der anderen beiden der Richtige für sie? Das verschafft dem Lesegenuss eine kleine Spannung, die sich durchweg hält. Dennoch ist Emily etwas naiv und leicht zu manipulieren. Über manche Dinge macht sie sich viel zu wenig Gedanken und stürzt sich einfach hinein. Andersrum heißt es auch immer, man soll in den Tag hineinleben, denn man lebt nur einmal. Da sollte man sich keine Chance entgehen lassen – genau das macht Emily! Der Roman flacht etwas ab, da eine lange Zeit gar nichts passiert. Emilys Leben plätschert so vor sich hin und so auch leider das Buch. Bis sie dann wieder Josue begegnet und endlich Wind in die Sache kommt, atmet der Leser auf und nimmt die Fahrt gegen die Zeilen wieder auf. Der Schreibstil der Autorin macht es fast unmöglich zu stocken, man liest hier in einem Fluss und kommt auch gut voran trotz einiger kleiner Schwächen der Handlung. Man hat hier sofort alle Szenen vor Augen, es ist alles sehr schön bildlich dargestellt. Große Spannung kommt zwar nicht auf, aber der Lauf der Geschichte und deren Entwicklung verwickeln den Leser gleich einmal in eine andere Welt einer anderen Person. Man stellt sich hier vor, wie es wohl wäre, selbst so verliebt zu sein in einen Unbekannten und fühlt sich grad einmal anders. Trotz, dass hier sehr oft die Anführungszeichen vergessen oder falsch gesetzt wurden und die Handlung teilweise langatmig, die Geschichte ab einer gewissen Zeit voraussehbar ist, ist dies doch eine gelungene Unterhaltungslektüre – es lohnt sich auf jeden Fall, man wird gut unterhalten und kann auch das eine oder andere Tränchen nicht verkneifen!

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  • Rezension zu "Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)" von Martina Nohl

    Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)
    beate_bedesign

    beate_bedesign

    05. February 2013 um 13:15

    Inhalt: Emily ist 28 Jahre stammt aus Hamburg und hat dort als Optikerin gearbeitet. Nach dem Tod ihres Bruders, hält sie es zu Hause nicht mehr aus und beginnt ein neues Leben. In Heidelberg. Sie beginnt ein Studium und zieht in eine WG. Bei einem ihrer Spaziergänge sieht sie einen Fremden und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Sie findet heraus, wer er ist und wo er wohnt. Und ihr Ziel ist es, diesen Mann für sich zu gewinnen. Meine Meinung: Mit diesem „Cappuccino“-Buch bekommt man ein Buch, bei dem man sich lesend und mit einer Tasse Cappuccino entspannen kann. Eine Liebesgeschichte ohne allzu viel Tiefgang. Es ist in der dritten Person erzählt und der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Allerdings hat es mir nur bedingt gefallen. Ich konnte zum Beispiel nichts damit anfangen, dass Emily sich so gerne und oft auf dem Friedhof rumtreibt. Das hat mir die Einleitung des Buches daher auch ziemlich lang werden lassen. Insgesamt war mir Emily zwar nicht unsympathisch, aber ich hätte mich auch nicht mit ihr anfreunden können. Sie ist mir zu widersprüchlich in sich gewesen. Mit 28 Jahren fängt sie ein neues Leben an, zieht in eine neuen Stadt und beginnt zu studieren. Weiß‘ aber gleichzeitig noch gar nicht, ob sie mit diesem Studium irgendwann mal etwas und wenn ja was anfangen kann. Das Studium für ein weiteres Fach schiebt sie erst mal auf. Auf der einen Seite jobbt sie in einem Altenheim als Pflegerin und das sogar gerne und auf der anderen Seite ist sie von ihren Eltern ständig genervt . Sie nimmt an einer Stadtführung in Heidelberg teil und weiß sofort, das will sie auch mal machen und will Stadtführerin werden. Ok, das verfolgt sie jedenfalls zielstrebiger als ihr Studium. Auch den unbekannten Fremden verfolgt sie – ich dachte dabei schon recht schnell an Stalking. Doch sie schafft es. Er lernt sie kennen und sie beginnen eine Beziehung. Aber auch während dieser Beziehung möchte ich sie dauernd „schütteln“ und sagen „Mädel, mach die Augen auf.“ Josue mag ich am Anfang. Aber er entwickelt sich im Laufe der Zeit immer mehr zum „Typen, der nur gut aussieht“. Ich hätte ihn schon längst von der Bettkante geschubst. David hat mir von Anfang an gut gefallen – auch wenn seine „Wohnung“ vielleicht ein wenig überzogen war. Irgendwie war er als Typ authentisch. Die einzelnen Kapitel des Buches enden manchmal relativ abrupt, da fehlte mir manchmal der Übergang in der Geschichte zum nächsten Kapitel. Die Kapitelüberschriften sind relativ ausführlich, fast schon kleine Inhaltsangaben. Auch das Ende des Buches kam mir dann irgendwie zu abrupt. Da hätte ich mir noch ein oder zwei Sätze mehr gewünscht. Richtig gut gefallen haben mir aber alle Beschreibungen rund um Heidelberg. Da konnte man ganze Straßenzüge und Ausflugsziele wirklich gut vor sich sehen. Ein paar wenige Fehler sind noch im Text zu finden, die aber den Lesefluss nicht allzu sehr gestört haben und bei einer Neuauflage sicher ausgemerzt werden. Mein Fazit: Ein lockere Liebesgeschichte, die mir persönlich stellenweise zu lang war. Aber sie ist leicht zu lesen und man kann sich durchaus dabei entspannen.

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  • Rezension zu "Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)" von Martina Nohl

    Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)
    Nina2401

    Nina2401

    03. February 2013 um 20:13

    Verliebt in Heidelberg Der Zeitpunkt für dieses Ebook hätte nicht besser sein können, da ich erst vor kurzem Heidelberg besucht habe. Und genau wie das Nordlicht Emily habe ich mich in diese wunderschöne Stadt am Neckar verliebt. Aber dann hört es auch schon auf mit den Gemeinsamkeiten, denn Emily verliebt sich auch noch in Josue, einen verwitweten Musiker mit zwei Kindern. Sie setzt alles daran, diesen überirdisch schönen Mann für sich zu gewinnen. Auch wenn ich Emilies Verhalten oft nicht nachvollziehen konnte und ich sie manchmal bei Seite genommen hätte um ihr den Kopf zu waschen, so ist sie mir doch sehr nah gekommen und ich habe mir ihr gefühlt. Die Geschichte hatte eine regelrechte Sogwirkung und ich konnte sie kaum zur Seite legen. Es ist zwar nichts Weltbewegendes passiert, aber manchmal sind es eben doch die Alltagsgeschichten, die ungemein fesseln können. Und immer wieder Heidelberg. Ich habe gemerkt, wie sehr die Autorin diese Stadt mag und sie hatte die heimliche Hauptrolle, was mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist leicht und gut zu lesen, eben passend für einen Liebesroman. Sehr geschickt eingebaut fand ich die Rückblenden, durch die ich Emily noch besser kennen gelernt habe. Etwas ungewöhnlich dagegen waren die Überschriften der einzelnen Kapitel, es waren fast Inhaltsangaben und so wusste ich vor jedem Kapitel ungefähr, was mich erwartete, aber das tat der Spannung keinen Abbruch. Leicht und beschwingt, aber stellenweise auch tiefgründig hat Martina Nohl mich sehr gut unterhalten. Es waren ein paar wunderschöne Szenen dabei, die mich dann wieder für den Kitsch, der sich natürlich in Liebesromane einschleicht, wieder versöhnt hat. Und das Ende … das hat mir richtig gut gefallen! Eine reizende Geschichte über das wunderschöne Heidelberg, über einen Neubeginn, über die Bewältigung von Trauer und natürlich die Liebe.

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  • Leserunde zu "Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)" von Martina Nohl

    Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Leserunde zum Kindle-Liebesroman: Ein Jahr im Frühling „A warm welcome“ wie die Briten sagen in dieser kalten Jahreszeit. Ich freue mich auf eine gemütliche Lesezeit mit Ihnen – mit und ohne Cappuccino. Wenn Sie meine Geschichten lesen, dürfen Sie sich rundherum entspannen. Es geht um kleine Auszeiten vom Alltag, weil die großen ja meistens zu kurz kommen. Ja, werden Sie sagen, das kann ich mit anderen Romanen auch. Klar, gerne, dann tun sie das. Meine Romane sind so angelegt, dass sie auf unterhaltsame Art entschleunigen. Manchmal werden Sie auch gar nicht aufhören können zu lesen, dann dauern die Alltagspausen eben etwas länger. Zum Roman Nach dem Tod ihres Bruders strandet die Hamburgerin Emily Neumann für kurze Zeit zufällig in Heidelberg. Ein halbes Jahr und eine Entscheidung später kommt sie im Frühling 2011 zurück, um in eben dieser Stadt ein neues Leben anzufangen. Sie beginnt mit Ende Zwanzig ein Studium und wünscht sich nichts mehr als eine neue Beziehung. Prompt verliebt sie sich auf dem Friedhof unbekannterweise und Hals über Kopf in den attraktiven Witwer Josue.   Derweil hat es ein eigenbrötlerischer Mitstudent auf Emily abgesehen und umwirbt sie gnadenlos. Auch ihr Mitbewohner macht ihr das Leben mit seinen Eskapaden zur Hölle. Zudem steckt sie finanziell durch ihr Studium in einem Engpass und nimmt einen Job im Seniorenheim an, so dass sie bald alle Hände voll zu tun hat.   Gäbe es da nicht ihre besten Freundinnen aus Hamburg und bald auch die herzliche Clara aus Heidelberg, die sie alle mit vereinten Kräften unterstützen, würde ihr Neubeginn wohl bald zu Ende sein. Als sie es dann nach eher peinlichen Begegnungen und einem mutigen Brief geschafft hat, den schönen Josue für sich zu interessieren, muss sie allerdings zwei weitere Personen überzeugen: Die siebenjährige Lizzy, die immer noch ihrer Mutter nachtrauert und den vierjährigen Flo, der Emily fast zu schnell als Ersatzmutter ins Herz schließt. Als Orchestermusiker, Vater von zwei Kindern und gelegentlicher Geliebter Camillas ist Josue schwer beschäftigt, so dass sich die Beziehung zu Emily deutlich langsamer entwickelt, als ihr das lieb ist. In der Zwischenzeit freundet sie sich mit dem jungen und unkonventionellen Stadtführer und Lebenskünstler David an, der zwar immer da ist, wenn er gebraucht wird, dessen Lebensumstände aber ansonsten mysteriös bleiben. Emily wird begeisterte Neu-Heidelbergerin und erkundet immer neue Facetten der liebenswerten Stadt. Bald setzt sie es sich zum Ziel, ebenfalls Stadtführerin zu werden, um ihr Geld zukünftig leichter als im Seniorenheim zu verdienen. Wie alles weitergeht, wird natürlich nicht verraten, lesen Sie selbst. Eine Leserinnenstimme: "Die Geschichte ist warmherzig, liebevoll und auch ein guter Schuss Humor fehlt nicht. Ich habe mit Emily geträumt, gefiebert, gelitten und gelacht. Das Buch hat mich gut unterhalten, aber auch gefesselt und ich konnte mich beim Lesen, ganz im Sinne des „Cappuccino-Romans“, wunderbar entspannen, in die Geschichte eintauchen und sie genießen." Bewerbung Unter allen Bewerbungen verlose ich 15 Ausgaben des Romans im Kindle-Format (mobi), einzelne Exemplare können evtl. auch als PDF oder als ebpub verschickt werden. Bitte beantworten Sie folgende Frage: Was passiert bei Ihnen innerlich, wenn Sie einen rundum guten Liebesroman lesen? Bewerbungsschluss ist der 20.12.2012, damit Sie auch alle das Buch noch bis Weihnachten in den Händen halten. Dann freue ich mich schon auf eine gemeinsame Schmökerrunde unter dem Weihnachtsbaum und zwischen den Jahren. Aber Achtung, ich hoffe, Sie haben Zeit? Der Roman ist ca. 490 Seiten lang... Mit herzlichen Grüßen Ihre Martina Nohl PS: Weitere Informationen, einen besinnlichen Adventskalender und meinen neuen Blog finden Sie auf www.cappuccino-romane.de

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  • Rezension zu "Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)" von Martina Nohl

    Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)
    Biene2004

    Biene2004

    18. January 2013 um 19:29

    Inhaltsangabe Emily aus Hamburg wagt einen Neubeginn im romantischen Heidelberg. Sie verliebt sich in den schönen Witwer Josue und stellt ihm nach, bis er ebenfalls Interesse an ihr zeigt. Auf Biegen und Brechen versucht sie, in ihm ihren Traummann Wirklichkeit werden zu lassen. Gleichzeitig wird sie mit der Beziehungsrealität einer Patchworkfamilie und der Starcellistin Camilla als Konkurrentin konfrontiert. Emily ist blind aus Sehnsucht nach Liebe und verwechselt dabei möglicherweise ein Jobangebot als Mutter mit der großen Liebe. Ob ihr der unkonventionelle David, der Heidelberg und ihre Seele wie seine Westentasche kennt, dabei hilft, neu sehen zu lernen? Lassen Sie sich mitnehmen in eine Stadt voller kleiner und großer Wunder und begleiten Sie Emily bei ihren Streifzügen und sympathisch-skurrilen Begegnungen. Meine Meinung (Achtung Spoiler) Ehrlich gesagt waren die ersten Kapitel dieses Buch ziemlich langatmig, regelrecht langweilig. Deswegen ist es mir auch recht schwer gefallen, mich überhaupt so richtig in diese Geschichte reinzulesen und mich hier zurecht zu finden, was allerdings nicht am Schreibstil lag. Dieser hat mir nämlich von Anfang an eigentlich recht gut gefallen, die Autorin (be)schreibt ihre Geschichte locker und leicht verständlich, auch real und lebendig. Vielmehr lag es daran, dass auf den ersten Seiten einfach nicht wirklich irgendetwas passiert, vielmehr plätschert die ganze Story mehr oder weniger seicht ohne großartige Vorkommnisse vor sich hin. Doch nach den ersten Kapiteln wird es schlagartig besser, die Story hat mich gepackt und dann auch völlig in den Bann gezogen. Emily ist mir von Anfang an sympathisch, ganz im Gegensatz zu Josue. Der Autorin ist es richtig gut gelungen, dem Leser von Anfang an zu vermitteln, dass irgendwas nicht stimmt mit Emily´s tollem Musiker. Ich habe die ganze Zeit mit Emi mitgelitten und gehofft, dass sich die Beziehung der beiden doch hoffentlich wieder erledigt. Als dann Hochzeitspläne geschmiedet wurden, wurde ich zusehends neugieriger, ob diese denn auch tatsächlich stattfinden bzw. was weiterhin passieren wird. Doch zum Glück kommt es dann doch nicht soweit! Auch wenn Josue Emily total weh tut, ist hier ein Ende mit Schrecken auf jeden Fall das Beste, was ihr passieren konnte. Die beiden Kinder Lizzy und Florian haben mir allerdings total leid getan, was aber natürlich kein Grund für eine Heirat sein sollte! Der Abschiedsbrief von Frieda Vogel gegen Ende des Buches hat mich total berührt, hier an dieser Stelle hatte ich echt einen dicken Kloß im Hals! Auch hier ist es der Autorin wieder echt gut gelungen, die entsprechenden Emotionen beim Leser hervorzurufen. Natürlich habe ich die ganze Zeit auf ein Happy-End mit David gehofft und juchhu, ich wurde nicht enttäuscht! Klischees hin oder her, aber ein glückliches Ende gehört mich für mich einfach dazu und etwas anderes hätte mich hier auch ziemlich enttäuscht! Ebenfalls ziemlich gut gefallen hat mir die Ide, dass David in einer Art Gartenhütte lebt. Hier hätte ich gerne etwas über die Hintergründe erfahren, warum es überhaupt zu dieser Situation gekommen und was der Auslöser dafür gewesen ist. Fazit Nach zähem Anfang ein wirklich schönes Buch, was mir dann doch noch richtig richtig gut gefallen hat!! Es hat mir einige tolle Lesestunden bereitet, daher kann ich es auf jeden Fall weiterempfehlen!! Klasse Lesevergnügen!

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  • Rezension zu "Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)" von Martina Nohl

    Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)
    Tinalini

    Tinalini

    09. January 2013 um 19:56

    Ich habe auch hier recht lang gebraucht, bis mich die Geschichte gepackt hat. Erst bei etwa 35% kam ich in den Fluss, dass ich beim Lesen auch wirklich vorangekommen bin. Das kann aber auch daran liegen, dass ich Emily nicht sonderlich mochte. Emily ist anscheinend achtundzwanzig Jahre alt. Irgendwo wurde das erwähnt. Sie verliebt sich auf dem Friedhof in den fast vierzigjährigen Josue (der eigentlich Josué heißen müsste?!). Emily beginnt augenblicklich, den armen Mann, der vor kurzem seine Ehefrau verloren hat, zu bestalken. Sie findet heraus, wie er heißt, wo er wohnt, wo er arbeitet, beobachtet seine Wohnung und seine Kinder. Ihre Aktion, endlich mal in Kontakt mit Josue zu kommen (mein Word unterstreicht den Namen rot, weil er falsch ist…), ist total peinlich und gehört verboten. Emily ist außerdem total naiv, beschränkt und irgendwie auch dumm. Sie wird dermaßen offensichtlich verarscht, aber merkt es nicht. Sie glaubt, sie ist glücklich. Mich hat auch insgesamt gestört, dass alle Beziehungen dermaßen schnell sind. Da kommt jemand zusammen, gefühlte drei Wochen später sind sie schwanger und 5 Wochen später wird schon geheiratet. Und das kommt mehr als einmal vor hier. Was ist denn so schlimm daran, ein paar Verhütungsmittel zu verwenden und erst mal den Partner kennen zu lernen, bevor man direkt heiratet? Und es ist auch irgendwie total übertrieben, wie da die Partner gewechselt werden. Innerhalb von zwei Wochen sind 3 Männer in Emily verliebt, die sich aber auch innerhalb von drei Tagen entlieben und anderweitig orientieren. Lediglich anhand der Semesterferien und Feiertage kann man ein zeitliches Gefühl entwickeln. Und jedes Mal, wenn ich mir wieder vor Augen gehalten habe, wie wenig Zeit eigentlich erst vergangen ist, war ich total entsetzt. Die Idee gefällt mir sehr gut, aber die Umsetzung lässt leider sehr zu wünschen übrig. Die Protagonistin wirkt etwa 13 Jahre jünger, als sie ist, was angesichts ihres noch recht jungen Alters bedenklich ist. Auch die Tatsache, dass sie mit ihren 28 Jahren noch nicht wirklich weiß, was sie studieren möchte und vor allem später mal damit anfangen kann, ist nicht gerade hilfreich. Ich fand sie einfach nur dämlich und unsympathisch. Auch das Ende kam für meinen Geschmack zu plötzlich und unerwartet. Es war einfach nur unglaubwürdig. Ob sich der Titel auf den zeitlichen Umfang des Buches bezieht? Ich vermute, aber weiß es nicht. Ich weiß, dass ein professionelles Lektorat / Korrektorat teuer ist, aber vielleicht hätte man hier mal eine Freundin/Mutter/Schwester drüber gucken lassen sollen, es sind verhältnismäßig viele Fehler im Buch. Hauptsächlich dreht sich dieses um die Zeichensetzung bei der direkten Rede. Aber auch diese Fehler wären vermeidbar.

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  • Rezension zu "Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)" von Martina Nohl

    Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)
    zauberblume

    zauberblume

    31. December 2012 um 16:01

    Mit "Ein Jahr im Frühling" ist Martina Nohl ein toller Debütroman gelungen. Ich hoffe, daß es aus dieser Reihe "Cappuccino-Romane noch mehrere gibt. Die Geschichte: Emily Neumann, die in Hamburg als Optikerin arbeitet, zieht nach dem Tod ihres Bruders Fred nach Heidelberg. Hier findet sie Unterschlupf in einer WG und beginnt ein Studium in Soziologie. Neben ihrem Studium arbeitet sie in einem Altenheim um über die Runden zu kommen. Bei einem Besuch auf dem Heidelberger Friedhof verliebt sie sich eines Tages in einen schönen Unbekannten, den sie unbedingt kennenlernen will. Der Unbekannte, ist der Cellist Josue, ein Witwer mit zwei kleinen Kindern. Emily gelingt es mit dem schönen Unbekannten Kontakt aufzunehmen und es entwickelt sich eine Beziehung, die jedoch nicht so einfach ist. Ob diese Liebe eine Zukunft hat? Auf ihren Stadterkundigungen lernt Emily auch den Stadtführer David kennen. Auch ihre Hamburger Freundinnen Anna und Ruth stehen Emily in schwierigen Lagen zur Seite. Aber auch in Heidelberg findet sie in Clara und deren Großmutter Freunde. Wie sich jedoch Emily Leben in Heidelberg weiterentwickelt wird nicht verraten. Ein verträumtes Cover machen neugierig auf das Buch. Man wird nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist fesselnd, man will das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere sind treffend beschrieben. Man leidet, fühlt und hofft mit Emily. Eine wunderschöne Geschichte. Ich kann das Buch nur bestens empfehlen. Hoffentlich müssen wir nicht zu lange auf einen Nachfolgeroman warten.

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  • Rezension zu "Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)" von Martina Nohl

    Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    30. December 2012 um 16:39

    Emily flüchtet nach dem Tod ihres Bruders Fred und der Trennung von ihrem Freund Klaus von Hamburg nach Heidelberg, um ein neues Leben zu beginnen. Sie fängt an zu studieren und bewohnt ein kleines Zimmer in einer WG. Sie hat sich sofort in Heidelberg verliebt und auch in Josue, denn sie auf einem Spaziergang nur kurz gesehen hat. Doch er geht ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf. Sie setzt alles auf eine Karte und gesteht Josue, dass sie sich verliebt hat. Und es scheint tatsächlich mit den beiden zu funktionieren. Wäre da nicht David, ein Stadtführer, der Emily in- und auswendig zu kennen scheint. Zuerst fällt an dem Roman ganz deutlich auf, dass die Autorin selbst auch Heidelberg wie ihre eigene Westentasche zu kennen scheint. Denn die sehr bildlichen Beschreibungen von Plätzen, Orten und Sehenswürdigkeiten in und um Heidelberg herum, machen einfach Lust, die Stadt zu besuchen und ebenfalls dort spazieren zu gehen oder gar eine Stadtführung mitzumachen. Ich selbst war schon ein paar Mal in Heidelberg und konnte mir so auch meist gut vorstellen, wo genau man sich befand. Als zweites fällt auf, dass die Autorin sich mit Emily sehr verbunden fühlt. Das Buch ist aus Sicht eines Dritten geschrieben und trotzdem hatte man das Gefühl, sich in Emily's Kopf zu befinden und die Geschichte von ihr erzählt zu bekommen. Der Erzählstil der Autorin ist leicht lesbar und sehr flüssig. Da ich das ebook gelesen habe, hat mich teilweise aber gestört, dass ein paar Absätze gefehlt haben. So hat z. B Emily etwas gesagt, im nächsten Satz wurde dann aber gleich auf etwas anderes eingegangen und so musste ich manche Absätze zweimal lesen, um den Sinn dahinter zu verstehen. Wäre ein Absatz vorhanden gewesen, hätte man sich auf etwas „Neues“ einstellen können. Dies hat den Lesefluss etwas gestört, wird aber vielleicht nach einer Überarbeitung zu beheben sein Die Geschichte an sich ist nichts Neues. Eine Frau fängt neu an, verliebt sich in einen charmanten Mann und stellt sich mit ihm die große Liebe vor. Emily ist diese Frau und Josue der charmante Mann, obwohl ich von Anfang an eine Antipathie gegen ihn entwickelt habe. Er war mir zu schleimig, zu spießig und sah zu perfekt aus. Doch er passte genau in Emily's „Beuteschema“. Da hat mir der junge, draufgängerische David schon besser gefallen. Leider konnte ich Emily's Entscheidung nicht nachvollziehen und wollte sie einfach nur an den Schultern packen, schütteln und sie endlich zur Vernunft bringen. Aber sie muss ihren eigenen Weg gehen und ihre eigenen Fehler machen. Mir hat auch die Namensauswahl nicht sehr gut gefallen. Emily's Eltern kamen mir sehr altmodisch daher, deswegen konnte ich auch nicht verstehen, warum sie ihrer Tochter einen so modernen Namen gegeben haben. Aber das ist reine Geschmackssache. Ansonsten habe ich mir von dem Roman sehr gut unterhalten gefühlt, bis auf einige kleine Stellen, die mir eher als Lückenfüller vorkamen. Eine romantische Geschichte erwartet einem jedoch nicht, da Josue kein Romantiker ist. Aber Emily hätte dies definitiv verdient. Das Ende ist vorhersehbar, aber es ist interessant zu lesen, wie es letztendlich zu genau diesem Ende kommt. Fazit: Eine schöne Geschichte im schönen Heidelberg mit sympathischen Charakteren, die nur eines im Leben suchen – die große Liebe. © sina frambach

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  • Rezension zu "Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)" von Martina Nohl

    Ein Jahr im Frühling (Cappuccino-Romane)
    Fanti2412

    Fanti2412

    03. December 2012 um 13:10

    Zum Inhalt: Emily, Optikerin aus Hamburg, lässt nach dem Tod ihres Bruders Frederik ihr altes Leben hinter sich und möchte etwas Neues anfangen. Sie zieht nach Heidelberg in ein WG-Zimmer und beginnt ein Studium in Soziologie. Auf einer ihrer Erkundungstouren durch Heidelberg, sieht sie den gutaussehenden Josue und ist fasziniert. Sie stellt ihm nach und findet heraus, dass er Witwer ist und 2 Kinder hat. Da sie sich auf den ersten Blick verliebt hat, nimmt sie schließlich Kontakt zu ihm auf und die beiden lernen sich näher kennen. Die Realität einer Patchworkfamilie holt die beiden bald ein und stellt die junge Beziehung vor einige Probleme. Da ist aber auch noch der Student Gabriel, der sich in Emily verliebt hat und der sympathische Stadtführer David, den sie immer wieder zufällig trifft und der für sie bald ein guter Freund wird. Wird Emilys Liebe den Belastungen durch ihre plötzliche Mutterrolle und die Konkurrenz von Josues Kollegin Camilla standhalten? Meine Meinung: Die Autorin bezeichnet ihren Roman als „Cappuccino-Roman“, weil sie möchte, dass man ihr Buch genießt wie einen guten Cappuccino und dabei rundherum entspannen kann. Meiner Meinung nach ist ihr das absolut gelungen. Sie erzählt die Geschichte von Emily mit sehr viel Kreativität und Einfühlungsvermögen. Mit Emily hat sie eine sympathische und realistische Hauptfigur geschaffen, mit der ich mich gut identifizieren konnte. Auch die weiteren Figuren, die man im Laufe der Geschichte kennenlernt, genauso wie Emily bei ihrem Neuanfang in Heidelberg, sind liebenswert und facettenreich dargestellt. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig und es hat mir wirklich Spaß gemacht, gemeinsam mit Emily Heidelberg zu erkunden. Die Beschreibung der Stadt und der einzelnen Orte ist sehr detailgetreu und bildhaft, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte ist warmherzig, liebevoll und auch ein guter Schuss Humor fehlt nicht. Ich habe mit Emily geträumt, gefiebert, gelitten und gelacht. Das Buch hat mich gut unterhalten, aber auch gefesselt und ich konnte mich beim Lesen, ganz im Sinne des „Cappuccino-Romans“, wunderbar entspannen, in die Geschichte eintauchen und sie genießen. Fazit: 5 von 5 Sternen Herzlichen Dank an Martina Nohl, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

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